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Rezensionen verfasst von
Bluejay

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Epson Stylus Photo R2880 Tintenstrahldrucker (A3+, USB, 5.760x1.440 dpi)
Epson Stylus Photo R2880 Tintenstrahldrucker (A3+, USB, 5.760x1.440 dpi)

5.0 von 5 Sternen Wunderbares Arbeitstier, 6. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe diesen Drucker seit fast drei Jahren in ständiger Benutzung, drucke als Künstlerin sehr viel in großen Formaten und teilweise auf Nicht-Epson-Aquarellpapier, auf dem ich dann koloriere. Dieses weiß Gott harte Druckerleben steckt er fantastisch weg. Die Ergebnisse sind hervorragend (für einige Papiere muss man etwas herumprobieren; generell stelle ich Bilder zum Drucken per Kontrastregler heller), die Farben brilliant und grade auf matten Papieren originalgetreu und sehr lebendig. Das A3+-Format bedeutet quasi keine Einschränkung bei der Kreativität, auch benutzerdefinierte Formate können millimetergenau eingestellt werden. Die Tinte ist Pigmenttinte, daher komplett wasserfest. Sie trocknet natürlich bei Nichtbenutzung daher relativ schnell ein. (Ich hatte ihn mangels Platz auch 2 1/2 Jahre an der Heizung stehen.) Sogar das hat er weggesteckt, auch wenn ich immer wieder mal eine Druckkopfreinigung durchführen musste. Nach 2 Jahren fing er erstmals leicht an zu schwächeln und zeigte Streifen; nach einer professionellen Reinigung (beim Computerfachmann) läuft er wieder einwandfrei. Mein nächster Drucker wird hundertprozentig wieder ein Epson; aber ich denke, dieser hier macht es noch eine Weile!


This Time
This Time
von Joan Szechtman
  Broschiert
Preis: EUR 19,22

2.0 von 5 Sternen Too often crosses the line to fan fiction, 6. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: This Time (Broschiert)
The premise was such that I thought this might be great. Weird, but great. The blurbs and glowing first reviews made this look like a truly unique enterprise, with an emphasis both on historicity and literary practices (I wrote my university thesis about a New Historicist approach to Richard III), and the outset really intrigued me.

I was disappointed just a few pages in. A lot of interesting facets were mentioned but quickly glossed over, like the difference between Early Modern English and today's English, Richard's state of mind (both as a ruler thrust into a world he doesn't understand, and the events in his past), and the burning questions about the crimes attributed to him were barely addressed and had absolutely zero impact on the story.

Instead of the delightful play on historical truths and constructions I had anticipated based on the first reviews, I found myself stuck in a story with close to zero characterisation, zero character development, just pointless action, told in an impassive and additive way without any tension, as Richard is exfiltrated from the time-travelling facility that brought him to the 21st century, and then just a heap of things we've been bored with since "Les Visiteurs", a lot of which take place in bathrooms. Richard discovering the shower. Richard learning to shave. Richard discovering toilet paper. Richard getting knocked over by a swivel chair. Richard learning to use a TV remote control. Richard showering some more (and lathering "every part of his body", in which the reader can't help but feel like an involuntary peeping Tom). Richard eating pizza. Richard discovering computers. Richard learning to use - yes, a condom.

Because Richard, of course, enters a romantic relationship with the protagonist, who more and more reads like an author insert.

There were just too many things in this book that screamed "fan fiction". The awkward sexualisation of and voyeurism on a long-dead monarch is only one of them. Then there's the lack of characterization or plot drive; missing interpunctuation and speech tags so you often don't know immediately who is talking; lack of clarity regarding narrative perspective; needless mentions of a character's eye colour where nobody would ever use them ("I can see the question forming behind your gray eyes!"), and, sure enough, the faulty use of Early Modern English. I can't understand how it can be so hard to find a third-semester student of English to correct the use of "hath". Authors seem to feel it's so hopelessly complicated that they don't even try, and trust that no reader ever will know if it's wrong.

Two stars for an interesting concept, but the execution would have required a lot more editing. And a plot that goes beyond girl meets boy. Or rather, middle-aged woman meets long-dead historical figure.


