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Rezensionen verfasst von
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland)
(REAL NAME)   

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Halo 3
Halo 3

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Freund, ein guter Freund, 20. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Halo 3 (Videospiel)
Halo zu spielen ist wie ein Urlaub auf Mallorca. Nicht sehr innovativ, alles wie gewohnt, aber das Wetter ist immer gut.
Es verwundert nicht, dass Microsoft an seinem größten Goldesel nicht allzu viel verändert hat. Wer die ersten beiden Teile kennt, wird sich auf Anhieb zurecht finden. Die Landschaften, Gegner und Fahrzeuge sind gute Bekannte - hier wurde fast nichts verändert.

Die verbesserte Graphik nimmt dem Spiel ein wenig von seinem antiseptischen Look. Statt steriler Aliengänge gibt es mehr Dreck, mehr industrielles Flair und riesige Landschaften. Auch die Gegner sind deutlich feiner modelliert.

Inhaltlich bleibt das Spiel seinen Idealen treu. Extrem linear angelegt, erfordert das Spiel kaum Grips, dafür einen belastbaren Feuerknopf. An fast jeder Stelle ist klar, was zu tun ist - wenn nicht, weisen Pfeile oder gesprochene Tipps die Richtung. Fordernde Kämpfe, zum großen Teil von relativ intelligenten Kumpels begleitet, und Gegner, die auch mal in Deckung springen, halten den Spielfluss lebendig.
Die Spielwelt bemüht sich dieses Mal um mehr Abwechslung. Dichter Dschungel, weite Ebenen, unterirdische Gangsysteme und riesige Industrieanlagen machen das Sightseeing spannend.

Leider sind auch einige Schwächen geblieben: Einige der Fahrzeuge steuern sich nach wie vor etwas schwammig, die Charaktere bleiben blass und stereotyp, und die ganze Welt erscheint etwas künstlich (haben Aliens keine Küchen und Toiletten?). Zudem lässt die KI die Aliens manchmal dement herumstehen, und das Spiel ist komplett humorfrei.

Auch wenn die Serie langsam etwas innovationsmüde wird, fasziniert die Halo-Welt noch immer. Inzwischen perfekt ausbalanciert und bis ins kleinste Detail geschliffen ist dieser Teil sicherlich ein Shooter-Höhepunkt.

Einzig für den vierten Teil müssten die Entwickler das sichere Terrain verlassen und neue Elemente einbauen, sonst buchen die Fans gähnend Ihren nächsten Urlaub auf einem anderen Ringsystem.


Masterplan
Masterplan
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 8,79

15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Supertalent in der falschen Umgebung, 17. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Masterplan (Audio CD)
Natürlich ist es Stefan Raabs besonderer Spaß, seine leicht subversiven Formate gegen die großen Shows zu setzen und Bohlens Klonkriegern mit einer blassen, bebrillten jungen Frau zu kontern, die irgendwo zwischen Kindergärtnerin und Skaterin mäandert - bis sie den Mund aufmacht.

Genau dieser Wiederspruch hat es den Marketingstrategen vermutlich schwer gemacht, Stefanie Heinzmann eine passende Schublade zu verpassen. Dem ersten Album hört man diese Unentschlossenheit deutlich an. Ein wenig Indie-gebratze, etwas Soul, aber zu viel von dem bellanglosen Radiopop, den man schon mit der ersten Single "My Man Is A Mean Man" ertragen musste.

Dabei startet sie mit "Masterplan" gar nicht schlecht - als deutsche Amy Winehouse mit einer kräftigen Prise Sechziger. Auch bei "Like A Bullet" und "Don't Call This Love" funktioniert die Retro-Schiene.

Umso mehr erstaunt es, wenn ihre Geradeaus-Power bei Songs wie "Can't Get You Out Of My System" und "Revolution" mit matschigen Drums und zahnlosen Chören bis auf Rentnerniveau eingebremst wird oder sie wie bei "If I Don't Love You Now" seltsam fremden Phil-Collins Schmu singen muss.

Dabei zeigt ein Song wie "Only So Much Oil In The Ground", wie viel Kraft sie entwickelt, wenn man ihr Futter gibt. So bleibt statt einer mutigen Produktion wieder nur ein durchgestylter Mischmasch ohne durchgehende Linie.

