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Beiträge von Peter Schulz
Top-Rezensenten Rang: 90.877
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Rezensionen verfasst von
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen)
(REAL NAME)   

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Kansas (Expanded Edition)
Kansas (Expanded Edition)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gleich der erste Wurf ein Volltreffer, 7. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Kansas (Expanded Edition) (Audio CD)
Das namenlose Debut der Amerikaner aus dem Jahr 1974 zeigt bereits all das, was diese fantastische Band auch in den nächsten Jahren ausmachen soll. Hardrock und Prog wechseln sich sowohl in kürzeren als auch in den bandtypischen Longtracks ab. Es gibt herrliche rockige Momente, die immer wieder durch ein fantastisches Gitarrenspiel geprägt sind. Bereits auf dem Debut kam eines der Markenzeichen der Band, die Violine, immer mal wieder zum Einsatz. 1974 war das Instrument für eine Rockband noch nicht unbedingt "State of the Art". Umso erfrischender wirkt gerade dieses Instrument auf mich.
Die CD beginnt mir 2 recht schnörkellosen Rockern, bevor es mit "Lonely Wind" verträumter wird.
Dann gibt es mit "Belexes" und "Journey from Mariabronn" 2 absolute Bandklassiker, die auch heut noch sehr gerne von der Band bei Liveauftritten gespielt werde.
Mit "Apercu" gibt es einen weiteren fantastischen symphonischen Longtrack. Es ist mir unbegreiflich, warum gerade dieser Song nie den Schritt in das ganz große "KANSAS-Rampenlicht" geschafft hat. Ein klasse Song.
"Death of Mother Nature" ist zum Ende ein weiterer schöner Longtrack, der allerdings auf mich nicht ganz so schlüssig wirkt, wie eben "Journey from Mariabronn" oder "Apercu". Ein super Song bleibt er trotzdem.
Auf der aktuellen CD-Fassung gibt es "Bringing it back" live als Bonussong. Hätte ich nicht gebraucht.
Fazit: Das Debut der Amerikaner KANSAS ist für mich ein Klassiker und mit "Journey from Mariabronn" gibt es einen meiner absoluten Lieblings-Progsongs. Kaufen bitte.


Deliverance (Special Edition)
Deliverance (Special Edition)
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 21,93

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich wieder zu haben......mit sehr gutem Bonussong, 25. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Deliverance (Special Edition) (Audio CD)
Die Hamburger Band SYLVAN zeigt auf ihrem Erstlingswerk "Deliverance" bereits all das, was sie auf späteren Alben so einzigartig macht. Hoch emotionaler, symphonischer Artrock. Zu Beginn ihrer Karriere, das Album wurde 1997 / 1998 aufgenommen, spürt der Hörer allerdings, daß die Band noch deutlich von großen Vorbildern beeinflußt wird. Klassische Neoprogstrukturen treffen auf floydige Gitarrenparts.
Die Songs sprengen nicht selten die 10 Minute Marke. Vielleicht hätte man den einen oder anderen Song ein wenig straffen können. Als Beispiel möchte ich hier den Opener "Seeking Nights" nennen.
Marco Glühmann, mittlerweile als hochemotionaler Sänger in der Szene bekannt, driftet auf Dileverance allerdings hin und wieder ins leicht weinerliche ab.
Ansonsten geben die Musiker aber einen hochprofessionellen Eindruck ab. Besonders hervorheben möchte ich Volker Söhl an den Keyboards, sowie seinen Bruder Kay an der Gitarre.
Die beiden zaubern unheimlich schöne Melodielandschaften in die Songs. Die Rhythmusstruppe um Drummer Matthias Harder und Basser Patrick Münster (mittlerweile genau wie Kay Söhl nicht mehr bei der Band), geben den Songs stets die notwendige Dynamik, wenn es erwünscht ist.
"Deliverance" ist ein absolut gelungenes Debutalbum. Songs wie "Golden Cage", "Unconsciously" oder aber "Deliverance" und "A Fairytale Ending" (16:44 Min) gehören auch heute noch zum zeitgemäßen Artrock der deutschen Musikszene.

