Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16
Profil für Odiug Rellek > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Odiug Rellek
Top-Rezensenten Rang: 5.333.311
Hilfreiche Bewertungen: 561

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Odiug Rellek

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
pixel
Bubishi: Handbuch der Karate-Kampfkunst
Bubishi: Handbuch der Karate-Kampfkunst
von Sokon Matsumura
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

5 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend verdichtet, 3. Juli 2007
Ich habe mehrere Bubishi-Fassungen hier, z. B. die bekannte von Mc Carthy. Diese besteht überwiegend nicht aus dem Originaltext, sondern aus Mutmaßungen des Autors über die Herkunft des Bubishi. Umso schöner, dass mit der neuen Übersetzung, die offenbar auf den großen Karate-Meister Matsumura Sokon zurückgeht, nun endlich eine ganz "reine" Version vorliegt, frei von Spekulation, auf die Techniken und die Philosophie der Kampfkunst konzentriert. Die ganzen Kräuterrezepte, die in den meisten anderen Fassungen stehen, sind hier auf ein paar Seiten reduziert, weil die Zutaten sowieso nicht (mehr) zu bekommen sind. Hier hat einer das Bubishi ganz auf seine Tauglichkeit im 21. Jahrhundert abgeklopft und alles Überflüssige und Ungenaue weggelassen. Im Gegensatz zu anderen Fassungen, die ungeprüft nicht funktionierende oder gar lebensgefährliche Techniken übernahmen (die gezielt auf bestimmte Körperpartien zielen), folgt diese Übersetzung aus dem Angkor Verlag der Kampfkunst-Tradition, nach der nur selbst getestete Übungen im persönlichen Unterricht weitergegeben werden können. Fazit: Dies ist eine Bubishi-Übersetzung, die offenbar von einem verantwortungsbewussten und erfahrenen Lehrer stammt - alle anderen Versionen enthalten leider inpraktibable Zusätze.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 23, 2015 8:51 PM CET


Catuhshataka. 400 Verse über den Weg der Erleuchtung
Catuhshataka. 400 Verse über den Weg der Erleuchtung
von Aryadeva
  Broschiert

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übersetzung mit Sanskrit-Worten, 22. Mai 2007
Diese Übersetzung ist sehr akkurat. Sie enthält nur die wichtigsten Erläuterungen in Fußnoten sowie die Sanskrit-Ausdrücke. Damit wird der Leser nicht einseitig in eine Richtung gelenkt, sondern muss sich selbst mit dem Text auseinandersetzen. Durch die Auflösung der starren Versform wird alles viel leserlicher. Zum Glück fehlen auch die im Original gar nicht vorhandenen Kommentare, die später von Tibetern zugefügt wurden und teils fragwürdig sind (zum Beispiel die misogynistischen Worte von Gyel-tsap).


Zen in der Kunst, das Schwert zu führen: Eine Einführung in die altjapanische Fechtkunst
Zen in der Kunst, das Schwert zu führen: Eine Einführung in die altjapanische Fechtkunst
von Reinhard Kammer
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gestelzt, 8. Mai 2007
Nein, ich bin nicht zufrieden. Die Sprache ist umständlich, was dem eh schon philosophisch durchtränkten Text nicht gut tut. Der Übersetzung merkt man an, dass sie schon fast 40 Jahre alt ist und kaum überarbeitet wurde. Warum wird sie übrigens unter dem Namen des Übersetzers verkauft (Kammer) und nicht unter dem des Autors? Der heißt nämlich Issai Chozan, und unter dem Titel "Zen und Schwert in der Kunst des Kampfes" findet man eine preiswertere, besser lesbare und mit einem Zusatztext versehene Ausgabe bei Amazon. Hier ist das Beste noch das Cover.


Gleissendes Glück: Roman
Gleissendes Glück: Roman
von A.L. Kennedy
  Taschenbuch

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gestammel, 3. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Gleissendes Glück: Roman (Taschenbuch)
Seitenweise werden gestammelte Dialoge wiedergegeben, die zwar so in der Realität geschehen mögen, doch niemanden als Leser bei der Stange halten. Zwischendurch gibt es zwischen Edward und Mrs. Brindle ein paar Eingeständnisse heftiger Lust, die aber durch Schüchternheit oder Gottesglauben eingeschränkt werden. Das Ganze hinterlässt am Ende den üblen Nachgeschmack eines krankhaft-gestörten Verhältnisses zum eigenen Körper, der aus der Erzählerin spricht. Dort, wo sie sich hätte vorwagen können, bricht sie ab, dort, wo sie meint, Aufregendes zu erzählen, verharrt sie im Klischee.


In alter Vertrautheit: Storys
In alter Vertrautheit: Storys
von David Foster Wallace
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

9 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Belanglos, 3. März 2007
Wenn sich ein Kind verbrüht, könnte sich heißes Wasser in seiner Windel gesammelt haben. Nun gut, das lernen wir aus der kürzesten Geschichte dieses Buches. Alle anderen sind langatmig und -weilig. Wenn man hört, dass Harald Schmidt den Autor schätzt, ahnt man warum: Er kann genau so wenig wie Schmidt in seinen Kolumnen wirkliche Spannung erzeugen, er hat eigentlich nichts Wichtiges zu sagen und er ist dabei auch noch unnötig kompliziert. Jedem Text Foster Wallaces merkt man die ungeordneteten Grübeleien seines Autors an.


