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Rezensionen verfasst von
starfish

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Melancholia
Melancholia
DVD ~ Kiefer Sutherland
Preis: EUR 6,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr künstlerischer Film, Audiokommentar unmöglich, 27. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Melancholia (DVD)
Dass man sich an die Filme von Lars von Trier erst einmal gewöhnen muss, war mir spätestens seit "Antichrist" klar, und es hat mich positiv überrascht, dass bei "Melancholia" auf drastische Bilder verzichtet wurde.
Der Film ist ganz sicher nicht Mainstream, weil er sehr hohe Ansprüche an das Vorwissen seines Publikums stellt, wenn man wirklich etwas von dem Film haben will. Das beginnt bereits in der Eingangssequenz bei der Inszenierung von Justine als Millais' Ophelia - man muss nicht nur das Bild kennen (im Film schlägt Justine ein Buch auf, in dem das Gemälde ganz kurz zu sehen ist), sondern auch wissen, dass Shakespeares Ophelia aus "Hamlet" als Musterbeispiel für die Depression in der Literatur gilt, und dass man in der Renaissance das, was die moderne Psychologie Depression nennt, als "Melancholie" bezeichnet hat und für quasi angeboren hielt. Auch wenn man den gleichnamigen Dürer-Stich und die Rolle der Wissenschaft darin kennt, hilft es dem Verständnis des Filmes ungemein, denn hier versagt die Wissenschaft, die eigentlich behauptet, die Erde würde nicht getroffen. Somit muss man den Film auf einer stark symbolischen Ebene betrachten.
Es wurde in einigen Rezensionen geschrieben, dass die Motivation der Figuren, etwa Justines Fremdgehen, häufig im Dunkeln bliebe - auch dabei handelt es sich um ein Stilmittel, die Figuren treiben orientierungslos und isoliert in einer sinnlosen Welt. Die steckengebliebene Limousine, die sie eigentlich zu ihrer Feier bringen soll, wird hilflos auf einer zu engen Straße hin- und herrangiert. Ich bezweifle, dass Justine und Michael wirklich am Anfang des Filmes verliebt sind - vielmehr spielen sie die Rollen, die von einem glücklichen Brautpaar am Hochzeitstag erwartet werden und sind aber unfähig, diese ganz auszufüllen. Die scheinbar heitere Fassade bröckelt nach und nach, was sich bereits darin andeutet, wie sich Justines geschiedene Eltern in ihren Reden gegenseitig beleidigen. Justines Mutter, die sich weigert, dem Anschneiden der Torte beizuwohnen, drückt es eigentlich sehr prägnant aus: Sie will nicht mehr heile Familie spielen. In den entscheidenden Momenten des Lebens kämpft jeder für sich allein. Das Leben "dümpelt vor sich hin" und erhält ironischerweise erst dann so etwas wie "Sinn" - nämlich Justines kleinem Neffen die Angst zu nehmen -, als klar wird, dass es sehr bald endet. Mehr als ein Problemfilm zum Thema Depression, ein sehr tiefsinniger, künstlerischer Film, den man eigentlich zweimal sehen muss.

