Hier klicken Amazon-Fashion Amazon-Fashion Amazon-Fashion Hier klicken Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Badaccessoires Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimited Autorip WS HW16
Profil für Thomas Czypionka > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Thomas Czypionka
Top-Rezensenten Rang: 984.727
Hilfreiche Bewertungen: 199

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Thomas Czypionka (Hamburg)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
David Bowie - A Reality Tour 2003
David Bowie - A Reality Tour 2003
DVD ~ David Bowie
Preis: EUR 7,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Je älter umso besser, 10. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: David Bowie - A Reality Tour 2003 (DVD)
Ich muß ja zugeben dass Bowie mich nie sonderlich interessiert hat. Als pubatierender besaß ich "Lets dance" weil man es haben mußte. Und nicht weil ich es gut fand. Und "Christiane F." war Pflichtprogramm in der Schule...
Nun, die Änderung begann mit Nine Inch Nails und dem Album "The Fragile", auf dem im Booklet Trent Reznor Bowie ausdrücklich dankte. Zu Zeiten von YouTube konnte ich es dann nachvollziehen und war erstaunt: Der Dandy, der für Disney-Filme Musik gemacht hatte moschte mit NIN durch Amerika ab!!!
So fing ich an die letzten Alben Bowie wie Outside, Hethen und nicht zuletzt Reality mir zuzulegen. Und war begeistert von der Abwechslung und zeitgemäßen Moderne die Bowie an den Tag legte...
So weit das Vorgeplänkel. Mit der DVD zur "Reality"-Tour bekommt man in doppelter Hinsicht was geboten. Nicht nur das tolle Konzert an sich mit über zwei(!) Stunden Dauer. Es ist auch eines seiner letzten, denn im Rahmen der Tour sollte als Headliner Bowie auf dem Hurrikane-Festival spielen. Was aber aus gesundheitlichen Gründen (Herzrythmusstörung) nicht stattfand. Seit dem war Bowie nie mehr auf Tour!
Jetzt aber zum eigentlichen Konzert: Begonnen wird mit einer sechsköpfigen Band und nicht einem Song der Titelscheibe, sondern nichts geringeres als der Knaller "Rebel, Rebel"! Bowie mit jugendlichem Grinsen, die ersten vier Stücke treiben gute Laune hoch. Die Masse des Publikums tobt, nach dem erwähnten an dritter Stelle versetzten Titel "Realty" kommt "Fame", bis es mit "the loneliest guy" dann melancholisch wird.
So wechseln sich Klassiker und aktuelle Song der letzten drei Alben (Spaceboy, Battle for Britain etc.) gekonnt ab.
Die guten, alten Perlen werden durch eine engagiert mitspielende Band auf neue Ebenen geholt. "Under Perssure" wird im Duett mit der Ausnahmebassistin Gale-Ann Dorsey (geile Stimme!) fabelhaft umgesetzt, und Gitarrist Gerry Leonard schafft mit "Loving the alien" aus der platinblonden Ära das auf ganz andere Weise. Super!
Dabei einen immer auch nach dem Konzert gutgelaunten Bowie, dem das Alles ziehmlich Spaß zu machen scheint.
Die Songauswahl aus aktuellem und Klassikern ist so perfekt gemacht, dass die über 140 Minuten zu einem kurzweiligen Konzerterlebnis werden. Gekrönt von einem tollen Bühnenbild und einem mitgehenden Publikum, dazu eine tolle Band. Nicht nur was für Bowie-Fans, sondern auch welche die es werden wollen!


