Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Autorip Summer Sale 16
Profil für Aleksandre > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Aleksandre
Top-Rezensenten Rang: 4.282
Hilfreiche Bewertungen: 1242

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Aleksandre (Köln)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10
pixel
Alien³ [Special Edition] [2 DVDs]
Alien³ [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Sigourney Weaver
Wird angeboten von rezone
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Überarbeitung, viele Extras, 3. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Alien³ [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Ich mochte den Film Alien 3 immer schon sehr u. halte ihn für wesentlich gelungender als den zweiten Teil. Doch dafür vergebe ich keine 4 Sterne, denn über Geschmack könnte man lange streiten.
Die 4 Sterne hat diese DVD sich durch die knapp 30 Min. "extended version" verdient sowie die üppigen Extras. Es werden hier sehr wesentliche neue Handlungselement präsentiert. Alleine der völlig anders gestaltete Anfang des Films ist den Kauf der DVD wert. Ich will keinem die Überraschung nehmen, daher keine weiteren Details dazu.
Wer Alien 3 bisher schon mochte, wird an dieser neuen Version seine helle Freude haben. Das einzige, was technisch nicht voll gelungen ist, sind kürzere neu hinzugefügte Einschübe in Dialogszenen, die ruckartig im Sound viel schlechter sind als der Rest. Nichts wirklich Gravierendes u. evtl. auch nur auf der englischen Tonspur.


Kein Titel verfügbar

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideal für MP3-Player, 20. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann mich den anderen Rezensenten nur anschließen. Es ist eigentlich alles schon gesagt, aber da ich bei jedem Einsatz des kleinen Koss (auch nach mehreren Monaten) immer noch begeistert bin, mußte ich einfach eine 5-Sterne Meinung abgeben.
Ich verwende den Kopfhörer mit einem iPod u. die beiden passen ideal zusammen. Der Koss läßt sich sehr gut zusammenlegen, so daß er in (fast) jede Tasche paßt. Die Verarbeitung ist einwandfrei - auch wenn er zunächst etwas empfindlich wirkt. Der Klang - tja, der läßt sich in Worten kaum beschreiben. Der Baß ist umwerfend, es scheint egal bei welcher Lautstärke keine Verzerrungen zu geben. Das Klangbild ist sehr ausgewogen u. brillant. Übrigens läßt sich der Koss auch längere Zeit gut tragen - dank der zweistufigen Einstellung (fester Sitz u. loser Sitz) kann man das lästige Druckgefühl umgehen.
Fazit: Unschlagbar in Klang u. Qualität. Die paar Euro mehr sollte jeder iPod-Besitzer (andere natürlich auch) ausgeben u. die Knöpfe-im-Ohr weglegen.


Live in Tokyo
Live in Tokyo
Preis: EUR 12,99

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Maßstäbe, 21. Oktober 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in Tokyo (Audio CD)
Ich kann mich meinem Vorrezensenten nur anschließen - hier wird tatsächlich die große Kunst des Solo-Klavier-Konzert von Keith Jarrett (auf andere Art u. Weise) fortgesetzt. Meines Wissens gibt es keinen anderen Pianisten, der in dieser Liga mitspielen kann.
Mehldau geht allerdings einen anderen Weg als Jarrett: Wo letzterer meist (zumindest auf CD) ein Konzert in ein oder zwei große Teile gliedert (Eigenkompositionen) u. als Zugabe oft einen kürzeren Standard spielt, mischt Mehldau hier (bis auf ein Stück) Fremdkompositionen aus den Bereichen Pop u. Jazz. Zum Kernstück des Konzert wird "Paranoid Android" - in knapp 20 Minuten nähert er sich dem Thema (von Radiohead) u. entfernt sich wieder. Auch das eröffnende "Things behind the Sun" (von Nick Drake) stammt aus einem für Jazz-Musiker eher fremden Genre. Doch ist Mehldau überhaupt Jazz-Pianist...
Bei den frühen Mehldau-Aufnahmen hatte ich oft den Eindruck, er strotzt nur so vor Virtuosität und Spielfreude, neigt aber auch zur "Geschwätzigkeit" - den Melodieläufen konnte man kaum folgen u. der Rhythmus war oft diffus. Doch seit der Trio-CD "Different Places" ist Mehldaus Musiksprache vereinfacht, er improvisiert sparsamen u. wirkungsvoller, Texturen u. Klangfarben kommen besser zur Geltung. Auf dieser CD setzt sich dieser Trend fort. Er spielt häufig geradezu lakonisch, behält die Themen oft original bei u. entwickelt daraus organisch Neues.
Die Aufnahmequalität ist umwerfend gut - endlich eine Live-Aufnahme, die den Namen verdient! Der Flügels klingt wirklich nach Konzertsaal u. das Publikum ist zu spüren (sehr wenig Störungen allerdings).
Den Wechsel des Pianisten zum Label Nonsuch läutet Mehldau fulminant mit einer neuen Referenz-Aufnahme im Bereich Solo Klavier ein! Noch ein Tip: Im US-Store von Apple können weitere Tracks des Konzert runtergeladen werden (u.a. "50 Ways to Leave Your Lover"). Dies ist allerdings aus Deutschland nicht möglich...


