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Beiträge von Sören
Top-Rezensenten Rang: 196.634
Hilfreiche Bewertungen: 297

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Rezensionen verfasst von
Sören "bahiasolano"

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Uncouth Nation: Why Europe Dislikes America (The Public Square)
Uncouth Nation: Why Europe Dislikes America (The Public Square)
von Andrei S. Markovits
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen What does he really want to say?, 22. Juni 2016
I started reading Markovits' book with great expectations. One of his theses is that Europe develops an own identity by "hating" the US. I really doubt that. No national or continental identity can be built on hatred. Yes, many Europeans have become anti-American, and the US did its very best to support this attitude. If someone opposes the Iraq war, ex president Bush, gun laws, religious fundamentalism or even questionable customs like Halloween, he or she is not anti-American, he or she just uses common sense.
Can we reverse the trend of "hating" the US? Yes, we can! There is a lot that the US can learn from Europe: admit errors, introduce a voting system in which more than 28 % participate, provide social security for the citizens etc.
Markovits contributed little to that discussion. Sorry!


Über die Deutschen: Eine kleine Kulturgeschichte
Über die Deutschen: Eine kleine Kulturgeschichte
von Alexander Demandt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nachvollziehbarkeit, 1. März 2016
Alexander Demandts Kulturgeschichte besticht durch ihre gute Lesbarkeit. Besonders gelungen sind die Passagen über das Mittelalter. Der Text hat eine gewisse Portion an distanzierendem Humor, den sich der Autor aufgrund seines Alters zuschreibt. Vielleicht ist es ein generelles Problem, komplexe historische Prozesse "populärwissenschaftlich" (was immer das ist) darzustellen. Hier sehe ich die Schwachpunkte des Textes. Ganze 20 Quellentexte sollen für dieses Werk ausgereicht haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Demandt nicht einmal bei Hermann Glaser wissenschaftlichen Rat geholt hat. Bei seinen Ausführungen über das Duell findet auch die ausgezeichnete Arbeit von Ute Frevert keine Erwähnung. Es ließen sich viele Beispiele finden.
Etliche Textstellen machen neugierig, aber die Neugier wird nicht befriedigt. Demandt schreibt über Amerikaner mit deutschen Wurzeln. Gerne hätte ich erfahren, woher er weiß, dass ausgerechnet Elvis Presley deutsche Vorfahren hat (S.74). Leider gibt es im Text keine Quelle. Um bei der populären Kultur zu bleiben: hätte nicht auch Udo Lindenberg mal erwähnt werden müssen? Ohne ihn sänge heute noch jede deutsche Rockgruppe englisch.
Fazit: nach gründlicher Überarbeitung ein durchaus lesenswertes Buch


Die Stalingrad-Protokolle: Sowjetische Augenzeugen berichten aus der Schlacht
Die Stalingrad-Protokolle: Sowjetische Augenzeugen berichten aus der Schlacht
von Jochen Hellbeck
  Gebundene Ausgabe

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig über die "andere" Seite, 6. Juli 2015
Wie viele andere Leser hatte ich mir authentische Berichte von einfachen russischen Frontsoldaten erhofft. Das Buch enthält aber mehr oder weniger Berichte, die auf den Protokollen der von der sowjetischen Regierung eingesetzen Historikerkommission basieren. Hier lassen sich grundsätzlich Bedenken hinsichtlich der Objektivität anmelden. Der Autor versucht, die "andere" Seite in der Schlacht um Stalingrad zu veranschaulichen. Dabei bewegt er sich teilweise sprachlich in einem sehr euphemistischen Feld. Textbeispiel: "Im Verbund mit der Geheimpolizei schnürte die Partei in der Armee ein eisernes Band, aber auch wenn sie strafte, tat sie dies in erzieherischer Absicht, belehrend, antreibend, umformend." (S. 27) 'Das "Erzieherische" ist wohl wenig nachvollziehbar, wenn der Soldat bei dem Versuch, sein Leben zu retten, mit Erschießung von den eigenen Leuten rechnen muss.
Fazit: wenig Neues, wenig empfehlenswert!


Who the f#uck is Alice?: 101 Antworten auf die drängendsten Fragen der Popmusik.
Who the f#uck is Alice?: 101 Antworten auf die drängendsten Fragen der Popmusik.
von Evelyn Peternel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

1.0 von 5 Sternen Keine Antwort auf Fragen, 14. Juni 2015
Das Buch enthält einige Beiträge zu wohl eher zufällig ausgewählten Titeln der Popmusik. Wer Interpretationen zu bestimmten Texten sucht, wird hier enttäuscht. Der Aufsatz, der sich auf den Titel und den Song von Smokie bezieht, ist äußerst dürftig. - Es ist völlig unverständlich, wieso gerade der WDR solch einen Hype von diesem Buch machen konnte.
Fazit: (wie bereits von anderen Rezensenten angemerkt) Das Buch ist sein Geld nicht wert.


