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Rezensionen verfasst von
Ray

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Mass Effect: Andromeda (Code in der Box) - [PC]
Mass Effect: Andromeda (Code in der Box) - [PC]
Preis: EUR 35,99

10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine großartige Fortsetzung mit kleinen Schwächen., 26. März 2017
Zu aller erst muss ich erwähnen, dass ich dieses Spiel noch nicht komplett fertig habe.
Das Ende werde ich mit meiner Bewertung also nicht berücksichtigen können.

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Mass Effect Andromeda ist bestimmt eines der umstrittensten Spiele das dieses Jahr bisher rausgekommen ist. Zum einen haben die Medien dieses Spiel nur als gehobenen Durchschnitt bewertet - zum anderen scheinen viele Spieler von dem Ergebnis enttäuscht zu sein.

Ich kann beides absolut nicht nachvollziehen. In keinster weise. Oft kritisiert wurden mangelhafte Gesichtszüge und Reaktionen. Bei allem Respekt: Wenn das der größte Punkt bei einem Spiel ist den man kritisieren kann, dann hat ME verdammt vieles richtig gemacht.

Zum einen sind die Gesichtszüge nicht im entferntesten so schlimm gestaltet wie man immer hört (Man muss bedenken, dass man den eigenen Charakter gestalten kann - baut man dort eben Fehler ein so lächelt der Charakter eben auch mal etwas dümmlicher.) Darüber hinaus gibt es aber natürlich bei der Kritik auch irgendwo seine Rechtfertigung. Ja, einige Charaktere wirken im Gesicht etwas hölzern.

Grafik:
Die Grafik erfindet in diesem Punkt nicht das Rad neu. Im Gegenteil. Sie basiert auf der gleichen Engine die z.b. bereits bei Dragon Age Inquisition zum Einsatz kam. Darüber hinaus wurde sie natürlich etwas angepasst und aufgewertet. Alles in allem sieht das ganze sehr ordentlich aus. Abgesehen von einzelnen Gesichtszügen. Die Welten die wir bereisen wirken sehr detailiert. Von Eis über Wälder, Wüste und Wasser gibt es letztlich alles zu sehen. Dunkle Dungeons die detailiert und schön gestaltet sind, Höhlen und Kammern in denen man eine vernünftige Liebe zum Detail entdeckt. (Der Scanner ist hier immer Gold wert!)

Story
Die Story wirkt zu Beginn etwas flach und holprig. Der Sprung von Mass Effect 1-3 auf Mass Effect 4 war eben auch kein einfacher. Die Menschheit reist ebenso wie die anderen Rassen über 600 Jahre in eine fremde Galaxie. Um diese Reise zu überleben werden die Mitglieder in eine Stasis verfrachtet die Nach und nach aufgehoben wird. Der Anführer des Schiffes der Menschen ist der sogenannte Pathfinder. Seine Aufgabe ist es neue Welten zur erschließung zu finden und den Rassen der Milchstraße ein neues Zuhause zu finden. Trotz der Tatsache, dass der Anfang eventuell etwas holprig ist (Auf keinen Fall schlecht!) kommen wir relativ schnell rein in das Szenario. Die Erklärungen wirken schlüssig, kleine Verweise auf die alten Spiele entdecken wir auch immer wieder. (z.b. Holo Aufnahmen von Liara)

Je länger wir spielen desto faszinierender wird die gesamte Geschichte. Der neue Feind entfaltet erst im Verlauf des Spieles sein gesamtes Potential. Zu Beginn nehmen wir ihn gar nicht als so elementar wahr - bis schließlich immer mehr Hintergründe offenbart werden. Aber Vorsicht! Story nicht mit den Nebenquests verwechseln! Wie in jedem Open World Spiel können wir uns in denen gerne einmal verlieren.

Sidequests
Die Nebenquests gibt es in verschiedensten Variationen. Manchmal geht es lediglich darum, dass wir gewisse Gebiete säubern müssen. Lauft in Lager ABC und beseitigt alle feinde. Meist sind die komplett vertonten Quests allerdings interessanter. Sie erzählen kleine Geschichten über die Nebencharaktere - zeigen uns das Leid, die Freude die all die neuen Völker in Andromeda erleiden.

