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Rezensionen verfasst von
Dr. Andreas Lutz "gruendungszuschuss.de"
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Wikipedia: Wie Sie zur freien Enzyklopädie beitragen
Wikipedia: Wie Sie zur freien Enzyklopädie beitragen
von Ziko van Dijk
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Sehr gut strukturiert, präzise formuliert, man merkt, dass die Autorentätigkeit bei Wikipedia eine gute Schule ist, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Buch hat mir sehr gut gefallen. Hatte mich vorher schon als Autor betätigt und bin da in den einen oder anderen Fallstrick geraten, was dann auch demotivierend ist. Wäre mir wahrscheinlich nicht passiert, wenn ich das Buch vorher gelesen hätte.

Sehr gut strukturiert, präzise formuliert, es ist ein Vergnügen zu lesen, was ich dann auch in einem Rutsch getan habe.

Man merkt, dass die Autorentätigkeit bei Wikipedia eine gute Schule ist, um später ein Buch zu schreiben.


Finde deinen Job!: Erkennen Sie Ihre Stärken und handeln Sie!
Finde deinen Job!: Erkennen Sie Ihre Stärken und handeln Sie!
von Thomas Heinle
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie man auch unter schwierigen Umständen einen Job finden kann, 25. September 2006
Eine gut verständliche Anleitung, wie Sie auch unter schwierigen Bedingungen einen Job finden. Thomas Heinle spricht aus der Praxis: Er coacht Langzeitarbeitslose und vermittelt sie nach eigenen Angaben mit einer Erfolgsquote von 70 Prozent - in dieser Zielgruppe ein hervorragendes Ergebnis!

Sein Erfolgsgeheimnis: Erst mal muss man für sich selbst herausfinden, was man wirklich will, was einen wirklich antreibt. Zwar lassen sich nicht alle Wünsche erfüllen. Aber selbst wenn man Bundeskanzler werden will, gibt es einen Weg, der einen diesem Ziel zumindest näher bringen: Referent im Bundeskanzleramt... oder zumindest Bürobote... Hauptsache, die Richtung stimmt.


Wishcraft. Lebensträume und Berufsziele entdecken und verwirklichen.
Wishcraft. Lebensträume und Berufsziele entdecken und verwirklichen.
von Barbara Sher
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,00

113 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jede(r) kann sein Leben verändern, wenn er/sie nur will, 25. September 2006
Das Buch ist bereits 1979 in den USA erschienen und mehr als eine Million mal verkauft worden. Mit ihm hat Barabara Sher auch die Idee der "Erfolgsteams" begründet. Ich empfehle das Buch seit Jahren in meinen Workshops bundesweit.

Das Buch besteht aus zwei Teilen:

1) Was ist es, das ich wirklich im Leben will, was mich wirklich antreibt? All zu oft verlernen wir das ja im Laufe unserer schulischen und beruflichen Karriere. Sher bieten zahlreiche Übungen an, wie wir unsere ursprünglichen/eigentlichen Ziele und Wunschträume entdecken können. Wenn wir wissen, was wir wirklich wollen, also die richtigen Ziele verfolgen, können wir fast alles erreichen, denn wir sind mit Herzblut bei der Sache, mit unserer ganzen Lebensenergie.

2) Wie erreiche ich das, ohne mich selbst zu verbiegen? Wie räume ich auf dem Weg dahin Schritt für Schritt alle Hindernisse aus dem Weg? Wichtig: Den kürzesten Weg auf das Ziel nehmen und Unterstützung in Anspruch nehmen. Dabei spielen die Erfolgsteams wiederum eine wichtige Rolle.

Das Buch empfehle ich jedem, der in einer beruflichen Umbruchsituation ist: Wenn man seinen Job nur wegen des Geldes und der gesellschaftlichen Anerkennung macht, wird man irgendwann von einer Midlife-Crisis eingeholt. Wenn man selbstständig ist und sich ständig selbst motivieren muss, ist es noch viel wichtiger, dass man das tut, was man wirklich will.

Das Buch hilft dabei, die eigenen Ziele herauszufinden und auch zu erreichen.


Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag
Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag
von David Allen
  Taschenbuch

48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geniales Buch. Paradoxerweise für Leute mit wenig Zeit fast "unlesbar", 25. September 2006
David Allen liefert nicht einfach eine weitere Anleitung, wie man mehr Arbeit in der gegebenen Zeit erledigt bekommt, sondern eine regelrechte wissenschaftliche Theorie des effektiven Umgangs mit der Zeit. Er hält seine Hinweise so allgemein, dass sie unabhängig von einem bestimmten Kalendersystem oder technischen Hilfsmittel (Outlook, PDA) funktionieren.

Paradoxerweise ist Allens Buch für Leute, die wirklich wenig Zeit haben, fast "unlesbar": Er schreibt mehr als 300 Seiten in einer relativ abstrakten Sprache. Tipp: Konzentrieren Sie sich auf den zweiten Teil des Buches! Sie sparen sich so 150 Seiten Lektüre und kommen direkt zum Thema. In sieben Unterkapiteln erklärt Allen Schritt für Schritt das von ihm entwickelte "Arbeitsflussdiagramm". Diese wichtige Abbildung wiederholt Allen dabei nicht weniger als vier mal im Buch!

Für mich war spannend, Elemente meines eigenen Zeitmanagements, die sich bei mir durch viele Versuche und Irrtümer entwickelt haben, bei Allen - konsequent durchdacht - wiederzufinden. So ist es eine der zentralen Einsichten, die das Buch vermittelt, alle ToDos nach der als nächstes nötigen Aktion in verschiedenen Listen festzuhalten. Und zwar nicht inhaltlich kategorisiert nach Themen und Projekten, sondern nach Gleichartikeit der Tätigkeit: Alle Anrufe auf einer Liste "Anrufen", alle delegierten Tätigkeiten auf einer Liste "Warten auf", alle nur im Büro zu durchzuführenden Arbeiten auf einer Liste "Office" usw. - Klingt banal, aber ist revolutionär für die eigene Produktivität.

Wenn Sie sich viele Versuche und Irrtümer ersparen und einen großen Schritt zu einem - auch ohne übermenschliche Disziplin - "machbaren" Zeitmanagement finden wollen, dann sollten Sie die Zeit und Mühe investieren, dieses bemerkenswerte Buch zu lesen.


Werbung mit kleinem Budget: Der Ratgeber für Existenzgründer und Unternehmen
Werbung mit kleinem Budget: Der Ratgeber für Existenzgründer und Unternehmen
von Bernd Röthlingshöfer
  Taschenbuch

27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marketing für Dienstleister, 25. September 2006
Die Rezensionen zu diesem Buch unterscheiden sich erheblich. Einige loben das Buch in höchsten Tönen, andere geben nur einen Punkt. Offensichtlich vermag Autor Röthlingshöfer die Leser zu spalten. Ich gehöre eher zum Fanlager.

In seinem Marketing-Buch geht er auf die wichtigsten Formen der Low-Budget-Werbung ein: Logo & Geschäftsausstattung, Flyer & Prospekte, das Web, PR, Direktmarketing, Anzeigen, Messen, Außenwerbung.

Röthlinghöfer schreibt elegant, gut lesbar, in kurzen, leicht verdaulichen Abschnitten. Für Gründer aus dem Dienstleistungsbereich und den freien Berufen ist die Schwerpunktsetzung von Röthlinghöfer ideal: Er geht sehr viel ausführlicher auf Name, Logo und Geschäftsausstattung ein und deckt das Thema Onlinemarketing deutlich aktueller und umfassender ab als Konkurrenztitel wie etwa das Buch von Gmeiner; auch die Messepräsenz spielt bei ihm eine größere Rolle. Außerdem gibt er Tipps zur Zusammenarbeit mit Grafikern und Werbeagenturen.


Das Low-Budget-Werbe-1 x 1 für Selbstständige und Kleinunternehmer: Schritt für Schritt die besten Werbestrategien, Werbemedien, Werbemittel
Das Low-Budget-Werbe-1 x 1 für Selbstständige und Kleinunternehmer: Schritt für Schritt die besten Werbestrategien, Werbemedien, Werbemittel
von Alois Gmeiner
  Broschiert

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praxisnahe, sympathische Anleitung für Einzelhändler, Gastronomie und Handwerker, 25. September 2006
Das Buch erklärt Marketing-Basics und geht dann auf die wichtigsten Formen der Low-Budget-Werbung ein: Logo & Geschäftsausstattung, Flyer & Prospekte, das Web, PR, Direktmarketing, Anzeigen, Messen, Außenwerbung.

