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Rezensionen verfasst von
Ventris (Berlin)

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Fear the Walking Dead - Staffel 2 [dt./OV]
Fear the Walking Dead - Staffel 2 [dt./OV]
DVD
Preis: EUR 29,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Serienformat im Bugwasser von TWD, 19. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine weitere sehr unterhaltsame Serie die sich mit dem Ausbruch der Zombieapokalypse beschäftigt.
Trotz kleinerer Logiklücken die ja schon zu Genüge von anderen Kommentatoten zusammengefasst worden sind, eine überzeugende Produktion mit guten Darstellern und tollem Setting.
Ich bleibe auf jeden Fall dran und freue mich auf die nächsten Folgen.
Die 1 Sterne Bewertungen sind völliger Quatsch und Jammern auf ganz ganz hohem Niveau. Lieber selber ein Bild machen und nicht von diesen Hassschreibern davon abhalten lassen. ;)


Harbinger Down - Das Grauen lauert im Eis [dt./OV]
Harbinger Down - Das Grauen lauert im Eis [dt./OV]
DVD
Preis: EUR 11,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Das Ding" auf einem Fischkutter, 29. Januar 2016
Wohlgemerkt die alte Version von "Das Ding".
Der Film beginnt mit einer Gruppe Doktoranden und ihrem Doktorvater, die in der Beringsee Orcas untersuchen möchten. Sie chartern hierfür die Harbinger - das Forschungsfeld ändert sich jedoch, als sie ein Objekt aus dem Wasser ziehen das sie zunächst für eine Boje halten. Schnell stellt sich heraus, dass diese "Boje" jedoch etwas völlig anderes ist. Forscherdrang und geheimnisvolle Objekte aus dem Eis vertragen sich natürlich nicht immer gut und als Horrorfilmveteran weiß man, dass spätestens jetzt der Spaß los geht.
... und was für ein Spaß!! Handgemachte Splattereffekte und bizarre Monster. In Zeiten von blassem CGI Müll lassen einem diese handwerklichen keinen Meisterwerke das Herz aufgehen.

Hierbei handelt es sich übrigens um ein Kickstarter Projekt von Alec Gillis, einem Creature FX Designer der mal zeigen wollte, was man mit Animatronik und guten Makeup also handgemachten mechanischen Monstern so anstellen kann. Und dieser Mann kann!

Ähnlich wie im Vorbild "Das Ding" schleichen sich die Ereignisse zunächst eher zurückhaltend in die Szenerie, bis die Spirale der Gewalt in einem Blutbad endet... habe ich jetzt zu viel verraten? Habe ich jetzt übertrieben? Ja, vielleicht aber ich kann diesen Film jedem ganz nah ans Herz legen der seinen Spaß mit "Das Ding" - und auch mit dem Remake hatte.

Der Film ist gut gemacht, keine billigen Kulissen, keine billigen Effekte und die Schauspieler machen ihren Job ordentlich. Die Atmosphäre auf der Harbinger ist düster, nass, windig und ölig. Eine wunderbare Kulisse für einen Horrorfilm. Die Charaktere sind ok, wir haben den Kapitän als alten Seebären, seine Crew aus angeheuerten Arbeitstieren inklusive einer knallharten Frau mit russischem Akzent und die jungen, unbedarften Doktoranden teilweise mit Graoßstadt - blingbling Attitüden.
Der Film ist ein rundum gelungener Horrorstreifen, zwar nicht im Kinoformat mit großartigen Kamerafahrten, gigantischen Explosionen du ausgefeilter Story und perfekten Dialogen aber perfekt für einen gemütlichen DVD Abend mit Bier geeignet.

Klare Empfehlung an alle die mal wieder RICHTIGE Effekte sehen wollen, ohne Computerscheiße. Dieser Film ist ein Kleinod und ich hoffe, dass wir von dieser Crew noch mehr sehen werden. Macht euch unbedingt selber ein Bild!


