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(TOP 1000 REZENSENT)   

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Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte
Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte
von Alexa Hennig von Lange
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen wunderbar tiefgründig mit einer großen Portion Humor, 22. August 2016
Inhalt:
Der Umzug in die "Rentner-Wohnsiedlung" hat Lisas Leben sehr verändert: Es gibt keine Kinder, mit denen sie spielen kann, ihre Ex-beste-Freundin hat sie innerhalb kürzester Zeit ersetzt und dank der Vergangenheit ihrer Mutter kann Lisa kaum einen Schritt allein vor die Tür machen.
Dann tut sich aber was im Wohngebiet: Das alte Herrenhaus auf dem Hügel soll ein Waisenheim werden und Lisa malt sich die tollsten Dinge aus: Die Kinder haben ständig jemanden zum Spielen.
Kurzerhand geht sie zu dem Gebäude, wird vom Gärtner für eine der Waisen gehalten und durch den Beweis, nicht allergisch zu sein, wie ihre Mutter immer behauptet, landet sie nach einem allergischen Schock auf der Krankenstation.
Bei ihrer "Flucht" aus dem Gebäude lernt sie die Waisenkinder Siggi und Lasse kennen - letzterer sieht Lisa einfach zum Verwechseln ähnlich.
Und plötzlich geht es in Lisas Leben wirklich drunter und drüber.

Meinung:
Schon Titel und Klappentext machen neugierig und versprechen eine humorvolle Geschichte.

Die bekam ich dann auch. Alexa Hennig von Langes Erzählstil ist absolut witzig und ich musste allein aufgrund der so spritzigen Erzählweise und den guten Sprüchen mehrmals laut auflachen.
Die Geschichte wird aus der Sicht der 11-jährigen Lisa erzählt, zu der dieser Erzählton einfach wunderbar passt.

Schnell machte mich die Autorin mit Lisa und ihrem von einer Helikopter-Mama geplagten Leben bekannt, für das Lisa auch sogleich die Erklärung liefert. Dennoch ist nichts, wie es scheint und die Geschichte bekommt im Laufe der Seiten immer mehr Tiefgang. Es gibt zahlreiche alltägliche "Probleme" wie Pubertät, Freundschaft und erste Liebe, die auf humorvolle Weise erwähnt werden, aber auch ernstere Themen wie die Wünsche und Selbstdarstellung der elternlosen Kinder.

Auch wenn die Geschichte im Großen und Ganzen vorhersehbar ist, konnte mich die Umsetzung dennoch überzeugen und der stetige Lesedrang ersetzte die fehlende Spannung. Die Seiten flogen nur so dahin, eine Situation führte zur nächsten und ehe ich mich versah, war das Buch zu Ende.

Urteil:
"Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte" war eine wunderbar tiefgründige Geschichte, die mit einer großen Portion Humor aufwartet und dennoch traurigere und wichtige Themen nicht außen vor lässt. Verdiente 5 Bücher für Lisa und die Nuss, die ihr Leben veränderte.

©hisandherbooks.de


Secret Fire - Die Entflammten
Secret Fire - Die Entflammten
von C.J. Daugherty
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Mystery, ein Fluch, Spannung, Tempo, Action und eine Prise Romantik, 22. August 2016
Inhalt:
Ihrem Lehrer hat Taylor Montclair zu verdanken, dass sie dem französischen Schüler Sacha online Nachhilfe geben soll.
Doch sie würde einfach alles für ihre Aufnahme in Oxford tun, also nimmt sie den Kontakt auf.
Auf der anderen Seite der Leitung trifft sie den 17-jährigen Sacha und etwas an ihm zieht Taylor wie magisch an.
Irgendetwas scheint es da zu geben, das die beiden über die Landesgrenzen hinweg verbindet.
Ein altes Geheimnis, das es zu lüften gilt.

Meinung:
Ich war sehr gespannt auf den Auftakt der neuen Reihe von C.J. Daugherty, sodass ich mich darauf gestützt habe, kaum dass ich das Buch erhalten hatte.

Schon der Einstieg machte mich neugierig. Als erstes berichtet die Autorin aus der Sicht von Sacha, der kurz davor ist, einen tödlichen Sprung aus dem 5. Stock zu wagen. Eine Wette, wie er sie bereits oft eingegangen war, seit er weiß, dass er nicht sterben kann. Noch nicht.

Wie aus heiterem Himmel erhält er eine E-Mail aus England. Von einer jungen Streberin namens Taylor Montclair.
Aus irgendeiner Laune heraus beantwortet Sacha die E-Mail und verabredet sich zum Chat mit Taylor, die daraufhin schnell bemerkt, dass es Sacha nicht ernst ist.

Wie sollte es auch. Denn Sacha hat keine Zukunft. Er weiß, dass er an seinem 18. Geburtstag sterben wird, wozu noch lernen und nicht an die Zukunft seiner Mutter denken?

