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Paul Wirsing "Paul Wirsing" (Frankfurt)

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Rise and Fall, Rage and Grace
Rise and Fall, Rage and Grace
Preis: EUR 25,61

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein neuer Meilenstein, kein 2. "Smash" und keine 180°-Wendung, aber wieder mehr Tiefgang, 15. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Rise and Fall, Rage and Grace (Audio CD)
Im Vorfeld zur VÖ konnte man ja bereits einiges zum "Comeback" der US-Kalifornier lesen. Dass Sie sich mit "Rise and Fall, Rage and Grace" wieder mehr vom Pop-Punk der "Conspiracy of One"- und "Splinter"-Ära verabschiedet hätten und auf dem Wege der Besserung seien. Ein Album, dass zwar nicht an das Meisterwerk "Smash" heranreichen würde, aber dennoch mehr Tiefgang besäße, als die Alben der jüngeren Vergangenheit.

Nun ja, ich würde sagen: genau richtig. "Rise and Fall, Race and Grace" ist kein totaler Umbruch zu alten Zeiten. Aber das muss ja auch nicht das Ziel sein. Die Mischung ist ausgewogener als auf den Vorgänger-Alben, kein Titel fällt in negativer Hinsicht heraus. Der ein oder andere typische Party-Sound ist ebenso dabei (das Sommer-Hit-verdächtige "You're Gonna Get Far, Kid" sowie "the Stuff is Messed Up"), wie typisch eingängige Offspring-Stücke, die sich sofort ins Ohr setzen ("Trust in You", Hammerhead", "Take Me Nowhere", "Let's Hear it for Rock Bottom" usw.).

Aber auch langsamere bzw. nachdenklichere Stücke finden ihren (berechtigten) Platz auf diesem Album. In "A Lot Like Me", überrascht Dexter Holland mit ungewöhnlichem (im positiven Sinne guten) Gesang, den man in dieser Form von ihm bzw. auf einer Offspring-Platte so noch nie zu hören bekam. Lieder wie diese sind dann auch jene Fixpunkte, die diesem Album hier das Prädikat "wertvoll" verleihen, da sie den übblichen Offspring-Kosmos einfach einmal etwas erweitern, als dass es die obligatorischen "Heeey heey, woooh oooh"-Mitgröl-Passagen täten. Aber ohne diese wären "The Offspring" auch nicht "The Offspring" und das ist im Grunde auch gut so.

Dass der positive Eindruck dieser Platte Überhand behält, mag vielleicht auch daran liegen, dass dieses mal darauf verzichtet wurde, die üblichen 12 Songs einer Offspring-Platte auf mickrige 31 Minuten zu komprimieren, wie es auf "Splinter" der Fall war. Außerdem sind alle 12 Lieder auf "Rise and Fall" auch "richtige" Lieder, nicht etwa untergemogelte Intros oder Outros (vergleiche "Neocon" und "When You're In Prison" auf "Splinter").

Summasummarum haben Offspring mit ihrem 8. Studio-Album ein solides Werk abgeliefert, dass wieder etwas "runder" und ausgewogener und auch teilweise ernster (hörenswert: die Rock-Ballade "Kristy, Are You Doing OK") daherkommt, als die letzten 2-3 Alben davor. Es erinnet mich so ein bisschen an den "Smash"-Nachfolger "Ixnay on the Hombre".

Die überschwänglichen Lobeshymnen im Vorfeld der VÖ, die das Werk hier als Heilsbringer eines endlich wieder geläuterten und gebesserten Offspring-Universums hochpstilisierten, kann ich so allerdings nicht ganz nochvollziehen. Es ist ja nicht so, dass im Vergleich zu "Splinter" & Co. eine 180°-Wendung stattgefunden hätte. Ebenfalls ist es ja auch nicht so, dass die Vorgänger-Alben von Offspring nicht minder hörbar wären. Sie sind eben nur etwas anders ...

