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Rezensionen verfasst von
taunusreiter

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Mental Illness
Mental Illness
Preis: EUR 8,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas zu wenig, meine ich auch, 1. Juni 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mental Illness (MP3-Download)
Obwohl Aimee Mann so etwas wie meine Singer/Songwriterin Queen ist, schon seit 15 Jahren, und ich alle ihre Alben habe, muss ich sagen dass ich dieses für eins ihrer schwächsten halte, und einfach nicht warm damit werde, obwohl ich es jetzt seit Wochen im Auto höre. Mich in ihre Platten hineinzuhören dauert immer etwas länger, dafür kann ich sie danach jahrelang hören ohne ihrer je überdrüssig zu werden. Aber bei diesem Album funkt es nicht. Ich finde die Songs irgendwie seicht und wie Aufzugsmusik dahinplätschernd, zuwenig prägnant, trotz ihrer schönen Stimme. Auch das letzte Album, Charmer (immerhin schon 5 Jahre her) fand ich nicht wirklich stark. Vielleicht war meine Erwartungsfreude zu hoch, oder ich hatte mir wieder etwas rockigeres, mit prägnanterem Gitarrenspiel, wie "The Forgotten Arm" gewünscht. "Etwas zu wenig" (Titel einer anderen Rezension) trifft die Sache ziemlich genau.


Sony NEX-7B Systemkamera (24 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video) Gehäuse
Sony NEX-7B Systemkamera (24 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video) Gehäuse

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für das Geld, für das man sie jetzt bekommt (rd. 400,-, nach Einstellung durch SONY), ein sehr guter Kauf, 1. Juni 2017
Ich hatte die NEX-3 und die NEX-6, und nun die NEX-7 und A7-2. Wenn ich unbeschwert fotografieren möchte greife ich zur NEX-7. Sie funktioniert, ist robust und hochwertig verarbeitet (Metallgehäuse, haben die Nachfolger A6000ff nicht mehr), liefert gestochen scharfe Bilder und schöne Farben "out of the box" ohne großes Gefummel mit Lightroom (mit dieser Camera mache ich keine RAW-Bilder). Ich empfinde Bedienung und Sucher als ausgereift bzw. ausreichend, wenn auch nicht Spitzenklasse. Manuelles Fokussieren gut, Sucherlupe mit einem Tastendruck. Die NEX-7 war bis zur Vorstellung der A7 das Spitzenmodell bei den spiegellosen SONY, und das merkt man.
Zum nicht so guten: Die Einstellrädchen verstellen sich zu leicht von selbst, vor allem in der Tasche. Man sollte das Display mit einer guten (dicken) Folie schützen. Nicht aus Pedanterie, aber es ist in der Tat so, dass die SONY Displays sich von den äußeren Einfassungen her auflösen. Das ist sehr unerfreulich bei einem Produkt dem man ansonsten zutraut dass es dauerhaft hält. Nicht so sehr die Kratzer sind das Problem.
Weil die Camera nicht mehr die neueste Generation ist, rauscht der Sensor im Dunklen etwas, besonders wenn man mit lichtschwachen Objektiven wie den ansonsten brauchbaren Kitzooms fotografiert. Wirklich Freude an der Camera machen, bzw. den 24 MP Sensor tatsächlich ausnützen tun die Festbrennweiten wie das 35/1.8, 24/1.8 oder 50/1.8. Auch das noch recht kompakte Weitwinkelzoom 10-18mm macht sich an der NEX-7 sehr gut, kommt aber hier an seine optischen Grenzen.


