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Beiträge von D. Wolter
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Rezensionen verfasst von
D. Wolter "spaeter4" (Berlin)
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Brother HL-L6300DW A4 monochrom Laserdrucker 46ppm (Drucken, scannen, kopieren, faxen, 1.200 x 1.200 dpi, Print AirBag für 750.000 Seiten)
Brother HL-L6300DW A4 monochrom Laserdrucker 46ppm (Drucken, scannen, kopieren, faxen, 1.200 x 1.200 dpi, Print AirBag für 750.000 Seiten)
Wird angeboten von Coemedia GmbH
Preis: EUR 451,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen plug and druck ..., 23. Juni 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als potentieller Käufer springt einem im Vergleich zu günstigeren Tintenstrahldruckern zunächst einmal der relativ hohe Preis des Brother-Geräts ins Auge. Zwar ist der Stromverbrauch des Brother mit 740 Watt wesentlich höher als bei einem Tintenstrahldrucker, dafür ist der Toner mit einer Druckleistung von maximal 8000 Seiten sehr viel ergiebiger als eine Tintenpatrone, die meistens etwa für knapp 200 Seiten reicht. Ein Ersatztoner (Brother Toner TN 3480 / 8000 Seiten) kostet für dieses Gerät etwa 100 Euro, derselben Leistung entsprechende Tintenpatronen würden etwa 400 Euro kosten. Das rechnet sich natürlich erst, wenn man viel druckt. Deshalb mag der Brother auf den ersten Blick für das Büro und weniger für den Privatgebrauch konzipiert zu sein.

In das Papierfach passen 520 Blatt. Die Papierkassette ist geschlossen und das Papier somit vor Staub geschützt. Mit einer Druckgeschwindigkeit von 46 Seiten pro Sekunde ist der Drucker besonders für den Druck umfangreicher Dokumente geeignet. Wie alle Laserdrucker erzeugt das Gebläse des Ventilators mehr Lärm, als man da von einem Tintenstrahldrucker gewohnt ist. Dafür ist der Spuk auch schneller vorüber, selbst wenn Fotos in Dokumente eingefügt sind, weil der Laser im Gegensatz zu einem Tintenstrahldrucker nicht Zeile für Zeile abtasten muss. Der Drucker bietet wahlweise Auflösungen von 300 DPI/ 600 DPI und 1200 DPI. Für reine Text-Dokumente ist eine 300 DPI-Auflösung bereits völlig ausreichend. Auch hier erweist sich der Laser als Vorteil, weil es nicht zu Schlierenbildung durch verschmutzte Druckpatronen kommen kann.

Die Software ist in ca. 3 Minuten installiert. Da ich den Drucker über ein USB-Kabel (nicht im Lieferumfang enthalten) mit dem PC verbunden habe, kann ich nicht beurteilen, wie schnell eine WiFi-Verbindung eingerichtet ist. Der Drucker besitzt einen aufklappbaren Touchscreen, der in der Menüführung so simpel gehalten ist, dass es in dieser Hinsicht wohl überhaupt keine Probleme geben sollte. Unter dem Touchscreen befinden sich weitere Steuerungstasten. Leider haben die sich dem Design unterordnen müssen und heben sich in ihrer weißen Farbe so schlecht ab, dass ich als Gleitsichtbrillenträger so gut wie nichts erkennen kann. Mich stört das aber nicht weiter, weil ich den Drucker ohnehin über den Monitor des PC steuere.

Die eingebaute Duplex-Einheit erlaubt beidseitiges Bedrucken bei automatischem Einzug/Seitenwechsel, was auch Papier spart. Es mag paradox klingen, dass meine Empfehlung sich auch an Käufer richtet, die wenig drucken. Für die mag es zwar ewig dauern, bis sich die Investition rechnet. Da der Toner aber auf Pulverbasis arbeitet, kann keine Tinte eintrocknen – ein Problem, das ich bei meinem Tintenstrahldrucker immer mal wieder hatte und auch schon mal dazu führte, das eine so gut wie neue Patrone plötzlich unbrauchbar war. Das kann hier nicht passieren. Allerdings sollte einem auch klar sein, dass das Gerät ein ordentlicher Klotz ist, der Platz (auch für den Lüfter) braucht. Man sollte ihn nicht irgendwo dazwischen quetschen. Wer den Drucker wie ich mit einem USB-Kabel verwenden möchte, sollte außerdem bedenken, dass der Hersteller eine maximale Kabellänge von 2 Metern empfiehlt.