Die Autorin erzählt beide Handlungsstränge unabhängig voneinander aus Sicht einer dritten Person. So hat der Leser eine rundum-Einsicht in beide Hauptcharaktere.

Während man neugierig mehr von Sachas Geheimnis erfahren will, bahnt sich jenseits des Ärmelkanals ebenfalls etwas an. Kleinere Details zeigen auf, dass auch Taylor nicht ganz normal ist - oder die Verbindung mit Sacha etwas in ihr hervorruft. Spätestens als Sacha entdeckt, dass ihm Taylors Nachname nicht unbekannt ist, wendet sich das Blatt.

Nachdem mich C.J. Daugherty von Beginn an in ihre Geschichte gerissen hat, ließ sie mich einfach nicht mehr los. Es gab kein Entkommen, wir lagen direkt auf einer Wellenlänge. Was durchaus auch dem leichtgängigen Schreibstil zu verdanken ist. Mit klaren Worten, ohne unnötige Details schildert sie die Geschehnisse authentisch, schafft eine Verbundenheit zu den Charakteren und ließ mich mitfiebern, immer dem Countdown entgegen. Dem Ende an Sachas 18. Geburtstag, der vom ersten Kapitel an immer präsent ist.
So war die Spannung von Anfang an auf höherem Niveau, stieg dennoch kontinuierlich etwas an und schuf einen Lesesog, dem ich mich schwer entziehen konnte.

Dieser erste Band ist nur die Einführung in das große Ganze und so baut sich die Spannung lediglich zu einem kleinen Showdown auf. Das daraufhin folgende Ende ist ohne Cliffhanger und zufriedenstellend, auch wenn ich es lieber hätte, wenn das Buch noch weitergehen würde.

Urteil:
Der Auftakt der "Secret Fire"-Reihe weiß vom ersten Moment an zu fesseln. Mystery, ein Fluch, Spannung, Tempo, Action und erste Romantik schaffen einen Lesesog, dem man sich kaum entziehen kann.
Verdiente 5 Bücher für "Die Entflammten".

Die Reihe:
1. Secret Fire – Die Entflammten
2. Secret Fire – Die Entfesselten
3. ?

©hisandherbooks.de


Der fabelhafte Regenschirm - Die verrückte Stadt: Band 1
Der fabelhafte Regenschirm - Die verrückte Stadt: Band 1
von Sarah Storm
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 3,99

5.0 von 5 Sternen ein humorvoller Auftakt in eine neue Kinderbuchreihe, 13. August 2016
Inhalt:
„Der fabelhafte Regenschirm“ ist eine neue Kinderbuchreihe für Selbstleser oder Zuhörer ab 8 Jahren und entführt mit jedem Band in ein neues Abenteuer.

Die Geschwister Ella und Paul langweilen sich bei ihrem Opa. Es regnet und sie können nicht nach draußen gehen.
Als sie beim Versteckspielen jedoch auf einen alten Regenschirm stoßen, der im ersten Moment schmutzig und unspektakulär erscheint, beginnt das Abenteuer – denn die Geschwister landen mit seiner Hilfe in einer Stadt, in der einfach alles falsch erscheint.

Meinung:
Ich habe dieses Buch meinem Sohn vorgelesen, der begeistert an meinen Lippen gehangen hat.
Die Geschwister Ella und Paul waren uns von Anhieb sympathisch und mein Sohn konnte die Langeweile der beiden gut nachvollziehen.
Als die beiden dann kurz darauf gemeinsam mit Opas Hund Cirrus auf magische Weise in Rivertown landen, war mein Sohn nicht mehr zu halten.
Denn hier läuft einfach alles falsch. Die Leute führen Schafe Gassi, Katzen und Hunde sind in den Stall auf dem Bauernhof eingepfercht, es gibt Gemüse statt Eis in Waffeln und die Menschen begrüßen sich mit einem „Auf Wiedersehen“. Diese Art von Humor hat die Zielgruppe natürlich vollkommen überzeugt und doch bleibt es nicht dabei.
Denn es war nicht immer so in Rivertown, glaubt sich einer der Bewohner zu erinnern und so forscht der Junge gemeinsam mit dem Geschwisterpaar nach der Ursache.

Die Geschichte ist altersgerecht spannend, wirft immer wieder die Frage auf, warum es denn gerade „so und nicht anders“ ist und sorgt so für Gesprächsstoff fernab der Seiten. Für Selbstleser sind die einfachen Sätze sehr gut lesbar und somit steht einem Leseabenteuer nichts im Wege. Für die Vorlesefraktion gibt es zahlreiche Illustrationen, die das Erzählte untermalen.

Selbstverständlich endet die Geschichte zufriedenstellend, indem das Geschwisterpaar wieder zu Opa nach Hause findet. Doch weitere Abenteuer stehen bevor. Dieses Mal gemeinsam mit den Nachbarkindern. Wir sind gespannt. Band 2 ist bereits bei uns eingezogen.

