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Beiträge von David
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Rezensionen verfasst von
David (Bayern)

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The Gathering Storm: Book Twelve of the Wheel of Time (English Edition)
The Gathering Storm: Book Twelve of the Wheel of Time (English Edition)
Preis: EUR 6,64

4.0 von 5 Sternen Der Anfang vom Ende ist ein neuer Anfang, 14. Dezember 2013
Tarmon Gai'don, die letzte Schlacht, steht unmittelbar bevor, doch der wiedergeborene Drache, Rand al'Thor, wurde von der Forsaken Semirhage reingelegt. Zwar konnte sie gefangengenommen werden, allerdings verlor Rand beim Kampf mit ihr eine Hand. An seiner Seite sind Cadsuane und Nynaeve, welche ihn auffordern, drastischere Maßnahmen bei der Befragung von Semirhage zu ergreifen. Das ist aber nicht sein einziges Problem. Er muss daneben in seinem Reich die Ordnung aufrechterhalten und auf die Bedrohung durch die Seanchan reagieren, die bereits große Teile des Kontinents unter ihrer Kontrolle haben. Hinzu kommt der schleichende Wahnsinn, der Rand immer mehr befällt...
Derweil befindet sich der frisch verheiratete Mat, der nun der Mann der einzig verbliebenen Tochter der Seanchan-Kaiserin ist, auf den Weg nach Caemlyn. Doch das ist nicht sein geplantes Ziel. Er möchte sich nämlich mit Thom Merrilin auf den Weg zum Tower of Ghenjei begeben, um dort eventuell eine alte Bekannte zu treffen.
Egwene ringt währenddessen im White Tower um Macht und Einfluss. Zwar wurde sie von den rebellischen Aes Sedai zum Amyrlin Seat gemacht, doch im White Tower hat nach wie vor Elaida das Sagen. Egwene will Elaidas Inkompetenz als Amyrlin Seat nicht länger ertragen und setzt alles daran, den White Tower vor Tarmon Gai'don wieder zu vereinigen.

Beim zwölften Buch der Wheel Of Time Reihe handelt es sich eigentlich nur um das erste Drittel des letzten Buches, welches den Titel "A Memory Of Light" haben sollte. Wie bekannt ist, konnte Robert Jordan seine Reihe aufgrund seines Todes nicht mehr selbst zu Ende schreiben. Er wollte jedoch das letzte Buch als finalen Band herausbringen, ganz egal, wieviele Seiten es am Ende sein werden. Nun wurde Brandon Sanderson die Ehre zuteil, die Reihe vollenden zu dürfen. Erste Entwürfe des Manuskripts haben allerdings gezeigt, dass wegen der hohen Seitenzahl eine Aufteilung des Buches in drei Teile notwendig war.

Wie hat sich der Autorenwechsel nun auf die Geschichte ausgewirkt? Mit Brandon Sanderson wurde ein durchaus kompetenter Fantasy-Autor gewählt, der zudem ein großer Fan vom Rad der Zeit ist und der Reihe deswegen mit dem größtmöglichen Respekt begegnet. Wer Sandersons Stil schon kennt, weiß allerdings, dass seine Sprache deutlich zielgerichteter ist und nicht so detailliert ausfällt, wie man es von Jordan gewöhnt ist. Im Vorwort stellt Sanderson auch klar, dass die Handlung zwar von Robert Jordan stammt, er sie jedoch mit seinen eigenen Worten wiedergibt und Jordans Stil auch nicht immitieren wollte.

Das Ergebniss kann sich durchaus sehen lassen. War der Vorgänger schon ein großer Hoffnungsschimmer, geht es im 12. Teil weiterhin richtig zur Sache. Es kommt zu neuen Entwicklungen und überraschenden Wendungen in der Handlung. Es werden Antworten auf Fragen geliefert, die schon längst überfällig waren, und auch einige Protagonisten segnen das Zeitliche. Man spürt regelrecht, wie die einzelnen Handlungsfäden für das Finale zusammengeführt werden. Sandersons Schreibstil ist dabei wirklich erfrischend und er schafft es eigene Akzente zu setzen, ohne dabei mit Robert Jordans Stil zu brechen. Auch sein Überblick über die doch hochkomplexen Handlungsstränge ist beeindruckend.

Der Fokus dieses Buches liegt ganz klar auf Rand und Egwene. Während Rand mit seiner großen Verantwortung, seiner Resignation gegenüber seinem Schicksal, seinem Misstrauen gegenüber seinen Mitstreitern und seinem schleichenden Wahnsinn zu kämpfen hat, gehören Egwenes Machtspiele im White Tower zum Besten, was man bisher bei der Lektüre der Reihe zu lesen bekommen hat. Es gibt viele erinnerungswürdige Szenen in diesem Buch und auch der Trennungspunkt ist, nach einem sehr spannenden Finale, sehr gut gewählt. Man bekommt sofort Lust, mit dem Nachfolger fortzufahren.

Das ein Autorenwechsel nicht ganz ohne Spuren bleibt, dürfte aber offensichtlich sein. Das zeigt sich am deutlichsten bei den Protagonisten. Viele von ihnen verhalten sich anders, als man es erwartet hätte, beziehungsweise gewöhnt ist. Bei manchen von ihnen ist das sogar so extrem, dass man sie kaum noch wiedererkennt. Mich hat diese Tatsache am Anfang etwas irritiert, wobei ich mich im Laufe des Buches damit abgefunden habe. Für mich persönlich ist das zwar nicht so schlimm, aber den ein oder anderen Leser könnte dieser Sinneswandel vieler Protagonisten gegen den Strich gehen. Hinzu kommt, dass man insbesondere im ersten Drittel des Buches das Gefühl hat, dass sich der neue Autor noch ein wenig mit seiner neuen Verantwortung vertraut machen musste.

