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Rezensionen verfasst von
Kleine_Buecherinsel (Sankt Augustin, NRW)

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Leona - Die Würfel sind gefallen
Leona - Die Würfel sind gefallen
von Jenny Rogneby
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mein Buch, 13. November 2015
Meine Meinung:

Ich habe mich ja sehr auf dieses Buch gefreut, weil es sich sehr interessant angehört hat und durch die Beschreibung genau das ist, was ich gerne lese. Ein kleines Mädchen überfällt eine Bank und hinterlässt keine Spuren. Die Polizistin Leona, die so ihre eigene Art hat, übernimmt die Ermittlungen und landet auch schon bald in eine Sackgasse. Man möchte einfach mehr erfahren, die Neugierde ist geweckt.

Voller Vorfreude habe ich auch das Buch angefangen und war von dem Schreibstil sehr angetan. Ich finde, dass kurze Sätze immer die Spannung aufbauen und es wirkt dadurch schneller.

Leona fand ich am Anfang sehr sympathisch, eine taffe Polizisten. Doch schon schnell ließen mich einige Gedankengänge von ihr stutzen. Was so in ihrem Kopf vorgeht verschlug mir die Sprache. Da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, bekommt man davon sehr viel mit. Meine Sympathie verwandelte sich in Antisympathie und das machte es für mich sehr schwer, dieses Buch noch in die Hand zu nehmen.

Den anderen Blickpunkt liefert das kleine Mädchen. Ein Teil des Buches wurde aus ihrer Sicht geschrieben und da lässt die Schriftstellerin nichts aus, denn was dieses Mädchen erlebt ist unvorstellbar.

Der Anfang des Buches ist sehr spannend angelegt und auch der erste Teil ließen sich gut weglesen. Man war gefangen von der Geschichte. Doch das Blatt änderte sich schnell und irgendwie ging die Spannung verloren. Zwar wollte ich noch die Motive erfahren, aber selbst das ließ nach und eigentlich bin ich sehr froh, dass ich es jetzt beendet habe.

Es mag viele Leser geben, die es bestimmt toll finden, meines war es dann leider doch nicht gewesen. Die Idee ist großartig, der psychologische Aspekt in dem Buch wurde schön ausgearbeitet, aber alles in allem, war es mir dann irgendwann zu unrealistisch und durch die nicht gerade sympathische Hauptprotagonistin, wurde es nicht besser.

Fazit:

Sehr interessanter Plot und spannender Anfang, allerdings schafft es das Buch nicht, die Spannung zu halten.


MO - Heute bestimme ich!: Band 2
MO - Heute bestimme ich!: Band 2
von Bettina Zimmermann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder eine tolle Geschichte vom kleinen Mo, 11. November 2015
Inhalt:

Der kleine Mo hat eine tolle Idee. Normalerweise bestimmen doch immer die Eltern, aber dieses Wochenende möchte er der Bestimmer sein. Also hüpft er fröhlich ins Elternbett und erklärt seinen Eltern, was er alles machen möchte. Ob das so einfach ist, wie er es sich denkt?

Meine Meinung:

Vor einiger Zeit durften wir den kleinen Mo kennenlernen, als dieser beschloss, er sei jetzt wach und möchte viele Sachen unternehmen. Wir fanden diese Geschichte so toll, dass wir uns sehr darüber gefreut haben, als wir nun das zweite Buch mit dem kleinen Mo bekommen haben. Neugierig und voller Vorfreude haben wir uns in eine neue Idee von Mo gestürzt.

Diesmal möchte Mo der Bestimmer sein. Wir Eltern kennen das unter Umständen. Diesen Zeitpunkt, an dem das eigene Kind die Regeln und Aktivitäten bestimmen möchte. Manche kann man erfüllen und manche sind einfach wild und auf jeden Fall immer mit viel Phantasie versehen. So auch die Ideen vom Mo. Sie sind einfach nur herrlich und wieder schön von Annabelle von Sperber in Szene gesetzt.