Wir sind im Bilde: Eine Geschichte der Deutschen in Fotos vom Kriegsende bis zur Entspannungspolitik
Wir sind im Bilde: Eine Geschichte der Deutschen in Fotos vom Kriegsende bis zur Entspannungspolitik
von Hartewig Karin
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bilder und ihre Hintergründe, 7. September 2014
Die Autorin widmet sich einem Medium, dem in der Wissenschaft wenig Aufmerksamkeiut zu Teil wird, nämlich der Illustrierten, zu der man allenfalls aus Langeweile in den Wartezimmern der Ärzte greift.
Besonders bemerkenswert an dem Buch ist, dass Karin Hartewig auch die Publikationen in der früheren DDR in ihre Analyse mit einbezieht. Dabei wird deutlich, wie politische Ereignisse in den Illustrierten in Ost und West unterschiedlich dargestellt wurden. Diese Erkenntnis ist nicht neu, wohl aber das Bildmaterial, mit der die Autorin ihre Aussagen belegt.
Auf den Leser warten etliche Überraschungen. Fotos, die man im Langzeitgedächtnis für authentisch gehalten hatte, werden als Fälschungen entlarvt. Ältere Leser werden "ihre" Illustrierte wiederfinden. Wo haben sie sonst dazu noch Gelegenheit.
Für jeden zeitgeschichtlich interessierten Leser (Leserin): UNBEDINGT EMPFEHLENSWERT!


UNCOUPLING
UNCOUPLING
von Diane Vaughan
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Secrets - initiators - social pressure, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: UNCOUPLING (Taschenbuch)
Diane Vaughan did qulitative research with in-depth interviews on how relationships come apart. The books lays emphasis on HOW and puts WHY into the background.This does not make the book less worth reading.
Vaughan points out that people starting a relationship do this often keeping certain SECRETS to themselves: I found this very important as this aspect is seldom covered in books on separation. It strongly reminded me of a scene described by Thomas More in his "Utopia". To make sure that nobody complains about a partner after marriage More suggests that future wife and husband should stand naked in front of each other and both should clearly say what he/she does not like about the partner. Taking this example symbollcally More already new that many relationships start with those secrets and become a major problem in marriage later.
Diane Vaughan had a problem in finding terms for the two people in separation. She chose INITIATOR and PARTNER: She is really not to blame that the English language does not offer any alternative. "The one who wants to leave" and "the one who is left" sounds a bit artificial but is more precise. Using Vaughan's terms we should better talk about "initiatresses" as more that 60 % of the divorces are started by women. Probably the gender aspect was not view as relevant when the book was first published.
To Vaughan the striking moment in the separation process is when the intention is made PUBLIC. This argument is understandable as it puts indivudals under enormous stress. Even in Western culture they are confronted with the danger of "losing face" when they consider continuing the relationship. I missed some data on the reactions of the social environment such as the different degress of resentment. Maybe the reactions of friends and family could be a topic for another academic paper.
Vaughan did not say much about the role that new lovers play in the separation process. None of the persons interviewed expressed that the relationship was definitely over when the partner had started a new sexual relationship. Probably this experience was too sad to be reported in an interview.
Vaughan gives a wonderful summary of the separation process in comparing it with a game of "Monopoly". It surprised me at first, then I found it very convincing.
All in all, "Uncoupling" is a wonderful book. A deeper interpretation with a bit more sociology would have made it even more worse reading. Vaughan says that people leave the relationship because they are unhappy. Unhappiness probably has different degrees. I really wanted to know when "enough is enough". Maybe Vaughan will answer that question in another book.


Mauerjahre: Leben im geteilten Berlin
Mauerjahre: Leben im geteilten Berlin
von Jost-Arend Bösenberg
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Doch noch Neues von der Mauer, 27. Januar 2014
Berlin und seine Mauer sind in unzähligen Darstellungen beschrieben worden. "Mauerjahre" besticht durch seine Liebe zum Detail. Wer hat schon gewusst, dass ein Hochhaus in einer Plattenbausiedlung in 110 Tagen fertig war? Diese Einzelheiten mögen mit Blick auf die "große" Geschichte nicht von Belang sein, dem heutigen Leser geben sie aber in sehr anschaulicher Weise Einsichten in die reale Lebenswelt der Berliner zur Zeit der Mauer. Die Bilder in dem Band sind sehr sorgfältig ausgewählt und nicht die Standardfotos, die jede Dokumentation zeigt. Warum im oberen Zehntel der Seiten ständig dieselben Bilder ohne Bildunterstrift stehen, erschließt sich dem Leser nicht. Dennoch ein unbedingt empfehlenswertes Buch, das auch die Übersetzung in andere Sprachen verdient.