Bild und Ton der DVD sind ausgezeichnet, zu bemängeln habe ich allerdings den Audiokommentar, der von Lars von Trier im Gespräch mit einem Professor aus Kopenhagen auf englisch gesprochen wird.
Die FSK-Freigabe hat hier geschlafen: Von Trier plaudert fröhlich auf einer FSK-12-DVD über nicht-jugendfreie Szenen aus "Antichrist." Noch gravierender allerdings: Von Trier nimmt das Gespräch nicht ernst. Vernünftige Aussagen über seinen Film sind aus ihm nur herauszubekommen, wenn es um Beleuchtung und Kameratechnik geht. Als der Professor ihn auf die Bezüge des Films zu deSades Justine und Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" (Justine und Michael verlieren durch die Rangiererei mit der Limousine zwei Stunden) anspricht, tut er schlicht so, als hätte er davon keine Ahnung. Auch auf das Jäger-Bild im Vorspann angesprochen lautet die Antwort im Grunde nur, "Ja, es ist ein Bild." Seinen Gesprächspartner dermaßen auflaufen zu lassen ist ebenso unfein wie die Art und Weise, in der er über seine Darsteller spricht. Kirsten Dunsts größte schauspielerische Leistung in Melancholia besteht nach von Trier darin, ihre Brüste in einer bestimmten Weise zu inszenieren, Stellan Skarsgård hat laut Audiokommentar offenbar nichts Besseres zu tun, als irgendwelche Regisseure um Filmrollen für seinen Sohn anzubetteln, und Alexander Skarsgård konzentriert sich angeblich nur darauf, möglichst oft mit freiem Oberkörper im Bild zu sein, was von Trier nach eigener Aussage "nicht sehen will" (neidisch?), und überhaupt hätte er ihm ja lieber die kleine Rolle als Assistent von Justines Chef gegeben. Es ist ja im Prinzip nichts dagegen zu sagen, den eigenen Film und dessen Über-Analysieren in ironischer Distanz zu sehen. Von Trier ist offenbar ein Perfektionist, für den die menschlichen Akteure gegenüber der Inszenierung sekundär sind, und er scheint seine Kommentare über die Schauspieler amüsant zu finden. Vielleicht habe ich einfach nur eine andere Form von Humor, aber ich kann über seine sexistischen Ausrutscher gegenüber Kirsten Dunst nicht lachen.
Ihre super Leistung in "Melancholia" ist einfach nicht wegzudiskutieren, sie ist das Herz des Films.
Was Alexander Skarsgård betrifft, man darf natürlich in "Melancholia" nicht erwarten, eine Neuauflage von Eric aus "True Blood" zu sehen. Michael ist ein ganzes Stück schüchterner, sicher auch nicht so clever, aber eben auch nicht so selbstverliebt wie Eric. Er ist sichtlich um Justine bemüht (sein Hochzeitsgeschenk ist äußerst feinfühlig und romantisch), aber er hat eigentlich keine Ahnung, was in seiner Frau vorgeht. Michael ist kein besonders vielschichtiger Charakter, aber Alexander Skarsgård zeigt in der Rolle, dass er eben nicht bloß den extrovertierten Eric spielen kann, er hat kein Problem damit, neben der dominanten Kirsten Dunst in den Hintergrund zu treten und sie optimal in Szene zu setzen. Es ist eine leise Rolle, hinter der auch eine komische Seite aufscheint, etwa in dem Versuch, die Limousine selbst zu fahren (laut Audiokommentar eine komplett improvisierte Szene ohne Skript), oder in seinem plumpen Verhalten in der Hochzeitsnacht.
Der Film ist bis in die Nebenrollen gut besetzt, schade, dass der Audiokommentar das nicht anerkennt und mit seiner allzu flapsigen Art nach meiner Meinung übers Ziel hinausschießt. Aber es gehört wohl dazu, ein wenig zu polarisieren.


The First Love Cookie Club (Twilight, Texas, Band 3)
The First Love Cookie Club (Twilight, Texas, Band 3)
von Lori Wilde
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,99

3.0 von 5 Sternen Netter Zeitvertreib, aber zu viele Klischees, 8. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Pummeliges Mauerblümchen kehrt als gertenschlanke, schöne Erfolgsschriftstellerin in ihr "Heimat"dorf zurück und angelt sich ihre Jugendliebe, inzwischen geschiedener Vorzeigepapa, dessen Tochter ihr größter Fan ist - so könnte man "The First Love Cookie Club" umschreiben.
Das Buch fängt gut an, die Heldin Sarah ist glaubwürdig dargestellt und sympathisch, den Ort Twilight kann man sich sehr gut vorstellen und fühlt sich heimisch. Auch die Unsicherheiten der High School oder die Verzweiflung über ein krankes Kind kann man sehr gut nachempfinden.
Leider enthält der Roman zu viele Klischees - Held rettet Heldin bei Schiffbruch auf einem See, in dem sie natürlich erfolgreich ihr Handy versenkt hat und keine Rettung herbeirufen kann, beide werden eingeschneit in einer Hütte, zufällig mit einem Riesenberg Proviant und genug Feuerholz, harter texanischer Cowboy mit einem Herz aus Gold, und eine Wunderdroge sorgt dafür, dass es auch der kranken Tochter bald besser geht. Auch sind die erotischen Szenen leider nicht besonders gut geschrieben ("Higher and harder and faster until the bed was bashing against the wall..."). Zwar ist der Cookie Club von Twilight der Namensgeber, doch er spielt eigentlich nur eine kleine Nebenrolle, seine Mitglieder wachsen dem Leser nicht wirklich ans Herz. Die Christmas Kismet cookies werden oft beschworen, man wird sehr neugierig darauf, aber das Buch enthält leider kein Rezept. Somit hatte ich ständig das Gefühl, hier wurden Chancen verschenkt.
Der Roman ist ein netter Zeitvertreib, aber eben nicht mehr. Ich empfehle für Fans von Chick/Hen Lit statt dessen "The Christmas Cookie Club" von Ann Pearlman und für Freunde der Romantic Comedy "Meet me at the Cupcake Cafe" und "Christmas at the Cupcake Cafe" von Jenny Colgan.