Gameplay:
Das Kampfsystem sowie das Gameplay im gesamten sind sehr intuitiv. Die Kämpfe wirken durch das Jetpack viel dynamischer als früher. Wir können faktisch Ausweichen und Schweben - gehen automatisch hinter Wänden und Hindernissen (z.b. Kisten) in Deckung. Unser Jetpack lässt uns höher Springen um den Kampf auch auf verschiedene Höhenebenen zu bringen. Die Talente selbst erinnern mehr an Mass Effect 1 - wir bekommen 3 Skillbäume in denen sich eine Auswahl aus vielleicht 10+ Talenten jeweils befindet. Jedes dieser Talente können wir auf Stufe 6 bringen. Ab der 4. Aufwertung müssen wir uns zwischen 2 Vorteilen entscheiden. (Soll die Fähigkeit schneller abklingen oder mehr Schaden machen?) Alles in allem sind die Kämpfe sehr aktionreich. Verschiedene Waffen lassen sich wie bisher mit Modifikationen aufbessern. Wir können unsere Waffen upgraden und neue erforschen sowie bauen.

Gefährten
Die Crew besteht diesmal aus einer handvoll Charakteren. 6 Davon können wir mitnehmen. Einen aus einer neuen Spezies. Alle Charaktere haben ihre Eigenarten. Jeder Charakter trägt zu der aktuellen Situation seine eigene Meinung bei. Während die einen schockiert über die aktuele Situation sind, ist ein anderer vielleicht wütend. Die Charaktere befinden sich auf dem eigenen Schiff oft nicht in ihren Kajüten. Sie wechseln ihren Standort auf dem Schiff, führen Dialoge mit anderen Mitgliedern denen wir lauschen können. Die Geschichten der einzelnen Charaktere zu erforschen macht eine Menge Spaß.

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Fazit: ME Andromeda ist vielleicht nicht dieses Meisterwerk geworden das manch einer sich gewünscht hat. Aber diese Erwartungen zu erfüllen ist wohl nahezu unmöglich. Für mich ist ME:A ein großartiges Spiel geworden. Es fesselt mich, besitzt eine tolle Grafik und einzigartige Charaktere. Da stören mich auch einige missglückte Gesichtsanimationen kein bisschen. ME:A basiert in vielen Bereichen auf Dragon Age Inquisition - etwas weniger hätte dem Spiel gut getan. Vielleicht hätte man etwas mehr wagen können. Darüber hinaus bleibt es dennoch großartig. Die Kämpfe sind schnell und dynamisch, das talentsystem ist ausführlich und doch übersichtlich. Die Geschichte - ohne ihr Ende zu kennen - wirkt fesselnd und selbst Nebenquestreihen können den Spieler in ihren Bann ziehen. Die Welten sind überaus liebevoll designed.

Klare Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 27, 2017 8:53 PM MEST


Marvel's Daredevil - Staffel 1 [dt./OV]
Marvel's Daredevil - Staffel 1 [dt./OV]
Preis: EUR 14,99

27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten, vielleicht sogar die beste Serie in dem Genre, 29. April 2016
Die Überschrift trifft es hier ziemlich genau. Es gibt wohl keine Serie in den Comicuniversen die mich so dermaßen gefesselt hat wie es bei Daredevil der Fall ist. Menschen die auch bereits Serien wie Flash oder Arrow aus dem DC Universum mochten werden sich hier gleich innerhalb weniger Augenblicke wohlfühlen. Und Daredevil übertrifft die Konkurrenten aus DC dabei.

Die Storyline ist im groben bekannt: Der junge Matt Murdock rettet einen Mann vor einem LKW - und wird dabei durch den Verlust seines Augenlichtes gestraft. Allerdings offenbart ihm dies ungeahnte alternative Möglichkeiten. Während sein Vater ein Amateur Boxer ist soll Matt fleißig lernen - irgendwann studieren und es mal besser machen. Das tut er dann auch. Er und sein bester Freund Nelson gründen eine Anwaltskanzlei - und genau hier beginnt die Serie.

