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Rezensionen verfasst von
Patrick Wenderoth (Wutha-Farnroda)
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This Mortal Coil (Limited Edition)
This Mortal Coil (Limited Edition)
Preis: EUR 25,49

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders aber gut!, 20. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: This Mortal Coil (Limited Edition) (Audio CD)
Redemption sind seit ihrem Debut eine sehr beachtete Band. Mit dem Einstieg von Ray Alder als Sänger haben sie jedoch einen beachtlichen Sprung gemacht. Das beweist auch das Zweitwerk der Band, The Fullness of Time. Seit diesem Album ist einige Zeit vergangen, das Lineup hat sich etabliert und mittlerweile hat diese begnadete Combo ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht. Nach den überaus guten Vorgängerwerken war die Vorfreude auf This Mortal Coil meinerseits riesig. Nun liegt das neue Machwerk der Band vor mir und nach ausgiebigem Hören wage ich mich nun ein Urteil zu fällen. Fangen wir zunächst mit den wesentlichen Veränderungen zu den Vorgängerwerken an. Redemption sind anno 2011 reifer, düsterer und progressiver geworden. Beim ersten Hören fällt sofort auf, dass die Riffs härter braten, Ray Alder tiefer singt und das bei den Gitarrensoli die Fetzen fliegen. So weit so gut. Hat man sich erst einmal an den etwas anderen Sound dieses Albums gewöhnt, begreift man sehr schnell, dass man eine wahre Perle in der Hand hält. Das Gitarrenduo Bernie Versailles und Nick van Dyk geizt nicht mit perfekten, mega eingängigen Riffs und auch die Soli wirken trotz ihrer Virtuosität niemals aufgesetzt. Die schönen Harmonien der Vorgängerwerke kommen auch auf This Mortal Coil sehr gut zur Geltung. Insgesamt ist die Scheibe sehr gut und transparent produziert wurden, so dass eine schöne Dynamik beim Hören zu Tage tritt. Ein Verdienst der sicher Neil Kernon angerechnet werden kann.
Ein großer Pluspunkt der früheren Redemptionalben war jeweils der unglaubliche Gesang von Ray Alder und die schönen Hooklines. Über Ray braucht man sicherlich keine großen Worte verlieren, der Mann versteht sein Handwerk und die Art und Weise wie er große Gefühle herüberbringt ist einfach nur genial.
Die Hooks erschließen sich jedoch erst nach mehrmaligem Hören. So wird schnell klar, dass allein der Opener Path of the Whirlwind einen perfekten und markanten Chorus besitzt. Heraus sticht hier jedoch der Song No Tickets to the Funeral. Welch ein Ohrwurm. Sehr schön gelungen sind auch die mehrstimmigen Gesangspassagen in Perfect und Begin Again, sowie in Stronger than Death. Mit Let it Rain hat sich in das von der Grundstimmung eher düstere Album auch eine wunderschöne vielschichtige Ballade eingeschlichen, welche natürlich sehr viel Gefühl in die Seele des Zuhörers transportiert. Die epischeren Nummern der Scheibe, mit den Titeln Dreams from the Pit und Departure of the pale Horse, sind ebenfalls sehr schön anzuhören und wirken zu keiner Zeit zu statisch und konstruiert.
Bleibt mir nur noch kurz die Rythmusfraktion zu erwähnen, welche wie auch auf den Vorgängeralben, hier erstklassige Arbeit abliefert. Allein das Bassspiel von sean Andrews ist zum daniederknien. Chris Quirate an der Schießbude nimmt sich auf This Mortal Coil zwar etwas zurück, dennoch treibt er die Songs mit seinem nanometer genauem Drumming voran. Spitze. Allein aus instrumentaler Sicht ist das Album schon spitzenklasse.
Über Kurz oder Lang wird man auch um dieses Album nicht herum kommen. Dafür ist es einfach zu gut geworden und jeder Fan anspruchsvoller Musik wird sich auch hier sehr gut aufgehoben fühlen. Zum positiven Gesamtbild der Scheibe kommt noch das tolle Artwork von Travis Smith und als kleiner Bonus die Disk mit den Coverversionen. Ob man diese wirklich braucht sei einmal dahin gestellt, gut gemacht sind diese jedoch allemal.
Und zum Abschluss: Redemption sind in der Progressive Metalszene unabdingbar! I love them!


