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Rezensionen verfasst von
Bryllyant

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The Mother of Tears
The Mother of Tears
DVD ~ Asia Argento
Wird angeboten von docu-films
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rezi bezieht sich auf die ungeschnittene Version, 22. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Mother of Tears (DVD)
Nach langen Jahren hat Dario Argento endlich seine "Mütter Trilogie" vollendet. Das der dritte Teil der schwächste wird, war zu erwarten, aber von einem schlechten Film ist er meilenweit entfernt.
Die genialen Momente finden diesmal aber nicht in der Optik statt und auch nicht in der Story. Er zeigt bei "Mother of Tears" sein Schaffensspektrum auf. Eine Art Selbst-Rezitierung seiner gesammelten Werke. Der Film selbst ist natürlich genau an "Suspiria" und "Horror Infernal" angeschlossen. Auch mit vielen direkten und indirekten Verweisen. Zusätzlich läßt er Szenen aus weiteren Werken mit einfließen. Der Affe und auch das Leichenbad stammen aus "Phenomena". Die Verfolgung im Zug aus "Sleepless". Der Mundknauf aus "The Church", an dem er ja zu großen Teilen beteiligt war. Die Taxi Fahrt ist eine wunderbare Hommage an sich selbst, da sie mehr als an die Eröffnung von "Suspiria" erinnert. Auch sind verschiedene Einstellungen aus "Stendhal Syndrome" zu erkennen. Bei weiterem Sichten werden einem bestimmt noch mehr auffallen.
Die Gore-Effekte von Sergio Stivaletti können sich wieder einmal sehen lassen und das selbst in der geschnitten Version, in der es auch schon recht derb zur Sache geht. Die Musik von Claudio Simonetti ist sehr gut, aber lange nicht so eindringlich wie sein Meisterwerk mit dem er die Mutter der Seufzer vertont hat.
Leider fehlt ein wenig das typische Farbenspiel der Reihe aber dafür gibt es wieder eindrucksvolle Kamerafahrten zu bewundern. Das einzige was mich persönlich ein wenig gestört hat waren die überschminkten Hexen aus aller Welt und die helfende Mutter die meines Erachtens nicht sehr gut umgesetzt war.
Somit haben wir einen würdigen Abschluß der Trilogie von einem augenzwinkernden Meisterregisseur, der bei diesem Film eher an seine Fans als an die Kinokasse gedacht hat.


Stadt ohne Mitleid
Stadt ohne Mitleid
DVD ~ Kirk Douglas

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel zu unbeachtet!, 22. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Stadt ohne Mitleid (DVD)
Vier in Deutschland stationierte US Soldaten, vergewaltigen in Forchheim die 16 jährige Karin. Die Schuldfrage ist klar und die Amerikaner sind bemüht den Fall schnell vor Gericht zu bringen, um die aufgebrachte Öffentlichkeit zu beruhigen. Deshalb fordert man die Höchststrafe, was den Tod der Soldaten bedeuten würde. Ihr Rechtsanwalt ist zwar von der Schuld überzeugt, aber nicht von der Härte der geforderten Strafe. Zudem möchte er dem jungen Mädchen die Qualen vor Gericht nicht zumuten und versucht einen Handel abzuschließen. Darauf will aber niemand eingehen. Eher verlangt man öffentliche Rache. Rechtsanwalt Garrett weiß, das er vor Gericht die Todesstrafe nur abwenden kann, wenn er dem Opfer weiteren Schaden zufügt.

Warum dieser Film ein Dasein im Unbekannten fristet, bleibt mir ein Rätsel. Zumindest wird er bei den großen Gerichtsthrillern selten genannt, was definitiv nicht an der Qualität liegen kann. Er ist unglaublich spannend, da er unangenehme Fragen aufwirft. Fragen über Schuld und Sühne. Wieviel Strafe ist eine Vergewaltigung wert? Sind die Umstände die dazu führten relevant? Wie weit kann und darf ein Anwalt gehen, um seine Klienten zu verteidigen?
Der gelungenste Schachzug im Film ist, das er keine klare Stellung bezieht. Dies gelingt ihm, da man als Zuschauer meist beim Anwalt ist, der von Kirk Douglas phänomenal verkörpert wird. Man versteht seine Haltung und während man das tut bekommt man wieder das Opfer zu Gesicht, das von der damals 16 jährigen Christine Kaufmann ebenfalls fantastisch dargestellt wird. Durch dieses Mischungsverhältnis bleibt eine ungemeine Spannung erhalten, da man den Ausgang des Falles kaum abschätzen kann. Dies ist aber bei weitem nicht alles, da man im Subtext die Stadt ohne Mitleid perfekt umgesetzt hat. Sensationslüsternd, rachedürstig und eher mit sich selbst beschäftigt als mit dem Schicksal des Opfers, oder dem der Täter.