Gemeiner spricht Sie in seinem Werbe 1x1 ganz direkt an, so als säßen Sie gerade bei einem seiner Seminare, die er für Existenzgründer und Selbstständige gibt. Er liefert "goldene Tipps" und Rezepte für den Eigenbau von Anzeigen. Er will Ihnen Mut machen, verschiedene Werbemaßnahmen auszuprobieren und vor allem dazu: "Anders sein als andere". Die wichtigsten Punkte hämmert er Ihnen regelrecht ein.

Bei der Besprechung der einzelnen Werbeformen wird das 1x1 zum Arbeitsbuch: Auf kurze Einführungen folgen Kästen mit Tipps, Aufzählungen mit Ideen und viele Beispiele von Anzeigen, die der Österreicher Gmeiner bzw. seine Seminarteilnehmer entwickelt und mit Erfolg geschaltet haben.

Gmeiner deckt zusätzlich Werbemaßnahmen wie Hauszeitung, Zeitungsbeilage/Postwurfsendung, Kundenkarte, Schaufenster und sogar Radiowerbung ab. - Seine Zielgruppe sind ganz offensichtlich schwerpunktmäßig kleine Einzelhändler, die Gastronomie und Handwerker.

Dienstleistungsgründern rate ich allerdings eher zum Kuaf von Röthlingshöfer "Werbung mit kleinem Budget".


Networking, das sich auszahlt... jeden Tag!
Networking, das sich auszahlt... jeden Tag!
von Tim Templeton
  Gebundene Ausgabe

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Networking-Weisheiten verpackt in eine (allerdings recht einfach gestrickte) Story, 25. September 2006
Tim Templeton ist Verkaufstrainer und Partner der Firma "Always positive". Ich stelle ihn mir als jemand vor, der immer ein Lächeln im Gesicht hat. Er erzählt die Geschichte von Chuck Krebbs, dem stolzen Besitzer des Cafés California Coffee Cafe & Bistro in der kleinen, aufstrebenden Küstenstadt Rancho Benicia in Kalifornien. In seinem Coffeeshop lernt Susie McCumber den Untenehmensberater David Highground kennen und lernt von ihm (und seinen ehemaligen Kunden) einiges über Net-Working.

Nach dem zur Zeit sehr populären Prinzip des Storytelling (man denke an das Buch "Fish!") vermittelt Templeton "einfache Wahrheiten und profundes Wissen". Er verspricht, dass der Leser künftig keine Akquise mehr machen muss, keine "cold calls", keine Mailings - diese Methoden nennt der Autor "Kundenakquise nach dem Zufallsprinzip". Sein Erfolgsrezept: Bauen Sie lebenslange Beziehungen zu Geschäftsfreunden und Kunden auf. Denn die Kunden und Freunde verfügen über alle Kontakte, die Sie brauchen.

Templeton schreibt: Der (Verkaufs-) Erfolg wird Dir sicher sein. Er schreibt auch: Es geht nicht nur um den Erfolg. Dies ist tatsächlich kein Widerspruch: Wenn es Ihnen gelingt, beim Verkaufen Sie selbst zu bleiben und authentisch "rüber zu kommen", wenn es Ihnen wirklich um die Beziehung geht und nicht nur um den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen, dann geht es wirklich nicht mehr um den Erfolg - und doch kommt er von alleine.

Die Methode: Zunächst müssen Sie erkennen, welcher Typ Sie sind (eher persönlich oder geschäftsmäßig). Sie müssen sich klar werden, wie viele Leute Sie eigentlich schon kennen. Sie müssen sich Ziele setzen. Sie müssen anfangen, dem Kunden zuzuhören, ihn ermutigen, mit allen Fragen zu Ihnen zu kommen ("Sagen Sie es mir einfach"). Sie müssen sich Zeit nehmen, den Leuten zu danken, die Sie weiterempfehlen. Sie müssen vor allem laufend Kontakt zu Ihren wichtigsten Kunden halten.