Die Illustrationen passen perfekt zum Text und unterstreichen ihn nochmals. So macht es auch Spaß, dass Buch in die Hand zu nehmen und einfach nur die Bilder zu schauen. Sie sind bunt und lebendig. Unser Jüngster erzählt sich dann die Geschichte, wie sie auf den Bildern dargestellt wird und wie er sie sich gemerkt hat.

Mo möchte einmal alles bestimmen, sagen, wo es lang geht. Die Eltern hören sich all seine Ideen an und gehen auf ihn ein. Das fand ich toll, denn direkt mit einem entsetzten "Nein" zu kommen, ist nicht
wirklich der bessere Weg. Und dann erzählen sie Mo, was sie alles gerne machen würden, wenn sie bestimmen dürften. Aber leider geht das nicht. Und so finden alle 3 Kompromisse für die Ideen von Mo.

Der Text ist leicht verständlich und zeigen ohne erhobenen pädagogischen Zeigefinger, dass man Träume und Wünsche haben kann, aber es Regeln gibt, an die sich jeder halten muss, auch die Erwachsenen. Für Kinder sieht es halt eben oft so aus, dass wir Erwachsenen alles dürfen und sie nicht. Aber man kann oft Kompromisse eingehen und so den ein oder anderen Wunsch erfüllt bekommen.

Kindermeinung (Tochter, 7 Jahre):

Ich habe Mo schon ganz oft meinem kleinen Bruder vorgelesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist lustig und die Ideen von Mo finde ich toll. Die Bilder sind schön bunt. Es macht Spaß sie sich anzuschauen. Mein kleiner Bruder mag das Buch auch.

Fazit:

Wieder eine tolle Geschichte vom kleinen Mo. Phantasievoll erzählt und wunderschön illustriert.


Die Feenjägerin: Roman
Die Feenjägerin: Roman
von Elizabeth May
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,99

4.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Auftakt Roman, 9. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Feenjägerin: Roman (Taschenbuch)
Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich magisch zu diesem Buch hingezogen.
Schottland, 1844 und Feen waren so die Reizwörter gewesen, denen
ich dann nicht widerstehen konnte. Ich tauche gerne mal in
vergangene Zeiten ein und wenn dann noch ein Schuß Fantasy dabei
ist, macht es die ganze Sache noch interessanter. Und hier sind
die Feen mal die Bösen.

Es ist der erste Band einer neuen Trilogie und ich war überrascht,
dass es nicht nur Fantasyelemente gab, sondern sich auch so ein
wenig Steampunk mit eingemischt hat. Ein Genre, welches ich erst
vor ein paar Monaten für mich entdeckt habe.

Die ersten paar Seiten brauchte ich, um mich wirklich auf die
Geschichte einzulassen. Als ich aber dann vollends eingetaucht bin,
konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Handlungsort und Protagonisten werden sehr schön beschrieben und
man bekommt ein gutes Gefühl für die Umgebung und ihre Personen.
Es ist zwar oft sehr düster, aber dass hatte ich schon irgendwie
erwartet, weil die Feen meist in der Nacht aktiv sind.

Aileana ist so anders als die adelige Gesellschaft es einem vorlebt.
Durch den Verlust ihrer Mutter sinnt sie nach Rache. Rache an den
Feen, die ihre Mutter ermordet haben. Aber vor der adeligen
Gesellschaft mimt sie ein normales Mädchen, doch in der Nacht wird
sie zur Jägerin, wovon niemand etwas weiß.

Ihr zur Seite steht Kiaran, ihr Trainer. Was erst verwundert ist,
dass auch er eine Fee ist. Diese Wesen, die so sehr gehasst werden
von Aileana. Doch mit seinem Wissen und Erfahrung kann er Aileana
das beste Training ermöglichen. Ein Training, welches nur dem
Töten dient. Dabei muss man aber sagen, dass Kiaran sich durchaus
auch sehen lassen kann.

Ein wenig verwirrt war ich von den unterschiedlichen Rassen im
Reich der Feen. Für mich war eine Fee immer etwas Gutes, es gab
zwar auch diejenigen, die einem nicht so wohlgesonnen sind, aber die
fallen kaum ins Gewicht. Hier hat man nun einige mehr, die Morden
und Blutvergießen bevorzugen.