Das Album war in den letzten Jahren nur noch zu absolute frechen Preisen zu bekommen. Ende 2010 haben die 5 Hamburger die CD neu abgemischt und neu veröffentlicht. Als Bonus gibt es den Song "The Lie". Mit einer Länge von 12:26 Min. gehört der Song dann tatsächlich zu den Highlights dieses Album. Der Song stammt aus der Enstehungsdecade von "Deliverance" und wurde im Herbst 2010 von der Band aufgenommen und auf CD verewigt, um ihn jetzt erstmals zu präsentieren.
Ein klasse Bonustrack.

Fazit: Wer auf emotionalen Artrock steht, der sollte sich "Deliverance" nicht durch die Lappen gehen lassen. Die Band ist gerade auf diesem Album noch stark vom Neoprog geprägt. Mir gefällt es. Und wie wir jetzt wissen, wird es mit den nächsten Alben noch Steigerungen geben. Kaufen!


Far Skies Deep Time
Far Skies Deep Time

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindeutig mehr als ein Lebenszeichen für Zwischendurch, 17. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Far Skies Deep Time (Audio CD)
BIG BIG Train legen dem Prog-Fan mit "Far Skies Deep Time" ein weiteres wunderschönes Werk vor. Die EP hat eine Spiellänge von 41:00 Minuten. Es gibt 5 Songs zu hören wobei der Opener "Master of Time" eine Coversion des gleichnamigen (logisch) Titels von Genesis-Mitbegrüner Anthony Phillips ist. Wen es interessiert, Phillips stieg nach "Trespass" aus und der Rest der Band fiel in ein kleines "Songwriting-Tief". Vielleicht macht das ein wenig die Stellung dieses introvertierten Musikers für eine der grossen Bands der Siebziger deutlich. Ich kenne das Original nicht, somit kann ich keinerler Vergleiche anstellen.
Für mich ist "Master of Time" einer der besten BIG BIG TRAIN-Songs überhaupt. Der Song beginnt in typische Bandmanier, bevor nach ca. der Hälte ein traumhaftes Gitarrenspiel dem Song mehr nur als das "i-Tüpfelchen" gibt. Super Song. Mit "Fat Billy Shouts Mine" kommt ein Song, der die Band, im Gegensatz zu den letzten Alben, wieder ein bißchen dichter an den GENESIS-Kosmos heranrücken läßt. Die von Sänger David Longdon gespielte Flöte, schafft es mit einem ganz bezaubernden Klang und wundervollen Melodien den Songs die nötige Wärme zu geben. Sein Gesang ist ähnlich stabil gut, wie auf dem Vorgängeralbum. Mit "British Racing Green" (geiler Songtitel) und "Brambling" folgen 2 kürzere Songs. Und hier passt der alte Spruch: In der Kürze liegt die Würze. Gerade durch ihre knackige Spieldauer kommen die Songs auf den Punkt, bevor man sich der Gefahr aussetzt in ein endloses "Herumgeeiere" zu verfallen. Wer den Vorgänger "The Underfall Yard" mag, der wird vielleicht mit "Brambling" seine wahre Freude haben.
Die EP wird durch einen Longtrack beendet. Der Song heißt "The Wide Open Sea" und hat eine Songlänge von stolzen 17:44 Min..
Hmmm, ein klasse Song, der zum Ende noch mal die ganz große BIG BIG Train Welt öffnet. Aber auch hier gibt es für mich eine Parallele zum Vorgänger. War mir auf "The Underfall Yard" der abschließende Longtrack mit zu wenig Höhepunkten gespickt, so trifft genau diese Kritik auch auf das "Far Skies Deep Time" abschließende "The Wide Open Sea" zu. Ich möchte keinen falschen Eindruck erwecken. Es ist ein sehr schöner Longtrack. Nur finde ich die Ideen, die man beispielsweise auf den Lontracks von "The Difference Machine" hatte, ein wenig interessanter. Ich würde mir wünschen, daß BIG BIG TRAIN auf zukünftigen Longtracks ein bißchen mehr Farbe in den Eimer werfen. Genug gemeckert.

Fazit: BIG BIG TRAIN gehören im Moment für mich zur Speerspitze des Retro-Progs und mit "Master Of Time" haben sie gar einen Meistersong hingelegt. Für sehr sehr wenig Geld gibt es bei dem einen oder anderen Anbieter sehr sehr viel für sehr wenig Geld. Der Fan sollte und wird es danken.
Achja, ich weigere mich, diese CD als EP anzusehen. Nö, mach ich nicht. Kaufen.