Urteil:
„Der fabelhafte Regenschirm – Die verrückte Stadt“ ist ein gelungener Auftakt in eine neue Kinderbuchreihe, der vor kindgerechtem Humor nur so strotzt. Ein altersgerechter Erzählstil und jede Menge Illustrationen machen das Buch zu einem spannenden Erlebnis, das wir mit 5 Spielsachen belohnen.

Die Reihe:
1. Der fabelhafte Regenschirm – Die verrückte Stadt
2. Der fabelhafte Regenschirm – Rettung für das Zebra


©hisandherbooks.de


Der fabelhafte Regenschirm - Rettung für das Zebra: Band 2
Der fabelhafte Regenschirm - Rettung für das Zebra: Band 2
von Sarah Storm
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,95

5.0 von 5 Sternen Spannung und gut eingebundenes Wissen für die Zielgruppe, 13. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meinung:
Nachdem wir den ersten Band der Reihe verschlungen hatten, hat mein Sohn sofort mehr verlangt. Glücklicherweise erscheinen die Bücher im Doppelpack und wir konnten nahezu ohne Unterbrechung weiterlesen.

Auch der zweite Ausflug mit dem magischen Regenschirm konnte meinen Sohn wieder begeistern.
Die Reise geht jedoch nicht so schnell los, denn der magische Regenschirm funktioniert natürlich nur bei Regen. Zeit für die Autorin Sarah Storm, den Junglesern die Funktionen von Wettermännchen und Barometern, Luftdruck und deren Zusammenhang mit Regen zu erklären.
Mit dem Regen selbst geht es dann auch endlich los! Die Geschwister Ella und Paul reisen gemeinsam mit den Nachbarskindern Nina und Ben ins ferne und heiße Afrika.
Dort erfährt der junge (Mit-)Leser einiges über die lokalen Tierarten und nach einem Treffen mit der jungen Ziegenhirtin Malazo auch viel über das Leben der Dorfbewohner in Afrika.

Natürlich lösen unsere Schirmreisenden auch in diesem Abenteuer ein Problem, doch danach steigert sich die Spannung noch um einiges: Den das neugeborene Zebra ist in Gefahr! Die vier Freunde entwickeln kurzerhand einen Plan, der waghalsig ist und später für große Anerkennung der Dörfler sorgt.

Nach einer ausgelassenen Feier ist es Zeit, Abschied zu nehmen und das zweite Abenteuer der Freunde endet absolut beruhigend.
Zum Glück gibt es im Frühjahr schon zwei weitere Bände.

Der Schreibstil ist der Zielgruppe absolut angemessen. Die Illustrationen erleichtern dem Jungleser das Verständnis für die eine oder andere afrikanische Besonderheit.

Meine minimale Kritik, dass das Buch im Vergleich zum ersten Band weniger humorvoll ist, verwarf mein Sohn sofort, da es "viel zu spannend war, um schlechter zu sein".

Urteil:
Der zweite Teil des "fabelhaften Regenschirms" konnte meinen Sohn erneut auf ganzer Linie überzeugen. Gut eingeflochtenes Wissen über Wetter, Afrika und die Menschen und Tiere von dort wechseln sich mit viel Spannung ab. Verdiente 5 Spielsachen für "Rettung für das Zebra".

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Battle Island
Battle Island
von Peter Freund
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung und zahlreiche Rätsel sorgen für hohen Lesegenuss, 13. August 2016
Rezension bezieht sich auf: Battle Island (Broschiert)
Inhalt:
Zum Jubiläum des Internet-Senders YOUR TV soll es eine gigantische TV-Show geben: Battle Island. Ein Wettkampf auf einer fernen Insel auf den Azoren.
10 Jugendliche aus ganz Europa und ein Schatz von 1 Million Euro in Gold.
Jeder hat Geheimnisse und einen Grund, unbedingt als Gewinner die Insel zu verlassen, was dazu führt, dass es nicht immer gerecht zugeht. Doch auch ganz andere haben Interesse daran, sich in das Spiel einzumischen...

Meinung:
Battle Island klang im ersten Moment zwar nicht gerade neu, versprach jedoch eine Menge Spannung und so konnte ich mich nicht zurückhalten.

Gleich zu Beginn wurde ich mit dem speziellen Aufbau des Buches überrascht. "Battle Island" besitzt keine Unterteilung in Kapitel, sondern lediglich kurze Headlines mit Angaben von Datum, Ort und Zeit. Insbesondere zu Beginn hat mich das Springen zwischen Tag 8 und der Zeit vor Beginn des Wettkampfes irritiert, was dafür sorgte, dass mir der Einstieg in die Geschichte wirklich schwergefallen ist und ich beinahe die Lust verloren hatte, weiterzulesen. Irgendwann schien das Buch linear zu verlaufen, bekam dann jedoch wieder andere vereinzelte Rückblicke.

