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Rezensionen verfasst von
Claus Solcher "Lilo Leseratte" (Augsburg)
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DuMont Bildband Unvergessliche Reisen: In legendären Zügen um die Welt
DuMont Bildband Unvergessliche Reisen: In legendären Zügen um die Welt
Preis: EUR 29,99

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Luxus auf den Schienen der Welt, 31. Oktober 2013
Das Flugzeug ist schneller, das Auto individueller, aber das Zugfahren ist für viele immer noch „die kultivierteste Form des Reisens“, wie Martin Howard schreibt – ganz besonders, wenn man mit den legendären Zügen unterwegs ist, in deren Schönheit dieser Bildband schwelgt. Der Venice Simplon Orient Express etwa galt als „König der Züge und der Zug der Könige“. Agatha Christie hat sich von ihm ebenso inspirieren lassen wie Alfred Hitchcock, er war Schauplatz für James Bond und steht bis heute für den Luxus auf Schienen. Nicht minder luxuriös sind der Royal Scotsman, der auf spektakulären Strecken ins Herz Schottlands fährt, oder der Al Andalus, der in den schönsten Städten Andalusiens Halt macht. Ob Golden Eagle Luxury Trains, Eastern Oriental Express oder Palace on Wheels – auch in Asien wird nobel gereist. In Australien halten The Ghan und Indian Pacific das Luxus-Banner hoch, in Peru windet sich der Hiram Bingham durch die Anden bis zur Inka-Stadt Machu Picchu und der Andean Explorer fährt zum Titicacasee. Rocky Mountaineer und The Canadian auf dem amerikanischen Kontinent, Blue Train und Rovos Rail auf dem afrikanischen beschließen dieses Bilder-Buch für Eisenbahnfreunde, das mit großformatigen Bildern aufwartet, durch die nicht immer ein Luxuszug braust.


Europa neu entdecken: Polyglott APA Guide (APA Guides)
Europa neu entdecken: Polyglott APA Guide (APA Guides)
von Wolfgang Rössig
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Europa, wie es nicht jeder kennt, 31. Oktober 2013
Wer will schon von sich behaupten, Europa zu kennen. Nessebar etwa, das „Juwel am Schwarzen Meer“, ein bulgarisches Weltkulturerbe. Telc in Südmähren, dessen Renaissance-Marktplatz Puppenstuben-Charme hat. Das portugiesische Zisterzienser-Kloster Alcobaca, das von einer Liebe kündet, die stärker war als der Tod. Der Nationalpark Hainich im Westen Thüringens, Deutschlands größer zusammenhängender Laubwald. Oder der schottische Cairngorms National Park, wo der Whisky Trail verläuft. Natürlich finden sich unter den 100 Sehnsuchtszielen, die Wolfgang Rössig für diesen Apa Guide zusammengestellt hat, auch bekannte wie Paris, St. Petersburg, Rom, die griechischen Meteora-Klöster oder das tschechische Marienbad. Die einen kann man neu, die anderen wieder entdecken. Dazu laden knappe Texte und bunte Bilder ein, für den Fall der Fälle gibt es sogar Tipps für die Anreise und die Unterkunft vor Ort.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 29, 2013 1:09 PM CET


Deutschlands Landschaften: Eine Reise zu unseren Naturparadiesen
Deutschlands Landschaften: Eine Reise zu unseren Naturparadiesen
von Berthold Steinhilber
  Gebundene Ausgabe

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deutschland von seiner schönen Seite, 31. Oktober 2013
Ausgerechnet ein Deutschlandband für Entdecker? Unbedingt. Denn diese fotografische Reise zu „unseren Naturparadiesen“ lädt dazu ein, „Deutschlands Landschaften“ mit anderen Augen zu sehen. Berthold Steinhilber hat die oft vergängliche Schönheit von Mooren und Herbstwäldern, von frühlingsgrünen Wiesen, geheimnisvollen Grotten und blauen Quellen eingefangen. Seine großformatigen Fotografien von einer weitgehend menschenleeren Natur regen zum Träumen an und machen Lust auf eigene Exkursionen nicht nur ins allseits Bekannte, sondern auch in Gegenden, die bis heute ein Schattendasein führen wie etwa die Schwäbische Alb. Schade, dass die Texte von Roland F. Karl dazu gelegentlich eher uninspiriert sind („Die spiegelglatte Wasseroberfläche des Bodensees glänzt als Juwel vor alpiner Kulisse“). Aber die Bilder sprechen ohnehin für sich.