Mars Hollow
Mars Hollow
Preis: EUR 18,32

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr "retro" als "neo"..........., 12. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Mars Hollow (Audio CD)
MARS HOLLOW sind ein amerikanisches Quartett mit einer für das Genre typischen Instrumentalausstattung. Bass, Schlagzeug, Gitarre und natürlich Keyboards. Der Gesang wird von den 4 Protagonisten übernommen.
Soweit alles klar. Gibt es irgendwelche Überraschungen? Nein, aus meiner Sicht nicht. Ob das eine Enttäuschung ist oder aber genau das ist, was der Musikliebhaber hören möchte, muß jeder für sich entscheiden.
MARS HOLLOW haben, wie in diesem Genre allzu üblich, natürlich Vorbilder. Und trotz der Tatsache, daß die Band aus Amerika stammt, ist für mich der europäische Stempel fetter aufgetragen, als der amerikanische. Kurz gesagt, mehr GENESIS und YES als KANSAS oder RUSH.
Auf der CD befinden sich 7 Songs, die die übliche "Prog-Spielzeit" haben (zw. 5 und 12 Minuten). Die Songs weisen, mit einer Ausnahme "Wild Animal" kaum Längen auf. Kurzweiliges Songwriting und eine souveräne Beherrschung der Instrumente machen MARS HOLLOW für mich zu einem kurweiligen Erlebnis.
Besonders geschickt ist der immer mal wieder eingestreute, allzu typisch amerikanische, mehrstimmige Gesang. Und wenn beim letzten Song, dem Longtrack "Dawn of Creation" die Tasteninstrumente das Ruder übernehmen, fühle ich mich wunderbar in die Siebziger zurückversetzt. Die Gitarre agiert zumeist unauffällig im Hintergrund, schafft es aber hin und wieder sehr schöne Melodien zu zaubern.
Die Tasteninstrumente dürfen sich immer mal wieder in den Vordergrund schieben. Egal ob schöne Pianoläufe oder aber achtziger Jahre Keys. Steve Mauk ist ein klasse Tastenmann.
Wer Anspieltipps haben möchte, dem würde ich den ersten ("Wait for me") und den letzten Song ("Dawn of Creation") empfehlen. Diese Songs sind typisch für Songwriting und instrumentaler Umsetzung dieser Band.
Der Gesang........erinnert mich hin und wieder an die ebenfalls aus Amerika stammenden GLASS HAMMER. Eine Offenbarung ist der Gesang für mich nicht. Allerdings passt er sehr gut zu dem, was MARS HOLLOW machen.
Neben Song 6 "Wild Animal", der mir zu lahmarsch.. ist möchte ich eine weitere Kritik äußern.
Wir schreiben bei Erscheinen des Albums das Jahr 2010. Musik wird überwiegend aus dem Internet gezogen. Das ist ein Umstand, dem die Musikindustrie noch immer mit einigen Sorgenfalten entgegenschaut.
Da ist es für mich unverständlich, daß eine CD angeboten wird und das Cover aus einer (!) Seite besteht. Vorder- und Rückseite.... das war es. Keine weiteren Informationen, keine weiteren Fotos, überhaupt nichts. Enttäuschend!

Fazit: MARS HOLLOW spielen sehr schönen, für mich noch immer unterhaltsamen Retro (Neo) Prog. Die Verwandschaft zu den Siebzigern empfinde ich als sehr angenehm. Retro-Fans, ran an die Scheibe.
Als Ergänzung: Der Jazzfaktor ist für mich unter 5 Prozent.