Walimex Pro Slim ND1000 Graufilter vergütet 77 mm
Walimex Pro Slim ND1000 Graufilter vergütet 77 mm
Preis: EUR 49,99

5.0 von 5 Sternen gut und günstig, 12. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei Graufiltern mit einem Verlängerungsfaktor von 1000x (+ 10 Blenden) kommt es selbst bei doppelt so teuren Produkten zu Farbabweichungen. Der Walimex Filter weist einen Stich ins Bläuliche auf. Der ist zwar nicht unerheblich, aber auch nicht so drastisch, wie ich es schon bei anderen Filtern gesehen habe, bei denen Fotos so aussehen, als seien sie durch eine türkisfarbene Folie geschossen worden. Sofern man im RAW-Format fotografiert, ist die Farbabweichung in Lightroom mit einem Klick auf den automatischen Weißabgleich behoben.
Ob die Schärfeeinstellung vor dem Aufsetzen des Filters vorgenommen werden muss, ist auch von der Autofokusleistung der Kamera und des Objektivs abhängig. Meine Nikon D 750 hatte in Kombination mit dem AF-S Nikkor 24-120 mm:1:4 G wider Erwarten bei Sonnenlicht keine Probleme bei einer schnellen Fokussierung durch den aufgesetzten Filter, obwohl im Sucher kaum noch Kontraste zu erkennen waren. Der Filter ist allerdings schnell und sicher festgeschraubt, ohne zu fest zu sitzen oder im Gewinde zu verkanten. Für meine Bedürfnisse gibt es nichts zu bemängeln.


edc by ESPRIT Herren Skinny Jeanshose in dunkler Waschung, Gr. W32/L32, Blau (C DARK BLUE 952)
edc by ESPRIT Herren Skinny Jeanshose in dunkler Waschung, Gr. W32/L32, Blau (C DARK BLUE 952)
Preis: EUR 48,26

4.0 von 5 Sternen Jeans-Leggings, 23. März 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ja, ich weiß ... unter “skinny” verstehen Hersteller meist einen Schnitt der an eine zweite Haut aus Latex erinnert. Beidieser Jeans ist das nicht ganz der Fall, aber sie ist immerhin so figurbetont, dass man schon eine passende Figur mitbringen sollte, um nicht im wahrsten Sinne des Wortes darin “skinny” – also spindeldürr auszusehen. Meine Oberschenkel sind kräftig-muskulös, meine Waden hingegen nicht gerade kräftig. Im Profil betrachtet verstärkt die Jeans diesen Eindruck noch. Dafür streckt sie allerdings auch etwas zu kurz geratene Beine. Was mir an Waden fehlt, gleiche ich durch einen muskulösen Po aus. Die Jeans spannt also über den Pobacken, bildet darunter aber eher unschöne Falten. Nachdem ich nun noch einmal einen Blick auf das Foto des Herstellers geworfen habe, habe ich ebenso wie bei mir auch beim Model den Faltenwurf unterhalb des Gesäßes entdeckt, der, verstärkt durch die tief sitzenden Taschen jeden Knackpo ein wenig deformiert. Angesichts der Tatsache, dass die Jeans im Schritt dem Betrachter nur noch wenig der Fantasie überlässt und durch den tiefen Sitz fast exhibitionistischen Mut erfordert, hätte sie von mir aus gleich einen rundum nuttigen Eindruck machen dürfen. Vom Schnitt her finde ich sie also nicht ganz gelungen, was die Bequemlichkeit anbelangt hingegen schon. Der weiche Stretch-Stoff passt sich jeder Bewegung an. Somit eignet sich die Hose sogar für leichte sportliche Freizeitaktivitäten.


Totenprediger: Thriller (Eve Clay)
Totenprediger: Thriller (Eve Clay)
von Mark Roberts
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erzmutti und ihre bissigen Kinder, 25. Januar 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Selbst erfahrene Autoren können dem Irrtum erliegen, dass nicht Weniger mehr ist, sondern die Leserschaft immer größere, aberwitzigere Einfälle erwartet. Ein gutes Beispiel dafür ist Thomas Harris, der nach dem Welterfolg “Das Schweigen der Lämmer” glaubte, in “Hannibal” mit Killer-Schweinen und einer ganzen Reihe anderer schräger Ideen aufwarten zu müssen. Zahlreiche 5-Sterne Bewertungen mögen auch Autoren wie Mark Roberts den Sinn einer dermaßen marktschreierischen Strategie bestätigen. Mehr scheint heutzutage von Vielen als MEHR empfunden zu werden. So werden dann auch in diesem Roman in drei aufeinander folgenden Nächten gleich drei Familien niedergemetzelt, während der Nebel (oder auch schon mal die Fußbodenheizung) “wispert”, blutrote Wolken am Himmel wabern und Blutflecken auf Kopfkissen wie “neue Kontinente auf einer Landkarte” hervorstechen.

