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Rezensionen verfasst von
gemihaus "gemi-b" (Berlin, Schöneberg)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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La Traviata
La Traviata
Preis: EUR 17,22

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen caballés feine kameliendame, retrospektiv, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: La Traviata (Audio CD)
die >traviata< der caballé sollte man m.e. doch relativieren zwischen ihrer musikalisch-sängerischen wertschätzung und
gestalterischen qualität, der imaginerten präsenz, bei opern allemal unverzichtbar.
wer verdi resp. dumas und seine >kameliendame< als tragisch-bürgerliches schauspiel einer prekären weiblichen existenz und
die operntransformation >traviata< ernst nimmt, wird sich nicht nur mit belcantistischen wohlgesang zufrieden geben können,
sondern die gestalt, die kontur der figur violetta und ihre immanente ausdruckspotenz berücksichtigen müssen.
alle und alles um ihre person spielen dabei um ihr schicksal als prekäre person eine für die rolle gestalterische fallhöhe,
die man auch hören resp. sehen, hörend sehen muss!
seit der callas-traviata, ob in mailand, lissabon oder london, habe ich keine annähernd so intensive und glaubwürdige
rollengestaltung dieser figur gehört, nein, klanglich erlebt.
davon ist die caballé, fein und präzis und sogar besser singend, weit entfernt.
in analogie zu titelrollen, konnte man jahre später in der hochgerühmten muti-aufnahme die beiden >aidas< vergleichen:
die caballé imponiert wieder mit cremig-flutendem piano-legato des gesangs einer besseren bediensteten der rivalin amneris
des ägyptischen königshauses und am nilufer, fernab eines seelischen, existentiellen leidensdrucks, schicksalfrei.
als spanisch-intern geschulte belcantissima wurde sie als callas-nachfolgering von der rca-pr-musik-comp. schnell propagiert,
allerdings ohne deren passioniertes werkimmanent-reflektiertes ausdruckspotenzial.
caballé konnte sich nie über die grösse ihres schöngesangs hinaus als Charakter profilieren:
der exentielle wahnsinn einer sozial prekären, zwiespältigen violetta oder einer jungfräulich, manisch-erotischen salome
waren ihr fremd und lagen ausserhallb ihres gestaltungshorizonts.
für mein verständnis ist diese caballé->traviata< allemal edles second-hand.
rein orchestral gestaltet prétre auf schwungvoll-differenziert hohem niveau, wie immer mit verve, bleibt aber auch mit kleibers
münchner hofbräu-einspielung zweite wahl, weil kleiber diese verdi-schmonzette zu einem oper-sinfonischen drama gestaltete
als ein musiktheater auf höchstem niveau. klar, da wurde manipuliert, und domingo war nicht immer >in time on top< -
aber kleiber hatte mit der contrubas eine stimmlich durchaus adäquate und akzeptable, weniger feinsinnig-perlende, aber eine
voll engagierte, rollenkonforme sänger-darstellerin, von der man auch wahrnimmt, wovon sie weniger schön als caballé singt!
allerdings, was die neueren traviata-wahrheiten anbelangt - nach salzburg-netrebko u.a. - es gibt da eine verstörende produktion
aus aix-en-provence von peter mussbach, eine arte-aufzeichnung, mit der faszinierend singend-agierenden >mireille delunsch,
deren traviata-darstellung dieser figur zeitgemäss wohl sehr nahe kommt.


Brahms: Klavierkonzert Nr. 2, Op. 83
Brahms: Klavierkonzert Nr. 2, Op. 83
Preis: EUR 15,95

10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Späte Brahms-Ernte aus Dresden, 7. Juli 2014
und der Thielemann-Kapelle mit dem alten Pollini, der an seine frühen Wiener- und späteren Berliner-Brahms-Highlights
mit Freund Abbado nicht mehr pianistisch (und musikalisch) so versiert, altersbedingt etwas zähflüssig und gewichtiger, anknüfpen kann, - Von fliessender Brillanz und lyrischer Schönheit vergleichsweise Jahre entfernt.
Nunja, die Wiener Zeit mit Abbado, noch unter mediterraner Influenz der 1977er, ist auch nicht mit der dt. Dresdner
Schwergewichtigkeit eines Thielemann vergleichbar, der Brahms wie einen gigantomanen Cello-Klangkörper versteht.
Jedem Dirigenten und Solisten seine, auch verlorene Zeit.
Überflüssige, selbstreferentielle, redundante Produktionen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 21, 2014 12:34 AM MEST