Neben all den harten Training und den nächtlichen Jagden gibt es
auch noch ein wenig Platz für Gefühle, welches dem Buch sehr gut
steht und für Ruhepausen sorgt. Dabei rutscht es aber nicht zu sehr
in die Romance Schiene.

Der Schreibstil ist locker gehalten und man hat das Buch innerhalb
kürzester Zeit durchgelesen. Ein echter Pageturner, mit einem
gemeinem Cliffhanger am Schluss. Spannung garantiert, aber auch
ein wenig Gefühl und Liebe.

Fazit:

Ein sehr guter Auftakt zu einer neuen Trilogie. Die Idee, dass
Feen mal auf der dunklen Seite stehen, hat mir sehr gut gefallen,
sowie auch die verarbeiteten Elemente aus dem Bereich Steampunk.


Hanna(h) mit nur einem H und eine Katze namens Hund
Hanna(h) mit nur einem H und eine Katze namens Hund
von Elin Lindell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Freundschaftsgeschichte, 3. November 2015
Inhalt:

Hanna findet den Buchstaben H ziemlich blöd. Die ganze Familie fängt mit H an, sogar die Katze heißt Hund und viele blöde Sachen fangen mit H an, wie Hausaufgaben, Halsweh oder Harry Hansson, der wirklich nervigste Junge der Klasse. Deswegen hat sie ihr zweites H ihrer Freundin Judit geschenkt. Die findet den Buchstaben nämlich gar nicht so blöd und hätte gerne einen im Namen gehabt.
Doch dann kommt noch Hermine in Hannas Fußballmannschaft und nimmt ihr die beste Freundin weg. Jetzt langt es wirklich...

Meine Meinung:

Hannah und Judit sind schon ganz lange die besten Freundinnen. Sie hassen die gleichen Sachen, wie Halloumi (ein Käse der nach Radiergummi schmeckt) oder Pferde, weil die so groß sind, komisch riechen und gruselige Nasenlöcher haben. Die beiden Mädels haben Gebote für ihre Freundschaft aufgestellt und machen vieles, wenn nicht sogar alles zusammen. Einfach echte beste Freundinnen.

In den ersten Kapiteln bekommt man als Leser ein richtig guten Einblick in diese beste Freundschaft und als erwachsener Leser erinnert man sich vielleicht an seine beste Freundin. Man merkt schon da, dass das Buch oft mit einem kleinen Augenzwinkern versehen ist und irgendwie ist man immer am Schmunzeln. Nicht zu letzt auch wegen der tollen Illustrationen von Karsten Teich, der verschiedene Szenen wunderbar umgesetzt hat. Die Illustrationen lockern das Gesamtbild des Buches noch einmal auf.

Das Buch wirkt auf den ersten Blick wie eine normale Freundschaftsgeschichte, aber die Umsetzung hier finde ich absolut gelungen. Es ist witzig, es ist für die jungen Leserinnen (sorry, aber ich denke, dass es eher ein Mädelbuch ist) greifbar geschrieben, sie können sich gut in Situationen einfühlen und können sich mit den Protagonisten vergleichen und trotz der lockeren Schreibweise, geht die Ernsthaftigkeit nicht verloren.

Was passiert, wenn man in einer Freundschaft lügt? Wie fühlt man sich, wenn eine weitere Person sich in die Freundschaft hinein drängt? Wenn alles irgendwie blöd läuft? Dadurch, dass Hannah diese Geschichte erzählt, bekommt man ihre Gefühle sehr schön mit und sie sind verständlich für die jungen Leser beschrieben. Und man lernt, egal wie riesig das Problem erscheinen mag, es gibt doch immer eine Lösung.

Kindermeinung:

Ich fand das Buch richtig toll. Hannah mochte ich von Anfang an sehr, auch wenn sie ab und zu etwas geflunkert hat. Das hat sie ja nicht wirklich böse gemeint. Das Buch war oft witzig und dann auch etwas traurig und auch spannend. Es war ganz toll geschrieben und ich hatte es ganz schnell gelesen gehabt. Waren ja auch nur 128 Seiten.

Fazit:

Eine wunderbar umgesetzte Freundschaftsgeschichte!