Zu wenig, um im Kopf zu bleiben - zu wenig für dieses Mordstalent.


Apple iPod Nano 3 MP3-Player (inkl. Video-Funktion) 8 GB schwarz
Apple iPod Nano 3 MP3-Player (inkl. Video-Funktion) 8 GB schwarz

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Player mit üblichem Preisaufschlag fürs Image, 16. März 2008
Zu Beginn als kleines Pummelchen verspottet, ist auch der dritte iPod nano trotz seines hohen Preises inzwischen etabliert. Dafür hat er durch das geänderte Format ein helles und scharfes Display, auf dem man sogar Videos ansehen kann.
Dass er unmittelbar nach dem Auspacken in eine Silikonhülle muss, damit die hyperempfindlichen Obrflächen nicht zerkratzen, führt zu dem üblichen Paradoxon, dass man sein gutes Design quasi niemals zu Gesicht bekommt.

Die Bedienung in Verbindung mit iTunes als Medienzentrale ist wie üblich nahezu perfekt und übertrifft sämtliche anderen Player. Inzwischen sind auch kleine Spiele, Fernsehsendungen und Filme nur einen Klick entfernt.

Frech ist inzwischen, wie der letzte Cent Marge aus dem sowieso hohen Verkaufspreis gepresst wird: So hat der Kopfhörer keine Ohrpolster mehr, beim Transferkabel gibt es nur noch eine Abdeckung, und auf die CD wurde ganz verzichtet. Wer sich ein Netzteil wünscht muss sowieso ins reich bestückte Zubehörregal greifen.
So kommen zum Preis schnell noch die Kosten für eine Hülle, das Netzteil, einen guten Kopfhörer etc.

Trotzdem ist auch der neue iPod trotz des hohen Preises ein Volltreffer, und zeigt, warum Apple den Markt zu recht anführt.


I'M a Woman
I'M a Woman

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Respektables Ergebnis einer Schlager-Diva, 12. März 2008
Rezension bezieht sich auf: I'M a Woman (Audio CD)
Dass die Karriere von Marianne Rosenberg nach "Marleen" und "Er gehört zu mir" stets auf kleiner Flamme weiterkochte wissen wohl nur die Hardcorefans.
Auf der Suche nach neuen musikalischen Ufern ist die Künstlerin nun auf den Jazz-Zug aufgesprungen, der seit Roger Cicero und Barbara Schöneberger gerne genommen wird. Das Experiment gelingt dank einer pointiert spielenden Band überraschend gut. Vor allem auf Englisch schafft die Sängerin trotz der etwas hölzernen Aussprache eine stimmliche Bandbreite, die man ihr kaum zugetraut hätte.

Auf "The More I See" startet sie spritzig und mit vielseitigem Timbre und sogar ein Blues ("I'm A Woman") gelingt mit einem Augenzwinkern.
Bei den deutschen Stücken verschiebt sich die Stimmung in Richtung Chanson. Auch hier klingt sie ungewohnt lässig und frei von früheren Hysterien, doch nicht alles passt: "Ich muss dich wiedersehen" klingt ungelenk, "Für mich soll's rote Rosen regnen" ist ihr zu groß und "Ev'ry Time, we say goodbye" bleibt verhuscht.

Zum Glück bleibt die exquisite Band immer nah bei ihr, um solche Hänger geschickt zu überspielen, und doch hätte man ihr mehr schnelle Songs mit Verve gewünscht.

Das Ergebnis wird wohl keinen Jazz-Fan bekehren, aber wer die Dame mag, wird hier eine spannende neue Facette entdecken. Hut ab.


Spirit
Spirit
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 4,73

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Junge Frau mit Stimme und Aussehen sucht Identität, 4. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Spirit (Audio CD)
An Leona Lewis merkt man, wie sehr die Branche nach der nächsten großen Diva sucht. Es ist eben trotz Rihanna und Beyonce keine nächste Whitney oder Mariah zu sehen.
Die Voraussetzungen sind gut für Lewis: gutes Aussehen, gute, aber nicht extravagante Stimme, und eine rückwärtsgerichtete Produktion. Dazu ist sie schon durch die Mühlen einer Castingshow geschleust worden und somit auf das "Business" vorbereitet.
Leider bestätigt ihre erste CD, dass sich im Mainstream oft das gradlinigste Produkt am besten verkauft, nicht das beste.

