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keine Ahnung

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Melitta M 652-020304 Look de Luxe Kaffeefiltermaschine -Aromaselector -Tropfstopp schwarz/silber
Melitta M 652-020304 Look de Luxe Kaffeefiltermaschine -Aromaselector -Tropfstopp schwarz/silber
Wird angeboten von Maneki-neko Japan

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gehobeneres Basisgerät, 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte jahrelang mehrere Kaffeemaschinen ausprobiert und stand immer wieder vor Problemen. Zum einen neigen die billigeren Geräte dazu, schnell poblik auszusehen und sozusagen die Küche ästhetisch zu versauen. Zum anderen fehlte selbst beim Verwenden teurerer Kaffeepulver irgendwie immer die aromatische Fülle beim Aroma. Der Kaffee war meist entweder bitter oder hinterließ wässrigen Geschmack. Außerdem tropften fast alle Geräte einschließlich der Kanne und hinterließen die unter der Kanne auf der Hitzefläche üblichen eingebrannten Flecke. Der Papierfilter knickte auch manchmal um, sodass es die richtigen "Sauereien" rund ums Kaffeekochen auch manchmal gab, einschließlich mitschwimmenden Pulverresten im Endprodukt.

Bei der Suche nach einer Kaffemaschine mit der das Kaffekochen Spaß macht kam ich schnell zu der Überzeugung, dass man einen Hersteller wählen muss, der sich sowohl mit Kaffee(pulver) als auch mit Geräten auskennt und somit nicht nur an der rein technischen Funktionsweise des Gerätes interessiert ist sondern verstärkt auch in Richtung Aroma und Geschmack. Melitta ist sowohl beim Pulver als auch bei den Geräten eine Marke mit sehr viel Fundament an Tradition und Erfahrung.

Im mittig unteren Preissegment fiel mir sofort dieses Gerät hier auf aufgrund der ansprechenden Optik. Zwar gibt es noch ein Modell dieser Reihe, das weniger Plastik (dieses Gerät hier ist komplett aus Plastik) und mehr Metallteile hat und deswegen mehr gelobt wird. Aber dass ich mich für dieses Gerät hier entschieden habe, habe ich nicht bereut.

Das Gerät sieht ausgepackt genauso aus wie auf der Abbildung, es ist also nicht zu Verkaufszwecken im Bild optisch getunt. Oben auf dem Deckel kann man ein Regulierunsrädchen mit bedienen. Der Filterbehälter wird nicht nach vorne rausgezogen so wie bei anderen Geräten sondern es befindet sich ein Gesamtdeckel oben drauf, der sich per Knopfdruck aktiviert (anscheinend per Federdynamik) nach oben öffnen lässt. Das Design ist nicht nur optisch ansprechend, da relativ puristisch und funktional gehalten, sondern das Sauberhalten/trockene Abwischen des Gerätes ist auch sehr einfach aufgrund der ebenen Oberflächen. Die Kanne ist sehr handlich.

Geschmacklich schmeckt der Kaffee sehr zufriedenstellend, so wie Kaffee eben schmecken muss und wie man es kennt wenn die Omas früher immer zusammensaßen am Nachmittag und zum Kaffee Kuchen aßen. Ich bilde mir ein, bei keiner anderen Maschine bisher so einen vollmundigen Geschmack hinbekommen zu haben. Am besten funktioniert es mit Melitta-Pulver.

Fazit
Das Gerät bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Einen Punkt Abzug gibt es, weil der Tropf-Stop beim Herausziehen der Kanne nicht hundertprozentig funktioniert und hier und da noch ein Fleck auf der Hitzefläche landet.


Persönlichkeitsstörungen verstehen: Zum Umgang mit schwierigen Klienten (Fachwissen)
Persönlichkeitsstörungen verstehen: Zum Umgang mit schwierigen Klienten (Fachwissen)
von Rainer Sachse
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,95

18 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zum großen Teil unsinnig, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Titel des Buches suggeriert, dass zum Verständnis von Persönlichkeitsstörungen und "schwierigen Klienten" beigetragen werden soll. Diesem Anspruch wird das Buch nicht gerecht.

Hauptmessage ist im Buch immer wieder, dass alle im "Team" (wie der Autor es nennt) und auch die Angehörigen die Diagnose der konkreten Persönlichkeitsstörung erfahren sollen und dann entsprechend die im Buch vorgestellten paranoid anmutenden Erklärungswelten übernehmen sollen.