Matt hat bereits als Kind bemerkt, dass alle anderen Sinne durch den Verlust seiner Sehkraft deutlich ausgeprägter zu sein scheinen. Ihm gelingt es zu 'sehen' ohne wirklich zu 'sehen'. Alle anderen Sinne kompensieren den Verlust. Dazu erhält er eine Kampfausbildung und beginnt damit die Ungerechtigkeiten der Stadt zu bekämpfen in denen die Justiz versagt. Dabei wird er immer und immer wieder vor schwere Entscheidungen getroffen - Entscheidungen zwischen Tod und Leben, aber auch Gerechtigkeit und blinder Selbstjustiz. Der Glauben ist Matt wichtig - immer wieder besucht er die Kirche um zu beichten. Immer wieder kämpft er gegen die Angst selbst nicht besser zu sein als all jene die er versucht aufzuhalten.

Das grandiose an diesem düsteren Setting sind die immer wiederkehrenden Zweifel: Handelt Matt richtig, geht er zu weit? Wann geht es ihm nur noch um Rache, wann hat er keine Wahl? Diese Fragen begleiten uns bis ans Ende der 2. Staffel. (Die ebenfalls großartig ist und diese Themen noch tiefer treibt)

Die Besetzung ist dabei ebenfalls wunderbar, während Charlie Cox Matt Murdoch einfach wunderbar verkörpert hat in Staffel zwei aber eigentlich ein ganz anderer sein Meisterstück abgelegt: Vincent D’Onofrio als Wilson Fisk/Kingpin. D'Onofrio macht das einfach derart wunderbar, dass man kurzzeitig vollkommen auf seiner Seite sein will. Man überlegt: Hat er vielleicht recht? Sogar Mitleid schleicht sich ein. Es geht um Gewalt. Um Liebe. Um die Vergangenheit. Aber auch andere Charaktere wie z.b. Elden Henson als Foggy Nelson machen ihren Job mehr als großartig. Dennoch: D'Onofrio legt hier ein wirklich grandioses Meisterwerk ab - selten einen Charakter so detailliert, liebevoll und passend verkörpert gesehen wie hier.

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Fazit:
Diese Serie ist düster. Sie ist dunkel. Sie handelt von Gewalt und es geht um Menschen die Kämpfen um zu überleben. Menschen sterben. Menschen haben ihre eigenen Gründe, selbst jeder 'Bösewicht' spielt seine Rolle gut und zeigt uns warum er all dies tut. Sei es die russische Mafia oder Kingpin selbst. Liebevoll detailierte Charaktere bei denen man sogar das Leid der 'Bösen' irgendwie bereut. Das alles ist wunderbar ins Marvel Universum eingegliedert. Ein Grund weshalb all dies geschieht sind z.b. die Ereignisse aus The Avengers 1. Gleichzeitig werden zumindest interessante Anmerkungen getroffen: Die junge Detektivin Jessica Jones geht ihrer Arbeit nämlich ebenfalls in Hells Kitchen nach. (Seperate Marvel Serie)

Marvel Fans: Anschauen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 28, 2016 9:45 PM CET


Ich hab Polizei [Explicit]
Ich hab Polizei [Explicit]
Preis: EUR 0,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flacher Humor - aber angenehm und doch belustigend, 30. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Ich hab Polizei [Explicit] (MP3-Download)
Um dieses Lied zu mögen, muss man es einfach verstehen. Leider ist mir aufgefallen, dass das nicht jedem möglich ist. Diesen Song rein musikalisch zu bewerten wäre der falsche Weg.

Demzufolge ist es auch völlig logisch, dass so ein Song nicht jedermanns Geschmack ist.

Man sollte sich eventuell nur davon lösen eine zu tiefsinnige politische Message zu erwarten. Abgesehen davon, dass die Polizei in vielen aktuellen oder auch älteren Songs als Feindbild dargestellt wird geht es hier sicherlich auch darum zu zeigen, dass man sich auf die Polizei verlassen kann.

