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Rezensionen verfasst von
Blagger
(TOP 500 REZENSENT)   

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Mit Pfefferminz Bin Ich Dein Prinz
Mit Pfefferminz Bin Ich Dein Prinz
Preis: EUR 8,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So klang Westernhagen vor beinahe 40 Jahren, 31. August 2016
Rezension bezieht sich auf: Mit Pfefferminz Bin Ich Dein Prinz (Audio CD)
Obwohl „Mit Pfefferminz“ rückblickend betrachtet als Grundstein für Westernhagens musikalische Karriere gilt, war das 1978 alles andere als offensichtlich. Das Album brauchte 3 Jahre, bis die Verkaufszahlen für eine goldene Schallplatte reichten. In der Zwischenzeit hatte Westernhagen „Theo gegen den Rest der Welt“ gedreht und damit einen überragenden Kinoerfolg erzielt. Eigentlich deutete alles auf eine Schauspielkarriere hin. Westernhagen betrieb eine zeitlang beides nebeneinander, blieb aber irgendwann ganz bei der Musik.

Über die Jahre hat es „Pfefferminz“ mittlerweile zu dreifachem Platin geschafft. Es ist und bleibt mein Lieblingsalbum von Westernhagen. Den rotzigen Rock’n’Roll mit seiner herrlich gequetschten Knödelstimme macht ihm kein deutscher Künstler nach. Das ist herrlich bodenständig: nicht so abgefahren wie Lindenberg, weniger ambiotiniert als Grönemeyer und nicht so furchtbar Mainstream wie Maffay. Auch wer den heutigen Westernhagen nicht so mag, sollte den früheren ruhig einmal probieren.

Anspieltipps sind der rotzige Opener „Mit 18“, dann natürlich „Dicke“, seinerzeit der Aufreger schlechthin, und selbstverständlich der flotte witzige Titelsong.


Minimum-Maximum (internationale Version)
Minimum-Maximum (internationale Version)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik maximal, 19. August 2016
Kraftwerk live 2005: Insgesamt 22 Tracks aus der gesamten Schaffensperiode ab "Autobahn" sind enthalten, aufgenommen bei 10 verschiedenen Konzerten (wobei "Dentaku" nur die japanische Version von "Taschenrechner" ist).

Die Kritik rühmt zu Recht den glasklaren, perfekten Sound, der die Gruppe auch bei Live-Auftritten schon immer ausgezeichnet hatte. Vor allem die alten Nummern aus den 70ern, eher minimalistische Klassiker wie "Autobahn" oder "Trans Europa Express", bekommen im aktuellen technischen Gewand ein beeindruckendes Klangvolumen, wenn auch die Grundstimmung kaum verändert wird, was schon allein daran liegt, dass alle Kraftwerktitel in den Kling Klang-Studios digitalisiert wurden und das Grundgerüst damit steht. Die Updates liegen eher im Detail und bei den Klangeffekten.

Was nicht bedeutet, dass grundsätzliche Überarbeitungen ausgeschlossen sind, wie "Radioaktivität" eindrucksvoll beweist: die einstiege Kernkrafthymne haben Kraftwerk vollständig umgekrempelt und daraus einen richtiggehenden Protestsong gemacht. "Stoppt Radioaktivität", mahnt nun die Singstimme, nachdem uns in der einleitenden, düsteren Sprachsequenz eine Vocoderstimme über die effektiven Strahlenbelastungen von Kernkraftwerken aufgeklärt hat. Im Hauptteil werden schließlich sogar neue Textpassagen eingefügt ("Strahlentod und Mutation durch die schnelle Kernfusion"), und im zweiten Teil wandelt sich das Stück zusehends in einen hektischen, außer Kontrolle geratenden Instrumentalteil, der einen atomaren GAU simuliert. Diese moderne Interpretation ist für mich ganz ohne Frage ein Meisterwerk und der Höhepunkt der gesamten CD.

Eine größere Überarbeitung hätte man sich aufgrund der rasanten Entwicklung im Computerbereich auch für die Tracks der "Computerwelt" vorstellen können, darauf haben Kraftwerk allerdings verzichtet. Das mag eine verpasste Chance sein, auf der anderen Seite ist es dann auch wieder eine nette nostalgische Erfahrung, die Computerlieder wenig verfälscht im eher piepsigen 80er-Sound zu hören.