Hostel 3
Hostel 3
DVD
Preis: EUR 9,99

2.0 von 5 Sternen Etwas unkreativ, 18. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hostel 3 (Amazon Video)
Hostel 3 ist einfach unkreativ. Der Film verfolgt ein paar interessante Ansätze die aber nicht weiter gedacht werden. So sind die Locations eigentlich nicht schlecht, die Figuren interessant - leider entwickeln sich diese nicht weiter und man hat ständig das Gefühl sich zu fragen "Was wurde jetzt eigentlich aus xxx?"
Die Folterszenen selber sind ziemlich einfallslos und man schaut eigentlich nur gebannt hin, weil man nicht fassen kann wie billig die umgesetzt wurden. Die Szene mit den Kakerlaken war unlogisch und total albern und die Animationen wirklich schlecht. Was ist da passiert? Oder die Schützin? Das hat man auch schon gefühlte hundert mal gesehen. Und was sollte das mit den Zuschauern? Man versetze sich mal in die Lage eines Zuschauers (Spielers)... das Spiel ist unduchdacht und völlig motivationsfrei.
Der einzige Pluspunkt ist, das die Darstellerinnen durchweg gut aussahen wobei ich einem der anderen Rezensenten zustimmen muss, dass Frauen in diesem Film wirklich nur ahnungslos oder ahnungslose Stripperinnen/Prostituierte sind. Nicht dass ich mich jetzt für die Sache der Feministinnen in die Bresche werfen möchte aber eine starke weibliche Rolle wäre doch auch interessant gewesen?

Ganz im Ernst? Ich habe das Gefühl, dass mit diesem Film nur die Marke in Erinnerung gerufen werden soll "Hallo, ja, Hostel gibt es auch noch! Schaut mal kurz!"

Aber macht euch wie immer am Besten selber ein Bild von dem Film und entscheidet für euch. Ganz schlecht ist er gewiss nicht und wenn man Teil 1 und 2 gesehen hat - muss man auch Teil 3 sehen aber macht keinen Filmabend draus.


Rosenstein & Söhne 2in1-Standmixer BR-600, 300 Watt, inkl. Smoothie Mix-Trinkbecher
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Wird angeboten von WEBBOMB GmbH Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 24,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden trotz kleinerer Macken, 12. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor mittlerweile etwa 9 Monaten habe ich dieses fantastische kleine Gerät gekauft und seitdem fast jeden Morgen und nach jedem Training für meinen Shake benutzt. Das sind fast 300 Anwendungen bisher und das Gerät zeigt keinerlei Schwächen. Der Motor läuft rund, der Behälter sieht noch sehr gut aus, die Aufsätze halten dicht.
Das Konzept, dass man den Mixbehälter auch verschließen und zum Trinken nutzen kann ist für mich mittlerweile das einzig Wahre und das alles zu DEM Preis!
Kleinere Mätzchen trüben den Spaß an dem Gerät oder die Funktion nicht, dennoch möchte ich sie kurz erwähnen, vielleiht liest der Hersteller ja mit:
Der Mixbehälter wird samt Messeraufsatz kopfüber in das Maschinenteil gespannt. Hier hakt es manchmal, weil das Zahnrad des Messeraufsaztes mit dem Zahnrad des Maschinenteils ungefähr übereinstimmen muss. Drückt man mit Gewalt, brüllt der Motor. Hier sollte man eines der Zahnräder ein kleinen Stück verdrehen, dann klappt es.
Die Dichtungsringe in den Aufsätzen sind nicht fest und hängen manchmal am Gefäß und müssen wieder in den Aufsatz gefriemelt werden.

Ansonsten kann ich das Gerät uneingeschränkt empfehlen für Leute die kleinere Mengen Shake herstellen wollen, unkompliziert, schnell zu reinigen.
Meine Bewertung bezieht sich auf Bananen, Beeren, Soja Shakes. Ich habe es nie mit anderen (härteren) Früchten oder gar Nüssen probiert.


