Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für Likendeeler > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Likendeeler
Top-Rezensenten Rang: 2.279.125
Hilfreiche Bewertungen: 273

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Likendeeler "Likendeeler79" (München)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
pixel
Traumtänzer (Extended Version)
Traumtänzer (Extended Version)
Preis: EUR 9,99

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue, alte Leichtigkeit..., 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Traumtänzer (Extended Version) (Audio CD)
Da ist er also endlich: Der Traumtänzer! Und wie nicht anders zu erwarten, gehen die Meinungen hier wieder mal weit auseinander und die Gegensätzlichkeiten, welche einen beim Lesen der Rezensionen anspringen, erscheinen zusammen genommen doch sehr absurd: Da ist von "musikalischem Stillstand" bis hin zu "jetzt aber endgültig zu weit entfernt von der Basis", von "textlichen Tiefflügen" bis "allzu grüblerisch", von "zu glatt, zu gewollt und konstruiert" bis zu "so locker, leicht und entspannt wie lange nicht" einfach alles zu lesen. Letztlich ist das natürlich recht leicht zu erklären. Musik ist und bleibt Geschmackssache und bei stetig wachsender Fanschar gibt es logischerweise auch immer mehr Leute, deren persönliche Erwartungen und Vorlieben nicht mehr erfüllt werden können. So manchen (teilweise dann vielleicht doch zu vorschnell abgefeuerten?!?) niederschmetternden Kommentar finde ich dann aber schon arg bitter! Und ich kann sie auch weder nachvollziehen, noch bestätigen.

TRAUMTÄNZER beginnt stilecht mit leierndem Ton und Plattenspieler-Rauschen. Danach geht der Song wunderbar nach vorne los und es dauert exakt 1 Sekunde und man ist nach all der Zeit sofort wieder drin im Schandmaul-Flair. Ein fröhlich, folk-punkiges Gerüst mit wundervollen Melos, einem verträumt-verspielten und aufmunternden Text und zu guter Letzt darf Ducky sogar mal wieder ein Gitarrensolo aus dem Hut zaubern. Der Opener hat alles, was man sich von Schandmaul wünscht und es bedarf nicht viel Phantasie, sich die tobende Meute bei einem Konzert vorzustellen. Todsicher ein Live-Klassiker von Morgen! Ganz groß!!!

Mit DEM ALCHEMIST, dem HEXENEINMALEINS, GEAS TRAUM und dem ASSASSINEN gibt es gleich mehrere astreine Folk-Rocker mit umschmeichelnden Melodien, markanten Gitarrenriffs, treibendem Schlagzeug-Beat und exzellentem, funkigem Bassspiel. Textlich werden, ganz schandmaultypisch, kleine feinsinnige Geschichten erzählt. Die Songs haben allesamt einen gehörigen Mitklatsch- und/oder Mithüpf-Faktor und sind einfach stark!

Bei AUF HOHER SEE gibt es mal wieder ein maritimes Lied mit Akkordeon auf die Ohren. Im Gegensatz zum Geisterschiff oder den Sirenen verbreitet man hier allerdings eher eine fröhliche und abenteuerlustige Stimmung. Großes Ohrwurm-Potential!

Der BIS(S) ZUM MORGENGRAUEN ist wohl schon ein Song der einen beim ersten Durchhöhren ein wenig aus dem Fluss reißt. Sowas hat man von den Mäulern bislang noch nicht gehört: Eher gediegene Strophen, diverse Breaks, bombastischer Refrain, virtuose Flamenco-Gitarre, großartige Drums, geile Bassspuren, wunderschöne Flöten- und Geigenmelodien und dann noch ein furioses Finale mit Trompete (!) ... Das muss alles erstmal erfasst und verdaut werden. Dauert möglicherweise etwas länger, bis das Stück zündet, dann beißt es sich aber um so hartnäckiger fest. Gelungene Überraschung. Applaus!

Das Lied DIE ROSEN wird in diesem Forum hier so häufig wie kein anderes kritisiert. Kitschig soll es also sein? Dazu kann ich nur sagen: Ja aber UNBEDINGT!
Es handelt, metaphorisch verpackt, von der Suche nach der einen, großen Liebe. Thomas singt hierbei so emotional und unverstellt, wie ich es selten von ihm gehört habe, die Akustik-Gitarre ist bezaubernd und die äußerst gefühlvoll gespielte Dudelsack-Melodie stellt alle meine Haare auf. DIE ROSEN sind pompös, sie SIND kitschig und sie sind WUNDER-WUNDERSCHÖN!!!
Gleiches gilt auch für die anderen beiden Balladen. Das sehr romantische HALT MICH und das reizende MEIN LIED reihen sich problemlos in die Kette Herz erwärmender Perlen aus dem Schandmaul-Katalog.