Insgesamt ein ganz großer Wurf des wohl innovativsten deutschen Musikunternehmens, und das nach über 15 Jahren kreativer Pause, die erst ein Jahr vor diesem Liveprojekt mit dem Album „Tour de France“ durchbrochen wurde.


Arschkalt
Arschkalt
DVD ~ Herbert Knaup
Wird angeboten von Topbaer
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herr Berg taut langsam auf, 17. August 2016
Rezension bezieht sich auf: Arschkalt (DVD)
Rainer Berg hat alles verloren: seine Fabrik für Kühltechnik, sein Haus, seine Ehefrau. Jetzt zockelt er mit einem Lieferwagen über die Dörfer und verkauft Tiefkühlkost. Doch bei Frau van der Stock, seiner neuen Chefin, und mit seinem chaotischen Kollegen Moerer taut Berg langsam wieder auf und findet heraus, dass das Leben gar nicht so arschkalt ist, wie er dachte…

Ein kleiner, beschaulicher, erst trister, dann zunehmend romantischer Film aus der norddeutschen Provinz mit einem gewohnt großartigen Herbert Knaup. Tempo und Action würde man hier vergebens suchen, wortreiche Dialoge ebenfalls, und die überschaubare Handlung kriecht im Wortsinn unterkühlt vor sich hin. Gerade das macht den ganz speziellen Charme dieses Streifens aus, denn unter der nordischen Frösteligkeit findet man am Ende lauter warmherzige Menschen. Wer sich darauf einlassen mag, wird „Arschkalt“ mögen.


Let's Dance
Let's Dance
Preis: EUR 7,29

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tanz den David Bowie, 17. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Let's Dance (Audio CD)
Nach "Ashes To Ashes" hatte David Bowie sich fast 3 Jahre lang rar gemacht und anderen Projekten denn der populären Musik gewidmet. Dann, 1983, war er plötzlich wieder da. Mit "Let's Dance" machte er radikalen Schnitt - weniger hin zur Kommerzialität als zur Normalität. Das war nach den sehr speziellen und experimentellen Alben aus seiner Berliner Zeit ein fast überfälliger Schritt, der aber viele Fans verprellte: zu poppig, zu Disco, zu Mainstream fanden sie das.

Dabei waren vor allem die Arrangements bemerkenswert: ein wuchtiges Fundament aus schweren Drums und einem grunzenden Bass, und darüber die alles dominierende Leadgitarre von Stevie Ray Vaughan. Das war kein 08/15-Arrangement im Jahr 1983, als man bevorzugt auf wavigen Synthi-Sound setzte.

Die Single "Let's Dance" wurde Bowies größter Charterfolg, obwohl (oder weil?) es eigentlich eine kompositorisch wirklich belanglose Nummer ist. Auf dem Album findet sich allerdings eine ansprechende Langversion mit ausgedehnten Instrumentalparts, in denen sich wilde Bläserpassagen und Vaughans Gitarrensoli abwechseln. Interessant ist auch die neue, ziemlich wilde Version von "Cat People (Putting Out Fire)". Den Titelsong zum Thriller "Katzenmenschen" gab es bereits in einer etwas gebremsten Fassung, bevor Gitarrist Vaughan grünes Licht bekam, hier ordentlich Hand anzulegen. Der für mich beste Titel des Albums ist "China Girl", eine Gemeinschaftskomposition mit Iggy Pop, die letzterer bereits Jahre zuvor aufgenommen hatte. Der Song rollt richtiggehend über eine tragende Bass/Drum-Linie vorwärts, wobei Bowies brüchiger, verletztlicher Danzer-Tenor der Nummer den ganz besonderen, fragilen Touch gibt.

Das Album lädt auch heute noch zum Hören ein und kann dabei durchaus mit den Veröffentlichungen dieser Tage mithalten, während doch seine "Zeitgenossen" schon eher mitleidig den Stempel "Oldie" kassieren würden. Dabei ist mindestens die Hälfte der Songs auch auf ganz oberem Niveau.


