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Rezensionen verfasst von
Felix Seibert (Wien)
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Lift Me Up (feat. Rob Halford of Judas Priest) [Explicit]
Lift Me Up (feat. Rob Halford of Judas Priest) [Explicit]

5.0 von 5 Sternen Modern metal at its best..., 21. Mai 2013
Eigentlich brauch man über den Song nur folgendes sagen....

Wer die Band schon ab den ersten Tagen als Kommerzbolzen verteufelt hat, die mit glatten untruen Pseudometal die Radiostationen der Welt befeuern, bekommt mit dem Song erneut die geladene Waffe in die Hand gedrückt. Alle Anderen freuen sich auf einen fett produzierten Kracher mit Ohrwurm Qualität, der stetig nach vorne geht und der bei mir auf jeden Fall schon mal Vorfreude aufs neue Album geweckt hat. Die Band bleibt sich größtenteils treu und Rob Halfords Part fügt sich sehr passend in den Song mit ein.

Wer das restliche Schaffen der Band mag, dürfte mit dem Song nicht viel falsch machen. Wirklich aggressive Parts wie z.B. bei The Bleeding gibt es hier aber nicht zu hören.


Fallen (Ltd. Edt. inkl. Poster)
Fallen (Ltd. Edt. inkl. Poster)

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht richtig Lust auf das Album...., 23. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Fallen (Ltd. Edt. inkl. Poster) (Audio CD)
Ohohoh, ich höre schon die angeblich "echten" Fans aufschreien. Volbeat haben beim global player Universal unterschrieben und die erste Single vom neuen Album ist ein recht poppig geratener Rocker, der nicht wirklich hart ist und in meinen Augen so ziemlich der softeste Song bis jetzt von den Dänen ist.

Also der Anfang vom Ende? NO F*CKING WAY!!

Sicher, ein Metal Song und wirklich "kompliziert" gespielt ist er nicht. Man könnte ihn fast schon als.... RADIOTAUGLICH *EEEK* bezeichnen. Aber sei es drum, der Song rockt einfach nur und lädt direkt zum mitsingen und abgehen ein. Michael besingt seinen verstorbenen Vater auf genau dem richtigen Niveau, dass es stellenweiße unter die Haut geht, dabei aber nicht kitschig wirkt. Den bescheuerten Radio Edit kann man aber mal wieder getrost vergessen, da in der Mitte das Gitarrensolo fehlt.

Die B-Seite "Rebel Angel" kann man auch als typischen Volbeat Rocker bezeichnen. Das Schlagzeug fängt leicht jazzig an, aber schon kurz darauf legen die Gitarren los und ziehen den angefangen Vibe bis zum Ende durch. Anhören lohnt sich.

An sich kann ich über die Single nur folgendes sagen. Wem auch die "soften" Songs der Gitarren Gangster gefallen hat, dürfte auch diesen Song mögen. An alle Anderen, die jetzt befürchten, dass sich die Band total dem Kommerz verschrieben hat, rate ich erstmal das Album ab zu warten. Immerhin befindet sich da auch "A Warrior's Call" drauf und der schlägt ja in eine ganz andere Richtung. Wenn außerdem Mille von Kreator und Barney von Napalm Death als Gastsänger mit drauf sind, werden da sicher nicht nur Popsongs drauf sein.

Man darf also gespannt sein.


Rise Up
Rise Up
Preis: EUR 5,00

6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Funke will nicht so recht rüberspringen..., 18. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Rise Up (Audio CD)
Eins vorweg. Eigentlich bin ich kein großer Rap Fan, doch Cypress Hill waren von Anfang an "DIE EINE" Gruppe, bei der man gerne eine Ausnahme macht und für dessen CD's man dann immer den "Was machen die denn in deiner Sammlung?" Blick bekommt, wenn sich jemand die Plattensammlung anschaut. Doch fernab dem üblichen Klischee hat die Gruppe für mich einfach immer richtig gute Musik gemacht.

Leider ist das schon lange nicht mehr der Fall. Schon die letzten beiden Platten haben mir nicht mehr richtig gefallen und das neuste Werk macht da leider keinen Unterschied.

Es gibt eigentlich ein großes Probleme das ich mit der Platte habe...