Alles in allem führt dieser Band den guten Eindruck, den der Vorgänger hinterlassen hat, fort. Diese beiden Bücher und der geglückte Autorenwechsel machen endlich wieder Hoffnung auf ein gelungenes Finale. Schade, dass Robert Jordan viel zu früh verstorben ist und nicht mehr die Möglichkeit hatte, seine Reihe selbst zu vollenden. Mit Brandon Sanderson wurde jedoch die bestmögliche Lösung gefunden.


New Spring: The Novel (Wheel of Time Other)
New Spring: The Novel (Wheel of Time Other)
Preis: EUR 6,41

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum falschen Zeitpunkt erschienenes Prequel, 3. November 2013
Robert Jordan hat eigentlich eine Prequel-Trilogie geplant, die aufgrund seines Todes nicht mehr vervollständigt werden konnte. So sollte der 3. Teil der Trilogie eigentlich an den ersten Teil der eigentlichen Reihe anschließen. Ob der Autor Aufzeichnungen hinterlassen hat und ob die anderen beiden Bücher noch vollendet werden, ist fraglich.

Bei diesem Buch handelt es sich um die Vorgeschichte vom Rad der Zeit. Ob es sinnvoll ist "New Spring" vor der eigentlichen Reihe zu lesen, sei dahingestellt. Zwar wird alles sehr genau erklärt und man kommt auch ohne Vorwissen sehr gut zurecht, aber man wird viele Anspielungen auf spätere Bände nicht verstehen. Hinzu kommt, dass die Handlung relativ geradlinig verläuft und man deswegen einen falschen Eindruck von der Reihe bekommen könnte.
Aufgrund von Entwicklungen am Ende des 5. Bandes bietet es sich deswegen an, den Prolog direkt im Anschluss zu lesen. Aber auch wenn man "New Spring" erst ignoriert und ganz zum Schluß liest, wird man seinen Gefallen daran finden. Die teilweise schlechten Bewertungen sind dadurch zu erklären, dass die Anhänger der Reihe sich bei der damaligen Veröffentlichung eigentlich einen baldigen Abschluß der Haupthandlung gewünscht hätten, der noch in weiter Ferne lag.

Der Inhalt:

Lan Mandragoran wird im Lager seiner Truppen von einem Boten überrascht. Er nimmt mit seinen Männern am Aiel War teil, bekommt vom Boten einen Spezialauftrag und soll sich den Aiel in den Weg stellen. Wenn dieser Plan scheitert, wird dies seine Männer allerdings in große Gefahr bringen. Aber die Aiel reagieren anders, als erwartet ...
Moiraine Damodred befindet sich derweil mit ihrer besten Freundin Siuan Sanche im White Tower, wo beide noch zu vollständigen Aes Sedai ausgebildet werden. Durch Zufall bekommt sie mit, dass die Wiedergeburt des Drachen prophezeit wurde. Neben dem Bestehen der Aes Sedai Prüfung hat sie nun ein neues Ziel: Sie möchte den Dragon Reborn finden und ihn auf seinem Weg zu Tarmon Gai'don - die letzte Schlacht gegen Shai'tan - begleiten. Dadurch kommen ihr jedoch schnell Mächte auf die Schliche, die sie tot sehen wollen ...

Die eigentliche Handlung ist, verglichen mit der Reihe selbst, sehr simpel und linear aufgebaut. Es gibt nur zwei Blickwinkel: Moiraine und Lan, wobei Moiraines Blickwinkel den Großteil des Buches einnimmt. So erfährt man alles über ihre Ausbildung zur Aes Sedai, wie Lan ihr Warder geworden ist und natürlich wie ihre Suche nach dem Dragon Reborn angefangen hat. Insgesamt erfährt man sehr viel über die Herkunft von Moiraine und Lan.

Daneben kommen einige Nebencharakter vor - auch aus späteren Bänden. Die Geschichte selbst beginnt bei der Ausbildung von Moiraine und wird zum Schluß richtig spannend. Das Ende fällt dann befriedigend aus und lässt keine offenen Handlungsfäden übrig.

Alles in allem handelt es sich um einen recht kurzweiligen Prolog, der wegen seiner Kürze auch schnell gelesen ist. Im Gegensatz zur eigentlichen Reihe fällt alles recht simpel aus, Anhänger vom Rad der Zeit werden aber trotzdem ihren Spaß haben und einige interessante Einblicke hinter die Kulissen bekommen.