DER ANKER gehört klar zu den poppigsten Stücken, welche Schandmaul je veröffentlicht haben. Aber was solls? Die Hook ist sehr schön und bleibt schnell im Ohr hängen. Wären die Radiosender Deutschlands nicht so ignorant und borniert, wäre dies sicherlich ein Hit!

DER SCHWUR ist dann von völlig anderer Natur. Der Text handelt von Krieg und Dunkelheit, die Gitarre brät dominant, schwer und metallisch. Zu Beginn des letzten Drittels ein grandioser, düsterer "Spooky-Part". Der ganze Song baut sich stetig auf und hat etwas episches an sich. Ich vermute mal, dass dieses Lied leider kein Fan-Liebling oder Live-Kracher wird. Vielleicht eher ein Liebhaberstück, wie DIE KÖNIGIN oder WIE SIE IST. Ich jedenfalls finde es sehr geil!

DER PAKT ist dann wieder ein echter Stimmungs-Garant. Textlich hat es zwar durchaus auch etwas ... nunja ... düsteres an sich (Pakt mit dem Teufel für die Gunst einer Frau), aber die fröhliche Zigeuner-Polka-Rhythmik und die äußerst spielfreudig agierenden Musiker machen daraus (ähnlich wie beispielsweise bei MITGIFT) eine reinrassige Party-Nummer. Phantastisch!

Die Optik des Albums ist großartig. Die Produktion 1A. Noch nie waren Stimme und die einzelnen Instrumente so klar zu verstehen und heraus zu hören. Trotzdem fließt alles wunderbar ineinander über. Für mich repräsentiert der TRAUMTÄNZER die spieltechnische und kompositorische Brillanz von ANDERSWELT und MLuS kombiniert mit der Leichtigkeit und stilistischen Bandbreite von NARRENKÖNIG und WPuS. Ein weiteres, starkes Stück deutscher Folk-Rock aus dem Hause Schandmaul!!!

Und um noch einen letzten Kommentar an die 2-Sterne-Nörgler loszuwerden: Dann bleibt doch zuhause! Der Rest wird auf der anstehenden Tour ausgelassen und glücklich feiern wie eh und je. Und der Traumtänzer bietet einen ganzen Schwung neuer Schmankerl für den Soundtrack dazu!!!
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 1, 2012 11:30 PM MEST


50 Sommer - 50 Winter
50 Sommer - 50 Winter
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 4,28

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Post-Kraut, 14. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: 50 Sommer - 50 Winter (Audio CD)
Wer die Zielgruppe sein soll von dieser Platte? --- Na ich zum Beispiel!
Die "alten" Nocte-Fans werden angewidert die Nase rümpfen? --- Nö!

Mal ehrlich, wer den musikalischen Verlauf von Nocte Obducta einigermaßen mitverfolgt hat und in den letzen JAHREN auch nur ein einziges Interview gelesen oder mal auf ihrer MySpace-Seite vorbei geschaut hat, konnte unmöglich ein Black Metal Album erwartet haben!

Erwartung ... Was habe ICH mir denn erwartet? Aufgrund diverser Äußerungen des Chefmelancholikers Herrn Breuer, erwartete ich ein WEITERES Ausbauen der progressiven/psychedelischen (Post-)Rock-Landschaften, bei gleichzeitiger WEITERER Reduzierung von Blastbeat und Growl-/Kreischgesang. Dies alles auf gewohnt hohem Niveau gespielt und mit gewohnt poetischen Texten versehen.
Und was soll ich sagen ... Genau das kriegt man bei diesem Dinner auch serviert!!!