Nachtrag (20.08.09):
Würde dem Album nach mehrfachem Durchhören doch nur 3 STERNE verleihen. Allein die letzten drei Songs erinnern mich zu sehr an zu durchschnittliche B-Seiten im Green Day-Stil - alles in allem verzichtbar. Auch "Takes Me Nowhere" und "Nothingtown" reißen keine Bäume aus (ohne jedoch als "schlecht" bezeichnhet werden zu können). Zieht man diese 5 durchschnittlichen Songs vom Rest ab, bleiben einfach zu wenige "Kracher" übrig, die eine Vergabe von mehr als durchschnittlichen 3 STERNEn rechtfertigen könnten; SO gesehen hätte es eine 6- oder 7-track-EP auch getan... die Messlatte der Jungs durch all ihrer Alben seit "Smash" liegt dann halt doch immer noch sehr (zu?) hoch!

Anspieltipps: Hammerhead, You're Gonna Get Far Kid, Kristy, Stuff Is Messed Up (Half-Truism, Trust In You)


Headbangboing
Headbangboing
Preis: EUR 11,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Herbe Enttäuschung, 3. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Headbangboing (Audio CD)
Tut mir leid, aber mehr als 2 Punkte gibt es für dieses Album nicht!

Ich dachte, dass es mit JBO nach dem misslungenen "United States" nur noch bergauf gehen kann; denn auch die "Rock Muzik"-EP war ein klasse Appetithäppchen, das Lust auf mehr neues JBO-Maetrial, um die Wartezeit auf das nächste Album zu verkürzen.

Unverständlich, warum "Head Bang Boing" dennoch eine derartige Enttäuschung wurde.

4-5 Stücke (das krachende Titelstück, das fiese "Bejonze", das ironische "Osama" sowie Musiker", das herrlich sarkastisch mit der Musik-Industrie abrechnet und Ooargh", das einen bekannten Wir sind Helden"-Song mit Schmunzel-Garantie auf die Schippe nimmt) sind ja ganz passabel, aber -

der Rest ist leider totaler Schrott (Höhepunkt: "Mehr Stoff"), der bei den Jungs früher bestenfalls als B-Seite durchgegangen wäre. Noch primitivere Gags als auf dem Vorgänger United States, noch weniger Tiefgang, noch weniger Qualität in der Breite - was ist mit JBO los???

Mehr Details zu den Songs erspar ich mir an dieser Stelle, es wurde in vorausgegangenen Rezensionen ja schon passend genug darüber geschrieben.


United States of Blöedsinn (Limited Edition)
United States of Blöedsinn (Limited Edition)
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geld sparen - es gibt besseres von J.B.O., 3. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
United States" ist das wohl schwächste JBO-Album, was bis dato erschienen ist.

Leider macht ein viel zu überzogender Metal-Einheitsbrei die durchaus guten Ansätze vom Zusammenspiel aus JBO-typischen, humorvollen Textwriting (ob man dieses mag, oder nicht sei dahingestellt) und rocklastigen Fun-Rock zunichte. Schäppernde Gitarrenriffs sind ja schön und gut und gehören (meiner Meinung nach) auch auf jede gute Rockplatte. Wenn diese Metall-Einflüsse allerdings ZU überladen und pflichtverkrampft rüberkommen und dem Rest der Musik größtenteils keine Chance zur Entfaltung lassen (z.B. Kickers of Ass"), ist das an sich lobenswerte/legitime Vorhaben (wieder einmal eine metallastigere JBO-Platte zu machen) letztlich leider fehlgeschlagen. Hardcore-Metal-Fans werden das vielleicht anders sehen ...

Auch in der Breite ist dieses Album leider das schwächste JBO-Werk von allen. Bis auf wenige Ausnahmen klingt alles zu gleich - teilweise, als ob alles schon einmal dagewesen wäre - und man verliert recht schnell die Motivation, sich das Album durchgängig anzuhören.
Da können auch die obligatorischen Gag-Einspieler nicht dran ändern. JBO-Humor ist (wie oben angesprochen) Geschmacksache - aber selbst mir, der in Sachen JBO stets verständisvoll und tolerant ist, waren die Gags zu platt...