Natürlich trifft “DCI” Eve Clay meist als Erste am Tatort ein oder ermittelt auf eigene Faust, ohne sich mit den zunächst naheliegenden Fragen, ob es sich um Raub- oder Sexualmorde oder Beziehungsdelikte handelt unnötig lange oder überhaupt auseinanderzusetzen. Profiling wird hier in erster Linie zur Suche nach dem passenden Schuh eines (blutigen) Abdrucks. Natürlich kann ein Schuhexperte mit Asperger-Syndrom und fotografischem Gedächtnis weiterhelfen. Für Sprachaufzeichnungen mit seltsamen Klick- und Zischlauten befragen wir einen Linguistik-Professor, der 330 Sprachen voneinander unterscheiden kann. Wenn gar nichts mehr geht bleibt noch Adrian White. Den verbindet zwar nichts mit der Zahl 330, aber dafür haben ihm 33 Morde ( laut Klappentext “mindestens 12”) ein Einzelzimmer mit Vollpension in der Psychiatrie eingebracht. Vorzugweise nackt empfängt er Eve Clay zu persönlichen Beratungsgesprächen, zwischen ein paar Bissen rohen Fleisches. Man kennt sich von früher. Über die Natur dieser Beziehung ist man am Ende auch nicht viel schlauer, so wie dann auch die restliche Backgroundstory eher schräg und wirr wirkt. Gespickt ist die Geschichte mit vielen Red Herrings und deren überwiegend hanebüchenen Erklärungen. Bei Eve Clays Ermittlungen mit völlig willkürlichen, aber so gut wie nie logisch hergeleiteten Schlussfolgerungen stört das nicht weiter. Wenn schon Hannibal äh ADRIAN White mit seinem muskulösen Atralleib Wände durchdringen kann, wird ja wohl auch Eve Clay, die Erzmutter, die aus Lehm geborene Eva, ihre Erkenntnisse intuitiv gewinnen dürfen.
Die dürftig bis überhaupt nicht entwickelten Charaktere waren mir ohnehin relativ wurscht. Vielleicht habe ich auch zu lange darüber nachgedacht, seit wann Pfützen aus Salzwasser bestehen oder welche versteckte, von mir unverstandene Poesie sich hinter solchen Sätzen verbirgt: “Er besaß Schultern, die die Last von Himmel und Hölle zu tragen vermochten und durch Raum und Zeit getragen hatten.”

Erinnern kann ich mich aber noch genau an einen der ersten Sätze : “Es hat angefangen.” Nachdem ich die letzte Zeile gelesen hatte, kam mir der noch einmal in den Sinn. Es hat angefangen? Ja wann denn? Irgendwie habe ich da wohl was verpasst. Aber ich habe auch etwas dazu gelernt: “Dieses Ausmaß von Aggression, was sagt dir das, Eve?” “Mit solcher Brutalität tötet man nur im Namen von etwas Heiligem.” Gut zu wissen.


V-MODA Crossfade Wireless Over-Ear Kopfhörer Gunmetal schwarz
V-MODA Crossfade Wireless Over-Ear Kopfhörer Gunmetal schwarz
Preis: EUR 299,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP !, 31. Dezember 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zum Transport wird der Kopfhörer in einer mit Reißverschluss verschließbaren etwa 20 Zentimeter langen Plastikbox geliefert, denn zusammenklappen lässt sich der Kopfhörer nicht. Dafür punktet er mit einer extrem robusten Verarbeitung. Der Bügel ist aus Stahl, innen aber weich gepolstert. Wer sich den Spaß eines individuellen Gamer-Designs gönnen möchte, kann die Schilde auf den Ohrmuscheln durch andere Metallschilde mit Noppendesign oder Lasergravur ersetzen. Im Lieferumfang sind sie nicht enthalten.

Das Gesamtgewicht des Kopfhörers beträgt knapp 300 Gramm. Vom Sitz her drückt er sich fest genug an den Kopf, um damit ein Headbanging zu riskieren. Verrutschen tut er nicht. Selbst einem Kopfstand wäre er noch gewachsen. Dafür schmiegt er sich noch erstaunlich weich um die Ohrmuscheln. Der Druck der Bügel ist zunächst nicht unangenehm. Bei längerem Tragen macht er sich für Brillenträger wie mich aber doch bemerkbar. Aber das ist generell ein Problem bei Kopfhörern, die eng genug anliegen sollen, um Außengeräusche zu dämpfen. Und das tut das Gerät erstaunlich gut.