The End of Men: And the Rise of Women
The End of Men: And the Rise of Women
von Hanna Rosin
  Taschenbuch

2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dear Mrs Rosin, dear journalists, 26. Februar 2013
Dear Mrs Rosin,
Dear journalists,

It is a journalist's job to report what happened. So leave analysis of society, including the gender issue, to those people who have studied it. It is well known that you feel that it is your job to transfer a complex matter to a wide audience. But the outcome of these attempts has always been poor. The more provoking the theses the more money ran into your pockets. That's all.

Dear(potential) readers, especially those working in the field of gernder studies,
Don't waste any time on books of that sort. Empirical evidence means nothing to authors like Rosin. They will go on "selling" e.g. anal sex as part of women's liberation or come up with other awkward ideas. So stop developing your counter arguments. The matter is not worth it.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 23, 2016 12:32 PM MEST


Josef Heinrich Darchinger. Wirtschaftswunder (Photography)
Josef Heinrich Darchinger. Wirtschaftswunder (Photography)
von Frank Darchinger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als noch ein Buch über die 50er Jahre, 16. Dezember 2012
Über die 50er Jahre sind mittlerweile so viele Bücher erschienen, dass selbst der Leser, der sich für den Zeitraum sehr interessiert, sich den Kauf eines weiteren Buches genau überlegt. Darchingers "Wirtschaftswunder" fällt in mehrerlei Hinsicht aus dem Rahmen. Im Gegensatz zu den meisten Büchern über den Zeitraum ist Darchingers Fotosammlung in Farbe. Sie wird durch einfühlsame Texte ergänzt, die einmal nicht vom Tenor "Wir sind wieder wer." bestimmt sind. Zu den Bildunterschriftenb gibt es eine englische Übersetzung, die dem ausländischen Leser den großen historischen Wandel gut verständlich vermittelt.
Was macht nun das Besondere der Fotos aus? Darchinger hält die Kamera direkt auf die Menschen. Die können damals noch nicht geahnt haben, welche Einsichten der heutige Betrachter erhält. Sie hätten die Szenen als nicht fotografierwürdig ("verknipst") empfunden. Da ist der Blick auf einen jungen Mann, dem gerade eine Prothese angepasst wird. Ein anderes Mal zeigt uns Darchinger ein Schuhgeschäft und fotografiert 4 Kunden, die von 3 Verkäuferinnen bedient werden. Ein heutiger "Schuhpark" mit One-woman Service lässt grüßen.
Der Blick auf das scheinbar so Alltägliche löst beim Betrachter heute eine tiefere Reflektion aus. Darchinger führt den Leser auch in die "bessere" Gesellschaft mit Damen beim Kaffeekränzchen und der völlig selbstverständlichen Zigarette, damals Ausdruck weiblicher Emanzipation. Dieses "Normale" durchzieht den gesamten Bildband. Ein letztes Beispiel: Personen, teilweise in Badekleidung, schauen auf einen Verkehrsunfall mit zwei angedeckten Toten. Vermutlich glaubten die Zuschauer, Darchinger mache ein Unfallfoto. In Wirklichkeit lenkt er den Blick auf die Umstehenden und zeigt, wie sie mit dem umgingen, was zwar auch damals eine Sensation und dennoch "normal" war. - Alles in allem: ein Bildband, den man sich unbedingt zulegen sollte, ein gutes Gastgeschenk für einen Besuch im Ausland.


Sozialstruktur Deutschlands, UTB basics
Sozialstruktur Deutschlands, UTB basics
von Johannes Huinink
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Einführung in die Sozialstruktur Deutschlands, 2. Oktober 2012
Sicherlich ist und bleibt Rainer Geißler der "Papst" in Sachen Sozialstruktur. Aber mit dem Band "Sozialstruktur Deutschlands" legen Johannes Huinink und Torsten Schröder eine hervorragende Ergänzung zur bisherigen Beschreibung der Sozialstruktur vor. Sicherlich war den Autoren bewusst, dass man die Gesellschaft Deutschlands nicht in einem Buch beschreiben kann. Deshalb haben sie Kürzungen im Bereich der Lebensformen und auch des sozialen Wandels vorgenommen. Dafür wird der Leser mit einer umfangreichen Beschreibung von sozialer Ungleichheit entschädigt. Obwohl es zu dem Aspekt eine Vielzahl von Theorieansätzen und Erklärungsmustern gibt, gelingt es den Autoren, sehr komplexe Theorien wie den Strukturfunktionalismus in verständlicher Form darzustellen.
Das Buch ist als Einführungstext in der Soziologie von großer Bedeutung. Die gute didaktische Aufbereitung (Lernkontrollfragen, Schlüsselbegriffe am Seitenrand, Beschränkung auf wesentliche Texte im Literaturverzeichnis usw.) ermöglichen es dem Studierenden, einen guten Zugang zur Sozialstruktur Deutschlands zu bekommen.


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