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Rezensionen verfasst von
bernd reufels (berlin)

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Der Gott der kleinen Dinge: Roman
Der Gott der kleinen Dinge: Roman
von Arundhati Roy
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Poesie der kleinen Dinge, 11. Februar 2002
Eine Sprache, die sofort gefangen nimmt. So anders und so eigen, dass es dem Leser anfangs genügt, nur in diese Welt einzutauchen und sie mit den Augen der Autorin neu zu entdecken. Ein großes Lob für die Übersetzung, der es gelungen ist, die Poesie des Originals im Deutschen nachzuvollziehen.
Auf den zweiten Blick zeigt sich dann eine klug überlegte moderne Struktur, die nicht chronologisch aber zielstrebig auf das Ende hinarbeitet, immer neue Fragen stellt und so die Spannung steigert.
Erst spät enthüllt der Roman seine große Emotionalität, dann denkt man sich : eigentlich hätte das Buch ein so bewegendes Ende nicht gebraucht. Waren es doch gerade die feinen Beobachtungen der kleinen Dinge, die einen das Buch nicht weglegen ließen. Am Ende ist man geradezu erschlagen vom Reichtum der Fantasie und der Sprache der Autorin.


die nachrichten: Roman
die nachrichten: Roman
von Alexander Osang
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Liebe zur Agonie, 11. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: die nachrichten: Roman (Taschenbuch)
Das Spannende an diesem Buch ist vielleicht, zu erleben, dass ein hervorragender Reporter nicht unbedingt ein guter Schriftsteller sein muss. Osang hat ein großes Talent, eine dichte (und meist bedrückende Athmosphäre) zu schaffen. Der Roman scheint aber in einem Widerstreit zu stehen: zwischen den vielen recherchierten Tatsachen und den erfundenen "Bindemitteln". Das Buch zerfällt beim Lesen in einzelne interessante Beobachtungen, wie man sie aus Osangs Reportagen kennt. Die Geschichte selbst lässt einen jedoch seltsam unberührt. Vielleicht liegt dies auch an den Charakteren, die sich zum Teil recht ähnlich sind - zumindest in ihrem exzessiven Alkoholverbrauch. Die Mehrheit der Romanfiguren ist passiv, fühlt sich alt und überfordert und irgendwie lebensmüde. So beschreibt der Roman eindringlich und ausführlich die Agonie seiner Figuren - die große Sehnsucht seiner Hauptfigur Landers nach seiner Margarethe wird dagegen in wenigen Zeilen abgehandelt. Es bleibt das Gefühl von Resignation und einer großen Lähmung, die beeindruckend ist - aber irgendwie auch deprimierend.


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