Finnland hören: Eine musikalisch illustrierte Reise durch die Kultur Finnlands von den Ursprüngen bis in die Gegenwart, mit über 40 Musikbeispielen ... der Bundesrepublik Deutschland in Finnland
Finnland hören: Eine musikalisch illustrierte Reise durch die Kultur Finnlands von den Ursprüngen bis in die Gegenwart, mit über 40 Musikbeispielen ... der Bundesrepublik Deutschland in Finnland
von Barbara Barberon-Zimmermann
  Audio CD
Preis: EUR 18,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cool. Cooler. Finnland, 28. Oktober 2013
Nokia, Design, Land der 1000 Seen und Pisa sind die Begriffe, die den meisten einfallen, wenn es um Finnland geht. Dass das kleine Land im Norden noch weit mehr Besonderheiten hat, will es als Gastland der Frankfurter Buchmesse 2014 zeigen, wo es sich unter dem Motto Finnland.cool präsentiert. Als „Welthauptstadt des Designs“ konnte sich Helsinki schon 2012 der Weltöffentlichkeit präsentieren. Und bei den PISA-Studien besetzt Finnland fast schon traditionell die vorderen Plätze. Was ist das Geheimnis dieses Landes, dessen merkwürdige Sprache kaum ein anderer Europäer versteht? Wer mehr über die bei uns weitgehend unbekannte finnische Geschichte und die finnische Kultur wissen will, braucht nur dem Schauspieler Josef Tratnik auf „Finnland das Hörbuch“ zu lauschen. Autorin Barbara Barberon-Zimmermann hat ihm dazu hintergründige Texte geliefert. So kann Tratnik zu Klängen von Jean Sibelius, Volksliedern und Musik aus den Filmen von Aki Kaurismäki von der großen Kultur der kleinen Nation erzählen, vom Ur-Epos Kalevala, vom ersten Roman in finnischer Sprache „Die sieben Brüder“ von Aleksis Kivi, der 1870 erschien, und von den Mumins, den großnasigen Trollwesen der Tove Jansson. Während die finnischen Wälder rauschen und die finnischen Seen sanfte Wellen schlagen, entführt Tratnik die Hörer in längst vergangene Zeiten, als Turku die Hauptstadt des Landes war und dort die Kultur blühte, er begleitet sie durch die grausamen Jahre der Fremdherrschaft, führt ihnen die Bauten von Alvar Aalto vor Augen, macht sie mit dem finnischen Tango bekannt und einigen bemerkenswerten Tatsachen wie der, das Finnlands Frauen 1906 als erste überhaupt das Wahlrecht erhielten. Man hört, Finnland ist eine Reise wert – für den Anfang tut’s auch eine im Lehnstuhl.