Birdland 1951
Birdland 1951
Wird angeboten von realmusicmore
Preis: EUR 14,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Dokument, mieser Klang, 9. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Birdland 1951 (Audio CD)
Diese recht kurze CD beinhaltet einige Stücke, bei denen Miles Davis mitgewirkt hat. Sie wurde im berühmten New Yorker Birdland gespielt und im Radio ausgestrahlt. Grundlage der CD sind "Raubkopien", also Mitschnitte aus dem Jahr 1951. Und genau so klingt sie auch: Rauschen, verschieden laute Instrumente, "topfiger" Gesamtklang und natürlich mono. Das muß man wissen, bevor man diese CD kauft.
Musikalisch ist sie freilich sehr interessant, da sie einen Aspekt des frühen Miles Davis wiedergibt, der bisher nur schlecht repräsentiert war. Hier hat er noch nicht seine eigene Stimme gefunden (das passiert ab dem Jahr 1954 ca.) und er bewegt sich voll und ganz im Fahrwasser der Bebop-Größen - und er kann mithalten. Zwar nicht pyrotechnisch-explosiv wie Dizzy, aber mit einigen inspirierten Soli, die beweisen, daß Davis nicht immer nur der Meister der Ballade und der leisen Töne war.
Wer den "kompletten" Miles Davis haben will - zugreifen! Sonst unbedingt erst reinhören und evtl. auf Aufnahmen von Charlie Parker ausweichen, bei denen Davis dabei ist; die klingen etwas besser.


Live at the Lighthouse
Live at the Lighthouse
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 44,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packende Live-Atmosphäre, 9. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Live at the Lighthouse (Audio CD)
Diese Liveaufnahme der "Three Sounds" aus dem berühmten "Lighthouse" in Hermosa Beach (California) gibt in gutem Klangbild sehr plastisch wieder, wie mitreißend und beinahe fröhlich die Auftritte des Trios in den 60er Jahren waren. Die Gefechte um Free Jazz, um die Zukunft des Jazz, um die großen politisch-gesellschaftlichen Fragen dieser turbulenten Zeit sind ihre Sache nicht. Hier erleben wir virtuoses, stark soul-lastiges Trio-Entertainment auf höchstem Niveau. The Three Sounds sind weniger populistisch als das Ramsey Lewis Trio (das auch zu dieser Zeit große Erfolge feirte), aber auch nicht so virtuos und innovationsfreudig wie das Cannonball Adderley Quintet der 60er Jahre.
Gene Harris spielt sowohl Klavier, als auch Hammond Orgel - mal im Wechsel innerhalb eines Stückes, mal gleichzeitig (was ein ungewohntes Klangbild ergibt) und manche Stücke ausschließlich auf einem Instrument. Harris spielt hier sehr temperamentvoll, virtuos und er findet in fast allen Stücken einen blues-soul-funkigen Klang, der - unterstützt von einer sehr starken Bass/Drums-Besetzung - das Publikum im Lighthouse immer wieder zum Mitmachen anregt. Die einzelnen Stücke sind meist recht kurz (2-4 Minuten) - doch einige Solos (fast ausschließlich von Harris) sind etwas ausschweifender. Der Höhepunkt ist "Summertime" - erst ruhig und dann als polternder Midtempo-Swing.
Wer sich an den teilweise deutlich zu hörenden Nebengeräuschen (Gläserklappen, Stimmengewirr) nicht stört, wird viel Freude haben an dieser gut gelaunten Live-Aufnahme.


