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Rezensionen verfasst von
Markus Tangens

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Wir sind so frei: Freilerner-Familien stellen sich vor
Wir sind so frei: Freilerner-Familien stellen sich vor
von Kern Karen
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 29 erprobte Antworten darauf, wie man Freilernen praktizieren kann, 30. Juli 2016
Wenn ich mich mit Leuten über Schule und Schulpflicht unterhalte, sind wir uns meistens schnell über die Probleme der Schule einig, aber dann kommen von meinen Gesprächspartnern auch schnell die Zweifel: Wie soll das denn gehen, dass Kinder selbständig lernen? Und was ist mit der Sozialisation? Und was machen die Eltern, wenn das Kind nicht von der Schule betreut wird. Und was machen die Behörden, wenn man nicht so tut, wie man soll? Dieses Buch liefert 29 Antworten, die keine theoretischen Erörterungen sind, sondern praktisch gelebte Biographien.

Ich höre immer wieder, dass es die eine ultimative Antwort auf die praktische Umsetzung von Freilernen nicht gäbe. Ja, aber so schrecklich verschieden sind die Geschichten auch in diesem Buch nicht. Viele Elemente kehren immer wieder: Kinder zeigen den Eltern, dass man sich nicht quälen muss, um erfolgreich zu werden, oder dass Erfolg eigentlich überhaupt kein erstrebenswertes Ziel ist. Eltern schränken ihre Arbeitswut ein, um für die Kinder zu Hause oder auf Reisen da zu sein und lernen, mit geringem Einkommen glücklich zu werden. Eltern versuchen zuerst, Schule zu Hause nachzuahmen, landen aber über kurz oder lang beim eigenständigen Lernen der Kinder. Lernen kann man bei allem und überall, Eltern sind immer wieder erstaunt über die Kreativität ihrer Kinder. Selbst Lesen, Schreiben und Rechnen lernt sich nebenbei, und das sind ja meist schon die einzigen Fertigkeiten, die bei den meisten Schulabgängern nach 12 Jahren Schule einschließlich Berufsschule dauerhaft hängen bleiben. Wahl zwischen Flucht, offenem Kampf mit Behörden oder Fliegen unter dem Radar. Unverständnis und Verständnis im Bekannten- und Verwandtenkreis. Die immer gleichen Bedenken.

Leider scheinen die Herausgeber selbst keine Texte zum Buch beigesteuert zu haben, obwohl sie selbst interessante Lebenswege beschritten haben. Ganz sicher bin ich mir nicht, weil manche Artikel anonym verfasst sind.


Genug erzogen!: 25 Gründe, warum Eltern loslassen sollten
Genug erzogen!: 25 Gründe, warum Eltern loslassen sollten
von Toni Feldner
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Entspannungskur für Eltern, 22. April 2016
Dieses Buch ist kein Ratgeber wie andere. Es bietet keine Patentrezepte an. Genau genommen bietet das Buch überhaupt keine Rezepte oder Ratschläge an. Es soll 25 Gründe für das Loslassen in der Erziehung zu geben. Jeden der Gründe hat der Autor mit einem grauen Kasten hinterlegt. Ehrlich gesagt, lese ich diese Kästen eher als Kapitelzusammenfassungen. Mir erschließt sich nicht immer, wieso das Gründe dafür sein sollen, bei der Erziehung loszulassen und wie das Loslassen genau aussehen soll. Ich würde das Buch eher so zusammenfassen: Es betrachtet all die Entwicklungen, Moden, gute Ratschläge, Prophezeiungen, die man landauf, landab in den Medien und im Bekanntenkreis hört, und stellt sie der erlebten Wirklichkeit gegebenüber. Als Fazit kann man ziehen: So einfach ist das alles nicht, regt euch mal wieder ab.