Fishdom 3 - [PC]
Fishdom 3 - [PC]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 9,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr gutes Spiel, lahmer Support, 8. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fishdom 3 - [PC] (Computerspiel)
Fishdom 3 wäre grundsätzlich eine gelungene Fortsetzung mit toller Grafik, einem hilfreichen Tutorial mit der putzigen Schildkröte, die jetzt endlich einen Namen hat (Paula) und viel mehr Levels und Gestaltungsmöglichkeiten als bei den Vorgängern --- wenn es denn läuft. Leider musste ich mir einen fremden Rechner borgen, um das Spiel überhaupt ausprobieren zu können und beurteilen zu können, ob die CD überhaupt funktioniert. Die Systemvoraussetzungen, die auf der Packung bzw,. der Herstellerhomepage angegeben sind, stimmen schlicht nicht. Beim älteren Rechner unter Windows Vista, der alle Systemanforderungen erfüllt und auch eine vernünftige, wenn auch nicht mehr ganz neue, Marken-Grafikkarte hat, springt der Bildschirm nach dem Eingangsscreen kommentarlos zum Windows-Explorer zurück, hilfreiche Fehlermeldungen Fehlanzeige. Updates vom Grafiktreiber, Flash, Shockwave oder Ausprobieren anderer Auflösungen und Grafikeinstellungen ändern daran nichts.
Der Rondomedia Support zog zwar das kostenpflichtige Hotlinegespräch von 99 c/Min nicht unnötig in die Länge und ließ sich per Mail die Systemkonfiguration schicken, stellt sich aber eine Woche tot. Nur, um mir dann mitzuteilen, dass meine Grafikkarte, weil Onboard, angeblich null MB 'dezidierten' Speicher hätte (sowohl der Hersteller-Aufkleber auf meinem PC als auch mein Gerätemanager sind da anderer Meinung, meine Grafikkarte ist dort mit 252 MB ausgewiesen). Damit entspräche die Grafikkarte angeblich auch nicht den Systemvoraussetzungen. Fakt ist, meine Grafikkarte kommt mit grafisch weit komplexeren und aufwendigeren Spielen wie Torchlight 2 zurecht.
Als Endverbraucher muss ich mich darauf verlassen können, dass die im Internet und auf der Verpackung ausgewiesenen Systemvoraussetzungen eines Spiels der Wahrheit entsprechen, und das war hier leider nicht der Fall. Es wirkt so, als überließe die Firma Rondomedia den Beta-Test ihren Kunden. Treten Probleme auf, steht man völlig allein da und hat sein Geld in den Sand gesetzt. Für mich ein Unding und eine Unverschämtheit. Damit kann ich das Produkt leider nicht weiterempfehlen.