Modern Art
Modern Art
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 19,98

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hardbop Sternstunde, 12. Mai 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Modern Art (Audio CD)
Das Ungewöhnliche an dieser Ende der 50er Jahre aufgenommenen Platte ist die Teilnahme von Bill Evans. Das auch im Jazztet zusammen agierende Duo A.Farmer u. B.Golson hat noch kurz vor Miles Davis (in 'Kind of Blue') den Pianisten hinzugezogen - wohlwissend, daß er mit seinem neuartigen Harmonieverständnis (das sich scheinbar mit dem bluesig-erdigen Hardbop schlecht verträgt) eine äußerst belebende Wirkung auf den teilweise recht formelhaften Hardbob haben kann.
Genau dies geschieht in dieser Aufnahme - zwar nicht mit so neuartigen Wirkungen wie auf 'Kind of Blue', aber dennoch nicht zu überhören. Das Repertoire stammt im wesentlichen aus Golsons und Farmers Feder, ergänzt durch einige Standards. Die Band liefert rundum inspirierte Soli, Farmer u. Golson spielen wie gewohnt "cool" und spielen sich die Bälle nur so zu. Evans Soli bilden einen idealen Kontrast zu den Bläser-Soli: Er nimmt sich zurück und konzentriert sich ganz auf komplexe melodische Improvisation. Die Rhythm Section liefert ein straffes und felxibles Fundament und überläßt den anderen drei die Soli. Das Ganze ist akustisch (in Stereo) hervorgagend eingefangen - die Instrumente sind gut ausbalanciert und der Klang hat echte Raumtiefe.


Various Artists - One Night with Blue Note
Various Artists - One Night with Blue Note
DVD ~ V A

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packende Musik liebvoll verpackt, 23. März 2004
Das Blue Note Reunion-Konzert wird auf dieser DVD in großen Teilen wiedergegeben. Das einzige, was fehlt (und das wäre der fünfte Stern gewesen), sind die Ansagen und gesprochenen Beiträge der Beteiligten.
Die Musiker hatten an diesem Abend eine geradezu übersprudelnde Spielfreude. Man merkt sehr deutlich, daß dies nicht irgendein "Gig" war, sondern ein (besonders für die Älteren) hoch emotionsgeladener Abend - ging es doch um nichts weniger als die Wiederbelebung des legendären Labels auf dem viele der Beteiligten in den 50er und 60er Jahren Musikgeschichte geschrieben haben.
Obwohl alle Beteiligten hochkenzentriert und inspiriert spielen, möchte ich einige besonders hervorheben: Freddie Hubbard (übrigens in einem tyisch für die 80er Jahre viel zu engen Anzug) spielt sich förmlich um Kopf und Kragen, der junge Stanley Jordan ist ein Phänomen an der Gitarre (man muß sein beidhändiges Spiel auf dem Griffbrett gehört und gesehen haben), Art Blakey und Walter Davis Jr. machen sich Konkurrenz im Über-das-ganze-Gesicht-Strahlen, Jimmy Smith, der alte Hammond-Guru, schafft eine fesselnde Blues-Funk-Atmosphäre, McCoy Tyner brilliert in einem Solo (Sweet and Lovely).
Abgerundet wird die DVD durch gelungene Einleitungen (gesprochener Text zu historischen Bildern) zu den einzelnen Stücken, eine Cover Art Gallery sowie vielen originalen Fotos von Francis Wolf. Der Sound ist für eine fast 20 Jahre alte Aufnahme extrem gut; das Bild ist ok - sehr hell und mit einem leichten Nebel. Die Bildregie ist hervorragend - es werden viele Kameras eingesetzt und der Regisseur hat ein gutes Gespür für sehenswerte Momente auf der Bühne.


High Standards
High Standards
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 72,15