Der Vorteil des Autors gegenüber einem weit bekannteren Michael Winterhoff ist, dass er auch schon Bücher zum Thema gelesen hat und sich mit diesen kritisch auseinandersetzt. Vielleicht könnte der Autor noch Bücher aus der Unschooling- und Unerzogen-Bewegung hinzunehmen (John Holt, John Gatto Taylor, Peter Gray, Alan Thomas, Thomas Gordon), dann könnte er selbst vielleicht noch mehr loslassen, zum Beispiel was das Thema Medien angeht. Das ist bei ihm nämlich ein Kapitel, welches das Gejammere gewisser Hirnforscher darüber wiederkäut, dass bei bestimmten Aktionen die Belohnungsregion im Gehirn aufleuchtet, was natürlich nicht sein darf, frei nach Rolf Zuckowski: Was Spaß macht, ist verboten. Folglich endet dieses Kapitel ohne Grund zum Loslassen. Meiner Meinung nach kann man auch dieses Thema entspannter sehen und die Medien hätten auch einen Kasten zum Loslassen verdient, aber dann wären es 26 statt 25 Gründe gewesen und das ist keine so schöne runde Zahl.


Das Teenager Befreiungs Handbuch: Glücklich und erfolgreich ohne Schule
Das Teenager Befreiungs Handbuch: Glücklich und erfolgreich ohne Schule
von Dagmar Neubronner
  Broschiert
Preis: EUR 19,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich all-umfassendes Werk zum Thema Leben und Lernen ohne Schule, 14. März 2016
Fast 600 Seiten umfasst das Buch - Ich habe mich schon lange nicht mehr an einen derartigen Wälzer herangetraut. Aber dieses Buch ist spannend und liest sich schnell durch. Zugegebenermaßen habe ich auch ein paar Sachen überspringen. Der zehnte Erfahrungsbericht eines Freilerners ist dann nicht mehr ganz so interessant wie der erste.

Das Buch behandelt meiner Einschätzung nach wirklich alles, was man über ein Leben ohne Schule wissen muss: Dass Schule nicht das ist, was sie verspricht, nämlich ein Ort, wo man für das Leben lernt, dass alternative Schulen die grundsätzlichen Probleme von Schule nicht beheben, die schädliche Wirkung von schlechten und guten Noten, von ungefragter Bewertung überhaupt, wie man sich selbst mental von der Schule loseist, wie man seine Eltern überzeugt, was in verschiedenen Ländern erlaubt ist und wie man die Grenzen ausloten kann, wie man ohne Schule lernt, darunter auch, wie man sich die einzelnen Schulfächer ohne Schule erarbeiten kann, was man sonst mit seiner gewonnenen Freizeit anfängt, wie man Geld für seine Freizeitaktivitäten erwirtschaften kann, wie man ohne Schule Freunde findet (nicht nur im eigenen Alter), wie man ohne Schule Schulabschlüsse und Zugang zu Universitäten bekommt, und wie man einen Beruf findet, der einen ernährt, wie man sich in die Politik einbringt, welche Erfahrungen andere Eltern und Kinder für Erfahrungen gemacht haben, welche prominenten Freilerner es gibt. Das hat zum Schluss schon gar nicht mehr nur mit Schule zu tun, sondern überhaupt damit, wie man ein schönes Leben führen kann. Das ganze ist auch noch humorvoll geschrieben. Zum Schluss gibt es einen großen Anhang zu Materialien, Büchern, Organisationen und Anmerkungen.

Ein wenig Probleme hatte ich damit, an manchen Stellen herauszufinden, ob das Buch gerade über die USA redet oder über Deutschland. Natürlich ist das Buch von einer US-amerikanischen Autorin verfasst und von Deutschen übersetzt worden. Natürlich möchte ich alles wissen, was die Autorin im Original geschrieben hat und darüberhinaus die Besonderheiten der Situation in der BRD, wo Freilernen von Behörden und Gerichten aktiv unterdrückt wird. Es ist eben leider nicht direkt zu erkennen, wo die deutschen Übersetzer etwas eingefügt haben. Vielleicht kann man solche Stellen in einer zukünftigen Auflage hervorheben?

Auch mangelt es dem Buch an manchen Stellen am Lektorat. Wenn Leerzeichen oder Wörter fehlen oder zuviel sind, dann wird es wirklich schwer, den Sinn zu verstehen.