Try Whistling This
Try Whistling This
Preis: EUR 12,89

5.0 von 5 Sternen Guter Jazzrockfolk., 27. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Try Whistling This (Audio CD)
Ich muss ehrlich zugeben: Crowded house war nie mein Fall! Weniger noch: Ich hasse die sogenannte Folkmusik von Singer-Songwriter mit dem ewig gleichem Gefiedel ala irischer Minnesänger. Gerne von Gruppen wie the Corrs, Simple Minds, Big Country und wie sie alle heissen "verpoppt". Immer obligatorisch mit Geige und/oder Flöte bis zum unerträglichen ausgeleiert. Und selbst nur bei Anflügen solcher Tendenzen wie bei Midnight Oil (um den australischen Part abzuarbeiten) oder den frühen U2 sträuben sich mir die Nackenhaare. Und damit auch wirklich Alles stimmt wird in den Texten auch noch unermüdlich das Elend der Welt angeprangert...
Nachdem ich mich nun, nicht ganz ernsthaft, über meine musikalischen Feindbilder ausgelassen habe die entscheidente Frage: Wie kommt es dann zu einer Soloscheibe eines ehemaligen Kopfes solcher Formation?
Kurz gefasst: "Sinner"! Dieses entspannte, jazz-vermixte Stück fesselte mich gleich. Fast an so manchen Faith-no-more Song erinnernd war ich sofort hin und weg. Und als ich dann Mr. Finn in dem dazugehörigen Video ganz Dandy in schwarzem Anzug schwimmen sehen habe, waren meine Bedenken wegen CH weggewischt.
Zugegeben, mit gleich dem ersten Stück "Last one standing" kommen schon eindeutige Parralellen zu Crowded House auf. Aber mit den folgenden "Souvenier" und "King Tide" (Anspieltipp) verschiebt sich diese gekonnt eher in Richtung der beiden Gallagher Brüder. Schwere Drums, leicht übersteuerte Gitarrenriffs und ein von dezenten, kaum wahrnehmbaren Sythiesequenzen unterstützer Groove sind klasse! Die Stücke werden etwas "dreckiger", obwohl Streicher einsetzten.
Und dann folgt eben das erwähnte "Sinner", direkt als Mittelpunkt und Halbzeitpfiff. Denn danach geht es fast schon Sythiepop mit "Twisty bass" weiter, einem eingängingen, langsamen Song, der mit "Loose Tongue" bei gleichem Takt eine Weiterführung erfährt. So gekonnt, dass man genau aus das Display des Players sieht wann ein neues Stück begonnen hat.
"Faster than light" und zum Schluss "addicted" sind richtige Auskling-balladen diese tollen Albums.
Das Anfangsstück hakt das Thema Folk schon ab, ansonsten bietet es eine tolle Mischung. Unerwartet rockig, teilweise "Beatle-restque" vom Sound, und trotzdem sehr modern. Hätte ich nicht erwartet!
Toll gemacht Neill Finn!


Resist
Resist
Preis: EUR 6,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu den zehn besten, 14. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Resist (Audio CD)
Wie oft haben wir schon darüber im Freundeskreis philosophiert: Wenn du aus deiner Musik zehn Alben aussuchen müßtest, welche wären es? Kosheen mit RESIST gehört für mich ohne lange nachzudenken sofort dazu. RESIST war das Debütalbum des Trios Kosheen aus England/Bristol von 2001. Es führte aus gekonnte intelligente Weise rhytmisch reduzierten Drum n` Bass in den Mainstream.
Getrieben von der wundervollen Stimme der Waliserin Sian Evans kommen die Vocals schon beim ersten "richtigen" Stück "Hide U" unglaublich schwarz und soulig rüber, um bei mehrmaligen hören dies nicht mehr zu sein. Nur umso toller. "Hide U" wurde dann auch schon fast ein Radiohit, während der Nachfolger "Catch" als Video bei MTV rauf und runtergespielt wurde. Hierzu sein noch zu bemerken, daß das gesamte Video diese Musik ebenso umsetzt. Von bestechender Einfachheit perfekt ergänzend.
Um dem Vorurteil vorzubeugen: Die beiden Anfanghits bleiben zwar für die breite Masse schon das einzige, aber für den Hörer der Scheibe bei weitem nicht. Und dies folgt genau so wie ich es mag, es geht nicht weiter mit abgekupferten Stücken oder Füllmaterial. Mit "Cover" wird es sehr entspannt und groovig, bevor "Suicid" mit schnellem, noch schnellerem Beat an die beiden ersten anbindet. Ganze 3.34 geht das Stück um mit "Empty Skies" fast als Part II fortzufahren. Aber bevor man droht überzuschnappen und sich eine Sehnenscheidenentzündung im Fußgelenk zu holen, bringt einen "I want it all" und mein persönlicher Favorit "Resist" wider runter. Gerade in die Chill-out-area...
So geht das gesamte Album über sechszehn (!) Stücke und eine gute Stunde mal mehr, mal wenigen rauf und runter ohne dabei unharmonisch zu wirken. Die Mischung der reduzierten Rythmusdrums, -sequenzen, kurzen Sythieschwaden und geschickt plazierter klassischer Konzertgitarre, verbunden mit einer der tollsten Frauenstimmen der modernen Populärmusik und sind eine tolle Kombination. Selten zuhören, dafür problemlos am Stück durch ohne nervig zu werden. Leider verliert sich diese Atmosphäre im Nachfolgealbum. Und trotz des barocken Coverbildes: Kaufen und geniessen. Selten kann man bei Disco/DnB/Trip hop auf solchen Niveau entspannen!