Autograph
Autograph

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tharaud a la cart, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Autograph (Audio CD)
ein tharaud-klavier-autograph zum nebenbei und stückchen hören, wie bei klassik-radio, wobei es auf details des
komponierten und pianistische feinheiten des interpretierten gar nicht mehr ankommt. stückwerk.
hauptsache es klingt nach klaviermusik, gut zusammengestellt. wer will noch das ganze, wenn's auch so klingt.
schon mal was von tharaud gehört-? aber ja doch!


Chopin
Chopin
Preis: EUR 6,79

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Chopin ala Kathia, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Chopin (Audio CD)
Dies ist als Chopin-Album schon als Cover eine Provokation bzw, je nach dem, eine Animation für sog. Musikliebhaber, die
sich durch Oberfächenreize visueller und weniger musikalischer Art stimulieren lassen.
Auch über schlechten Geschmack kann man streiten, jedoch bestimmt dieses Album-Cover durchaus die intendierte Käufer-Ziel-richtung:
offenherzig-gefühliges Classic-Piano-Play einer attraktiven (und einer durchaus pianistischen) Kompetenz -
Wer verkauft sich für wen oder für was-?
Wir hören ein schwärmerisch-gefühliges Chopin-Album mit der sog. Trauersonate und dem Klavierkonzert, und dies alles
mit Samthandschuhen perlend und überaus virtuos zelebriert, allerdings doch allemal zu schön, um wirklich Chopin-nah oder-wahr zu sein.
Ach Khatia, dein berühmter Klavierlehrer war beschämt über diese geschmäcklerische Klavierstunde fürs candlelight.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2016 12:51 AM MEST


Eloquence - Lohengrin (Highlights)
Eloquence - Lohengrin (Highlights)
Preis: EUR 10,46

4.0 von 5 Sternen Wagner-Lohengrin-Kubelik,, 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eloquence - Lohengrin (Highlights) (Audio CD)
ein wirklich musikalisch hochwertiger Highlight-sampler, der dem Novizen wie dem Kenner keine
interpretatorischen Probleme bereitet. Wagner Excerpts auf hohen Niveau zum Kennenlernen.


Bruckner: Sinfonie 9
Bruckner: Sinfonie 9
Preis: EUR 13,59

8 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abbado-Brucker-Analogie-?, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Bruckner: Sinfonie 9 (Audio CD)
Mich berührt es doch schon peinlich, wenn sich sog. Opernfan-Spezialisten als Nachruf-Sachverwalter letzter Interpretationen
bemüssigt fühlen bzw verstehen - letztes Abschieds-Konzert, wer weiss-?
Wer nicht so dabei war, sollte lieber schweigen, allen Umständen dieses Todes fern.
Dieser Lucerne-Mitschnitt ist womöglich eine Aufnahme eines letzten Andenkens, für manche der Teilhaber sicherlich, aber doch
keine musikalisch ausserordentliche Interpretation.
Nach all den Berliner Jahren bis in seine letzte Zeit halte ich Abbado (bekanntermassen) für einen grossen Musiker und Dirigenten,
jedoch für keinen genuin grossen Bruckner-Dirigenten. Abgesehen von seinem kecken Bruckner-Erstling, diesem frühen neu-sinfonischen Ungestüm,
seine erste und beste, beinah intiutive Bruckner-Interpretation, war Bruckners Idiom nicht seine mediterrane, musikalische Welt.
Die PR-Nachlassverwalter und Marketingstrategen haben nunmehr die posthume Kompetenz.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 16, 2014 1:00 PM MEST


