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Beiträge von Andreas Graefe...
Top-Rezensenten Rang: 263.182
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Rezensionen verfasst von
Andreas Graefenstein "agraefenstein" (Karlsruhe, Baden-Württemberg)
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Preis: EUR 10,90

5.0 von 5 Sternen Super Service und Reklamationsabwicklung, 4. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bin positiv überrascht über die Reklamationsabwicklung.
Der Akku und die beiden Spezialschraubendreher passen exact.
Beim Heraushebeln des Akkus ist vorsicht geboten damit man nicht die Hauptplatine beschädigt.
Bei der ersten Ladung wurde der Akku etwas warm.
Jetzt hat das Iphone wieder seine Nennbetriebsstandzeit.


Gekaufte Journalisten
Gekaufte Journalisten
von Udo Ulfkotte
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beißhemmung, Alpha-Journalisten, Zwangsabgabe, Demokratie und der Rechtsstaat nur noch simuliert......, 15. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gekaufte Journalisten (Gebundene Ausgabe)
Das Buch von Ulf Kotte liest sich flüssig und reißt wichtige Themen an. Deutschland die Bananenrepublik die sich zusammen mit Europa in eine Refeudalisierung stürzt. Die Nutznießer dieses Prozesses sind nicht die Bürger Europas, sondern geschickt versteckt gelenkt über ökonomische Zwänge eines umspannenden Währungssystems, dessen Stellschraube in Händen weniger ist. Kotte war selber 17 Jahre lang bei der FAZ als Auslandskorrespondent tätig und geriet als junger Hochschulabsolvent in die Mühlen eines mit Hochfinanz und Politik verfilzten Elitenetzwerk. Als Auslandskorrespondent war er in zahlreichen Kriesen- und Kriegsgebieten unterwegs. So erfährt der Leser den Umgang der Bundesregierung mit durch abgereichertes Uran kontaminierten Bundeswehrsoldaten. Kotte zitiert gleich am Anfang des Buches aus Seite 28 Scholl-Latour der einmal sagte das das erste was im Krieg auf der Strecke bliebe sei die Wahrheit.
Das Buch zeigt auf wie die deutsche Medienlandschaft immer mehr zu einem Propaganda-Apparat verkommt welche wichtige Themen ausblendet und gleich-geschaltet zu sein scheint. Journalisten, Redakteure oder Nachrichtensprecher werden geschmiert durch luxuriöse Geschenke oder Vortragshonorare im mehrere Tausender Euro Bereich. Die Nähe von Journalisten zur Macht und Elite sowie verkappte Bestechungen erzeugen nach Meinung von Kotte eine journalistische „Beißhemmung“ die viele Alpha-Journalisten abstreiten. Es wird deutlich das Journalisten sich immer mehr im ökonomischen Abhängigkeitsverhältnis befinden und die Presse immer mehr an Bedeutung verliert. Auch die öffentlich rechtlichen Sender scheinen hierbei keine Ausnahme zu sein während diese durch eine Gebührenzwangsabgabe durch die Politik alimentiert werden.. Die Demokratie und der Rechtsstaat scheint nur noch simuliert zu werden. Die Zeitungslandschaft in Deutschland scheinen nur noch so was wie die Lokalausgaben der NATO-Pressestelle zu sein. Wer hier abschreibt und die Meinung der Mächtigen transportiert hat es einfach besser und weniger Probleme. Kotte weist auf interessante Promotionen hin, z.B die von Uwe Krüger „Elite gegen das Volk“ in der auch alle Journalisten mit ihren Verbindungen zu Eliteorganisationen aufgelistet werden. Ob transatlantische Brücke oder trilaterale Kommission, der eigentliche Zweck ist nicht die viel beschworene Völkerverständigung sondern meist wirtschaftliche Interessen. Interessant sind auch die Mitglieder aus Politik und Wirtschaft in der Transatlantik-Brücke. Der von vielen Bürgern genannte vermeintliche „Kriegstreiber“ Joachim Gauck befindet sich auch darunter.
Der Diplomatensohn, Journalist und Buchautor Wickert oder die ehemalige Stewardess Sabine Christiansen werden als Werbeträger zur Einführung des Euro genannt. Das der Euro immer ein Projekt der Eliten war verschwiegen Christiansen und Wickert beflissentlich.
Die Fakten und Informationen in diesem Buch sind zahlreich. Auch verschweigt Kotte nicht seine eigene Vergangenheit. Er schäme sich für das was er einst selbst als für selbstverständlich angesehen habe.
Heute stellt sich für ihn die Frage ob nicht Journalisten auch ihre Nebenverdienste gleich wie Abgeordnete veröffentlicht müssten.
Das Buch ist absolut empfehlenswert, für den der hinter die Kulissen schauen möchte und schon immer den Verdacht hatte das die Massen gelenkt, manipuliert und betrogen werde.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 11, 2015 2:29 PM CET


Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: . . . Und Welche Rolle Der Staat Und Unser Papiergeld Dabei Spielen
Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: . . . Und Welche Rolle Der Staat Und Unser Papiergeld Dabei Spielen
von Philipp Bagus
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Österreichische Schule , Ludwig von Mises, Hayek, Silvio Gesell ......, 20. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch von Philipp Bagus und Andreas Marquart hat mich vom Titel her neugierig gemacht impliziert dieser doch das Kernproblem unserer Bankenkrise. Ich stimme den Autoren in der Analyse der Geldschöpfung aus dem Nichts durch Banken und Zentralbanken völlig zu. Einfache Beispiele lassen jeden Bürger leicht verstehen welche kriminellen Energien seit über 100 Jahren Nutzen aus der Schaffung des Geldmonopol eines Staates ziehen. Erklärt wird auch wie Regierungen der verschiedensten Ideologien eine gefährliche Allianz mit dem Banken- und Kapitalsektor eingegangen sind und es auch heute noch tun. Die Geldschöpfung mag der Ursprung allen Übels sein aus der heraus durch Inflation und Enteignung des Sparers Kriege finanziert und Gläubiger zu Lasten des Bürgers gerettet werden.
Die Autoren „outen“ sich dann auch als Anhänger der Österreichischen Schule, die ein Geldmonopol durch den Staat und jedwede staatliche Regulierung ab lehnt. Die Väter der Österreichischen Schule Carl Menger (1840 – 1921) sowie Ludwig von Mises (1881 - 1973) und Friedrich August von Hayek (1899 – 1992) machen das Geldmonopol der Staaten verantwortlich für Inflationen und Geldentwertung.
Besonders schön hat mir die Erklärung gefallen wie das neu gedruckte Geld in Umlauf gelangt, wie die Banken heute selber Geld schöpfen und das die Nutznießer nur diejenigen sind die als erste über dieses Kapital verfügen. Auch die Erklärung das die durch die Zentralbanken geschönten Daten der Teuerungsraten gerne dem Bürger als Inflationsrate verkauft wird. Ferner das die Statistiker zur Berechnung der Teuerungsraten falsche Annahmen treffen die zur derartigen Abweichungen führen so dass Teuerungsraten (Die EZB spricht gerne von Inflationsraten) um 0,9% liegen sollen während das in den Markt gepumpte Geld auf teilweise jährlich 10% zu veranschlagen ist. Der Staat in Gestalt der Zentralbanken (EZB, Fed, …..) und die Banken generieren einen Kaufkraftverlust bei den Bürgern und enteignen diese ohne das diese es merken. Seit Einführung des Euro verdoppelte sich die Geldmenge M3 innerhalb von 7 Jahren, das Einkommen der Bürger stieg im selben Zeitraum nur um 13%.
Die Bürger werden somit Jahr für Jahr Enteignet, da Lohnzuwachsarten von 2, 3 oder 4% einer rechnerischen Inflationsrate von 6-12% gegenüber stehen.
Obgleich ich von der Österreichischen Schule nur an Rande gehört habe denke ich dass die Problematik des Zinses vielleicht unterschätzt wird. Der Zins wird scheinbar von der Österreichischen Schule einfach akzeptiert und in seiner ethischen Sinnhaftigkeit nicht in Frage gestellt. Die Autoren prangern dann auch den Sozialstaat an und bezeichnen den Eingriff des Staates und die Verteilung von Sozialleistungen als wirtschafts- schädigend und gleichzeitig als einen verkappten Diebstahl an den Sparer. Leider wird diese Logik nicht weiter gedacht und beispielsweise Hinterfragt ob die Zinsempfänger nicht auch ein Leistungsloses Einkommen erzielen ohne dafür zu arbeiten. Gerne wird hierfür dann der Konsumverzicht angeführt den der Gläubiger (Verleiher) erleidet.
Das Buch hat mir die österreichische Schule ein Stück näher gebracht und viele Analysen der Geld und Währungsproblematik kann ich unterstützen. Ich habe aber mindestens die Erwähnung des großen Geld- und Währungstheoretikers Silvio Gesell (1862 - 1930) vermisst der zur gleichen Zeit in Deutschland, Argentinien und der Schweiz gelebt hat. Auf seine Leistungen und Beiträge will ich hier an dieser Stelle nicht eingehen aber diese gehören meiner Ansicht nach auch in diesen Themenkomplex.
Nachbetrachtung.........
Beide Theorien jedenfalls haben das staatliche Geldmonopol als gesellschaftliches und ökonomisches Problem identifiziert welches letztendlich dazu führt das Vermögensungleichverteilung und Instabilitäten entstehen. Hier müsste meines Erachtens ein erster Ansatz dazu führen das das staatliche Geldmonopol gebrochen wird da ein radikaler Reset (Währungsreform, Krieg) keine Option wäre. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte müsste um den Punkt erweitert werden das jeder Mensch das Recht auf eine allgemeine Währungsausgabe habe welches als gesetzliches Zahlungsmittel sofern die Vertragsparteien zustimmen Gültigkeit besäße. In einem Zeitalter wo Niederlassungsfreiheit, Kapitalverkehrsfreiheit oder Eigentumsrecht garantiert sind ist eine persönliche Währungsausgabefreiheit längst hinfällig. Dies würde auch der österreichischen Schule entsprechen die davon spricht das das Geldwesen ursprünglich durch die Menschen geschaffen wurde und keinen Staat erfordere.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 9, 2015 12:12 PM MEST