Agents of Empire
Agents of Empire
Wird angeboten von coolrecordstore
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Nine Inch Nails für Arme?, 9. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Agents of Empire (Audio CD)
Nie nich`! Obwohl ich schon diverse durchaus positiven Kritiken mit dem NIN-Beispiel gelesen habe. Aber der Reihe nach. Gesehen habe ich Lluther das erste und bis jetzt einzigen Mal auf dem legendären hamburger Lokalsender TIDE, der immer gut ist für Geheimtipps. Dort wurde das Video zu "Disconnect from me" gezeigt. Dichte, rockige Klänge mit einem Schuss Elektro-Hintergrund, einer schreiend-sanften Stimme in genau dem richtigem Rythmus. Klasse! Als dann noch die bereits erwähnten Paralellen zu NIN in den vorhandenen Kritiken durchkam war ich schon Feuer und Flamme.
Nun, so ganz stimmt das allerdings nicht. Was auch gut so ist! Alleine schon die Existenz eines "richtigen", sprich Live-Drums, das gesamte Album durch verzerrt den Vergleich.
Wenn ich von einem Schuss Elektro schreibe meine ich auch wirklich einen Schuss, eher weniger. Zu wenig um von einer richtigen Industrial-Scheibe zu reden, genau richtig um von einer modernen, voll auf der Zeit liegenden Rockscheibe. Der Beginn mit "People is ugly" kommen einem bei den gehackten Gitarrenriffs als erstes RAMMSTEIN in den Sinn, beim einsetzten der Vocals des Kopfes und Gitarristen der Band Owen der ehemalige NIN-Mitstreiter Richard Patrick von FILTER. Ein schreiendes Organ, welches aber bei der perfekten Produktion und Aussteuerung der Scheibe nicht überreizt und aufdringlich daher kommt, sondern schon fast wieder sanft und doch kraftvoll zugleich. Toll!
Um nicht in Klischees zu verfallen, wirkt dann Stück drei "American Gods" nicht nur von Titel wie von Marylin Manson gemacht. Zwischendurch gibt es doch mit "For you" ein kleines Spiegelbild der NIN/Filter Balladen, Gitarrensequenzen von "Fixer" oder "Stasis" erinnern fast an das legendäre erste RAGE-AGAINST-THE-MACHINE Album.
Um es auf einen Nenner zu bringen: Bei so vielen Anleihen, was durchaus nicht abgekupfert heissen soll, fällt es zu einfach dieses gelungene Debütalbum in eine gar Industrail-Schublade zu stecken. Es ist eher moderner, richtungweisender Rock, wie er auch in Zukunft vielleicht mehr zu hören sein wird.
Unter dieser Vorraussicht bleibt zu hoffen, dass Llluther mit diesem tollen Debüt nicht den Weg vieler Bands gehen und danach gleichmütig und langweilig werden. Sondern den eingeschlagenen Weg weiter mutig zu gehen. Dann könnte eine feste Größe am Moscherhimmel entstehen.