Total beschränkt: Wie uns der Staat mit immer neuen Vorschriften das Denken abgewöhnt - Ein SPIEGEL-Buch
Total beschränkt: Wie uns der Staat mit immer neuen Vorschriften das Denken abgewöhnt - Ein SPIEGEL-Buch
von Alexander Neubacher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plädoyer für Freiheit statt Angst, Vorschriften und Kontrolle, 23. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In diesem Buch geht es darum, wie der Staat immer mehr Vorschriften von zweifelhaftem Nutzen erlässt. Selbst wenn die Vorschriften nützlich wären, so wären es viel zu viele, um sie alle beachten zu können. Allein daraus ergibt sich schon ein Problem, das der Autor noch gar nicht äußert: Viele Vorschriften werden von uns ignoriert, denken Sie an das Überqueren der Straße trotz roter Ampeln oder das Fahren mit dem Fahrrad auf dem Fußweg. Das kann so sein, weil wir die Vorschriften für nicht so wichtig halten und es auch keinen wirklich stört, wenn wir sie missachten. Nun stellen sie sich aber jemanden vor, der bei der Obrigkeit in Missgunst fällt - dem werden dann alle kleinen Vergehen nachgetragen, um ihn zu zermürben. Suchen sie beispielsweise nach dem Fall "Thomas Lange: Wer im Glashaus sitzt ..." über Retourkutschen eines Jobcenters an einem engagierten Hartz-IV-Anwalt.

Das Buch nennt aber auch Vorschriften in Unternehmen oder andere Kodexe der politischen Korrektheit, die zwar keine staatlichen Vorschriften sind, aber ebenso störend und überflüssig. Ebenso erkennt er an, dass es nicht immer der Staat ist, der die Bürokratie vorantreibt, sondern oft genug starke Lobbybewegungen, die sich von einer Vorschrift höhere Umsätze versprechen.

Hauptaugenmerk des Buches liegt nicht so sehr auf einer Analyse oder auf Verbesserungsvorschlägen, sondern auf vielen vielen Beispielen aus allen Lebensbereichen. Dabei wird deutlich, dass es schon lange nicht mehr um den Schutz jedes Bürger vor Beeinträchtigungen durch seine Mitbürger geht, sondern immer mehr um den Schutz jedes Bürgers vor sich selbst. Da geht es um schon erlassene Vorschriften wie die Rauchwarnmelderpflicht, die Gurtpflicht, aber auch um immer wieder diskutierte wie die Impfpflicht und die Fahrradhelmpflicht.

Der Raucher, der in Abwesenheit von Nichtrauchern raucht, schadet zu allererst sich selbst. Nun fangen Leute an, eine Benachteiligung für andere Einzahler in die sozialen Sicherungssysteme zu konstruieren. Diese weisen sie aber weder nach, noch ist sie nach reiflicher Überlegung sehr plausibel. Wer raucht, wird vielleicht teure Behandlungen wegen der Folgen des Rauchens benötigen. Dafür wird er auch früh sterben und die Rentenkasse entlasten. Wer umgekehrt gesund lebt, wird vielleicht am Ende seines Lebens für fünf Jahre ein Pflegefall sein, was wahrscheinlich noch teuerer ist.

Es gibt einige Überschneidungen mit "Die Panik-Macher" von Walter Krämer und Gerald Mackenthun. Hier wie dort geht es um Dinge wie Risiken, Risikokompensation, Substitution von Risiken. Während sich Krämer auf Risikobewertung und -vermeidung konzentriert, geht es Neubacher darum, wie der Versuch von Risikovermeidung in unsinnigen Vorschriften mündet.

Aufgefallen ist mir, dass der Autor zwar völlig zu recht die Schuleingangsuntersuchungen kritisiert, dann aber überhaupt nichts zur Schulpflicht sagt. Da werden junge Menschen für 12 Jahre in Schulen gesteckt, mit der Rechtfertigung, sie würden da etwas lernen und es wäre wichtig für ihr Leben. Obwohl eigentlich jeder an sich überprüfen kann, dass von dem Schulwissen extrem wenig hängen bleibt, wollen doch die meisten Menschen die Schulpflicht behalten. In allen europäischen Ländern außer Schweden und der BRD gibt es keine Schulpflicht, nur eine Bildungspflicht. Nur wenige Menschen bleiben dort der Schule fern. Das kann man für ein gutes oder ein schlechtes Zeichen halten. Meine Meinung ist: Wenn Schule Publikum haben will, dann soll sie gefälligst ein Angebot machen, dass man freiwillig annimmt. Deswegen würde ich auch da sagen: Weg mit der Pflicht!