The Fullness of Time
The Fullness of Time
Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen Ein wunderschöner Zafir, 15. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: The Fullness of Time (Audio CD)
Zeit ist relativ. The Fullness of Time ist ein Album, welches trotz seiner Spielzeit von knapp 60 Minuten zu kurz ist! Dass dies keinesfalls negativ zu verstehen ist, wird der merken, welcher sich dieses Werk einmal zu Gemüte führt. Doch kommen wir zum Wesentlichen:
Das Album der Supercombo Redemption, welche keinen geringeren als Fates Warnings Ray Alder als Sänger gewinnen konnte, geht gleich straight zur Sache und haut Einem mit Threads ein mächtiges Riff um die Ohren. Der Chorus dieses Openers ist ebenso nicht von dieser Welt und so bekommt der erste Eindruck dieser Scheibe gleich ein positives Fazit. Natürlich (!) kann die Band dieses Niveau halten, denn mit Parker's Eyes ist den Jungs ein echter Hit gelungen, welcher einen tollen Text besitzt und im Mittelteil mit einigen zuckersüßen Solis zu überzeugen weiß. Spitze! Danach geht es wieder heftiger zur Sache Scarred knallt einem das ein oder andere Monsterriff vor den Bug und ist trotz seiner knapp acht Minuten Länge nie langweilig. Doch es kommt noch besser. Sapphire ist eine wahre Perle und erschließt sich womöglich in seiner vollen Vielfalt erst nach mehrmaligen hören. 16 Minuten sind natürlich kein Pappenstiel. Und dennoch muss man hier einfach die Bestnote zücken! Allein die virtuosen Gitarrensoli sind zum ausrasten gut! Abgeschlossen wird das Album mit dem Epos The Fullness of Time, welches sich in vier Teile untergliedert indem alle Bandmitglieder ebenfalls alle Register ihres Könnens ziehen.
The Fullness of Time ist ein ganz besonderes Progmetal Album geworden, welches die Trademarks Redemptions erstmalig in seiner gesamten Vielfalt definiert: Härte, Virtuosität, Hitdichte, gute Lyrics, zauberhafte Hooklines und nie langweilig werdende Songstrukturen. Fernab jedes (Metal-)Mainstreams bietet diese Band eine ganz besondere Art von Musik. Wer hier zugreift, der wird nicht enttäuscht werden! Und vorab kann man nur sagen, dass die weiteren Alben Redemptions ebenfalls mehr als nur empfehlenswert sind!