HP Officejet 6600 e-All-in-One Tintenstrahl Multifunktionsdrucker (A4, Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, Dokumentenecht, Wlan, USB, 4800x1200)
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Wird angeboten von Bürotechnik Stoffel (AGB/Widerruf)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger Weg - Kostenfalle, 17. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Drucker funktioniert an sich sehr gut. WiFi geht ohne Probleme mit angeschlossenem Win und Mac PC, Scannen geht reibungslos.
ABER:
Die so genannten Setup Patronen mit denen der Drucker ausgeliefert wird sind kaum befüllt und schon nach wenigen Seiten leer. Obwohl man nicht in Farbe druckt, werden nacheinander alle Farbpatronen als "leer" angezeigt (wo soll die Farbe sein? Hinter dem Drucker an der Tapete?). Das Problem ist, sobald eine Patrone leer ist, verweigert das Gerät komplett den Dienst. Auch ein Ausbauen der leeren Patrone ändert daran nichts.

Ein Satz neuer Patronen kostet fast halb so viel wie das neue Gerät. Also Finger weg von diesem Drucker!


The last Survivors
The last Survivors
DVD
Preis: EUR 3,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endzeitfilm im klassischen Westerngewandt, 12. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The last Survivors (Amazon Video)
The Last Survivors ist ein sehr stimmiger Endzeitfilm, der Stilelemente aus dem Western mit denen gängigerer Endzeitszenarien vermischt.

In Wildwestmanier streift ein Trinkwasserbaron mit seiner Gruppe schießwütiger Ganoven samt Priester und Cowgirl-Tochter durch ein vertrocknetes Tal (es regnet nicht mehr) um die verbliebenen Farmer zu vertrieben, weil sie ihm das Wasser stehlen welches er im großen Stil vermarktet. Hier spielt endzeitgerecht also nicht das Öl oder das Gold oder die Eisenbahnlinie eine große Rolle, sondern das Trinkwasser.

Mittelpunkt der Handlung ist die 17 jährige Kendal. Sie und ihr Bruder verstecken sich auf einer Farm und leben vom spärlichen Wasserdargebot eines kleinen Brunnens und diversen Konserven die sie lagern. Ihr Bruder hat eine Nierenkrankheit und ist auf regelmäßigen Wassernachschub angewiesen. Beide arbeiten daran, ein Flugzeug auf einer benachbarten Farm wieder flugfähig zu machen um der sandigen Hölle zu entfliehen.

Natürlich kommt es zur Konfrontation mit dem Wasserbaron und seiner Gang und Kendal hat schließlich, als auch noch ihr Brunnen versiegt und sie feststellt, dass das letzte benötigte Flugzeugteil ausgerechnet innerhalb der umzäunten und schwer bewachten Farm des Barons liegt, gleich mehrere ambitionierte Projekte zu bestreiten.

Kendal kämpft sich tapfer und knallhart durch den Film. Sie bestreitet ihre meist tödlich endenden Konfrontationen dank besserer Bewaffnung und unter Ausnutzung des Überraschungsmomentes (niemand rechnet damit, dass das kleine Mädchen wehrhaft ist) und weil sie erstaunlich gut vorbereitet ist.
Wer also denkt, dass die Hauptdarstellerin hier ein verweintes kleines Mädchen ist, dass Gelegenheiten verstreichen lässt weil sie ängstlich zögert, wird schnell eines Besseren Belehrt. Hat mir gefallen!

Alles in Allem ein sehr gut gelungener Endzeitfilm, der ohne großartige Massenszenen und CGI auskommt, dafür aber sehr nah an der Protagonistin bleibt. Das Ende ist fulminant und sehr fair. Ich habe es nicht bereut, diesen Film gesehen zu haben und kann ihn jedem empfehlen, der sich auch gerne mal etwas ruhigere Endzeitfilme ansehen möchte, fern ab von MadMax und Konsorten.


After Earth
After Earth
DVD
Preis: EUR 5,99

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sci-Fi Abenteuerfilm mit Vater und Sohn, 16. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: After Earth (Amazon Video)
Der Film ist ja medial schon damals zerrissen worden als er in die Kinos kam, vielleicht habe ich ihn deswegen damals nicht gesehen - hier im Rahmen von Amazon Prime einen Blick riskieren kostet ja nichts extra und ich wollte unbedingt wissen was hinter dem "schlechtesten Film aller Zeiten", so einige Rezensenten bei Amazon, nun wirklich steckt.
Ich bin quasi mit der entsprechenden Erwartung an den Film heran gegangen und wurde, das nehme ich vorweg, enttäuscht.