Ich stimme mit dem Autor nicht darin überein, dass private Altersvorsorge, CO2-Abscheidung, Impfen und Organspende gute Ideen seien, ich stimme aber vollständig mit ihm darin überein, dass das alles keine Themen sind, wo es gesetzliche Verpflichtungen geben sollte. Diese Themen sind kontrovers und sollten diskutiert werden, es sollte sich keiner aufschwingen und die Diskussion per Gesetz beenden. Ich stimme mit dem Autor darin überein, dass wir Bürger aufhören sollten, für jeden Firlefanz den Staat anzurufen. So etwas endet immer in neuen Vorschriften und Kontrollen! Ich unterstütze den Vorschlag des Autors nach Verfallsdaten für Gesetze. Alternativ könnte ich mir Probezeiten und Evaluationspflichten für Gesetze vorstellen.

Nehmen wir als Beispiel die Rauchwarnmelderpflicht: So wie sie geregelt ist, ist nur der Umsatz der Rauchwarnmelderhersteller und der Wartungsbetriebe gesichert, um den Schutz von Menschen geht es da nicht. Wenn sich in fünf Jahren herausstellen sollte, dass die Maßnahme den ohnehin zu verzeichnenden Rückgang an Brandopfern nicht beschleunigt hat, wird der Gesetzgeber die Rauchwarnmelderpflicht dann wieder abschaffen? Ganz gewiss nicht, denn dann haben sich die Firmen an das dicke Umsatzplus gewöhnt, und werden drohenden Arbeitsplätzeverlust beklagen, und wer soll die Abschaffung überhaupt vorantreiben? Gegen die Rauchwarnmelder gibt es keine Lobby. Was bleibt ist, dass unsere Mieten oder Betriebskosten wieder höher geworden sind und sich in Zukunft immer mehr Geldsauger an unser Konto heften. (Vom Vermieter eingesetzte Rauchmelder sind immer deutlich teurer als selbstgekaufte, weil der Vermieter auch nachweisen muss, dass der Mieter die Geräte nicht sabotiert.) Dem Staat werden die Rauchwarnmelder auch deshalb gefallen, weil nun alle Zimmer im Lande mit Wanzen ausgestattet sind, die sich in Zukunft im Zuge einer Aufrüstung auch leicht mit weiteren Sensoren ausstatten lassen. D.h., was genau die Rauchmelder heute schon messen und unverschlüsselt und unaufgefordert durch die Gegend funken, weiß außer den Herstellern, Kriminellen und Geheimdiensten niemand.

Es fehlt mir in dem Buch eine Diskussion der Frage nach der Verantwortung. Meiner Meinung nach müsste der Staat für seine Vorschriften auch Verantwortung übernehmen. Wenn es eine Impfpflicht oder eine Fahrradhelmpflicht gäbe - würde der Staat dann auch für Impfschäden oder Verletzungen durch Fahrradhelme einstehen? Oder wieder das Beispiel Rauchwarnmelder: Übernimmt der Staat dafür Verantwortung, wenn der Rauchwarnmelder mehr Daten erfasst und per Funk übermittelt, als für Rauchwarnung und Wartung nötig sind und diese von Kriminellen zum Beispiel zur Planung eines Einbruchs verwendet werden? Bislang sieht es leider so aus, dass zwar munter Pflichten und Verbote erlassen werden, aber Menschen alleine gelassen werden, wenn sie aufgrund dieser Vorschriften Schäden erleiden. Gäbe es wirksame Mechanismen, um den Staat für Schäden aus Vorschriften zum Schadenersatz heranzuziehen, dann würden viele Vorschriften sicher verschwinden.

Eine technische Kritik habe ich noch: Da das Buch so viele Beispiele nennt, braucht es auch viele Quellen. Die stehen alle am Ende des Buches alphabetisch nach Autoren sortiert. So weiß ich leider nicht, welches Beispiel der Autor welchen Quellen entnommen hat. Ich würde mich freuen, wenn sich der Autor wissenschaftliche Zitierweisen abschauen würde.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Linux ungeeignet, 23. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider kann man aus Produktbeschreibungen selten entnehmen, ob ein Gerät unter Linux funktioniert oder nicht. Ein Anhaltspunkt ist immer, ob Treiber und eine Installation benötigt werden. Wenn nicht, dann stehen die Chancen gut, dass es ein Standardgerät ist, welches Linux bereits ansprechen kann. Dieses Produkt wird treiber- und installationsfrei beworben, aber das führt in die Irre. Statt eines Treibers oder einer Installation meldet sich das Gerät bei beiden Rechnern als schreibgeschütztes Speichermedium, auf dem ein Windows-Programm liegt, welches man starten soll. Das ist für Windows- wie für Linux-Benutzer eine schlechte Vorgehensweise. Windows-Benutzer können nur mit diesem Programm Daten übertragen und nicht etwa mit dem gewohnten Windows-Explorer. Sie können auch nicht einfach von einer Anwendung aus eine Datei von dem entfernten Rechner einladen oder dorthin speichern. Für Linux-Benutzer bedeutet es: Man bekommt gar keine Verbindung hin.