Alles in allem relativ flach - aber eben amüsant. Den Künstler mit ein paar Cent zu unterstützten ist durchaus angebracht. Auch das Misikvideo ist aufwendiger und überraschend gut gelungen.


Chaos-Theorie
Chaos-Theorie
DVD
Preis: EUR 1,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo sind Stern 6,7 und 8? Soviele hat die Serie verdient!, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
The Big Bang Theory – eine Serie die den meisten Menschen die öfters Fernsehen zumindest ein Begriff ist. Sie lief und läuft im Free Tv und das absolut nicht unverdient. Ich werde diese Rezension in mehrere Teile gliedern. Inhalt, Charaktere – Fazit, viele kleine Teilschritte. Zusätzlich sollte gesagt werden, dass dies erst meine zweite Rezension ist und ich daher vielleicht einige Punkte übersehe, vergesse oder ähnliches.

The Big Bang Theory – folgend TBBT genannt – ist eine der amerikanischen Serien die in Deutschland eingeschlagen wie nur wenige zuvor. Stand Mai 2014 ist die Serie mit 7 Staffeln veröffentlicht. Im Jahre 2007 gab es die erste Staffel.

→ Grundlegendes ←
Die Serie handelt von einer Gruppe Wissenschaftlern die sich mit ganz alltäglichen Problemen auseinandersetzen müssen. Frauen spielen für die Jungs eine sehr wichtige Rolle. Wie finde ich eine passende Frau – eine der größten Herausforderungen im Leben dieser Jungs. Sie in vielerlei Hinsicht besonders – kleine Freak, Nerds – wie auch immer man das bezeichnen will. In Staffel 1 tritt als erstes Mal Penny in das Leben dieser Nerds und bringt deren abgeschottetes Leben ganz schön durcheinander. Leonard verliebt sich in sie und es folgen viele Folgen hin und her in denen der Zuschauer mitfiebert. Jeder einzelne Charakter hat seine eigenen, glaubhaften Macken und Fehler und bringt uns zum lachen.

→ Sheldon ←
Der wohl größte „Sonderling“ dieser Gruppe ist Sheldon. Oftmals Opfer der spöttischen Kommentare seiner Freunde die darauf verweisen, dass er ein Roboter oder eben ein Alien ist. Für ihn ist die Kommunikation zwischen den Menschen eine absolut neue Erfahrung die ihn in vieler Hinsicht überfordert. Sarkasmus ist ein reines Fremdwort für ihn, jemandem einen Gefallen tun? Weshalb? An Weihnachten müssen der Schenker und der Beschenkte Geschenke austauschen die exakt den gleichen Wert haben. Er ist ein Ordnungsfanatiker, stellt seine eigenen Regeln auf und hat für absolut alles ein Formular das ihn persönlich absichert. Spontanität ist ein Fremdwort.

→ Leonard ←
Leonard ist Sheldons Mitbewohner und bester Freund. Er hat eine verrückte Kindheit unter hohem Leistungsdruck gehabt und wird beim Umgang mit Frauen absolut unsicher. Dennoch ist er wohl der „Frauenheld“ der Gruppe. Er bringt unter anderem den Witz in die Serie während er sich mit Sheldon streitet, Pläne schmiedet oder eben beim Versuch Frauen zu erobern völlig eingeht. Und doch ist er wohl das Zentrum der ganzen Gruppe. Das Grundgerüst der Anwesenden und alle anderen bewegen sich um ihn herum.

→ Howard ←
Ein junger Ingenieur der als einziger innerhalb der Gruppe keinen Doktortitel besitzt und deshalb oft als weniger intelligent behandelt wird. Seine verrückten Eigenarten sind unter anderem eine extreme Fixierung auf seine Mutter. Er wohnt bei ihr und vieles in seinem Leben dreht sich nur um sie. Er arbeitet für die NASA und will selbst irgendwann in das Weltall. Außerdem ist er jüdischen Glaubens – nimmt diesen aber nicht ganz so ernst. Er hält sich selbst für einen Frauenheld, wird von anderen aber eher weniger als ein solcher angesehen. Auf der Suche nach einem Abenteuer hat er die verschiedensten Methoden und Pläne geschmiedet.

