Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle Soolo Summer Sale 16
Profil für gemihaus > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von gemihaus
Top-Rezensenten Rang: 18.768
Hilfreiche Bewertungen: 2548

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
gemihaus "gemi-b" (Berlin, Schöneberg)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Händel
Händel
Preis: EUR 17,99

16 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Halleluja Julia Lezhneva, 11. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Händel (Audio CD)
Die inzwischen wohl über ein vielgepriesenes Stimmtalent hinausgewachsene Sopranistin Lezhneva überzeugt auch in diesem Händel-Album mit ihren instrumentalhaft virtuosen Stimmqualiäten: jubilierende Fioritürenläufe und kühles Cantabile mit präzisionshafter Sicherheit wie von Computeranimationen. Das ist schon sehr beeindruckend für einen ersten, vorläufigen Moment.
Das stimmtechnische Feuerwerk, die sichere, pardon, Gurgelgeläufigkeit lässt erstaunen und zugleich einen fragen, was bleibt an Charme, an vokalem Sentiment, an den musikalisch auch spürbar gefühlten Eintrübungen, resp. stimmlichen Ausdrucksnuancen wie gestalterischen Imperfektionen-? Mir bleibt da an variabler Ausdrucks-Emphase (im Vergleich zur Bartoli) doch zu wenig, um wirklich berührt und vokal ergriffen und sinnlich überzeugt zu sein. Stimmakrobatik einer Sängerin ohne Unterleib.
Und Antoninis Armonicotruppe, wie immer spieltechnisch auf virtuosem blow-up, spielen in den schnell dahinfetzenden Tuttipassagen einfach zu forsch und nicht mehr musikalisch artikulierend. Unsinnliche Rasanz, die umschlägt in instrumentales Geräusch, ohne Musik.
Also, ein spieltechnisch durchaus überzeugend-überrumpelndes Album, das musikalisch umso weniger überzeugt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 1, 2016 5:37 PM CET


Verdi:Messa Da Requiem
Verdi:Messa Da Requiem
Preis: EUR 12,74

5.0 von 5 Sternen Abbados Verdi-Requiem Debut, 9. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Verdi:Messa Da Requiem (Audio CD)
Erstaunlich, schrieb ich zur Originalausgabe der DG, dass diese verzügliche Aufnahme von Anfang der 1980er bisher hier noch keine Erwähnung fand, denn künstlerisch wie auch aufnahmetechnisch kann sich Abbados früheste Requiemeinspielung aus Mailand jedem Vergleich stellen,
was für diese preiswertere Wiederveröffentlichung, ohne aufwendiges Booklet, ja ebenso gilt, zumal im Vergleich zu neueren Produktionen mit
den All-Stars aus derzeitiger Prime-Katalog-Besetzung.

Denn Abbado gelingt der Balanceakt zwischen Kunst und Religion, eine Klangaura >sakraler Opernhaftigkeit< dieses grandiosen kunst-religiösen Zwitters so subtil differenzierend und gut zu schaffen zu wie nur noch Giulini zuvor, dessen Legge-Philharmonia-Aufnahme, nur leider aufnahmetechnisch defizitär übersteuert, nach wie vor eine fast unangemessene Dominanz und Überbewertung geniesst - damals, Anfang der 1960er, eine imposante Aufnahme, und nach wie vor allemal künstlerisch.
Mittlerweile liegen noch ältere Highlights vor: Serafin-Rom, deSabatta-Scala, Toscanini, Fricsays inbrünstiges Berliner Rias-Bekenntnis, Reiner aus Wien und Karajans vergleichslose Scala-Videofilm-Produktion-!
Und Abbados frühe Einspielung ist dabei keine Aufnahme, die alle Wünsche erfüllt: Mit ihrer defizitären (Konsonanten-)Artikulation und den leicht hauchigen Sopran-Höhenflügen über verhaltener messa-voce ist Katja Ricciarelli kein Highlight, Domingos idiomatischer, wenn auch - wie meist - schon leicht klosig, Tenor klingt so souverän wie Verretts angemessen herber Mezzo, allerdings nicht so superb kontrolliert wie die Ludwig bei Giulini, dort wie auch hier ein durchweg überzeugender Ghiaurov. Zudem die Musiker der Scala allemal mehr unter Abbados einfühlsamen Dirigat überzeugen, bleibt diese Einspielung neben Giulinis künstlerisch vorrangig empfehlenswert.