Man findet im Internet Beschreibungen zu solchen USB-Verbindern, die sich unter Linux nutzen lassen. Bei diesen verhält sich das Gerät auf beiden Seiten wie ein USB-Ethernet-Adapter. Salcar scheint hier hingegen sein eigenes Süppchen zu kochen.

Wie würde es denn richtig gehen? Salcar könnte erstens selber ein Linux-Programm einschließlich Programmtext mit freier Lizenz beilegen. Oder zweitens, wenn ihnen das zu umständlich ist, dokumentieren, wie man die Hardware selbst programmieren kann. Auf der Verpackung wird auf eine innenliegende Anleitung verwiesen, die sich aber innen nicht findet. Es wird also überhaupt keine gedruckte oder elektronische Anleitung zu dem Gerät mitgeliefert. Oder drittens, wenn ihnen auch das zu umständlich ist, den Programmtext des Windows-Programmes dazulegen, damit sich interessierte Programmierer selbst passende Programme schreiben können. Oder viertens, schon bekannte Schnittstellen anbieten, eben zum Beispiel Ethernet-über-USB. Die letzte Variante wäre eigentlich auch die beste, denn dann bräuchte überhaupt niemand neue Programme zu schreiben.


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Preis: EUR 16,99

3.0 von 5 Sternen Quietscht ganz schön, 23. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Preis (bei meiner Bestellung 15,70 Euro) ist natürlich unschlagbar. Aufgearbeitete Kartuschen hätte ich im Laden für 50 Euro haben können oder Originalkartuschen zu etwa 80 Euro. Und funktioniert's? Nun ja, es druckt, aber es quietscht auch furchtbar beim Anschalten und Drucken. Rezensionen zu ähnlichen Produkten auf Amazon hatten die gleiche Erfahrung gemacht, das habe ich natürlich erst nach dem Kauf herausgefunden.


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordnung muss sein, 15. Oktober 2015
Nach sehr schlechten Erfahrungen mit einem iPod Schuffle war ich sehr erfreut über den TrekStor i.Beat move: Eine gestochene Anzeige, mit 8 GB ein komfortabler Speicherumfang, ein satter Klang und das ganze sehr preiswert. Man kann die abzuspielenden Dateien in Ordnern sortiert wie auf einen Speicherstift kopieren. Man benötigt dazu keine spezielle Software und es geht reibungslos unter Linux. Der Spieler verarbeitet neben dem schon 20 Jahre alten MP3 auch Ogg Vorbis und AAC problemlos. Letzteres ist noch nicht einmal dokumentiert, ich habe es aber erfolgreich ausprobiert. MP4-Videos besitzen ja (meistens?) eine AAC-Tonspur.

Aber dann das: Die Stücke in einem Order werden nicht alphabetisch sortiert! Sie werden unsortiert angezeigt und so auch abgespielt! Während man manche Sachen im Einstellungsmenü konfigurieren kann, scheint die Sortierung unveränderbar zu sein. Eine Katastrophe für die Wiedergabe von Hörspielen oder Musik-Alben. Wer denkt sich so was bescheuertes aus? Sortieren ist eine der Grundübungen der Informatik, wieso kann dieses Teil das nicht? Wie ich höre, ist das ein Problem bei eigentlich allen portablen Musikspielern auch bei anderen Herstellern. Was ist da los?