Parallels
Parallels
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 12,90

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in Fates Warnings Paralleluniversum, 4. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Parallels (Audio CD)
Nachdem Fates Warning mit Perfect Symmetry einen lupenreinen Klassiker des Progmetal fabriziert haben folgte nun Parallels. Den Mannen um Bandleader Jim Matheos und Goldkehlchen Ray Alder ist auch hier wieder ein Meilenstein in Sachen Prog gelungen. Im direkten Vergleich zum Vorgänger, macht der Hörer allerdings eine Erfahrung, welche er so noch nicht mit Fates Warning in diesem Maße gemacht hat: die Band klingt unheimlich kommerziell. Doch dieser erste Eindruck täuscht, denn auch hier scheint die Band im mathematischen Formelkasten gekramt zu haben und haut uns auch gleich durchs Hintertürchen grandiose Taktarten um die Ohren. Schon der Opener Leave the past behind besticht durch das punktgenaue, variabel zu Tage tretende Drumming von Mark Zonder. So akzentuiert, technisch perfekt und auf den Punkt genau spielt kein anderer. Höchstens Queensryches Scott Rockenfield kommt dem im perfekten Timing nach. Die Variabilität eines Mark Zonder ist unerreicht. Diese Perfektion, welche schon auf Perfect Symmetry zu hören war, wird hier fortgeführt. Ähnlich gelagert ist auch das Gitarrenspiel von Jim Matheos und Frank Aresti. Nie aufdringlich, unheimlich intensiv und mit wunderschönen Soli gesegnet. Auch Joe DiBiase am Bass weiß erneut zu überzeugen. Mit Mark Zonder bildet er auf Parallels erneut eine unschlagbare Rhythmusfraktion. Nun fehlt nur noch Ray Alder. Der singt einfach nur, und das unglaublich genial. Herausstechend sind hier The Eleventh hour und mein Favourite der Platte, Point if view. Genial! Grundsätzlich macht man beim Kauf dieses Album rein gar nichts falsch, ja es ist sogar ein Muss diese Platte als ambitionierter Progger im Schrank stehen zu haben. Fates Warning zelebrieren hier entspannten, eingängigen und mit zauberhaften Melodien und Hooks versehenen Metal, welcher in dieser Art nur von dieser Band gespielt werden kann.
Als besondere Anspieltipps der Platte seien hier das erwähnte Point of view, the eleventh hour und the road goes on forever genannt. Der Rest der Platte weiß allerdings ebenso zu überzeugen und wird ebenfalls seine Liebhaber finden.
Bei mir ist diese Platte sowieso schon fester Bestandteil meiner Lieblingsalben!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 31, 2013 8:45 PM MEST


Snowfall on Judgment Day
Snowfall on Judgment Day
Preis: EUR 16,05

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer Meilenstein im Progmetal Universum, 15. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Snowfall on Judgment Day (Audio CD)
Nun ist es also da, das lang erwartete neue Redemption Album. Es heißt Snowfall on Judgment Day, hat eine Spielzeit von über siebzig Minuten und klang durch die im In-ternet bereits vorgeführten Soundschnipsel recht viel versprechend. Doch wie präsen-tiert sich der Silberling in seiner vollen Länge? - Es ist müßig zu erwähnen, dass bei dieser Band erstklassige Könner an den Instrumenten am Werk sind und das Ray Alder (Fates Warning, Engine) ein Goldkehlchen hat. Dem entsprechend positiv bin ich an die Scheibe herangegangen. Um nun nicht weiter um den heißen Brei herum zu reden, das Album ist der Hammer!
Doch nun zu den Einzelheiten. Schon die beiden Vorgängerwerke Fullness of Time und The Origins of Ruin sind eine formidable Mischung aus Komplexität, Härte und zau-berhaften Melodien. Snowfall setzt diesen Trend fort, ohne dabei groß zu überraschen. Veränderungen findet man eher im Detail. Die Keyboards klingen durch den neuen Tat-senmann moderner und abwechslungsreicher. Immer wieder streuen sie kleine Farbtup-fer in das Riffgewitter der beiden Gitaristen. Die Rythmusfraktion war auch auf den Vorgängern schon erste Sahne und bestätigt auf Snowfall das gezeigte Können aus der Vergangenheit. Und dennoch ist das neue Album eine ganze Ecke reifer ausgefallen als seine Vorgänger. Das Riffing klingt moderner, die Keyboards setzen gekonnt Akzente, die Melodien und Hooklines wirken noch komprimierter und gezielter eingesetzt und Ray Alder bringt gesangstechnisch den ein oder anderen Progmetal Sänger gehörig ins schwitzen. Insgesamt ist Snowfall einen zacken härter ausgefallen als seine Vorgänger, ohne jedoch die typischen Redemption Trademarks zu vernachlässigen - die Melange aus Komplexität, Eingängigkeit und Härte.
Das Album beginnt mit dem Riffgewitter Peel, in dem Ray Alder überraschend hart singt und welches mit schönen Soli aufwartet. Es folgt Walls mit einer tollen Hookline und einem dezenteren Riffing um den Hörer vor der Riffmaschine Leviathan Rising eine Verschnaufpause zu gönnen. Hier wird das Gaspedal gehörig durchgetreten und keine Gefangenen gemacht. Der vierte Track, Black and White World ist ein acht Minu-ten Epos, welches zu keiner Sekunde langweilig oder abgedroschen klingt. Ray sing hier wunderbar, getragen wird das Lied von schönen Pianoklängen. Ein absolutets Highlight der Scheibe. Diesem Longtrack folgt wieder eine härtere Nummer namens Unformed. Diese wirkt zunächst etwas sperrig, eröffnet seine Qualitäten aber nach mehrmaligen Hören. Danach beginnt es ruhig. Keep Breathing besitzt einen schönen Spannungsbogen und entwickelt sich zu einen richtig heavy klingenden Track. Die Ly-rics hier sind besonders schön und melancholisch. Wieder ein unglaublicher Hammer. Bei Another Day Dies handelt es sich um einen recht kurzweiligen Track, welcher ge-tragen wird durch das Duell Ray Alder/James LaBrie (Dream Theater), wobei mir im direkten vergleich die Stimme Rays doch besser gefällt. Ansonsten bietet das Lied nicht viel herausragendes, ohne es jedoch abwerten zu wollen. Ein weiterer Höhepunkt des Albums ist What will you Say. Der Song lebt vom grandiosen Chorus, welcher sofort im Ohr hängen bleibt. Klasse! Darüber hinaus wird der Song geprägt von schönen Me-lodien und einen schönen Gitarrensolo. Nach What will you Say wird das Gaspedal wieder tief durchgetreten. Das Riffmonster Fistful of Sand läutet zum Showdown ein und bläst den Hörer noch mal richtig durcheinander. Diese heavyness steht den Jungs recht gut! Beendet wird Snowfall on Judgmentday mit dem elf Minuten Brocken Love Kills us All/Life in one day. Hier zieht man abschließend erneut alle Register. Dieses Lied ist ein würdiger Abschluss für ein gelungenes Album. Hier stimmt einfach alles! Melodien, Spannungsbogen, Riffs, Synthies, Stimmung, sind hier einfach nur genial. Jedem, der nur ansatzweise etwas von gutem Metal versteht, ist ans Herz zu legen, sich dieses Album zu kaufen.