Für die Bluetooth-Verbindung wird keine Zusatzsoftware, bzw. Treiberinstallation benötigt. Bei meinem PC war die Verbindung innerhalb von 10 Sekunden hergestellt. Einfach den Schalter an der Ohrmuschel zunächst zur Mitte, dann ganz nach rechts verschieben – das war es dann auch schon. Bei einer Reichweite von 10 Metern funktioniert der Empfang auch bei Zimmerwechsel völlig störungsfrei. Der Akku mit einer maximalen Laufzeit von zwölf Stunden kann über ein USB-Kabel wieder aufgeladen werden. Während der Ladezeit zeigt eine blinkende Lampe den Ladestatus an und schaltet bei voller Ladung auf blau. Alternativ stöpselt man den 3,5 mmm Klinkenstecker ein und benutzt den Kopfhörer über Kabel. Der Kopfhörer besitzt ein eingebautes einseitiges Freisprechmikrofon.

Nun zum Sound. Der ist einfach großartig – Mitten, Höhe, Bässe sehr harmonisch aufeinander abgestimmt, wobei die Bässe zwar etwas kräftiger, aber nicht dröhnend sind. Keine schneidenden Höhen, sondern ein samtener Klangteppich mit extrem klaren Tönen, bei dem sich nichts unangenehm in den Vordergrund drängt, nichts dumpf verschluckt wird. Und was man da alles hört. Plötzlich tauchen Details auf, die ich mit anderen Kopfhörern nie wahrgenommen habe. Nicht nur für Gamer, die selbst bei leiser Einstellung das Trippeln von Rattenpfötchen hören wollen ein toller Sound,. Kurz gesagt: ich bin schlichtweg begeistert.


Walimex Pro Filter Starter Komplett-Set (Durchmesser 58mm, MC inkl. Polfilter, UV Filter und ND Fader Graufilter)
Walimex Pro Filter Starter Komplett-Set (Durchmesser 58mm, MC inkl. Polfilter, UV Filter und ND Fader Graufilter)
Preis: EUR 54,00

3.0 von 5 Sternen am falschen Ende gespart, 11. Dezember 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit Vorbehalt erst einmal die gute Nachricht. Im Test an meinem 35mm - Objektiv haben sich alle Filter leicht wieder abschrauben lassen. Aus Erfahrung weiß ich allerdings auch, dass solche Aussagen subjektiv sein können. Einen hochpreisigen Filter der Konkurrenz habe ich schon des Öfteren verflucht, weil er oft im Gewinde festklemmte. Dieses Problem tauchte bei einem anderen Objektiv mit gleichem Durchmesser jedoch nicht auf. Es liegt somit wohl auch zum Teil am Objektivgewinde, ob sich ein Filter als besonders sperrig erweist.

Möglicher Schärfeverlust ist bei Filtern auch abhängig von der Brennweite. Beim Polfilter von Walimex haben einige Rezensenten den Schärfeverlust beklagt. An Tele-Objektiven, bei denen der Filter mit 77 mm Durchmesser zum Einsatz kommt, könnte das durchaus der Fall sein. Bei meiner Festbrennweite von 35 mm und dem Polfilter mit 58 mm Durchmesser habe ich keinen nennenswerten Schärfeverlust erkennen können. Auffällig ist hingegen ein Verlust der Brillanz, sowie Farbveränderungen, wie ich sie von meinem Hoya-Filter nicht kenne. Hinzu kommt eine Vignettierung - gerade bei Himmelsaufnahmen ein ungleichmäßiger, zu den Rändern hin heller werdender Blauverlauf. Es kann zwar auch bei einem hochwertigeren Filter mal der Fall sein, dass man einen schlechten Winkel erwischt. Beim Walimex-Filter kommt es aber zu Abweichungen, die in der digitalen Nachbearbeitung schlecht korrigierbar sind. Wer eine Kamera mit hohem Dynamikumfang besitzt, ist also besser damit bedient, die Belichtungsmessung auf den Himmel zu richten und lieber in der digitalen Nachbearbeitung den Vordergrund aufzuhellen. Somit wird sich der Einsatz dieses Filters bei mit wohl nur auf die Entspiegelung glänzender Oberflächen beschränken. Am Graufilter mit seiner stufenlosen Regelung habe ich nichts auszusetzen. Der UV-Filter wird wohl lediglich als Objektivschutz in Extremsituationen zum Einsatz kommen. Fazit: angesichts der lediglich befriedigenden Qualität des Polfilters halte ich es für sinnvoller, den Graufilter einzeln zu erwerben, insbesondere dann, wenn nicht im RAW- sondern lediglich im JPG-Format fotografiert wird.
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Deine Briefe lege ich unter die Matratze. Ein Briefwechsel 1971-2002
Deine Briefe lege ich unter die Matratze. Ein Briefwechsel 1971-2002
von Astrid Lindgren
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich mach mir die Welt widewide wie sie mir gefällt, 9. Dezember 2015
Ein 12-jähriges Mädchen schreibt einen Bettelbrief an Astrid Lindgren, in dem sie um eine Filmrolle bittet. Bei der Gelegenheit rechnet sie dann auch gleich einmal ab, beschwert sich über die ihrer Meinung nach misslungenen Verfilmungen der Pippi Langstrumpf-Romane, über deren schlechte Hauptdarstellerin und die arroganten Darsteller der Figuren Tommi und Annika. Dies wird nicht der einzige Brief bleiben, den Sara an Filmproduzenten und andere Berühmtheiten schreibt. Einige davon wird sie im Laufe der Jahre sogar telefonisch belästigen. Denn von einem ist Sara überzeugt: die Welt hat auf ihr schauspielerisches Talent nur gewartet. Erstaunlicherweise antwortet Astrid Lindgren auf diesen Brief. Angeblich hat ihn Sara nach einmaligem Lesen in Stücke gerissen und ins Abflussrohr der Toilette gespült. In einer Art Nachwort, einem letzten Brief an die bereits verstorbene Astrid Lindgren zitiert Sara einen Satz aus diesem Brief: “Werden die Filme nur gut, wenn Sara Ljungcrantz die Hauptrolle spielt?”