Einmal an den Aufbau und die Vielzahl an Charakteren gewohnt, kann der Leser begierig den Hintergründen der Figuren folgen. Peter Freund schafft es gekonnt, kleine eingestreute Andeutungen im Laufe des Buches zu vertiefen, sodass die Charaktere mehr und mehr Tiefe erhalten und sich Sympathien plötzlich ganz anders verteilten als zu Beginn des Buches.

Neben den kämpferischen und teils egoistischen Mitspielern hat Protagonistin Lou auch noch mit den Machern der TV-Show zu "kämpfen", denen Einschaltquoten mehr bedeuten als alles andere. Hier ist der Leser den Figuren teilweise an Wissen voraus, was die Spannung weiter steigert – es gibt jedoch auch gut eingefügte Auslassungen, damit man nie zu viel weiß.

Gelungener Nebenaspekt sind die zahlreichen Rätsel, die es im Rahmen der Show von den Charakteren zu lösen gilt und bei denen auch der Leser über mehrere Seiten miträtseln kann. So bleibt es auch jenseits des Kampfes um den Schatz - der zeitweise wenig präsent ist - immer interessant. Insgesamt ist die Geschichte recht vorhersehbar, recht schnell vermutet der Leser, worauf es hinauslaufen wird, aber wirklich gestört hat dieser Umstand nicht.

Die Dramatik nimmt gegen Ende der Zeit auf der Insel immer weiter zu. Alles spitzt sich zu und nach letzten Erklärungen kann der Leser das Buch zufriedenstellend abschließen.

Urteil:
"Battle Island" ist nichts komplett Neues, doch die spannende Umsetzung und die tiefgründigen Charaktere sorgen gepaart mit zahlreichen Rätseln für großen Lesespaß, sobald man sich im Buch eingefunden hat. 4 Bücher für Lou und den Wettstreit um die Million.

©hisandherbooks.de


Verrat im Zombieland
Verrat im Zombieland
von Gena Showalter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen nach anfänglichen Bedenken ein gelungenes, spannendes und romantisches Abenteuer, 7. August 2016
Rezension bezieht sich auf: Verrat im Zombieland (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Frostys Leben ist eigentlich vorbei. Er hat Kat verloren, sein ein und alles, seinen Lebensatem. Er versucht, sich mit zahlreichen Frauen abzulenken, doch das macht die Trauer nicht besser.

Aber Kat wurde zur Zeugin und besucht Frosty mit einem "Auftrag": Er soll Milla nicht von der Seite weichen. Ausgerechnet ihr: diejenige, die durch ihren Verrat für Kats Tod verantwortlich ist.

Genau so behandelt Frosty Milla auch. Milla, die von ihrem Bruder und ihren Freunden verstoßen wurde, weil sie die Wahrheit nicht kennen. Doch Milla kann damit leben. Und sie wird Buße tun, indem sie Frosty rettet, wie es die Vision will.
Doch keiner hat geplant, dass sie sich dabei in ihn verliebt, dessen Herz doch noch einer anderen gehört.

Meinung:
Nachdem für mich die Geschichte rund um unsere Z-Jäger eigentlich abgeschlossen war, war ich dennoch neugierig, wie es in "Verrat im Zombieland" weitergehen würde.

Nach einem kurzen Rückblick von Ali, die die Geschehnisse der letzten Bände noch einmal kurz zusammenfasst, startet Frosty mit seiner Ich-Perspektive und ich erlebte hautnah mit, wie schlecht es ihm geht und er sich mit One-Night-Stands vom Verlust von Kat ablenkt.

Danach schwenkt die Perspektive zu Milla, die nach dem vermeintlichen Verrat an den Zombiejägern verstoßen wurde und nun allein kämpft, um die Menschheit vor den Zombies zu schützen.

In einem aussichtslosen Kampf kommt ihr ein Helfer zur Seite: ausgerechnet Frosty, der von Kat - die jetzt zur Zeugin geworden ist - dazu "erpresst" wurde. Um sie weiterhin sehen zu können, würde er einfach alles tun. Auch die ganze Zeit an der Seite der verhassten Milla sein, die zuerst glaubt, mit der Ablehnung zurechtzukommen und ebenso kalt ist wie er. Doch irgendwas an dem gutaussehenden Frosty geht ihr nahe. Sie verliebt sich in ihn, der doch nur ab und an nett zu ihr ist, um seine tote Exfreundin weiterhin sehen zu können.

Ich muss gestehen, anfangs war ich überzeugt, dass dieser Band unnötig sein würde und mit Frostys Perspektive und seinem aktuellen Frauenbild kam ich nicht zurecht. Auch Milla war zwar von Anfang an stark, doch meine Sympathie war nicht einfach zu gewinnen und das Jammern über ihre Situation machte es nicht besser.