Ein phänomenaler Justizthriller, der dringend bekannter werden sollte!


The Crow - Die Krähe [Special Edition]
The Crow - Die Krähe [Special Edition]
DVD ~ Brandon Lee

3 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Twilight der 90er, 22. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Crow - Die Krähe [Special Edition] (DVD)
Regisseur Alex Proyas löste mit seiner Graphic Novel Verfilmung von "The Crow", einen unglaublichen Kult aus. Man sah plötzlich Menschen mit Krähenshirts auf den Straßen, schwarze Kleidung war an der Tagesordnung und in vielen Zimmern hing das Filmplakat. Die meisten griffen nach einem Stückchen "Underground" und merkten gar nicht das sie in die Mainstream Falle getappt waren.

Auch wenn die düstere Atmosphäre, die Sets und die Filmmusik den Anschein hatten jetzt endlich anders sein zu können, hechelte man nur einer Modewelle hinterher. In der Tat war nämlich zu dieser Zeit die Gothicwelle auf dem Vormarsch und der Film kam zum perfektesten Zeitpunkt, den man sich vorstellen konnte. "The Cure" und "Nine inch nails" waren inzwischen nämlich salonfähig, weshalb man von beiden Bands auch bislang unveröffentlichte Songs für den Score bekam. Das war eine perfekte Werbung innerhalb der Zielgruppe und ein genialer Schachzug im Marketingbereich.

Das der Film aber mehr Schein als Sein in sich birgt, lässt sich anhand von wenigen Beispielen aufdröseln. Der gottgleiche Held, der aus dem Schattenreich zurück kommt um Rache an den Mördern seiner Braut auszuüben, konvertiert nämlich zwischenzeitlich auch mal zum Mitarbeiter der Drogenberatungsstelle und zitiert den EG Gesundheitsminister. Von wegen Underground, Gothic und Dunkelheit. Der Film ist nämlich blitzauber und blendet bei den Tatsachen artig weg und zeigt nur noch die Endergebnisse. Politisch korrekt wird keine Nacktszene eingebaut und bevor eine entstehen könnte, ist die Kamera schon wieder woanders. Auch die brutalen Bösartigkeiten, der fürchterlich überzogen dargestellten Assibande, werden nur vornehmst angedeutet. Die könnten nämlich wenn sie dürften, aber bloß nichts in den Film einbauen was ein mildes Freigaberating verhindern könnte.

Damit war die Zielgruppe abgesteckt, weshalb wir so eine Art "Twilight" der 90er zu Gesicht bekommen. Viel Romantik, ein herzzerreißend weinender Held, der seiner großen Liebe nachtrauert und eine Vorwandsmythologie um das Geschehen irgendwie rechtfertigen zu können.

Trotzdem macht der Film Spaß und ist visuell einfach eine Wucht. Die Szenerie ist phänomenal, wobei Proyas die Optik in "Dark City" nochmal verfeinerte und perfektionierte. Trotzdem sind die Szenen überaus sehenswert und bilden einen perfekten Augenschmaus für Dunkelheitsromantiker. Sei es die brennende Krähe als Zeichen oder die dunklen Abgründe der Stadt. Hier wurde geklotzt und nicht gekleckert. Durch die wunderbare Atmosphäre in Verbindung mit den Sets, bleibt man nämlich gespannt vor der Leinwand sitzen, auch wenn man merkt das man absoluten Nonsens sieht. Die Aufnahmen schaffen es, das man das als Zuschauer ausblendet und ein "Macht nichts, der Film ist trotzdem geil" in sich reinmurmelt.

Perfekt für das Marketing war natürlich der Tod seines Hauptdarstellers Brandon Lee, der bei einem Unfall während den Dreharbeiten starb. Allerdings möchte ich da niemandem unterstellen, das für den Film ausgenutzt zu haben aber die Zeitungen waren natürlich voll davon. Für mich trotzdem ein Umstand, der zum heute noch existierenden Kult um den Film beiträgt. Allerdings muß man auch sagen, das er die Rolle verdammt gut verkörperte und einen großen Teil zum Erfolg beizutragen hatte.