Gut, ich kann bis zu drei Wiedergabelisten anlegen. Aber das muss man am Gerät machen, was sehr umständlich ist. Am Computer kann man solche Wiedergabelisten nicht erstellen. Und warum nur drei Listen? Und warum soll ich überhaupt solche Listen pflegen, wenn ich den Stücken die Namen bereits so gegeben habe, dass die alphabetische Reihenfolge die gewünschte ist. Außerdem wird auf der Produktseite von TrekStor genau der Tipp gegeben, dass man Dateinamen so vergeben möge, dass die alphabetische Reihenfolge stimmt. Na jedenfalls macht diese Eigenart das Gerät für mich nutzlos und ich habe es zurückgegeben. Wirklich schade.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 28, 2016 10:29 AM CET


Wie kommt die Sohle an den Turnschuh?: So entstehen Dinge, die wir täglich brauchen.
Wie kommt die Sohle an den Turnschuh?: So entstehen Dinge, die wir täglich brauchen.
von Bill Slavin
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen sehr schön, wenn auch Amerika-lastig, 29. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch einem fünfjährigen geschenkt und er ist begeistert! Manche beschriebenen Gegenstände sind hier zwar weniger bekannt als in Amerika (American Football, Baseball) und auch die beschriebenen Erfindungsgeschichten orientieren sich eher an amerikanischen Erfindern, aber sei's drum. Die Bilder sind jedenfalls sehr liebevoll gezeichnet und enthalten immer kleinere Späße auf den zweiten Blick.


Apple iPod Shuffle 2GB Modell 2012 blau
Apple iPod Shuffle 2GB Modell 2012 blau
Wird angeboten von ELECTRONIS
Preis: EUR 59,99

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen hip aber nutzlos, 29. Juli 2015
Einer aus der Familie hat so ein iPod Shuffle als Prämie beim Bahn.bonus-Programm bekommen und hat es nicht geschafft, es mit eigener Musik zu bestücken. Also landet das Ding auf meinem Schreibtisch. Ich habe es bei mir am USB-Anschluss angestöpselt und habe in wenigen Minuten meine digitalisierte Plattensammlung darauf kopiert. Die will der iPod aber nicht abspielen.

Damit beginnt der Horror: Umfangreiche Internet-Recherche, wie dieses Teil zu benutzen sei. Dann habe ich gemäß der gefundenen Empfehlungen unter Ubuntu Linux versucht, mit Rhythmbox und Amarok weiterzukommen. Aha, man muss da erst das Gerät initialisieren und den Gerätetyp eingeben. Warum das?

Rhythmbox fragt mich nach dem Gerätetyp und ich weiß nicht, was ich eingeben soll. Ich versuche es mit "shuffle". Da ich aber beim nächsten Start wieder um Initialisierung gebeten werde, hat das wohl beim ersten Mal nicht geklappt. Es ist nicht leicht, herauszufinden, wo man bei Rhythmbox überhaupt Musikstücke auf den iPod kopieren kann, weil das Programm eher zur Wiedergabe gedacht zu sein scheint. Aha, man muss es hinbekommen, dass der iPod bei Musikquellen auftaucht und dann bekommt man mit der rechten Maustaste ein Kontextmenü, mit dem sich evtl. Dateien auf den iPod übertragen lassen. Aber beim Versuch, Stücke auf den iPod zu kopieren, stürzt Rhythmbox ab.

Amarok bietet mir ebenfalls die Initialisierung an, und gibt mir eine Liste von Gerätetypen vor, aus der ich auswählen soll. Ich weiß aber nicht, welcher Typ aus der Liste meinem Gerät am nächsten kommt. Farbe und Speicherkapazität sind ja klar (blau und 2GB), aber keine der Nummern passt so richtig auf mein Gerät. Jedenfalls gelingt es mir auch mit Amarok nicht, Dateien auf den iPod zu übertragen.

Ist das alles das Problem des iPods oder eher von Linux? Meiner Meinung nach ganz klar ein Problem des iPods: Es gibt einfach keinen Grund für irgendwelche Initialisierungen mit der Eingabe irgendwelcher Gerätetypen oder Seriennummern. Es gibt überhaupt keinen Grund, es komplizierter zu machen, als Dateien von einem Speichermedium auf ein anderes zu kopieren. Es gibt auch keinen Grund für Apple, die iPod-Datenstrukturen geheim zu halten, und dann selbst kein iTunes für Linux anzubieten.