Nach der Single "Bleeding Love", die neben einer langweiligen Akkordfolge wenigstens einen minimalen Elektrounterbau bieten kann, gibt es massenhaft längst vergessen geglaubte Neunziger-Plüschballaden, bei denen sie so ziemlich jede große Diva nachahmt:
"Take A Bow" ist Celine pur, bei "Homeless" gibt sie die Mariah inklusive Singsang-Schlenker, und "Yesterday" erinnert an Beyonce. Bei sämtlichen Songs merkt man den Unterschied zwischen einer guten und einer großartigen Stimme: Die Künstlerin klingt bei jedem Ton austauschbar.

Textlich bedient sie die üblichen Schablonen von Liebe, Leid, Vertrauen und Hoffnung.

Selbst die Produktion scheint etwas unschlüssig, wohin die Reise gehen soll. Das Album pendelt zwischen softem Schmusesound und Anflügen von drahtigem Eletrosound ("Angel") oder schweren Hip-Hopbeats ("I'm You"), ohne sich die Mühe zu machen, der Künstlerin einen eigenständigen Sound zu verleihen.

Es bleibt dabei: Castingstars sind Produkte, die eine denkbar weite Zielgruppe ansprechen sollen, solange der Stern des Erfolgs nicht sinkt. Aber nicht zu voreilig: diese Dame hat Talent und Charisma - vielleicht durchbricht sie das Schema und macht gute Musik. Bis dahin bleibt dieses schwache Album ein Versprechen ...


Advance Wars - Dark Conflict
Advance Wars - Dark Conflict
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 37,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Risikofreier Nachfolger eines narrensicheren Spielprinzips, 29. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Advance Wars - Dark Conflict (Videospiel)
Erstaunlich, wie viel man aus dem alten Schere-Stein-Papier System herausholen kann. Auch das neueste "Advanced Wars" bleibt in der Tradition von Battle Isle, Heroes Of Might And Magic und Civilization der Rundenstrategie treu.
Immer noch schickt man auf abstrakten Spielfeldern Armeen in den Krieg, nutzt wie beim Schach die Stärken und Schwächen der Einheiten sowie die Eigenheiten des Terrains, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Dieses Prinzip ist so unverwüstlich, dass auch dieser Teil, trotz weniger Weiterentwicklungen, fesseln kann.
Die Verbesserungen bleiben minimal: Einige neue Einheiten erfordern zum teil neue Strategien, und die taktische Auswahl des richtigen Kommandanten entfällt.

Wie gewohnt ist die Präsentation eher karg. Die Gefechte werden in simplen Animationen gezeigt, und auch der Fortgang der Geschichte wird über statische Screens erzählt. Hier nerven wieder die endlosen pseudophilosophischen Botschaften und die eindimensionalen Charaktere.
Auffällig ist das deutlich düstere Endzeitszenario, dass sich von der comichaften Überhöhung des Vorgängers entfernt.
Leider ist die KI immer noch ein Manko, und mit heutigen Echtzeittiteln nicht zu vergleichen.

Das sehr spezielle Spielprinzip macht eine Empfehlung leicht. Wer rasante und actionreiche Schlachten bevorzugt, wird mit einem Echtzeit-Titel glücklicher.
Wer hingegen gerne kleinteilige Schlachtpläne ausarbeitet, um die perfekte Strategie zu finden, der wird auch mit "Dark Conflict" glücklich.
Wieder einmal zeigt sich, dass auch mit scheinbar altmodischem Spielprinzip und Minimalgraphik ein packendes Spielerlebnis möglich ist.