+++Der Opener "6786" z. B. weicht rein musikalisch gar nicht so groß vom Stil der "Sequenzen einer Wanderung" ab. Und auch textlich bilde ich mir ein hier einen direkten Zusammenhang raus zu hören: Eine nun etwas gesetztere, klarere Reflexion des zurück liegenden künstlerischen Schaffens? Ein Aufarbeiten der Missstände? Die Sehnsucht nach und der Mut zu einem Neubeginn?
+++"Zwischen dem Salz und Montpellier" handelt offensichtlich von einem Südfrankreich-Trip. Die von einem Vorredner beschriebene Monotonie ist hier auch nicht von der Hand zu weisen. Nur finde ich sie keineswegs langweilig! Denn erstens passiert bei genauem Zuhören doch einiges und zweitens untermalt die Musik perfekt die im Text wiedergegebene Stimmung. Das umher Irren zwischen Salzsee und Küste, um dann doch immer irgendwo anzukommen. Den schmalen Grad zwischen Trübseligkeit und (weingeschwängerter) Zufriedenheit.
Ein gutes Lied!
+++"Texas della Morte" fällt für mich dann ein wenig aus dem (neugesteckten) Rahmen. Ich musste sofort an einen Road-Movie-Soundtrack denken. Entspannte Nummer. Gefällt mir auch.
+++"Frost 1 & 2" sind selbstverständlich nicht die Tracks des Albums, die einem als Highlight in Erinnerung bleiben. Dafür sind sie auch viel zu wenig Song im eigentlichen Sinne, viel eher vertonte Gedichtverse. Wobei ich es bei "Frost 2" doch interessant finde, in welche Richtung es mit einem verstärkten Einsatz von elektronischen Elementen auch gehen könnte. Die Texte finde ich im übrigen weder schlecht noch kitschig!
Ach und apropos Texte ... ich kann es mir nicht verkneifen: "Instrumentals", lieber Herr Warhellhammer, nennt man Stücke, die rein instrumental, also ohne Text/Gesang aufgenommen wurden. Aber das nur so nebenbei.
+++"Töte das Jahr für mich" ist auch für mich definitiv das Herzstück dieser CD! Ein über 20minütiger, organischer, abwechslungsreicher, anspruchsvoller und grossartiger Brocken Musik, der erstmal erfasst werden will! Grosses Kino! Ich hoffe inständig, dass die Jungs sich a) dazu entschließen das Ganze auf die Bühne zu bringen und b) auch im Großraum München aufschlagen! Würde die Nummern zu gerne live (und teilweise nüchtern) erleben!!!

Langweiliges "Bar-Gedudel" also? In welcher Bar wird denn sowas gespielt und warum -verdammt- kenne ich die nicht?
Im Ernst: Wer Nocte's "Sequenzen" schon nicht mehr mochte, der sollte hier unbedingt vorher rein hören! Mit
(Black) Metal hat das nämlich tatsächlich wenig zu tun. Diesen Leuten kann ich Thorsten's (Nocte-Sänger) ebenfalls geile "Agrypnie" Platten oder Patrick's (Nocte-Basser) "Melkor" Album (Kann man hier leider nicht bestellen, macht euch schlau!) empfehlen.
Allen, die mit dem Gedanken leben können, dass "Dinner auf Uranos" eben Prog-/Post-/Dark-/Psychedelic-/Ambient-/Wasauchimmer-Rock spielen [Ich fände ja Post-Kraut nicht schlecht! ;-)], rate ich: Kauft euch dieses Album und gebt ihm ein wenig Zeit! Es lohnt sich ... wie immer schon!

Wer sich übrigens fragt, warum ich nach all diesen Worten des Lobes nur 4 Sterne verteile: Meiner Meinung nach fehlt zur Perfektion einfach noch ein richtiger Burner auf dieser Platte!
Außerdem musste ich feststellen, dass der begabteste Songwriter, der begnadedste Texter halt nicht zwangsläufig auch der beste Sänger ist. Sorry! Aber nachdem Marcel auf dieser CD neben den gewohnten gesprochenen, geflüsterten oder geknurrten Passagen auch recht häufig clean und "schön" SINGT bleibt nunmal die Erkenntnis, dass man sich hier auf sehr dünnem Eis bewegt und dass die Sache teilweise mal zumindest gewöhnungsbedürftig ist. Andererseits gebe ich zu, dass ich mich daran gewöhnt HABE und die Lyriks so etwas sehr direktes und intimes ausstrahlen.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls freudig gespannt auf all das, was der "Traumschänder" noch so auf dem Kasten hat! Oder viel mehr auf das, was aus seinem Kasten nicht in irgendwelchen Kisten landet, sondern es auch auf Band schafft!

Rock on! Und DANKE für viele Stunden wichtigen Soundtrack zu meinem Leben!!!


The Divinity of Oceans
The Divinity of Oceans
Preis: EUR 15,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönheiten der Tiefsee, 18. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The Divinity of Oceans (Audio CD)
"The call of the wretched sea" war ein sehr cooles Album! Ein monströser, finsterer Strudel, der einen langsam anzog und dann unaufhaltsam in die Schwärze der Tiefe hinab riss. Ein gewaltiges Stück Funeral Doom.
Und mit ihrem Zweitwerk haben AHAB dies noch getoppt!

Auch auf "The divinity of oceans" regieren tonnenschwere, düstere Riffs, hypnotische, schleppende Beats und das gurgelnde und brodelnde Growling von Daniel Droste. Wie bereits von einem Vorredner erwähnt, gibt es hier aber eine druckvollere und gleichzeitig viel feinere Produktion, die sämtliche Details gut hörbar in Szene setzt. Und von eben diesen kleinen Details gibt es auf Album Nr 2 wesentlich mehr zu bestaunen als auf dem Vorgänger, ohne deswegen auf die monotone Sogkraft verzichten zu müssen.