Olga & Co - Die Sache mit dem Glücksräuber
Olga & Co - Die Sache mit dem Glücksräuber
von Barbara van den Speulhof
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 10,99

5.0 von 5 Sternen Der zweite Fall von Olga und Co, 27. Oktober 2015
Meine Meinung:

Kaum war der zweite Band von Olga und Co bei uns eingetroffen, hat sich meine Tochter ihn auch schon unter den Nagel gerissen und angefangen zu lesen. Mittlerweile schon zweimal. Sie war von dem ersten Band schon so begeistert gewesen, dass sie den zweiten sehnsüchtig erwartet hat. Ich kann meine Tochter da sehr gut verstehen, denn Olga und Constanze sind zwei richtig tolle Freundinnen und dabei auch noch sehr gute Spürnasen, die nicht so schnell aufgeben, auch wenn die Sache mal nicht so einfach ausschaut.

In Olgas Schule passieren seltsame Sachen. Einem Kind wird das Freundebuch gestohlen, einem anderen Kind die Jacke beschmiert. Wer macht nur so etwas und warum möchte man, dass andere Kinder unglücklich sind? Olga muss den Täter fassen und das ist gar nicht so einfach. Aber Constanze ist ja wieder zu Besuch bei ihrer Oma und die hilft ihrer besten Freundin. Gemeinsam machen sie sich auf Spurensuche und es ist nicht so einfach, den Richtigen zu finden.

Barbara van den Speulhof hat ein spannendes Abenteuer geschrieben, dass aber auch gegen Ende etwas nachdenklich macht. Sie ist dabei ganz auf der Höhe der jungen Leser und zieht Vergleiche, die von den Kindern sofort erfasst werden. Besonders toll ist auch der kleine Wortwitz, den sie einbaut und einen zum schmunzeln bringt.

Aber es ist nicht nur ein Fall, sondern das Buch geht auch in die Tiefe. Denn nicht immer ist alles so einfach gelöst und manchmal braucht es auch verständnisvolle Erwachsene, die den Kindern unter die Arme greifen und ihnen helfen. Besonders, wenn es um "Erwachsenenkram" geht. Hier hilft die Siggi Seelbach, Constanzes Oma wieder mit. Sie hilft den Kindern dort, wo es einen Erwachsenen braucht.

Das Buch wurde wieder wunderbar illustriert von Nina Dulleck. An jedem Kapitelanfang befindet sich ein kleines Bildchen, was einen kleinen Ausschnitt aus dem Kapitel zeigt. Und die sind immer sehr treffend.

Durch die vergrößerte Schrift haben auch noch nicht so geübte Leser keine Probleme dieses Buch zu lesen, um dann ihren Spaß daran zu haben.

Kindermeinung:

Ich habe mich sehr auf Olga und Co gefreut, denn die beiden Mädchen sind toll. Sie haben immer gute Ideen und sind total gute Freundinnen, obwohl sie ganz weit auseinander wohnen. Mama hat mir das mal gezeigt und die Beiden können sich ja nicht einfach so besuchen, wie meine Freundin und ich. Der Fall war auch wieder gut. Es passieren richtig gemeine Sachen und das fand ich total fies. Aber es ist auch toll, dass es immer eine Lösung gibt. Ich hoffe, dass es noch einmal ein Buch von Olga und Co gibt. Die sind einfach toll.

Fazit:

Ein wunderbarer Kinderkrimi für junge Mädchen (oder auch Jungs). Olga und Co haben uns auch mit dem zweiten Fall wieder sehr begeistert.


Darkmouth - Die andere Seite: Band 2
Darkmouth - Die andere Seite: Band 2
von Shane Hegarty
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Perfekte Fortsetzung von Band 1, 26. Oktober 2015
Inhalt:
Hugo, Finns Vater, sitzt auf der Verseuchten Seite fest. Auf der Seite, wo die Legenden hausen, auf der Seite, wo Menschen eine Leibspeise sind. Also bleibt Finn nichts anderes übrig, als seinen Vater zu retten. Zusammen mit seiner Freundin Emmie und dem Gutachter Estravon gelangt er auf die Verseuchte Seite, wo die Gefahr lauert und schon bald ist Finn auf sich alleine gestellt.
Meine Meinung:
Das Buch ist die perfekte Fortsetzung zum ersten Band und man muss diesen gelesen haben. Denn da wo Band 1 aufhört, fängt der 2. Band auch an. Auch das Cover ist wieder sehr gelungen. Diesmal erscheint das klaffende Maul in einem feurigen rot und passt perfekt zu dem giftigen grün von Band 1.