Insgesamt bleibt also ein Märchenfilm für Teenager. Die Mädchen mögen ihn wegen der romantischen Seite und der Rache aus Liebe. Die Jungs wahrscheinlich aus den gleichen Gründen, aber glücklicherweise konnte man da auch noch andere Sachen benennen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 26, 2013 9:25 AM MEST


Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen
Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen
DVD ~ -
Wird angeboten von sofort lieferbar
Preis: EUR 8,82

26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doppelt interessant, 22. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen (DVD)
Diese Dokumenation ist gleich durch 2 Dinge äußerst interessant. Einmal ist es natürlich der Inhalt, aber auch das Entstehungsjahr steht hier im besonderen Fokus. Da man heutzutage ja eher bedeutungsschwangeres Geschwafel im Histotaintment-Programm zum Abendbrot serviert bekommt, ist ein Blick zurück ziemlich interessant. Immerhin ist diese Dokumenation aus dem Jahre 1961.
Eine Zeit in der natürlich noch viele Teilnehmer des Krieges am Leben waren und auch die Macher eher noch als Zeitzeugen fungieren konnten. In der Tat bekommt man hier einen äußerst spannenden Einblick in das Krigsgeschehen. Vom Polenfeldzug bis zur Kapitulation glänzt die Produktion durch Originalaufnahmen, die aber wohl zum Teil auch der deutschen Wochenschau dienten. Wer also einen reinen Blick auf den Kriegsverlauf und die dazu gehörigen Frontbilder haben möchte, kann sich die Doku auch heute noch problemlos ansehen. Hier gibt es sehr viel Wissenswertes, was gemessen an der kurzen Spieldauer von knapp 90 Minuten, recht detailfreudig aufbereitet wurde. Allerdings erfährt man nicht viel über den politischen Verlauf, die Machtergreifung oder die Judenverfolgung.
Dies kann man der Doku aber kaum vorwerfen, da dies nunmal nicht der Gegenstand des Inhalts ist.

Allerdings hat dieser fehlende Blick neben anderen Dingen auch einige Kontroversen hervorgerufen. Nicht im Jahr der Erstaufführung, sondern erst einige Jahre später. 1961 hat man den Film eben nur als normale Doku wahrgenommen und nicht viel Worte darüber verloren. Bei seiner zweiten Aufführung in den 70er Jahren lief es allerdings etwas anders. Das lag einmal daran das man den Titel in "Europa in Flammen - Heldentum an allen Fronten" geändert und zudem noch ein etwas martialisches Plakat mit Hitler und Hakenkreuz präsentiert hat. Dies war der Ultra-Linken ein Dorn im Auge, was zu Sachschäden an Kinoschaufenstern und einigen Debatten führte. Sogar ein Verbot des Films wurde gefordert, da im Film die Aufklärung über Kriegsverbrechen fehlte.
Nicht nur das, auch ein gewisser Stolz des Sprechers bei den Eroberungsfeldzügen ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings wird hierbei der Soldat und nicht das politische Regime in den Vordergrund gerückt.
Trotzdem hat das natürlich einen faden Beigeschmack, den ich aber im Kontext des Entstehungsjahres durchaus zu verarbeiten weiß. Eine Schuldzuweisung die sich an Heimkehrern aus Gefangenenlagern richtet, wäre vielleicht auch nicht gerade das gelbe vom Ei gewesen. Allerdings befinde ich mich nicht in einem Alter, um das neutral beurteilen zu können.

Trotz oder auch gerade wegen der Kontroverse ist aber das vorliegende Material in jedem Fall eine Sichtung wert. Eben nicht nur alleine durch den wirklich spannend aufbereiteten Inhalt, sondern auch durch sein Entstehungsjahr und den Blick auf den Krieg aus dem Jahre 1961.


Femme Fatale
Femme Fatale
DVD ~ Rebecca Romijn
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 7,19

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kunst-Thriller, 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Femme Fatale (DVD)
Das Spätwerk von Brian De Palma hat mich nicht unbedingt zum Fan werden lassen. Natürlich waren da immer gute Filme dabei, aber die stärkste Zeit des Regisseurs liegt zwischen 1973 und 1985. Dachte ich zumindest und hatte deshalb "Femme Fatale" einige Zeit im Regal, ohne ihn mir anzusehen. Das war Fehler und Glück in Einem. Ein Fehler, weil der Film absolut überragend ist und Glück, weil ich mich heute durch eine Erstsichtung erfreuen konnte. Allerdings werde ich dadurch die letzten 2 Jahrzehnte des Regisseurs nochmal unter anderen Gesichtspunkten prüfen müssen. Möglicherweise habe ich manche Filme von ihm schwächer in Erinnerung als sie sind, oder aber "Mission Impossible" hatte meine Sicht auf das Gesamtwerk des Regisseur etwas beeinträchtigt.