Ich für meinen Teil hoffe inständig, dass es diese grandiose Band auch in Zukunft noch geben wird, denn der Hauptsongwriter und Bandchef Nick van Dyk ist an einer sehr aggressiven Form von Blutkrebs erkrankt, welche ihm nur sehr niedrige Überlebenschancen prognostiziert. Daher drücke ich Nick alle Daumen, dass er diese Dämonen besiegt und weiterhin solch berührende und einfühlsame Musik schreibt, denn das sind die Songs von Redemption trotz ihrer Härte! Danke Nick, Bernie, Ray, Sean, Chris und Greg für so tolle Musik.
Get well soon, Nick! Best wishes!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 22, 2010 11:44 AM MEST


Redemption - Frozen in the Moment: Live in Atlanta (+ Audio-CD)
Redemption - Frozen in the Moment: Live in Atlanta (+ Audio-CD)
DVD ~ Redemption

5.0 von 5 Sternen Redemption Livehaftig, 8. September 2009
Durch den Kauf des Redemption Albums The origins of Ruin bin ich quasi über Nacht zum Fan dieser begnadeten Combo geworden. Kaufte ich seinerzeit die CD insbesondere aus dem Grund, dass Fates Warnings Ray Alder bei Redemption singt, so überzeugte mich schon bald die gesamte Band mit ihrer virtuosen Musikalität. In der Schnittmenge von Dream Theater und Fates Warning zu hause, bieten die Jungs progressive Metal auf aller höchstem Niveau. Dies spiegelt auch dieses Livedokument wieder. Es ist schön zu sehen und zu hören mit welcher ausgelassenen Spielfreude die Jungs zu Werke gehen. Dabei lässt der Livemitschnitt der Show vom Progpower in Atlanta aus dem Jahre 2007 nichts anbrennen. Die Bildqualität ist klasse, die Schnitte ruhig und der Sound, wenn auch etwas zu bass- und schlagzeuglastig, Einwand frei. Hinzu kommen die überaus sympathischen Akteure und ein Ray Alder der wie seine Mitstreiter alles gibt! Hier ist es nur müßig zu sagen, dass allein der Mitschnitt des Konzerts für den Kauf der DVD spricht. Hinzu kommen noch allerlei wertige Extras, wie das Video zu Bleed me dry, ein bisher unveröffentlichter Instrumental Track und lustige behind the scenes Videoschnipsel. Toll! Ein weiterer Kaufanreiz dürfte die CD Version des Konzerts sein. So kann man auch einmal getrost ohne Bild dem Konzert lauschen.
Bleibt nur zu sagen, kauft das Ding, denn es ist sein Geld wert!