Depeche Mode - Tour of the Universe, Barcelona (Limited Edition Deluxe: 2 DVDs, 2 CDs)
Depeche Mode - Tour of the Universe, Barcelona (Limited Edition Deluxe: 2 DVDs, 2 CDs)
DVD ~ Depeche Mode
Wird angeboten von Great Price Media EU
Preis: EUR 19,87

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Horrortour,, 21. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
könnte man meinen, wenn man den Verlauf der gesamten Tour-of-the-universe mitverfolgt hatte. Dazu später was. Hier möchte ich erstmal vorraus schicken, dass ich mich hier zu dem Inhalt äussern möchte. Nicht zu irgendwelchen technischen Gimmicks was wie umgesetzt wurde und ob dass meine achso teuere Multi-Media-Anlage hergibt. Es geht mir um das nachzu erlebende Live-Erlebnis der letzten Tour!
Gerade nach der letzten DVD "Touring-the-angels" war ich ja ein wenig voreingenommen. Wo nicht A. Cobaln `draufsteht... Nun, der hat sich ja dem eigentlichen filme machen verschrieben. Aber was bekommen wir hier nun? Nachdem die Tour in Israel schon unter schlechtem Vorzeichen (Tod A. Fletchers Vaters) und mit dem Totalausfall in Athen durch Gahans Erkrankung gipfelte, wurde auch die Veröffentlichung des Konzertfilmes mehrfach verschoben. Die erste Hälfte der Konzerte wie auch die von mit miterlebten fanden im Sommerhalbjahr als Stadionkonzerte statt. So war die hoffnung, evtl. doch einen Mitschnitt dieser zu bekommen. Stattdessen gab es Barcelona in der Halle. Und wer Open-Air erlebt hat muß doch zugeben, wie ich, für einen Konzertfilm eignet sich ein Hallenkonzert doch besser.
Nun, die Band tritt auf und beginnt in üblicher Weise mit den ersten drei Stücken des aktuellen ALbums, wobei "In chains" als Hymne schon auf dem ALbum ein klasse "Opener" ist. Fast schon obligatorisch folgt an vierter Stelle "Walking in my shoes", wobei sich hier mal wieder die Frage stellt, wann DM auf der Bühne einen Live-Bassisten einsetzt. Anbieten würde es sich... So geht es dann bekannt weiter hin und her durch die Bandgeschichte, das Publikum scheint von Tour zu Tour mehr mit einbezogen zu werden. Das rythmische Klatschen zu "a Question of time", bei der Tour davor von Gahan noch alleine, wird jetzt von der gesamten Halle mitgemacht.
Das erste, richtige Highlicht ist allerding "Precious", noch besser umgesetzt als auf "Touring the angel". Die Basslinie hört sich satter an und ist wesentlich besser ausgesteuert. Hinzu kommt das von Cobaijn entworfene Bühnenbild das erste Mal auch richtig zur Geltung: Hinter der Band sieht man ein weißes Baltt Papier, wo mittels überdimensioniertem Schreibkopf Texte getippt werden. Sie verleiten förmlich ise zu lesen und sich nicht mehr auf die Bühne und Akteure zu konzentrieren.
Der zweite Knaller kommt mit der Auswahl von "Fly on the Windscreen" direkt hinterher. Super! Wir wollen mal nicht von Verklärung alter Zeiten reden, aber so manch Song wünscht man sich schon ewig als Live Version, so auch diesen!
Nach "Never let me down again", der nunmal immer sein muß, ist erstmal Schluß. Nur um eine Zugabe zu geben. Hierbei enttäuscht mich aber das Publikum mit der sehr kleinlauten Forderung nach mehr. Hier kommt Martin Gore in eine Akustik-Version von "Dressed in black", wie geil!!!
Der Rest ist bekannt, nebst sehr fast zu harmonischen Abschluß. Als Bonustracks sind da allerdings nach Perlen wie "Sisters of night" (!!!!) sowie "One Carees", welche man sich eher indas Konzert gewünscht hätte!!
Auf der zweiten DVD bekommt man eine Doku der Tour. Hier werden noch mal alle Tiefs, wie oben erwähnt, erwähnt, behandel oder durchgekaut. Dieser Film ist aber gerade zu dem Film "Making the Universe" ganz interessant. Die Sceens, also Hintergrundfilme des Konzertes, spalten da so manchen Kritiker. Bis hin zu lächerlichen Filmchen habe ich da schon alles Mögliche gelesen. Hier kann man sich "Precious" so richtig zu Gemüte führen, und die x-te Version von "Enjoy the silence" finde ich sehenswert.
Leider mit nur zwei Rehearsals finde ich diese Ergänzung mal ganz klasse! Mehr davon! Zusätzlich gibt es noch zwei andere Kameraperspektiven und vier Videos. Wobei man sich fragen darf: Was haben die sich denn nur bei "Hole to feed" gedacht? Mann, über Geschmack und Kreativität kann man ja nicht streiten....
Die beiden Live-CD fallen allerdings ziehmlich ab. Leider sind sie ziehmlcih schlecht abgemischt oder ausgesteuert, das Publikum zu laut, die Basslinie zu tief und der Gesang zu dünn. Schade eigenlich, ich muß aber gestehen, dass ich eben kein so richtige Live-Konzert-Hörer bin.
Grundsätzlich bleibt zu sagen: Besser umgesetzt als die letzte Live-DVD, obwohl man nicht umhin kommt zu bemerken dass der Regiesseuer Russel Thomas einen Narren an Dave Gahans braunen(!) Schuhen gefressen hat. Und die Band ansich schafft es doch immer wieder, nicht nur die zurückgebliebenen Depechies zu bedienen. Sondern auch einen spannenden Bogen zum Aktuellen zu ziehen. Und man sieht es immer wieder am Publikum, DM-Fans sind nicht Ewig-in-den-achtzigern-Lebende!


