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Beiträge von Senf, Alexander
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Rezensionen verfasst von
Senf, Alexander

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Mezmerize
Mezmerize
Preis: EUR 5,49

24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualität vor Quantität, 25. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Mezmerize (Audio CD)
Zunächst erstmal:
Sorry, aber ich kann die Diskussion ob der zu kurzen Spielzeit von MEZMERIZE nicht ganz nachvollziehen. Für meinen Geschmack ist es ein musikalischer Meilenstein (was sicherlich Gesckmackssache ist) und ich wage zu behaupten, dass man die Qualität eines musikalischen Werkes nicht wirklich an der Spieldauer festmachen kann.. Und ja, die Aufteilung in zwei Alben ("Hypnotize" erscheint wohl Oktober/November 2005) klingt schon einbisschen nach Kommerz - aber was hätte man machen sollen? Es waren zuviel Songs für ein Album, also hat man es verteilt - so dass jedes der beiden Alben einen Fluss hat. Hätte man denn unbediingt noch 3 Füllsongs einbringen sollen? Ich glaube nicht, dass dem Hörer zwei rein gezwungene Songs das Album besser gemacht hätten.
Oder ist ein Album, das 70 min mittelmäßige Musik bietet besser als ein Album, dass 36 min hochklassige Unterhaltung (mal wieder: Gesckmackssache!) bringt? Wenn ich ehrlich sein soll, gab es sowohl auf dem genialen Debütalbum als auch auf dem nicht minder großartigen Nachfolger "Toxicity" immer 2-3 Songs, die mir nach dem 3. mal Hören nicht so viel gegeben haben wie der Rest und deshalb denn auch zumeist übersprungen wurden.
"Mezmerize" läuft bei mir vom Anfang bis zum Ende durch, da jedes Lied abwechslungsreich, eigenständig und interessant ist. Was die Vier hier veranstaltet ist zwar musikalisch definitiv typisch SOAD (alles andere wäre auch seltsam..), trotzdem hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass sie sich wiederholen. Das Songwriting auf „Mezmerize" hat noch einmal kräftig zugelegt und bietet, was die Dynamik angeht, eine einzige Achterbahnfahrt. Dabei kommt natürlich auch der typische „Freakfaktor" nicht zu kurz - allerdings merkt man davon als Fan nicht mehr soooo viel wie ein „Aussenstehender" (neuer Hörer), hat man sich doch inzwischen daran gewöhnt keine Standartkost, sondern den ziemlich eigenen System-Style vorgesetzt zu bekommen. Generell wirkt das Album frisch, unbefangen und wie aus einem Guss, der Erfolgsdruck scheint SOAD auf jeden Fall nicht die Inspiration genommen zu haben.
Ob einem das Album nun gefällt oder nicht ist natürlich, wie gesagt, Geschmackssache - die musikalische Qualität des Werkes dürfte der unvoreingenommene Betrachter aber auf jeden Fall anerkennen!
AN BAMI-GORENG:
HÄH? Extrem aussagekräftiges Review - mal von grammatikalischen Gesichtspunkten abgesehen.. Okay, das Album gefällt dir nicht, soweit kein Problem. Aber wie einem ein 36 min Album nach 10 Minuten langweilig werden kann (wobei die ersten zehn Minuten musikalisch tatsächlich abwechlungsreicher sind, als bei anderen Bands ganze Alben..) ist mir nicht ganz verständlich. Evtl sollte man einem Album auch ein bisschen mehr Zeit geben? Sonst entgehen einen nämlich sämtliche „Grower" - Alben.. Der zweistimmige Gesang, der durch die größeren Anteil von Gitarrist Daron einen höheren Stellenwert als bisher hat, ist sicherlich, wie alles, Geschmackssache (mir gefällts, siehe SOAD - Freakfaktor). Wie du aber auf die Idee kommst, das dieser falsch abgemischt ist, entzieht sich meinem Verständnis.. Dir gefällts net - kein Problem! Aber es klingt auf jeden Fall nicht „falsch" oder sonst was - wäre bei einer Produktion von Rick Rubin aber wohl auch etwas seltsam..
Eigener Geschmack schön und gut, aber trotz allem doch bitte fair und objektiv bleiben - sonst ist man nicht besser als die, die schon vor Release eines Albums fünf Sterne vergeben, weil ja auch die letzten schon so toll waren.. Irgendwie verlieren die Rezensionen durch sowas an Sinn..


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