Perfect Symmetry (Expanded Edition)
Perfect Symmetry (Expanded Edition)
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 16,74

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt bis in jede einzelne Note, 3. September 2009
Nachdem auf dem Vorgänger Album No Exit Neuzugang Ray Alder als Sänger auftrumpfen konnte erwartet den Hörer auf Perfect Symmetry ein weiterer Newcomer. Diesmal wurde der Mann hinter der Schießbude ausgetauscht. Und um eines schon vorneweg zu nehmen, der Mann ist genial. So versiert, vertrackt und variabel klang der Vorgänger von Mark Zonder bei weitem nicht.
Doch nun zum Wesentlichen, dem Album. Hatten Fates Warning mit No Exit schon ein Meisterwerk geschaffen, so übertreffen sie sich auf Perfect Symmetry sogar noch einmal. Insgesamt wirkt das Album erwachsener, ausgefeilter und klanglich über jeden Zweifel erhaben. Zwar bewegt man sich hier langsam weg vom Thrash orientierten Progmetal, doch gewinnen ausgefeilte Melodiebögen, Harmonien und Progressive Kabinettstückchen zusehends an Bedeutung. So beginnt das Album mit Part of the Machine noch recht heavy und verspielt und Mark Zonder zaubert hier hinter seinem Kit den einen oder anderen Zungenschnalzer hervor, doch schon beim zweiten Albumtrack wird klar wohin die Reise geht. Es wird ruhiger, weniger hektisch und sogar etwas Hit orientiert. Denn als solchen kann man Through Different Eyes eindeutig bezeichnen. Der Chorus ist megaeingängig und man könnte den Jungs ja fast Ausverkauf unterstellen, würde man nicht genauer hinhören. Denn hinter den mainstream tauglichen Melodien verbirgt sich ein mächtig vertrackter Rhythmus, welchen jegliche Radiopopband selbst mit hundertjähriger Übung nicht fabrizieren könnte. Diesen beiden Songs folgt das coole Static Acts und das ebenfalls ruhigere A World apart. Song Nummer fünf beginnt ruhig und atmosphärisch. Ray Alder singt gemäßigte Vocals und der Song bahnt sich im seinen Verlauf zu einem wahren Progmonster. Gegen Ende des Songs duellieren sich die Gitarren göttlich mit einem Keyboardpart, welches von keinem geringeren als Kevin Moore eingespielt wurde. Violinenklänge untermauern das Klanggerüst dieses Hörerlebnisses. Absolut hörenswert! Der Überhit des Albums. Danach folgen die wieder ruhigeren und melodischeren Nummern The Arena und Chasing Time bevor dann ein toller Progpart den Schlusssong einleitet. Natürlich getragen von feinsten Gitarrensoli. Nothing left to say schlägt danach ruhigere Töne an und lässt das Album perfekt ausklingen.
Zusammenfassend betrachtet ist Perfect Symmetry geradezu perfekt und dürfte die Erwartungen der Fans anspruchsvoller Rockmusik vollends begeistern und befriedigen. Danke Fates Warning für so viel tolle Musik!