Prestige Cartridge CB435A Tonerkartusche für HP LaserJet P1005/P1006, schwarz
Prestige Cartridge CB435A Tonerkartusche für HP LaserJet P1005/P1006, schwarz
Preis: EUR 22,09

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles bestens, 13. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Kartusche ist gut verpackt, einfach zu montieren (kleine optische Anleitung für Unkundige liegt bei) und funktioniert ohne Beanstandungen, in meinem Fall in einem HP LaserJet 1005. Druckqualität passt und Lebensdauer ebenfalls, das alles bei einem sehr akzeptablen Preis.
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The Gift (2015) [dt./OV]
The Gift (2015) [dt./OV]
DVD
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Charaktere und psychologischer Nervenkitzel, 4. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: The Gift (2015) [dt./OV] (Amazon Video)
Ein gelungener Suspense-Thriller sollte über die gesamte Laufzeit den Zuschauer in seinem Bann halten, und er sollte zum Schluß mit einem möglichst originellen Twist überraschen. „The Gift“ leistet beides. Die Story beginnt harmlos, steigert dann zunächst sehr gemächlich das Mißtrauen des Zuschauers (was zum Teufel stimmt mit diesem Gordon nicht?) und steigert schließlich in der zweiten Hälfte zunehmend Tempo und Komplexität, indem er die scheinbar klaren Fronten von Gut/Böse und Ursache/Wirkung gekonnt verwischt.

Die Auflösung kommt vielleicht ein bißchen früh, das Ende ist vielleicht nicht super-originell, aber das sind Kleinigkeiten. Grundsätzlich ist hier alles stimmig, mit guter Regie und guten Schauspielern auch ansprechend in Szene gesetzt. Knallige Action und reißerische Bilder liefert „The Gift“ nicht, dafür interessante Charaktere und psychologischen Nervenkitzel.


Ashby [dt./OV]
Ashby [dt./OV]
DVD
Preis: EUR 3,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber schnell vergessen, 3. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Ashby [dt./OV] (Amazon Video)
Ein Film über Verantwortung im Leben. Einerseits für das, was man daraus macht als Jugendlicher ohne Orientierung, andererseits für das, was man getan hat als skrupelloser Profikiller für die CIA. Hier trifft beides in einer etwas bizarren Freundschaft zwischen zwei Nachbarn zusammen, die sich in ganz unterschiedlichen Lebenslagen gegenseitig helfen, das Leben zu meistern.

Das ist nicht sonderlich spektakulär, aber mit der richtigen Inszenierung ließe sich daraus ein schöner Film über den Sinn des Lebens machen. Das hat leider nicht ganz geklappt, das Ergebnis ist unrund und streckenweise hölzern geworden: die Figuren berühren nicht, harmonieren nicht, sind nicht glaubwürdig. Das geht vor allem auf die Kappe von Mickey Rourke, der einfach nicht in seine Rolle findet.

Da die Darsteller – auch Nat Woolf übrigens – keine Tiefe entwickeln, bleibt der Film zwar ganz nett anzuschauen, aber zu oberflächlich und steif. Kein Vergleich mit ähnlichen Alt/Jung-Konstellationen wie in „Gran Torino“ oder „St. Vincent“, die von den knurrigen und mürrischen Senioren Clint Eastwood und Bill Murray dominiert werden. Aber „Ashby“: nicht schlecht, das nicht – aber doch schnell vergessen.


Für Hilde
Für Hilde
Preis: EUR 12,49

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schöne Verneigung vor der großartigen Hildegard Knef, 2. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Für Hilde (Audio CD)
Das ist echt stark: zeitgenössische Künstler interpretieren Knef-Songs. Dieses Album ist eine Verneigung vor der Grande Dame des deutschsprachigen Chanson, denn jeder Interpret bleibt zwar seinem eigenen Stil treu, doch (fast) niemand macht hier einfach nur sein eigenes Ding. Mit großem Respekt und Einfühlungsvermögen bleibt beim allergrößten Teil der Lieder ihr spezieller, meist melancholischer und oft etwas schräger Charakter erhalten.