Discipline
Discipline
Wird angeboten von FelsenMusik
Preis: EUR 7,28

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Diva kehrt runderneuert zurück, 25. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Discipline (Audio CD)
Janet Jacksons Stern ist in den letzten Jahren weniger schnell gesunken als der ihres Bruders, und doch musste auch die auf Dauererfolg gebuchte Sängerin feststellen, dass der Zeitgeist weiterzieht.
Nach dem schlappen Retroalbum "20 Y. O." überrascht nun die Vehemenz, mit der sie auf aktuelle Musiktrends aufspringt. Wie bei vielen aktuellen Produktionen denkt man als erstes "Justin", denn der minimalistische Elektrosound von "Sexy Back" scheint durch allen Ritzen. Doch bevor man sich über das Plagiat ärgert, erstaunt die Qualität, hat Janet diesen Sound doch auf "Control" und "Rhythm Nation" selbst mitgeprägt.

Wie auf dem Cover inszeniert sich die Künstlerin als High-Techdiva; mehr Avatar als reale Frau. Ähnlich wie bei "Velvet Rope" tendiert sie zu derben sexuellen Anspielungen, die von brettharten Beats untermalt werden, und von den charakteristischen Interludes unterbrochen wird. Ihrem kaum vorhandenen Stimmchen tut dieser Unterbau gut.

So verbindet "Feedback" eine mechanische Strophe mit einem typischen mehrstimmigen Refrain, während "Luv" mit seinem bräsigen Synthyriff vom letzten Kanye West Album stammen könnte. Sogar klassische Janet-Midtemposongs wie "Rollercoaster" gewinnen durch treibenden Drumgroove, und auch ein Kylie-Discopopper gelingt ihr ("Rock With U").

Natürlich dürfen auch einige seidige Balladen nicht fehlen ("Cant B Good"). Nur hier wird sie zum Teil etwas konventionell ("Never Letchu Go"). Erstaunlich sauber abgekupfert ist auch das "Crazy For You" Ripoff "The 1", das auf ein Missy Elliott formtief schließen lässt.

Dieses Album könnte Janets "Ray Of Light" werden - ein Album, dass ihr einen komfortablen Platz im heutigen Musikbusiness schafft, ohne, dass sie ihre Wurzeln verleugnen muss.
Jetzt fehlt nur noch Whitney, und die Diven wären zurück ...


Metamorfoz
Metamorfoz
Wird angeboten von LV'S UK
Preis: EUR 16,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein kleiner Aufbruch, aber keine Metamorphose, 20. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Metamorfoz (Audio CD)
Nicht nur beim Eurovision Song Contest spürt man die musikalische Grenze, die Europa teilt. Nur wenige orientalische Künstler hatten nennenswerte Erfolge in Westeuropa, Tarkans Superhit "Simarik" liegt schon einige Jahre zurück, und auch das englischsprachige Album "Come Closer" war nicht der gewünschte Türöffner.

Das neue Album versucht nun erneut den Spagat, zwar auf türkisch, aber mit deutlichen Anleihen bei internationalen Popstandards wie Justin Timberlake (dem sogar auf dem Coverbild Referenz erwiesen wird.) Als Ergebnis wird leider viel orientalischer Charme einem drahtigen Elektrosound geopfert, der zwar modern, aber auch beliebig klingt.

Schon der Opener streut nur etwas östliche Melodik in einen ansonsten drögen Elektropopper mit den von Rihanna bekannten bräsigen Synthis, und "Cat Kapi" klingt trotz Computerspielsounds nach Neunziger-Boygroup. Bei "Arada Bir" und "Bam Teli" hingegen klingt die Mischung aus Tradition und Modernität deutlich stimmiger.

Wohl um alte Fans nicht zu verschrecken sind zwei konventionelle Balladen und mit "Dilli Duruk" auch ein stumpfer Orient-Popper dazwischen geraten. Die verschiedenen Einflüsse führen insgesamt zu einem zerrissenen Eindruck. So löblich die Überwindung östlicher Sounds auch sein mag, es kostet Tarkan ein großes Stück seiner musikalischen Identität.
Hier haben Künstler wie Sertab Erener besser gezeigt, wie man musikalische Welten vereihnt.