Jeeves and Wooster: Herr und Meister - Box 1, Episoden 01-13 (4 Disc Set)
Jeeves and Wooster: Herr und Meister - Box 1, Episoden 01-13 (4 Disc Set)
DVD ~ Hugh Laurie

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich keine Lachschleifen,, 27. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
kann man hier zu Zeiten von "King of Queens" und "Two and a half man" hinausschnaufen. Mit Jeeves and Wooster bekommt man ansprechenste und anspruchvollste Comedy-Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau! Gerade in Deutschland leidet der geniale Hauptdarsteller Hugh Laurie unter dem "Fluch" Dr. House, auch hier in der Inhaltangabe immer so tituliert. Einmal in eine Erfolgsschublade gesteckt...
Kurz: Wenn man den jungen Laurie hier wirken sieht mit seinem ganzen schauspielerischen Können bis hin zum Klavier spielen und singen, dass ist schon ganz große Kunst! Der absolute Kontrast zum sarkastisch verbittertem Fernseh-arzt. Und als wäre es noch nicht genug: In Kombination mit seinem wirklichem altem Freund Stephen Fry sind die beiden ein einmalig Paar! Die Dialoge in Verbindungen mit dem Mimenspiel aller beide ist von köstlich bis zum schenkelklopfen. Und dies verliert sich nicht durch eine sehr gut gemachte Synchronisation.
Als weiterer, permanenter Höhepunkt dieser nicht im Studio gemachten Serie ist die bis ins Detail perfekte Ausstattung. Nicht nur die sehr stilvolle und -gerechte Gaderobe ist ein Augenschmaus. Alleine die Tatsache, dass Jeeves als Butler von Bertie Wooster während der Geschichten permanent mit den alltäglichen Dingen wie Tee machen, bügeln oder Silber putzen beschäftigt ist. Dies wird im close-up immer wieder eingeblendet und läßt die Dekadenz der britischen Aristokratie der zwanziger Jahre erahnen. Auch wieder köstlich, weil aufwendig und verliebt gemacht.
Die eigentlichen Geschichten sind dabei fast belanglos, drehen sich fast immer um das wer-mit-wem, mit einem gehörigen Touch Prüderie. Aber gerade das ist dabei auch wieder höchst amüsant. Und bei den Namen der jeweiligen Cousinen, Klubfeunden, Tanten usw fühlt man sich unwillkürlich an Loriot und die Ansagerolle von Evelyn Harmann erinnert....
Die gesamte "Jeeves and Wooster" Serie, sowohl diese als auch die weitere Box, ist einfach super für all diejenigen, die die üblichen Sitcom`s nicht mehr lustig finden oder gar nicht mehr ausstehen können. Hugh Laurie ist alles andere als nur Dr. House! Der Humor ist britisch, fein, leise und doch brüllend komisch. Und wem das nicht reicht kann das sehenswerte Duo Laurie/Fry in der ebenfalls sehr empfehlenswerten "Black Adder" Comedy an der Seite von Rowan Atkinson bewundern. Hier allerdings mit Lachschleifen...