Diesseits der Nacht
Diesseits der Nacht
von Helmut Schulz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, bildgewaltig, episch, 8. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Diesseits der Nacht (Gebundene Ausgabe)
Es dauert ein bisschen, bis man "Diesseits der Nacht", den ersten Band der Comicreihe "Telaya und Dioman" von Helmut Schulz, so richtig zu schätzen lernt. Langsam und ruhig ist der Aufbau der Geschichte; der Leser weiß am Anfang genauso wenig wie die Heldin, was eigentlich los ist.

Telaya - oder Cin'Thele, wie sie auf der Welt hieß, von der sie kam - fiel buchstäblich vom Himmel, beobachtet nur von einem kleinen Wieselwesen namens Schleicher. Schleicher wird ihr erster Freund und Gefährte, während sie durch die Welt streift und Antworten sucht auf die Frage, wer sie ist und woher sie kommt. Während bruchstückhaft ihre Erinnerung zurückkehrt, verflicht sich ihre Erzählung und ihr Schicksal mit dem des jungen Stammeskriegers Ulog, dessen Welt von grausamen Kriegern erschüttert wird - Krieger, die mit eben jenem geheimnisvollen Dunkel zusammenhängen, das auch Telayas Welt bedroht.

Diese langsame Erzählweise und die bruchstückhaften Erinnerungspuzzleteile, die sich dem Leser allmählich erschließen, erfordern Durchhaltevermögen. Auch die Art der Erzählung ist für einen westlichen Comic ungewöhnlich - da vergehen schon einmal mehrere Panels oder gar Seiten für einen einzigen Bewegungsablauf. Dadurch erzeugt Helmut Schulz in Schlüsselszenen eine Atmosphäre wie in Zeitlupe, die überhaupt sehr szenisch, ja filmisch wirkt.

Die Zeichnungen sind durchgehend schwarz-weiß und handwerklich hervorragend. Sie passen sich dem wechselnden Ton der Geschichte an - mal episch-getragen, mal familiär-witzig, immer ein Augenschmaus.

Ich bin schon extrem gespannt auf den zweiten Teil - Kaufempfehlung!


Pentel Radierstift ClicEraser ZE22, blau 0072512178478
Pentel Radierstift ClicEraser ZE22, blau 0072512178478
Wird angeboten von Hellermans
Preis: EUR 1,78

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Radierstift überhaupt, 4. März 2014
Ich kann die unten stehende Bewertung nicht nachvollziehen. Ich benutze den Pentel seit über 10 Jahren als Illustratorin quasi täglich, und mir ist noch nie etwas abgebrochen.

Der Stift lässt keine Wünsche offen: Präzise, nachfüllbar, mit Anti-Rutsch-Zone vorne, daher sehr griffig, und die Radiergummiminen sind sehr weich und radieren auch nach Jahren immer noch absolute schmierfrei. Vorbehaltlos zu empfehlen!


Cannae: The Experience of Battle in the Second Punic War
Cannae: The Experience of Battle in the Second Punic War
von Gregory Daly
  Taschenbuch
Preis: EUR 30,95

5.0 von 5 Sternen Exzellent., 28. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch bietet alles, was man sich von ihm hätte wünschen können - und dann noch ein bisschen obendrauf. Der Ansatz ist so umfassend wie unterhaltsam - hier werden Ort und Zeit der Schlacht an Hand der Quellen ebenso genauestens dokumentiert wie Art, Bewaffnung und Kampfweise (sofern historisch vertretbar) der zum Einsatz kommenden Kämpfenden. Die einzelnen Phasen der Schlacht werden exakt analysiert und beschrieben. So weit, so gut.

Doch Daly geht darüber noch hinaus. Er zieht relevante Informationen aus der antiken sowie vergleichbaren modernen Kriegsführung hinzu, wo immer der Vergleich angemessen ist, und beleuchtet in geradezu mitreißender Form so auch die Psychologie der Schlacht, ihre Entstehung, die Schwierigkeiten im Ablauf, und das Nachspiel in einer Weise, wie man auch nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema antike Kriegsführung noch nicht wahrgenommen hat. Dabei bleibt Daly stets bei den Quellen und stellt nur solche Vermutungen an, die er stichhaltig belegen kann.

