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Rezensionen verfasst von
Dr. Hans Bowald "hbowald" (Berlin)

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Anleitung zur Langsamkeit: Ruhiger und glücklicher leben
Anleitung zur Langsamkeit: Ruhiger und glücklicher leben
von Brigitte Röthlein
  Gebundene Ausgabe

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Umgang mit den Zeitdieben, 27. März 2004
In einem Amphitheater am Rande einer italienischen Stadt lebt die kleine Momo. Sie hat dort ihre Freunde und ist mit ihrem Leben rundum zufrieden. Doch dann wird die Idylle durch die grauen Herren von der Zeitsparkasse jäh gestört. Diese überreden die Menschen, ihre Zeit zu sparen. Die „Herren" verbrauchen diese jedoch für sich selbst und machen die Welt dadurch kalt und grau. Erst mit Hilfe von Meister Hora, dem Verwalter der menschlichen Lebenszeit, kann Momo in dem 1985 nach einem Buch von Michael Ende gedrehten Märchenfilm dem Treiben der Zeitdiebe ein Ende bereiten und den Menschen ihre Muße wiedergeben.
In ihrem Buch „Anleitung zur Langsamkeit" ist Brigitte Röthlein offensichtlich in die Rolle der Momo geschlüpft. „Immer wieder gibt es Leute, die einem die Zeit stehlen, Zeitdiebe also. Die einen tun es ganz bewußt, kleine Kinder etwa, die eben unbedingt wollen, dass Mama oder Papa jetzt und genau jetzt mit ihnen spielen, die anderen handeln viel subtiler. Oft sind das Menschen mit ausgeprägtem Machtgefühl, die einen Bittsteller, Partner oder Mitarbeiter mit Absicht lange warten lassen, um zu demonstrieren, wie überlegen sie sind...", schreibt die Wissenschaftsjournalistin und Autorin mehrerer Sachbücher.
Auf der Basis persönlicher Erfahrungen und Beobachtungen entlarvt die Autorin anhand von Fallbeispielen aber auch jene alltäglichen Zwänge, die viele von uns gänzlich unnötig in die Hektik treiben. Das Szenario an Situationen erstreckt sich vom täglichen Streß in der Arbeit über den vermeintlichen Zwang, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu müssen, bis hin zu den Ritualen der „Lenkradbeißer" und „Revierkämpfer" im Straßenverkehr. Situationen, in denen sich nicht wenige Leser zumindest partiell (der Rezensent macht da keine Ausnahme) wiedererkennen dürften. Für Brigitte Röthlein ist „Zeitdruck" ein „Genußkiller", und so zeigt die Autorin in ihrem 222 Seiten umfassenden Buch auch praktikable Wege auf, wie sich der Zauber des Augenblicks wieder erlangen läßt.
Fazit: All jene, die angeblich nie Zeit haben und in ungesunder Hektik am Leben vorbei hetzen, sollten sich wenigstens die Zeit nehmen, um das Buch zu lesen. Die Investition lohnt sich!


Nanotechnologie - Aufbruch ins Reich der Zwerge
Nanotechnologie - Aufbruch ins Reich der Zwerge
von Klaus Jopp
  Gebundene Ausgabe

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Reise in den Mikrokosmos, 9. November 2003
„There's plenty of room at the bottom." Das inzwischen legendäre Zitat von Richard P. Feynmans hat den Wissenschaftsjournalisten Klaus Jopp ermuntert, sich „da unten" einmal etwas genauer umzusehen. Herausgekommen ist dabei nicht nur ein 235seitiges Buch, sondern vielmehr eine aktuelle Zustandsbeschreibung des Nanokosmos. Und dieser bietet in der Tat noch eine Menge Raum für Innovationen. Zur Erläuterung: Das Kürzel „Nano" stammt von dem griechischen Wort „Nanos" (Zwerg) ab, was aber eher untertrieben ist. Denn ein Nanometer ist der milliardste Teil eines Meters, und die Nanotechnik bezeichnet wiederum ein Verfahren, mit dem sich Strukturen dieser Größenordnung handhaben, herstellen oder gezielt manipulieren lassen.
Und diese Art von Manipulationen werden schon bald zum Alltagsgeschäft gehören, denn internationalen Experten zufolge wird es künftig praktisch keine Branche geben, die von der Nanotechnik nicht in irgendeiner Weise tangiert wird. Diverse Produkte sind bereits auf dem Markt: Die Zahnpasta mit Reparaturvermögen gehört ebenso dazu wie der Autolack mit „Lotuseffekt" oder miniaturisierte Brennstoffzelle für leistungsfähigere Handys oder Laptops. Ungeheuer vielversprechend sind die in der Nanotechnologie schlummernden Potenziale. Branchenkenner gehen heute bereits davon aus, dass die innovative Technologie aufgrund ihrer überragenden Querschnittsfunktion im Jahre 2015 ein Marktvolumen von rund 1.1 Billionen (!) Euro erreichen wird.
Klaus Jopp hat sich in den internationalen Hochburgen der Nanotechnik in allen relevanten Technologiebereichen umgesehen und eine bisher einzigartige Dokumentation vorgelegt, die bei weitem nicht nur die bereits „marktreifen" Produkte beschreibt, sondern vielmehr auch einen Blick in die nahe und mittlere Zukunft gewährt. Dass das Werk trotz der Fülle an Informationen leicht lesbar geblieben ist, zeugt von dem journalistischen Geschick des Autors, dessen Name sich auch in deutschen Zeitungen und Magazinen wie zum Beispiel „Die Zeit", „Die Welt", „Wirtschaftswoche" und „Bild der Wissenschaft" des öfteren findet. All jenen, die sich über die faszinierende Welt einer künftigen Megatechnologie ein solides Bild verschaffen möchten, kann der Rezensent das Buch daher wärmstens empfehlen.


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