Alien Die Saga (4 DVDs)
Alien Die Saga (4 DVDs)
DVD ~ Sigourney Weaver

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Fan reicht es mir voll und ganz!, 16. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alien Die Saga (4 DVDs) (DVD)
Als SciFi-Fan an sich und Alien-Fan im besonderen kann ich nur sagen dass mich die Box voll und ganz zufrieden stellt. Es gibt die "normalen" Ausführungen, sowie die Directors-Cut Versionen.
Die Alien-Saga sollte ja eigentlich hinreichend bekannt sein. Meiner Meinung nach hätte sich auch schon als Trilogie abgeschlossen sein können, und nicht mit einem überflüssigen viertem Teil, obwohl gut besetzt, und Alien vs. Predator I/II bis zum unerträglichen ausgeschlachtet werden müssen!
Letztendlich gibt es auch für mich einige Überraschungen hinsichtlich der längeren Versionen. Wie immer bei nachträglich veröffentlichten Langversionen passt die Synchronisation nicht so ganz. Und während der erste Teil ja schon vor Jahren als überarbeitet in den Kinos lief, ist der zweite "Die Rückkehr" als Director-Cut nicht sehenswert, da die gesamte Spannung aus dem Großteil des Mittelstücks herausgenommen wird. Zudem verliert er nicht seine Logik. Aber das eigentliche Ereignis ist die lange Version des dritten (viel gehassten) Teiles. Noch packender, fesselnder! Und auch handwerklich sind teilweise die neuen Szenen perfekt eingebaut und untergebracht. Super! Leider fehlt hier die Einführung von Regiesseur David Fincher. Was sehr schade ist, da alle anderen zu Wort kommen.


Ersatz Fernbedienung der Marke BORNER passend für Grundig TP750C TP750 TP 750 C & TP715 TP 715
Ersatz Fernbedienung der Marke BORNER passend für Grundig TP750C TP750 TP 750 C & TP715 TP 715
Wird angeboten von Helmut Kamm Elektronik
Preis: EUR 7,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geld nicht wert!, 11. Oktober 2010
Nachdem meine Fernbedienung für meinen alten Grundig Fernseher kaputt gegangen war, wollte ich eine einfache, funktionierende Fernbedienung haben. Nur um Programme umzuschalten, die Laustärke zu regulieren, das Gerät an und auszuschalten. Ich weiß: Standby macht man nicht!!!
Nun, leider mußte ich wiederholt feststellen: Billich lohnt nicht. Bei der Fernbedienung scheitert der erste Schritt, startklar machen, schon daran daß sich die Klappe für die Batterien nicht zuverlässig verschliessen läßt. Sie fällt einfach wieder auf. Aber da wir erfindungsreich sind: Feuerzeug nehmen, Plastik warmmachen und Nase des Verschlusses nachbiegen. Daß die Klappe nicht formgerecht schließt und fingernagelbreite Spalte offen läßt wundert nicht weiter...
Da mich das aktuelle Fernsehprogramm ziehmlich kalt läßt, kommt die Bedienung selten zum Einsatz. Aber wenn: Beim drücken des Vidoetextes erscheint meistens nicht der Text sondern irgendein anderer Kanal, meistens die acht. Und beim "Tonausstellen" geht die Glotze gleich ganz aus! Aber Achtung: Dies kann auch beim drücken der Videotexttaste vorkommen!
Reklamiert habe ich das Teil nicht, da es mir bei nicht mal zehn Euro fast lächerlich erscheint. Und es bestätigt den Eingangs erwähnten Satz: Selber Schuld und lieber mehr ausgeben!