"Femme Fatale" ist aber in jedem Fall ein absolutes Meisterwerk, dessen negative Kritiken mich vielleicht ebenfalls an einer früheren Sichtung behinderten. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht wo die herkommen, aber ich gehe mal von einer falschen Erwartungshaltung aus.

Der Film startet direkt im "Film noir", da sich die titelgebende Hauptakteurin im Fernsehen den Billy Wilder Klassiker "Frau ohne Gewissen" ansieht. Das ist mehr als passend, da man sie durchaus so bezeichnen kann. In einem fulminant gefilmten Coup, legt sie nämlich alle aufs Kreuz und beschäftigt sich weniger mit Gewissensbissen. Allerdings wird sie dieser Coup noch eine Weile verfolgen, aber das sollte man sich ansehen und nicht hier nachlesen. Damit das richtig Laune macht, liefert Brian De Palma ein Glanzstück ab. Denn nicht nur diese fantastische Raubsequenz bietet Bilder zum Zunge schnalzen. Der Film ist voll davon. Der Höhepunkt ist zweifellos das Unterwasserbild von Hauptdarstellerin Rebecca Romijn. Das ist dermaßen wahnsinnig genial, das man es sich ausschneiden und an die Wand hängen möchte. Filmkunst in Perfektion!

Natürlich ist der Plot nicht immer einfach zu verfolgen, aber mit der nötigen Konzentration gelingt das mühelos. Zum berieseln lassen und Popcorn mampfen taugt der Film natürlich nicht. Das ist eher wie sich bewegende Malerei in einer Kunstgallerie, mit einem unglaublich spannendem Plot, bei dem man nie weiß was als nächstes passieren wird.

Allerdings sollte man definitiv nicht vor dem Konsum allzu viel über die Handlung lesen, da dies den Genuß in jedem Fall schmälern wird. Dafür verarbeitet er zuviel Zufallsmöglichkeiten und beleuchtet den "Butterfly Effect", weshalb man einfach besser nichts im Vorfeld weiß. Wer spannende Thriller mit Anspruch und einen Hang zur gefilmten Kunst aufweist, kann hier aber eh keinen Fehlgriff tätigen. Wer einen Hang zum "film noir" hat, ebenfalls nicht, allerdings sollte man nicht zu stark danach suchen. Inhaltlich ist er zwar in dieser Ecke am Besten aufgehoben, aber filmisch eher bei De Palma.

Obwohl ich jetzt kein Fan von Antonio Banderas bin, gefiel er mir in seiner Rolle unglaublich gut. Da war wenig vom Latino-Lover zu sehen und er füllte seine Figur äußerst bemerkensert aus. Rebecca Romijn überzeugte dagegen als titelgebende Figur. Ihre Ausstrahlung war unglaublich und man nahm ihr die Rolle einfach ab, ohne nachzufragen. Den hervorragenden Eindruck den der Film aufgrund seiner Bilder hinterläßt, rundet der fantastische Score von Ryuichi Sakamoto ab. Der weltbekannte Japaner wechselte sich, wie bei seinem eigenen Schaffen, quer durch die Musikrichtungen ab und hinterließ in jeder Szenerie seine traumhaft schönen Klänge, die einen auch beim Abspann noch auf die Couch fesseln.

Trotzdem kann man den Film jetzt nicht jedem ans Herz legen. Die Popcorn-Klientel wird nicht viel verstehen, Fans von geradlinigen Filmen ebenso wenig. Hier kommt es eher auf die Wahrnehmung visueller Kunst an und natürlich auch auf Freude an spannenden Plots, die ohne Action in gemächlicherem Tempo präsentiert werden.


Yukon [Blu-ray]
Yukon [Blu-ray]
DVD ~ Charles Bronson
Preis: EUR 13,99

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Film, starke Blu Ray, 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Yukon [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Trapper Albert Johnson wird Zeuge eines Hundekampfes und kauft das schwer verletzte, unterlegene Tier seinem Besitzer ab. Allerdings rückt der den Hund nur widerwillig gegen 200 Dollar raus und fühlt sich vom Trapper ziemlich gedemütigt. Er schwört Rache für die Verletzung seiner Ehre und folgt ihm mit einigen Kumpels bis zu seiner Hütte. Dort kommt es zu einer Schießerei, bei dem einer der Rednecks im Kugelhagel stirbt. Die Übrigen stellen es bei der Mounted Police als Mord hin und die Jagd auf Johnson beginnt. Das Problem ist nur: Der Trapper ist Charles Bronson