Sarabande
Sarabande

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elefantenritt.........., 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sarabande (MP3-Download)
Genial, da reitet man mal einmal im Leben auf dem Rücken eines Elefanten in Indien, und.............
man erinnert sich an Bouree des Albums "Sarabende" von John Lord. Leider schon gestorben.....


Weder Gut noch Böse: Warum sich Menschen wie verhalten
Weder Gut noch Böse: Warum sich Menschen wie verhalten
von Gerhard Besier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Glücklich sind diejenigen die nicht immer alles gleich und sofort wollen, sondern sogar weniger wollen......., 4. Mai 2014
Ein interessantes durch-gemischtes Buch über die menschliche Psyche und deren Auswirkung auf gesellschaftliche Zusammenhänge. Das Buch war für mich teilweise schwierig zu lesen da der Autor dem wissenschaftlichen Schreibstil verpflichtet, teilweise sehr viel Hintergrundwissen voraussetzt. Das Buch schneidet sehr viele Themen an und ich konnte oftmals nicht die Logik der Kapitelreihenfolge erkennen. Themen wie der Nationalsozialismus, Soziologie, Psychologie und Neurowissenschaften werden in den Kapiteln behandelt. Als Wissenschaftler verweist Besier mit zahlreichen Zitaten und Fußnoten auf Zusatzliteratur was dem interessierten Leser wertvolle Hinweise auf Zusatzlektüre erschließen möge. Die Ausführungen Besiers zum Thema Glück (s.267) und Empathie haben mir zumindest eine neue Betrachtungsweise eröffnet. Schaut man auf die Referenzliteratur ist Gerhard Besier zweifelsohne ein sehr belesener Wissenschaftler mit vielseitigen Interessen. Vergessen als Selbsttäuschung und das kollektive Gedächtnis eines Volkes bekamen bei mir erst eine besondere Bedeutung als ich fest stellte (Wikipedia) das Besier einer der ersten war der die dunklen Kapitel der beiden großen Religionen Deutschlands im dritten Reich des 20 Jahrhunderts beleuchtete. Die Theorien zum Thema „Entstehung der Religionen“ decken sich zum Teil mit meiner eigenen Überlegung. Demnach haben Religionen sich deshalb entwickelt um den sozialen Gemeinschaften ein Regularium mit an die Hand zu geben um das "chaotische "Leben in sozialen Gruppen kalkulierbarer und geordneter zu machen wo keine höhere (staatliche) Macht sonst die Ordnung regelt. Religionen konnten so seit zig tausenden von Jahren einen Beitrag leisten und würden dies auch zweifelsohne wieder tun wenn diese (staatliche) Ordnung wieder verschwindet. Betrachtet man den Titel des Buches „Weder Gut noch Böse“ so habe ich zumindest vermisst welche Auswirkungen die ökonomische Gewalt bzw. das staatliche Währungsmonopol der alleinigen Währungsausgabe und deren Mißbrauch auf die Natur des Menschen und seinem Sozialgefüge haben mag.