Knife of Dreams: Book Eleven of 'The Wheel of Time' (Wheel of Time Other 11) (English Edition)
Knife of Dreams: Book Eleven of 'The Wheel of Time' (Wheel of Time Other 11) (English Edition)
Preis: EUR 5,69

4.0 von 5 Sternen Das Rad der Zeit dreht sich wieder, 11. Oktober 2013
Die letzte Schlacht - Tarmon Gai'don - rückt näher. Die Toten wandeln auf der Erde, die Realität gerät immer mehr aus den Fugen und der wiedergeborene Drache Rand al'Thor ist der Einzige, der dem etwas entgegenzusetzen hat, muss sich aber zuerst mit der Gefahr der Seanchan-Invasion befassen. Alleine wird er diese Schlacht aber nicht schlagen können. Doch seine Freunde sind über das ganze Land verstreut und haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen:

Perrin ist dem Shaido-Clan der Aiel dicht auf den Fersen und mit der Befreiung seiner Frau Faile beschäftigt. Dies veranlasst ihn zu verzweifelten Maßnahmen, beispielsweise zu einer Allianz mit den eigentlich verfeindeten Seanchan. Masema, der Prophet des Drachen, unterstützt ihn zwar immer noch, ihre Allianz wird allerdings von gegenseitigem Misstrauen überschattet. Faile arbeitet derweil im Shaido Lager an einem Fluchtversuch.
Mat ist mit Tuon, die als seine zukünftige Frau prophezeit wurde, auf der Flucht vor den Seanchan. Weil Tuon ebenfalls eine Seanchan ist und dieses Volk seine ganz eigenen Heiratstraditionen hat, tritt Mat immer wieder in Fettnäpfchen, während die Heiratszeremonie kontinuierlich voranschreitet.
Währenddessen versucht Elayne endlich den Thron von Andor für sich zu beanspruchen, weil sie die rechtmäßige Thronfolgerin ist. Ihre Thronbesteigung könnte jedoch das ganze Land in einen Bürgerkrieg stoßen, weswegen ein vorsichtiges Vorgehen für sie angesagt ist.
Egwene, der Amyrlin Seat der Aes Sedai Rebellinen, findet sich plötzlich festgehalten im White Tower wieder. Aus ihrer Position heraus versucht sie den White Tower endlich für sich zu beanspruchen und Elaida als offiziellen Amyrlin Seat abzusetzen.
Über all diesen Entwicklungen hängt die ständige Gefahr vor den Aes Sedai des Black Ajah und den Forsaken, welche den wiedergeborenen Drachen tot sehen wollen.

Bei Band 11 dieser Mammutreihe hat man endlich wieder das Gefühl, dass sich das Rad der Zeit dreht. Nach den doch recht enttäuschenden 3-5 Vorgängern kommt endlich wieder Bewegung ins Spiel. Robert Jordan schiebt seine Protagonisten in die Startlöcher für die letzte Schlacht und schließt einige kleinere wie größere Handlungsstränge ab, während neue Handlungsstränge und Protagonisten sich in Grenzen halten. Bei manchen Handlungssträngen hat man zwar das Gefühl, dass diese übereilig vorangetrieben wurden, nachdem die Handlung in den Vorgängern aber stellenweise erstarrt ist, ist dies eine positive Entwicklung. Der Fokus dieses Buches liegt auf der Beziehung und den sehr amüsanten Sticheleien zwischen Mat und Tuon.

Fans der Reihe werden wissen, dass dies das letzte Buch der Reihe war, das Robert Jordan komplett selbst geschrieben hat und es das erste Buch der Reihe war, dass er mit dem Wissen um seine Krankheit und seinen nahenden Tod schrieb. Nur dadurch lässt sich die Geschwindigkeit erklären, mit der Robert Jordan durch die Handlungsstränge jagt. Dass dabei auch einige Fragen aus älteren Bänden beantwortet werden und er Handlungsstränge wiederaufgreift, die fast schon in Vergessenheit geraten sind, ist auf der einen Seite gut, teilweise aber auch zu flott vonstattengegangen. Dafür wird endlich wieder Spannung aufgebaut, die in den Vorgängern etwas flöten gegangen ist.

Zusammenfassend kann man sagen, dass man den Willen des Autors merkt, die Reihe abschließen zu wollen und dadurch wieder einige Entwicklungen zustatten kommen, auf die viel zu lange hingearbeitet wurde. Leider hat der Autor es nicht mehr geschafft, seine Reihe selbst abzuschließen. Durch diesen gelungenen Auftakt zum Finale bin ich aber sehr zuversichtlich, dass mich die letzten Bücher ebenfalls überzeugen werden. Zwar kommt der 11. Band immer noch nicht an die Klasse der ersten Bücher der Reihe heran, aber er ist wieder deutlich besser als viele seiner Vorgänger.


Lady bar 1 et 2 [FR Import]
Lady bar 1 et 2 [FR Import]
DVD ~ Eric Savin
Wird angeboten von CULTURE EMPIRE
Preis: EUR 15,21

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Faszination Thailands in zwei Filmen, 5. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Lady bar 1 et 2 [FR Import] (DVD)
Mit Lady Bar 1 (Schenke in Thailand keine Blumen) und Lady Bar 2 (Der Affe gibt Buddha Honig) sind zwei französische Filme entstanden, die sich mit einem Thema beschäftigen, das Viele nur vom Hörensagen oder von (zumeist sehr negativen) Dokumentation aus dem Fernsehen kennen: Dem Sextourismus in Thailand. In dieser Rezension gehe ich getrennt auf die Filme ein.