Dieser ist wieder mal in absoluter Bestform und gibt einmal mehr seine Paraderolle als einsamer Held, der gegen Ungerechtigkeiten kämpft. Dies macht er auch hier, wobei er gleich mehrere Feinde hat. Nicht nur die Jäger hinter ihm, sondern auch die unwirtlichen, schneebedeckten Berge des Yukon Arials entpuppen sich schnell als Feind. Nicht zu vergessen das in diesem Gebiet auch noch ein unheimlicher Trapper-Killer sein Unwesen treibt, der es auf die Goldzähne seiner Opfer abgesehen hat. Durch diese Konstellation ist natürlich eine Menge Potenzial für Action und Spannung gegeben, welches Bond-Regisseur Peter R. Hunt auch kräftig nutzt. Allerdings verliert er sich jetzt nicht in einem Feuerwerk, sondern wechselt das Tempo hervorragend ab. Trotzdem bleibt die Spannungsdichte sehr hoch und wenn man die Inszenierungen des Actionkinos Anfang der 80er mag, wird man voll auf seine Kosten kommen. Charles Bronson ist natürlich ein Garant dafür, allerdings hat er hier mit Lee Marvin und Carl Weathers hervorragende Gegenspieler, weshalb auch die ruhigeren Szenen immer von hohem Interesse sind. Gerade Marvin spielt hier wieder den knorrigen und desillisionierten Mounty hervorragend, weil seine Figur an der Schuld Johnsons zweifelt, obwohl sie ihn jagt.

Was den Film ebenfalls Besonders macht, ist die Mischung aus Actionkino und Western-Flair, da der Film zwar die klassischen Westernmotive nutzt, aber eben in einer Zeit spielt in dem die ersten Flugzeuge zur Jagd eingesetzt werden. Zudem basiert der Film auf der realen Geschichte vom Trapper Albert Johnson, der Anfang der 30er Jahre durch die Royal Canadian Mounted Police durch das Yukon Territorium gehetzt wurde. Auch aus diesem Gesichtspunkt heraus, hebt sich der Film vom Einheitsbrei ab und kann jedem Fan des 70er und 80er Kinos ans Herz gelegt werden.

Das letzte Mal als ich den Film gesehen hatte gab es noch die Wahl zwischen VHS, Beta und Video 2000, weshalb ich die BD nicht mit der DVD vergleichen kann. Als ich den Film einlegte dachte ich mir auch, das ich wieder bei VHS gelandet bin. Der Hubschrauberflug über die schneebedeckten Berge grieselte nämlich enorm stark und auch ansonsten sah das zu Beginn nicht nach BD aus. Dann der Umschwung auf das Geschehen am Boden und den gab es dann auch im Bild. Das sieht nämlich ab diesem Moment fantastisch aus. Man kann die Falten in Bronson`s Gesicht zählen und auch die übrigen Details sind kristallklar. Die Farben und die Kontraste sind ebenfalls auf hohem Niveau, weshalb man nach den Credits kaum was zu mäkeln findet. Natürlich ist das jetzt auch am Status des Films gemessen und anhand der Tatsache das er über 30 Jahre alt ist, aber so gut wie jetzt dürfte man den Film noch nie gesehen haben. Deshalb eine klare Kaufempfehlung für die Scheibe. Neben den Trailern gibt es noch ein Radio-Interview mit Marvin und Bronson als Extras, sowie eine Bildergalerie und natürlich ein Wendecover.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2013 12:17 AM MEST


Dressed to Kill
Dressed to Kill
DVD ~ Sir Michael Caine
Wird angeboten von Joe2000
Preis: EUR 24,50