Zu den Highlights zählen das textlich einfallsreiche Glaubensbekenntnis", das rockend-humorvolle Ich will ein neues Ich" sowie (die erste halbe Minute) des vokuhilischen Pendels". Der Titelsong und Satan ist wieder da" zählen dagegen wohl zu den schlimmsten Verbrechen, die JBO auf einer Platte veröffentlicht haben. Diese Titel sind weder kreativ noch lustig - eher peinlich.

Darum: wer sich eine Platte von JBO zulegen möchte, dem sei geraten von United States" erst einmal die Finger zu lassen. RAF", die Rock-Muzik"-EP und Explizite Lyrik" sind deutlich besser.


Greatest Hits (Bonus Tracks) (Thai)
Greatest Hits (Bonus Tracks) (Thai)
Preis: EUR 15,47

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Best Of-Sammlung mit Schwächen, 31. Mai 2008
Ich bin riesen Offspring-Fan und besitze so ziemlich alles, was es von dieser Band zu hören gibt. Nun kann die berechtigte Frage lauten "Warum kauft man sich dann trotzdem ein Best-Of Album?" Naja, als FAN sieht man auf einmal über kommerziell motivierte Offensichtlichkeiten wie CD-Veröffentlichungen dieser Art hinweg und vervollständigt seine "Sammlung".

Ich will an dieser Stelle gar nicht über all die ganzen Hits und Kracher der Kalifornier diskutieren, die sich auf der Platte befinden; sie haben alle definitiv ihre Daseinsberechtigung (auf der Platte) - aber: ...

man darf sich fragen, warum die Produzenten dieser Best-Of-CD einfach einige Songs nicht berücksichtigt haben?! Singles wie "Million Miles Away" und "She's Got Issues" sind weder qualitativ minderwertiger als die anderen auf dem Album befindlichen, noch hätten sie die Kapazität der (recht spärlich gefüllten) CD überstrapaziert. Die "üblichen Plus-Minus-40 Minuten" Spielzeit eines Offspring-Albums wurden hier erfreulicherweise zwar einmal "geknackt" bzw. sogar deztlich überschritten; aber mirt bleibt es ein Rätsel, warum nicht ALLE Veröffntlichungen, die The Offspring im Laufe ihrer internationalen Karriere getätigt haben, auf dieser Sammlung versammelt sind. Wenn schon "Best Of", dann bitte richtig!!!

Auch das Booklet enthält lediglich das notwendigste, einzig die Sogtexte sind abgedruckt.

Noch ein Wort zum üblichen "speziellen" Bonus-Matierial bei Best-Of-Alben wie diesen: nicht mehr als Durchschnitt. Der Remix von "The Kid's Aren't Alright" ist ganz in Ordnung - mehr auch nicht. Leider wird man bei diesem Track aber den Gedanken nicht los, dass alles eher lustlos in einer Nacht-und-Nebel-Aktion im Studioeigenen Macintosh der Band-Produzenten schnell zusammengeschustert wurde. Die Cover-Version des Police-Titels "Next to You" (welche sich nicht ersichtlich auf der Tracklist befindet; oha - was für eine spezielle fanfreundliche "Überraschung" *überspitzte Ironie*) könnte als B-Seite durchgehen und wikrt auch nicht wirklich überzeugend.

Abstatt der zwei überflüssigen Bonustracks hätten 3-4 Single-Auskopplungen aus frühen Bandzeiten (z.B. aus der "Self-Titled" & "Ignition"-Ära) der Platte besser zu Gesicht gestanden. Warum darauf verzichtet wurdem bleibt wohl das Gehemnis der Band, ihrer Produzenten oder ihres Marketing-Managements.

zu ebefalls erhältlichen Limited Edition sei nebenbei gesagt: der Inhalt ist im Grunde auch rechtr spärlich. Auf der DVD enthalten sind ein Interview, eine ganz passabel gespielte Akkustik-Performance ("Dirty Magic") sowie alle 14 Songs ncoh einmal in neu abgemischter Form (in Dolby-Qualität), that's it.