Im Verlauf der zahlreichen Kapitel jedoch änderte ich meine Meinung und fieberte immer mehr mit den beiden, auch wenn ich mir denken konnte, worauf es hinauslaufen wird. Die Szenen zwischen ihnen waren überspitzt dargestellt, eigentlich viel zu extrem, doch daher war die Entwicklung umso deutlicher zu spüren.
Schlagfertige Dialoge erhitzen die Gemüter zusätzlich und die versucht unterdrückten Gefühle brodeln immer weiter.

Spannung kommt jedoch nicht nur durch die zwischenmenschlichen Interaktionen auf. Ich wollte natürlich die Wahrheit hinter Millas Verrat erfahren. Außerdem kehren die Zombies wieder, ein und dieselbe Version eines Geistes. Schnell wird klar, dass irgendwer hier die Fäden spinnt und ich musste wissen, was genau passiert ist.

Gena Showalters Schreibstil ist gewohnt locker und flüssig, fast ein klein wenig zu umgangssprachlich, passt jedoch hervorragend zu den extremen Charakteren. Die zwei Ich-Perspektiven unterschieden sich in ihrer Erzählweise nur minimal, waren aufgrund der Szenerie gut zu unterscheiden.

Visionen schüren die Spannung weiter und weiter und als es zur Erfüllung der zentralen Vision kommt, war der Showdown auch schon da und sehr schnell war auch "Verrat im Zombieland" vorüber.

Urteil:
Nachdem ich die anfänglichen Bedenken einer weiteren "Zombieland"-Geschichte über Bord werfen und mich mit den Protagonisten arrangiert hatte, konnte mich Gena Showalter immer mehr in die Geschichte reißen. Die bissige Art der beiden und ihre besondere Beziehung zueinander haben neben Action und Kampf dafür gesorgt, dass ich zuletzt tatsächlich knappe 4 Bücher vergeben kann.

Die Reihe:
1. Alice im Zombieland
2. Rückkehr ins Zombieland
3. Showdown im Zombieland
4. Verrat im Zombieland

©hisandherbooks.de


Das Spiel von Liebe und Tod
Das Spiel von Liebe und Tod
von Martha Brockenbrough
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

4.0 von 5 Sternen interessante Grundidee mit vielen Emotionen, 1. August 2016
Meinung:
Schon seit langer Zeit spielen Tod und Liebe ein Spiel. Spieler werden gewählt und ihre Schicksale beeinflusst. Kurz vor dem "Schlusspfiff" greifen Liebe und Tod immer häufiger ein und kämpfen für ihre Spieler. Denn wenn Tod gewinnt, stirbt einer der Liebenden, wie es in der Geschichte schon so oft passiert ist.

Henry hatte Glück, dass ihn die Familie von Ethan Thorne aufgenommen hat. So hat er wahrlich die besten Chancen, die man in dieser Zeit haben konnte. Selbst ein Stipendium wäre möglich. Doch Henry liebt auch die Musik. Bei der Recherche zu einem Bericht für die Zeitung seines Ziehvaters lernt er Flora kennen. Sie ist nicht nur tough, sondern auch Sängerin.
Abend für Abend verbringt Henry daher seine Zeit im Jazz-Club "Domino".

Flora spürt die Verbindung zwischen ihnen, doch ist realistisch genug, um zu wissen, dass eine Beziehung zwischen ihr und dem Weißen Henry niemals möglich sein wird.

Doch dann greifen Tod und Liebe selbst ein und das Schicksal der beiden spitzt sich immer weiter zu und beeinflusst das Leben von so vielen weiteren.

Der Einstieg ins Buch beginnt im Jahr 1920, als Liebe und Tod ihre Spieler für die nächste Runde wählen. Schon hier fand ich gelungen, dass die Autorin Liebe männlich und den Tod weiblich darstellt. Neben den Hauptcharakteren, den Spielern, sind insbesondere die beiden es, die mich in ihren Bann gezogen haben, die im Laufe des Buches immer mehr von sich selbst preisgaben und sich entwickelten.

Der Schreibstil von Martha Brockenbourgh empfand ich als sehr angenehm. Sie fängt die Stimmung dieser Zeit trotz weniger Worte wunderbar ein und schafft eine gelungene Atmosphäre für ihre Geschichte.

Insgesamt gesehen ist das Buch eher ruhig, der Fokus wird auf die erwähnte Entwicklung von Tod und Liebe und natürlich der Beziehung der Spieler Henry und Flora gelegt. Insbesondere in der ersten Hälfte des Buches ist die Spannung recht unterschwellig, erst im weiteren Verlauf wird so manche vermeintlich nebensächliche Erwähnung als Spielzug erkannt.
Diese Aha-Effekte habe ich sehr genossen und wurde mit jedem Kapitel mehr und mehr ins Buch gezogen. Die Kapitel tragen alle ein Datum, das im Hinblick auf das Ende des Spiels einem Countdown gleicht, der die Spannung zusätzlich steigert.
Im Laufe des Buches finden sich neben den Erwähnungen ehemaliger Spieler (bekannte tragische Liebespaare) auch geschichtliche Ereignisse wieder, die durch Tods Eingreifen einen ganz neuen Blickwinkel erhalten.