Es gibt eine Reihe neuer Protagonisten in "Darkmouth. Die Andere Seite", doch man begegnet auch wieder vielen bekannten Gesichtern.
Selbstverständlich sind Finn und Emmie wieder mit von der Partie und auch Emmies Vater ist dabei. Hinzukommt nun noch ein Gutachter vom Rat der 12 und ja, der war echt gewöhnungsbedürftig. Wenn ich noch in Band 1 gedacht habe, Mensch was ist Emmies Vater nur für ein Schnösel, schlimmer kann es nicht mehr kommen, hat mich Band 2 eines besseren belehrt. Estravon ist ein Schnösel und Paragraphenreiter und zu allem Überfluss ist er mit auf die Verseuchte Seite gelangt. Das macht die Rettungsaktion nicht unbedingt leichter, besonders weil Finn ja nicht gerade zu den organisiertesten Menschen gehört. Gott sei Dank ist die taffe Emmie noch mit dabei.

Auf der Verseuchten Seite wimmelt es ja nur so vor Legenden, klar, ist ja deren Heimat. Es gibt ein witziges Wiedersehen mit Broonie, dem Hogboon aus Band 1 und besonders gut gefallen hat mir Cornelius und Hiss, ein Orthrus. Dieser Hund mit dem sprechenden Schlangenschwanz war für mich ein Highlight der Geschichte.

Die Protagonisten und Legenden kann man sich wieder sehr gut vorstellen. Sie sind lebendig beschrieben und man kann ihre Gefühle sehr gut wahrnehmen. Dadurch, dass die Verseuchte Seite diesmal der Handlungsort ist, hat man auch öfters ein kleines, mulmiges Gefühl beim Lesen gehabt. Der Autor versteht es aber jedes Mal, die Spannung durch einen kleinen Wortwitz aufzulockern.

Gespickt wird das Buch noch mit der Prophezeiung, die in dieser Reihe eine Rolle spielt. Sie ist mit einem Rahmen versehen und hebt sich von der eigentlichen Geschichte ab. Eine tolle Idee, die das Buch spannend hält.

Der Schreibstil ist genial. Man fängt an zu lesen und mag nicht mehr aufhören. In einem Rutsch, mit angehaltenem Atem liest man sich durch die Verseuchte Seite und gerade am Ende, kann man dieses Buch beim besten Willen nicht mehr weglegen. Da bleibt halt das ein oder andere liegen.

Das Buch wird für junge Leser ab 10 Jahren empfohlen. Es ist ein sehr spannendes Buch und durch die Legenden wird es auch etwas gruselig. Ich finde es die Altersangabe absolut in Ordnung und mein Sohn hatte auch riesigen Spaß, nach Darkmouth zu reisen. Doch zartbesaitete Kinder könnten unter Umständen überfordert sein. Aber als Eltern weiß man ja, wie die Kids so sind.

Kindermeinung:

Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Ich konnte mich noch gut an den ersten Band erinnern und jetzt weiß ich, wie die Geschichte weitergeht. Sie ist sehr spannend und manchmal gruselig. Aber sie kann auch witzig sein. Die Legenden finde ich ja total toll, auch die nicht so netten Fomorianer. Die sind schon echt gruselig.

Fazit:

Die Geschichte von Darkmouth geht weiter. Ein genialer zweiter Band, der keine Wünsche mehr offen lässt.