Lady Bar 1 (Schenke in Thailand keine Blumen):

Jean, der kürzlich von seiner Frau verlassen wurde, begleitet seinen Freund Polo nach Bangkok, um Urlaub zu machen und Golf zu spielen. Sein Freund Polo hat aber noch etwas Anderes im Sinn. Um seinen Kumpel aufzumuntern, führt er diesen zu den Rotlichtbezirken Bangkoks. Jean ist davon erst einmal gar nicht begeistert und verweigert es, mit Prostituierten zu schlafen, während sich der verheiratete Polo munter mit den Frauen amüsiert. Schließlich ziehen die beiden Freunde nach Pattaya weiter, wo Jean die thailändische Prostituierte Pat kennenlernt. Aus seinem Interesse an ihr entwickelt sich sehr schnell etwas Ernsteres. Während er an guten Tagen mit ihr das unbeschwerte Leben in Thailand genießt, lernt er auch die Schattenseiten ihres Berufs kennen. Wenn er nicht bei ihr ist, geht sie mit anderen Männern trotzdem ihrer Arbeit nach. Als die Heimreise näher rückt, bemerkt er, dass er wirkliche Gefühle für sie hat. Polo warnt ihn allerdings davor, sich zu verlieben, da er wahre Liebe in der Rotlichtszene Thailands für unmöglich hält. Kurz vor der Heimreise muss Jean deswegen eine Entscheidung treffen...

Der erste Teil der beiden Lady Bar Filme gibt sehr realitätsnah das Rotlichtmilieu für ausländische Männer in Thailand wieder. Ob GoGo-bars, Ladyboys, das 4 Gewinnt spielen bei den Bier Bars, Pool Billiard, das englisch-thailändische Kauderwelsch der Frauen, das unbeschwerte Leben, die Lebensfreue der Thai-Frauen oder Falang Männer, welche sich in die Thailänderinnen vergucken - all diese Szenen sind sehr detailgetreu nachgespielt und spielen sich Tag für Tag auch tatsächlich dort ab. Der Film räumt dabei mit einigen Vorurteilen auf und ist gerade deswegen für Personen sehenswert, welche die dortigen Umstände nicht genau kennen. Leute, die bereits dort waren, wird beim Anschauen des Films wahrscheinlich Fernweh packen. Man wird sich nämlich an viele Dialoge und Begebenheiten des Films so oder so ähnlich aus eigener Erfahrung zurückerinnern können.

Mit Lady Bar 1 wird unserer westlicher Gesellschaft außerdem ein Spiegel vorgehalten. Die Freunde Jean und Polo sind mit ihrem tristen Alltag in Paris nämlich eher unglücklich. Plötzlich finden sie sich im thailändischen Paradies wieder, wo Unbeschwertheit, Lebensfreude, Strand, Sonne und natürlich ihre hübschen, exotischen Begleiterinnen ihr Leben bestimmen. Von diesen schönen Erfahrungen geprägt finden sie sich danach im Pariser Alltagstrott wieder. Der Film stellt die Frage, ob in unserer modernen Informations- und Leistungsgesellschaft einfache Dinge wie Lebensfreude, Spaß, Höflichkeit, usw. nicht doch etwas zu kurz kommen.

Lady Bar 2 (Der Affe gibt Buddha Honig):

Jean ist mittlerweile mit Pat verlobt. Er hat sie nach Paris geholt und seinen Eltern seine Entscheidung mitgeteilt, Pat heiraten zu wollen. Doch Pat ist unglücklich in Paris und möchte in ihre Heimat, den Isan, zurückkehren. Weil auch Jean sich nach Thailand zurücksehnt, beschließt er, seine Zelte in der alten Heimat abzubrechen und komplett nach Thailand auszuwandern. Sein frisch geschiedener Freund Polo begleitet ihn wieder einmal. Während Jean erst mit der Hochzeit beschäftigt ist, stürzt sich Polo sofort in das Nachtleben der thailändischen Rotlichtbezirke. Doch seine Stimmung schlägt schon bald um: Seine alte Begleiterin Aom lässt sich nicht auffinden und er ist schnell gelangweilt von den Bars und den Mädchen. Eine Midlife-Crisis scheint im Anmarsch zu sein. Deswegen begibt er sich auf eine Sinnsuche bei den buddhistischen Mönchen. Jean plagen derweil Sorgen, wie er am Besten Geld in seiner neuen Heimat verdienen könnte. Seine Idee: Eine ganz besondere Heiratsvermittlung.

Teil 2 spinnt die Liebesgeschichte von Jean und Pat weiter, ohne das diese dabei im Fokus steht. War der erste Teil noch eine realitätsgetreue Milieustudie über die thailändischen Rotlichtbezirke, begibt sich Teil 2 ein wenig weiter weg von der Realität, ohne dabei an Klasse einzubüßen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Heiratsagentur von Jean und Pat, deren Start etwas anders verläuft, als Jean es sich vorgestellt hat und mit einigen sehr amüsanten Szenen aufwartet. Der Film ist ein solides Sequel, das aber dem grandiosen, ersten Teil nicht das Wasser reichen kann.

Fazit:

Die Filme sind für Interessenten an der Thematik sowie für Leute, die selbst einige Zeit in Thailand verbracht haben, gleichermaßen geeignet. Sie fangen sehr gut die Faszination Thailands ein, der schon viele Ausländer auf aller Welt erlegen sind. Insbesondere Leuten, die sich das erste Mal nach Thailand aufmachen, kann ich zumindest das Anschauen des ersten Teiles nur ans Herz legen.

Die beiden Filme sind leider noch nicht in Deutschland erschienen, was wirklich schade das. Eine Veröffentlichung auch in unserem Sprachraum wäre sehr wünschenswert.