Alles in allem: Ein Werk, dass sich für Hardcore-FANS lohnt und auch Offspring-"Neueinsteigern" oberflächliche Einblicke in den Karriere-Kosmos der drei Kalifornierr Einblicke gewährt.

Für Musikliebhaber, die die Gassenhauer a lá "Self Esteem", "Pretty Fly" & Co. schon kennen und auf der Suche nach etwas neuem sind, ist diese CD natürlich nicht zu empfehlen; aber das war in Anbetracht eines Best-Of-Albums ja eigentlich auch gar nich anders zu erwarten.


Tour Of The Broken Hearts
Tour Of The Broken Hearts
Wird angeboten von all my music
Preis: EUR 49,95

4.0 von 5 Sternen Ehrliche, handgemachte Musik auf hohem Niveau, 28. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tour Of The Broken Hearts (Audio CD)
"The Tour of Broken Hearts" ist alles in allem eine sehr gelungene Indie-Rock-Platte, bei der man noch das Gefühl hat, das ehrliche Arbeit dahintersteckt!

Die Musik ist sehr emotional gehalten. Ruhigere und rockige Stücke wechseln einander ab und halten sich gekonnt die Waage. Das Album ist profesionell gemastert, wirkt aber erfreulicherweise nicht zu überladen.

"Naked", das wohl poppigste Stück der CD geht sofort ins Ohr und animiert zum Mitsingen und abtanzen. Der Opener "45 Flamingos" rockt ebenso beachtlich brachial, wie das melodische und Ohrwurm-gefährdende "In Hell", das sich - meiner Meinung nach - mit dem quasi perfekten "Down" den Titel des besten Albumtitels teilt. Aber auch ruhigere Stücke finden, wie bereits unten beschrieben, ihren Platz; wobei "Fantasy x Reality" das gelungenste dieser Sorte ist.

Die übrigen Songs fallen dagegen ein wenig ins Mittemmaß ab; dies aber auch nicht zu sehr. Nimmt man sich ein bisschen Zeit in die Titel reinzuhören, offenbart sich die wahre Qualität dieses Tonträgers, auch wenn dem ein oder anderen manche Songs mitunter etwas zu "schleppend" vorkommen werden.

Der 12-minütige Fader "The Tidal Wave of Getting Old" erinnert vom Prinzip her ein wenig an eine Rock-Opera im Stile a lá Green Day's "Homecoming" und ist einen gelungener Schlusstitel, der das Album gebührend abrundet.

Summa summarum: Die paar €uros zum Kauf dieses Album sollten einem auf jeden Fall Wert sein. Dafür erhält man dann ein Stück ehrliche, handgemachte Rock-Musik, die sich qualitativ zweifelsohne mit der Genre-Spitze messen kann.


Im Auftrag des Herrn-Live
Im Auftrag des Herrn-Live

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1996 - das beste Jahr und die besten Alben der Toten Hosen!!!, 28. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Im Auftrag des Herrn-Live (Audio CD)
Rückblick. Wir schreiben das Jahr 1996. Es erscheint das bis heute wohl beste (da das kreativste, vielseitigste und rockigste) Studioalbum der Hosen "Opium fürs Volk", das bis heute mein persönlicher Top-Favorit aller Hosen-(Studio)Alben (ich besitze alle) ist.
Aber es kommt noch besser:

... kurz darauf setzen die Hosen gar noch eins drauf. Mit diesem Live-Album, dass wirklich 100%ig überzeugt und einfach nur Spaß macht! Meiner Meinung nach ist "Im Auftrag des Herrn" noch besser als das authentische erste Live-Album der Hosen.

Die CD ist fast randvoll gepackt - 75 Minuten werden dem Fan hier serviert, für ein Live-Album eine ordentliche Summe.