Emotional konnten mich Henry und Flora genauso mitreißen wie Liebe und Tod, die mehr und mehr ihre Gewohnheiten fallen lassen und teils mit unfairen Mitteln kämpfen.

Wer gewinnt, werde ich natürlich nicht verraten, doch das Ende konnte mich dann noch einmal vollkommen überzeugen.

Urteil:
"Das Spiel von Liebe und Tod" ist eine überwiegend ruhige Geschichte, die den Fokus auf die Entwicklung der Charaktere und ihren Beziehungen zueinander legt. Das wundervolle Setting, zahlreiche reale Ereignisse und die immer tiefergehenden Emotionen runden die interessante Grundidee ab. 4 Bücher für das besondere Spiel des Lebens.

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Magnus Chase, Band 1: Das Schwert des Sommers
Magnus Chase, Band 1: Das Schwert des Sommers
von Rick Riordan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissen, Spannung, jede Menge Blut, Feuer und Action, 23. Juli 2016
Inhalt:
Magnus Chase' Leben ist alles andere als einfach. Seit dem Tod seiner Mutter vor zwei Jahren ist er obdachlos - denn ihre letzten Worte, ehe sie von Wölfen geschnappt wurde, waren eine Warnung, sich nicht an ihren Bruder zu wenden.
Genau jener sucht Magnus an seinem 16. Geburtstag auf und erzählt ihm die wildesten Dinge, die Magnus doch irgendwie richtig vorkommen. Zum Beispiel, dass er der Sohn eines nordischen Gottes ist und der einzige, der ein mysteriöses Schwert finden kann.
Das tut Magnus dann auch - kurz bevor die Hölle ausbricht und Magnus stirbt.
Im letzten Moment erwählt ihn eine Walküre und Magnus landet im "Hotel Walhalla", wo er aufgeklärt wird: über seinen Vater, über die Fehlentscheidung, dass er hier ist usw. Zum Dank wird Sam, die Walküre die ihn "gerettet" hat, gefeuert.
Doch Magnus hat noch andere Freunde, die an seiner Seite stehen, ihn wieder nach Midgard führen und ihrem "Boss" vorstellen, der scheinbar daran arbeitet, die Götterdämmerung hinauszuzögern. Aber kann Magnus ihm vertrauen?

Meinung:
Ich konnte es kaum erwarten, Rick Riordans Version der nordischen Götter lesen zu können. So stürzte ich mich sofort in die Seiten und lernte Magnus Chase kennen, der von seinem eigenen Tod berichtet.

Ein Heldentod ist im nordischen Glauben aber etwas Ehrenvolles und so landet Magnus im gigantischen Hotel Walhalla, wo er ein wenig mehr Infos über sich und seine Familie bekommt und eine sehr seltene Gabe offenbart.
Doch Magnus kann nicht dort bleiben. Auch wenn niemand auf die (Ex-)Walküre Sam hört, und Magnus allen verschweigen muss, dass Loki zu ihm gesprochen hat, glaubt er daran, dass nur "sein" Schwert den Fenriswolf befreien kann, der Ragnarök beginnen lässt - und nach dem der Feuerriese Surt deshalb sucht (und Magnus aus diesem Grund bereits getötet hat).
Das Problem ist nur, dass das Schwert erneut verschwunden ist...

Wieder einmal ziehe ich meinen Hut vor Rick Riordans Fähigkeit, komplexe mythologische Welten verständlich zu gestalten, ohne lehrerhaft zu wirken oder zu viel zu verfälschen. Das Wissen, das aus diesem ersten Band von Magnus Chase hängenbleibt, ist vermutlich mehr als im langweiligen Unterricht.

Dabei bleibt es dank gelungener Charaktere stets spannend und der junge Held hat viele Hindernisse zu überwinden (nicht nur den eigenen Tod), ehe er an sein erstes Ziel kommt.
Der taubstumme beste Freund von Magnus und die teils doppeltbedeutende Gebärdensprache sorgt zusätzlich für einen ganz frischen Wind innerhalb der alten Mythologie.
Der leichtgängige Schreibstil von Rick Riordan lässt diese Zeit vergehen wie nichts, auch wenn ich stellenweise das Gefühl hatte, dass es an manchen Stellen leicht "hakt", aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Die über 500 Seiten waren wieder einmal viel zu schnell vorbei - nicht jedoch ohne den erwarteten Showdown, der natürlich Opfer mit sich bringt. Aber natürlich ist Magnus' Geschichte noch nicht zu Ende. Ich freue mich schon auf "Thors Hammer".