RICHARD ARMSTRONG: Der Untergang der Orion
RICHARD ARMSTRONG: Der Untergang der Orion
von Richard Armstrong
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Fast moderner Seefahrer-Roman, 10. April 2017
Ein 13-Jähriger Norweger kommt mit seinem Onkel, einem Walfang-Unternehmer mit eigenem Schiff, auf eine Fangreise zum anderen Ende der Welt, ins Südpolarmeer. Das Buch schildert in klarer, kindgerechter Sprache und Erzählstruktur den industriellen Walfang, der während der Erzähler-Gegenwart (bis in die 1970'er Jahre) zur fast völligen Ausrottung führte. Hier gelingt es den Walen zwar auch nicht, zurückzuschlagen - sie haben keine Chance, denn die "Orion" ist eher eine schwimmende Verarbeitungsfabrik, mit separaten Fangboten. Er schildert, wie die Männer in ihrer Gier nach Gewinn nicht wahrhaben wollen, dass ihre Raubzüge der Vergangenheit für die beobachtete Verringerung der Wale verantwortlich sind, und lässt sie auf der Suche nach dem "Geheimen Meer" (The Secret Sea, Originaltitel von 1966) immer größere Risiken eingehen, weil sowohl Vereisung der See als auch Winterstürme drohen, und die Orion eben doch nur ein Schiff ist, und aufgrund ihrer besonderen Aufgaben ein nicht mal besonders seetüchtiges. Der Junge erlebt in der Rolle des Zuschauers die Charakteränderungen der Männer mehr und mehr befremdet, spürt das Verhängnis kommen, ohne etwas aktiv dagegen tun zu können. Unfälle häufen sich, aber die Männer steuern blind vor Gier ins Verderben. Und so mitleidslos, wie sie zu den Walen waren, ist die Natur am Ende zu ihnen.
Von allen Seefahrer-Romanen die ich als Kind gelesen habe, sicher ein gutes Dutzend, war dies der spannendste, und durch seine unaufdringliche Moral, erwachsenste. Anders als klassische Abenteuerromane hat "Der Untergang der Orion" eine noch immer moderne Botschaft, und man kann ihn noch heute für Jugendliche (Jungen und Mädchen ab 12) vorbehaltslos empfehlen, auch wenn es derzeit - leider - keine aktuelle deutsche Auflage gibt.


Motorola Moto G Smartphone (11,4 cm (4,5 Zoll) HD-Display, 5 Megapixel Kamera, 1,2 GHz Quad-Core-Prozessor, 4G LTE, 1GB RAM, 8 GB interner Speicher, Micro-SIM-Steckplatz, Android 4.4.3 Kitkat OS) schwarz
Motorola Moto G Smartphone (11,4 cm (4,5 Zoll) HD-Display, 5 Megapixel Kamera, 1,2 GHz Quad-Core-Prozessor, 4G LTE, 1GB RAM, 8 GB interner Speicher, Micro-SIM-Steckplatz, Android 4.4.3 Kitkat OS) schwarz

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut brauchbares Smartphone in der kompakten und Mittel-Preisklasse, 14. Dezember 2016
Ich habe das Smartphone jetzt 6 Monate und bin damit sehr zufrieden. Kann es nur empfehlen für Leute die ein kompaktes, robustes Smartphone mit gutem Display, gutem GPS und ausreichender Akkulaufzeit suchen. Dem neueren Moto-X fehlt verglichen mit diesem Gerät leider der Micro-SD-Einschub. Das Moto E 2. Gen. LTE (XT1524) ist ebenfalls neuer und etwas schneller, liegt auch griffiger in der Hand und kann größere Speicherkarten aufnehmen (64 statt 32GB), der Akku hält noch etwas länger, aber Display und Camera sind schwächer, und es fehlt die (hier vorhandene) Taschenlampen-LED. Das LG Mini 2 hat dem Vernehmen nach ein schwächeres GPS; die kleinen Samsungs sind auch nicht besser, nur teurer.
Positiv auch: Wenig vorinstallierte sinnfreie Apps.