SubHuman
SubHuman
Preis: EUR 8,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie kann man da keine fünf Sterne geben?, 1. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: SubHuman (Audio CD)
Das dachte ich mir schon nach dem ersten hören, und ich habe die Scheibe schon einige Zeit! Aber der Reihe nach: Als überzeugter Depechie habe ich mich ja auch mittlerweile über die Soloprojekte Gahan und Gore ausgelassen. Aber Herr Wilder hatte ich gar nicht auf dem Zettel. Bis zum April diesen Jahres. Das Projekt Recoil, jeder der was auf sich hält macht ein "Projekt", brachte nun dann doch eine Best-of heraus (nicht zu Weihnachten) unter dem Titel Selected. Und in diesem Rahmen gab es eine kleine, feine Tour. Unter anderem auch hier in Hamburg in Rahmen der DM Party-for-the-masses in der Kulturkirche Altona. Da ich ein Album von Herrn Wilder schon besaß (Bloodline) und ich wußte dass die Ideen von Recoil und die Mitwirkenden sehr variieren dachte ich mir: "Legste dir das letzte Album zu, damit du wenigsten weißt was auf dich zukommt und mitschnacken kannst." Das mit dem mitschnacken hatte sich erldigt, da die meisten Anwesenden doch nur das Autogramm eines Ex-DM auf ihre Violatorplatte haben wollten. Ich war aber froh, dass Recoil so ziehmlich nichts mit Depeche-Mode zu tun hat.
Also: Man nehme einen erfahrenen Studiotüftler, Produzenten und klassisch ausgebildeten Musiker (Alan Wilder), einen Südstaatensonnengegerbten, auch stimmlich ergrauten, souligen Sänger, Gitarristen und Tastenspieler (Joe Richardson) sowie eine stimmlich filigrane, fast zerbrechlich wirkende Sänger- und Songschreiberin (Carla Trevaskis) und baue dies alles zu 11 Minuten Stücken zusammen. Unter fleißiger Mithilfe von elektronischen sowie akustischen perfekt spielenden Soundgebilden.
Diese auf den ersten Blick sehr wirre Mischung ist so unglaublich und perfekt gelungen, dass man meinen sollte die drei von DM wimmern AW ein wenig hinterher.
Mit "Prey" beginnt Subhuman. Wabernde Synthieschwaden stauen sich auf bis Richardson mit seinem souligen Organ "Deep down in Louisiana" ins Mokro kehlt. Schon diese Stück ist unglaublich, wie der Stilmix zum reagge-angehauchten Drums übergeht. Es geht mal rauf, mal runter, mal hört es auf um wieder anzufangen. Und der Rhytmus zieht sich immer durch, der Fuß wippt die gesamten 8.20 mit. Diese Kombination, auf dem Papier unmachbar. In Musik Einzigartig!
Und wenn man glaubt, dass bei einem so beeindruckenden Opener kommt nicht besser wird schon mit "Allelujah" eines besseren belehrt. Frau Trevaskis haucht ala Jette von Roth mit Schiller ins Mikrofon, wie man es nicht erwartet hätte. Und hier zwängt sich allerdings auch schon der erste und einzige Vergleich zu DM auf. Denn die rythmusgebende Sequenz ist die fast identische wie bei einigen Remixen von "In your room". Wobei diese auch sicherlich, zumindesten teilweise geistiges Eigentum von Alan Wilder sein könnten...
So wechseln die Stilmixe, um sich in der Mitte der Scheibe in dem schier unglaublichen "Intruders" zu vereinigen: Richardson und Trevaskis singen und ergänzen sich auf diesen Elfminuten-Stück mit ihren so gegensätzlichen Stimmen, dass es eine Wonne ist. Und auch instumental bleiben hier keine Wünsche offen. Von Sythieklängen bis hin zum fast jazzig gespieltem Schlagzeug, die gesamte Palette wird einem geboten.
Zu dem Live-Drums eines gewissen Richard Lamp sei noch hinzugefügt: Es mögen sicherlich gut abgemischte Teile sein. Die Krönung gibt es aber bei "99 Years" auf die Ohren. Anspieltipp! Obwohl, das ist wohl das gesamte Album.
So mancher muß sich etwas reinhören. Richardson Stimme ist einmalig und fesselt den Hörer. Die gesamte Umsetztung ist über jeden Zweifel erhaben, die Idee des Anderen hat Herr Wilder hervorragend realisiert und produziert.
Und ich konnte im Freundeskreis diese Album dermaßen publik machen, dass ein Freund mir kürzlich sagte: "Kennst du es, wenn eine bestimmte Scheibe für eine Phase deines Lebens steht? Dies ist so eine!"