Crossroads of Twilight: Book Ten of 'The Wheel of Time' (English Edition)
Crossroads of Twilight: Book Ten of 'The Wheel of Time' (English Edition)
Preis: EUR 6,64

2.0 von 5 Sternen Die Definition von Stagnation, 29. August 2013
Rand al'Thor - der wiedergeborene Drache - hat mit der Hilfe von Nynaeve "Saidin" und somit die männliche Hälfte der "One Power" vom Einfluss des Makels von Shai'tan gereinigt. Obwohl das kaum jemand mitbekommen hat, macht es sich doch auf dem ganzen Kontinent bemerkbar. Mat Cauthon, der gerade aus Ebou Dar flüchten konnte, versucht zu dieser Zeit Land zu gewinnen. Mit seinen Gefährten bespricht er seine weitere Fluchtroute. Er hat dabei eine prominente Geisel im Schlepptau - die "Daughter Of The Nine Moons" Tuon Athaem Kore Paendrag. Auf der Flucht sind auch die Aiel des Shaido Clans. Dicht auf ihren Fersen ist ihnen nämlich Perrin, dessen Frau Faile von ihnen entführt wurde. Perrin bekommt dabei Unterstützung vom Propheten des Drachen, Masema. Doch wird ihre bröcklige Allianz lange anhalten? Währenddessen belagert Egwene mit einer Armee Tar Valon, um ihren rechtmäßigen Platz als Amyrlin Seat einnehmen zu können und Elaida endlich abzusetzen.

Als ich den 5. Band "The Fires Of Heaven" beendet habe, war ich bis zu diesem Zeitpunkt wirklich begeistert von der Serie. Jetzt, nach dem 10. Band, wurde meine Geduld schon mehr als überstrapaziert. Die Bücher seit "The Fires Of Heaven" kamen alle nicht an die Klasse der ersten 5 Teile heran und endeten meist in einer überwältigenden Detailfülle, wenig Entwicklungen und größenteils unrelevanten Streitigkeiten und Intrigen verschiedenster Nebenprotagonisten. Am schlimmsten ist allerdings die Stagnation. Pro Buch kommt es kaum noch zu wichtigen Entwicklungen, welche die Handlung vorantreiben. Dieser 10. Band der Reihe ist dabei die Definition von Stagnation, weil absolut nichts passiert.

Das erste Drittel ist dabei noch ganz interessant, weil das Ende von Band 9 aus der Sicht der anderen Protagonisten gezeigt und gedeutet wird. Schließlich wird auch Egwenes Handlungsstrang fortgeführt, der im Vorgänger pausiert hat, wobei fortgeführt das falsche Wort ist. Auf der Stelle treten trifft es eher. Gleiches gilt leider auch für Mats, Perrins und Elaynes Handlungsstränge, in denen nichts, aber auch wirklich überhaupt garnichts passiert. Dabei sind einige Passagen noch angenehm und amüsant zu lesen, beispielsweise Mats Gespräche mit der "Daughter Of The Nine Moons". Als Anhänger der Reihe lechzt man allerdings nach Begebenheiten, welche die Geschichte näher Richtung "Tarmon Gai'don" treiben würden. Schließlich begann die Durststrecke nicht erst mit diesem Buch, sondern zieht sich schon über mehrere Teile.

Was bleibt ist ein Band voller Szenen mit all den Protagonisten, die man liebgewonnen hat, wobei die Handlung aber stagniert. Fazit: Eines der schlechtesten Bücher der Reihe.


Winter's Heart: Book Nine of 'The Wheel of Time' (English Edition)
Winter's Heart: Book Nine of 'The Wheel of Time' (English Edition)
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Mit dem Winter kommt die Besserung, 14. August 2013
Die unnatürliche Hitzewelle, ausgelöst durch den Einfluss von Shai'tan, kam zu einem Ende, nachdem der Ter'angreal "Bowl Of The Winds" eingesetzt wurde. Der Winter bedeckt nun die komplette Welt mit Schnee und Eis, was auch die Protagonisten zu spüren bekommen.

Perrin Aybara, der sich in Ghealdan aufhält, um den Propheten des Drachen - Masema Dagar - zum Drachen selbst zu bringen, verliert diese Aufgabe jedoch aus den Augen, weil seine Frau Faile von den Shaido entführt wird. Bei der Suche nach ihr bekommt er unerwartete Hilfe: Vom Propheten des Drachen - Masema.
Währenddessen ist Mat Cauthon immer noch mit einigen Freunden in Ebou Dar eingeschlossen, eine Stadt, die von den Seanchan erobert wurde und sich unter ihrer Kontrolle befindet. Außerdem ist ihm ein Gholam auf den Fersen. Zusammen mit seinen Begleitern plant er den Ausbruch aus dieser Stadt, ahnt jedoch nicht, dass ihm ein schicksalshaftes Treffen mit der "Daugther Of The Nine Moons" bevorsteht.
In Caemlyn, der Hauptstadt von Andor, macht Elayne Trakand derweil ihren Anspruch auf den Thron geltend.