Technische Daten:
Motorola Moto G LTE 8GB 1.Gen (XT1049)
--
OS: Android 5.1 (via Update) • Display: 4.5", 1280x720 Pixel, 16 Mio. Farben, kapazitiver Touchscreen, Gorilla-Glas 3 • Kamera: 5.0MP, AF, LED-Blitz, Videos @720p/30fps (hinten); 1.3MP, Videos @720p (vorne) • Schnittstellen: Micro-USB 2.0 (OTG), 3.5mm-Klinke, Bluetooth 4.0, WLAN 802.11b/g/n • Sensoren: Bewegungssensor, Lichtsensor, Annäherungssensor, Kompass • CPU: 4x 1.20GHz Cortex-A7 (Qualcomm MSM8226 Snapdragon 400) • GPU: Adreno 305 • RAM: 1GB • Speicher: 8GB, microSD-Slot (bis 32GB) • Navigation: A-GPS, GLONASS • Netze: GSM (850/900/1800/1900), UMTS (850/900/1700/1900/2100), LTE (B1/B3/B7/B8/B20) • Netzstandards: GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+ • Bandbreite (Download/Upload): 100Mbps/50Mbps (LTE), 21Mbps/5.76Mbps (UMTS) • Akku: 2070mAh, fest verbaut • SAR-Wert: 1.24W/kg (Kopf) • Gehäuseform: Barren • Gehäusematerial: Kunststoff (Rückseite) • Abmessungen: 129.9x65.9x11.6mm • Gewicht: 143g • SIM-Formfaktor: Micro-SIM


Neewer® NW-E-35-1,7 35mm f / 1.7 Manueller Fokus Prime Fest Objektiv für Sony E-Mount Digitalkameras, wie Sony NEX3, 3N, 5, 5T, 5R, 6, 7, A5000, A5100, A6000, A6100 und A6300
Neewer® NW-E-35-1,7 35mm f / 1.7 Manueller Fokus Prime Fest Objektiv für Sony E-Mount Digitalkameras, wie Sony NEX3, 3N, 5, 5T, 5R, 6, 7, A5000, A5100, A6000, A6100 und A6300
Wird angeboten von Happy Sales UK
Preis: EUR 89,99

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lohnt nicht den Kauf, 19. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einer einfachen, kompakten Festbrennweite für die SONY NEX-7 stieß ich auf dieses Objektiv. Meine andere Festbrennweite (Mitakon 35/0.95 v.II) benutze es zwar gern, aber meist bei f/2, und es ist ein ganz schöner Brocken. Es müsste also auch weniger lichtstark und vor allem "kleiner und leichter" gehen. Mit (lt. technischer Beschreibung des NEEWER, offenbar baugleich mit MEIKE) 6 Linsen in 5 Gruppen müsste das eigentlich ein leichtes sein. Derartige Objektive mit manuellem Fokus gibt es seit 60 Jahren; sie hatten hervorragende Leistung und sind längst patentfrei. Die optische Leistung ist jedoch zu schlecht: Starke tonnenförmige Verzeichnung, total unscharf von f/1.7-f/5.6 (außer in der direkten Bildmitte), ausgeblichene Farben mit Lilastich. Zudem ist es noch größer und schwerer als das bei 35mm wesentlich schärfere Kitzoom 16-50mm. Da hilft dann auch nicht, dass es gut in der Hand liegt, besser verarbeitet und "wertiger" wirkt als das Zonlai 35/1.8 (das im gleichen Preisbereich deutlich schärfer ist und weniger verzeichnet, insgesamt brauchbarer ist)


Varta Blue Dynamic Autobatterie E11 574 012 068 74Ah 680A
Varta Blue Dynamic Autobatterie E11 574 012 068 74Ah 680A
Wird angeboten von online-batterien
Preis: EUR 85,11