Was sonst noch in diesem ersten von insgesamt 80 Briefen an Sara stand, darüber schweigt Sara mit der seltsam anmutenden Begründung, sie wolle nicht alles preisgeben. Damit suggeriert sie eine Art Rücksichtnahme auf die Persönlichkeit Astrid Lindgrens. Was sie allerdings dazu bewogen hat, den vertraulichen Briefwechsel, um dessen Geheimhaltung sie Astrid Lindgren wiederholt gebeten hatte, der Öffentlichkeit preiszugeben, darüber schweigt sie. Nach der Veröffentlichung wird sie sich aber in einem Radiointerview darüber beschweren, Astrid Lindgren habe in diesem ersten Brief wie mit einer Erwachsenen geredet. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Astrid Lindgrens Antworten auf Saras kleine und große Probleme immer mit Respekt, nie von oben herab und gelegentlich sogar mit der Entschuldigung formuliert wurden: “Wahrscheinlich klinge ich jetzt wie eine meckrige alte Tante.” Nein, Sara ist kein einfaches Mädchen. Sie schwänzt die Schule, haut von Zuhause ab, landet zwischendurch in der Psychiatrie und schließlich in der Obhut ihrer Großmutter. Auch als Erwachsene wird sie nicht vollständig geläutert sein.

Was da nun genau in ihrer Kindheit vorgefallen ist, erfährt man nur in Bruchstücken. Nach ihrem letzten Brief weiß man nur soviel: sie buhlt auch in fortgeschrittenem Alter um Aufmerksamkeit, kokettiert geradezu mit einem angeblichen Mauerblümchendasein, mangelnder Schönheit (was dann aber so gar nicht ihrem Abbild auf einem Klassenfoto entspricht, auf dem sie sich als Schönheit in aufreizendem Lolita-Look entpuppt) und räumt ihre Nebenbuhlerinnen mit Ohrfeigen aus dem Weg, wenn es darum geht, den verheirateten Klassenlehrer zu erobern. Jahre nach dem Abschlussball wird es Sara tatsächlich gelingen, ihren ehemaligen Lehrer zu erobern. Damit ist der Reiz erloschen. Interessant an dieser Geschichte ist ihre Psychodynamik, denn im Teenageralter wird dieser Lehrer wohl deshalb zum Objekt der Begierde, weil er sie in ihre Schranken verweist. Da drängt sich der Verdacht auf, Sinn und Zweck ihrer Eroberungsversuche könnten der Versuch gewesen sein, sich für gekränkte Eitelkeit zu rächen um den Triumpf auskosten zu können, den Fisch zappeln und fallen zu lassen, sobald man ihn am Haken hat.
Jedenfalls konnte ich den Gedanken nicht abschütteln, dass Sarah den ersten Brief von Astrid Lindgren als Kränkung empfunden hat und danach mit großer Hartnäckigkeit all ihre manipulativen Tricks zum Einsatz brachte, bis sie sich dann in einer Art religiösem Missionierungseifer über Astrid Lindgren erheben und sie belehren konnte, sie habe Gott nicht gefunden und deshalb keinen Halt. Für einen Italienurlaub lässt sie sich Geld schenken, um im Alter von 26 Astrid Lindgren an ein Versprechen zu erinnern. Sie schulde ihr ja noch 1000 Kronen, die ihr zu ihrer Volljährigkeit versprochen waren, falls sie nie wieder raucht.