Urteil:
"Das Schwert des Sommers" ist ein gelungener Auftakt in Rick Riordans Reihe um die nordischen Götter. Wissen, Spannung, jede Menge Blut, Feuer und Action gepaart mit dem gewohnt lockeren und humorvollen Schreibstil lassen mir keine andere Möglichkeit, als volle 5 Bücher zu vergeben.

Die Reihe:
1. Magnus Chase – Das Schwert des Sommers
2. Originaltitel: Magnus Chase – The Hammer of Thor
3. ?

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Storm - Die Auserwählte: Thriller
Storm - Die Auserwählte: Thriller
von Virginia Bergin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

3.0 von 5 Sternen leider geriet die Spannung zu sehr in den Hintergrund, 23. Juli 2016
Zitat:
„Ich schaue zum Himmel hoch. Überall schimmert ein bisschen ausgefranstes Blau zwischen den Wolken, die sich noch entscheiden müssen, ob sie zu Mördern werden.“
(S.154)

Inhalt:
Seit Wochen haust Ruby allein in ihrem Elternhaus. Ihr Tagesablauf verselbständigt sich zusehends, doch sie kann sich versorgen. Und während draußen die Apokalypse immer weiter voranschreitet, hält der Wahnsinn bei Ruby jeden Tag ein bisschen mehr Einzug.

Meinung:
Auf „Storm“ war ich wirklich sehr neugierig, da mir der erste Teil „Rain“ mit seinen authentisch wirkenden Entwicklungen und einem denkbaren Szenario richtig gut gefallen hatte. Kaum war „Storm“ also bei mir angekommen, konnte ich es nicht lange im Regal stehen lassen und nahm das Buch schnell zur Hand. Gespannt begann ich zu lesen.

Ich kann behaupten, dass ich mich schnell wieder in der von Virginia Bergin erdachten Szenerie zurechtfand. Ich traf gleich auf Ruby, die mir immer wieder mit kurz eingebauten Rückblenden Abschnitte aus den vorherigen Handlungen nahebrachte.

Schon nach den ersten Seiten war für mich absolut fühlbar, dass die apokalyptischen Entwicklungen natürlich nicht spurlos an Ruby vorbeigegangen sind. Der einziehende Wahnsinn griff auf Ruby über, sie lebte nur noch planlos in den Tag hinein. Ein Ereignis ändert ihre Abläufe, plötzlich ist sie zum Handeln gezwungen. Und nun überschlagen sich die Ereignisse.

Ruby erfährt Wahrheiten aus der Welt im Davor, die für sie sehr schmerzhaft sind, ihre Selbstzweifel noch verstärken. Tief in ihrem Inneren zehrt der Wahnsinn weiter an ihr, lähmt sie teilweise. Sie bezeichnet sich als Freak, verhält sich auch wie ein Freak. Und doch steckt etwas in ihr, womit niemand gerechnet hat. Aber genau das steigert ihre zerstörerische Selbstwahrnehmung nochmals.

Virginia Bergin präsentiert ihre Geschichte in der Ich-Perspektive ihrer Protagonistin Ruby. Mit den Zeitformen spielt die Autorin ein wenig und nutzt für die erzählten Handlungen sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart. Den Stil der Autorin empfand ich in diesem Teil nicht mehr als durchgehend flüssig lesbar, mehrfach geriet ich bei geschilderten Handlungen tatsächlich ins Stocken. Einen großen Anteil haben daran sicherlich auch die psychisch angehauchten gegen sich selbst gerichteten sarkastischen Anflüge von Ruby, die oftmals eingehend beschrieben wurden und mich dazu verleiteten, Stellen teilweise lediglich zu überfliegen. Das Gesamtkonstrukt wirkte auf mich insgesamt wie ein „Tagebuch der Apokalypse“, in dem die innersten Regungen einer Betroffenen geschildert werden. Verstärkt wird diese Wahrnehmung dann auch durch die häufige direkte Ansprache an den Leser.

Die Entwicklungen des Plots und auch die Handlungen der Charaktere wirkten auf mich ebenfalls nicht immer schlüssig. Einfließende Längen schmälerten dazu zunehmend meinen Lesegenuss. Erwartet habe ich in „Storm“ dem Titel entsprechend ein Feuerwerk an Spannung. Meine Erwartungen wurden letztendlich nur zu einem Teil erfüllt.

Zum Ende hin baut Virginia Bergin nochmals Spannung auf, bevor sie ihre Geschichte folgerichtig enden lässt, allerdings auch hier den Eindruck hinterlässt, sich nicht davon trennen zu können. Meine Neugier wurde von „Storm“ nun gestillt, das Buch findet jetzt den Weg zu „Rain“ in mein Regal.
Urteil:
„Storm“ setzt die Idee einer apokalyptischen Entwicklung fort, setzt das Hauptaugenmerk auf die inneren Regungen und Gedanken der Protagonistin, wobei der spannende Handlungsansatz ein wenig in den Hintergrund gerät. Meine Lesestunden in der von Virginia Bergin entwickelten Welt sind mir knappe 3 Bücher wert.