Inhaltlich wird auf das Thema Persönlichkeitsstörungen aufbauend auf einer verschachtelt komplizierten Hintergrundlogik eingegangen und es werden immer wieder kurze Situationsbeschreibungen aus dem klinischen Praxisalltag vorgestellt, die im Interpretationsraster einer Persönlichkeitsstörung betrachtet werden.

Ziemlich zu Beginn ist der erste Fall (Seite 18). Herr Müller hat Küchendienst zusammen mit Frau Schmitz und Frau Schmitz kommt einfach nicht. Dieses Problem betreffend wendet sich Herr Müller auf vernünftige Art an die Pflegekraft. Von dieser erhält er nun eine kaum auf sein Problem eingehende und zudem irritierende Antwort. Alles was Herr Müller nun fortan als Reaktion zeigt wird dann zur Projektionsfläche eines im Zusammenhang mit einer "Beziehungsstörung" stehenden innerpersonellen psychischen Reaktionsgeschehens, auf welches detailliert eingegangen wird und das angeblich für sogenannte "negative Selbstschemata" spricht.

Recht schnell danach kommt der nächste Fall (Seite 24). Eine Patientin mit Angst-/Paniksymptomatik wird kurzfristig zum stationären Aufenthalt angemeldet. Der niedergelassene Psychiater hat ihr nur Medikamente verschrieben, was ihr nicht half und nun hat sie sich an den Hausarzt gewendet der ihr die Einweisung vermittelte und ihr Freund will sie dann bringen. Anhand dieser Informationen ist laut Buch die Patientin bereits eine Art simulierende intrigante Giftschlange, die ein Spielchen spielt. Die konkrete anzunehmende Persönlichkeitsstörung wird auch schon geahnt, weitere spekulativ zu erahnende Störungs-Nuancen folgen, völlig vorurteilsfrei und nachvollziehbar also. Die Symptomatik und mögliche Behandlungsformen (Empfehlung von Entspannungstechniken oder ähnliches) oder gar die Frage, ob sie vielleicht einfach die Medikamente nicht verträgt, interessiert keinen. Wichtig ist, dass die Frau gestoppt wird in ihrem manipulativen Verhalten, das bereits dank Ferndiagnose zu erwarten ist.

Dann kommen "Modell der doppelten Handlungsregulation", "Motivebene" (einschließlich Struktogramm) und andere kuriose ideenflüchtige Gedankengänge werden erklärt, die fehlende Sporthose einer Patientin wird zum Diplomatieinstrument erhoben und danach ist hier und da was gescheites zu lesen (allerdings fragt man sich immer, was das Geschriebene nun mit Persönlichkeitsstörungen und angeblich "schwierigen" Klienten zu tun haben soll).

Es wird auch am Ende des Buches wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass alle die Diagnose der Persönlichkeitsstörung erfahren. Und selbstverständlich sollen alle das im Buch vermittelte (weltfremdliche) Hintergrundverständnis mit anwenden. Die Patienten können einem nur leidtun, denn mit solchem Unsinn kann so mancher in unnötige zusätzliche Isolation und Aggression getrieben werden.

Menschliche Natürlichkeiten werden immer wieder ins pathologische gezogen (z B die Schutz- und Hilfsbedürftigkeit) sodass man auch versteht, warum Psychiater am liebsten medikamentös sedierte Zombies vor sich haben, die kaum noch zu menschlicher Regung fähig sind.

Fazit

Der Autor macht eigentlich einen vernünftigen und sympatischen Eindruck, aber das Buch ist irgendwie komplett daneben. Möglicherweise dient es lediglich der Aufarbeitung von unverarbeiteten Praxisfällen.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 21, 2016 9:31 PM CET


Logik und Algebra: Eine praxisbezogene Einführung für Informatiker und Wirtschaftsinformatiker
Logik und Algebra: Eine praxisbezogene Einführung für Informatiker und Wirtschaftsinformatiker
von Frank Staab
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Sehr verständlich gestaltet, 3. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist sehr einfach, verständlich und komprimiert geschrieben sowie puristisch und übersichtlich gestaltet. Es wird sowohl seinem Titel als auch der Beschreibung gerecht. Eine Überfrachtung mit verwaschen formulierten Texten und mathematischen Zeichen findet nicht statt.


Das Chaos da draußen: Wie Du Deinen autistischen Alltag besser bewältigen kannst
Das Chaos da draußen: Wie Du Deinen autistischen Alltag besser bewältigen kannst
von Lasse von Dingens
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht zwangsläufig hilfreich, 3. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sowohl der Sozialisierungsgrad, als teilweise auch der Grad der Fähigkeiten, von dem aus dieses Buch geschrieben ist, scheint sehr hoch zu sein. Die Sätze sind meist kompakt und sie zu verstehen, genau wie auch das ganze Buch zu verstehen, setzt große Fähigkeiten voraus. Es betrifft genau die Fähigkeiten, die Menschen mit Autismus wohl oft nicht haben, nämlich einen Durchblick zu bekommen im Dschungel an komplex assoziierten Informationen des Sozialisierungsgeschehens.