Schumann: Sinfonien 1-4
Schumann: Sinfonien 1-4
Preis: EUR 20,49

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schumann light aus Paris, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Schumann: Sinfonien 1-4 (Audio CD)
Eine neue, schlanke Einspielung der Schumann Sinfonien, aufgezeichnet bei einem Paris-Konzert des COE unter dem
angesagten Kanadier Yannick Nezet-Seguin, und durchaus in vielen instrumentalen Details gelungen, allerdings
weniger als bezwingend-überzeugende Gesamtdarstellung. Der fehlt es insgesamt doch an passioniertem Ausdruck
und distinktiver Leidenschaft bei der musikalischen Gestaltung.
Gardiner, auch sehr schlank und hist.orientiert, überzeugt da mehr mit vehementem Nachdruck der Phrasierungen und
mit formaler Insistenz. Und die Sinfonien stehen für Schumanns extremen formalen Ausdruckswillen.
Dies muss man auch hören können. In Paris läuft manches einen musikalisch sportiven Autopilot. Als live-Konzert ev. akzeptabel,
bei der Wiederholung doch ein wenig oberflächlich eintönig.
Wer Szell mit der problematischen 2ten Sinfonie kennt, weiss wie das klingen kann, und auch die Hanover Band
unter Roy Godman bot da an Ausdruckspalette einer Gesamtaufnahme mehr.
Allerdings übertrifft an romantisch-kongenialer Identifikation mit dieser Musik niemand die Performance Bernsteins
mit den Wiener Philharmonikern, konventionell zwar, jedoch mit der Schumann adäquaten Ausdrucksintensität.Sinfonien 1-4 (Gesamtaufnahme)
Davon ist diese klangschöne pariser Variante musikalische Welten entfernt.
Die Sinfonien


Klavierkonzerte 1-5 (Gesamtaufnahme)
Klavierkonzerte 1-5 (Gesamtaufnahme)
Preis: EUR 23,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kempffs 1950er Beethoven-Aufnahmen, 3. Juli 2014
der Sonaten und der ersten Gesamtaufnahme der Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter van Kempen
sind sicherlich seine besten und die wenigen überzeugenden, alles in allem. Diese alten, wenn auch keineswegs ver-
alteten Aufnahmen überzeugen vor allen durch ihren aus der Musik gestalteten durchweg schlank klassizistischen stil.
Kempff war noch im Besitz seiner rein pianistischen Fähigkeiten, die seine spirituell-gestaltende Musikalität nicht ein-schränkten, er schöpfte auch pianistisch aus dem Vollen der ihn inspirierenden musikalischen Vorlagen.
Und van Kempen war, wie in den Sinfonien, der engagiertere Konzertmeister als der spätere (Stereo) Leitner.
Da war Kempff allerdings rein manuell nicht mehr so virtuos engagiert, mehr auf Nuancen und auf Anschlagskultur kapriziert, und auch weniger beethovennah, wennauch in sich musikalisch stimmig.
Ich habe den Beethoven Kempff zuerst in den 60ern und mit Leitner kennen, jedoch später erst mit diesen 50er Aufnahmen wirklich zu schätzen gelernt. Beethovengestaltung auf hohem musikalischen, höchst geistreichen Niveau.


Moonlight,Pathetique,Appassionata
Moonlight,Pathetique,Appassionata
Wird angeboten von positivenoise
Preis: EUR 9,83

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen YUNDI ist zurück-!,, 19. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Moonlight,Pathetique,Appassionata (Audio CD)
woher-? aus asien als pop-star oder mit beethoven, den er hier verhunzt, weil er nix versteht,
ausser in den schnellen sätzen zu zeigen, wie flott er pianistisch drauf ist.
alles klingt instinkt- und distinktlos unerfüllt und runtergespielt, was so in den noten steht.
eine musikalisch-künstlerisch völlig überflüssige aufnahme.