Darkmouth - Der Legendenjäger: Band 1
Darkmouth - Der Legendenjäger: Band 1
von Shane Hegarty
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Darkmouth. Der Legendenjäger, 20. Oktober 2015
Meine Meinung:

Selten sage ich etwas über das Cover, aber diesmal muss ich einfach. Es ist ein geniales Cover und die Farben, die leider auf dem Foto nicht so rüberkommen, sind richtig knallig. Dieser weit aufgerissene Mund mit den scharfen Zähnen. Da kann es einen schon ein wenig gruseln. Auf jeden Fall ein Buch, an dem man in der Buchhandlung nur schwer vorbei gehen kann.

Aber auch im inneren des Buches wurden mit den Illustrationen von Moritz Schaaf nicht gespart. Zwar sind sie dort in schwarz weiß gehalten, aber das gibt so eine schön gruselige Stimmung beim lesen. Es ist einfach aus der Sicht schon einmal alles stimmig bei dem Buch, doch kann die Geschichte denn auch mithalten. Denn ein toll aufgemachtes Buch langt nicht aus, da muss auch eine geniale Geschichte mit dabei sein. Und die gibt es bei "Darkmouth. Der Legendenjäger" auf jeden Fall.

Finn ist eher ein Außenseiter. Da in Darkmouth immer noch Legenden auftauchen, wird er von den Mitmenschen gehänselt. Immerhin könnte es ja sein, dass sein Vater dafür sorgt, dass es nur noch in Darkmouth von Legenden wimmelt oder warum tauchen die Legenden nur in Darkmouth auf. Denn der ist der Legendenjäger. Und nun soll Finn auch noch in seine Fußstapfen treten. Und das ist gar nicht so einfach.

Emmie ist recht vorwitzig und neugierig. Man spürt zwar beim lesen, dass da noch ein wenig mehr hintersteckt, aber man kann es nicht direkt fassen.

Aber auch die anderen Figuren sind genial beschrieben und geben ihren Anteil an dieser Geschichte, damit sie lebendig wird und sehr spannend ist. Besonders gut haben mir die Legenden gefallen. Es sind alle Gängigen vertreten, die man so aus Sagen kennt und man lernt auch noch den ein oder anderen "neuen" Gast kennen. Da kann es schon ziemlich gruselig werden und man vergisst den Kodex der Legendenjäger.

Das Buch bietet alles, was ein schönes Kinderfantasybuch haben sollte. Neben einer tollen Geschichte gibt es Spannung pur, ein wenig Witz lockert diese dann auf und auch die Gänsehaut darf nicht fehlen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und es macht auch dem erwachsenen Leser Spaß, in die Welt von Darkmouth einzutauchen.

Das Buch wird für Kinder ab 10 Jahren empfohlen und ich denke, gerade Kinder, die schon das ein oder andere Mal ein spannendes Fantasyabenteuer gelesen haben und sich durch Minotauren und Co nicht erschrecken lassen, wird dieses Buch auf jeden Fall ein Lesegenuß sein.

Kindermeinung:

Ich mag Bücher, wo man sofort in der Geschichte landet. Sonst wird mir so schnell langweilig. Bei "Darkmouth" war ich sofort mit Finn unterwegs. Die Legenden können schon manchmal ziemlich gruselig sein, aber auch witzig. Das Buch sieht total genial aus und macht richtig Spaß zu lesen.

Fazit:

Ein sehr guter Auftaktband zu einer neuen Fantasyreihe. Hier ist nicht nur die Ausstattung des Buches sehr gelungen, auch die Geschichte ist genial. Spannend, etwas gruselig und an den richtigen Stellen auch mal zum lachen.


Afterworlds: Die Welten zwischen uns
Afterworlds: Die Welten zwischen uns
von Scott Westerfeld
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

4.0 von 5 Sternen Afterworlds, 16. Oktober 2015
Inhalt:

Aus dem Nichts tauchen sie auf. Die Terroristen, die den Flughafen angreifen. Lizzy verdankt es einen Zufall, dass sie überlebt. Zwischen Leben und Tod lernt sie Yamaraj kennen, der sie mit in die Zwischenwelt nimmt. Sie verliebt sich in den Seelenführer und muss sich entscheiden, wie ihr Leben weitergeht.