Wie jedes gute Verkaufsbuch will auch Net-Working Ihre Wahrnehmung und damit auch Ihre Einstellung zum Kunden und Verkaufen ändern. Es liefert aber auch konkrete Werkzeuge, mit denen Sie auf der Basis dieser neuen Einstellung die nächsten Schritte unternehmen können. Viele werden das Buch sicherlich als "zu amerikanisch" betrachten und davor zurückschrecken, etwa ein "Bekenntnisschreiben" an ihre Kunden zu schicken. Wenn es Ihnen jedoch gelingt, die Ratschläge auf deutsche Verhältnisse und auf Ihre spezielle Branche anzupassen und authentisch zu leben, werden Sie damit Erfolg haben.


Das Erste-Hilfe-Handbuch für Kleinunternehmen und Selbstständige: Wie Sie auch schwierige Zeiten überleben
Das Erste-Hilfe-Handbuch für Kleinunternehmen und Selbstständige: Wie Sie auch schwierige Zeiten überleben
von Sabine Smentek
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Agieren statt reagieren, 25. September 2006
Mit verschiedensten Förder- und Beratungsangeboten, werden Sie zur Gründung ermutigt, wenn Sie aber in eine Krise geraten, finden Sie kaum Unterstützungsangebote. Immer wieder melden sich bei mir Gründer, die nach Auslaufen der Gründungsförderung ein Geschäft aufgebaut haben, auf das sie stolz sind und das Sie weiterentwickeln wollen, mit dem sie aber ihren Lebensunterhalt noch nicht decken können.

Viele Gründer sind in der Krise also auf sich alleine gestellt. Doch was tun, wenn der eine große Kunde abspringt? Wenn das Finanzamt mit Pfändung droht, weil man auf die Steuernachzahlung nicht vorbereitet ist? Wieso macht man überhaupt ein Minus, wo der Umsatz sich doch scheinbar so schön entwickelt hat?

Wichtig ist vor allem, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, auch wenn die Situation ausweglos erscheinen mag. Die beiden Berliner Autorinnen, die schon zahlreiche kleine Unternehmen in Krisensituationen beraten haben, zeigen Ihnen, wie Sie sich zu Ihrem eigenen Krisenmanager entwickeln und die Probleme bei den Hörnern packen.

Wunder können die Autorinnen natürlich keine vollbringen. Von daher geht es in dem Buch zum großen Teil darum, Sensibilität dafür zu entwickeln, dass etwas schlecht läuft und Ideen zu geben, was Sie möglichst frühzeitig tun könnten, um gegenzusteuern. Das Motto lautet: Agieren statt reagieren. Die entsprechenden Tipps sollten Sie eigentlich schon aus den Büchern zur Unternehmensgründung kennen!

Wichtig: Ein Kapitel erklärt den "Abgang mit Anstand". Ein weiteres listet auf, wer Hilfestellung geben kann (von Kammern und Berufsverbänden bis Erfolgsteams). Denn es ist wichtig, in der Krise Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese wird allerdings meist die Form (oft kostenpflichtiger) Beratung haben und nur sehr selten in Form von finanziellen Zuwendungen stattfinden.


Rating
Rating
von Ottmar Schneck
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alle reden von Basel II - hier erfährt man genau worum es geht, 25. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Rating (Taschenbuch)
Alle reden von Basel II, aber nur wenige wissen, worum es eigentlich geht. Ich versuche es mal in meinen Worten zu erklären:

Jede Bank muss jeden von ihr vergebenen Kredit zu einem bestimmten Anteil durch Eigenkapital absichern. Bisher wurden dabei alle Kredite über einen Kamm geschert, so als hätten alle Kredite das gleiche Ausfallrisiko (= Risiko nicht zurückgezahlt zu werden). Künftig hängt es vom tatsächlichen, individuell ermittelten Ausfallrisiko der vergebenen Kredite ab, wieviel Eigenkapital hinterlegt werden muss.

Das hat wichtige Konsequenzen für die Höhe der Zinsen: Die Banken haben nicht beliebig viel Eigenkapital und das Eigenkapital kostet sie auch etwas. Deshalb werden riskante Kredite, die viel Eigenkapital in Beschlag nehmen künftig teurer und sehr risikoarme Kredite ein wenig billiger.

Damit die Bank überhaupt weiß, welche Kredite wie riskant sind, erhält jeder Kredit ein Rating. Natürlich fand auch bisher schon eine Risikoeinschätzung statt. Das Rating quantifiziert aber diese Risikoeinschätzung und macht sie überprüf- und vergleichbar - letztlich also fairer. Wenn man das eigene Rating kennt, kann dies Kreditverhandlungen vereinfachen, außerdem kann man das Rating schrittweise verbessern, "daran arbeiten".