Children of Another God
Children of Another God

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Noch immer gut.........., 3. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Children of Another God (Audio CD)
Diese CD spielt meiner Psyche offenbar einen Streich. Ich weiß, daß ein Großteil der Musik auf dem Computer oder anderen Tasteninstrumenten entstammt. Und entgegen anderer Meinungen bilde ich mir ein, genau das zu hören. "Children of another God" wirkt auf mich tatsächlich ein wenig synthetisch/klinisch. Mir fehlen warme, lebhafte Instrumente. Aber wie gesagt, daß scheint tatsächlich ausschließlich mein Problem zu sein.
NICK MAGNUS entstammt der Blütezeit des Prog. Und das, was diese Zeit zum Vorschein brachte, hören wir auf "Children of another God". Es gibt waschechten Prog der milden, symphonischen Art. GENESIS in der mittleren Phase (was 'n Wunder) wären als Vergleich heranzuziehen.
NICK MAGNUS hat trotz einiger Gastmusiker so ziemlich alles im Alleingang produziert. Vor dieser Leistung: Hut ab. Der Opener, gleichzeitiger Titeltrack, zeigt dem Hörer in über 8 Minuten, was auf den Progfan mit dieser CD zukommt. Ausladene, symphonische Momente, die mit geschickten Themenwechsel der Musik einen bunten Anstrich geben.
Der 2. Song "Doctor Prometheus" zeigt dann die amerikanische Seite des Tastenmanns. Fast schon fröhlich, lädt der Song leicht zum Mitwippen ein.
Bei Song 5 "The Colony is King" übernehmen die Hackett-Brüder das Ruder. Hier gibt es eine wundervolle Gitarre und eine noch schönere Flöte zu hören. Die von mir ansonsten vermisste Wärme gibt es hier im Überfluss.
"Crimewave Monkeys" hört sich beim ersten Hören an, wie eine 1a PHIL COLLINS Produktion. Wuchtige Drums durchziehen diesen Song. Mit einsetzendem Gesang muß ich an PROTO KAW denken.........
Bei "The others" geht es dann hart an meine Kitschgrenze. Eine schöne weibliche Stimme bestimmt diesen Song. Von Beginn an muß ich an ein WALT DISNEY-Musical denken (......"he was such a good boy"). Sö richtig stört der Song mich nicht. In den letzten 30 Sekunden gibt es ein super harmonisches Ende mit schönem, wenn auch kurzem Gitarrenspiel.
Ich bin der Meinug, daß ein gutes Coverartwork auf die zu erwartende Musik hindeuten sollte. Nunja, ich bringe es kurz und knapp auf den Punkt. Das Cover von "Children of another God" gehört in meine Top 3 der schlechtesten Cover überhaupt. Frechheit!
Aber dankenswerter weise wiegt die zum Teil wirklich sehr gelungene CD dieses Manko auf.

Fazit: NICK MAGNUS ist mit "Children of another God" ein klassisches Progalbum im Geiste der Spätsiebziger/Frühachtziger gelungen. GENESIS Fans der mittleren Phase, sowie STEVE HACKETT Fans sollten zureifen.


Innergy
Innergy
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 8,93

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progmetal, 19. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Innergy (Audio CD)
Waren die Portugiesen FORGOTTEN SUNS mit ihren ersten 2 Werken "Fiction Edge 1(Ascent)"und "Snooze" noch eindeutig im Neoprog verwurzelt, so legen sie 2009 ein lupenreines Progmetal Album vor.
Schon komisch, welch abrupten Richtungswechsel die Band vollzogen hat. Dabei klingt "Innergy" so, als hätte die Band nie etwas anderes als Power-Progmetal gemacht.
Und den Begriff "Power" darf man durchaus ernst nehmen. FORGOTTEN SUNS lassen es über die gesamte CD anständig krachen. Im Vodergrund steht die fette Gitarre. Die darf sich nach Herzenslust austoben. Egal ob es um ein geiles Riffing oder aber um ein "zum Teufel komm raus"-Frickeln geht, die Gitarre beherrscht die Szenerie.
Die Songs haben eine Länge von gut 4 Minuten bis 12 Minuten. Die musikalischen Themen, die die Band in ihren Songs aufgreift hat man auch schon von anderen Progmetal-Kapellen gehört. Das Rad wird somit auch hier nicht neu erfunden. Muß es auch nicht. Denn so frisch und konsequent wie die Portugiesen auftreten, haben es viele Progmetal Bands in der letzten Zeit nicht mehr hinbekommen. Als Vergleich kommen mir die Brasilianer MINDFLOW in den Sinn.
Auch der Keyboarder bekommt hin und wieder ein wenig von der musikalischen Bühne ab. Das sind die Momente, die mir mit am besten gefallen. Der Herr der Tasten scheint allerdings mehr Gefallen am Frickeln, als an Atmosphäre zu haben.
Wer Probehört und den Frickelgrad erhören möchte, dem würde ich Song 7 "Nanoworld" empfehlen. Hier tobt sich die Band anständig aus. Trotz aller Frickeleien habe ich nie das Gefühl, die Band würde stets und ständig ihr Können zur Schau stellen. Hin und wieder gibt es sogar ein paar melodische Gitarrensolos (z.B. Song 5 "An outer Body Experience")
Fazit: FORGOTTEN SUNS ist mit "Innergy" ein 1a Progmetal-Album gelungen. Leise Töne sind auf dieser CD nur sehr sehr selten zu hören. Das Gaspedal wird kräftig durchgetreten. Mir macht das Album Spaß und die Band könnte ein Hoffnungsträger für ein angeschlagenes Genre sein.