Am Anfang des Buches steht geschrieben, dass das Buch helfen soll, eine Art Fettnäpfchen-Frühwarnsystem zu sein. Genau das tut es nicht zwangsläufig.

Das Buch setzt auch voraus, dass viele Dinge bereits verstanden sind und gekonnt werden.
Dies merkt man z B auch an den Beschreibungen zum Thema Hygiene, Ernährung, Sauberkeit und anderen alltagsbezogenen Dingen. Z B so Begriffsbenutzungen wie "Neutralreiniger" oder "allgemeine Verschmutzung" sind für jemanden, dem das Reinigen des Zimmers oder der Wohnung nicht leicht fällt, alles andere als praxisunterstützend. Beim Thema Ernährung usw eben das gleiche.

Wenn man eine Wohnung will, soll man sich laut Buch an einen Makler wenden. Auch das kann man so pauschal nicht stehenlassen. Außerdem gibt es ja noch die ganzen Zwischenschritte, wie bspw Beachtung des Budgets von Miete und Nebenkosten. Mietvertrag vielleicht einen anderen mal mit lesen lassen wird bspw auch nicht genannt. Dafür ist der wichtige Punkt mit dem Problem Privatvermieter angesprochen. Beim Thema Möbel sind die wichtigsten Möbel nicht genannt und erklärt und die Tatsache, dass es viel Müll zu kaufen und geschenkt gibt, mit dem man sich die Wohnung hürdenstärkend befüllen kann.

Auch wird bspw dazu geraten, dass wenn man sich gemobbt fühlt, man das so schnell wie möglich mit seinem Vorgesetzten besprechen soll. Möglicherweise sollte man da erstmal mit einer Person sprechen, die man privat sehr gut kennt und der man vertraut, bevor man gleich zum Chef geht.

Es sind viele gute Erklärungen und Tipps in dem Buch drin. Aber die vielen Pauschalempfehlungen, die beim Befolgen für Menschen mit Schwierigkeiten dann zu neuen Problemen führen können, sind zum Teil nicht überdacht genug und meist eben zu pauschal gehalten obwohl dennoch verbal sehr voluminös beschrieben.

Zu naiv ist bspw der Bereich Krankenhaus. Wenn einem eine Operation empfohlen wird, soll man die ruhig machen lassen. Möglichkeit der Zweitmeinung einholen bspw wird nicht genannt.

Bus- und Bahnfahren sind widerum von ziemlich hohem Grad an Fähigkeiten ausgehend sowie ziemlich kompliziert beschrieben.

Bei Haustieren wird nicht darauf hingewiesen, dass diese auch Pflege brauchen und Schmutz machen können. Das mag jetzt blöd klingen, aber viele Dinge sind eben nun leider nicht selbstverständlich.

Das Buch ist zwar sehr schön zu lesen insgesamt, aber es ist eben nicht die Art von Praxisratgeber die unbedingt behiflich ist und ich denke auch, dass das Buch zum einen sehr viel voraussetzt und zum anderen vieles zu sehr mit Pauschalempfehlung angeht.

Sehr gut gelungen ist dafür auf Seite 11 die Tabelle, in der einfache Alltags-Situationen sehr gut dargestellt und verglichen sind.

Auch sehr gut ist die Darstellung der Erfahrungen im Arbeitsbereich, wie bspw das mit den Hierarchien. Aber letztenendes sind sowas dann eben doch eher fast schon "Luxusprobleme" und viele Menschen mit Autismus kommen erst gar nicht dazu, so weit zu kommen.

Bei einem Ratgeber für Menschen mit Autismus ist es wohl schwierig, den Spagat hinzubekommen zwischen dem Blick fürs Wesentliche und der Erfassung der kleinen banalen Alltagsfallen, ohne dass die Betroffenen dann widerum dastehen als seien sie komplett bescheuert. Es gibt viele Menschen mit Autismus, die unter totaler Bevormundung stehen, weil eben der Blick für ihre eigentlichen Schwierigkeiten schwer zu vermitteln ist.