Diverse Rhythmus- und Riffwechsel halten auch nach dem x-ten Durchlauf die Spannung aufrecht und aus den dunklen Wogen tauchen vermehrt für kurze Momente Melodien von atemberaubender, trauriger Schönheit auf. Man lausche nur dieser wahnsinnig geilen Gitarrenspur im Titelsong ...

Ein weiterer, markanter Unterschied zum Debüt ist der mehrfach vertretende Cleangesang. Obwohl dieser Begriff möglicherweise irreführend ist. Es handelt sich dabei nämlich keineswegs um fröhlichen, poppigen Schöngesang, sondern eher um ein flehendes und verzweifeltes Heulen, das die folgenden Growl-Eruptionen nur noch intensiver wirken lässt.

Für alle, die in fast schon quälender Langsamkeit und bedrohlicher Härte nicht zwingend einen Gegensatz sehen, die nicht verlernt haben geduldig zu zu hören und die sich nach einer Stunde depressiver Musik ohne Silberstreif am Horizont nicht unmittelbar das Leben nehmen, kann ich hier nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen!
Denn meiner Meinung nach haben AHAB hier nicht weniger als ein Meisterwerk des (Funeral) Doom eingespielt!


Vertebrae
Vertebrae
Preis: EUR 16,99

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wächst mit jeder Rotatation, 11. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Vertebrae (Audio CD)
Bei Odins Bart, wie konnte diese Band nur bislang an mir vorbei gehen? Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich zwar durchaus den ein oder anderen "schwarzen Hassbrocken" in meiner Sammlung habe, aber eigentlich nun wirklich kein Blackmetaller bin und Enslaved einfach nur für eine weitere Gift und Galle spuckende Rumpeltruppe aus Skandinavien hielt. Aufmerksam geworden bin ich tatsächlich nur, weil in der altbewährten Metal-Presse auch jene Redakteure hohe Noten verliehen, die sonst nicht viel mit Black-Metal am Hut haben und darüber hinaus immer wieder gewisse Parallelen zu Opeth gezogen wurden (Welche zu meinen absoluten Favoriten zählen). Also ruhig mal rein hören dachte ich.

Vergleiche mit den Death-Prog-Wundern aus Schweden sind auch gar nicht so abwegig.Auch Enslaved verbinden auf "Vertebrae" harte Metal-Atacken mit Prog-Rock-Anleihen aus den 70ern. Dennoch tat ich mir anfangs etwas schwer. Denn zum Einen klingt die Produktion nicht ganz so fett und klar, wie bei einem aktuellen Opeth-Output, sondern ist wesentlich rauer und ungeschliffener und zum Anderen war der Schreigesang für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Während Mikael Akerfeldt (Opeth) auch in den wütenden (Death-) Metal Eruptionen stets den Ton trifft, keift Grutle Kjellson eher wie ein heiserer Uruk-Hai nach durchzechter Nacht und bringt insbesondere bei den ruhigen Passagen allein durch sein Organ Disharmonie in die Lieder.
Die musikalische Virtuosität und das gekonnte Wechselspiel von majestätisch/schön und niederreißend/aggressiv faszinierte mich jedoch so sehr, dass ich der CD immer neue Durchläufe gewährte. Und was soll ich sagen? Die Platte wächst mit jedem Hören!!!

Enslaved werden sowohl dem Black- als auch dem Pagan-/Viking-Metal zugeordnet. Aber ich finde sie sind noch weit mehr als das. Sie kommen ohne (sorry!) alberne Bemalungen im Gesicht aus und huldigen textlich auch nicht dem Gehörnten sondern besingen nordische Sagen und Mythen. Hierbei klingen sie aber keineswegs so kitschig und Pathosüberladen wie manche Genrevertreter aus der Paganfraktion.
Enslaved spielen urwüchsigen Black-Metal UND erhabenen Prog-Rock UND haben darüber hinaus mehrere Ohrwurmfähige Melodien im Gepäck. Bei einem Lied wie "Center" bin ich zudem davon überzeugt, dass er auch Fans von Bands wie Neurosis die Freudentränen ins Gesicht treibt. Kurz und gut: Ich empfehle jedem Freund harter, anspruchsvoller Gitarrenmusik hier unbedingt ein Ohr zu riskieren!