Die Special Edition des Album wartet darüber hinaus neben der überarbeiteten Version des Orginalalbums noch mit weiteren Goodies auf den Käufer. So befinden sich auf der zweiten Disc verschiedene Demoversionen der Songs. Die dritte Disc ist eine DVD mit Liveaufnahmen aus den Jahren 1989/90. Zwar ist die Ton- und Bildqualität hier relativ dürftig, doch für den nur etwas höheren Preis eines vollwertigen Albums kann man diese Special Edition allemal in den Einkaufskorb packen. Darüber hinaus machen diese Liveaufnahmen trotzdem Spaß, insbesondere vor dem Hintergrund dass die Band in dieser Besetzung heute nicht mehr existiert und Liveauftritte von Fates Warning sowieso recht rar sind.


Black Clouds & Silver Linings (Special Edition)
Black Clouds & Silver Linings (Special Edition)
Preis: EUR 26,11

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Silberstreif erhellt den Horizont, 1. Juli 2009
Wenn Dream Theater ein neues Album aufnehmen, dann sind die Erwartungen von uns Fans natürlich wieder unermesslich hoch. Das ist für die Band natürlich keine unüberwindbare Hürde. Zumindest scheint es so. Die letzten Traum Theater Alben seit Six Degrees of Inner Turbulence waren nicht immer die Überflieger wie ihre Vorgänger, oftmals klangen sie zu steril, zu heavy oder zu vorhersehbar. Es ist jedoch auch hier anzumerken, dass das Niveau auch hier schwindelerregend hoch war. Wo also steht nun die neue Wundertüte Black Clouds & Silver Linings? Die Ankündigung von Mike Portnoy ein Album zu schreiben, welches nur epische Tracks beinhaltet legte die Messlatte sehr hoch. Und nun ist Black Clouds da! Es ist warm, Abwechselungsreich, verspielt, magisch, ja wunderbar! Ich hätte nie geglaubt, dass die Scheibe so gut werden würde. Sie beginnt brachial mit dem 16minüter A Nightmare to Remember, der grandios nach vorne prescht, als scheine die Band ihr Glück in der Flucht zu suchen. Es folgt diesem ersten Epos der Hit A Rite of Passage, ein tolle Hymne, mit super eingängigen Refrain, einen genialen Riff und einem Wahnsinns Petrucci-Solo. Danach wird es erst einmal ruhig. Wither ist eine kurzweilige und wunderschöne Ballade. Ihr auf den Fuß folgt The Shattered Fortess und schon das Intro lässt verkünden, dass es sich hier um die Fortsetzung der 12 Steps Suite von Mike Portnoy handelt. Zahlreiche Zitate zu den vorhergehenden Teilen schmücken den Song, lassen ihn nie langweilig werden und verlangen dem Hörer einiges ab. Dieser Song zündet erst nach mehrmaligem hören. Nach The Shattered Fortress folgt The Best of Times. Ein herzzerreißendes Lied von Mike Portnoy über den Tod seines Vaters. Man kann den Schmerz den Mike beim Tod seines Vaters empfunden hat wahrhaftig nachempfinden. Dennoch zeigt dieser Song auch den Weg nach vorne auf. Ein sehr emotionaler Song. Das Grande Finale des Albums stellt der knapp 20 Minuten lange Track The Count of Tuscany dar. Was dem Hörer hier geboten wird ist aller erste Sahne. Lange haben Dream Theater keinen so formidablen Longtrack mehr abgeliefert. Octavarium war zwar gleichfalls genial, kann aber im direkten Vergleich mit genanntem Song nicht mithalten. Einem sphärischem Intro folgt ein klasse Riff nach dem anderen bevor das Lied im Mittelpart ein mördermäßigen Synthiepart enthält. The Count of Tuscany endet mit einem bombastischen Finale und lässt einem mit weit aufgesperrten Mund zurück.
Dream Theater celebrieren auf ihrem neuen Album Progmetal aller erster Kajüte, kaum eine Band kommt auch nur Ansatzweise an die Jungs ran. Dass James LaBrie hier einen erstklassigen Job abliefert ist fast müßig zu erwähnen. Es gilt für alle Dream Theater Anbeter dieses Album zu kaufen und auch alle Progfans sollten das Ding im Schrank haben. Wenn man dann noch ein solch wertiges Package mit erstklassigen Coverversionen und instrumental Remixes der 6 Albumtracks erhält, dann muss man einfach zugreifen!