New Wave: Ein Kompendium 1999 - 2006
New Wave: Ein Kompendium 1999 - 2006
von Christian Kracht
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Am Ende, 23. Oktober 2006
Wenn man im Vorwort von einer "Abmagerungsklinik" liest, später aber in Krachts eigenen Texten von seiner Alkohol- und Zigarettensucht, ahnt man bereits, warum man so lange nichts mehr von dem Reise- und Popliteraten gelesen hat. Offenbar ging es ihm nicht besonders, und zu sagen hat er auch nicht mehr viel. Ob es daran liegt, dass er sich auf seinen Reisen mit den falschen Leuten herumtreibt oder hier nur Reste seines Schaffens verwertet - ein überflüssiges Treatment, ein schwaches Theaterstück -, vieles wirkt bemüht und beinahe überflüssig. Ich war mal ein Kracht-Fan, nun glaube ich, er ist als Autor stehen geblieben, wenn er sich nicht gar zurück entwickelt hat. Am ärgerlichsten ist seine Weinerlichkeit, mit der er medizinisch empfohlene Einläufe und sogar Blutabnahmen von sich weist. Kracht wirkte noch nie so kindisch und albern.


Mein Leben im Liegen: Aus dem Tagebuch einer Schlampe
Mein Leben im Liegen: Aus dem Tagebuch einer Schlampe
von Chelsea Handler
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Kurzweilig, aber etwas unglaubwürdig, 31. August 2006
Ist vielleicht das weibliche Gegenstück vom deutschen Playboy Mike Eden, der in seinem "Super Liebhaber" ein paar ähnliche Anekdoten aus der Sicht des Mannes schildert - nur dass er direkter zur Sache kommt und nie einen Hehl daraus macht, dass man im Grunde nur aus beruflichen Gründen sich einen solchen sexuellen Erfahrungsschatz aneignen kann. Chelsea Handler, die Autorin, macht zu wenig aus ihren Erlebnissen oder ihren Fantasien, zumindest literarisch. Es bleibt alles an der witzigen Oberfläche und wird zu wenig kritisch reflektiert.


The Laughing Buddha of Tofukuji: The Life of Zen Master Keido Fukushima (Spiritual Masters)
The Laughing Buddha of Tofukuji: The Life of Zen Master Keido Fukushima (Spiritual Masters)
von Ishwar C. Harris
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,56

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig ergiebig, 7. November 2004
Der Autor ist Hochschulprofessor in den USA und lernte dort vor 30 Jahren den Zen-Abt des Tofukuji kennen (als dieser noch einfacher Mönch war). Das Tofukuji ist ein Haupttempel der Rinzai-Schule. Der Abt Fukushima ist Schüler u. a. des auch hierzulande bekannten Zenkei Shibayama gewesen. Das Buch gibt eher Aufschluss über die Faszination, die von Zen-Meistern ausgeht, als es sinnvolle Antworten zu aktuellen Problemen liefert (ein Beispiel ist der zweifelhafte Rat zum Umgang mit Terroristen - man solle "compassion", Mitleid üben). Es umreißt Fukushimas Leben, enthält ein paar witzige Anekdoten, erklärt anhand von fünf seiner schönen Kalligrafien seine wesentlichen Lehren. Am Ende stehen persönliche Eindrücke vor allem von Akademikern aus den USA, wo Fukushima immer wieder unterrichtet. Man fragt sich, ob die harte Zen-Schulung, die Rinzai-Leute zuweilen durchlaufen, wirklich nötig ist, um zu einem solchen Leben zu kommen. Manch einer schafft das auch einfacher.


Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
von François Lelord
  Gebundene Ausgabe

8 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle ..., 25. Oktober 2004
... entstanden beim Lesen - und Gefühle sind wichtiger als Gedanken, entdeckt Hector, der Protagonist des Buches. Freilich sind seine Lektionen ein intellektuelles Spiel auf schreiberisch niedrigem Niveau, und am Ende entdeckt man gar einen beinahe reaktionären Geist dahinter. Schöne Details, freudige Lacher, viel Selbstreflektion und - wahrscheinlich bei den meisten Lesern - die Erkenntnis, dass man selbst ja überraschenderweise echt glücklich ist (oder gute Gründe dafür hat). Kann alles nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Abwerten von interkulturellen Partnerschaften und das Hochhalten von Ehe und Kinderzeugen manchen Menschen übel aufstoßen werden. Immerhin lässt der Autor noch ein wenig offen, ob es nicht doch besser sein könnte (für den Mann), wenn er mehrer Frauen liebt statt nur einer. Aus diesem Dilemma findet er keinen Ausweg, und insofern ist das Buch unausgewogen wie sein Stil.


Kafka am Strand: Roman
Kafka am Strand: Roman
von Haruki Murakami
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

28 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechte Übersetzung - ungenießbar, 25. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Kafka am Strand: Roman (Gebundene Ausgabe)
Oje, das ist nicht der Murakami, den ich kenne. Abgesehen von zahlreichen "dass", "aber" usw., die nicht gerade typisch für Murakami sind, findet man auch solche Wendungen: "Wie geheißen" ... "Wie schon so oft erleben Krähe und ich so etwas ..."
Da zeigt sich mal wieder, dass ein guter Übersetzer aus einer guten englischen Vorlage (zum Beispiel denen von Birnbaum) in Drittübersetzung was Besseres machen kann als ein Direktübersetzer. Zum Glück habe ich alle von Gräfe eingedeutschten Murakamis bisher in Englisch gelesen, weil ich es nicht abwarten konnte. Von Verlagsseite wird es sicher zur Entschuldigung heißen: Wir standen unter Zeitdruck. Von der Übersetzerin: Ich bin so schlecht bezahlt.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8