d_letion
d_letion

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gaaaanz zarte Emanzipation, 5. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: d_letion (MP3-Download)
Das Debut der Amerikaner "Selling insincerity" war noch ein 95% PORCUPINE TREE Clone.
Auch auf dem 2009 erschienenem Album "d-letion" spürt man noch sehr deutlich die musikalische Nähe zu den Mannen um S. Wilson. Allerdings hat man auf dem aktuellen Album der Musik ein paar bunte Tupfer hinzugefügt. TOOL, A PERFECT CIRCLE und ein bißchen SIEGES EVEN (Paramount-Phase) sind für mich dazu gekommen.
Und das macht es doch schon gleich ein wenig interessanter. Die Band ist gut. Besonders gut ist sie, wenn sie sich von ihren übermächtigen Vorbildern löst (z.B. "black lace" oder "cinder tin"). Aber auch, wenn man irgendwie immer mal wieder an PORCUPINE TREE denken muß, gefällt mir das Album recht gut. Die Songs sind kurz gehalten und bringen es dadurch sehr gekonnt auf den Punkt (das haben sie ihren großen Vorbildern sogar voraus). Selbst Songs, die ziemlich unspektakulär beginnen, können durch ein super Gitarrenspiel am Ende überzeugen. Die Gitarre. Die steht füt mich klar im Zentrum der Band. Auf "d-letion" gibt es ein paar absolut gelungene Riff-Monstermomente. Wer gelungenes Riffing mag, der sollte sich das Album unbedingt anhören (Anspieltipp: "d-letion" und "romantique life").
Die Rhytmustruppe schafft es in den richtigen Momenten die Songs nach vorn zu peitschen, um im nächsten Moment völlig relaxed weiter zu machen. Das bringt Farbe ins Spiel und hält den Höhrer bei Laune.
Mir gefällt die Band am besten, wenn sie anständig das Gaspedal durchdrückt. Folglich kommt die Ballade "sneak peek" bei mir nicht sonderlich gut an. Der Song plätschert vor sich hin......
Die zweite reinrassige Ballade des Albums, der Rausschmeisser "grave concerns" weiß mich durch eine schöne Atmosphäre mehr zu begeistern.
Fazit: ABIGAILS GHOST legen mit ihrem 2. Album ein schönes Rockalbum vor. Das Album ist kurzweilig und super produziert. Lediglich die Gleichförmigkeit der Songs kostet der Band aus meiner Sicht einen Stern. Wer allerdings bei dem leisesten Verdacht des Clone-Wirkens Schreikrämpfe bekommt, der sollte dann doch bei PORCUPINE TREE bleiben und besser "Fear of a blank Planet" auflegen.
Mir gefällt das Album.