Historie und Politik im postkolonialen Indien
Historie und Politik im postkolonialen Indien
von Michael Gottlob
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 50,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen politische Instabilitäten in Indien, 7. Oktober 2009
MICHAEL GOTTLOB studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik und promovierte an der Universität Heidelberg. Er lebte und lehrte deutsche Sprache und Literatur Indien und Italien. Der Germanist und Historiker lebt und arbeitet heute in Berlin.

Das Buch beschreibt das Spannungsfeld des heutigen Indiens vor dem Hintergrund der politischen Machtkämpfe zwischen Hindus, Muslimen, Christen, regionalen und linguistischen Minderheiten sowie anderen religiösen Gruppierungen wie die der Sikhs, den Jainas oder den Buddihisten.

Indien in seiner Größe und Vielfalt erlebte seit der kolonialen Loslösung und der Trennung von Pakistan eine Entwicklung die sich immer mehr von der ursprünglichen Idee einer multikulturellen säkularen Einheit entfernte. 'Was der Sicherung von Vielfalt dienen sollte, hat Formen von Totalitarismus angenommen', schreibt Pandey in 'The Appeal of Hindu History'.

Seit Nehru wandelte sich der Stellenwert der Geschichtsschreibung zu einem der wichtigsten Streitpunkte unter den rivalisierenden nationalistischen Strömungen. Zwar sei Indien seit 1975 ein offiziell säkularer Staat, der schwelende Konflikt gipfelte aber 1977 im sogenannten Schulbuchstreit, bei der die jeweiligen konservativen politischen Kräfte dazu über gingen die Inhalte der Geschichtsbücher entsprechend ihrer Ideologie an zu passen oder zu manipulieren.

Das so an millionen von Schülern tradierte Geschichtsverständnis war sicherlich auch Grundlage zahlreicher Unruhen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Muslimen der Folgejahre. Historische Streitfragen führten immer mehr zu überraschenden Gewaltausbrüchen zwischen Sikhs, Muslime, Hindu und Christen. Auch heute noch scheint Indien mehr und mehr auf einem kulturell initiierten Pulverfass zu sitzen bei der es um die Frage gehe wer zuerst in Indien ansässig war und warum das Kastensystem erhalten werden müsse. Hieraus werde dann auch abgeleitet dass die muslimische Invasion im Mittelalter mit seinen Zerstörungen der Tempel noch heute das Recht ableite ebenso zu verfahren. Z.B. werden die Werke der 'Islamischen Architektur' wie der Qutub Minar in Dehli oder das Taj Mahal in Agra nicht den Baukünsten der Muslime sondern den der Hindus zu gerechnet, wie Dr. M. Gottlob ausführt.

Das Buch wendet sich an den historisch wissenschaftlich interessierten Leser und ist bespickt mit zahlreichen Zitaten und fundierten Quellenhinweisen.