Natürlich ist dieses Buch hochgradig speziell. Aber gerade das macht es so besonders - dass auch der, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, noch derart viele neue, bestens belegte und nachvollziehbare Ansätze findet. Eine unschätzbare Fundgrube.


Hannibals Armee: Das Heer des grossen karthagischen Feldherren Hannibal
Hannibals Armee: Das Heer des grossen karthagischen Feldherren Hannibal
von Carlos Canales
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seltsame Behauptungen und geklaute Zeichnungen, 28. Dezember 2013
Ein durchwachsenes Buch. Ich hatte es mir in Ergänzung zu anderen Werken gekauft, denen in jeglicher Hinicht der Vorzug zu geben ist, allen voran "Armies of the Carthaginian Wars" von Terence Wise und Richard Hook, sowie Peter Connollys noch immer vorzügliches "Hannibal und die Feinde Roms", sowie "Carthaginian Warrior" von Nic Fields und Steve Noon.

Das vorliegende Buch hat Schwächen auf der ganzen Linie. Die Zeichnungen sind weit weniger ausgereift, als man das von vergleichbaren Werken gewohnt ist; dazu hat der Illustrator, Luis Leza, tatsächlich zwei verschiedene Illustrationen aus dem o. g. Buch von Wise/Hook einfach abgezeichnet, ohne eine Quellenangabe, teilweise falsch. Das allein ist unfassbar.

Historisch hat Canales einen Schwerpunkt auf den iberischen Soldaten, da er selbst Spanier ist. Das allein ist ein interessanter Ansatz, und er unterscheidet so viel stärker als andere Autoren zwischen Iberern, Keltiberern und Lusitaniern, sowie den verschiedenen Iberischen Stämmen. Im Rest des Buches allerdings finden sich eine Unmenge historisch unhaltbarer Behauptungen (dass beispielsweise Hannibals Mutter und Frau von der Insel Ibiza gestammt haben sollen, und dass er einen Sohn namens "Aspar" gehabt haben soll - tatsächlich ist über H.s Mutter nichts bekannt; seine Frau stammte aus Castulo, und ob er Kinder hatte, weiß man gänzlich nicht; nach Hannibals Verwundung in Sagunt soll er sich in Karthago erholt haben - das scheint mir eine Vermengung der Anekdote zu sein, dass er 229 - nicht 219 - von seinem Schwager nach Karthago zurückgeschickt worden ist).

So kann man leider nicht sagen, ob für die interessanten Behauptungen über die Ausrüstung spanischer Krieger hier eine irgendwie geartete historische Glaubwürdigkeit vorliegt. Auch hier empfehle ich eher den Osprey-Band "Rome's Enenies: Spanish Armies" von Rafael Trevino und Angus McBride.

Zuletzt ist die Übersetzung, wie bei vielen Büchern dieser Art, ein Graus. Offenbar ist es schwer, Übersetzer zu finden, die zu ihrer Sprachkenntnis über genügend historisches Hintergrundwissen verfügen, um Bücher wie diese in angemessenes Deutsch zu bringen. Fachbegriffe werden verstümmelt und/oder unübersetzt gelassen, und mangels Geschichtskenntnis des Übersetzers geraten solche Dinge in die Übersetzung wie die putzige Behauptung, dass Scipio unf Hannibal zufällig Ephesos entdeckten. Vermutlich war das Original, dass sie sich dort zufällig trafen. An solchen Fehlern mangelt es im Buch nicht.

Fazit: Es gibt erheblich bessere Alternativen. Ich finde es immer wieder traurig, wenn unter der Begründung "ist ja nur für Kinder" sowohl an zeichnerischem Können als auch an historischer Glaubwürdigkeit gespart wird. Alle wirklich guten Bücher für junge Menschen beweisen, dass es auch anders geht.


Hannibal: Pride Of Carthage
Hannibal: Pride Of Carthage
von David Anthony Durham
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,78

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Great writing. Poor History., 15. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hannibal: Pride Of Carthage (Taschenbuch)
For this novel, I could have picked anything between one and five stars. In the end, I decided to treat this as a novel, not as history (which is a stretch for a historical novel), and only dock two points. I'll voice some of my misgivings further below.