Aber selbst, wenn es iTunes für Linux gäbe - ich würde es nicht haben wollen! Der nächste Schritt war nämlich, mir das 150 MB große iTunes-Programm für Windows herunterzuladen und dort zu installieren. Dabei sollte ich mehrere Nutzungsbedingungen abnicken und das iTunes-Programm irgendwelche Dinge an meinen Daten herumbasteln lassen. Wohlgemerkt das alles nur, weil Apple der Meinung ist, dass das einfache Kopieren von Dateien nicht geeignete Weg sei, um den iPod mit Musik zu beliefern.

Das Ergebnis war niederschmetternd: Das Programm ist völlig unintuitiv und es ist nicht klar, was es eigentlich leisten soll. Ich will nichts synchronisieren und ich will keine Musikstücke bei Apple kaufen! Ich will einfach meine digitalisierten Schallplatten auf diesem iPod haben! Irgendwie habe ich das dann mit Kopieren&Einfügen hinbekommen, aber iTunes wirft die Lieder aller Schallplatten zusammen und bringt sie in eine willkürliche Reihenfolge. Nach langem weiterem Herumsuchen und Herumprobieren gebe ich auf.

Fazit: Statt 5 Minuten Dateien auf den iPod zu kopieren, verplempere ich 5 Stunden damit, irgendwelche Software zu installieren und auszuprobieren, die dann nicht tut, was sie soll. Es bestätigt mich wieder einmal darin, dass dieses vernagelte Apple-Zeug nichts für mich ist. Mögen sich Apple-Fans damit auseinandersetzen und glücklich damit werden.

Bei der Konkurrenz kann man übrigens MP3-Dateien wie auf einen herkömmlichen Speicherstift kopieren und dann werden sie einfach abgespielt. So einfach kann es gehen! Kein Marketing-Gewäsch, von wegen Play it, Enjoy it, stattdessen funktioniert es ganz einfach! Allerdings scheinen praktisch alle MP3-Player mit der Sortierung der Musikstücke zu hadern.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 15, 2015 10:43 AM MEST


Make Love - Liebe machen kann man lernen: Die komplette Serie, Staffel 1-2 [3 DVDs]
Make Love - Liebe machen kann man lernen: Die komplette Serie, Staffel 1-2 [3 DVDs]
DVD ~ Ann-Marlene Henning

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verspricht mehr als es hält, 14. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In den Filmbeiträgen unterhält sich Ann-Marlene Henning mit Paaren, die verschiedene Probleme an sie herantragen. Dabei geraten sie schnell vom ursprünglichen Thema ab und landen wo ganz anders. Die Paare winden sich und ringen um Umschreibungen, um über die Sachen sprechen zu können, über die man normalerweise nicht spricht. Da kann ich mich immer kräftig mitschämen. Frau Henning hört geduldig zu und erklärt und die Paare lauschen ihren Erklärungen andächtig, nicken artig, wollen gute Schüler sein und ihre Hausaufgaben gut erfüllen. Nach einer Weile ruft Frau Henning freudig gespannt bei ihren Klienten über Skype an und fragt sie nach ihren Erfolgen. Die können sie auch immer vorweisen, aber genauerer Betrachtung entpuppen sie sich stets als dürftig. Ich habe den Eindruck, dass die Paare vor allem Frau Henning nicht enttäuschen und selbst nicht als schlechte Schüler dastehen wollen. Wahrscheinlich wäre es auch für die Produktionsfirma inakzeptabel, wenn es in einer Folge keinen Erfolg gäbe. Diese Folge würde man sich doch nicht auszustrahlen trauen, oder? Also reißen sich alle zusammen und machen sich was vor.

Alles in allem findet der geforderte offene Austausch nicht statt. Zu sehr sind die Filme von gesellschaftlichen Normen von Beziehung und Treue, und wie Männer und Frauen offiziell zu sein haben, bestimmt. Das unterbewusste wird hier nicht aufgedeckt. Eine Frau äußert, dass es ihrer Beziehung total gut tun würde, wenn ihr Mann ihr jede Woche Blumen schenkt. Der wird sich umgucken, wenn er das ernsthaft versucht. Ich denke, dass jemand der sein Intimleben retten will, mit Büchern zur Verführungskunst besser beraten ist.

Sehenswert sind die Animationen, die reale Aufnahmen mit künstlichen Blicken in das Körperinnere kombinieren. Das war's aber eigentlich auch schon, was man hier empfehlen kann.


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