The Origins of Ruin
The Origins of Ruin
Preis: EUR 20,71

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphäre, Gefühl und jede Menge Melodien!, 6. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: The Origins of Ruin (Audio CD)
Was kann schon schief gehen, wenn man einen Ausnahmesänger wie Ray Alder für sein Bandprojekt gewinnt? - Natürlich rein gar nichts, denn der Mann ist klasse und da ja seit 2004 nichts mehr neues bei Fates Warning entstanden ist und Mastermind Jim Matheos mit seinem O.S.I. Projekt beschäftig ist, singt Ray eben bei Redemption. Raus gekommen ist ein geniales Album, auch weil Nicolas van Dyk ein super Songwriter ist.
Aber fangen wir mal ganz von Vorne an. Das Album sartet rasant mit dem Hit The suffocating Silence" und schon hier wird einem klar, es werden keine Gefangenen gemacht. Furios geht es weiter mit Bleed me dry", The death of Fall and Reason" und dem ersten Longtrack "Memory". Spätestens hier merkt man, dass die Band musikalisch mächtig was zu bieten hat. Super Melodien, tolle Soli und dann diese Stimme. Doch das Highlight der Scheibe kommt erst noch! Mit dem Titeltrack gelingt Nicolas van Dyke ein echter Zungenschnalzer, kurz, ungemein tiefgreifend und dramatisch! So muss man Lieder schreiben! Doch nach dieser kurzen Erholung wird das Gaspedal wieder tief durchgetreten und man proggt sich zum Ende des Albums. Auch diese Songs sind allesamt unglaublich und mit dem formidablen zweiten Longtrack des Albums, Fall on you" klingt das Album wunderbar aus. Allerdings wird einem nach der letzten Minute der Scheibe sofort klar Schade schon vorbei!".
Redemption - Kann man nur empfehlen! Super Musiker und Ausnahme Sänger - weiter so!


A Matter of Life and Death
A Matter of Life and Death
Preis: EUR 6,99

6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als Dance of Death aber trotzdem nur Mittelmaß, 5. März 2007
Rezension bezieht sich auf: A Matter of Life and Death (Audio CD)
A matter of Life and Death

Lange musste man warten auf dieses Album und nach dem etwas schwachen Dance of Death hatte man große Angst das A matter of Life and Death auch nur wieder ein mittelmäßiges Maiden Album wird. Zum Glück, muss man nun sagen, ist diese neue Maiden Album nicht so schwach geworden wie sein Vorgänger und trotzdem ist es auch nicht so gut wie manche und die Band selber behauptet. Iron Maiden im Jahre 2006 sind nicht Iron Maiden 1988 oder 1984, während ihrer Hochphase. A matter of Life and Death ist lang, viele Songs sind recht progressiv, warten mit einigen tollen Riffs auf, enden oder verlieren sich aber immer wieder in Dudelarien. Die Highlights der Platte sind zweifelsohne Brighter than a thousand Sons (heavy Riff), The Pilgrim und die Single The Reincarnation of Benjamin Breeg. Der Rest ist oft gut oder beinhaltet gute Ansätze, wirkt aber hin und wieder zu lang. Iron Maiden sind eben nicht Dream Theater und somit stehen ihnen auch die langen Epen auf die Dauer nicht unbedingt. Somit muss man leider sagen, dass A matter of Life and Death zwar gut ist, aber garantiert nicht den Glanzpunkt Iron Maidens darstellt. Schade. Das für mich beste Maiden Album Seventh Son of a Seventh Son von 1988 bleibt also weiterhin unerreicht.

Negativ zu bewerten wäre außerdem noch die etwas zu drucklose Produktion. Bei aller Wertschätzung gegenüber Steve Harris, aber die Entscheidung das Album nicht zu mastern, war leider nicht die beste Entscheidung. Wäre die Produktion nur etwas besser, dann würde das Album nicht so dumpf aus der Anlage kommen. Bei vielen Heavyriffs, hätte mehr Power in der Produktion dem Album um einiges besser gestanden.