The Good:
Durham's writing is enjoyable, fast-paced where it needs to be, witty, and overall the very, very strong point of this book. He inserts a few characters to illustrate the story from several angles - half-known types like Silenus and Hannibal's wife Imilce, or his sister and mother; his own characters like a Spanish soldier and a girl from Saguntum. All of these work really well, and the frequent changes of place and perspective keep the story on a fast-paced drive. He writes dialogue very well, making the characters truly come alive. And he manages the considerable feat of inserting a homosexual relationship that is entirely believable and down to earth without being in the least voyeuristic.
If that's what you're looking for - a thrilling story set 2200 years ago, with bloody (well written!) battles that manage not to repeat themselves, and solid characterization, buy this book. If you like stories that add non-historical characters to augment the actual history, buy this book. If you're not bothered about reading "real" history but just want a great tale, buy this book.

You can stop reading here if that's all you're after, but for me, who has been fascinated with the Carthaginian commander for over twenty-five years, this novel was hard to swallow, for the following reasons.

The Bad:
In historical novels, there are always some things that are made up - of course. Who records classical toilet-breaks or small talk dialogues? That is absolutely not a problem. Still, most people when they pick up a historical novel expect something based on actual history, that could have been like this, though a few things are, of course, always made-up. In the case of this novel, if you actually know a bit about the life of Hannibal Barca (and the back cover actually says that the war lasted from 218 to 202!), you are in for a shock. Yes, the author says that he has taken liberties with history in the service of the story - but a war that lasted for seventeen years is vaporised down to five, major events turned around, just so that Hannibal can return from the war and be reunited with his seven-year-old son (who should have been nineteen at least, if, indeed, he had survived the war). The entire novel is based on the idea of Hannibal as husband and father, which results in a bit of rather mushy letter-writing, a lot of history-pimping, and in the end, in complete absurdity, as the novel ends when Hannibal is reunited with wife and child after his defeat in the battle of Zama, and the reader is left with no idea of what will become of this reunited little family. The well-read reader has a feeling the son will end up as a hostage in Rome or at the end of a spear, but Durham, in an epilogue, only gives us the bleak last years of Hannibal's life without mentioning his family again. Thus, the end of the novel is left hanging, and all the tampering with history doesn't even get you anywhere.

All things considered, it is still a great read, rewarding if you're into historical or classical warfare, thrilling tales and some seriously good writing. But don't read it unless you're willing to put up with serious tamperings with history.


Cursus - Ausgabe N / Texte und Übungen: Einbändiges Unterrichtswerk für Latein in Nordrhein-Westfalen
Cursus - Ausgabe N / Texte und Übungen: Einbändiges Unterrichtswerk für Latein in Nordrhein-Westfalen
von Friedrich Maier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 30,50

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fängt die einzigen Mankos der alten Cursus-Ausgabe auf, 29. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf den Cursus N im Vergleich zur Standardausgabe Cursus A, der an unserer Schule seit Jahren in Gebrauch ist. Dessen riesiges Manko war die gründliche Verwirrung der Schüler bei der Einführung des Passiv. Statt einer Vorgehensweise von Passiv im Präsensstamm -> Passiv im Perfektstamm -> Partizipien führte der Cursus A zuerst das Partizip Perfekt Passiv ein, an Hand dessen direkt das Passiv nur im Perfektstamm, und erst anschließend das Passiv im Präsensstamm. In mehreren Durchgängen mit diesem Buch herrschte so vor allem bei schwächeren Schülern ab Lektion 23 Verwirrung pur, teilweise wurde der Unterschied zwischen einem Partizip und einer Passivform gar nicht verstanden.

Hier schafft die Ausgabe N Abhilfe mit der Lektion 10 Z, einer Zusatzlektion nach Lektion 10, in der das Passiv Präsens eingeführt wird. Das (überwindbare) Manko hier ist: der Schüler lernt bereits Ende des ersten Lernjahres das Passiv, aber die Formen tauchen dann bis Mitte oder Ende des zweiten Lernjahres nur noch in kleinen Zusätzen zu den Übungen wieder auf.