13 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Irreführende Beschreibung, 7. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Mit Pfand" soll hier wohl bedeuten dass kein Pfandschein mitgeschickt wird. Das ist schade, denn an anderer Stelle erklärt Amazon, wohin man die von der Verwertungsstelle bestätigten Pfandscheine schicken muss und dass Amazon dann eine Gutschrift schickt.
Dass diese kaufmännische Vorgehensweise überhaupt rechtlich zulässig ist, darf man bezweifeln.
Auch dass ich keine Antwort auf diverse Mails zu dem Sachverhalt bekam, ist mir leider nicht mehr als 1 Stern wert.
Ich werde ja nun nicht einen Brief an den Amazon Vorstand schicken, obwohl das eigentlich die korrekte Vorgehensweise wäre.
Auch wenn die Batterie an sich in Ordnung ist und schnell versand wurde, bin ich leider etwas verärgert über diese Praxis!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 14, 2016 9:46 PM CET


Zeppelins Fernpatrouille. Mit badischen Dragonern in das untere Elsaß Juli 1870
Zeppelins Fernpatrouille. Mit badischen Dragonern in das untere Elsaß Juli 1870
von K., Schnell
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Zum Schmökern und verschenken (für Reiter), und mit "militärischer Kritik", 28. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Pferdefreund und amtlicher Militärhistoriker schreibt mit viel Liebe und Fachwissen über einen der berühmtesten Erkundungsritte der Geschichte, die tagelange "Fernpatrouille" des Hauptmann Graf Zeppelin und seiner Männer hinter die feindlichen Linien im französischen Elsaß. Der spätere Luftschiffbauer führte hier als junger Mann ein waghalsiges Unternehmen, das nur dank viel Glück zum militärisch guten Ende kommt, nimmt man das erreichte Ziel der überbrachten Meldung als Maßstab, und nicht die Opfer des Scharmützels. Die mit Reitertakt geübte militärische Kritik macht deutlich, dass zeitlich und räumlich ausgedehnte Erkundungen im Feindesland in der Zeit von Eisenbahn, Telegraph, und nicht viel später Telefon, schon eigentlich ein Wahnwitz und zum Scheitern verurteilt waren. Auch wenn die schneidigen Herren Kavalleristen das nicht gern wahrhaben wollten.


Das deutsche Narrenschiff: Wie feige Karrieristen, selbsternannte Intellektuellen und politisch korrekte Gutmenschen unser Land ruinieren (Edition Lichtschlag)
Das deutsche Narrenschiff: Wie feige Karrieristen, selbsternannte Intellektuellen und politisch korrekte Gutmenschen unser Land ruinieren (Edition Lichtschlag)
Preis: EUR 13,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut angefangen, aber dann stark nachgelassen. Schuster bleib bei Deinen Leisten!, 12. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leuten die glauben, dass "der Staat" oder irgendwelche Behörden alles richten können, werden beim Lesen dieses Buchs spätestens nach 50 Seiten die Ohren klingeln. Insbesondere wo sich Volkswirt Braunschweig zur EU-Schuldenkrise äußert, hat er nicht bloß recht, sondern ist sehr erfrischend zu lesen und auch für Leute mit grünen oder linken Ansichten lehrreich. Aber ab der Hälfte des Buches überzieht er mit seinen Rundumschlägen. Wo ich endgültig ausgestiegen bin, waren seine Tiraden gegen Kinderbetreuung und arbeitende Frauen. Das hat mit Liberalismus nichts zu tun. Auch scheint er übersehen zu haben, dass die allein selig machende, ungezügelte Marktwirtschaft sich nicht nur für das Wohl der Arbeiter einen Dreck interessiert (diese ihre Interessen mittels freiwilliger Zusammenschlüsse genannt Gewerkschaften oder Parteien vielmehr knallhart vertreten müssen). Sondern leider auch tausend gesundheitsschädliche Dinge produziert, die Bevölkerung oder Umwelt vergiften, weil sie eben nichts kennt als den kurzfristigen Profit, egal wie hoch die Kosten für andere oder die Allgemeinheit sind. Damit ist sie eben *gerade nicht* das superschlaue System, als das sie Neoliberale in vereinfachender Sicht immer hinstellen. Der Markt vermag zwar alles zu "regeln", aber wenn er es dann tut wie im Börsencrash 2000, wo Kleinanleger viel Geld verloren und einige wenige superreich wurden, dann ist das Gejammer groß. Und die vielen Mini- und prekären Niedriglohnjobs und Dauerpraktika, mit denen sich heute so viele durchs Leben schlagen müssen, sind genau Ausdruck "freier Marktwirtschaft". Genau wie die vielen "Selbstständigen" die 50-200 Tausend Euro investieren um dann für einen Hungerlohn zu arbeiten, und das Kapital nie refinanziert kriegen. Wo sind sie denn hingekommen, die christlichen Unternehmer, welche noch den "gerechten Lohn" zahlen wie in der Bibel vorgeschrieben, und das nicht gezwungen sondern freiwillig? Die haben alle längst Konkurs angemeldet, wurden ausgekickt von der Konkurrenz.