The Leonard Bernstein Collection-Vol.1
The Leonard Bernstein Collection-Vol.1
Preis: EUR 148,91

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DGG-Bernstein-Vol.I-?, 18. Juni 2014
Schätze, zu seinem Todestag im Oktober erscheint dann ein Vol.II - Bernstein hat ja über die Jahre seiner Deutschen Grammophon Verbundenheit
viele remakes eingespielt, die auch schon die amerikanische CBS mit den N.Y.-Phil als Box veröffentlicht hat.
Ich frage mich nur, was die Leute, die hier >a must have< oder >lohnt jeden cent< (bei 9.900) propagieren, über all die Jahre von
Bernstein gehört bzw an Einzel-CDs gesammelt haben, als ob dies hier nunmehr eine unbekannte Offenbarung wäre, oder-?
Ich könnte jedenfalls auf einen grossen Teil des Inhalts der opulent aufgemachten (und sehr unpraktischen) Verpackung verzichten,
weil ich das alles schon kenne, auch z.t. mit sehr gemischten Gefühlen, als ein alter Bernstein-fan.
Wenn ich meine Bernstein-Sammlung der amerikanischen und deutschen Einspielungen durchgehe und seine div. Interpretationen erinnere
und teilweise wiederhöre, würde ich die CBS-box mit den musikalisch frischen, genialisch inspirierten frühen Aufnahmen den doch reflektiert-
domestizierten und Überwiegend moderaten aus später (Wiener) Zeit vorziehen.
Die Klangqualität ist mir dabei eine vernachlässigbare Grösse, zumal schon die 60er CBS-Aufnahmen akzeptabel klingen,
wenn auch nicht so dynamisch und 'rauschfrei' wie die späteren digitalen der DGG.
Als musikalisch-interpretatorische Beispiele meiner Besprechung möchte ich nur einige bekanntere Komponisten anführen:
> Zuerst Bernstein selbst als sein kongenialer Interpret, der hier auch sinfonische Grösse markiert, durchaus kein Neutöner, aber
ein moderner im Kanon des Dur-moll-Schemas, mit erstaunlich suggestiver Ausdrucksgestalt. Ein grosses plus der DGG-Box.
Die berühmte West-Side-Story-Musik klingt allerdings bei CBS authentischer und idiomatischer wie frisch komponiert.
> Beethoven, die Sinfonien, die Konzerte, und für mich keine Frage des Geschmacks, sondern eine des kompositorischen Aus-
druckswillens der sinfonischen Faktur und Gestalt: und da sind die N.Y.er Aufnahmen, auch die Konzerte mit Serkin allemal den
den gediegenen Wiener Einspielungen überlegen, dem Geist des Aufbruchs Beethovens näher, und nicht nur der Tempi wg.
Dagegen der emphatisch auftrumpfende 'Fidelio', von Klemperer-Jüngern allerdings arg verschmäht.
Auch Haydn erfährt eine späte, weniger klassizistische Gewichtung, allerdings schön phrasiert und ausgespielt wie 'Die Schöpfung',
die Bernsteindie allzu inbrünstig romantisch verklärt, Adam und Eva im Himmel-Disnayland.
> Brahms: seine sinfonische Konstruktion, klassische Klangformung hat der junge Bernstein in Amerika besser als
später in Wien durchgestaltet. Die Klavierkonzerte sind mit und wg Zimerman höchst ambitioniert und pianistisch ausgetüftelt,
das Doppelkonzert klingt verschleppt und zu durchgeknetet und dank Maiskys lähmendem Zugriff nur schwerblütig, doch als
wirkliches highlight der Brahmsinterpretation steht das Violinkonzert mit Gidon Kremer als live-(TV)Mitschnitt aus dem Konzerthaus.
Eine der handvoll grossen Brahms-VK-Interpretationen, mit voller Emphase des Gestaltungswillens. Die Wiener klingen auch in allen
Konzerten besser als ihre amerikanischen Kollegen, einfach superb.
so what-? Warten auf die folgenden Collections, Schumann, Mahler-?, allerdings auch schon bekannt, vor allem allen Musikfreunden,
die schon über Jahre dabei sind und wissen.
Für weniger Bernstein-Kultivierte und newcomer mit Klassik-Ambitionen allerdings ein kompakter Zugriff auf ein Stück Musikkultur,
in der Bernstein ein wirklich grosser Origineller war.


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