Beim Rating werden zudem stärker qualitative, zukunftsorientiere Faktoren berücksichtigt. Früher haben fast nur quantitative Faktoren (Auswertung von Bilanz/GuV bzw. Überschussrechnung) eine Rolle gespielt - eine solche Betrachtung ist natürlich vergangenheitsorientiert.

Ratings wurden bisher von großen Rating-Agenturen für Wertpapiere vergeben: AAA, AA, A, BBB, BB, B usw. Solche Ratings vergen nun also auch die Banken für Ihre Kreditkunden, wobei nach Angabe der Autoren 25% der mittelständischen Unternehmen A oder BBB sind, 25% sind BB und 50% B oder schlechter.

Das Buch erklärt gut verständlich welche Ziele die Zentralbanken mit dem von ihnen beschlossenen Basel II verfolgen. Es zeigt die Chancen von Ratings für Unternehmen auf, wobei es von mittelständischen Unternehmen ausgeht - das sind nicht gerade Existenzgründer, aber immerhin wird die Materie doch etwas praxisnaher erklärt als in vielen anderen Titeln. Wie ein Rating aussehen könnte wird in Theorie und Praxis erklärt (ausführliches Fallbeispiel eines Ratinggutachtens!). Der Autor ist Professor und lehrt an der European Business School (FH Reutlingen). Zugleich hat er eine eigene Ratingagentur aufgebaut.


Chancen trotz Krise. Die Mutmacher zur Selbstständigkeit. 20 Jungunternehmer zeigen den Weg: Von der Geschäftsidee zur erfolgreichen eigenen Firma.
Chancen trotz Krise. Die Mutmacher zur Selbstständigkeit. 20 Jungunternehmer zeigen den Weg: Von der Geschäftsidee zur erfolgreichen eigenen Firma.
von Wolfgang Friedrich
  Gebundene Ausgabe

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gründerporträts, die Mut machen sollen, 25. September 2006
Schon seit einigen Jahren gibt es im Bayern 3-Fernsehen eine Serie über Existenzgründer. Unter dem Titel "Mutmacher" wurden inzwischen rund 200 Unternehmer porträtiert, die trotz der allgemeinen Krisensituation erfolgreich ein Unternehmen aufbauen konnten.

Zwanzig dieser Gründergeschichten wurden für dieses Buch ausgewählt. Jede Geschichte hat einen Umfang von etwa zehn Seiten und ist kurzweilig zu lesen. Die Porträts sind nach den Faktoren geordnet, die bei der jeweiligen Gründung eine besondere Rolle gespielt haben: Geschäftsidee, Businessplan, Verhandlung mit Geldgebern und so weiter. Ganz nebenbei lernt man so am Beispiel persönlicher Schicksale etwas über die Erfolgsfaktoren von Unternehmensgründungen.

Je zwei der dargestellten Unternehmen haben keine bzw. zwei Mitarbeiter, sind also typische Kleingründungen. Unter den Kleingründungen ohne Mitarbeiter befindet sich auch eine Ich-AG, die die Autoren allerdings mit spürbarer Distanz beschreiben. Das finde ich schade und ein wenig unfair, deshalb gebe ich vier statt fünf Punkte. Denn gerade wer wenig Alternativen zur Gründung hat, benötigt Vorbilder, die Mut machen. Erfolgreiche Beispiele kleiner Gründungen kommen m.E. im Buch zu kurz.

Am stärksten ist das Buch, wo es nicht nur geradlinige Erfolgsgeschichten erzählt, wie sie jeder Unternehmer gerne über sich liest, sondern auch Mißerfolge und Rückschläge behandelt, zum Beispiel bei den beiden Power-Frauen Anne Koark und Susanne Westphal.

Koark ist dadurch bekannt geworden, dass Sie sehr offen mit der Insolvenz ihres Unternehmens umgegangen ist. Westphal hat nach verschiedenen anderen Karrierestationen das Frauen-Netzwerk "femmes geniales" gegründet. Sie repräsentieren sehr gut den Unternehmertyp, der in der aktuellen Gründer(innen)generation zu finden ist.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 4, 2009 8:05 PM CET


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