Für "Bildungsbürger" ist das Buch also nichts, eher für Wutbürger mit Tendenz zur vereinfachenden Sicht. Mir sträuben sich dabei die Haare, auch angesichts der Häufung orthographischer Fehler im zweiten Teil des offenbar schnell hingeschriebenen Buches voller textlicher Wiederholungen. Und sollte ein Professor mit so hohem Anspruch an den Rest der Welt nicht fähig sein, Gedanken anhand einer wissenschaftlich haltbaren Systematik zu gliedern, anstatt immer wieder die simple Interview-Struktur eines Frage-Antwort-Spiels zu verwenden? Aber im nächsten Atemzug die "Talkshows" kritisieren, hallo geht's noch? Bei einer überzeugenderen Darstellung der Inhalte anstatt eines Sermons wäre das Geweine über die ach-so-unverstandenen Vorteile des freien Unternehmertums etc. vielleicht überflüssig? Vertane Chancen!

Weshalb ich dann immerhin zwei Sterne gebe, ist die erfrischende Sprache, die gute Analyse der heutigen vernebelnden Begriffe in der nur "politisch korrekt" durchgeführten Scheindiskussion - Schlagworte wie das vom "mündigen Bürger" immer nur in verbalen Anführungsstrichen gebrauchen - und dass nicht die Marktwirtschaft verantwortlich ist für die Fehler unseres heutigen Staatskapitalismus. Nicht Staats*sozialismus* wie der Autor meint, denn im Staatssozialismus würden Profite vergesellschaftet - falls denn jemals welche entstünden. Was nie der Fall sein wird, worin ich dem Autor zustimme; denn "eher legt sich der Hund einen Wurstvorrat an, als der Staat einen Geldvorrat" in Abwandlung eines Bonmots von F.J.Strauß. In unser Realität werden dagegen Profite privatisiert, und Verluste vergesellschaftet, auf Kosten einer beitrags- und steuerzahlenden Mittelschicht, den wahren Leistungsträgern unserer Gesellschaft, die aufgrund dieser Kostenaufbürdung immer stärker proletarisiert wird. - Und wegen seiner Kritik der praxisfernen Modelle einer akademisch geübten Volkswirtschaft und ihrer Selbstbefriedigung in einer Pseudomathematik. Das hat mich, damals in den 1980'ern, als Student auch derart angewidert, dass ich zu BWL gewechselt bin, wobei es da um die "Wissenschaftlichkeit" nicht besser bestellt ist. Jedenfalls: Mit einem Professor wie Braunschweig hätte mir das Studium ganz sicher mehr Spaß gemacht. Aber Starbatty hatte vielleicht doch das genauere Bild von der Realität..!