Wahn
Wahn
von Stephen King
  Audio CD

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant geschrieben von King, zum Leben erweckt von David Nathan, 12. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Wahn (Audio CD)
Von der Hörbuch-Edition zu Stephen Kings Wahn bin ich absolut begeistert. Ich habe schon seit längerem keinen Stephen King mehr gelesen und war von der in anderen Rezensionen bereits angesprochenen Weiterentwicklung sehr positiv überrascht. Dennoch kann man sich über ein Fehlen typischer Horror-Elemente meiner Meinung nach nicht beklagen, es ist eindeutig, wessen Handschrift der Roman trägt - Anspielungen an "Shining", "Es" und "Friedhof der Kuscheltiere" inklusive, doch subtil und nicht mit dem "Horror-Holzhammer" und möglichst viel Blut. Nicht der Horror, den man sieht, ist der unheimlichste, sondern der, den man sich vorstellt, der nasse Fußabdruck auf dem Boden, obwohl niemand im Haus war, das Geräusch der Muscheln in der Brandung, das etwas zu flüstern scheint, ein schemenhaftes Schiff, von dem man nicht sicher ist, ob man es sich nur eingebildet hat, die geisterhafte Skizze aus längst vergangener Zeit, die etwas zeigt, das man sich nicht vorstellen will.
Zum Inhalt lässt sich nicht viel sagen, ohne etwas zu verraten, deshalb hier nur so viel:
Die Grundidee - der Bauunternehmer Edgar Freemantle entwickelt nach einem schweren Unfall, bei dem er einen Arm verliert, ein rätselhaftes Talent und kommt langsam dem Geheimnis der scheinbar idyllischen Insel Duma Key in Florida auf die Spur - ist an sich noch nichts Besonderes, doch die Tiefe der lebensechten Charaktere ist bemerkenswert. Elizabeth Eastlake, die alzheimerkranke "Tochter des Paten" von Duma Key, ist ein beklemmendes Porträt eines Menschen, der sich selbst im Dunkel der Krankheit verliert und dessen Dämonen ihn heimsuchen. Liebenswert und schrullig in ihren lichten Momenten, unheimlich und fremd, sobald sie abdriftet und die Erinnerungen der 1920er Jahre sie zu "übernehmen" scheinen. Das Florida der Goldenen Zwanziger wird als eine Art Kontrastwelt zur Gegenwart aufgebaut, die jedoch sehr viel unmittelbarer wirkt, als dies etwa in "Shining" der Fall ist.
Edgar, seine Frau Pam und die beiden erwachsenen Töchter, Lin, die Rebellin, und Ilse, das verhätschelte Nesthäkchen, sie alle sind perfekt getroffen, wenngleich sie aus Edgars Sicht beschrieben werden, was die jüngste (Lieblings-)Tochter teilweise stark idealisiert. Unvergleichlich ist die Figur des Wireman, der zunächst wie eine Art spiritueller Motivationstrainer für Edgar wirkt, aber auch seine eigenen Abgründe zu verarbeiten hat.
Auch die oft verarbeitete Frage "Wie wird man ein Künstler?" wird hier auf die unheimliche Art beantwortet. Eine Muse muss nicht immer eine wohlgesonnene schöne Göttin sein...
King erschafft von Anfang an eine ganz besondere Atmosphäre, der David Nathan mit seiner angenehmen Stimme Leben einhaucht. Über das unfassbar lange Hörbuch hinweg gibt er jedem Charakter auch stimmlich eine eigene Persönlichkeit, der schnippischen Pam, der kindlich-naiven Ilse, dem coolen Wireman (dessen immer wieder eingeworfenes Spanisch er solide meistert), der alternden Elizabeth Eastlake und selbstverständlich Edgar. Geschlecht und Alter der Charaktere sind kein Hindernis für David Nathan, so dass man mitunter zweifelt, ob es wirklich nur ein einziger Sprecher ist, den man hier hört. Ein besonderes Highlight stellt seine Interpretation der "Bauchredner-Puppe" dar. Eine perfekte schauspielerische Leistung, die man bei allem Lob für den Roman selbst nicht vergessen sollte!

Einzig der deutsche Titel "Wahn" ist mir nicht ganz eingängig. Zwar könnte man sowohl Edgars "Anfälle" als auch die fremdgesteuerten "Aussetzer" anderer Charaktere in der zweiten Romanhälfte als eine Art Wahn bezeichnen, doch der englische Titel, der schlicht "Duma Key" lautet, gefällt mir persönlich als Understatement besser. Die deutsche Benennung scheint mir eher von der Marketingstrategie einsilbiger Titel bei King ("Es", "Sie", "Love") herzurühren.
Für mich der beste King, den es je gab, genial geschrieben und packend gelesen.


The Uncommon Reader: A Novella
The Uncommon Reader: A Novella
von Alan Bennett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Great book, but hands off the Picador edition!, 12. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Uncommon Reader: A Novella (Taschenbuch)
A very funny and original read, a perfect book for friends of English humor - but I was really, really disappointed with the Picador edition. The pages were cut in a very slovenly way, meaning the pages are not all exactly the same size, and the paper quality is poor. This book will fall apart before you finish reading, so spend an Euro more on a better edition!