Presets
Presets
Wird angeboten von HURRICANE RECORDS BERLIN
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es ist Prog...es ist kein Prog...es ist Prog...es ist......EGAL, 10. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Presets (Audio CD)
Mit dem Album "X-Rayed" hatten die Hamburger sich für viele positiv weiter entwickelt. Vom NeoProg der ersten Alben war so gut wie nichts mehr übrig.
Die Band war sich nicht einig, wie es nach "X-Rayed" weiter gehen sollte. Einige Bandmitglieder wollten eine CD mit kürzeren, radiotauglichen Songs produzieren, um sich so eventuell einer größeren Hörerschaft öffnen zu können. Der Rest der Band wollte den Weg, den man auf "Encounters" und "Artificial Paradise" beschritten hatte, weiter gehen. Lange, anspruchsvolle Kompositionen, die die klassische Progfraktion ansprechen dürften.
Konsequenter Weise entschied die Band sich für 2 Alben. So in etwa entstanden "Posthumous Silence" und "Presets".
Von Fans und Kritikern wird "Posthumous Silence" als das beste Album der Band betitelt.
"Presets" hat(te) es bei den Fans ungleich schwerer. Aber warum?
Auch auf "Presets" gibt es die typischen SYLVAN-Edelsongs, die auch hervorragend auf vorherige Alben gepasst hätten ("One Step beyond", "When the leaves fall down", "Former Life").
Es gibt mit dem Titelstück einen hervorragenden Longtrack (12:42 Min.), der sehr atmosphärisch beginnt, in einen abgedrehten Instrumentalpart mündet, um dann mit der "SYLVAN-Härte" zu Ende gebracht zu werden.
Mir gefällt der Song aufgrund seines Spannungsaufbaus besser, als so manch anderer Longtrack aus der Frühphase der Band.
Die Band zeigt auf diesem Album allerdings weitaus konsequenter ihre Liebe zu kurzen, schnörkellosen Songs. Songs wie "For one Day" oder "Heal" würden die deutsche Radiolandschaft erheblich aufwerten. Einfach toll, wenn die Band mit einfachen Strukturen in den anspruchsvollen Pop (!!) abdriftet. Und die Bandeigene "SYLVAN-Stimmung", das Edle, das Melancholische, schwingt immer in den Songs mit.
Marco Glühmann gehört für mich ganz klar zu den besseren Sängern, auch wenn ich seine Leistungen in der Vergangenheit nicht immer "für unantastbar" halte.
Aber gerade bei "Presets", mit den kürzeren Songs, kommt seine Stimme noch besser zur Geltung. Ich habe das Gefühl, daß ihm dieses Album sehr viel Spass gemacht hat.

Fazit: "Presets" ist für mich eindeutig ein typisches SYLVAN Album. Auch wenn mir "Posthumous Silence", "X-Rayed" oder aber "Encounters" besser gefallen, zeigt "Presets" die Band von einer sehr smphatischen Seite. Sehr gute 4 Sterne!!


Encounters
Encounters
Wird angeboten von empire-music
Preis: EUR 14,95

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hamburger geben Gas........., 27. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Encounters (Audio CD)
Bereits ein Jahr nach dem sehr viel versprechendem Debut "Deliverance" legen SYLVAN mit "Encounters" ihr zweites Werk nach.
Und was für eines! CD rein, auf Start gedrückt...und...wundern ist angesagt. Ja, es sind tatsächlich SYLVAN.
Der Opener "No way out" (05:40 Min.) drückt von Beginn an mit einer fetten Gitarre aus den Boxen. Marco Glühmann kommt sofort auf den Punkt und scheint der Welt zeigen zu wollen: "Jawoll, wir sind SYLVAN aus Hamburg und wir haben uns weiter entwickelt!!"
Mittlerweile ist der Opener ein Lieblingssong der Fans. Gerade live entfaltet der Song all seine Power.
Der zweite Song "Essence of Life" (08:05) hätte wunderbar auf den Vorgänger gepasst. Ein schöner Song, mit einem wundervollen Solo des damaligen Gitarristen Kay Söhl. Auch hier fällt erneut die gelungene heavy Gitarre auf. Sehr schön.
Kommen wir zu Song 3 "Encounters". Was für ein Monster von Song. Hier handelt es sich für mich um einen wirklichen Longtrack, auch wenn der Song in 10 Einzelsongs untergliedert ist. By the way, die Songs können einzeln angesteuert werden. Ich hätte es nicht gebraucht. Egal, schaden tut es auch nicht.
"Encounters" besticht durch unterschiedlichste Stimmungen, die immer mal wieder wechseln, wie der HSV seine Trainer. Durch diese äußerst gelungenen Stimmungswechsel bleibt der Song von der ersten bis zur letzten Note spannend. Die Songs haben insgesamt eine Länge von über 40 Minuten. Da ist jede Menge Futter für den Progger angesagt (für den Nichtprogger natürlich auch).
Speziell Marco Glühmann dringt hier gesangstechnisch für mich das erste Mal in neue Sphären vor.
Aber auch der Rest spielt den Song wirklich für mich völlig überzeugend.
Volker Söhl gibt mit seinem Tastenspiel, wie immer bei SYLVAN, den Songs den letzten Schliff und macht die Songs am Ende unheimlich spannend. Die Gitarre darf auch hier hin und wieder "rotzen". Schlagzeuger Matthias Harder spielt einen äußerst routinierten Rhytmuspart gemeinsam mit dem Basser ein ordentliches Fundament.
Wer aus diesem Song einzelne Teile zum Probehören ansteuern möchte, dem würde ich "About to leave", "In Vain", "Tremendously different" und den Abschluss "Encounters" empfehlen. Aber um ehrlich zu sein, sollte es schon der ganze Song sein, denn nur so bekommt man 2 schöne Saxofonsoli mit, die sehr schön in den Song integriert sind. Bravo.