Der Film ist ein solider Sci-Fi Streifen, die Effekte sind gut, die futuristische Stadt ist schön in Szene gesetzt, das Raumschiffdesign ist ansprechend und an den futuristischen Bedienelementen (Raumschiff, Gadgets, etc.) ist auch zunächst nichts auszusetzen.

Will Smith spielt hier einen eher todernsten (er empfindet keine Furcht) Soldaten und agiert entsprechend seiner Rolle eher wie eine Maschine denn wie ein Mensch. Sein Sohn ist das Gegenteil, er ist emotional, ängstlich und will seinem Vater gefallen.
Alle sonstigen Rollen sind nicht der Erwähnung wert, da sie nur sehr kurz auftauchen.
Ich möchte jetzt nicht zum tausendsten Mal die Handlung zusammenfassen, nur so viel: Die beiden stranden auf der guten alten Erde die zwischenzeitlich von der Natur zurück erobert worden ist, Will Smith (Cypher) ist stark verletzt und deswegen muss sein Sohn (Kitai) die Sache regeln und zum 100 km entfernten Heck des Raumschiffes wandern um ein Notsignal abzusetzen.
Die Erde ist schön dargestellt, tolle Landschaftsaufnahmen einer völlig verwilderten Welt, die Tiere sind glaubhaft, da sie sich stark an der Realität orientieren. Und da ist eben noch die Bedrohung durch einen Ursa der mit an Bord des Raumschiffes gewesen ist und scheinbar entkommen konnte. Das Vieh kann selber nicht sehen, sondern wittert Angst. Darin besteht eben die Hauptaufgabe, da will der Film hin - und natürlich zu einer guten Vater-Son Beziehung.

After Earth ist ein Abenteuerfilm in dem ein jugendlicher den Respekt seines Vaters erkämpft und mehr will der Film auch gar nicht sein. Für mich war es kurzweilige Unterhaltung in schönen Bildern, unterm Strich wird mir der Film positiv im Gedächtnis bleiben. Ich konnte weder eine "grauenvolle Schauspielerische Leistung" feststellen, noch finden sich in dem Film Scientology-Elemente (siehe hierzu auch wiki Eintrag - es gibt keine Scientology in diesem Film). Ein stink normaler Abenteuerfilm wie es vom Grundsatz her hunderte auf dem Markt gibt mit ähnlichen Storyelementen.

Wem es also wie mir gehörig am Allerwertesten vorbei geht, dass Will Smith hier seinem Sohn die Hauptrolle gegeben hat kann einen solide produzierten Sci-Fi Abenteuerfilm genießen. Warum nur 3 Sterne? Die Story ist mir etwas zu einfach, da hätte noch das gewisse Etwas flippen müssen und der Survival Rucksack hat mir nicht gefallen. Dieses elendige Klapperdings aus Billigplastik und ernüchterndem Inhalt.
Kein schlechter Film, hier sollte man seine eigene Meinung bilden, viele Kritiken sind übertrieben schlecht. Nur Mut - hab keine Angst! ;)


Walhalla Rising (Uncut) [Blu-ray]
Walhalla Rising (Uncut) [Blu-ray]
DVD ~ Gary Lewis
Preis: EUR 7,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Dia-Abend, 23. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Walhalla Rising (Uncut) [Blu-ray] (Blu-ray)
Was habe ich erwartet, als ich mir diesen Film angesehen habe? Vielleicht so etwas wie "Der 13. Krieger"?