Hügel der Blutengel (15)
Hügel der Blutengel (15)
Preis: EUR 8,29

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser, als der Titel vermuren lässt, doch zu wenig eigene Ideen, 3. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Hügel der Blutengel (15) (Audio CD)
Nach dem ziemlich enttäuschenden Ende der letzten Staffel, das mehr wie eine etwas unbeholfene Neuauflage von Joss Whedons Erfolgsserie "Buffy" wirkte, konnte sich die Faith-Serie mit diesem Zweiteiler, der den Auftakt zur zweiten Staffel bildet, wieder ein wenig erholen. Faith und Christopher reisen auf Bitten des deutschen Geisterjägers Brandolph Welf nach Deutschland, um den Fall dreier auf mysteriöse Weise zum Leben erwachter Engelsstatuen zu lösen und geraten dabei in tödliche Gefahr.
Während die Geschichte, die für Faith zu einem Trip in die Vergangenheit eines schmerzlich vermissten Teammitglieds führen soll, spannend aufgemacht ist und auch an Action nicht spart (wenn sie auch ein wenig an God's Army erinnert), so fällt doch gleich der neue Vorspann negativ auf, denn er endet mit den Worten: "Denn ich bin die Jägerin!" Zugegeben, die Nähe zu Buffy ist es, die Faith von Anfang an ein treues Stammpublikum gesichert hat, doch wird es meiner Meinung nach in der zweiten Staffel langsam einmal Zeit für etwas mehr Eigenständigkeit.
Die Kampfszenen sind leider etwas zu dick aufgetragen, zuweilen schreit Nana Spier eher so, als hätte sie eine Maus gesehen, nicht einen meterhohen mordlüsternen Engel mit Flammenschwert, und auch ihre Sprüche, die sie den Gegnern an den Kopf wirft, bevor sie zuschlägt, waren schon einmal origineller ("Sehe ich aus wie ein Auskunftsbüro?").
Leider fehlen im Cast diesmal auch Shania und Vin.
Positiv ist zu werten, dass die neuen Gegner (?) Dracula und Adam (Frankensteins Monster) bewusst ambivalent gehalten sind, so dass man sich noch nicht sicher sein kann, ob sie wirklich Faiths Feinde oder sogar ihre Verbündeten werden könnten. Auch die mysteriöse Organisation der Goldenen Dämmerung, die hier zum ersten Mal in Erscheinung tritt, macht neugierig auf mehr.
Eine weitere positive Neuerung ist das neue Vater-Tochter-Verhältnis von Faith und Christopher, in das sich beide erst hineinfinden müssen.
Fazit: Abwarten und Tee trinken, was die neue Staffel bringt. Der Auftakt lässt hoffen, auch wenn er noch nicht zu 100% überzeugen konnte. Zum Popcorn-Kino taugt er allemal; ob es für eine Erweiterung der Serienmythologie reicht, wird sich zeigen.