Le Sacre du Printemps
Le Sacre du Printemps
Preis: EUR 17,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Belebter Mythos, 5. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Le Sacre du Printemps (Audio CD)
Der spektakuläre Mozart-Neutöner Teodor Currentzis schafft gleichfalls
die Reaktivierung des Sacre-mythos durch intelligent strukturiertes Timing und einfühlsames Phrasieren altbekannter Sacreabläufe, sofern man das mythische Tanz(nummern)panorama szenisch im Hinterkopf berücksichtigt.
Es enstehen so, ausgehört wie gezoomt, unerhörte harmonische Klangräume und gleichsam im Kontrast rhythmisch unerhört-pointierte Akzente.
Currentzis dramatisiert und dynamisiert spielend den Sacre neu..
Nach vielen bekannten Sacre-Highlights wie von Markevitch, Boulez, Chailly
u.a.m. ein ganz neues Sacrefeeling, auch rein akustisch hörenswert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 7, 2015 5:57 PM CET


The Unreleased Live Recordings 1966-1983
The Unreleased Live Recordings 1966-1983
Preis: EUR 129,99

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Horowitz-Pralines-Deluxe, als unerhörte posthume Vermächtnisse, 28. Oktober 2015
Nunja, für notorische Horowitz-Fans wie bedingungslose Liebhaber dieses allemal unvergleichbar grossartigen Pianisten sicherlich eine weitere 'must-have' -Edition unveröffentlichter Konzertmitschnitte nach dem legendären Konzertauftritt in der Carnegie-Hall 1965 und den TV-Konzertmitschnitten von 1968, allesamt längst multimedial dokumentiert und gewürdigt.
Nach Durchhörstunden bei einem zugeneigten Händler, gestehe ich als seriöser Horowitz-Liebhaber, ich brauche dieses durchaus höchstwertig
frabrizierte Kompendium diverser Mitschnitte für meinen kulturellen VH.-Bewusstseinstand im Ganzen nicht.

So what-? Meine erzwungene und gemittelte 3*-Bewertung (nicht schlecht, zumindest), umfasst 1* wie 5*-plus, wenn ich meinen vergleichenden
VH.-Besitzstand resumiere, der viele live-Aufnahmen umfasst, und die auch meist besseren.
Selbst ein musikalischer Meisterpianist wie VH. hatte seine indisponierten Nachmittage wie sein desolater Schumann-Carnaval dokumentiert,
seine Routine des immergleichen Programms, wenn auch nimmergleich vorgetragen, immerhin.
Darin besteht ev. eine Faszination dieser aufwändig-teuren Veröffentlichung alter Mitschnitte, dass sie Vergleiche zu Altbekanntem bietet, sofern
man ein VH.-Spezialist oder schlichtweg ein Fan ist.
Es gibt durchaus viele Momente inspirierter, musikalischer Poesie, wie nur Horowitz sie pianistisch zu transformieren wusste, zumal im
Vergleich heutiger mancher best-of-trainierten Klaviervirtuosen, die semantisch-stilistisch so blassfad und fix daherklimpern ...
Sein Bostoner Chopin ist so ein highlight, live noch poetischer, chopinnäher als sein 68er TV-Mischnitt, die singuläre Etude und und.
Jedoch, auch neben dem Carnaval-Debakel, bleibt VH. auch routiniert immer auf musikalisch respaktablem Niveau.Live & Unedited [+Bonus Dvd]