Abgesehen von Susanne Schäfers Buch ist dieses Buch hier die einzige Betroffenenliteratur, welche überhaupt ansprechend und sinnvoll erscheint. Dennoch ist das Buch zu unstrukturiert, das Papierformat zu klein (wodurch die Buchinhalte zu zerrissen und unübersichtlich sind), auch sind einige Rechtschreibfehler drin, einige Stichworte (z B Hygiene) werden doppelt und zum Teil mit intransparenter Bedeutung benutzt, und eben die allgemeinen inhaltlichen Schwachpunkte.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2014 4:35 PM MEST


50 Fälle Psychiatrie und Psychotherapie: Bed-side-learning - mit Zugang zum Elsevier-Portal
50 Fälle Psychiatrie und Psychotherapie: Bed-side-learning - mit Zugang zum Elsevier-Portal
von Gitta Jacob
  Taschenbuch

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unterstes Niveau, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der professionalisierte Unfug in der klinischen Psychiatrie fußt auf mehreren Säulen. Eine davon besteht aus den (mit in andere schulmedizinische Bereiche hineinreichenden) Etikettier- und Behandlungstechniken, welche den Bemühungen einer standardisierten Strukturierung unterliegen und welche dieses Buch ausgehend von der Perspektive des klinischen Tagesgeschäftes versucht näher zu bringen.

Auf 300 Seiten werden 50 Fallgeschichten vorgestellt, sodass sich das Ausmaß der Interpretations- und Handlungsneurosen, denen jeder Fall unterliegt, bereits am Verhältnis Seitenzahl/Fälle ganz gut erkennen lässt.

Inhaltsverzeichnis und Stichwortregister zu Beginn des Buches sind, genau wie der Rest des Buches auch, visuell sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet. Bei manchen Fallgeschichten sind am Ende vereinzelt Literaturempfehlungen mit genannt.

Ziemlich diffus und ohne erkennbare didaktische Strategie wird immer wieder auf das pharmakologische Herumexperimentieren am Patienten eingegangen, welches im Buch verkaufsrhetorisch als "Nebenwirkungsmanagement" bezeichnet wird. Ein Lithiumpass ist dabei wichtig, um besser einschätzen zu können, wann der Patient kurz vorm krepieren ist (man muss es leider so hart sagen).

Das Buch gibt insgesamt ganz gut wieder, dass ein Mensch im Alltag der klinischen Psychiatrie zur "Behandlungsware" degradiert ist und auf dem Weg der ganzen Abstraktionen dabei viel Verstand und Menschlichkeit verloren geht.

So z B beim Fall einer 86jährigen Patientin (Fall 29). Die Frau scheint einfach nur ihr Gebiss zu suchen, wird aber sofort medikamentös sediert und bekommt eine Psycho-Diagnose.

Bei Fall 48 bekommt eine alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern, in Helfer-Beruf, mit Kummerspeck und einer Art Erschöpfungsdepression die Diagnose einer "Binge-Eating-Disorder" verpasst und soll sich dann, auch zuhause vor ihren Kindern, immer hinsetzen und Essprotokoll führen. Der Clou ist dann noch, dass ausgerechnet sie sogenannte "Übungen zum sozialen Kompetenztraining" machen soll und da fragt man sich schon, wie weit die projektive Identifikation bei Therapeuten eigentlich gehen kann.

Auch sonst mangelt es dem Buch nicht an Stellen, bei denen die Frage aufkommt, ob das Buch eigentlich Satire sein soll.

Der bombastische moderne Vermerk "bed-side-learning" auf dem Cover steht im völligen Kontrast zu den mittelalterlichen Inhalten des Buches

Immerhin ist das Buch dann doch modern genug, um einen Zugangscode zum www-Portal des Verlages mitzuliefern. Dort kann der Leser, wenn er es denn will, die Highlights des Publikations-Entertainments bestaunen kann und sich schonmal orientieren, wo er seine kognitiven Fähigkeiten später mal so lassen will.

Fazit
Das Buch wird seinem Titel gerecht, enthält viele Informationen und macht den Klischees die über die Psychiatrie so existieren alle Ehre.

ps
Bei Fall 42 wird leider nicht erfragt, ob eine OP stattfand um somit ein Delir (nach Narkose) auszuschließen.
Außerdem sollte ein Arzt vielleicht, bevor er das eigenständige Ziehen eines Katheters gleich als "selbstverletzendes Verhalten" wertet, sich selber so ein Teil mal für ein paar Tage dranmachen.
Perspektivtausch (Arzt ist in der Rolle des Patienten und hat den Arzt vor sich) ist anscheinend wohl ohnehin das einzige, was in der Psychiatrie mal Fortschritte bewirken kann.