Darcy ist 17, als sie den Roman rund um Lizzy und Yamaraj geschrieben hat. In nur einem Monat entstand ihr Buch und auch ein Verleger war schnell in Sicht, der sie direkt zu einem zweiten Buch verpflichtet. Ein riesen Erfolg, der Darcy zu einer waghalsigen Entscheidung ermutigt: sie lässt ihre College- Pläne erst einmal ruhen und zieht nach New York. Ihr Plan: Schriftstellerin werden und die große Liebe finden.

Meine Meinung:

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt habe ich nur gedacht: "Ui, ganz schön dick! Das wird toll." Ich liebe dicke Bücher und habe eigentlich keine Probleme damit, auch Werke jenseits der 500 Seiten Marke zu lesen. Allerdings ist dies hier ein Jugendbuch und ich glaube in dem Alter hätte ich eher einen Bogen um dieses Werk gemacht. Aber lasst euch nicht abschrecken, die 704 Seiten sind wirklich sehr schnell gelesen und eigentlich möchte man gar nicht, dass das Buch endet. So war es zu mindest bei mir gewesen. Ich bin so in die Geschichte abgetaucht, dass ich meine Umwelt kaum noch mitgenommen habe.

Scott Westerfeld ist mir vom Namen her ein Begriff, doch ich habe noch nie das Vergnügen gehabt, ein Buch von ihm zu lesen. Es ist mein erstes Buch dieses Autors und ich muss sagen, es wird auch nicht mein letztes Werk von ihm sein.

Das Buch beginnt mit dem Terroranschlag, den Lizzy überlebt und zieht den Leser direkt in seinen Bann. Ab da, wird man abwechselnd einmal in die Geschichte von Lizzy entführt oder begleitet Darcy auf ihren Weg zur Buchveröffentlichung. Ich fand beide Geschichten unglaublich spannend und Scott Westerfeld ist es gelungen, dass er seine Leser immer bei der Stange hält. Man kann nach einem Kapitel nicht aufhören zu lesen, denn man möchte immer wissen wie es weitergeht.

Eine Sache hat mich allerdings ein wenig gestört. Lizzy und Darcy können unheimlich naiv sein. Ich weiß es nicht, bei vielen Aktionen konnte ich nur den Kopf schütteln. Ob es am Alter der beiden Mädels lag, ich weiß es nicht.

Der Schreibstil ist genial und fesselnd. Die 704 Seiten sind, wie oben schon gesagt, sehr schnell gelesen. So richtig große Längen haben sich nicht eingeschlichen, was mich positiv überrascht hat.

Fazit:

Scott Westerfeld ist mit "Afterworlds" ein wirklich sehr gutes Jugendbuch gelungen, welches man nur ungerne aus der Hand legen möchte.


Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
von Paula Hawkins
  MP3 CD

4.0 von 5 Sternen Spannendes Hörbuch, mit vielen Wendungen und Überraschungen, 15. Oktober 2015
Meine Meinung:

10 Stunden und 40 Minuten lang darf man in eine wirre, spannende und auch komplexe Geschichte eintauchen. Man lernt drei Frauen kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch etwas gemeinsam haben.

Rachel, die jeden Tag mit dem Zug pendelt, der an der gleichen Stelle stehen bleibt, wo sie die Häuser betrachtet. Sie wurde von ihrem Mann verlassen, hat ein großes Alkoholproblem und durch dieses die Arbeit verloren. Megan, die ein düsteres Geheimnis verbirgt und dann gibt es noch Anna, die Neue an Rachels Ex.
Zwischen den drei Frauen pendelt die Geschichte hin und her und sie erzählen sie, aus ihrer Sicht. Alle drei Frauen sind mir als Hörer nicht gerade sympathisch gewesen, was mir eigentlich ein Buch/Hörbuch auch schon einmal vermiesen kann, aber hier war es nicht so. Die Geschichte war das, was mich sehr gereizt hat.

Es beginnt mit der typischen Zugfahrt von Rachel und den Beobachtungen, die sie macht. Man merkt schon von Anfang an, dass sie psychisch ziemlich angeschlagen ist und man merkt genau, wann sie wieder zu tief ins Glas geschaut hat. Das hat die Sprecherin echt super hinbekommen und sie somit lebendig werden lassen.
Aber auch die anderen Frauen wurden dank ihrer Sprecherinnen lebendig.