Es bietet für den unvoreingenommenen geschichts-interessierten Laien die Chance eine realistische Prognose über die politische und wirtschaftliche Stabilität von Indien ab zu schätzen.


Verschieden und doch gleich
Verschieden und doch gleich
von Luca Cavalli-Sforza
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stratigraphie, Dendrochronologie, Molekularuhr, Adenin, Guanin, Cytosin, Thymin,......, 17. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verschieden und doch gleich (Broschiert)
Auch nach fast über zehn Jahren der Herausgabe dieses Buches lohnt sich die Lektüre. Wer sich für die Entwicklungsgeschichte des modernen Homo sapiens sapiens interessiert bekommt mit dieser Lektüre einen besonders guten Überblick geliefert. Das Buch erläutert auf eindrucksvolle Weise die Entwicklung der Molekularbiologie seit der Entdeckung der DNA und deren Verwendung als genetische Uhr bis hin zu Fragen der Linguistik und Kulturentwicklung unserer Menschheit. Luigi Luca Cavalli-Sforza und sein Sohn Francesco schaffen es den wissenschaftlichen Stoff in eine spannende Geschichte zu verpacken. Das Buch in Deutscher Übersetzung erschien erstmals 1994. Die Funktionsweise der Genetischen Uhr wird anhand genetischer Änderungen im Hämoglobin, der mtDNA und schließlich des menschlichen Genoms erläutert. Luigi Luca Cavalli-Sforza vergleicht seine Daten als erster unter den Wissenschaftlern mit linguistischen Erkenntnissen und versucht den genetischen Stammbaum (erstmals von Wilson und Mitarbeiter 1987 erstellt) in Einklang zu bringen mit linguistischen Theorien über die Entstehung der Sprachfamilien nach Greenberg und Merrit Ruhlen. Dies scheint ihnen auch zu glücken. Demnach ist EVA (mtDNA) und ADAM (Y-chromosom) vor über 100000 Jahren aus Afrika auf gebrochen auf dem Weg nach Asien (vor 60000 Jahren), Europa (vor 25-35000 Jahren) und Amerika (vor etwa 15-35000 Jahren). Abschließend beschäftigt sich Cavalli-Sforza mit dem Begriff der Rasse, Migration, genetischem Drift und den kulturellen Einfluß auf die Entwicklung der Sprachen.
Dieses Buch ist ein fesselndes Buch über den Homo sapiens sapiens der einst am Suez in Agypten lebte und von dort aufbrach um die Welt zu entdecken, jener Mensch der sich noch heute in einem fortwährendem Weiterentwicklungsprozess befindet.


Körpereigene Drogen: Die ungenutzten Fähigkeiten unseres Gehirns
Körpereigene Drogen: Die ungenutzten Fähigkeiten unseres Gehirns
von Josef Zehentbauer
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Morphine, Tranquilizer und Antagonisten, 18. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zehentbauer schreibt über das menschliche Gehirn und die Funktion des komplexen Zusammenspiels zwischen den Rezeptoren und Transmittern. Freilich vieles bleibt unbeantwortet dennoch ist diese Buch auch heute nach mehr als 15 Jahren seit der Ersterscheinung empfehlenswert. Es bleibt der Eindruck zurück dass der Mensch nicht hoffnungslos jeder Krankheit ausgeliefert bleiben muss und Jahrtausende alte Erfahrung der Schamanen und Medizinmänner bekommen eine Bedeutung vor dem Hintergrund der modernen Molekular Biologie. Ja der Körper besitzt eine eigene Apotheke die es zu Entdecken und zu Aktivieren gilt. Höchst interessant die Vorstellung dass Emotionen und Gefühle im Wesentlichen ein Biochemischer Zustand zwischen Rezeptoren und Hormonspiegeln der einzelnen Wirkstoffe ist. Zehentbauer schreibt, 'Die auf Placebo reagierenden Patienten sollten nicht als Personen, die besonders leicht zu täuschen sind, angesehen werden, sondern als Solche, die unbewusst die Fähigkeit haben, die Selbstheilungskräfte in ihrem Körper zu aktivieren.' Ein Buch dass nur so strotzt von wissenschaftlichen Fakten und historischen Informationen. Sehr empfehlenswert für denjenigen der sich für das menschliche Gehirn und seine Emotionalen Zustände interessiert.