City Magick: Urban Rituals, Spells, and Shamanism
City Magick: Urban Rituals, Spells, and Shamanism
von Christopher Penczak
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Praxisbuch für die Stadthexe, 21. Dezember 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Führen Sie das Ritual bei Vollmond im Wald aus und gießen Sie den Trank in den nahegelegenen Fluß!" Solche und ähnliche Anweisungen findet man reihenweise in Büchern übers Hexentum, jedoch nicht bei Christopher Penczak. "City Magick" wendet sich bewusst an diejenigen, die in der Stadt leben und denen es oft schwerfällt, in einer naturbasierten Glaubensrichtung eine erste Orientierung zu finden. Er zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass man Magie überall begegnen und sie in seinen Alltag integrieren kann, ob nun im Büro, in der heimischen Küche, im Stadtpark oder auf der Straße. Eines ist "City Magick" aber mit Sicherheit nicht --- leichte Lektüre für zwischendurch. Es handelt sich um ein Arbeitsbuch, die Übungen (die übrigens durchaus die Visualisierung und eigene Kreativität fördern) wollen nicht einfach gelesen, sondern in der eigenen Praxis erprobt werden. Dabei kommt Penczak ganz undogmatisch daher und gibt lediglich Anregungen, niemand wird in eine bestimmte Richtung gedrängt. Im Gegenteil, durch zahlreiche immer wieder eingestreute und am Ende des Textes in einer Bibliographie zusammengefasste Lektürevorschläge wird der Leser ermutigt, auch andere Perspektiven einzubeziehen. Dabei ist das Buch keineswegs auf Wicca beschränkt, etwa stellt Penczak den Bezug zwischen modernen "urban legends" und der altägyptischen Mythologie her, und die Suche nach städtischen Krafttieren kommt eher aus Native American-Religionen. Außerdem beschreibt Penczak schamanische Reisen, die den Bezug zur Spiritualität der Stadt als magischer Ort herstellen helfen. Hochhäuser, Wolkenkratzer und Aufzüge werden zum Pendant des Weltenbaumes Yggdrasil, der die unterschiedlichen Welten mit einander verbindet und nordische Naturreligion einbringt. Penczaks Ideenwelt ist damit sehr von Eklektizismus geprägt, wie man darin eine Beschränkung auf Wicca sehen kann, verstehe ich an der Rezension meines Vorredners nicht so recht.
Wer eine Einführung in Wicca ohne den speziellen Bezug zur städtischen Umgebung sucht, sollte lieber "Power of the Witch" von Penczaks Lehrerin Laurie Cabot lesen, wer den Hang zum Freifliegen und zum Eklektizismus teilt und einen richtigen Kurs in einzelnen Lektionen sucht, dem sei Penczaks späteres Werk "The Inner Temple of Witchcraft" empfohlen. "City Magick" ist für all jene, die sich in der Stadt aufhalten und dort auf magische Entdeckungsreise gehen wollen. Als Handbuch für die Stadthexe ist "City Magick" jedoch uneingeschränkt zu empfehlen.


Gruselkabinett, Folge 20: Der Werwolf
Gruselkabinett, Folge 20: Der Werwolf
Wird angeboten von dodax-shop
Preis: EUR 6,98

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jede Menge Action und tolle Stimmen, 18. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was will man eigentlich mehr? Inzwischen ist man aus dem Hause Titania ja einiges an außergewöhnlich guten Hörspielen gewohnt, aber dieses ist an Action kaum zu überbieten. Die Geschichte des Holzschuhmachers Thibaut, der durch einen Pakt mit dem Teufel zwar ein gewisses Maß an Macht und Wohlstand erreicht, jedoch einen furchtbaren Preis dafür zu zahlen hat, geht unter die Haut und ist an Spannung und Action kaum zu überbieten.
Der Teufel erfüllt Thibaut alle Träume und ermöglicht ihm Rache an seinen Feinden - doch mit jedem Wunsch, den er ausspricht, wachsen mehr wolfsähnliche Haare an Thibauts Körper... wird Thibaut noch rechtzeitig erkennen, dass sein Weg ins Verderben führt und kann die Liebe der schönen, aber armen Agnelette ihn retten?
Die Ereignisse überschlagen sich in diesem Hörspiel, und wem "Der Freischütz" (Titania Gruselkabinett Teil 15) gefallen hat, der wird auch bei "Der Werwolf" den Atem anhalten...


Bitten & Smitten (Immortality Bites)
Bitten & Smitten (Immortality Bites)
von Michelle Rowen
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bridget Jones meets Carrie Bradshaw mit Vampirzähnen - großes Kino!, 24. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eines der unterhaltsamsten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Michelle Rowens Hauptcharakter Sarah Dearly ist die typische Alltags-Heldin unserer Zeit: 28, Single, mit homosexuellem besten Freund und etwas dümmlicher bester Freundin, einem Job, der nicht so richtig in die Gänge kommt, aber durchaus mit Karriereambitionen, und dem unerschütterlichen Glauben an die wahre Liebe.
Das ist aber auch schon alles, was an Sarah normal oder konventionell ist. Sarah hat den Schuhtick von Carrie Bradshaw aus Sex and the City, die liebenswerte Ungeschicklichkeit von Bridget Jones, die spritzige Persönlichkeit von Jane Austens Elizabeth Bennett sowie Power und Kampfgeist von Buffy Summers. Und all das wird sie auch brauchen - das BlindDate, das ihre beste Freundin Amy für sie arrangiert hat, stellt sich als Vampir heraus, und ehe Sarah sich versieht, ist auch sie zu einem Geschöpf der Nacht geworden und gerät sogleich ins Visier der örtlichen Vampirjäger. Alles in allem eine mehr als beunruhigende Situation - würde sie nicht dem schweigsamen, geheimnisvollen Meistervampir Thierry de Bennicoeur begegnen...
Rowen verknüpft hier mühelos zwei Genres, die auf den ersten Blick unvereinbar scheinen: ChickLit und Vampir-/Horrorroman, schafft es aber, dabei eine eigenständige Welt zu schaffen. Ihre Charaktere sind lebendig, ihr Schreibstil selbstironisch, sie respektiert ihre Leser, spielt aber zugleich mit deren Erwartungen. Dazu kommt ein interessanter und mysteriös-attraktiver männlicher Hauptcharakter, dem natürlich in Gestalt des bodenständigen Vampirjägers Quinn ein nicht ungefährlicher Konkurrent entgegentritt. Für welchen der beiden sich Sarah am Ende entscheiden wird, wird nicht verraten.
"Bitten and Smitten" wird übrigens in "Fanged and Fabulous" fortgesetzt.