Die Landschaftsaufnahmen sind ... nun ja man kann nicht sagen schön, es sei denn man findet nasskaltes, windiges Wetter auf Kargen Landschaften mit wolkenverhangenem Himmel und dichtem Nebel schön. Es ist atmosphärisch und fast hat man den Eindruck, der nasskalte Wind würde aus dem Monitor wehen und den Zuschauer frösteln lassen. Gut gemacht!
Nur steh ich da nicht so drauf. Ich mag kein Regenwetter, schon gar nicht im Herbst, wenn draußen vor der Tür schon genug Schmuddelwetter stattfindet, das drückt meine Stimmung.
Die Bilder die dieser Film vermittelt (Landschaften und Gesichter) sind rein optisch toll. Ich glaube, als Bildband würde dieser Film viel besser funktionieren als eben als Film. Da sowieso nicht gesprochen wird.. bzw. man fast vor Schreck vom Stuhl fällt wenn jemand etwas sagt, könnte man den Ton auch ganz ausschalten und dann ist es auch nicht mehr weit zum Bildband.
Die von vielen schon angesprochene Brutalität ist zwischen dem ganzen Schweigen und den Panoramaaufnahmen so etwas wie ein roter Punkt auf einer Schwarzweißaufnahme. Es sticht dadurch nur noch um so mehr hervor und man beginnt sich irgendwann zu fragen: "Was soll das ganze eigentlich?"
Und die Antwort auf diese Frage bleibt der Film einem Schuldig. Auch hier sollte man einen Film nicht nur deswegen in den Himmel loben, weil man ihn nicht versteht. Ich denke der Regisseur hat sich selber nicht sonderlich viel dabei gedacht und da ist es natürlich bequem, wenn findige Zuschauer den dünnen Plot mit zugegeben recht phantasievollem Leben füllen. Vielleicht ist das eine interessante Art Filme zu machen. Man zeigt dem Publikum eine Aneinanderreihung von Landschaftsaufnahmen und kurzen Kampfszenen, spielt Musik dazu und überlässt den Rest dem Zuschauer. Die Drehbuchautoren würden arbeitslos werden.

Viele Rezensenten loben den Film, weil er weit weg ist von Hollywood. Ja, er ist weit weg. Aber er ist ZU weit weg. Warum müssen es immer Extreme sein? Warum kein Film der eine goldene Mitte zwischen Hollywood und Dia-Abend findet?

Walhalla Rising findet diese Mitte nicht, der Film passt in einen kurzen Bildband. A3, damit die Aufnahmen zur Geltung kommen und mit briefmarkengroßen Textfensterchen in der unteren rechten Ecke. Viel Platz für eigene Gedanken die man entwickeln kann, wenn man das denn möchte.
Ich wollte das eigentlich nicht, ich wollte einen coolen Film sehen, der vielleicht meine Herbstlaune etwas aufhellt. Walhalla Rising macht eher das Gegenteil. 3 Sterne.


Endless Space Gold Edition - [PC/Mac]
Endless Space Gold Edition - [PC/Mac]

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für Quereinsteiger in das Genre, 3. Oktober 2014
Ich habe mir das Spiel gekauft, weil es mir als alter CIV Veteran der gerade sehnsüchtig auf den nächsten Teil (Beyond Earth) wartet empfohlen wurde.
Ich muss dazu sagen, ich habe bis auf ein paar Browsergames niemals Weltraum Strategie gespielt und zack war ich auch ziemlich enttäuscht von Endless Space.

Das Spiel ist zäh wie ein zu lang gebratenes Steak.

Aber zunächst will ich auf die mir positiven Aspekte eingehen:
Die Menüführung ist gut. Sie ist schnell erlernt und geht flüssig von der Hand bzw. der Maus. Das Menüdesign ist ganz ok (wenn man davon absieht, dass der Text in wenigen Beispielen nicht in die Kästen passt und darüber hinaus ragt).
Das Setting finde ich gut, erinnert ein wenig an Warhammer 40K und die Präsentation der Rassen ist auch sehr gelungen. Und da hörte es für mich schon auf.