Bestes Beispiel dafür sind die „Roten Rosen“ von Alina – um Welten besser und authentischer als das Cover von Extrabreit. Weitere Höhepunkte und Anspieltipps sind Mark Fosters Version von „Halt mich fest“, das sehr spezielle „Wohin ich blicke“ von Bela B & Bonaparte sowie „Insel meiner Angst“ von Dendemann. Überwiegend sind die hier eingespielten Nummern eher nicht die ganz großen Hits der Knef, sondern – bis auf drei oder vier Titel – unbekanntere oder gar unveröffentlichte Songs, die Hildegard Knef getextet hat. Auch das macht den besonderen Charme dieses besonderen Albums aus.


Legend [Blu-ray]
Legend [Blu-ray]
DVD ~ Tom Hardy
Preis: EUR 10,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die legendären Kray-Twins, 2. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Legend [Blu-ray] (Blu-ray)
'Legend' erzählt die wahre Geschichte der Kray-Zwillinge, die in den 60er Jahren eine bedeutende Rolle im organisierten Verbrechen von London spielten. Der Film ist weniger Thriller oder Krimi als vielmehr Biopic und Charakterstudie. Der Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis der ungleichen Brüder sowie auf der Beziehung zwischen Reggie Kray und seiner Frau Frances.

Nun, von der "Legende" der Kray-Brüder hatte ich zuvor nie gehört - ich habe mir den Streifen einzig und allein wegen Hauptdarsteller Tom Hardy angeschaut. Hardy hat schon früher bewiesen, dass er durch seine Darstellungskraft auch mittelmäßige Filme zu einem Erlebnis machen kann, und mit diesem Schauspieler in einer Doppelrolle war die Gefahr gering, enttäuscht zu werden.

Um es kurz zu machen: Hardy übertrifft sich hier selbst, seine facettenreiche Darstellung der Krays ist faszinierend und einfach großartig. Hinzu kommt, dass "Legend" eben keinesfalls mittelmäßig, sondern in seinem Genre ein sehr gelungener Film ist. Die Welt der Krays, zwischen Londoner Clubwelt und ärmlichen Arbeitervierteln, ist hervorragend und beeindruckend inszeniert. Die Figuren haben Tiefe, und die weibliche Hauptrolle Emily Browning hält mit Hardy mit.

Nicht nur für Hardy-Fans eine klare Empfehlung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 7, 2016 1:45 PM CET


Knockin' on Heaven's Door
Knockin' on Heaven's Door
DVD
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn die Sonne ihre Kraft verliert, 1. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Knockin' on Heaven's Door (Amazon Video)
Martin Brest (Til Schweiger) und Rudi Wurlitzer (Jan Josef Liefers) lernen sich im Krankenhaus kennen, in der „Abnippelabteilung“, wie Martin es nennt. Er selbst hat einen Gehirntumor und nur noch wenige Tage zu leben, bei Rudi wurde fortgeschrittener Knochenkrebs diagnostiziert. Angesichts dieser trüben Aussichten wird erstmal eine Flasche Tequila geleert und der Entschluss gefasst, ans Meer zu fahren.

Was im Ansatz wie ein tonnenschweres Drama in Bergman-Optik klingt, inszeniert Regisseur Thomas Jahn als temporeiches Roadmovie. Forciert durch schnelles Umschneiden zwischen den Handlungssträngen der beiden Totgeweihten und einer Mafiageschichte (Martin und Rudi stibitzen dummerweise für ihre Reise einen Mercedes mit einem Koffer voller Mafiageld), unterlegt mit fetziger Musik, die einem Tarantino-Streifen alle Ehre gemacht hätte. Jahn erzählt die Geschichte in nur 85 flotten Minuten, wobei er in den besinnlichen Momenten und insbesondere am Schluß konsequent auf die Bremse geht und dem Zuschauer Raum zum Ein- und Mitfühlen gibt. Der Genremix des Films zwischen Klamauk, Komödie und Tragödie mag nicht jedermanns Sache sein, aber er ist auf jeden Fall stringent umgesetzt.

Der Film ist nicht perfekt – die darstellerischen Leistungen sind höchst unterschiedlich, einige Nebenhandlungen versanden im Nichts – doch er hat seinen ganz eigenen Charme.


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