Was ihren Umgang mit dem Alkohol anbelangt, erfährt man durch einen kleinen Nebensatz im Nachwort, dass Sara bei einem Diebstahl von ein paar Dosen Bier erwischt wurde. Im Briefwechsel mit Astrid Lindgren beteuert sie jedoch, ihr Besäufnis während des Abschlussballs sei eine Ausnahme gewesen - ganz offensichtlich eine Lüge. Saras Briefe schildern also eine sehr subjektive Sicht der Dinge. Wie aufrichtig sie dabei war, lässt sich kaum einschätzen. Man liest nur, dass sie sich zwar kurz für Astrid Lindgrens Geld bedankt, um sich danach eineinhalb Jahre überhaupt nicht mehr bei ihr zu melden. Astrid Lindgren schüttet ihr Herz über den Tod ihrer Haushälterin und die Krankheit ihres Bruders aus und erhält nicht einmal Weihnachtsgrüße, geschweige denn auch nur einen einzigen Satz des Trostes.
Erstaunlich, mit welcher Geduld Astrid Lindgren Saras Briefe regelmäßig zeitnah beantwortet hat, immer darauf bedacht, Saras Wesen zu ergründen, sich mit ihren Alltagssorgen auseinanderzusetzen, ihr mit Rat zur Seite zu stehen, selbst wenn sie von eigenen Sorgen erdrückt wurde und erschöpft war. Dieser selbstlose Einsatz über drei Jahrzehnte ist bemerkenswert, zumal es offensichtlich ist, wie wenig sich Sara für Astrids Sorgen interessiert. Viele Sätze Astrid Lindgrens bleiben somit innere Monologe, Stimmungsbilder einer Schriftstellerin, die voller Wehmut von ihrem Fenster aus betrunkene Jugendliche im gegenüberliegenden Vasapark dabei beobachtet, wie sie einen alten Mann verhöhnen, die höflich verschweigt, was sie über Saras Neigung zur Gewalttätigkeit wirklich denkt und stattdessen unterstützend und immer wieder aufs neue motivierend auf Sara einwirkt. Nach der Lektüre fragt man sich, ob der Briefwechsel Sara zu einem besseren Menschen gemacht hat. Sara Schwardt behauptet heute, es brauch nur einen Menschen, der an einen glaubt, um das Leben zum besseren zu wenden. Im selben Atemzug erwähnt sie aber auch die angebliche Seelenverwandtschaft zwischen ihr und Astrid Lindgren. Nun ja.

Inzwischen hat sich ihr Wunsch erfüllt. Sie ist selbst bekannt geworden. Sie kann und muss nun nicht mehr auf Astrid Lindgrens Antwort auf die Frage warten, wie es denn so ist, berühmt zu sein. Viel mehr scheint sie, abgesehen von der Selbstbestätigung, die ihr durch die Brieffreundin zuteil wurde, nicht wirklich an der Person Astrid Lindgrens interessiert zu haben. Astrid Lindgren hat ihr Versprechen eingelöst und ihr tausend Kronen geschenkt. Sarah Schwardt hat sich über ein Versprechen hinweg gesetzt. Vielleicht hat Astrid Lindgren mit ihrem klugen Blick in jenem ersten Brief ein paar Wesenszüge von Sara Schwardt auf den Punkt gebracht, die Sara Schwardt aus gutem Grund nicht mit der Öffentlichkeit teilen möchte. Vielleicht bin ich nur ein meckriger alter Onkel. Immerhin – das Buch hat das Ansehen von Astrid Lindgren in keiner Weise beschmutzt, sondern im Gegenteil ein Zeugnis über die Großmütigkeit und Wahrhaftigkeit ihres Charakters abgelegt. In einem Interview sagte sie einmal: “Ich liebe nicht alle Kinder, aber ich respektiere sie.”