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trio in zurückgewonnener Höchstform, 25. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: High Standards (Audio CD)
Das Label Blue Note hat spätestens seit dem Erfolg von Norah Jones einige interessante u. teilweise auf dem Plattenmarkt noch unterrepräsentierte Musiker in seine Reihen aufgenommen, die letzlich vom phänomenalen Erfolg der Texanerin profitiert - stand doch das Label kurz vor Jones' Erfolg wieder mal vor dem Aus.
Die aus meiner Sicht interessanteste u. überraschendste Neu-"Anschaffung" ist das finnische Trio Töykeät. Seit über 10 Jahren sind die drei Exoten aktiv und haben bisher vier sehr unterschiedliche Alben veröffentlicht. Zuletzt "Kudos", das leider den bisherigen Tiefpunkt ihrer Platten-Karriere bedeutete. Dort haben sie sich in vielen witzigen und skurilen Eigenkompositionen verloren, die kaum Platz ließen für die sonst so mitreißenden virtusosen Improvisationen und mit "Jazz" nur noch wenig zu tun hatten.
Blue Note sagt wie's weitergeht: Mehr Standards, aber bitte à la Töykeät - also spielerisch verfremdet u. voller Virtusität. Was die drei hier an Spielfreude an den Tag legen ist schlicht umwerfend. Spätestens nach dem dritten Track "Donna Lee" (das die drei auf einer früheren CD schon aufgenommen habe) ist klar, daß das Trio nichts an Originalität verloren hat.
Auch die Stückeauswahl ist diesesmal schlüssig: Neben den zwei Rock-Klassikern "Starman" von D.Bowie und dem Drum-Solo "Paranoid" finden wir Standards der Bebop und Nach-Bebop-Ära: Donna Lee, Girl form Ipanema (so rüde und kantig wurde das Brasilianische Girl noch nie dargeboten), Confirmation, Celia, Reflections (Monk) und das mit Bogen gespielte Baß-Solo I Remember Clifford. Das Trio hat immer eine frische und sehr eigene Herangehensweise, die gar nicht erst die Frage aufkommen läßt, warum es wieder diese Klassiker sein müssen.
Die Aufnahmequalität muss erwähnt werden, weil sie perfekt ist: Sowohl der Trio-Sound, als auch jedes Instrument für sich werden klar und kraftvoll abgebildet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 23, 2012 1:42 PM CET


Directions in Music
Directions in Music
Wird angeboten von Music-Finder
Preis: EUR 14,46

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunde der Stars, 18. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Directions in Music (Audio CD)
Ich bestätige den hervorragend eingefangenen Live-Sound, das perfekt Zusammenspiel, die packenden Improvisationen, die durchdachte und einem Gesamtkonzept folgende Stückeauswahl - in einem Wort: So soll Jazz heute klingen!
Wer (wie ich) lange um diese CD herum gegangen ist, weil es sich anscheinend um noch eine (beliebige) Superstar-Ansammlung der verzweifelten Plattenindustrie ist, tja, der soll dringend hier reinhören. Ausleihen, mieten, kaufen - was auch immer, diese CD muß man gehört, bevor man das Zeitliche segnet.


Aguirre, der Zorn Gottes
Aguirre, der Zorn Gottes
DVD ~ Klaus Kinski
Preis: EUR 8,45

48 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unfreiwilige Komik, 15. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Aguirre, der Zorn Gottes (DVD)
Auch wenn die anderen Rezensenten, die ja voll des Lobes für den Film sind, für meine Worte nur Verachtung übrig haben werden - dieser Film ist ein Machwerk, das vor Peinlichkeiten nur so strotzt.
Wie ist diese dreiste Meinung über das Genie-Traum-Paar Herzog/Kinski meiner Meinung nach zu begründen:
Ein DREHBUCH (gab es eines überhaupt), das den Schauspielern u. den Zuschauern ein unglaubliches Chaos zumutet. Ein Plot ist nur ansatzweise erkennbar, Spannung wird im Keim erstickt u. keine der Figuren darf lebendig werden.
Die FILMMUSIK klingt, als hätte ein Studienkollege von Werner Herzog ein Paar Akkorde auf der E-Gitarre gespielt und diese sollen dann wohl (leider zu oft) als "atmosphärisch dichte" Filmmusik dienen. Nervig!
Die SCHAUSPIELER spielen (bis auf Kinski, der wieder quasi genial sich selber spielt) absolut amateurhaft. Sowohl die Indios, als auch die "Spanier". Als Parodie gerne - aber als großen Kino dargeboten?
Die HANDLUNG - ich will nichts von der Handlung verraten, weil es da fast nichts zu verraten gibt. Über weite Strecken besteht dieser Film aus Stagnation. Wohlgenärte u. fast frisch rasierte Schauspieler (wo bleibt die Maske!) mimen im Urwald die verzweifelt Verlorenen. Leere Blicke und lächerliche Posen. Wo der Erzähler aus dem Off von Dramatik u. Verzweiflung berichtet, schreien einem die Bilder quasi entgegen "Stimmt gar nicht".
Und ein weiteres Ärgernis: Der Film wirk merkwürdig "stumm". Der Grund: Es wurde alles nachsynchronisiert, auch die Umweltgeräusche - und das (man ahnt es schon) leider amateurhaft. Wo wir im Bild einen reißenden Fluß sehen und einen riesigen Urwald hören wir Waschbeckenplätschern u. eine klägliche Grille.
Nein, beim bestern Willen und bei aller Bewunderung für das Phänomen Kinski - dieser Film wirkt (heute!) einfach nicht mehr.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 6, 2010 1:15 AM CET


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10