Brahms: Violinkonzert
Brahms: Violinkonzert
Preis: EUR 11,99

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für alle Fälle Kavakos, 10. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Brahms: Violinkonzert (Audio CD)
Der Geiger Leonidas Kavakos ist derzeit und allerorts, auch in Berlin in Rattle's Sibelius-Zyklus und mit Brahms, erstaunlich angesagt.
Seine BIS-Einspielung mit dem Sibelius-Konzert schien preiswürdig als Original und späterhin als veritable Visitenkarte.
Allerdings, wer hinter dem schön konfliktarmen Wohlklang des Geigers, seinen harmonisch genügsamen und gefällig moderaten Kantilenen,
ein musikalisch-dramatisches Klangspiel - Solist-Chor - erwartet, wird dies enttäuscht, bestenfalls angenehm gelangweilt anhören.
Das Brahms Konzert klingt wie eine gepflegte Korrespondenz vertrauter Protagonisten, die einvernehmlich anstimmen, was konsens ist,
ohne erneute Entdeckungsreisen wie bei Kremer-Bernstein oder Oistrach, Kogan, Zehetmair, Zimmermann, u.a.m.
Kavakos geigt ohne gestaltende Prägnanz, und so enttäuschend unter Chailly, der die Sinfonien doch so artikuliert gestaltete, immer nur gefällig moderat. Die Tanzzugaben klingen wie Ungarisches aus dem Wiener Caféhaus, einfach langweilig, unidiomatisch, an Diktion verfehlt.
Eine künstlerisch-musikalisch ziemlich überflüssige Brahmseinspielung, aber allemal schön gegeigt. Wenn das Alles ist-?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 6, 2016 2:05 PM CET


The Club Album - Live from Yellow Lounge (Deluxe Edition)
The Club Album - Live from Yellow Lounge (Deluxe Edition)
Preis: EUR 19,99

6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nightclubbing mit Anne ..., 4. September 2015
... Sophie Mutter, und die (erstaunten) Zuhörer jubeln bei soviel Saitenzugriff ...
ok.- man muss bei solchem Club-Crossover-Gedöns nicht noch erörtern, dass
diese Mutter, für alle Kenner allemal längst ein Denkmal, auch live in der Lounge
spielen kann, wenn auch da mit meist mehr manieriertem Pepp.
Ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen, dass mit solcherart Performance ein wirklich
relevant grösseres, zahlendes Käufer-Publikum gewonnen werden kann -
Also, eine völlig überflüssige Produktion, die auf Käuferschichten schielt, die längst
irdendwo-woanders sind.
Traurig allenfalls, dass sich Frau Mutter auf solche Spielchen einlässt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 1, 2016 4:22 PM MEST


Rachmaninov Variations
Rachmaninov Variations
Preis: EUR 14,99

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rachmaninov Bekenntnisse und Verehrung, 4. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Rachmaninov Variations (Audio CD)
Der unsinnig bereits als legendär vermarktete Jungstar russischer Pianisten und weniger prominent bekannte Daniil Trifonov, präsentiert sich hier begleitet vom Philadelphia-Orch. unter dem ebenso als Star gehandelten Dirigenten Yannick Nezet-Seguin als ein Rachmaninov-Verehrer mit doch eher epigonalen Kompositionsambitionen seiner eigenen >Rachmaniana-Variationen< Nos.1-5.
Diese kann man als musikalisch womöglich adäquate Verehrung des Verehrten auch durchaus als gefällig schön anhören, auch wenn sie als musischer Reflex hinter dem Vorbild zurückstehen, rein musikalisch, weniger pianistisch.

Den Rach-Original-Variationen, von den fast schon schlagerhaft-bekannten >Paganini-V.< über die weniger bekannten >Chopin-V< zu denen von >Corelli< bleibt der Pianist Trifonov pianistisch an flinkfingeriger Darstellung mit Sinn für Valeurs der Anschlagskunst nichts schuldig und kostet die
Harmonik mit Nezet-Seguins adäquat geschliffener Begleitung voll auf Rachmaninov-Höhe aus, neben flinken Solo-Läufen, deftigen Tutti-Akzenten herrscht süffige Kantilenenseeligkeit.
Somit ein fabelhaft klingender Rachmaninov-Variationssampler in voll-dynamischem Sound.

Jedoch, warum hat ein Horowitz, als Klavierzauberer dereinst von Rachmaninov selbst höchst bewundert und gepriesen (und ein allzeit exzellenter Rach-Pianist), nur all diese pianistisch offenbar so ergiebigen Variationen nie eingespielt-? Sicherlich nicht aus spieltechnischen Gründen.
Wie auch immer, vielleicht wären die vom Komponisten selbst mehr geschätzten und gespielten frühen >Morceaux de fantaisie< wie seine musikalisch anspruchsvolleren Etudes-tableau und Preludes grösserer Komponistenverehrung wert, zumal für so einen neuen Hyperpianisten wie Trifonov. Man kann nie wissen und gespannt sein, was noch kommt.