Irgendwie fehlt ihr an Selbständigkeit. Besonders die Songs mit Gastmusikern könnte immer genauso gut von der Gruppe des Gastes sein. "Rise-Up" und "Shut' Em Down" (beides sehr gute Tracks) könnten zum Beispiel direkt auf einer Rage Against The Machine Platte stammen und "Trouble Seeker" klingt wie eine B-Seite von Scars on Broadway. Auch die Stücke wo B-Real und Sen Dog unter sich sind, lassen bei mir das gewisse Cypress Hill Flair vermissen und könnten direkt von jedem beliebigen Rapper stammen. Natürlich rappen die beiden immer noch unverkennbar und es gibt niemand anderes der so ähnlich klingt, doch viele Tracks sind in meinen Ohren ziemlich Massenkompatibel geworden, wofür der Track mit Mike Shinoda ein sehr gutes Beispiel ist.

Aus diesem Grund werde ich mit der Platte nicht wirklich warm. Schlecht ist sie nicht. Die Produktion ist immer fett und sehr fetzig aufgebaut und wie schon erwähnt haben B-Real und Sen Dog einen noch immer unverkennbaren Stil in ihren Stimmen, doch der Rest will irgendwie nicht mehr so recht passen. Zuviel dicke Hose auf der einen Seite, auf der anderen Seite hat man dann so Songs wie "Carry Me Away" mit Mike Shinoda, der für mich das typische Beispiel eines nichtssagenden Rap Songs mit Schmalzeinlage ist, den man auf MTV in der Dauerrotation hört/sieht.

FAZIT:

Die neue Cypress Hill Platte dürfte jedem "richtigen" Rap Fan (nicht negativ gemeint) gefallen, die mit dem Rock Elementen kein Problem haben. Wer sich an den drei Songs stört kann sie schnell überspringen. Mit persönlich fehlt es aber an dem gewissen Etwas, was gerade die ersten vier Platten ausgemacht hat. Schade eigentlich, denn das Potential haben die Jungs in meinen Augen immer noch.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 9, 2010 4:24 PM MEST


Bewahrer des Chaos: Roman
Bewahrer des Chaos: Roman
von Vladimir N. Vasilʹev
  Gebundene Ausgabe

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues von den Wachen. Allerdings mit kleinen Schwächen., 1. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Bewahrer des Chaos: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nachdem mir die Wächter Romane sehr viel Spaß bereit haben, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme, als ich "Bewahrer des Chaos" entdeckte. Natürlich war ich auch etwas skeptisch, da das Buch nicht direkt von Lukianenko stammte, aber egal. Wladimir Wassiljew war immerhin der Co-Autor von Wächter des Tages. Allzu "anders" sollte das Buch dann also nicht werden.

Im Endeffekt geht Wassiljew mit seinem Roman auch keine großen anderen Wege. Es geht weiterhin um den ewigen Konkurrenzkampf zwischen den Lichten und den Dunklen, allerdings mit dem Unterschied, dass hier das Augenmerk mehr auf die Dunklen gelegt wird. Eine kleine Truppe aus Kiew wird nach Petersburg geschickt, um das auftauchen sogenannter Wilder Anderen zu untersuchen und das Problem zu lösen. Anfangs scheint auch alles nach Plan zu laufen, doch die wahre Gefahr zeigt sich erst gegen Ende.

Um es gleich zu sagen... Wer noch keinen Wächter Roman gelesen hat, sollte mit diesem Buch nicht anfangen, da viele Anspielungen und auch wichtige Elemente, wie das Zwielicht zum Beispiel, nicht ausreichend erklärt werden und man sprichwörtlich im Dunkeln gelassen wird. Davon abgesehen, dürfte "Bewahrer des Chaos" ein gefundenes Fressen für Wächterfans sein, dass allerdings mit einigen Längen in den ersten drei Vierteln und einem überladenen Finale zu kämpfen hat. Während sich am Anfang sehr viel Zeit mit, für den Plot unwichtigen, aber erzählerisch sehr gut geschriebenen Szenen beschäftigt, hetzt man in den letzten 60 Seiten von einem Schauplatz zum Anderen und wünscht sich die ein oder andere Erklärung.

Fazit:

Für mich bot "Bewahrer des Chaos" guten Lesespaß, allerdings ohne an das Niveau der "original" Wächterromane heranzureichen. Wer die Bücher aus dem Heyne Verlag schon gelesen, und daran Spaß gefunden hat, sollte hier nichts verkehrt machen. Alle anderen sollten zuerst Wächter der Nacht und seine Folgebänder lesen.