Ich für meinen Teil stehe recht zwiegespalten da. Mit einem lachenden Auge, schließlich habe ich hier (wenn auch spät) ein Juwel entdeckt und einem weinenden Geldbeutel, denn der nicht unherhebliche Backkatalog will ja auch bezahlt werden.
Bin wahnsinnig gespannt darauf die Entwicklung dieser Band verspätet nachzuvollziehen!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 10, 2009 12:32 PM CET


Death Magnetic
Death Magnetic
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 8,45

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Aufatmen!!!, 22. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Death Magnetic (Audio CD)
Die CD beginnt passenderweise mit einem schlagenden Herz. Wenngleich meine Pumpe auch etwas schneller lief. Mein Gott, wie war ich gespannt auf das neue Album, wie sehr hab ich gehofft, dass es wenigstens okay ausfallen wird! Also nervös aus dem Plastik befreit und mit angehaltenem Atem dem Opener gelauscht:

Nach einem kurzen Intro setzen dann Gitarren und Drums ein und sind vom ersten Ton an ... Metallica!
Aufatmen!
"That was just your life" ist ein cooles Lied! Lars "holpert" in gewohnter Art straight vor sich hin und jagt sich selbst mit seiner Snare hinterher. :-) Unverkennbar! James singt wieder etwas rauer und Kirk gniedelt sein Solo wie in guten alten Zeiten. Auftakt geglückt!

"The end of the line" geht dann gleich rasant weiter. Cooles Riffing, eingängiger-rockiger Refrain, mehrere Wechsel, Solo - dann Stille, die Gitarre spielt ruhige, schöne Töne, der Bass perlt warm aus den Boxen und James singt mit cleaner Stimme darüber: "...the slave become the master..." WoW! Gänsehaut! Und dann wieder das Gaspedal durchtreten.
Große Nummer!
Ich war jetzt richtig gerührt.

Dann "Broken, Beat & Scared": Ungewöhnlicher Anfang, geht über in eine klassische Metallica-Harmonie, geht über in ein wahnsinnig cooles Rock-Riffing und wird direkt danach mit einem noch geileren Riff getoppt. IST DAS EIN GEILES STÜCK!!! Später dann noch schön oldschooliger, thrash-punkiger Drum-Beat, James hält das Riff und Kirks Solo fällt wie Regen zwischen die Töne.
Ich hatte mittlerweile nur noch ein breites Grinsen im Gesicht.

Song Nummer 4 ist dann die bereits bekannte Single "The day that never comes". Ich fand sie von Anfang an echt okay und sie schürte noch mehr die Hoffnung auf ein gutes Album, aber ein Überhit ist es meiner Meinung nach eher nicht. Obwohl ich sagen muß, dass das Lied im Kontext der CD ganz gut funktioniert und sich schön zwischen 2 deutlich härteren Tracks einfügt.

Besonders hervorheben möchte ich noch "The Unforgiven III", das andere eher ruhige Stück auf DEATH MAGNETIC. Ich finde es richtig schön! Ein so schöner und eingängiger Refrain. "How can I be lost, if I got nowhere to go? ... How can I blame you, when its me I cant forgive?" Sehr geil! Hintenraus noch ein unter die Haut gehendes Solo.
Wäre die schönere Single gewesen.

Die übrigen Lieder sind auch gut, wobei nicht immer ganz das hohe Niveau gehalten werden kann und insbesondere "Suicide & Redemption" (instrumental) zwar eigentlich ziemlich fett rockt und groovt, aber irgendwie nicht nach einem komponierten Instrumentalstück klingt, sondern wie ein Stück, auf dem die Gesangslinien gelöscht wurden.

Alles in allem für mich GUTE 4 Sterne.
Den kleinen Rest zu den 5 Sternen bekommt DEATH MAGNETIC von mir, weil sich ganz festes Daumen drücken manchmal scheinbar doch lohnt, weil Metallica nochmal den ... hoch bekamen und es richtig rocken lassen und weil ich mich nochmal so euphorisch und unbekümmert über Musik freuen durfte, wie zuletzt als Teenager!


Sünde (Limited Edition)
Sünde (Limited Edition)

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz die Hoffnung erfüllt!, 3. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Sünde (Limited Edition) (Audio CD)
Alexx und Noel Pix haben sich mit ihrer selbstbetitelten Debut-Platte erfolgreich von Megaherz emanzipiert und sich eine eigene Nische gesucht. Mit dem bärenstarken Zweitlingswerk "Antikörper" und ihren zahlreichen, energiegeladenen Live-Auftritten haben sie diesen Erfolg weiter ausgebaut und sich völlig zu Recht eine stegig wachsende Fanschar erspielt. Nun also ihr drittes Studioalbum "Sünde".

Was habe ich mir von dieser CD im Vorraus erhofft, bzw. erwartet?
Ich ging davon aus, dass die Jungs beim unermüdlichen Touren ein gutes Gefühl dafür bekommen haben, was funktioniert und was eher nicht. Ich ging weiterhin davon aus, dass die 3. Platte ein bisschen auf Nummer sicher geht, niemanden verschreckt, für jeden was dabei hat, nicht sonderlich experimentierfreudig ausfällt, Spass macht und Eisbrechers Status zementiert.