Die Geschichte ist am Anfang sehr verworren. Ich wusste nie so genau, wo sie mich hinführen wird. Es gibt sehr vieles, was auf den ersten Blick als Wahrheit verkauft wird, aber dann muss man wieder erkennen, dass man einer Finte aufgesessen ist. Die Erzählstränge werden immer ein Stückchen mehr zusammengeführt und das Ende ist mehr als nur überraschend. Zwischenzeitlich gesellte sich Gänsehaut hinzu.

Dadurch, dass vieles am Anfang verwirrt ist, hatte ich manchmal das Gefühl, nicht alles mitbekommen zu haben. Das Hörbuch stellte von daher eine andere Herausforderung an mich, denn man muss bei der Geschichte bleiben. Es ist zu dem eine gekürzte Lesung und ich weiß nicht, in wie weit gekürzt wurde. Allerdings fehlt mir ein wenig an dem Zusammenhang in der Geschichte. Ab und zu fand ich sie etwas abgehackt.

Fazit:

Spannendes Hörbuch, mit vielen Wendungen und Überraschungen.


Der Gewitterritter: Ein Wut- und Wetterbilderbuch
Der Gewitterritter: Ein Wut- und Wetterbilderbuch
von Kai Lüftner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Gewitter- Ritter, 15. Oktober 2015
Meine Meinung:

Man kennt es als Eltern nur zu gut, wenn aus den lieben Kleinen auf einmal, oft ganz unverhofft, kleine Wüteriche werden. Und so schnell wie die Wut kommt, so schnell verfliegt sie oftmals auch. Eine Zeit, die man sich nicht ersehnt, die aber kommt und wo man sich wünscht, dass sie nicht zu lange anhalten wird.
Ich möchte jetzt nicht sagen, dass jedes Kind so aufbrausend sein kann. Bei 3 Kindern ist es bei mir das letzte Kind, welches diese Zeit in vollen Zügen auskostet.

Kai Lüftner hat zu diesem Thema ein wunderbares Bilderbuch heraus gebracht. "Der Gewitter- Ritter" zeigt auf sehr schöne Weise, wie so ein kleiner Wutausbruch aussieht und vergleicht es mit einem ordentlichen Gewitter. Das ganze wurde in Reimform geschrieben und lässt sich toll vorlesen. Zwar greift er auf ein paar schwierige Wörter zurück, die eine Erklärung benötigen, aber ich finde das gar nicht so schlimm, denn es erweitert den Wortschatz der Kleinen nur. Zum Beispiel gibt es das Wort "Firmament" in dem Buch.

Die Seiten sind aufgeteilt, auf dem größeren, oberen Teil wird die Geschichte des Ritters erzählt und auf dem unteren Teil, sieht man einen kleinen Jungen, der sich immer mehr in seine Wut hineinsteigert. Es läuft parallel zum Gewitter- Ritter, bis der Höhepunkt erreicht ist. Erst der Sonnenschein, dann das tosende Gewitter, bis alles ausgeschöpft ist und zur Ruhe kommt.

Die Illustrationen von Eva Muszynski passen sehr gut. Wie es bei einem Gewitter so üblich ist, verdunkelt sich der Himmel und von den Farben ist dann ein großer Teil der Bilder düster. Aber es ist passend, denn ein typisches Gewitter, wo es unruhig ist am Himmel, ist auch nicht hell und freundlich. Das helle und freundlich ist am Anfang und Ende, wenn alles noch gut ist oder wieder gut ist.

Das Buch wird für Kinder ab 4 Jahren empfohlen, ein Alter, wo es ja hin und wieder zu einem Trotzanfall kommen kann. Zwar ist das Buch von der Wortwahl her an manchen Stellen etwas anspruchsvoller, aber ich denke, dass mit einer kleinen Erklärung seitens der Eltern, die Kids es schnell raushaben. Genauso die parallel laufenden Bilder des kleinen Jungen und dem Gewitter- Ritter.

Fazit:

Ich finde es ein wunderschönes Bilderbuch, welches nicht nur für Kinder toll anzusehen ist, sondern auch für die Eltern.


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