Love in the Time of Science
Love in the Time of Science
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 14,25

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einen kleinen wenig zu kitschig, 30. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Love in the Time of Science (Audio CD)
muss ich nach mehrmaligen hören zugeben. Dieses Album hat aber mit dem One-Hit "Dschungle Drum" Gott sei Dank nichts zu tun. So richtig aufmerksam wurde ich zwar nach diesem Klingelton-Hit, aber eher durch die sehr interressante Verbindung keines geringeren als Roland Orzabal, der dieses Album nicht nur produzierte. Sondern auch drei Stücke als Mitkoponist beisteuerte.
Und so oder so ähnlich geht es dann auch gleich mit dem ersten Stück "To be free" los, es könnte glatt einem weiter entwickelten Tears-for-Fears Sound entspringen. Wie übrigens auch "Fingertips". Raffinierte Drums, Keyboards und Programming mischen sich mit detailierter Percussion und akustischer Gitarre. Aber den Vergleich zu TfF will ich nicht überstrapazieren. Es geben sich noch weitere Paralellen auf, die ich mittlerweile von mehreren Leuten gehört habe, die dieses ALbum kennen. Schon bei zweiten Titel "Wednesday Child" kommt es wie es kommen muß: Der Dialekt, ist das nicht Björkisch? Naja, gaaaaanz entfernt. Aber spätestens bei dem wie ich finde sehr kitschigen dritten Titel "Baby Blue" drängt sich der stimmlische Vergleich zu Mocheeba`s Album Big Clam auf.
Und dies soll nicht negativ sein!!! Im Gegenteil! Wundertoll! Die Stücke werden immer besser, sprich weniger, ja kitschig. "Fingertips", direkt danach "Telepathy" und dann "Tuna Fish" bringen eine klasse Abwechslung auf sehr hohem Popmusik Niveau. Die letzten beiden Stücke lassen das leider mit 38 Minuten viel zu kurze Album wieder ein wenig Kuschelrock-mäßig ausklingen. Schade dass die einzelnen Songs mit durchschnittlich weit unter vier Minuten Spieldauer nicht teilweise in die Länge gezogen wurden. Das hätte bei mir den fünften Stern hervorkitzeln können.
Ebenso die fehlenden Texte in dem Booklet, dafür werden wir aber mit den Nahaufnahmen der Interpretin mit wundervollen Sommersprossen entschädigt!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 5, 2016 11:19 PM MEST


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5