Als erstes habe ich die "Musik" ausgeschaltet, weil mir von sphärischer Meditationsmusik die Füße einschlafen. Leider ist es dann sehr still im Spiel. Außer dem Klicken und Piepen der Menüs hört man nichts. Keine Stimmen die z.B. Texte vorlesen oder Meldungen durchgeben, keine Geräusche der Flotte und keine Fabrikgeräusche kein Blubbern im Techtree... es ist still wie ein Browsergame. Animationen gibt es ebenfalls keine. Keine Videos, nur Briefmarkengroße Bildchen von Events.
Der Erklärmodus den man wahlweise einschalten kann ist dröge. Man bekommt einen verschmierten Screenshot von einem Menü hin geklatscht und dann wird jedes Fenster in einem Textfeld erklärt. Nicht mehr als man ohnehin im Menü angezeigt bekommt beim Mouseover - also irgendwie überflüssig.
Wo ein wenig Action aufkommt ist die Kampfansicht. Die Raumschiffe fliegen in das Bild, es werden Bunte Striche ausgetauscht die bei X-Wing vs. T-Fighter damals schon schöner ausahen irgendwo knallt es und Ende.
Die Raumschiffe kann man zwar verändern in ihrer Ausstattung, was aber nicht ihre Form verändert. Das heißt man sieht die Änderungen nicht am Modell. Schade, obwohl das Anpassen der Raumschiffe eigentlich ein sehr schönes Feature ist das dem Spiel erst ein wenig taktische Tiefe verleiht. Aber mit der Optik steht das Spiel ohnehin auf dem Kriegsfuß.
Die Karte beschränkt sich auf die Ansicht der Galaxie die sich rein und rauszoomen lässt - dieses wirkt nicht 3D, eher wie 2 oder 3 mit Punkten bzw. bunten Linien bedruckten Folien vor einem Hintergrundbild. Hier könnte man doch wirklich mehr herausholen... wenn man wollte.

Die Optik ist natürlich für Hardcorestrategen zweitrangig, aber meiner Meinung nach muss man als Spieler trotzdem irgendwie vom Spiel "abgeholt" werden. In diesem Punkt bietet das Spiel dem unbedarften Käufer einfach viel zu wenig und stößt eher ab. Hinzu kommt, dass die Berechnung der Runden auf meinem Laptop eeeewig gedauert hat. In der Zeit habe ich Skyrim gestartet und mein Savegame geladen. Irgendwas stimmt doch da nicht?! Und das bei einem Spiel in dem in einer Runde eigentlich nicht viel passiert und wo man schon mal 10 Runden durchhämmert wenn man auf eine Technologie wartet. Vielleicht liegt es auch an meinem Rechner oder an meiner Einstellung, ich weiß es nicht aber im Ganzen habe ich mich einfach nicht unterhalten gefühlt und werde in Zukunft einen großen Bogen um Weltraumstrategie mache.

Fazit: Du hast genau wie ich nie dieses Genre gespielt, magst aber schön und liebevoll gestaltete Spiele - dann lass das Game liegen. Lass dich nicht vom Trailer blenden, SO wie da gezeigt ist das Spiel einfach nicht und wer den Trailer gesehen hat der hat auch schon alle Animation des Spiels gesehen.
Für Weltraumstrategen ist es sicherlich eine nette Anschaffung zumal das Spiel auch nicht sonderlich teuer ist. Umfang dürfte ok sein, habe gelesen, dass die KI wohl cheatet... aber das macht sie doch in fast allen Spielen... Also faire 3 Punkte von mir, weil es ein runder "Taktiker" ist - aber eben nur so viel Charme wie eine Raufasertapete zu bieten hat. Mit schöner Verpackung.


Warhammer 40.000 - Priester des Mars: Techpriester des Mars Teil 1
Warhammer 40.000 - Priester des Mars: Techpriester des Mars Teil 1
von Graham McNeill
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Mechanikum, 1. Oktober 2014
Als Fan des Warhammer40K Universums war ich sehr gespannt auf das Buch, das Mechanikum hat mich schon von Beginn an sehr fasziniert, die Denkweise über Technik und Fortschritt im Allgemeinen im 40K Universum als auch die Verknüpfung von Technik und Religion die hier eine große Rolle spielt. Was sind diese Techpriester/Techmagi für "Menschen"? Was denken sie und warum handeln sie so wie sie eben handeln?