Rand Al'Thor, der wiedergeborene Drache selbst, ist dagegen von Rachegelüsten besessen. Nachdem er von einem Teil der Asha'man verraten wurde - Männer, welche Saidin einsetzen können und von ihm darin ausgebildet wurden - will er sie finden und sich ihnen entledigen. Seine Suche führt ihn nach Far Madding. Aber er hat noch ein ehrgeizigeres Ziel vor Augen: Mit der Hilfe einiger Ter'angreal und Saidar, der weiblichen Hälfte der "One Power", will er Saidin endgültig vom vergifteten Einfluss von Shai'tan heilen. Die Menge von Saidin und Saidar, die dafür aufgewendet werden müsste, würde allerdings alle Vorstellungen sprengen und jeden auf der Welt anlocken, der Saidin und Saidar fühlen kann - also auch die mächtigen Forsaken...

Winter's Heart ist nach zwei eher schwachen Büchern endlich wieder ein Lichtblick. Zwar entstehen neue Nebenhandlungsstränge, aber dafür macht die Handlung an entscheidenen Stellen einen Sprung nach vorne. So kommt es zu einer direkten Konfrontation von Rand mit seinen drei Frauen Min, Elayne und Aviendha, während Mat endlich auf die "Daugther Of The Nine Moons" trifft, was schon im 4. Band angekündigt wurde. Alles in allem ist Mats Vorhandensein ein wichtiges Qualitätsmerkmal dieses Buches, weil er der Spaßvogel ist und Robert Jordan seinen typischen Humor in den Gedanken und Gesprächen von Mat zur Geltung kommen lassen kann. Nachdem er im Vorgänger garnicht erst zum Zuge kam, ist seine typische Art wieder sehr erfrischend. Das Finale gehört dann schließlich zu den stärksten Momenten der gesamten Reihe und lässt den Leser gebannt die letzten Seiten dieses Buches verschlingen.

So ist dieser Band zugegebenermaßen deutlich besser, als die beiden direkten Vorgänger, allerdings darf man dabei nicht aus den Augen verlieren, dass der 9. Teil im Vergleich zu den ersten Büchern der Reihe dennoch stark abfällt. Es gibt wieder viele Intrigen und Machtspielchen zwischen verschiedensten Nebenprotagonisten, welche die ganze Sache etwas in die Länge ziehen. Egwenes Handlungsstrang, der in den Vorgängern noch ein zentrales Element war, pausiert hier und wird nicht fortgeführt. Auf der anderen Seite wirkt Elaynes Handlungstrang etwas in die Länge gezogen.

Abschließend kann gesagt werden, dass Robert Jordan das Ruder nochmals rumgerissen hat und dieses Buch stellenweise wieder richtig Spaß macht. Die Hoffnung ist auf alle Fälle wieder zurück.


Naturprodukte Schwarz - Nagelpilz Öl - Pflegeöl zur Nagelhygiene gegen Nagelpilz, 20ml
Naturprodukte Schwarz - Nagelpilz Öl - Pflegeöl zur Nagelhygiene gegen Nagelpilz, 20ml
Wird angeboten von Naturprodukte Schwarz
Preis: EUR 19,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein Produkt, das hält, was es verspricht, 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch ich leide (litt) an Nagelpilz. Zugezogen habe ich mir diese hartnäckige Infektion vor 5 Jahren in den Duschen der Bundeswehr. Seitdem habe ich viele Mittel und Medikamente ausprobiert, die alle nicht hielten, was sie versprachen. Und das, obwohl sogar Hautärzte mir die entsprechenden, teueren Mittel empfohlen haben.

Nachdem sich also wiedereinmal mein verkrümmter und bräunlich gefärbter Fußnagel gelöst hat, habe ich die Fußpflegerin geswechselt. Ihr Tipp: Dieses Produkt einmal täglich auf den befallenen Fußnagel auftragen. Also habe ich mir den Fußnagel bis auf das Nagelbett entfernen lassen. Nach der Arbeit habe ich täglich dieses Produkt aufgetragen. Durch das warme Klima begünstigt konnte ich außerdem den Rest des Tages offene Schuhe tragen, wodurch das Mittel genug Zeit hatte, um richtig einzuwirken. Zusätzlich habe ich einmal täglich, vor dem Schlafen gehen, Lamisil auf die infizierte Stelle aufgetragen.

Jetzt, zwei Monate später, ist der Nagel schon zur Hälfte nachgewachsen und der Nagelpilz komplett verschwunden.

Bei mir hat dieses Pflegeöl Wirkung gezeigt. Zur Sicherheit werde ich es noch weiterhin auftragen, bis der Nagel komplett nachgewachsen ist. Ich bin mir aber sicher, dass mein Problem mit dem Nagelpilz nach 5 langen Jahren endlich der Vergangenheit angehören wird.

Ich kann jedem Betroffenen nur empfehlen, dieses Mittel auszuprobieren. Wie bereits erwähnt sollte man nach Möglichkeit den befallenen Nagel zuerst komplett entfernen lassen und dann konsequent täglich dieses Nagelpilz Öl auftragen. Bei offenen Schuhen entfaltet es dann seine beste Wirkung.

Deswegen gibt es die volle Punktzahl.


Die Suche nach dem Auge der Welt. Das Rad der Zeit 1. Das Original
Die Suche nach dem Auge der Welt. Das Rad der Zeit 1. Das Original
von Robert Jordan
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Herausforderung, 5. August 2013
Mit dieser Rezension möchte ich nicht explizit den ersten Original-Band bewerten, sondern die Serie im Ganzen, ohne viel zu verraten.