The Jazz Album - Watch What Happens
The Jazz Album - Watch What Happens
Preis: EUR 18,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spannendes Experiment - mittelmäßiges Ergebnis, 15. Februar 2008
Till Brönners Energie scheint ungebremst zu sein, seit er quasi zum deutschen Vorzeigejazzer auserkohren ist. In den eigenen Alben immer mehr dem glatten Lounge-Sound zugewandt, hat er nun nach der Wiederentdeckung von Mark Murphy eine weitere überraschende Kolaboration herbeigeführt - dieses Mal mit dem wunderbaren Bariton Thomas Quasthoff.
Leider zeigt sich hier, ähnlich wie bei Elvis Costello und Anne Sofie von Otter, dass Klassik und Jazz nicht immer ein ideales Paar sind.

Auch wenn man hört, wie sehr sich Quasthoff müht, die geschulte Stimme im Hintergrund zu halten, so gelingt ihm doch kein echtes Jazz-Timbre. Dazu phrasiert er zu sauber, singt zu sehr auf den Punkt und dämpft den Hörgenuss mit hölzernem Englisch. Vor allem die Balladen klingen dadurch übertrieben lethargisch. Auch die Produktion neigt hier zu glattem Breitwandsound.

Besser gelingen die schnellen Stücke wie "Ac-Cent-Tchu-Ate the Postive", wo Quasthoff wesentlich treibender singt und auch die Arrangements verspielte Leichtigkeit haben. Leider sind diese Momente zu selten, und der letzte Teil des Albums versinkt in Betulichkeit und Geigensoße.

Bei der stimmigen Songauswahl und dem Mut der beiden Künstler wünschte man sich ein schöneres Ergebnis, aber es bleibt dabei: diese Mischung zündet nicht


Super Mario Galaxy
Super Mario Galaxy
Wird angeboten von Cmal2_GmbH
Preis: EUR 28,63

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann ein Videospiel noch perfekter sein? Kaum, 6. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Super Mario Galaxy (Videospiel)
Etwas enttäuschend war der WII-Start schon. Innovative Steuerung Hin- oder Her, zu viele Spiele nutzten die Steuerung nur halbherzig, zu vieles war wieder dem überzuckerten Niedlichkeitslook der jungen Zielgruppe geschuldet. Erst Nintendos Helden Link und Samus gaben eine erste Ahnung, was auf diesem System, trotz der begrenzten graphischen Möglichkeiten, möglich ist.
Verständlich, dass nach dem grandiosen "Super Mario 64" alle Welt auf die Rückkehr des Klepmpners wartete. Nun ist "Super Mario Galaxy" da, und die Augen der Fans werden sich mit Tränen füllen - dieses Spiel wird in die Videospielgeschichte eingehen.
Das Weltraumszenario schafft den perfekten Spielplatz für die Ideen der Entwickler. Wie hier mit Schwerkraft, Perspektive, Balance und Raum gespielt wird, sprengt alles vorher gesehene und fordert den Spieler in jedem Level völlig neu. Sogar altbekannte Gegner wie Koopas, Steinblöcke und Bomben wirken in diesem Szenario überraschend neu.
Dass dieses Mal neben Geschicklichkeit auch Köpfchen gefragt ist setzt dem Spiel die Krone auf. Auch die Möglichkeiten der Steuerung sind vorbildlich integriert, wenn man zum Beispiel durch Neigen der Fernbedienung auf einer Kugel balancieren muss.

Graphisch kommt die comicartige Welt der WII entgegen, die sich mit realistischen Szenarien etwas schwer tut. Trotzdem sind überraschend viele graphische Hingucker wie glänzende Oberflächen, realistisches Wasser und komplexe Welten gelungen. Aber aufgepasst. hinter der kindlichen Oberfläche stecken anspruchsvolle Level und vielfältige Obermotze. Dazu gibt es eine Vielzahl versteckter Level und geheimer Passagen zu entdecken, und wer in jedem Level alle Münzen finden will, wird nicht so schnell den Abspann sehen.
Spätestens, wenn man mit ausgebreiteten Armen über die Planetenoberflächen saust oder als Bienenmario über Honigwaben krabbelt kehrt diese Faszination zurück, die man nur bei ganz großen Spielen empfindet. Dann verschwindet der Fernseher und der Controller, und man wird Teil dieses grandiosen Universums.

Dieses Spiel ist ein Meisterwerk. Jetzt fehlt nur noch "Super Mario Kart"


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