Energieeinsatz und Wirtschaftskrise. Die Grundlagen für den radikalen Wandel.
Energieeinsatz und Wirtschaftskrise. Die Grundlagen für den radikalen Wandel.
von Barry Commoner
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Kult-Energiebuch der 70'er, 12. Juli 2016
Dieses Buch las ich als Milchknilch vor fast 40 Jahren bevor ich GRÜN wurde. Heute kann ich mich nur noch grün ÄRGERN wenn ich manch Äußerungen von Politikern zum Thema Energiewirtschaft höre. Auch die mancher Dorf- und Kreispolitiker.
Schade trotzdem, dass GRÜNE, Sozis und die Windradfreunde von heute es nicht mehr zu kennen scheinen. Sonst wüssten Sie, was die Worte Energiemix und Energiewende wirklich bedeuten. Anstatt sich kollektiv zu nützlichen Idioten der EEG-Subventionsgeier zu machen. Eventuell macht das Bestreben, sich die Taschen voll zu machen aber auch "immun" gegen jedes Wissen. Dann wäre und ist dies Buch immerhin für die Bürger nützlich!
Nur soviel vorab, gegen einen gängigen Irrglauben: Es bedeutet nicht, dass Energiepolitik die Wahl zwischen Pest und Cholera ist!
Die Situation ist heute nicht viel verändert, nur ernster, nicht hoffnungsloser.
Und: Stromwirtschaft hatte schon immer etwas mit Planwirtschaft zu tun. Man kann (aufgrund von Vorhersage-Statistiken) die Stromerzeugung nämlich sehr präzise planen, und muss dies auch, damit das Stromnetz wegen der stark wechselnden Verbrauchernachfrage nicht zusammenbricht. Welchen Wert haben da Stromkraftwerke die ihren Strom zufällig erzeugen, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, und nicht wenn Bürger und Fabriken ihn brauchen? Diese Thematik kann man nach Lesen dieses Buchs besser bewerten.
Viel Spaß beim Lesen!


ElliotSt Expressenkarabiner Edison wire
ElliotSt Expressenkarabiner Edison wire

5.0 von 5 Sternen Sehr gut als Pferdekarabiner, 6. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit vielen, vielen Jahren verwende ich, natürlich nur für anbindesichere Pferde, schon Bergsteiger-Karabiner im Reitsport, d.h. am Führstrick, Handpferdeseil oder zum Anbinden am langen Seil über Nacht. Aus dem einfachen Grund, weil sie viel leichter sind als Stahlkarabiner und nicht anfangen zu schwingen wenn man das Seil etwas lose hält, dem Pferd also nicht ums Kinn schlagen, und sich auch nicht unbeabsichtigt öffnen wie die s.g. Panikhaken. Vor ein paar Jahren sah ich die neue Sorte mit einer Schließe aus Edelstahlfeder anstatt Schraubring, und war zunächst skeptisch, ob die auch wirklich halten, oder sich unmotiviert aushängen und dann wegspringen usw. Bei kleineren Karabinern kennt man ja das das Federungsblech herausfällt und die Karabiner damit wertlos sind.
Das ist mir bei diesen noch nie passiert. Mittlerweile, d.h. seit 2-3 Jahren Testphase, verwende ich diese Sorte Karabiner auch über Nacht. Noch kein Pferd hat es bei mir geschafft einen davon selbst zu öffnen. Die Schließfeder ist recht straff und benötigt einen deutlichen Druck um sich zu öffnen, mehr als Gras, Zweige u.ä. "zufällig" erzeugen können. Besser gefällt mir noch, dass sich kein Dreck in Schraubglieder hineinsetzt, und man sie nicht schmieren muss damit sich unter dem Einfluss von Schmutz und Pferdeschweiß keine unlösbare Verbindung ergibt. Weniger ist bekanntlich oft mehr. Die metallurgische Verarbeitung ist ohne Tadel. Zusammen mit der schönen, abgerundeten Form und geschmackvollen Farbe sage ich hier, fünf Sterne. Es würde mich wundern, wenn es nicht auch ein sehr brauchbarer, sicherer und dabei blitzschnell handhabbarer Kletterkarabiner wäre.


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