Das bedeutet, ich erwartete eine CD auf der ca. 40% der Songs in diese elektronische Gothikrock-Ecke geht. Teils balladesk, teils tanzbar. Ich erwartete 1 bis 3 EBM Clubstampfer und den Rest dann in bester Neue-deutsche-Härte Tradition mit sägenden Gitarren. Quasi ganz so,wie sich augenscheinlich die Fangemeinschaft zusammensetzt.
Eisbrecher haben das scheinbar auch recht ähnlich gesehen und umgesetzt und somit könnte ich ja eigentlich vollauf zufrieden sein.

Bin ich aber nicht.

Ich bin kein sonderlich großer Fan von diesem "Kinder der Nacht - alles ist schwarz - ich muss sterben um zu leben - Liebe / Leid - Gothik - Kram". Mich nervt diese Art von Musik nicht wirklich, wenn das irgendwo läuft find ich das völlig okay, aber ist eben nicht so mein Ding. Von daher sollten alle, deren Lieblingslieder auf den vorherigen Platten beispielsweise "Schwarze Witwe", "Kinder der Nacht" oder "Vergissmeinnicht" waren, diese Rezension dementsprechend umdeuten. Denn für diese Leute gibt es definitiv neues Futter. Ich finde "Herzdieb", "Komm süsser Tod" oder "Zu sterben" zwar ziemlich belanglos, aber das fand ich eben bei oben genannten alten Liedern auch.

Weswegen ich doch etwas enttäuscht bin liegt eher an den anderen, rockenden, harten Nummern. Also denen auf die ich mich gefreut habe. Die Gitarren kommen leider etwas zu kurz. Zwar sind durchaus ein paar fette Riffs vertreten, aber die sind dann so in die Elektronik reingemischt, dass sie nichtmehr richtig kicken. Zwar sind "Die durch die Hölle gehen" oder "1000 Flammen" ganz nett, aber sie spielen halt eher in einer Liga mit "Phosphor" oder "Angst". Einen richtigen Hit der Marke "Kein Mitleid" oder "Antikörper", den man in einem Rock- oder Metalclub spielen könnte erkenne ich auf der CD leider nicht!

Überhaupt finde ich gerät bei der ganzen Finster-Romantik, dem Lack und Leder und dem Fetisch der Rock n Roll ein wenig zu sehr ins Hintertreffen.

Der Vogel abgeschossen (im negativen Sinne) wurde aber mit dem Lied "Heilig"!
Als ich zuerst nur das Booklet gelesen hatte dachte ich anhand des fiesen Textes, dass dies ganz klar das Brett des Albums sein muß. Ich hab schon deutlich die Gitarren fräsen gehört und fragte mich ob Alexx das ganze wohl eher voller Schmerz singt oder wuterfüllt raus schreit. Was ich dann aber tatsächlich hörte GEHT ÜBERHAUPT NICHT!
Ein "Links-Tip-Rechts-Tip einmal rund herum-Stück", ein "Yeah!Yeah!Yeah! Werft die Hände in die Luft - Lied". Leute hier gehts doch um Kindesmissbrauch!!! Wie kann man da denn eine happy-Dancefloor-Party-Nummer draus machen??? Völlig daneben!

Positiv möchte ich das zwar recht simple aber sehr lustige Stück "This is deutsch" hervorheben. Der Text besteht aus einfachen Reimen, die so ziemlich alle Vorurteile (nicht immer zu Unrecht) gegenüber Deutschland beherbergen, die man z.B. aus amerikanischen Filmen kennt. Auch musikalisch werden diese Clichés bedient und u.a. Trio, Kraftwerk und Rammstein zitiert. Wird in jedem Club funktionieren. Macht Spass!

Insgesamt finde ich "Sünde" aber nur okay. Ein kleiner Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger.

Freue mich trotz allem aufs nächste Konzert!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2008 12:55 PM CET


Heuchler
Heuchler
Preis: EUR 7,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich..., 3. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Heuchler (Audio CD)
Ich habe mich jetzt lange gescheut diese CD zu bewertet, da ich Megaherz eigentlich positiv gesinnt bin und keine Negativ-Rezension schreiben wollte, aber ich finde man kann hier nicht den Gesamteindruck stehen lassen, dass "Heuchler" gut wäre!

Klar, die Band musste in der Vergangeheit viel durchmachen und das neue Baby ist ja auch nicht komplett schlecht. Es gibt einige fette Riffs und das Ganze ist irgendwie auch okay ...

Aber: Innovativ ist an "Heuchler" gar nichts. Wenn man schon die ein oder andere Platte dieses Genres gehört hat, kommt einem alles schon sehr bekannt vor. Dennoch könnte es ja ein spassmachendes Standardwerk ohne große Überraschungen sein. Ist es aber auch nicht! Und das liegt am neuen Sänger.