Fazit: SYLVAN haben mit "Encounters" ein äußerst abwechslungsreiches Stück Musik produziert. Das die CD einige Hördurchläufe benötigt dürfte klar sein. Die Melodien bohren sich allerdings sehr schnell in die Gehörgänge. Klasse und kaufen!!


Moonshine
Moonshine

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für die harmonischen Stunden.........., 27. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Moonshine (Audio CD)
COLLAGE, eine Band aus dem progverliebten Polen hat 1994 mit "Collage" ihr vermutlich "schönstes" Album präsentiert. Den Begriff "Schön" wähle ich ganz bewusst. Die Polen spielen hochmelodiösen Neoprog, der stark an Vorbilder wie MARILLION oder PENDRAGON erinnert.
Die Songs sind für mich eindeutig durch die Keys und andere Tasteninstrumente geprägt. Sehr harmonisch wird versucht, orchestrale Töne in die Songs zu integrieren. Das ganze wirkt sehr harmonisch, Ecken und Kanten gibt es (leider) so gut wie überhaupt nicht.
Die Gitarre, wenn sie denn losgelassen wird, spielt wunderschöne, an Steve Rothery (MARILLION), erinnernde Soli.
Die Band macht auch vor den sog. Longtracks keinen Halt. Immerhin, 3 von 8 Songs haben eine Spiellänge von über 10 Minuten.
Der Gesang ist ebenfalls, wie die Musik, äußerst gefühlvoll und "weich". Die Stimme Robert Amirians passt absolut. Einen willkommenen gelegentlichen Gegenpart zum "Schönklang" kann sie allerdings nicht leisten.
Wer einen Anspieltipp möchte, dem würde ich Song 4 "Living in the Moonlight" empfehlen. In bescheidenen 4:43 Min. gibt der Song eine sehr schöne Übersicht über die Marschrichtung dieser CD.
Wer wissen möchte, wie "schräg" oder "abgefahren" es werden kann, dem lege ich Song 5 "The Blues" ans Herz. Hier traut sich die Band gelegentlich ein klein wenig mehr Dampf zu.
Die 3 Longtracks, "In your Eyes" (14:04), "Wings in the Night" (11:12) und "Moonshine" (12:50) sind ziemlich gelungen. Die Songs wirken auf mich nicht zusammengestückelt und können dadurch die Spannung über die gesamte "Longtracklänge" halten.
Kritik darf nicht fehlen. Die Produktion ist mir eindeutig "zu fett". Die Instrumente klingen zum Teil sehr klinisch. Hört euch hierzu bitte den Anfang (Schlagzeug) von "Moonshine" an. Das ist für mich ganz hart an der Schmerzgrenze.
Aber das soll's dann auch schon gewesen sein mit der Meckerei.

Fazit: COLLAGE präsentieren ein Album, das diejenigen von uns beglücken wird, die es harmonisch, symphonisch mögen. Absoluter Schönklang ist bei den Polen angesagt. Mir gefällt es. Nach einmal Durchhören ist es dann aber auch erstmal wieder gut mit der rosaroten Zuckerwatte in den Ohren.
Achja........."schräg" oder gar "abgefahren" wird es natürlich ü b e r h a u p t nicht.


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