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für den Film!, 22. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Dressed to Kill (DVD)
Brian de Palma wurde immer wieder gerne mit Hitchcock verglichen und manchmal sogar darauf reduziert. Das dies nicht richtig ist, dürfte er mehr als einmal bewiesen haben, aber einen Film wie "Dressed to kill" konnte man zumindest nicht zwingend als den Versuch eines Imagewechsels deklarieren. Zu groß ist die Nähe zu seinem Vorbild, aber genau diese Tatsache schießt den Film in die oberste Liga im Thrillergenre. Auch die Verbindung zum Giallo ist klar zu erkennen, was man an einigen Kamerafahrten und auch am Härtegrad festmachen kann. Trotzdem hat er hier keine Kopie, sondern eher eine Art "Best of" abgeliefert.
Die Polizei ist nicht im Bilde und man wohnt den Ermittlungen von Privatpersonen bei. Eine Unschuldige wird verdächtigt und wir erkennen "Psycho" in den Motiven. Schwarze Handschuhe und ein Rasiermesser als Mordwaffe sind am Start und zusätzlich finden wir viele sexuelle Hintergründe, die für 1980 äußerst skandalträchtig auf die Leinwand fabriziert wurden. Trotzdem erkennen wir in jeder Sequenz de Palma wieder, der seinen Filmen grundsätzlich eine eigenständige Note mit auf den Weg gibt.
Die Spannung ist auf einem verdammt hohen Level und die Szene in der U-Bahn ist einfach nur fantastisch und dürfte Kollege Fulci in seinem "New York Ripper" inspiriert haben. Insgesamt gibt es eine unglaublich hohe Anzahl an einzelnen Szenen, die einem für immer im Gedächtnis bleiben. Sei es die Kamerafahrt in der Kunstgallerie, die Traumsequenzen oder das packende Finale.

Mit Michael Caine, Nancy Allen, Angie Dickinson und Keith Gordon hat man zudem noch ein fantastisches Ensemble zusammengestellt, wobei ich Letztgenannten gerne öfter mal gesehen hätte, da ich ihn schon in "Christine" unheimlich stark fand.
Vergessen darf man auch nicht den fantastischen Score von Pino Donaggio, der den gesamten Film prächtig gestaltet. Man konnte ihn zwar nicht als Haus und Hof Komponist von de Palma bezeichnen, aber die beiden haben doch sehr sehr häufig zusammengearbeitet. Insgesamt mag ich die Arbeiten des Italieners, der auch für den Score von "Wenn die Gondeln Trauer tragen" und "Aura" verantwortlich war.

Einigen Zuschauern wird mit Sicherheit der Einstieg in den Film sehr langatmig vorkommen, aber auch hier wird die Nähe zu "Psycho" mehr als deutlich. Zudem ist er niemals uninteressant oder langweilig, da er viel zu bieten hat. Wer allerdings Filme schaut und einfach nur wartet das da irgendwas passiert, ohne einen Blick für Tempo und Details zu haben, wird mit den ersten 30 Minuten nicht sonderlich warm werden.
Insgesamt kann man den Film auch wieder nur Leuten empfehlen, die sich mit älteren Filmen beschäftigen. Anderen dürften die Schnittstakkatos der Neuzeit, schon die Birne zu sehr aufgeweicht haben.

Das Bild der DVD ist gut, aber leider hat man sich mal wieder der amerikanischen Zensur unterworfen und nur die geschnitte Version veröffentlicht, obwohl der Film auf VHS und auch im TV ungeschnitten läuft. Da man aber kein eigenes Master anfertigen wollte, hat man lieber die R-Rated aus den USA übernommen. Dort gibt es zwar inzwischen eine Unrated Blu Ray, aber hier noch nicht mal eine Ankündigung dazu.


Back Home
Back Home
Preis: EUR 7,59

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Wahnsinn, 14. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back Home (Audio CD)
Als der Titeltrack "Back home" erstmalig im Player lag, war ich ein bißchen enttäuscht. Eine relativ durchschnittliche Nummer, in die sie bei der kommenden "Cover for the masses" Tour, direkt "Personal Jesus" mit einbauen können. Ist nicht schlecht und macht live bestimmt Spaß, aber der Song wird sich bei mir wohl eher nicht in der oberen "And One Hälfte" wiederfinden. Mit dem zweiten Track "Wounds" kommen wir der Sache schon näher, da ich diesen Popsong wirklich direkt in mein Herz geschlossen habe und ihn wesentlich stärker als den Titeltrack ansehe. "Rick" als dritter Titel, ist mehr der witzigen Seite von And One zuzuordnen und macht mit den typischen 80er Clubsounds auch richtig Spaß. Danach kommt eine sehr schöne Liveversion von "High" aus der letzten Tour, was in jedem Fall eine nette Zugabe ist. Weiter folgen noch zwei Mixe von "Back home", wobei der von Daniel Myer das Stück in einem wesentlich besseren Licht stehen läßt als der Opener. Aber okay, was Herr Myer zur Zeit anfaßt, wird zu purem Gold. Ob die letzte Covenant, die letzte Haujobb oder eben dieser Remix. Er ist zur Zeit wohl auf einer Art Schaffenshöhepunkt, weshalb der Track wesentlich besser erscheint als die Originalversion. Aber auch der andere Mix ist definitiv hörenswert. Nun folgt der Abschuß: "Missing track" ist nämlich der Wahnsinn. Ein unglaublich schönes Stück, das mit Cure-Gitarrensounds aufwartet, eine brillante Melodie und eine fantastische Atmosphäre bietet. Der hat mich so in die Couch gedrückt, das ich mindestens 10 Mal auf Wiederholung gestellt habe. Der könnte sogar in meiner persönlichen And One Top Ten landen. Ich hoffe inständig das sie ihn am 5.5.2012 live im Programm haben. (Nebenbei könnte da auch mal "Die Stille vor dem Ton" laufen)Trotzdem könnte er den ein oder anderen Fan irritieren, da er nicht mehr gänzlich nach And One klingt. Abschließend folgt noch eine Art Ghost Track, der an "Menschen oder "Geld" erinnert. In jedem Fall ein sehr guter Abschluß. 8 Tracks, davon 6 verschiedene zum Maxi-Preis, ein Wahnsinnsong und 2 Remixe. Mehr kann man echt nicht verlangen.