Dunkle Halunken: Roman
Dunkle Halunken: Roman
von Terry Pratchett
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Held aus der Kloake, 27. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Dunkle Halunken: Roman (Gebundene Ausgabe)
Terry Pratchett, eigentlich Sir Terence David John Pratchett, hat seine Scheibenwelt verlassen und ist hinunter gestiegen in die Kloake Londons. Nein, nicht der zum Sir geadelte Schriftsteller selbst, sondern sein neuester Held; Dodger, ein wahrer Heros der Unterwelt. 17 Jahre alt ist der schlaue Schatzgräber, genauso alt wie sein Schöpfer war, als er die Schule verließ. Doch Dodger lebt in einer anderen Zeit, in einem London, das vor Dreck nur so starrt, wo Hygiene ein Fremdbegriff und das Elend allgegenwärtig ist. Hier, wo sich im alltäglichen Überlebenskampf jeder der nächste ist, rettet der Junge aus der Kanalisation eine junge Dame aus den Fängen von zwei Schurken, die sie übel zugerichtet haben.
Damit beginnt Dodgers Abenteuer, das ihn nicht nur in höchste Kreise führen wird, sondern ihm auch die Bekanntschaft von Mr. Charlie einträgt, dem ebenso emsigen wie neugierigen Journalisten – heute allseits bekannt als Charles Dickens. Neben Dickens führt Pratchett in diesem höchst vergnüglich zu lesenden „Roman mit historischem Hintergrund“ auch den Politiker Disraeli ein, den Gründer der Metropolitan Police, Sir Robert Peel und den Armutsforscher Hanrey Mayhew. Und er bedient sich mit diebischer Freude auch in der Literatur, indem er Dodger etwa auf den mörderischen Barbier Sweeny Todd treffen lässt, den, wie Dodger erfährt, seine Kriegserlebnisse traumatisiert haben. Oder indem er den alten Juden Solomon zu Dodgers väterlichem Freund macht. Eine späte Ehrenrettung für Isaac (Ikey) Solomon, den Dickens als Fagin in Oliver Twist als Bösewicht porträtiert hatte.
Die eigentliche Geschichte ist eher einfach gestrickt: Junger Mann rettet Mädchen aus den Fängen übelwollender Gesellen, die beiden verlieben sich und kommen am Ende auch zusammen. Pratchetts Kunstfertigkeit besteht darin, alle Einzelheiten detailreich auszuschmücken und den jugendlichen und äußerst mitfühlenden Helden wider Willen über und unter der Erde von einem Ende Londons zum anderen zu schicken, so dass die Leser möglichst viel über das damalige Leben in der Stadt erfahren. Darüber macht sich Dodger so seine Gedanken und Solomon oder auch Charlie helfen ihm auf die Sprünge, wenn er an seine Grenzen zu geraten droht. Vor allem in der Politik, wo der Junge zu seiner Verblüffung erfährt, dass der Staat nicht seine Feinde, sondern vor allem die Freunde ausspähe. Und später, als er selbst in die Rolle eines Kundschafters schlüpft, weiß er sein Wissen gezielt unter die Leute zu bringen – Edward Snowden lässt grüßen. Man sieht, dieses Buch hat’s in sich und Terry Pratchett, der vor fünf Jahren seine Angst publik gemacht hat, an Alzheimer zu leiden, hat sich selbst und seiner Fan-Gemeinde bewiesen, dass diese Angst unbegründet ist. Womöglich wird man noch mehr von Dodger hören.


Farben der Hotels: Das Planungshandbuch für Gestalter
Farben der Hotels: Das Planungshandbuch für Gestalter
von Axel Venn
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Farbenlehre der Hotels, 24. Oktober 2013
Wer hat sich nicht schon einmal überlegt, warum sein Hotel so und nicht anders eingerichtet ist, warum ihm die Farbzusammenstellung an Asien erinnert oder an Afrika oder warum er das Gefühl hat, dass in diesem Haus nichts zum anderen passt. Wer tiefer eindringen will in die Farbenlehre der Hotels, der kann sich in einem dicken Buch informieren, das ihn damit konfrontiert, welche Farbzusammenstellung protzig und welche sachlich ist, entspannend oder poetisch, international oder dörflich. Die Autoren bieten immer eine ganze RAL-Farbpalette an und zeigen in Bildausschnitten, wie die Nuancen in Räumen zusammenwirken. Kühler nordeuropäischer Stil kontrastiert beispielsweise mit warmen mediterranen Farben. Das Werkbuch, das Hoteliers Anleitungen für die Gestaltung des Interieurs an die Hand gibt, hilft auch den Hotelliebhabern dabei herauszufinden, in welchem Ambiente sie sich wohl fühlen und warum das so ist.