MAGIX Retten Sie Ihre Videokassetten 8 Premium
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Preis: EUR 79,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen funzt nicht ..., 17. November 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Für alle, bei denen das Programm funktioniert, mag es eine feine Sache sein – vorausgesetzt die Qualität der Video-Ausgabe stimmt. Ich kann lediglich die Tonqualität beurteilen.
Doch der Reihe nach: die Seriennummer zur Registrierung der Software befindet sich auf einer Zusatzkarte in der Verpackung. Bei 31 Ziffern dauert das eine Weile. Nach einer Installationszeit von etwa 10 Minuten ist hier also Geduld gefordert. Die wird spätestens dann auf die Probe gestellt, wenn nun die Meldung erscheint, zur Verwendung des MPEG IV – Formates brauche es die Eingabe der in der E-Mail zugesandten Registrierungsnummer. Welche E-Mail ? Nächster Versuch ist die Online-Registrierung. Klickt man die an, erscheint ein Zifferncode, völlig nutzlos. Geklappt hat es schließlich mit der Telefonregistrierung. Dabei darf man dann noch einmal 32 Zahlen in die Tastatur drücken. Wenigstens hat sich der Treiber für den USB-Videowandler bei mir automatisch installiert. Jetzt also nur noch den Rechner neu starten, mit dem Scart-Kabel den Video-Player anschließen und es kann losgehen. Video- und Tonkopf des Players sind frisch gereinigt. Da kann ja nun wohl nichts mehr schief gehen. Dann die Ernüchterung. Der Ton der Video-Kassette wird zwar klar empfangen, statt eines Bildes erscheinen auf dem Bildschirm nur wechselnde Schneelandschaften. Als Vorgabe zu den Video-Formaten bietet die Software automatisch PAL-B an. Aber auch bei der Umstellung in alle übrigen Formate verändert sich am fehlenden Bild nicht. Dafür bietet der Ton mit gelegentlich Störgeräuschen von Knistern bis Knacken Abwechslung, egal welche Kassette ich als Quelle benutze. Weshalb es mit der Bildübertragung überhaupt nicht funktioniert, darüber lässt sich spekulieren. Liegt es lediglich an einem defekten Videowandler, wie sie wohl schon in der Vorgängerversion gelegentlich aufgetaucht sind, an meinem Video-Player oder an der Unzulänglichkeit der Grafikkarte meines bescheidenen Medion-Laptops?
Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, mich auf mühsame und nervende Spurensuche zu begeben. Bei einer Software dieser Preisklasse bin ich schon über den unverhältnismäßigen Registrierungswahn verstimmt. Was die Nachbearbeitung der Videos anbelangt, gibt es größtenteils Positives zu vermelden. Vertonung, Einfügung von Filmtiteln mit einer größeren Auswahl an Animationen, Schnitte mit Überblendungen, Kontrast – und Farbveränderungen – all das funktioniert spielend leicht und erschließt sich auf Anhieb intuitiv. Das hat man wirklich im Handumdrehen erledigt, sofern man auf die Funktion des Bildstabilisators verzichtet. Der bewirkt ohnehin keine Wunder. Bei der Ausgabe der Video-Formate kann man zwar zwischen unterschiedlichen, aber nicht benutzerdefinierten Größen wählen, allerdings nur im Windows Media Datei – Format (wmv) abspeichern.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 29, 2015 11:43 AM CET


Tefal E78004 Gourmet Series Keramik Pfanne 24 cm
Tefal E78004 Gourmet Series Keramik Pfanne 24 cm
Preis: EUR 69,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen robust und pflegeleicht, 2. November 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Tatsächlich mal ein Produkt, bei dem die Beschreibungen des Herstellers hundertprozentig zutreffen. Bislang habe ich die kritischen Stimmen zum Thema Teflon- Beschichtung verdrängt. Ist ja durchaus praktisch, wenn nichts am Pfannenboden anhaftet. Selbst Kratzer sollen relativ ungefährlich für die Gesundheit sein. Davon, dass bei Überhitzung einer Teflonpfanne giftige Gase entstehen, wusste ich lange Zeit nichts. Genauso hartnäckig war ich davon überzeugt, bei allen anderen Beschichtungen müsse der Pfannenboden verkleben. Die Tefal-Keramik-Beschichtung hat mich nun eines Besseren belehrt. Zunächst einmal ist die Beschichtung tatsächlich so hart, dass sie für Kratzer unempfindlich ist. Selbst mit wenig Öl bleibt nichts kleben. Bratkartoffeln lassen sich wie in einer Fritteuse zubereiten und wenden, ohne mit dem Pfannenwender angebrannte Teile vom Boden schaben zu müssen. Das ist der Anti-Haft Versiegelung zu verdanken. Es geht also auch ohne Teflon. Gereinigt ist die Pfanne im Handumdrehen mit etwas Spülmittel und einem weichen Schwamm. Der Thermo-Spot zeigt durch gleichmäßige Färbung an, wann die Pfanne optimal erhitzt ist. Ich koche mit Gas. Bei anderen Pfannen war die Hitze nie gleichmäßig verteilt, was bei dieser Pfanne nicht der Fall ist, selbst wenn sie einmal nicht ganz mittig über der Flamme steht. Bis knapp 200 Grad ist sie außerdem auch für den Einsatz im Backofen tauglich. Mit ihren 24 Zentimetern Durchmesser für Familien wohl eher als Zweitpfanne geeignet, ist sie von der Größe dank der Höhe für den Single-Haushalt ausreichend. Ein Gerät, das sein Geld wirklich wert ist.