Vom Autor Graham McNeill ist man ja hervorragende Lesekost gewohnt, auch wenn ich den Heresy Roman: Die verstoßenen Toten eher schwach fand, so hat er mit Fulgrim oder Verlorene Söhne und einigen weiteren Heresy Romanen sowie der Ultramarines Reihe eigentlich, was meinen Geschmack angeht, immer ins Schwarze getroffen und rückt für mich nahe an Dan Abnett heran, den Meister der Warhammer40K/Shadowrun -Stories. Da McNeill selber Spielentwickler bei Games Workshop gewesen ist fährt er was den Fluff angeht auf absolut soliden Schienen und fügt der gigantischen Warhammer40K Welt neuen Stoff hinzu und bleibt der ganz besonderen Atmosphäre von Warhammer stets treu.

Auch mit dem hier vorgelegten Werk befasst er sich mal wieder mit dem Mechanikum (siehe auch Horus Heresy 9: Mechanikum) und entwickelt seine entworfenen Thesen zu dieser sehr mysteriösen und bisher eher im Hintergrund werkelnden Technikreligion konsequent weiter.

Schon zu Beginn wird klar, dass die Story sehr breit ausgelegt ist. Bei der Expedition des Mechanikums zur Halo Narbe am Rande der bekannten Galaxie sind mit an Bord: Space Marines der Black Templars, ein Regiment der Cadianischen Armee (die wohl beliebteste imperiale Armee in WH40K), eine Legio der Titanen, Abnett'eske Freihändler und natürlich das Mechanikum selber. Diese Mischung verspricht auf jeden Fall viele interessante Berührungspunkte. Im Weiteren sind da noch Sklaven des Mechanikums, deren Storyline ich allerdings eher langweilig fand. Angelpunkt ist Abrehem, ein Mechanikumsklave der "besonders" ist.

Die meiner Meinung nach interessantesten Charaktere:
Lexell Kotov, ein Erzmagos über den man viel über das Mechanikum, die Politik und das Wirtschaften erfährt aber auch über das "Innere" der Maschinengeister.
Linya Tychon, eine Stellarkartografin, das Besondere an ihr ist, dass sie noch menschlich aussieht, was man von den anderen Mechanikumzugehörigen nicht sagen kann, die eher als Maschinen denn als Menschen beschrieben werden. Sie hat ihre Implantate versteckt untergebracht und verwirrt damit regelmäßig normale Menschen und Anhänger des Maschinenkultes.
Roboute Sourcuff, einen menschlichen Freihändler mit Armeehintergrund, der auf Konfrontation geht mit den rassistischen imperialen Gesetzen (Keinen Kontakt zu Außerirdischen) und auch sonst so einiges an Hintergrund zu bieten hat, der typische Han Solo.
Blayne Hawkins, ein Captain der imperialen Armee, eine solide Figur, mit dem man eigentlich nicht viel falsch machen kann und der ein klein wenig an Gaunt (Gaunts Ghosts - Dan Abnett) erinnert. Das ist immer gut.

Natürlich die Speranza an sich! McNeill fährt hier nicht nur ein großes Schlachtschiff auf, sondern einen Giganten von einem Raumschiff. Eine Fliegende Metropole, einen Fabrikationskontinenten der seinesgleichen sucht. Die Speranza steckt voller Geheimnisse, Techologien und einem überaus alten und mächtigen Maschinengeist. Ein wenig hat mich das Raumschiff an Lexx erinnert (The Dark Zone - na, wer kennt es noch??). Obwohl die Speranza wohl um ein vielfaches größer sein muss.
Vollgestopft mit verschiedenen Fraktionen und Charakteren (oben einige aufgezählt) und von einer warum auch immer wütenden Elderhexe verfolgt, kann es also los gehen und diese Mischung hat durchaus Serienpotential. Wie Raumschiff Voyager. Aber zum Glück doch irgendwie anders aber von der Grundidee nicht so weit entfernt!

Dieses Buch ist der Auftakt zu weiteren Handlungen, man lernt die Figuren kennen, erste bedeutende Zwischenfälle passieren und man nimmt die ersten Hindernisse zum Ziel: Den Halowelten. Ich bin auf jeden Fall dabei, die Reihe (ich hoffe doch es gibt eine Reihe?!) hat mich schon jetzt gepackt. Die Warhammer40K Atmosphäre stimmt absolut, für Fans auf jeden Fall eine Kaufempfehlung!


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