Die Gärten Venedigs und des Veneto
Die Gärten Venedigs und des Veneto
von Jenny Condie
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Untergang des Gartens Eden, 15. Oktober 2013
Condie treffen musste. Zu viele Gärten hat Venetien, hat selbst Venedig, als dass man sie alle auf 218 Seiten unterbringen könnte. Noch dazu, wenn man die einladenden Fotos von Alex Ramsay auch noch kundig kommentieren will. Der reich bebilderte Band „Die Gärten Venedigs und des Venetos“ stellt nämlich nicht nur die schönsten grünen Lungen in berauschenden Bildern vor, die sie begleitenden Texte sind von einer wohltuenden Klarheit, untermauert von Wissen um die Historie ebenso wie von profunder Ortskenntnis. Condie erzählt von der Blütezeit der Stadt und ihrer Gärten, von Architekten und Gärtnern, von Adligen und Nonnen. Da liest man vom Ehepaar Eden, das Ende des 19. Jahrhunderts den Giardino Eden auf der Giudeca geschaffen hatte. Der letzte Eigentümer dieses paradiesischen Gartens war Friedensreich Hundertwasser, der 2000 starb. Seither ist das Grundstück nicht mehr zugänglich, wird aber von der Hundertwasser Stiftung gepflegt. „Die Geschichten, die ein Garten über sich erzählt, verblassen nur allzu rasch“, schreibt die Autorin dazu. „Schon nach wenigen Jahren der Vernachlässigung brechen Pergolen zusammen, Statuen verwittern, Pflastersteine lockern sich. Ganz ist der Garten Eden noch nicht untergegangen, doch es erscheint sehr zweifelhaft, dass sein alter Glanz wieder hergestellt werden könne.“ Ganz anders der – wieder hergestellte – Garten des Palazzo Soranzo Cappelo, der in die Weltliteratur geschafft hat - in Henry James „The Aspern Papers“ und in Gabriele d’Annuncios autobiographischem Roman „Il Fuoco“. Eine Szene in „Das Feuer“ ist auch im Irrgarten der Villa Pisani angesiedelt, die am Brenta Kanal liegt. Verspielte Türmchen, groteske Steinfiguren und strenge Geometrie gehen hier eine kunstvolle Verbindung ein. Weiter führt Condies grüne Reise über den Botanischen Garten von Padua und verzauberte Villengärten nach Verona und in den Giardino Giusti, der mit seinen theatralischen Inszenierungen als Meilenstein der Gartengestaltung gilt. So reizvoll die Gärten, so spannend sind die Geschichten dahinter. Ein Prachtband nicht nur für (reisende) Gartenliebhaber.


Wie der Zirkus in die Berge kam: Die Alpen zwischen Idylle und Rummelplatz
Wie der Zirkus in die Berge kam: Die Alpen zwischen Idylle und Rummelplatz
von Stankiewitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Höhenrausch, 23. August 2012
Längst ist über allen Gipfeln keine Ruhe mehr, haben sich Straßen durchs Gebirge gebohrt, schaufeln Aufstiegshilfen wahre Massen auf die hohen und höchsten Berge, steppt der Bär bei „Events“ zwischen Felsen und Gletschern. Einer, der die Entwicklung in den Alpen über ein halbes Jahrhundert genau beobachtet hat, ist Karl Stankiewitz, der lange Jahre als Korrespondent in München arbeitete und als freier Autor über den Bergtourismus schrieb. Jetzt hat er seine langjährigen Beobachtungen und neuesten Recherchen zu einem Buch gebündelt, das „die Alpen zwischen Idylle und Rummelplatz“ zeigt. Vieles, was er in seinen früheren Reportagen anprangert, ist heute selbstverständlich – Skikarusselle ebenso wie Schneekanonen halten den Wintersport am Laufen. Das weiß auch Stankiewitz. Seine Kritik ist nicht nostalgisch verbrämt, er weiß, dass die Menschen im Alpenraum den Tourismus zum Überleben brauchen. Aber muss es gleich Massentourismus sein? Brauchen wir Retortenstädte in den Alpen? Müssen die Berge zum Rummelplatz verkommen, um attraktiv zu bleiben? Vieles, was der Autor schon früh in Frage gestellt hat, hat sich im nachhinein als Fehlentwicklung erwiesen. Heute werden Lifte wieder abgebaut, neue Naturschutzgebiete ausgewiesen. Wachsamkeit lohnt also! Und es lohnt auch, nachzulesen, wie schnell sich die Entwicklung von der Bergeinsamkeit zur Alpenfolklore vollzogen hat. Dabei hilft die Chronik am Ende des Buches. Wie der Zirkus in die Berge kam: Die Alpen zwischen Idylle und Rummelplatz