→ Rajesh ←
Raj ist ein aus Indien stammender Astrophysiker und der beste Freund von Howard. Er gehört zu dieser Gruppe und bringt seinen ganz eigenen Charme mit. Die besondere Eigenart die ihn aus macht: Er kann nicht mit Frauen reden. Nicht nur das – es reicht sogar wenn eine Frau nur anwesend ist und der junge Inder verfällt ein krampfhaftes Schweigen. Auch er wird von seinen Eltern noch immer gelenkt und finanziert. Auch er ist auf der Suche nach einer Freundin – was sich als schwer heraus stellt wenn man nicht mit Frauen reden kann.

Jeder dieser Charaktere bringt seinen eigenen Charme ins rennen und fasziniert die Zuschauer auf besondere Art. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie werden gemeinhin als Nerds bezeichnet. Sie stehen auf Videospiele, Star Trek, Star Wars, Comichefte oder Klingonen Scrabble. Außerdem gibt es noch viele weitere Charaktere die zusätzliche Spannung reinbringen – jeder einzelne hat einen Charakter der einzigartig und nachvollziehbar ist. Die Mischung ist perfekt. Sheldon, der auf Beweise und Fakten fixiert ist und absolut alles rein wissenschaftlich beantwortet bekommt von seiner eigenen Mutter mitgeteilt, dass die ersten Menschen auf dieser Erde Adam und Eva waren. Solche Konflikte begleiten den Zuschauer von der ersten Folge an und sorgen garantiert für Spannung und viele Lacher.

Die Serie ist einzigartig und verändert sich mit jeder einzelnen Staffel ohne ihren eigenen Charme zu verlieren. Die Charaktere entwickeln sich weiter, verändern die Beziehungen zueinander und das eigene Verhalten auf besondere Art und Weise. Und doch bleiben es noch immer diese 4 genialen Wissenschaftler.

Fazit:
Die Serie ist nicht weniger genial als es die Wissenschaftler sind um die es in ihr geht. Flacher Humor, tiefsinniger Humor – man nimmt sehr viele Themen aufs Korn. Von Glaubensrichtungen bis zu den Darstellern selbst werden sehr viele Themen mit einer großen Menge an Humor beleuchtet. Man wird durch die Entwicklung der Jungs begleitet und wird aus dem Lachen auch nach wiederholtem Male nicht mehr raus kommen. Frauen und Wissenschaft – eine große Herausforderung für diese Menschen. Dank Amazon Prime kann ein jeder die ersten Staffeln kostenfrei sehen – und es lohnt sich definitiv. Ich selbst schaue mir zum wiederholten Male Abends vor dem Schlafen einige Folgen an um den Tag auslaufen zu lassen. Die Serie ist ein voller Erfolg und wird jeden der sich mit den Themen wie Sci Fiction, Videospielen oder Comics in seinen Bann ziehen. Aber man muss diese Dinge nicht mal mögen – die Serie beleuchtet eine Art zu Leben in denen erwachsene Männer durch ihr Leben gehen und den Spagat zwischen einem kindlichen Lebensstil und dem Leben als Erwachsene hinbekommen.

Die Serie ist fantastisch – mit jeder Staffel mehr gewinnt der Zuschauer neue lustige Eindrücke und Momente.

Fünf Sterne sind verhältnismäßig einfach nicht gut genug.


Immer wieder Jim - Staffel 1 [dt./OV]
Immer wieder Jim - Staffel 1 [dt./OV]
DVD
Preis: EUR 16,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alt aber genial, 4. Mai 2014
Die Serie habe ich damals als Kind gerne im TV gesehen. Es gab wenige Folgen die ich verpasst habe.
Heute - einige Jahre später schaue ich mir die Folgen ein weiteres Mal an und kann noch immer über die Serie lachen.