Josh Holloway (Lost) Calendar 2008 (A3 Calendar)
Josh Holloway (Lost) Calendar 2008 (A3 Calendar)

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 5 Sterne für den Mann - 3 für den Kalender, 24. August 2007
Sehr positiv fällt auf: Der Kalender hat eine Spiralbindung mit Metallaufhängung (viele andere Starkalender haben lediglich ein Loch in der Mitte jedes Blattes).
Weniger gut dagegen die mangelnde Stabilität des Kalenders, das dünne Papier und die Tatsache, dass nicht einmal Titel und Rückseite aus festem Karton sind. Trotz guter Amazon-Verpackung mit Luftpolsterfolie hat mein Kalender einen kleinen Knick abbekommen, der sich zum Glück durch Beschweren mit mehreren Büchern wieder "ausbügeln" ließ.
Ein klarer Pluspunkt des Kalenders ist sein großes Format - es ist ein echter Wandkalender mit sehr großen Bildern. Im Unterschied zu vielen typischen Starkalendern wird kein Platz durch große Bildumrahmungen, Schrägstellungen etc. unnötig verschwendet.
Übrigens auch nicht durch den Kalender selbst, für den auf jeder Seite ca. 3 cm mit der spärlichen Angabe "MTWTFSS" vorgesehen sind. Feiertage (nur UK) wurden an den Rand gequetscht, was sicherlich etwas unglücklich ist, für die deutschen Fans aber zu verschmerzen, da man für die deutschen Feiertage sowieso einen weiteren Kalender braucht.
Bei diesem Starkalender stehen eindeutig die Bilder von Josh Holloway im Vordergrund, und die werden in 1a-Qualität und gestochen scharf präsentiert. Etwas schade: Es sind bis auf 2 (die Josh beide im eleganten Smoking auf dem roten Teppich zeigen) allesamt Portraitaufnahmen.
Ohne Josh jetzt auf Sawyer reduzieren zu wollen: Zumindest ein sommerliches Ganzkörper-Bild am Strand hätte man sich für Juli oder August überlegen können.
Die Portraits, von denen das Titelfoto so ziemlich das unvorteilhafteste ist (aber leider in dem Kalender noch einmal auftaucht - schade, dass hier den Fans keine 13. Aufnahme spendiert wurde), zeigen Josh mal musikalisch mit Gitarre, mal leger im Sweatshirt, rebellisch im Gammler-Look, stilvoll ganz in Schwarz, gespielt seriös im Anzug, glamourös im Smoking, oder auch von der witzigen Seite mit einem schrillen Hawaiihemd, das man wirklich nur jemandem verzeihen kann, der solche Augen hat... Die schönsten Aufnahmen hat man sich für die dunklen Monate des Jahres, November und Dezember, ausgesucht. Es ist gelungen, in diesem Kalender Josh Holloway und eben nicht nur Sawyer zu zeigen. Trotzdem eine kleine Kritik an der Bilderauswahl: Bei zweimal Smoking und sage und schreibe sechsmal schwarzem Hemd kommt einem schon das alte römische Sprichwort "Variatio delectat" (Abwechslung erfreut) in den Sinn, zumindest was die Garderobe betrifft.
Fazit: Ein toller Mann auf einem Kalender, der ihn vielleicht nicht 100%optimal in Szene setzt, deshalb vergebe ich 4 von 5 möglichen Sternen.


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