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Beiträge von Ivan Paulavets
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Hilfreiche Bewertungen: 18

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Rezensionen verfasst von
Ivan Paulavets "njanski83" (BERLIN)
(REAL NAME)   

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Bleach
Bleach
Preis: EUR 7,99

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unmelodisches Zusammenspiel ?, 16. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Ich wundere mich, warum man immer wieder "Bleach" oder "In Utero" mit Nevermind vergleichen will. Nervermind stellt sicherlich einen wichtigen Ausschnitt in der Entwicklung von Nirvana und Kurts künsterlischen Schaffens dar. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass die beiden anderen Alben entscheidend zum "Kult-Status" dieser Band beigetragen haben. Und sie sind mindestens genau so "Nirvana" wie Nevermind.
Wer dieses Album als "unmelodisches Zusammenspiel" bezeichent, kann wohl einfach nichts mit dieser Musik anfangen. Ich denke, man sollte da einen gewissen Respekt zeigen, denn "Bleach" bietet genau das, was man von einer Grunge-Band, die Nirvana ja leztzlich war, erwarten kann. Dabei sind die Lieder auch gar nicht "unmelodisch". Viele davon sind absolute Live-Cracher wie "School" (m.E. eines der genialsten Nirvana-Lieder überhaupt!) "Blew", "Love Buzz", aber das Album bietet noch viel mehr.
Für aller Nirvana-Anfänger ist dieses Album natürlich ein Muss.


In Utero
In Utero
Preis: EUR 19,06

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nirvana für Fortgeschrittene. Bestes Grunge-Album überhaupt, 16. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
Man liest oft, "In Utero" sei lediglich eine Neuauflage von Nevermind und bringe an sich nichts Neues.

Es muss jedoch zum Einen klar sein, dass "Nevermind" ein von einem gewissen Buch Vig produziertes massenverträgliches Pop-Rock-Album war. Dies ist zwar an sich nichts Schlechtes, doch Nirvana war letztlich - so banal es klingen mag - eine "alternative Band" (Ich benutze den Ausdruck Grunge nur ungerne in diesem Zusammenhang). Das scheinen jedoch Viele zu vergessen. Das von Steve Albini prodizierte "In Utero" konnte schon deswegen keine Neuauflage von "Nevermind" werden, weil es der Band darum ging, ihren eigenen Sound in dem neuen Album möglichst so rüberzubringen, wie man ihn am besten von den Live Auftritten der Band kennt. Wer sich mit den Aufnahmemethoden von Steve Albini auskennt wird wissen, wie kompromisslos sie sind und dass dabei selbstverständlich auch kein "Nevermind" rauskommen kann. Genau dies ist aber sein größtes Verdienst und deswegen spiegelt "In Utero" für mich viel mehr als "Nevermind" die Musik von Nirvana als solche wieder.

Die Songs auf "In Utero" sind dabei ausergewöhnlich ausdrucksstark und experimentell. Man denke nur an "Radio Friendly Unit Shifter", "Serve The Servants", " Scentless Apprentice" und "Milk It". Jedes dieser Lieder ist einzigartig und ist voll geladen mit Energie und purem Nirvana-Sound.

"In Utero" ist wohl eines der Alben, deren Wert man erst nach mehrmaligem Hören zu schätzen beginnt und die gerade deswegen den Künstler unsterblich machen.

Insgesamt ist "In Utero" sicherlich Nichts für die breite Masse und viele, die sich so gerne als Nirvanafans bezeichnen. Dieser Personenkreis ist mit Nevermind tatsächlich besser bedient. Für alle, die nicht nur an der Oberfläche schwimmen, sondern den "echten" kompromisslosen Nirvana-Sound hören wollen, ist dieses sensationelle Album aber unbedingt zu empfehlen.

Es ist ein - in der Musik seltenes - Kunstwerk.


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