Mantona Laurum 501 Multi Kamerastativ mit Kugelkopf (inkl. 2 Mittelsäulen, 3 Tischstativbeinen, Blitzadapter, 3 Imbusschlüssel und Stativtasche)
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Preis: EUR 199,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen viereinhalb Sterne, 22. Oktober 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als ambitionierter Hobbyfotograf benutze ich Stative überwiegend für Nachtaufnahmen, gelegentlich auch mal für Studiofotografie. Für Nachtaufnahmen oder Naturfotografie bin ich meistens mit dem Fahrrad unterwegs. Von daher hat das geringe Packmaß von 47 cm meine Aufmerksamkeit geweckt. Bislang habe ich mich immer mit einem Zusatzgepäckstück abschleppen müssen - dafür aber mit einem Carbon-Stativ, das ein halbes Kilo weniger auf die Waage bringt, aber sperriger ist. Deshalb war die wichtigste Frage zunächst: passt das Mantona-Stativ in meinem Rucksack?
Ja, tut es ' gerade mal so, wenn man es quer packt. Zusammen mit der Kamera kommt da allerdings ordentlich was an Gewicht zusammen.

Bei einer ALL-IN-ONE Lösung war die nächste Überlegung, ob das Tischstativ mit einem Gewicht von einem Kilo für den Außeneinsatz tauglich ist. Immerhin kommt es auf eine maximale Höhe von angeblich 60 cm. Beim Nachmessen sind es bei mir zwar nur 57 cm geworden, aber die Idee war , es mit etwas Improvisationstalent auf Sockel etc. zu stellen, denn die Standfläche ist dank der kurzen Beine (12 cm) gering.
Im Querformat ist diese Lösung zwar besser als eine Freihandaufnahme, ermöglicht also durchaus Langzeitbelichtungen, im Hochformat halten die kurzen Beinchen aber so gut wie kein Gewicht. Selbst mit leichtem Objektiv kann man das getrost vergessen.

Als normales Stativ ist es jedoch extrem stabil. Der Kugelkopf lässt sich präzise justieren und fixieren. Ein Gewicht von 10 Kilo sollte er also tatsächlich bewältigen. Für das Hochformat fehlt leider eine Wasserwaage. Die Beweglichkeit des Kugelkopfes kann durch zwei Einstellräder vorgenommen werden. Ein extrem fester Halt ist garantiert. Für die Befestigung der Schnellwechselplatte an der Kamera sollte man eine 10-Cent Münze bereit haben . 50 Cent passen schon nicht mehr in den Schlitz. Das Anbringen der Stativwechselplatte am Stativ kann bei schlechten Lichtverhältnissen zu einer fummeligen Angelegenheit ausarten. Wenn die Schraube zur Befestigung zu locker sitzt, bringt auch der zusätzliche Sicherheitsstift nichts, weil die Kamera seitlich aus der Halterung kippen kann. Da bevorzuge ich dann doch die wesentlich leichtere Befestigung meines Carbon-Statives - einmal den Hebel umgelegt und die Kamera sitzt fest. Bei Lichtverhältnissen, in denen man sich mehr auf den Tastsinn verlassen muss und keine dritte Hand für eine Taschenlampe zur Verfügung hat, ist die Gleitschienenlösung des Mantona somit nicht ganz optimal, mit etwas Geduld aber auch nicht problematisch. Den Wechsel der Stativbeine kann man hingegen nahezu blind vornehmen, auch die Montage der Mittelsäule zu einer 180 Grad-Drehung. In dieser Hinsicht dürften Makro-Fotografen voll auf ihre Kosten kommen. Was die Verwendung der Spikes anbelangt, finde ich die Lösung mit den abschraubbaren Gummifüßen nicht wirklich gelungen. Bei anderen Herstellern werden diese einfach hochgeschraubt, können also nicht verlorengehen. Insgesamt also ein Stativ mit geringfügigen Makeln, die bei der Studiofotografie überhaupt nicht ins Gewicht fallen, beim Outdoor-Einsatz jedoch mit ein paar Einschränkungen verbunden sind.


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