Der Stil, der Humor der Serie ist natürlich nicht auf dem heutigen Stand. Zu dem damaligen Zeitpunkt waren Kameraführung und Aufnahmestil hervorragend. Heute sind sie natürlich noch immer gut.

In der Serie selbst geht es um Jim und seine Familie - beinhaltet mit Dana und Andy auch die Geschwister seiner Ehefrau. Man hat im Grunde starke Unterschiede zwischen den einzelnen Charakteren.

Während Jim immer wieder durch starke Klischeehaftigkeit und mangelnder Ernsthaftigkeit auffällt ist seine Gattin eher die Person die den ganzen Haushalt am Leben hält. Das gilt für die Kinder (Stichwort Guter Vater, böse Mutter?) aber auch ihre Geschwister selbst.

Jim Belushi ist die ideale Besetzung für einen amerikanischen Kleinstadtvater der ganz nach endlos vielen Klischees lebt. Er liebt den Football - den Sport generell (Bowling) - feiert, gröhlt und brüllt während er das Bier in seinen Fingern hält und vielleicht mal über Fans anderer Mannschaften pöbelt. Er selbst besitzt keinen Adoniskörper - sondern mehr den geringen Bierbauch. Er ist Jähzorning und wenn ihn jemand anderes nervt dann fliegen auch mal grobe Sprüche. Er liebt seine beiden Töchter - die Prinzessinnen für ihn sind. Sein Sohn wird mal ein "Echter Mann" - da ist Jim sich sicher. Klischees über Klischees. Dazu spielt er in einer Garagenband. Liebt alte Musik von den Rolling Stones, ACDC und co.

Cheryl is die Vorzeigemutter der amerikanischen Geschichte. Blond und gutaussehend - schlau und man könnte meinen jeder ist der Meinung Jim habe sie gar nicht verdient. Die perfekte Ehefrau - mit ihren kleinen Schwächen. Sie kümmert sich um ihre Geschwister. Um ihre Kinder und nicht zu letzt auch ihren unberechenbaren Ehemann. Trotzdem hat sie eine Vorlaute Ader - freche Worte. Auch sie ist eine hervorragende Besetzung - eine Frau die versucht den perfekten Spagath zwischen Haushälterin, Mutter und liebende Ehefrau zu schaffen.

Die Geschwister Andy und Dana - sie ist wunderschön und selbstbewusst - findet aber lange lange Zeit einfach keinen Mann. Er ist vermutlich auch eine Klischeehafte Darstellung eines Bruders zwischen ausschließlich Frauen. Er ist leicht kindisch, mag viele Dinge die man gemeinhin als "Mädchensachen" bezeichnet würde und ist tollpatschig. Aber eben das Herz am rechten Fleck.

Die Serie basiert wie bereits erwähnt auf vielen Klischees der amerikanischen Vorstadtfamilie - sie machen das ganze eindrucksvoll. Oftmals begleitet den Zuschauer ein sehr flacher Humor, offensichtlich. Die Dreistigkeit die auch Jim immer wieder an den Tag legt lässt einen Schmunzeln.

Fazit:

Eine alte Serie die immer noch für viel Spaß sorgt. Vielfältig und Klischeebehaftet bringen einem die Hauptdarsteller immer wieder zum lachen. Oftmals sind es einfache Themen die eine jede Familie früher oder später mal treffen können. Das tote Haustier, der Mann der sich dem Sport verschreibt, Thanksgiving oder der erste Familienurlaub. Ärger im Job. Streit in der Ehe wegen Banalitäten und mal wegen sehr wichtigen Dingen. Jede Aktion und Reaktion kann man nachvollziehen - auch jene die sich als Falsch herausstellen. Man weiß weshalb der Charatker diese Dinge tut, kann es verstehen und vielleicht auch verurteilen. Nichts desto trotz bringen sie einen immer wieder zum Lachen.

Wenn man also eine Serie für zwischendurch sucht, eine Möglichkeit die Abende zu verbringen, dann ist man hier definitiv richtig. Eine fantastische Serie die alltagsprobleme demonstriert und zeigt wie schwer so ein perfektes Leben auch mal zu managen sein kann.


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