Scream
Scream
Preis: EUR 9,99

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wer Chartpop mag, wird dieses Album lieben. Der Rest wird es hassen...., 10. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Ich war vollkommen überrascht ein neues Chris Cornell Album im Regal zu sehen. Natürlich wurde es sofort gekauft. Den dicken Produced by Timbaland hatte ich zwar wahrgenommen, aber hatte eigentlich gedacht, dass sich Chris Cornell niemals auf solch ein plumpes Popgedöns einlassen würde.

Leider lag ich ziemlich falsch.

Mit den vorherigen Arbeiten Cornells (Soundgarden, Audioslave oder auch seinen vorherigen Soloalben) hat diese Scheibe nichts, aber auch garnichts gemeinsam. Hier regieren Radiotaugliche Popeffekte, wie man sie von Timbaland gewöhnt ist, und wie sie einen im Radio zur Zeit todnudeln. Zwar ist Cornells Stimme noch markant wie immer und in ein paar Liedern wurde etwas Gitarrensound eingebaut, welcher allerdings nicht wirklich rockt.

FAZIT:

Mit persönlich gefällt die Scheibe überhaupt nicht und ich kann jeden, der eine Weiterentwicklung der ersten beiden Soloplatten Cornells erwartet, nur anflehen, sich die Platte vorher anzuhören, um zu wissen, worauf man sich einlässt. Ich persönlich schäme mich richtig, solchen Radiopopmüll gekauft zu haben.


Nineteen Seventy Seven: Red Riding Quartet
Nineteen Seventy Seven: Red Riding Quartet
von David Peace
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1974 war erst der Anfang..., 17. Februar 2009
1974 war mein erstes Buch von David Peace. Zwar wird das Buch keinen Platz in meiner persönlichen Top 5 bekommen, doch bot der Roman kurzweilige Unterhaltung, die einen auch nach dem Lesen noch beschäftigte.

Wie der Name schon andeutet, spielt die Geschichte drei Jahre nach den Geschehnissen des ersten Buches. Die Hauptcharaktere sind diesmal der Reporter Jack Whitehead und der Polizist Bob Fraser. Während Leeds von mehreren Morden an Prostituierten heimgesucht wird, versuchen beide auf die Spur des Killers zu kommen. Dies tut jeder auf seine eigene Weise und mit anderen Interessen, doch jeder von Ihnen hat seine eigenen Dämonen, die sie nahezu in den Wahnsinn treiben.

Wer 1974 wegen seiner harten, rauen Schreibweise nicht mochte, sollte einen großen Bogen um 1977 machen. Die Sprache ist auch hier rau und vulgär und die Spirale aus Sex und Gewalt dreht sich hier bedeutend schneller. So brutaler die Morde des Rippers beschrieben werden, desto unmenschlicher sind auf der Gegenseite die "Verhörmethoden" der Polizei. Auch die Sexszenen, in denen nur sehr selten auf Gewalteinflüsse verzichtet wird, machen in ihrer Beschreibung keinen Unterschied. Zwar passen diese Momente größtenteils gut zur der Geschichte, aber ab und zu wird man den Verdacht nicht los, dass Peace manche dieser Momente nur als Mittel zum Zweck verwendet. Abgesehen davon handelt es sich auch bei 1977 um einen düsteren Krimi, der den Leser bedrücken möchte, und was ihm auch locker gelingt.

FAZIT:

Wer sich an der Gewalt im ersten Roman nicht störte, dürfte auch von 1977 "gut" unterhalten werden.


A-Lex Ltd.Edition
A-Lex Ltd.Edition
Preis: EUR 11,58

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Dante XXI gleich das zweite Konzeptalbum..., 15. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: A-Lex Ltd.Edition (Audio CD)
Eins vorweg... Wer zum wiederholten male ein Meisterwerk wie Chaos A.D. oder Roots erwartet, dürfte wiedermal enttäuscht werden. Seit dem Weggang von Max ist die Band für viele nur noch der Schatten ihrer selbst, worüber man sich jetzt natürlich wiedermal streiten kann.