Ich will jetzt gar nicht allzu sehr über Lex Wohnhaas herziehen, denn es ist sicherlich kein leichtes Erbe, welches er hier antritt. Rein stimmlich ist er auch echt gut! Er kann den flüsternden/sprechenden Alexx, er kann den schreienden Alexx, er kann auch den singenden Alexx täuschend echt (Was insbesondere live, bei den alten Stücken natürlich cool ist). Desweiteren kann er den obligatorischen, tiefgestimmten Til Lindemann mit rollendem "R" und er beherrscht (das ist mal was Neues!!!) auch den Michi Rhein (InEx). Man merkt schon: Eigene Aktzente sind gleich Null. Für alles, dass über eine Coverband hinaus gehen soll schlichtweg zu wenig!
Textlich wird die Sache leider sogar noch unterboten. Inhaltlich hat man den Eindruck, der Sänger hätte ein "NDH - Worüber singt man? - Buch" gewälzt und arbeitet jetzt stoisch die ausgelutschten Themen ab. Und die Reime sind über weite Strecken eine Farce! Alexx hat im Laufe seiner Karriere ja schon einige Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Monster erschaffen, aber das hier ist teilweise unerträglich!
"Du bist das Alphatier. Du gehst durch jede Tür." ... "Du kommst in unsere Stadt. Machst alle Läden platt." usw. Oh Gott!
Krass auch der Refrain vom Titelstück:
"Heuchler - du bist ein ... Heuchler - ein verdammter ... Miststück ähh Heuchler ..." Das darf doch nicht wahr sein Jungs!

Ich will jetzt nicht falsch verstanden werden. Ich freue mich EHRLICH, dass die Band nach allen Niederschlägen nicht aufgibt und wieder ins Studio und auf Tour geht! Diese CD ist auch ein aufmunterndes Lebenszeichen. Aber mehr eben wirklich nicht!

Fände es cool, wenn es eine nächste Platte gibt! Da muss dann aber ein bisschen mehr kommen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2010 1:56 AM CET


Monster (Limited Edition inkl. Bonus-Track / exklusiv bei Amazon.de)
Monster (Limited Edition inkl. Bonus-Track / exklusiv bei Amazon.de)
Wird angeboten von all my music
Preis: EUR 19,49

30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weiter AUF KURS, 30. August 2008
Ich habe mir "Monster" jetzt mehrere male durch gehört. Anfangs hätte ich der Platte wohl höchstens 3 Sterne gegeben, finde sie aber mittlerweile doch ganz okay.

Insbesondere als älterer Oomph!-Fan muss man sich halt erstmal an einige Umstände gewöhnen und diese auch aktzeptieren um am neuen Output Gefallen finden zu können:

1: Im Vorfeld las ich einiges darüber, dass die 10. Scheibe eine Art Querschnitt durch das Schaffen der Band bietet. Dies ist eindeutig falsch! Der Kurs der letzten beiden Platten wird hier ganz klar fortgeführt.
Der Großteil der Songs verbindet relativ hartes, aber stets rockiges Riffing mit sehr eingängigen, schön gesungenen Refrains und funktioniert nach dem gleichen Schema, wie "Gott ist ein Popstar" oder "Träumst du". Wer der Band vorwirft seit einiger Zeit ein wenig zu sehr auf die Charts zu schielen, wird diese Meinung nach "Monster" auch nicht ändern.
Auch fällt weiterhin auf, dass Deros Texte oftmals nicht mehr so viel Interpretationsspielraum lassen, wie auf früheren Alben, sondern direkt aussprechen, was gemeint ist. Dies schmälert meiner Meinung nach etwas den künstlerischen Aspekt und wirkt manchmal leider etwas plump.

2: Oomph! haben nichts mehr von dem intensiven Schmerz oder der Wut, sowie der Aggressivität in ihren Songs, wie auf den (ganz) alten CDs. Einen so gnadenlosen Schlag in die Magengrube, wie "Hast du geglaubt", "Krüppel" oder gar "Wunschkind" hat man wohl nicht mehr zu erwarten.
Oomph! machten nach "Unrein" einen gewaltigen Schritt und liessen mit "Plastik" und "Ego" wesentlich mehr Melodie und Melancholie in ihren Songs zu (Was ihnen mit Sicherheit einen gewaltigen Zulauf an weiblichen Fans einbrachte) und gingen ab "Wahrheit oder Pflicht" in eine wesentlich rockigere, "angeschwärzte", modernere Richtung (was die nächste Generation mit an Bord holte). Irgendwie ist das ja auch in Ordnung. Alles hat eben seine Zeit!