Wer den ersten Band liest (und hinterher die Nachfolger) wird wahrscheinlich (wie ich) zuerst sehr angetan sein. In der ersten Trilogie stimmt eigentlich alles. Man hat eine verständliche Ausgangssituation, eine Gruppe, die loszieht, um die Welt zu retten, einen gemeinsamen Gegner, eine große und interessante Welt, Magie, mysteriöse Gemeinschaften, böse Monster, viel Action, ... und am Wichtigsten: Ein Ziel vor Augen. Also eigentlich alles, was man für eine epische Serie braucht.

Ab dem 4. Band beginnt die Geschichte allerdings etwas aus dem Ruder zu laufen, was sich spätestens im 7. Band bemerkbar macht. (hängt vom Leser ab) Robert Jordan führt immer mehr Figuren ein, die sich bis dahin schon im dreistelligen Bereich befinden, und verzettelt sich immer mehr in den sehr vielen, parallel laufenden Handlungssträngen, während die Erzählgeschwindigkeit mit jedem Band spürbar sinkt. Mit anderen Worten: Der Autor verliert ein wenig den Überblick über seine eigene Geschichte und scheint selbst nicht so genau zu wissen, wie er sie zu Ende oder zumindest weiterführen soll. Das führt dazu, dass viele Leser das Handtuch werfen, weil einfach nichts Relevantes mehr passiert. Wirklich besser wird es nämlich erst wieder mit dem 11. Band.

Wer also ins Auge fasst, mit dem Rad der Zeit zu beginnen, sollte bedenken, dass es allein schon aufgrund der überwältigenden Anzahl an Protagonisten eine große Herausforderung ist. Es wird komplex, es wird ausufernd und es wird langatmig. Wer also bereit ist, sich durch 3-5 Bücher mit hoher Seitenzahl durchzuquälen, wird schlußendlich doch noch mit einem tollen Abschluss belohnt, weil Brandon Sanderson die Reihe nach dem Tod des Autors souverän zu Ende gebracht hat. Wer allerdings allergisch gegen detaillierte Beschreibungen von allem Möglichen (vorallem Frauenkleidern) ist, der sollte um diese Reihe einen großen Bogen machen. Gleiches gilt für Leute, die es nicht mögen, wenn lange auf Entwicklungen hingearbeitet wird. Diese Personen sind wahrscheinlich bei anderen Autoren besser aufgehoben.

Ansonsten kann man dieser Serie schon aufgrund der genialen ersten Bücher eine Chance geben. Man ist schließlich nicht gezwungen, sie auch zu beenden.

An der deutschen Umsetzung wäre noch zu bemängeln, dass sich der Schreibstil ab dem 6. Original-Band plötzlich ändert, weil zu diesem Zeitpunkt bei der ersten Übersetzung der Serie der Übersetzer gewechselt wurde.


The Path of Daggers: Book Eight of 'The Wheel of Time' (Wheel of Time Other 8) (English Edition)
The Path of Daggers: Book Eight of 'The Wheel of Time' (Wheel of Time Other 8) (English Edition)
Preis: EUR 6,64

2.0 von 5 Sternen Ein neuer Tiefpunkt ist erreicht, 27. Juli 2013
Nachdem Elayne Trakand, Nynaeve al'Meara, Aviendha und ihre Gruppe den Ter'angreal "Bowl of the Winds" gefunden haben, wollen sie ihn auch einsetzen, um die Welt von der unnatürlichen Hitze, ausgelöst durch den Einfluss von Shai'tan, zu befreien. Aber zuvor müssen sie aus Ebou Dar flüchten, dass unter einer Invasion der Seanchan zu leiden hat, welche bis an die Grenzen von Illian führt. Dort wartet der wiedergeborene Drache, Rand al'Thor, mit einer Armee aus Illianern und Asha'man - Männer, welche die One Power einsetzen können - um die Invasion zurückzuschlagen. Währendessen ist Perrin Aybara mit seiner Frau Faile auf dem Weg nach Ghealdan, um den selbsternannten Propheten des Drachen Masema Dagar zu stoppen. Egwene al'Vere hingegen hat nach wie vor Probleme, ihre Autorität als Amyrlin Seat der Rebellinen durchzusetzen, um endlich nach Tar Valon zu marschieren, Elaida do Avriny a'Roihan abzusetzen und den White Tower wiederherzustellen.

Mit dem bereits 8. Buch der Wheel of Time Reihe ist ein neuer Tiefpunkt erreicht. Gab es im Vorgänger "A Crown Of Swords" noch einige interessante Stellen und Entwicklungen, beschränken sich diese in diesem Band auf ein absolutes Minimum. Stattdessen werden wieder endlos alte Floskeln, Begebenheiten aus den Vorgängerbüchern und unglaublich detaillierte Beschreibungen wiederholt, ohne dass man das Gefühl hat, dass die Handlung vorangetrieben wird.

Wirkliche Lichtblicke gibt es wenige. Wiedereinmal kommen Nebenprotagonisten in endloser Anzahl zu Wort, beispielsweise all die Aes Sedai Rebellinen, die mit Egwene um Macht und Einfluss streiten. Immerhin kann sie in diesem Buch ihren Einfluss erhöhen. Auch Elayne kommt dazu, ihren Anspruch auf den Thron von Andor geltend zu machen. Glücklicherweise ist endlich der Handlungsstrang um den "Bowl of the Winds" abgeschlossen, der sich über mehrere Büchern erstreckte und nicht zu Robert Jordans besten Ideen gehört hat. Der sich schleichend entwickelnde Wahnsinn, von dem Rand heimgesucht wird, ist dagegen gut beschrieben. Wirklich spannend wird es dennoch erst gegen Ende des Buches. Als Vorteil könnte man beinahe zählen lassen, dass das Buch deutlich kürzer ist, als noch der Vorgänger. So ist man nicht so lange mit dem Buch beschäftigt.

