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Rezensionen verfasst von
Sega4ever (Unterreichenbach)

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The Lord of Steel (Hammer Edition)
The Lord of Steel (Hammer Edition)

16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht Alt-Eisen,aber auch nicht Hail to Metal, 30. Juni 2012
Der neueste Output der Barbaren- und Wildleder-Combo macht es mir persönlich nicht gerade einfach. Grundsätzlich freue ich mich über jedes neue Album der Jungs, die mich musikalisch seit Mitte der 80er begleiten, aber mit dem neuen Album habe ich nach 2maligem Durchhören schon so meine Probleme. Meine Kritikpunkte:

- Gutes Metal-Album mit einigen starken Songs, aber mit zu wenig Manowar-Feeling. Opener ist ein z.B. ein toller Powermetal-Song, der für mich jedoch nicht für die Band repräsentant ist. Die, meiner Meinung nach, einzige "klassische" Manowar-Hymne stellt für mich "El Gringo" dar. Dieser Song hat für alle typischen Manowar-Trademarks.

- Was mich auf dem Album übelst nervt, ist die permanente Nutzung von Distortion-Effekten am Gitarrensound. HEY, WIR REDEN HIER VON MANOWAR, DEN HÜTERN DES TRADITIONELLEN METAL-GRALS! So nen Käse lass ich mir bei New-Metal Bands gefallen, aber bei einer Band, die sich als TRUE bezeichnet, ist das für mich ein unverzeihliches NO-GO!

- Der gute Eric Adams mit seinen (bald) 58 Jahren scheint mittlerweile Probleme mit den hohen Gesangslagen zu haben, da seine charismatische Kopfstimme auf dem ganzen Album fast nicht zu hören ist. Schade, weil gerade dieses Element seiner geilen Stimme den typischen Manowar-Sound prägte.

Trotz aller o.g. Kritikpunkte freue ich mich dennoch, was Neues von meinen früheren Helden zu hören. Ich hoffe, ich habe keinen TRUE-Manowar-Fan in seiner Ehre beleidigt oder auf dem Schlips getreten. Fans der ersten Stunde kaufen sich das Album eh blind (wie ich übrigens auch). Für Manowar-Neueinsteiger empfehle ich jedoch weiterhin die Manowar-Referenz "Kings of Metal". Cheers to all & Hail to Scott Columbus!

Anspieltipps: Lord of Steel, Manowarriors, El Gringo
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 1, 2012 3:56 PM MEST


Sounds Of The Universe
Sounds Of The Universe
Wird angeboten von Obsessed-Records GmbH inkl-MwSt-Widerrufsbelehrung-AGB-unter-Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 7,60

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Depeche Mode's ungeschliffenes Meisterwerk !!!, 27. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Sounds Of The Universe (Audio CD)
Depeche Mode hat es seinen Fans in der Nach-Alan-Wilder-Ära mit Ihren Alben nicht immer ganz einfach gemacht. 'Exciter' oder 'Playing the Angel' hatten immer eine griffige 1. Singleauskopplung, womit beim Fan oder geneigten Hörer eine gewisse Erwartungshaltung für das kommende Album erzeugt wurde, die dann jedoch nicht erfüllt werden konnte, da die Single nicht unbedingt repräsentativ für den Sound des kompletten Albums war. Was aber nicht heißt, daß die Alben und die darauf enthaltenen Songs schlecht gewesen wären, im Gegenteil! Den Alben fehlte einfach nur der Zusammenhalt, der Rote Faden, der jeden Song zusammenhält und dann das Album auch als solches wirken lässt.

Bei 'Sounds of the Universe' verhält sich alles irgendwie anders. 'Wrong' ist sicher der im ersten Moment auf dem neuen Album auffälligste Song, aber er ist weit davon entfernt, ein süsslicher, massentauglicher Popsong wie 'Precious' oder 'Dream on' zu sein, welche schon nach 1-2maligem Hören sich im Gedächtnis festsetzten. Vielmehr ist er tatsächlich stellvertretend für 'Sounds of the Universe'. Und auch der Titel des Albums ist Programm: Es ist ein Universum an Melodien, Harmonien und Sounds. Es mag zwar abgedroschen klingen, aber man muß sich einfach nur die Zeit nehmen, diese zu entdecken.

Ich möchte nun die Leser meines Reviews nicht mit der Analyse der einzelnen Songs langweilen, vielmehr möchte ich im Detail nur auf den Song 'In Chains' als Opener hinweisen: Der Refrain hört sich für mich stellenweise eher wie 'In Change' an...Das ist der (jedenfalls für mich interpretierte...) Fingerzeig von Depeche Mode, daß auf Ihrem neuesten Album so einiges anders ist.

Depeche Mode anno '09 verhalten sich nämlich zu ihren eigenen Anfangen in den 80ern wie Techno von heute zu dem Techno Anfang der 90er. Alles klingt reduzierter, subtiler, schmutziger aber auch raffinierter und nicht mehr so überproduziert und auf 'Hit' getrimmt. Es scheint tatsächlich, daß die Band erst jetzt beginnt, sich aus dem engen Korsett des Synthie-Pops zu befreien und die Songs schreibt, die sie schon immer schreiben wollten, ohne die eigenen Depeche Mode-Trademarks zu verleugnen (dafür ist allein schon Daves Stimme zu charismatisch).