U.S.S. Charleston - Die letzte Rettung der Menschheit
U.S.S. Charleston - Die letzte Rettung der Menschheit
DVD ~ Armand Assante
Wird angeboten von media_honey
Preis: EUR 29,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so stark wie das Original, aber sehenswert!, 6. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das U-Boot USS Charleston befindet sich gerade unter Wasser als der Atomkrieg losgeht. Dieser wird zwischen China und den USA ausgetragen, was aber nach hinten losgeht, da man damit den Planeten völlig vernichtet. Nur in Australien leben die Menschen weiter, weshalb das U-Boot Kurs Richtung Süden nimmt. Die letzte Hoffnung entpuppt sich aber recht schnell als Seifenblase, da die atomare Strahlung den gleichen Weg einschlägt. Allerdings gibt es trotzdem noch einen Funken Resthoffnung.

Das Remake von "Das letzte Ufer" hält sich ziemlich nah am Original, entscheidet sich aber mit 197 Minuten für eine wesentlich längere Spielzeit. Das kommt zwar manchmal den Charakteren zu Gute, aber verwässert das Ganze in der ersten Hälfte ein wenig. Zudem übt man sich auch in Schuldzuweisungen wer für den Atomkrieg die Verantwortung trägt. Darauf hatte das Original glücklicherweise verzichtet, da es für die Situation selbst auch völlig unerheblich ist. Ansonsten wird nicht allzu viel verändert. Die Konstellationen innerhalb der Charaktere bleiben gleich und auch verschiedene Zwischenfälle sind sehr ähnlich. Trotzdem gibt es kleinere Veränderungen die aber bis auf Ausnahmen nicht sonderlich ins Gewicht fallen. Wer also das Original kennt, muss sich nicht zwingend das Remake anschauen. Wer es trotzdem tut, macht aber keinen Fehler. Die grundlegenden Fragen sind nämlich auch hier sehr gut verarbeitet. Man wird nachdenklich und ertappt sich schon mal dabei, die eigene Vorstellung der Situation zu durchleben.
Manchmal wirkt das Szenario aber etwas abgehackt, wenn man die Bilder in der Innenstadt von Melbourne sieht und sich danach wieder dem Landleben widmet. Die Kontraste passen nicht so richtig. Das liegt aber nicht am Geschehen, sondern eher daran das man keinen Handlungsstrang ins Zentrum gelegt hat, der die dort herrschende Stimmung begleitet.

Die Darsteller machen alle einen guten Job, wobei sie den Altstars allerdings nicht wirklich gefährlich werden könnten. Trotzdem fangen sie die Stimmungen sehr gut ein und geben sie auch passend wieder. Manchmal zwar auch etwas überzogen oder zu sehr an die Erwartungshaltung des Zuschauers angelehnt, aber dennoch glaubwürdig.

Da aber bereits ein Film mit der gleichen Thematik existiert, fragt man sich schon für welche Zielgruppe er gedacht ist. Die Actionfans kann er erfreulicherweise nicht anziehen und auch Freunde des "Eyecandy", die die totale Verwüstung sehen möchten , werden keinen Spaß haben. Also spricht er im Grunde die gleiche Zielgruppe an, wie das Original. Wer also an der Thematik interessiert ist, aber keine alten Filme mag, ist hier Bestens aufgehoben.