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass "The Path Of Daggers" der bisher schwächste Band der Reihe ist. Gründe dafür sind die immer noch vorhandenen Kritikpunkte, die schon das Lesevergnügen an den Vorgängern beeinträchtigt haben. Außerdem kommt Mat Cauthon, welcher noch in "A Crown Of Swords" die spannendsten Kapitel hatte, in diesem Buch kein einziges Mal vor.

Mittlerweile bin ich so weit gekommen, dass ich die Sache durchziehen werde, auch wenn der 8. Teil es einem sehr schwer macht, nicht abzubrechen. Mit der Hoffnung auf einen besseren Nachfolger gehe ich deswegen den 9. Band der Reihe an.


A Crown of Swords: Book Seven of 'The Wheel of Time' (English Edition)
A Crown of Swords: Book Seven of 'The Wheel of Time' (English Edition)
Preis: EUR 6,64

2.0 von 5 Sternen Die Beschreibung von 11 Tagen auf 900 Seiten gestreckt., 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In Andor plant der Dragon Reborn, Rand al'Thor, das Reich Illian anzugreifen, das von dem Forsaken Sammael beherrscht wird. Doch in seinem bisher eroberten Reich wird im Hintergrund gegen ihn gearbeitet, weshalb er drohende Rebellionen abwenden muss. An seiner Seite sind Min und Perrin. Außerden wartet er auf Elayne, welche einen rechtmäßigen Anspruch auf den Thron von Andor und Cairhien hat. Was Rand nicht weiß: Elaynes Mutter Morgase lebt nach wie vor, wird aber von den Children of the Light festgehalten, welche sie zu ihren Zwecken nutzen wollen.Währenddessen versucht Egwene, neuer Amyrlin Seat der Aes Sedai Rebellen, diese gegen Elaida im White Tower in Bewegung zu setzen. Doch jede Entscheidung von ihr wird beanstandet und ausdiskutiert, weswegen sie Probleme hat, ihre Autorität durchzusetzen. In Ebou Dar versuchen im selben Moment Nynaeve, Elayne und Mat den Ter'angreal Bowl Of The Winds in ihren Besitz zu bekommen, um der Hitzewelle, ausgelöst von Ba'alzamon, Einhalt zu gebieten.

Teil 7 der Wheel of Time Reihe markiert den Mittelpunkt der Reihe und setzt die Handlungsstränge, die im Vorgänger angefangen wurden, fort. Wenn man bedenkt, dass dieser Band fast 900 Seiten füllt, aber lediglich einen Zeitraum von 11 Tagen umfasst, müsste man eigentlich annehmen, dass einiges passiert. Wer das glaubt, wird allerdings enttäuscht werden. War die Geschwindigkeit, mit der die Handlung vorranschreitet, schon im Vorgänger nicht gerade hoch, kommt sie im 7. Band auf den ersten 800 Seiten beinahe völlig zum erliegen.

Man liest sich durch endlose Gespräche der in immenser Anzahl vorkommenden Nebencharaktere. (über die man sowieso schon den Überblick verloren hat) Daneben fragt sich Rand wieder oft, warum Mat und Perrin so leicht mit Frauen umgehen können, während Nynaeve an ihrem Zopf zupft und Elayne die Arme unter ihren Brüsten verschränkt. (Was man in den letzten Büchern schon zu Genüge gelesen hat)

Vorallem Egwenes Handlungsstrang, in dem gefühlt jede einzelne Aes Sedai Rebellin namentlich genannt wird, ist schwer zu ertragen. Es wird intrigiert, gestritten, beraten und geredet ohne Ende, aber es kommt einfach nichts voran. Leider bilden die anderen Handlungsstränge ebenfalls keine Ausnahme, sodass man wieder in Endlosschleife all die Floskeln um die Ohren bekommt, derer man bereits in den Vorgängern müde geworden ist. Gab es früher Zwischendrin immer wieder etwas Action, so beschränkt sich das mittlerweile nur noch auf die letzten 100 Seiten. Davor sucht man nach wirklichen Entwicklungen in der Handlung wie nach der Nadel im Heuhaufen.

Allerdings gab es auch einige Lichtblicke. Mat entwickelt sich zu einem wirklich interessanten Protagonisten, weswegen seine Kapitel angenehmer zu lesen sind, als der Rest. Auf den letzten 100 Seiten macht die Handlung dann doch noch einen Sprung nach vorne und bildet eine Basis, auf die der nächste Band aufbauen kann. Trotzdem wird der Leser durch die Ereignislosigkeit dieses Buches und die Tatsache, dass einige Handlungsstränge schon über mehrere Bücher hinweg laufen und eine schnelle Auflösung nicht in Sicht ist, skeptisch gestimmt.

Als Fazit sei gesagt, dass sich andeutet, warum die nächsten paar Bücher ab diesem Teil selbst unter Fans der Reihe nicht wirklich beliebt sind. Auch wenn "Crown Of Swords" einige gute Momente hatte, musste man sich doch lange zu diesen durcharbeiten. Dem 8. Teil sehe ich deswegen nicht sehr optimistisch entgegen.


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