Lösung: Die Lektion 10 Z irgendwo zwischen 20 und 22 einschieben. Vom Niveau her ist sie dann zwar sehr leicht, aber geht demenstprechend schnell; sie vermeidet das Durcheinanderwerfen von Passiven und Partizipien und bis Lektion 23 wissen die Schüler auch noch, was Passiv war.

Ein zweites Manko war der flexible Einband der Ausgabe A, der zu völlig verhunzten Schülerbüchern führte (die bei Lehrmittelfreiheit überhaupt nicht mehr an einen Zweitbenutzer weitergegeben werden konnten) und auch bei täglicher Beanspruchung durch die Lehrkraft nach 6 Jahren im Einsatz völlig hinüber ist. Das Hardcover der Ausgabe N ist für ein solches Buch sicherlich eine bessere Lösung.

Natürlich mag man sich streiten, ob CC Buchner es nötig hat, für so kleine Änderungen ein neues Lehrwerk auf den Markt zu bringen. An unserer Schule (war sicherlich auch kein Zufall) kam die Neuauflage zur rechten Zeit, weil der erste Satz völlig abgenutzt war und dann direkt die Ausgabe N angeschafft werden konnte.

Nach wie vor halte ich aber den Cursus für eines der besten , wenn nicht *das* beste, Lehrwerk für Latein ab Klasse 6 - insbesondere, weil der Cursus als einziges der von mir betrachteten Lehrwerke eine Fülle an Zusatzmaterialien bereithält, für Binnendifferenzierung, individuelle Förderung, gezieltes Klassenarbeitstraining, Lerntagebücher, Freiarbeitsmaterialien - für Lehrer und Schüler.


1: Englisch Lernen Mit Jim Knopf Und Lukas
1: Englisch Lernen Mit Jim Knopf Und Lukas
Preis: EUR 10,99

37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein buntes All-you-can-eat-Buffet der Englischen Sprache für die Kleinen, 15. September 2011
Als Englischlehrerin und als Mutter eines Erstklässlers finde ich diese CD rundum gelungen. Im Gegensatz zu einer vorangegangenen Rezension halte ich sie allerdings wirklich eher für die Primarstufe geeignet; meine Sechst- und Siebtklässler würden sich durch die Geschichte und die Art der Erzählung definitiv nicht mehr angesprochen fühlen.

Als Erstbegegnung mit dem Englischen ist die CD absolut fantastisch. Sie hat eine Menge zu bieten:

- Eine schöne, runde Geschichte mit bekannten Figuren (Jim Knopf und Lukas finden sich auf der Insel Mandala, auf der man kein Deutsch spricht; da trifft es sich, dass sie kurz vorher den schiffbrüchigen Engländer Robert aus dem Wasser gefischt haben). Es handelt sich hierbei um eine Adaptation der Original-Geschichte "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivfüher", die eben einen Engländer einbaut.
- Spielerisch eingebundene englische Sätze und Wörter, die sich nahtlos in die Handlung einfügen und nicht übergestülpt wirken. Robert bringt darin Jim und Lukas das bei, was grade gebraucht wird ("My name is Jim Button - I come from Lummerland - How much is the railway engine?").
- Dabei wird häufig das Prinzip des "Sandwiching" benutzt: Ein Satz wird zuerst auf Englisch gesagt, dann ins Deutsche übersetzt, dann kommt er nochmal auf Englisch (auch das auf völlig natürlich wirkende Weise). "Help, help!" - "Wer ruft denn da um Hilfe?" - "Help!"
- Dazwischen gibt es viele Songs, in denen wichtige Sätze immer wieder wiederholt werden und die bei den Kleinsten schon zum Mitsingen animieren (wie meine vierjährige Tochter attestiert).
- Grade bei den Songs wird nicht alles übersetzt. Hier kann das Kind sich also selber aussuchen, wieviel es wissen und verstehen möchte und mal bei den Eltern nachfragen - oder es eben auch lassen, ohne dass der Song drunter leiden muss. Das Angebot ist da, ist aber nicht verpflichtend - wie ein All-you-can-eat-Buffet!
- Mitwirkender und Erzähler ist Robert Metcalf, ein britischer Kinderliedermacher, so dass das Englisch zum größten Teil von einem "native speaker" stammt. Wenn die anderen Figuren Englisch sprechen, klingt das ebenfalls ziemlich gut. Leicht problematisch finde ich allenfalls einige englische Sätze, der mit einem eindeutigen deutschen Akzent gesprochen werden. Grade kleine Kinder sind noch so empfänglich für eine schöne englische Aussprache; da braucht es kein "hohlt - onn" oder "aua fuht" statt einem schön flüssigen "hold on" oder "our food". Das ist ein kleiner Wermutstropfen, der mir aber keinen Punktabzug wert ist.