Nach Dante XXI kommt nun mit A-Lex direkt das nächste Konzeptalbum der Band, welches diesmal auf dem Roman Uhrwerg Orange basiert. Die Scheibe zeigt sich dabei sehr abwechslungsreich. Mal geht es einfach nur brutal nach vorne, während andere Songs mit fettem treibenden Groove auf sich aufmerksam machen. Insgesamt sind die Tracks etwas kompakter als auf den vorherigen Scheiben und verlieren sich nur recht selten in sinnlosem Geschrubbe. Den ein oder anderen Tribalklang hat man natürlich auch mit eingebaut, doch diese sind recht spärlich gesetzt und passen sich recht gut in den jeweiligen Track ein. Es ist eigentlich genau das, was man von der Band erwartet. Die Scheibe braucht ein bis zwei Durchläufe, bis man einen Zugang zu ihr findet, was aber nicht wirklich schlimm ist, doch es gibt einen großen Kritikpunkt, der vielen Konzeptalben zum Verhängnis werden kann. A-Lex fehlt es an Songs, die, für sich alleine stehend, das Zeug zum Klassiker haben und die wirklich eingängig sind. Vielleicht sollte es das nächste mal wieder eine "normale" Scheibe sein.

FAZIT:

Insgesamt liefern Sepultura hier ein Album ab, dass sich nicht hinter Dante XXI verstecken brauch, mit dem die Band aber auch nicht die Fans zurückgewinnen wird, die sich nach Max Ausstieg von ihnen getrennt hat.


Making Money (Discworld Novels, Band 36)
Making Money (Discworld Novels, Band 36)
von Terry Pratchett
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bitte mal raus aus Ankh Morpork..., 22. Januar 2009
Bis jetzt habe ich jedes Scheibenwelt Buch regelrecht verschlugen. Immer eine perfekte Mischung aus kruden Humor und tiefgründiger Ironie. Obwohl Making Money beides davon zu genüge besitzt, konnte es mich aber nicht vollkommen überzeugen.

Making Money ist eines der wenigen Bücher der Scheibenwelt Reihe, das auf einen direkten Vorgänger aufbaut. Nachdem Moist von Lipwig das marode Postamt der Stadt zu einer laufenden Maschinerie umfunktioniert hat, wird er von dem Patrizier um einen weiteren Gefallen 'gebeten'. Er soll die größte Bank der Stadt auch in eine funktionierende Einheit verwandeln, da die meisten Bürger den Glauben daran verloren haben. Anfangs lehnt Moist dankend ab, doch nach einigen Zwischenfällen erhält er ein weiters Angebot, welches er schlecht ablehnen kann.

Making Money bietet eigentlich genau das, was man von einem Scheibenweltroman erwartet. Kruden Humor und tiefgründige Ironie. Allerdings ist das auch mein größter Kritikpunkt an dem Buch. Bis auf ein paar witzige Ideen, bietet der Roman nicht viel, was man nicht schon vorher von Terry Pratchett gelesen hätte. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Grundplot nahezu identisch zu Going Postal ist. Diesmal ist eben nur kein Postamt, sondern eine Bank. Doch dann kommt das letzte Drittel, wo die Geschichte mächtig an Fahrt annimmt, und dann einen auch bis zum Ende nicht mehr loslässt.

FAZIT:

Im Vergleich zu den vorherigen Geschichten ist Making Money leider ein kleiner Rückschritt, aber immer noch ein Muss für jeden Scheibenweltfan. Neulinge sollten erst Going Postal lesen, da sonst einige Gags nicht richtig zünden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 14, 2013 8:57 PM MEST


Metro 2033: Roman (Metro 2033/2034, Band 1)
Metro 2033: Roman (Metro 2033/2034, Band 1)
von Dmitry Glukhovsky
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,00

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da muss noch mehr kommen...., 28. Dezember 2008
Nachdem mich Sergej Lukianenko so gut wie nie enttäuscht hatte, dachte ich mir, dass ich auch mal einen anderen russischen Autor eine Chance geben sollte. Da Heyne im selben Zeitraum Metro 2033 veröffentlichte, fiel die Wahl relativ leicht.

Metro 2033 erzählt die Geschichte des Jungen Artjom, der mit seinem Ziehvater in den U-Bahnschächten unter Moskau lebt. Die Metro ist der einzige Ort, an dem die Menschheit noch halbwegs sicher leben kann, da die Oberfläche nach einem Atomkrieg unbewohnbar geworden ist. Die Station, in der Artjom lebt zählt als einer der sicheren Orte in den riesigen Netz aus Tunneln, doch diese Sicherheit wird von einer dunklen Macht bedroht, dich nicht nur die Station auslöschen kann, sondern auch den gesamten Rest der Metro.