Wundervolles Wasser: Vom Gesundtrinken, Kurbaden und Freischwimmen
Wundervolles Wasser: Vom Gesundtrinken, Kurbaden und Freischwimmen
von Gertraud Steiner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lebenselexier Wasser, 6. August 2012
'Wasser ist zum Waschen da', heißt es in einem Kinderlied. Aber Wasser ist natürlich viel mehr als ein Mittel zur Hygiene ' ein Lebenselexier, das nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Wasser, das sich auch im russischen Wodka (von polnisch woda) und im irischen Whisky (aus dem keltischen uisge) verbirgt, ist eines der wichtigsten Themen der Zukunft. Augsburg bewirbt sich deshalb mit dem Thema 'Wasserkunst' um einen Platz auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes, die Schweiz tut es mit ihren historischen Wasserleitungen, den Suonen. Die Heilkraft des Wassers wussten schon die alten Römer zu schätzen, und in den modernen Wellness-Tempeln ist Wasser das wichtigste Element. Mit ihrem schön illustrierten Buch 'Wundervolles Wasser' nimmt Gertraud Steiner die Leser mit auf eine Reise zu den Badegewohnheiten des Mittelalters und zu den Badeplätzen der Gegenwart im Salzburger Land. Sie erzählt von Nixen und Wassermännern, von Brückenheiligen und wohltuendem Augenwasser, zitiert alte Gedichte und geht dem Brauch der Taufe auf den Grund. Sie lässt den frühen Gasteiner Badealltag lebendig werden, führt zu Badehäusern und Kursalons und zitiert Badeordnungen für militärische Schwimmeleven und solche für Frauen. In der aus dem Jahr 1843 ist die Bekleidung explizit vorgeschrieben: 'Die Schicklichkeit gebietet, dass jede Schülerin oder Freischwimmerin mit einem aus dunkelfärbigem Zeuge verfertigten Schwimmanzuge, d.i. einem um die Brust und Hals geschlossenen Leibchen und einem, wenigstens bis an die Knie reichenden Beinkleide, und bei längerem Verweilen auf dem Gange, auch mit einem Schwimmmantel bekleidet sei.' Heute sorgen solche Vorschriften im islamischen Kulturbereich für erregte Diskussionen. So ändern sich die Zeiten.


80 Trauminseln ... auf denen Sie für immer bleiben möchten
80 Trauminseln ... auf denen Sie für immer bleiben möchten
von Jasmina Trifoni
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einladung zum Inselhopping, 3. Juni 2012
Inseln sind Sehnsuchtsorte, auf sie fokussieren sich die Träume von unberührter Natur und Einsamkeit, von Sonne, Strand und Meer. Von Aussteigerleben und Robinsonaden. Jasmina Trifoni gibt diesen Träumen mit dem Bildband '80 Trauminseln ' auf denen Sie für immer bleiben möchten' neue Nahrung. In großformatigen Fotografien, auf denen das kristallklare Wasser fast zu greifen scheint, und in kurzen, präzisen Texten werden kleine und größere Inseln auf allen fünf Kontinenten skizziert, deren ursprüngliche Schönheit (noch) nicht durch zu viele Hotelsilos oder Straßennetze zerstört ist. Bekannte sind darunter wie Ischia und Capri, Milos und Santorin, Fuerteventura und Sansibar, Key West und Bali, Mustique und Hamilton Island, Bora Bora und Saint Lucia. Keine einzige Malediven-Insel. Dafür hat Trifoni auch kleine noch relativ unbekannte Juwele in ihrer Sammlung wie das griechische Katellorizo, die kleinste Insel des Dodekanes, die 'als Konzentrat alles Echten, Pittoresken, Köstlichen und Ursprünglichen' gilt. Oder Agatti im indischen Lakkadiven-Archipel, wo die Frauen das Sagen haben und Marco Polo einen 'sanften, heiteren Ort' vorfand. Oder auch San Blas in Panama, wo das Volk der Kuna nach seinen eigenen Gesetzen lebt. Natürlich macht dieses Inselbilderbuch, ein Augenschmaus in Blau, Lust auf einen Inselurlaub, wobei die Wahl schwer fällt. Hat doch jede dieser Inseln ihren eigenen Charakter und ' trotz der vorherrschenden Blautöne, ihre eigene Schönheit. Auch deshalb kann man sich beim Blättern durch die Inselwelten auch einfach wegträumen aus dem oft grauen Alltag. Zwischen den Äolischen und den Polynesischen Inseln liegen hier gerade mal 200 Seiten. So einfach kann Inselhopping sein.


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