Für alle, die sich von lauernden Gefahren nicht aufhalten lassen, dabei inneren Schmerz im Zaum halten und in allen Situationen Einschüchterungen standhalten.

Die Reihe:
1. Rain – Das tödliche Element
2. Storm – Die Auserwählte

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Pala - Das Geheimnis der Insel: (Band 2)
Pala - Das Geheimnis der Insel: (Band 2)
von Marcel van Driel
  Broschiert
Preis: EUR 10,99

4.0 von 5 Sternen teils atemloses Lesevergnügen, 23. Juli 2016
Zitat:
„Sie blinzelte ein paarmal mit den Augen, aber ob sie auf oder zu waren, machte keinen Unterschied. Es blieb stockdunkel. War sie in der Hölle gelandet?“
S.172)

Inhalt:
Iris ist zurück auf Pala. Ihrem Bruder ist es gelungen, in der so kurzen Zeit des Wiedersehens ihren Chip zu manipulieren. Und so können die Geschwister miteinander kommunizieren. Iris ist immer noch sauer auf Justin, dass er sie nicht mitgenommen hat.

Doch das Geheimnis wird entdeckt, der Chip ausgetauscht. Das Misstrauen gegenüber Iris wächst. Und damit auch die Gefahr, in der sie sich befindet. Iris muss sich nun neuen und noch tödlicheren Herausforderungen stellen. Kann sie Alex noch trauen?

Meinung:
Welche Pläne treiben Mr Oz an? Wie weit wird er gehen? Diese Fragen hatte ich im Kopf, nachdem ich den ersten Teil der Reihe gelesen hatte. Kaum war „Pala – Das Geheimnis der Insel“ nun bei mir angekommen, musste ich sofort mit dem Lesen beginnen, um meine Neugier zu stillen.

Gleich nach den ersten Seiten war ich wieder voll in die Geschichte involviert. Eine Eingewöhnungszeit brauchte ich kaum, die Ereignisse waren zum Großteil noch präsent. Gespannt verfolgte ich, wie Iris gemeinsam mit ihrem Bruder Justin erste Infiltrationsmaßnahmen arrangierte. Doch wie lange konnte dieses Spiel gespielt werden, ohne dass Mr Oz eingriff? Die Antwort darauf ließ nicht lange warten.

Marcel van Driel wählte für die Erzählung seiner Geschichte die Vergangenheitsform in dritter Person. Die Handlung erlebte ich dabei vorrangig aus Iris' Perspektive, wobei andere Gedanken immer wieder in den Plot einstreuten. Mit fortschreitender Geschichte flog ich förmlich immer mehr durch die Seiten, Marcel van Driel konnte mich mit seinem Stil und der Idee eindeutig fesseln.

Der Autor erzeugte eine spürbare und wirklich mitreißend spannende Atmosphäre, so dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte und auch innerhalb kürzester Zeit beendet hatte. Doch gerade die Spannungsmomente wurden mit der Zeit für meinen Geschmack ein wenig überzeichnet, so dass dann ansatzweise eine gewollt wirkende Handlung zu bemerken war. Auch die Dialoge, die immer wieder in Englisch gehaltene Redewendungen bzw. Flüche enthielten – gut, bei einer Übersetzung wären einige davon wahrscheinlich als jugendgefährdend eingestuft worden – rissen ein wenig an meinem Geduldsfaden. Dies waren merklich die Ecken und Kanten, die einer kleinen kritischen Betrachtung bedürfen.

Dennoch konnte ich in der Geschichte versinken, mit den Charakteren mitfiebern. Der Ideenreichtum des Autors ist auch wirklich bemerkenswert. Langeweile ließ er nicht aufkommen.

Zum Ende hat sich Marcel van Driel eine Entwicklung ausgedacht, die ich so nicht unbedingt erwartet hatte, aber folgerichtig die notwendige Neugier auf den finalen Band entfacht. Nun kann ich es kaum erwarten den letzten Teil der Reihe in der Hand zu halten. Denn hier wird mich eindeutig und definitiv ein Mega-Finale erwarten.

Urteil:
„Pala – Das Geheimnis der Insel“ ließ mich teilweise atemlos durch die Seiten hetzen und konnte Akzente an wichtigen Stellen setzen. Meine Leseerlebnisse muss ich nun erstmal verarbeiten, empfehle die Geschichte mit sehr guten 4 Büchern.

Für alle Leserinnen und Leser, die ungewöhnliche Situationen akzeptieren, dabei mit den Charakteren mitfiebern und auf ein gutes Ende hoffen können.

Die Reihe:
1. Pala – Das Spiel beginnt
2. Pala – Das Geheimnis der Insel
3. Pala – Verlorene Welt

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