Zur Setlist: Klar, Geschmäcker sind verschieden und man kann es nicht jedem Recht machen; aber alles in allem ist die Songauswahl wirklich gut getroffen und beinhaltet eine hohe Hitdichte. Absolute Stützen eines jeden Hosen-Konzertes ("Hier kommt Alex", "All die ganzen Jahre", "Niemals einer Meinung", "Mehr davon", "Alles aus Liebe" etc.) sind ebenso vertreten wie nicht ganz so populäre Stücke ("Böser Wolf", "Einmal in vier Jahren") und gut rübergebrachte Cover-Versionen (The Passenger", "Sheena is a Punkrocker"). Aber auch ruhigere Stücke (Gewissen", Böser Wolf") befinden sich auf der CD, sodass man zwischen all den rockenden, temporeichen und energie-geladenenen Songs auch mal kurz verschnaufen" kann.

Auch der Spannungsbogen der CD ist gut getroffen. Tracklist und Übergänge der einzelnen Songs vermitteln ein authentisches Hosen-Konzert aus dem Tour-Jahr 1996 - einzig (auf Grund begrenzter Datenträger-Kapazität) auf eine geringere Spieldauer verkürzt. Die Übergänge an sich wirken (bis auf 2-3 Ausnahmen) nicht zu künstlich und es fällt kaum auf, dass es sich um mehrere zusammengemixte Mitschnitte handelt. In meinen AUgen ein wichtiges Kriterium bei Live-Aufnahmen.

Ein weiteren wesentlichen Kritikpunkt bei Live-Alben stellt zweifelsohne die Atmosphäre der Fans und der Location dar.
Bei dieser Platte ist das Publikum present - aber nicht störend, weil die Gitarren der Düsseldorfer immer im richtigen Moment krachend die Initiative übernehmen und sich in den Vordergrund spielen. Auch Campinos Ansagen fallen kaum störend ins Gewicht, sie nehmen auch nicht zu viel Platz auf der Platte ein. Natürlich, man hätte sie auch weglassen können (sie sind inhaltlich belanglos) und dafür noch ein Lied mehr draufpressen können; aber mit den kleinen Zwischenkommentaren wirkt es halt einfach authentischer und man fühlt sich ein bisschen besser in ein echtes Konzert hereinversetzt.

Kleiner Kritikpunkt: Bei einer (an sich lobenswerten) Spielzeit von 75 Minuten, kann man sich fragen, warum die letzten 5 Minuten der CD nicht auch noch ausgenzutzt wurden - ein Song mehr hätte sicher auch noch draufgepasst...

"Im Auftrag des Herrn" ist alles in allem ein eSuper Live-Platte, das perfekt rüberbringt wie es bei einem Hosen-Konzert abgeht und welche unglaubliche Energie und Freude die fünf damals noch hatten (was auf neueren Alben leider mitunter etwas abgenommen hat). Bis heute mit "Opium" das Hosen-Album, was mein CD-Player mit Abstand am häufigsten (durchlaufend) abgespielt hat - einfach zeitlos und absolut empfehlenswert!


Rammstein - Live aus Berlin
Rammstein - Live aus Berlin
DVD ~ Rammstein
Preis: EUR 15,67

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch ein wenig ausbaufähig aber akzeptabel, 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Rammstein - Live aus Berlin (DVD)
Man muss beachten, dass diese DVD zu einem Zeitpunkt erstellt (und veröffentlicht) wurde, als das Medium "DVD" noch in den wenigsten Wohnzimmern der BRD Einlass gefunden hatte und noch in einer großen Entwicklungsphase steckte - 1999. Mit heutigen Maßstäben an Technik ist diese DVD nicht mit Veröffentlichungen der Gegenwart zu vergleichen. Natürlich hätte man auch 1999 schon etwas mhr Bonusmaterial auf die Rohling pressen können, aber wenn man sich ein Konzert ansehen will (nicht (viel) mehr, nicht weniger), dann ist LIVE AUS BERLIN trotz allem eine gelungene DVD geworden!

Die schlechte Rezension bezüglich des miesen Kamera-Schnitts kann ich so nicht ganz wiedergeben und nachvollziehen. Bei manchen schnelleren Stücken wie z.B. "Weißes Fleisch" passt die Schnitt-Technik ziemlich gut zum Lied und auch bei anderen (meist schnelleren, agressiveren) Songs ist sie teilweise gar sehr gut abgestimmt ("Tier").
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 5, 2009 12:45 AM CET


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