Dazu muss gesagt werden, dass keine CD auf der Welt Kindern Englisch beibringen kann. Sprachen lernt man, indem man sie spricht. Insofern wird kein Kind, nur weil es diese CD kennt, auf einmal im nächsten Urlaub in England mithalten können. Was diese CD leistet, ist meines Erachtens aber mindestens ebenso wichtig: Sie stellt eine Erstbegegnung mit der englischen Sprache dar, die Kindern spielerisch die Sprache und ihren Klang nahebringt und Neugier und Interesse weckt. Mein Sohn hat sich nie allzu sehr für Englisch interessiert, bis diese CD kam. Er sagt zwar immer noch nicht, "How much is the railway engine?", aber auf einmal fing er an, bei jeder Gelegenheit zu fragen, "Was heißt denn das auf Englisch?" und das merkte er sich dann auch. Und darum geht es schließlich.

Fünf Sterne für eine wirklich toll gemachte Sprach-CD!


Cotman Field PLUS WINSOR & NEWTON
Cotman Field PLUS WINSOR & NEWTON
Wird angeboten von Jackson's Art Supplies
Preis: EUR 26,34

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aquarell to go - mit kleinen Mängeln, 25. März 2011
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cotman Field PLUS WINSOR & NEWTON (Spielzeug)
Cotman's Field Plus Set ist ein toller Begleiter für unterwegs. Das Design ist verblüffend genial. Es gibt gleich mehrere Paletten, die man bei Bedarf ein- und ausfahren kann, zehn Winsor/Newton Aquarellfarbnäpfchen, eine integrierte Wasserflasche mit zwei kleinen Mischbehältern (zum Beispiel einen für dunkle Farben und einen für helle/zum Reinigen des Pinsels), einen runden Haarpinsel - und alles lässt sich zu einem kleinen kompakten Kistchen zusammenstauen, das in der Handtasche Platz hat und fast nichts wiegt. Das Ganze ist so designt, dass man die Wasserbehälter in den Kasten einhängt und somit tatsächlich nur eine Hand braucht, um auch beim Malen im Freien die Farben, Paletten und den Wasserbehälter zu halten.

Die Farben sind gewohnte Winsor/Newton-Qualität und zu dem Preis wirklich gut. Sie lassen sich austauschen und man kann statt der zehn halben Näpfchen auch fünf ganze einsetzen. Einen zweiten, feineren Pinsel kann man noch dazuklemmen, wenn man ihn braucht. Allerdings sind die Näpfchen leider nicht mit Lukas oder Schmincke kompatibel, und Winsor/Newton muss man hierzulande meist im Internet bestellen. Meine Lösung war, einfach einen dicken Klecks Tubenfarbe auf die Fläche zu setzen und ihn trocknen zu lassen - geht ebenso gut wie ein Napf.

Leider gibt es einige Mängel in der Verarbeitung, die aber zu dem Preis wohl nicht ausbleiben. Das Design und die Qualität der Farben hätte man ansonsten wohl kaum noch bezahlbar gestalten können. So ist der Deckel der Wasserflasche mit einem dünnen Kunststoffband befestigt, das bei der zweiten oder dritten Benutzung schon abriss. Dadurch ist der Deckel nun lose, und wenn er mal verlorengehen sollte, wird das dem Set einen großen Abbruch tun - grade die integrierte Wasserflasche war einer meiner Hauptgründe, mich für dieses Set zu entscheiden.

Die Paletten sind auch aus Kunststoff (was das Set eben auch sehr leicht macht) und haken schon mal beim Herausziehen und Einschieben.

Trotzdem bleibt es ein prima Set zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.


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