Viele DM-Puristen sähen es ja am liebsten, daß jedes neue Album ein neuer 'Violator'-Aufguß mit einem neuen 'Enjoy the Silence'-Aufguß ist. Hierzu kann ich nur sagen, daß DM gottlob nie 'auf Nummer sicher' produzierten und sich nie auf ihre Lorbeeren ausruhten, sondern vielmehr versuchten, sich von Album zu Album weiter zu entwickeln und neue Einflüße in die Musik mit einfließen zu lassen, womit so macher Fan seine Probleme hatte (zugegeben auch ich im Falle eines 'Condemnation' bei 'Songs of Faith & Devotion').

DM sind deshalb so groß, weil sie sich auch aktuell soundtechnisch experimentierfreudig zeigen, sich musikalisch kontinuierlich weiter entwickelt haben und damit frischer denn je klingen. Das beste Gegenbeispiel zu dieser Entwicklung bilden (die von mir aber sehr geschätzten!) 'The Cure', welche es nie geschafft haben, ihrem Wave/Rock neue Facetten und Überraschungsmomente hinzuzufügen, sodaß die Grundstimmung Ihrer Alben eigentlich immer die selbe ist, was dann nach 30 Jahren irgendwann langweilt.

Davon ist DM 2009 , um es mal mit einem Song des neuen Albums zu sagen, MILES AWAY entfernt. Man muß einfach nur unvoreingenommen Album und Songs auf sich wirken lassen und dann erkennt der WAHRE Depeche Mode-Fan das wirkliche Potential des neuen Albums: nämlich tolle Songs in dem vielleicht kompaktesten und konzeptionellsten DM-Album überhaupt... GANZ GROß !!!

Anspieltipps: Fragile Tension, In Sympathy, Peace, Come Back


Touring the Angel - Live in Milan [2 DVDs + CD]
Touring the Angel - Live in Milan [2 DVDs + CD]
DVD ~ Depeche Mode
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 43,99

28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Äusserst zwiespältig!, 14. Oktober 2006
Man kennt das Gefühl: Man wartet scheinbar ewig auf den Release seiner Lieblingsband, dann packt man freudestrahlend, herzklopfend (in diesem Fall eine Live-DVD) aus, und... man ist schlichtweg enttäuscht. Aber der Reihe nach...

Ich sah die "Touring the Angel"-Show live in Stuttgart und war danach in einem wochenlangen DM-Rausch. Songauswahl, Performance, Bühneshow (mal wieder von der Meisterhand Anton Corbijns designed); ganz grosses Kino! Definitiv wieder der Schritt in die richtige Richtung nach der, meiner Meinung nach, eher mässigen, weil von der Songauswahl zu ruhigen und ambienten "Exciter"-Tour. Begeistert war ich auch von Christian Eigner (Drums) und Peter Gordeno (Keyboards), welche nun, in Ihrer 2. DM-Tour, entgültig als vollwertige Mitglieder der (Live)Band Depeche Mode integriert wurden.

Warum für die DVD dann nur 3 Sterne? Hierfür gibt es meinerseits mehrere Kritikpunkte:

1.) Warum ist ein so toller Song wie "Photographic" (welchen ich selbst in Stuttgart erleben durfte!) nicht als Bonus auf der DVD?

2.) Auf der Bonus-DVD kann man unter dem Menu-Punkt "Touring the Angel Screens" die kongenialen Projektionen zu den Songs "Behind the Wheel", "The Sinner in me", "Walking in my shoes", "World in my eyes" und "Never let me down again" begutachten. WARUM aber fehlen die visuell beeindruckenden Meisterwerke zu Songs wie "Home" und, (vor allem!!) "I feel you"? Ich denke, jeder die Tour live sah, kann mir bestätigen, dass gerade diese 2 Songs mitsamt deren Projektionen eine gehörige Portion Extra-Gänsehaut verursachten. Kapazitätsprobleme auf der DVD können nicht der Grund hierzu sein, da die Bonus-DVD nicht mal zur Hälfte ausgereizt ist. Das Thema Altersfreigabe kann gegen das Filmchen von "I feel you" auch nicht sprechen, da man ja heutzutage nackte Haut schon im Nachmittagsfernsehen diverser Talkshows frei Haus geliefert bekommt...

3.) Das Hauptmanko: Die Kameraführung und die Schnittfolge unter der Regie von Blue Leach. Ich gebe Rezensent "Simon" hier vollkommen Recht. Es wird viel zu viel mit Perspektiven, mit der Optik (ständige schwarz/weiss-Sequenzen - viel zu schade für diese oppulente und farbenprächtige Show!), mit Elementen wie Perlensträngen auf der Kameralinse und (mein grösster Kritikpunkt) mit schnellen Schnittfolgen und Bilderüberlappungen gespielt; das Gesamtpanorama der Bühne bekommt man leider viel zu selten zu Gesicht. Dadurch bekommt das ganze den Charakter eines grossen Musikclips auf VIVA oder MTV; die eigentliche Idensität und Atmospäre einer energiegeladenen DM-Show geht leider komplett verloren.

Fazit: Gerade noch 3 Punkte wegen genialer neuer und unsterblicher älterer Songs. Komplettisten (wie ich) schlagen eh zu; aber für Leute, welche Depeche Mode noch nie live sahen und hierauf neugierig sind, empfehle ich meine DM-Live-Referenz-DVD der "Devotional"-Tour von 1993 (damals auch noch mit Alan Wilder...)


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