Die Einleitung lässt es vermuten und auch in den ersten Kapiteln wird klar, dass Dmitry Glukhovsky mit seinem Plot sicher keinen Preis für die originellste Story erhalten wird. Metro 2033 bietet so ziemlich jedes Klischee einer guten Fantasy Geschichte. Doch der Rest drum herum passt dafür um so mehr. Der Autor hat ein Universum geschaffen, an dem jeder Endzeit Fan sein helle (in diesem Fall eher dunkle) Freude haben wird. Er beschreibt die Geschehnisse in der Metro mit solch einer Intensität, die einen nicht mehr so schnell loslassen wird. Das geht sogar so weit, dass man nur hoffen kann, dass dies nicht das letzte Buch sein wird, das sich mit dem Leben unter Moskau befasst. Während des Lesens hatte ich öfters das Gefühl, dass dieses Buch hauptsächlich die Aufgabe hat, dem Leser Glukhovskys erschaffene Welt zu zeigen und zu erklären. Viele interessante Entwicklungen und Stationen werden nur nebenbei angeschnitten, wobei sie gerade zu nach einer ausführlicheren Beschreibung schreien.

FAZIT:

Metro 2033 dürfte das gefundene Fressen für jeden Endzeit Fan sein. Wollen wir nur hoffen, dass Herr Glukhovsky uns noch mehr Geschichten aus der Metro erzählt. Es wäre schade, wenn es schon vorbei wäre.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 18, 2009 2:08 PM CET


Akte X - Jenseits der Wahrheit (Director's Cut)
Akte X - Jenseits der Wahrheit (Director's Cut)
DVD ~ David Duchovny
Wird angeboten von cook29
Preis: EUR 11,97

7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo ist die Story?? Diese Frage wäre eine eigene X-Akte wert., 26. November 2008
Natürlich war bei mir die Freude groß, als bekannt wurde, dass es endlich einen zweiten Akte X Film geben wird. Endlich wieder ein Abenteuer mit Mulder und Scully. Meine größte Sorge die ich hatte war die, dass nach all den Jahren der Funke nicht mir überspringen würde. Da ich den Film nicht im Kino sehen konnte, habe ich mir natürlich gleich die DVD besorgt.

Und wie soll man es sagen.... Der Funke ist auch übergesprungen, allerdings hat sich die gehoffte Entzündung in einen ziemlichen Blindgänger verwandelt.

Das größte Problem ist die Story. Eine FBI Agentin wird entführt und die Beamten, die sie finden sollen, bitten Mulder und Scully um Hilfe. Aber warum tun sie dies? Das muss sich dann wohl auch Chris Carter gefragt haben, als er das Drehbuch geschrieben hat. Die Lösung dieses Problems war dann ganz einfach. Es gibt einen Hellseher, der angeblich sagen kann, wo sich das Opfer befindet. Da es wohl in ganz Amerika niemand anderen als Mulder gibt, der sich mit diesem Thema auskennt, wird dieser mitsamt Scully als "Berater" zum Fall hinzugezogen. Das er eigentlich ein vom FBI gesuchter Mann ist, ist wortwörtlich "Schnee von gestern". Im Laufe des Films dümpelt der Fall so dahin und man fragt sich mehrmals ernsthaft "Was zur Hölle haben die zwei da überhaupt verloren?".

Ich habe keine Ahnung, welche Fangruppe man mit diesem Film ansprechen wollte. Akte X Fans sicher nicht, denn dafür bietet er so gut wie nichts mystisches, verschwörerisches oder fantastisches, und selbst das eingebaute Beziehungsdrama zwischen Mulder und Scully wirkt stellenweise so dermaßen aufgesetzt, dass es ziemlich schnell nervt. Sicher, die ein oder andere Locations , der Soundtrack und auch die Schauspieler passen alle sehr gut zusammen, doch das macht noch lange keinen guten Film aus. Die Serie hatte damals Folgen, die die totale Grütze waren und der zweite Film ist in meinen Augen nicht weit davon entfernt genau in die gleiche Gerbe zu schlagen.

Auf Seiten der Ausstattung der DVD wird gewohnte Kost geboten. Der Film liegt in sehr guter Bild und Tonqualität vor. Auch die Extras entsprechen dem normalen Standard. Ein werbeträchtiges Making Off, und Xzibit Musik Video, Deleted Scenes und ein Gag Reel. Normaler Standard, denn man sich einmal anschaut und dann wieder vergisst.

Fazit:

Eine technisch solide DVD, deren Film ein solider Thriller ist, der aber in keinster weiße den Akte X Titel rechtfertigt.


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