Nach meiner ersten Entäuschung und meinen neuen Erkenntnissen, gewährte ich der CD noch weitere Durchläufe und freunde mich mehr und mehr mit ihr an. Zwar plätschert das ein oder andere Lied für mich nach wie vor recht belanglos dahin, aber das ist ehrlich gesagt ja nun weder neu, noch ungewöhnlich.
Auch die oben kritisierte Direktheit der Texte finde ich mittlerweile teilweise sogar gut. Nachdem der Punk-Rock zu weiten Teilen tot ist, der HipHop sich momentan wohl lieber mit "Wer hat den Längsten?" beschäftigt und sich die meisten der deutschsprachigen Metal-Bands derzeit davon distanzieren politisch oder allzu sozialkritisch sein, finde ich es eigentlich ganz cool, wenn Oomph! bei "Wer schön sein will...", "Revolution" oder "In deinen Hüften" klare Stellungen beziehen!

Mit "Auf Kurs" hat man sogar eine richtige Ballade im Gepäck. Finde ich mutig! Und schön! Und gut!

Ich möchte auch noch die Vielseitigkeit und Experimentierfreude von Dero als Sänger positiv hervorheben und bemerken, das "Monster" ein ganzes Stück abwechslungsreicher als der Vorgänger gelungen ist.

Wer sich damit abfinden kann, dass Oomph! jetzt nunmal einfach recht eingängig klingen, eher rocken als Arschtreten und auch aus der Klingeltonsammlung eines 14jährigen in der S-Bahn zu einem rüber schallen, der kann mit "Monster" durchaus seinen Spaß haben! Denn Oomph! sind nach wie vor eine der coolsten deutschen Bands!

Also Regler nach rechts und Rock on!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 30, 2009 2:22 PM MEST


Anderswelt
Anderswelt
Preis: EUR 6,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in der Anderswelt, 8. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Anderswelt (Audio CD)
Auch das 6. Studioalbum von Schandmaul ist großartig geworden.

Auf musikalischer Ebene konnte man abermals ein bisschen zulegen und so klingt "Anderswelt" noch etwas filigraner und satter als "Mit Leib und Seele".
Es ist mir eine wahre Freude jedem einzelnen Instrument zu zu hören. Alleine die Bassspur beim Titeltrack ...
Die Lieder variieren von starken Rockstücken,wie "Zweite Seele", dem wohl bislang härtesten SM-Song "Krieger" oder "Wolfsmensch" (unglaublich, dass die Geräusche im Zwischenpart nicht aus der Dose kommen sondern von Hand gespielt sind!) über Schandmaultypische Tanz-/Hüpfnummern, wie "Frei", "Missgeschick" und dem instrumentalen "Fiddlefolkpunk" bis hin zum wunderschönen Schlaflied "Prinzessin", dem erzählerischen "Drei Lieder" und dem fast schon epischen "Königin".

Inhaltlich widmet man sich, im Vergleich zum Vorgänger, weniger direkten, persönlichen Gefühlen, sondern bettet die Geschichten allesamt wieder in Mythen und märchenhafte Erzählungen.

Die 14 Lieder sind sehr abwechslungsreich und harmonisch aufeinander abgestimmt und es gibt keinerlei Ausfälle. Somit steht einem Abtauchen in die Anderswelt nichts im Wege.
Das wunderschön designte Artwork rundet die Sache hervorragend ab.

Ich bin wieder einmal begeistert!


Anderswelt
Anderswelt
Preis: EUR 17,99

33 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in der Anderswelt, 28. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Anderswelt (Audio CD)
Auch das 6. Studioalbum von Schandmaul ist großartig geworden.

Auf musikalischer Ebene konnte man abermals ein bisschen zulegen und so klingt "Anderswelt" noch etwas filigraner und satter als "Mit Leib und Seele".
Es ist mir eine wahre Freude jedem einzelnen Instrument zu zu hören. Alleine die Bassspur beim Titeltrack ...
Die Lieder variieren von starken Rockstücken,wie "Zweite Seele", dem wohl bislang härtesten SM-Song "Krieger" oder "Wolfsmensch" (unglaublich, dass die Geräusche im Zwischenpart nicht aus der Dose kommen sondern von Hand gespielt sind!) über Schandmaultypische Tanz-/Hüpfnummern, wie "Frei", "Missgeschick" und dem instrumentalen "Fiddlefolkpunk" bis hin zum wunderschönen Schlaflied "Prinzessin", dem erzählerischen "Drei Lieder" und dem fast schon epischen "Königin".

Inhaltlich widmet man sich, im Vergleich zum Vorgänger, weniger direkten, persönlichen Gefühlen, sondern bettet die Geschichten allesamt wieder in Mythen und märchenhafte Erzählungen.

Die 14 Lieder sind sehr abwechslungsreich und harmonisch aufeinander abgestimmt und es gibt keinerlei Ausfälle. Somit steht einem Abtauchen in die Anderswelt nichts im Wege.
Das wunderschön designte Artwork inkl. einem kleinen Poster runden die Sache hervorragend ab.

Ich bin wieder einmal begeistert!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4