A State Of Trance 2012
A State Of Trance 2012
Preis: EUR 17,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A State Of Trance 2012 (Audio CD)
Es gab schon bessere Alben.
Insgesamt liegt es aber wohl auch dran, dass der Vocal- und Progressive-Bereich nach den zurückliegenden erstklassigen Jahren ziemlich ausgereizt ist.
Trotzdem ist das Album schön und "frisch" anzuhören. Wirkliche Alternativen zu diesem Album gibt es ja ohnehin kaum.
Kann man kaufen.


Born To Die
Born To Die
Preis: EUR 5,00

5.0 von 5 Sternen Sehr schön anzuhören, 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born To Die (Audio CD)
Das Album ist meines Erachtens eins der besten und herausragendsten der letzten Jahre im Bereich Kommerz-Musik.
Die Stimme und die Musik insgesamt sind sehr entspannend.
Volle 5 Sterne.


Der Beweis des Jahrhunderts: Die faszinierende Geschichte des Mathematikers Grigori Perelman
Der Beweis des Jahrhunderts: Die faszinierende Geschichte des Mathematikers Grigori Perelman
von Masha Gessen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Blabla in potenzierter Form, 13. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grigori Perelman wird in dem Buch instrumentalisiert, um 322 Seiten verbalisierte Langeweile zu verkaufen.
Man erfährt weder was konkretes über die mathematischen Inhalte und Hintergründe zum vermeintlichen "Beweis des Jahrhunderts" noch erfährt man irgendwas Fundamentales über Grigori Perelman.
Die Autorin hat mit Leuten gesprochen, die mal was mit Grigori zu tun hatten und gibt das ganze eifrig aufgearbeitet wieder.
Im Prinzip Tratscherei auf hohem Niveau gemischt mit so einigem, was man wohl ohnehin schon immer mal loswerden wollte.
Das Bild seines Gesichtes auf dem Cover sowie sein Name dienen wohl dazu, die wenigen "Inhalte" verkaufsfördernd zu verpacken
Vom plakativ reißerischen Titel des Buches mal abgesehen.

Im Buch wird auch darüber spekuliert, dass Grigori wohl sogenannter Asperger-Autist sei.
Es kommt geliehenes Wissen von Psychologen zu diesem Thema zur Ansprache, sogenannte schwache "Zentralkohärenz" wird ihm so indirekt unterstellt und man spart nicht damit, sein Sozialverhalten als unzueichend ausgeprägt darzustellen und führt außerdem so "Argumente" an wie bspw dass sein Äußeres ungepflegt gewesen sei oder auch dass er stets inhaltliche Korrektheit bewahrte.
Das dargestellte sagt mehr aus über die Werte und den Wissensstand, die beim Schreiben des Buches wohl zum Einsatz kamen als darüber, um was es bei dem Beweis ging oder auch was Perelman's subjektive Vorgehensweisen betrifft.
Letztgenannte findet man im Buch ohnehin nicht.

Im Buch wird auch erwähnt, dass Perelman eigentlich nicht will, dass man über ihn schreibt.
Nun hat man es mit diesem Buch dann einfach doch getan, im Zuge eines als wohl normal geltenden Sozialverhaltens übrigens.
Der fehlende Respekt dem Protagonisten gegenüber, der ziemlich treist sogar ist, kann leider nicht damit ausgegelichen werden, indem man ihn zeitgleich einfach zum "Genie" hochjubelt.

"Triumph und Tragik", die im Einband erwähnt werden sowie die angebliche Exzentrik des Protagonisten sind wohl auch eher dem Phantasievermögen der Autorin zu verdanken und hätten, genau wie vieles andere in dem Buch, auch im autobiografischen Kontext gelassen werden können, ohne dass man Grigori Perelman instrumentalisiert.

Mein vorheriger Rezensionist schreibt hier übrigens mehr konkrete Inhalte, als in dem Buch genannt werden.
Das Buch ist echt eine "Leistung", nur leider keine, der man den einen Pflichtpunkt, der hier in der Bewertung unumgänglich ist, gerne erteilt.

Es ist schon beachtlich, über was man alles Bücher schreiben kann und mit welch treistem (Selbst-)Marketing die Leistung kluger Menschen vergewaltigt wird.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 22, 2014 12:14 AM MEST


Lindt & Sprüngli Weihnachts-Nüsse Selection, 1er Pack (1 x 220 g)
Lindt & Sprüngli Weihnachts-Nüsse Selection, 1er Pack (1 x 220 g)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles wunderbar, 7. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kommt nächstes Jahr auf jeden Fall wieder auf die Bestell- bzw- Kauf und Schenkeliste zu Weihnachten. Absolut lecker, freu mich aufs nächste X-MAS.


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