Also Maiden, der guten Dinge sind drei, also versucht es weiter, denn Brave new World war ja spitze!


Dream Theater - Live At Budokan
Dream Theater - Live At Budokan
DVD ~ Dream Theater
Preis: EUR 10,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wahrer Ohrgasmus, 5. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Dream Theater - Live At Budokan (DVD)
Live at Budokan"...

...ein ehrwürdiger Ort in Japan, eine große Halle in Tokio und der Schauplatz vieler großer Konzerte. Und hier trafen sich auch Dream Theater um einen denkwürdigen Abend zu zeleb-rieren. Mitgeschnitten wurde dieses Szenario für eine DVD und herausgekommen ist dabei ein echtes Erlebnis. Dream Theater liefern hier ein wahres Feuerwerk an Musikalität ab und das trotz einer auf den ersten Blick wenig breit gefächerten Setlist. Der Hauptaugenmerk je-nes Konzerts befand sich besonders auf den Alben Train of Thuoght", Six Degrees of inner Turbulence" und Falling into Infinity", älteres Material gab es nur in Form von Only a mat-ter of Time" vom Debüt der Band, Beyond this Live" von Scences from a Memory" und dem Megaseller Pull me under" vom Images and Words" Album. Und dennoch ist diese DVD ein wahres Highlight, wenn man sich nur einmal den instrumentalen Wahnwitz dieser Scheibe betrachtet. Bei Beyond this Life" verfällt die Band in eine geniale Jamsession mit einem krassen Gitarrensolo die in einem atemberaubendem Keyboard-Drum-Duell mündet. Was hier abgezogen wird ist eigentlich nur noch bloße zur Schau Stellung der virtuosen Mu-siker aber zu keiner Zeit langweilig. Viel Instrumentales wird weiterhin gebührend gefeiert und James LaBrie scheint immer etwas stiefmütterlich behandelt. Und das bei der Stimme! Eine herausragende Leistung kann man diesem hier allerdings nicht attestieren, vergleicht man seine Leistung mit der Metropolis 2000 DVD oder der aktuellen Score. Dies trübt das Konzerterlebnis aber nur wenig, denn diese Kleine Schwäche wird durch die anderen vier Musiker locker wett gemacht.

Die DVD bietet sehr viel fürs Geld, denn die Disc 2 beinhaltet noch eine Tourdoku aus Japan, ein Drumsolo von Mike Portnoy, wissenswertes und interessantes über das Equipment von Jordan Rudess und John Petrucci. Darüber hinaus erhält die Disc noch eine Multiangel-Funktion für das Instrumedly, und man muss hier einfach sagen, dass es schier unglaublich ist, mit welcher Leichtigkeit die Jungs an ihren Instrumenten zu Gange sind. Einfach grandi-os.

Bei aller Genialität des Konzerts und der wertigen Boni, gibt es aber auch einiges zu bemän-geln. Der Surroundsound ist zwar klasse, aber die Bildqualität und die Schnitte lassen oft et-was zu wünschen übrig. Das Kamerateam scheint mir nur Amateur/Hobbycharakter gehabt zu haben. Vieles ist etwas verwackelt, oft sind die Bilder unscharf und bei den Schnitten merkt man, dass es sehr schwierig gewesen sein musste gute Bilder und Einstellungen zu finden. Gerade zwischen den einzelnen Schnitten sieht man hin und wieder eine stark verwackelte Szene und manchmal fragt man sich: was wollte der Kameramann hier überhaupt filmen?". Und dennoch ist diese DVD ein ganz besonderes Schmankerl, da das Konzert an sich super ist (trotz der etwas beschränkten Setlist), der Sound passt, es kommt beim Ansehen eine echte Live-Atmosphäre auf und die Bonusdisc ist ebenfalls klasse.

Daher würde ich vier von fünf Sterne für die DVD als ermessen betrachten.

Also rein in den Player und genießen!


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