Der Übersetzer: Leben und Sterben in Darfur
Der Übersetzer: Leben und Sterben in Darfur
von Daoud Hari
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doch man muss immer tun was sein muss, um helfen zu können., 15. Januar 2009
Ein sehr empfehlenswertes Buch für denjenigen der sich für den Bürgerkrieg in Dafur interessiert. Eigentlich angezogen durch das Cover und den Titel habe ich das Buch gelesen. Daoud Hari schreibt erstklassig authentisch und überzeugend aus Sicht eines gläubigen Muslime. Man taucht in die Welt des Bürgerkrieges, um Macht, Religon und Scharia ein vermischt mit Kindheit, Liebe und Geborgenheit eines afrikanischen Dorfes erstklassigen Sozialgefüges.
Daoud Hari schreibt von seiner Kindheit seiner Familie und den Konflikten wie sie 2003 sein Dorf mit mörderischer Gewalt durch Regierungstruppen einholt. Die Rebellen anfangs gegen die Scharia werden immer mehr durch Regierungen und Militärs instrumentalisiert und gegeneinander Ausgespielt bis zum Schluss niemand mehr weiss wer gegen wen ist. Es herscht das Chaos und ein Menschenleben ist nichts wert. Dazwischen stehen die Menschen und Kinder die wenn sie in den ersten 6 Monaten sterben "Duchreisende Vögel" genannt werden. Wir wissen nach der Lektüre wie whee gespielt wird, was "Hawalyas", "Jallabiya", "Fatha" oder "Handalla" heißt und dürfen gedanklich mit Dahoud Hadi die steinzeitlichen jahrtausende alten Zeichnungen in den Höhlen des heiligen Berges seines Heimatdorfes betrachten.
Ob eine Regierung die Herzen ihres Volkes repräsentiert, ist mit Sicherheit der Prüfstein einer Demokratie, schreibt Hari resümierend und trifft damit den Kern des Problems.
A.Graefenstein (Karlsruhe)


Homo heidelbergensis: Schlüsselfund der Menschheitsgeschichte
Homo heidelbergensis: Schlüsselfund der Menschheitsgeschichte
von Günther A Wagner
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mtDNA, Keilmesser, Wurfspeer, C14, 25. Oktober 2008
Ein sehr interessantes Buch das mir kürzlich in die Hände fiel. Das Cover hält was es verspricht. Die Autoren beschreiben teilweise sehr lebhaft am Fund des in der Wissenschaftswelt der Pläontologen gut bekannte Unterkiefer des "Homo Heidelbergensis" die Bedeutung dieses Fundes. Angefangen mit Spaten und Staubpinsel vor über Hundert Jahren schwenken sie über auf das Handwerkszeug der moderenen Paläontologen und zeigen auf mit welchen neuem Methoden der Molekularmedizin, DNA-Sequenzierung und Altersbestimmung durch Radiologische Untersuchungen der heutige Wissenschaftler dem Objekt seiner Forschung zu Leibe rückt. Es wird sehr leicht verständlich auf alle Themen wie den Gebrauch der damaligen Waffen und deren Wichtigkeit bei der Entwicklung eingegangen. Es fehlen auch nicht die verschiedenen Methoden zur Altersbestimmung und deren präferierte Einsatzgebiete. Besonders gut hat mir die Erklärung der Wanderbewegungen der einzelnen Hominidenstämme gefallen der sich aus den Unterschieden der einzelnen mtDNA Sequenzen ergibt. So einfach und Anschaulich habe es noch nirgends erklärt gefunden. Auch wird auf den moderenen Zweig der experimentellen Archäologie eingeganden der sich mit der Werkzeugherstellung beschäftigt. Das Buch ist ein gutes Beispiel für Wissenschaft zum Anfassen für den Laien und Bürger das Lust hat mehr zu Erfahren aus den Ursprüngen unserer Spezies auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.


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