Das letzte Ufer
Das letzte Ufer
DVD ~ Gregory Peck
Wird angeboten von chrisdvdshop
Preis: EUR 12,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrückend und eindringlich, 6. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Ufer (DVD)
Kurz nach dem dritten Weltkrieg nimmt das U-Boot "Swordfish" Kurs auf Australien. Da es erwartungsgemäß keinen Sieger gab, versucht man dort an den einzigen nicht zerstörten und noch bewohnten Punkt des Planeten zu kommen. Die übrige Menschheit ist Geschichte. Aber auch dort scheint es nur eine zeitlich begrenzte Möglichkeit zu geben auf das Ende zu warten. Die Strahlung nähert sich nämlich unaufhaltsam und es scheinen nur noch wenige Monate Lebenszeit zu sein.

Trotz U-Boot Kulisse kümmert sich "Das letzte Ufer" nicht um die Fragen nach dem Krieg und mag sie auch nicht beantworten. Die Schuldfrage beschäftigt zwar ein paar Menschen, aber man zeigt nicht mit dem Finger auf einen möglichen Kriegstreiber und Schuldigen, sondern betrachtet die Tatsache nüchtern und neutral. Keine bösen Russen und keine bösen Amis. Man beschäftigt sich lieber mit den interessanteren Fragen. Was macht man mit ein paar verbleibenden Monaten Lebenszeit? Lohnt sich eine neu entflammte Liebe wirklich noch? Mit wem möchte ich gemeinsam sterben? Was mache ich mit meinem Kleinkind wenn ich vorher an der Reihe bin? Gibt es noch Lebensträume die man in der kurzen Zeit verwirklichen kann?

Die Konzentration liegt auf den positiven Dingen die man im Leben erreichen kann. Natürlich ist da ein naiver Charme aus der Sicht der Dinge im Jahre 1959 zu erkennen, aber besser als wenn bei so einer Thematik Straßengangs und Chaos das Bild prägen würden. Die Liebe und die Einsamkeit sind die zentralen Kenrnpunkte des Films, ohne dabei schmierig zu wirken. Das Schwert des Damokles ist nämlich in jeder Szene allgegenwärtig.

Da in diesem äußerst ruhig inszeniertem Film die Dialoge im Vordergund stehen, braucht man natürlich die passenden Darsteller, da diese den Film alleine tragen müssen. Deshalb hat man gleich eine komplette Riege von fantastischen Schauspielern ausgewählt.
Anthony Perkins spielt einen realistisch denkenden Familienvater, der keinerlei Hoffnung hegt und lieber die Vorbereitungen zum Selbstmord seiner Familie trifft, damit das Leiden nicht zu groß wird. Trotzdem geht er seiner Pflicht nach und unterstützt die letzten verbliebenen Hoffnungen der Wissenschaft.
Gregory Peck verkörpert zwar ebenfalls eine realistisch denkende Figur, aber mit etwas mehr Hoffnung. Allerdings merkt man das er das Ganze nicht wirklich verarbeitet hat. Besonders wenn er von seiner Familie in der Gegenwart und Zukunft spricht, ohne dabei zu erwähnen, das sie seit dem Atomschlag nicht mehr lebt.
Ava Gardner ist von Einsamkeit geprägt und ergibt sich dem Alkohol. Zumindest bis sie die Figur von Gregory Peck kennenlernt. Mit neuem Lebensmut ausgestattet, hofft sie einen Partner zum Sterben gefunden zu haben.
Fred Astaire ist ebenfalls von Einsamkeit gezeichnet und versucht sich einen letzten Kindheitstraum zu erfüllen.

Alle 4 liefern ganz große Leistungen und bringen einem diese erschütternden 2 Stunden wirklich sehr nahe. Regisseur Stanley Kramer, den man auch das Gewissen Hollywoods nannte, hat hier ein dramaturgisches Meisterstück abgelegt, das sich tief bei mir eingegraben hat.
Ich habe zumindest noch lange Zeit nach der Sichtung über den Film nachgedacht und werde das bestimmt noch für einige Zeit tun.
Natürlich kann man ihm seine Naivität etwas ankreiden. Das liegt zum Einen an fehlendem Wissen über Atomkraft und zum Anderen an der Vorstellung des Menschen von Menschlichkeit.
Die atomare Verseuchung ist zwar der Startpunkt, aber es hätte eben auch eine andere Katastrophe sein können, da der Grund nicht wichtig ist. Trotzdem war das eine eindringliche Warnung den Knopf zu drücken.
Wie der Mensch selbst mit dem bevorstehenden Ende umgehen wird steht natürlich in den Sternen, weshalb ich die mögliche Naivität auch nicht sonderlich kritisieren möchte. Mir gefiel die Vorstellung, den ein bißchen Hoffnung möchte ich mir doch auch behalten!


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