Wagner: Orchesterauszüge
Wagner: Orchesterauszüge
Wird angeboten von Medien-Vertrieb Neunkirchen
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Wagner-Knappertsbusch aus Wien 1950-53, 2. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Orchesterauszüge (Audio CD)
Die vorliegenden Ouvertüren bzw. Orchesterauszüge aus Wagneropern sind grossartige Dokumente der
Wagner-Kompetenz des Hans Knappertsbusch und den Wienern aus dem grossen Musikvereinssaal.
Allesamt bezwingende und auch akustisch überzeugende Eindrücke eines musikalischen Wagner-
verständnisses, zügig fliessend und profund, ohne zu schleppen.
Zudem, wer hat denn schon einen so eloquent wie prägnant singenden Siegfried im Waldweben
wie den Tenor Franz Lechleitner gehört?! Ein Wagner-Kna-Muss!


Shostakovich Under Stalin's Shadow
Shostakovich Under Stalin's Shadow
Preis: EUR 17,99

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Shostakovitchs 10te als Bestseller-? -, 24. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Shostakovich Under Stalin's Shadow (Audio CD)
da fragt man sich doch, warum. Gibts gerade eine Shostakovitch-Renaissance (eher nicht), oder ist der Dirigent so 'popular', der Andris Nelsons,
der gerade noch als B-Phil-Chef gehandelt wurde-?
Die 10te ist ja durchaus seine pers. Bekenntnissinfonie, die, den notierten Initialen folgend, seine musikalische Überwindung des repressiven Stalin-regimes verlautbart: 'under Stalin's shadow', jedoch nicht als Programm der von Nelsons und Comp .avisierten Gesamtaufnahme.
Und Nelsons wird Shostakovitch, bei all seiner sentmentalischen Detailfreudigkeit auch in dieser Aufnahme, nicht durchweg als Stalin-Opfer sehen.
Hoffentlich, denn klang-dynamisch ist diese Bostoner Aufnahme durchaus fulminant, ohne agressiv, schrill zu klingen, sondern weich abgetönt.
Ein HiFi-Produkt also, dass sich hören und auch 'verstehen' lassen kann, wobei mir die gefühlige Seite zu sehr dominiert.
Als adäquate Ohrenputzer empfehle ich Karajan-I. aus den 60ern, immer noch erstrangig, und Kondrashin mit seinem ganz eignen idiomatischen
Zugang zu dieser sehr russischen Musik.


Cembalokonzerte
Cembalokonzerte
Preis: EUR 17,99

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bach als gestrenger Metriker aus Baden, 24. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Cembalokonzerte (Audio CD)
Bekanntermassen sind die Solokonzerte Bachs nicht nur fürs Cembalo gedacht, sondern durchaus für verschiedene Instrumente.
Einem exzellenten PianoforteSpieler wie Andreas Staier wird dies ebenso bekannt sein wie den Freiburger Barockmusikern.
Leider stellt sich in dieser sog. Jubiläumsausgabe aller 'Klavierkonzerte' Bachs dabei eine gewisse Eintönigkeit, nicht nur des
Cembaloinstruments, sondern auch der Musizierhaltung wegen ein.
Mir fehlt der Funke improvisierter, spielerischer Lebendigkeit. Alles klingt quadratisch, praktisch, gut, allerdings auch tot.
Zum Vergleich die durchaus hist.-dezente Aufnahme Koopmans aus Amsterdam, und die Bachs Konzerte haben den leichten,
unaufdringlichen Swing, agogisch freier, ohne freizügig zu sein.
Und unvergleichlich inspiriert wie inspirierend die lebendigen Aufnahmen der div. Konzerte des Ensemble 'Café Zimmermann',
die einfach spielfreudig, animierend und ganz anders hist.informiert sind. So klingt Bach ganz alt-sinnlich wie höchst modern.
Leider bleiben diese Freiburger Aufnahmen ganz solide dahinter zurück.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20