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Rezensionen verfasst von
Dr. Jochen Heistermann "jochenheistermann" (Friedrichshafen)

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Horizon: Zero Dawn - [PlayStation 4]
Horizon: Zero Dawn - [PlayStation 4]
Preis: EUR 59,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Spielerfahrung!, 11. April 2017
„Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von Jedem“, kalauerte Karl Valentin und in diesem Sinne könnte ich mir mein Review eigentlich sparen. Aber ich konzentriere mich auf einige Aspekte des Spiels und versuche so doch einen Mehrwert für den Leser zu generieren.

Horizon ist ein Multi-Genre-Spiel, mit Aspekten von Action, Rollenspiel, Adventure, Geschicklichkeit und das alles in einer Open-World-Umgebung. Alle diese Aspekte sind eher einfach ausgestaltet, so sind die Rätsel simpel, das Klettern fällt leicht und die Vergabe der Fähigkeitspunkte ist kein Hexenwerk. Das motiviert natürlich und macht Spaß.

Ich habe schon viele Open-World Welten erlebt, aber meist nur notgedrungen die Nebenaufgaben gemacht. In GTA5 habe ich sogar nur die Hauptquest durchgespielt. Mein Lieblingsspiel Witcher 3 lädt auch zu Alchemie und Crafting ein, aber mir macht das keinen Spaß und so braue ich nur die notwendigen Tränke.

Horizon integriert dagegen einfach open world ins Spiel. Ich muss immer Ressourcen sammeln, um Munition zu haben und Verbesserungen der Ausrüstung herzustellen. Das Sammeln in der open world ist sogar spannend, denn die Kämpfe mit den Tieren sind sehr spannend gemacht. Wildtiere sind zB scheu und da muss sich Eloy heranpirschen, große Gegner sind zu stark und es empfiehlt sich das Stellen einer Falle und Heranlocken des Monsters.

Gut gefällt mir das Räumen von Banditencamps. Hier erledige ich Wachtposten aus der Entfernung, umschleiche das Camp und erlege weitere Gegner, locke einige in einen Hinterhalt und schlage mit dem Rest eine offene Schlacht. Ich kenne kein Spiel, wo das soviel Spaß macht. Mit dem Erbeuteten stelle ich dann weitere Ausrüstung her.

Die Quests sind abwechslungsreich und unterhaltsam und auf dem Weg zum Ziel ist es ratsam Ressourcen aufzustocken und Wildtiere zu erlegen. Ich finde am besten, dass man sowohl Fernkämpfer ist wie Nahkämpfer und immer taktisch vorgehen muss.

Zum Spielablauf ist ansonsten alles gesagt. Die Grafik ist wunderbar, die Spielwelt toll, die Hauptstory samt Nebenquests umfangreich und das Gameplay variabel. Für mich ist Horizon: Zero Dawn ein rundum gelungenes Spiel.


F1 2016 Limited Edition
F1 2016 Limited Edition
Preis: EUR 39,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Rennspiel mit Balance Problemen, 26. März 2017
Rezension bezieht sich auf: F1 2016 Limited Edition (Computerspiel)
Ich spiele seit 1991 Formel 1 Simulationen auf Computern, damals das geniale Grand Prix von Geoff Crammond. Die Codemasters Spiele fand ich nicht schlecht, aber nach 2013 habe ich keins mehr gekauft bis vor einigen Monaten, wo ich mir F1 2016 besorgte.

Dieses Spiel macht viel richtig und wenig falsch. Ich spiele den Karriere Modus und der ist gut gemacht. Das Rennwochenende wird mit der Vorstellung der Rennstrecke immer motivierend eingeläutet, im Training gibt es einige Aufgaben, die Punkte bringen, welche man zur Verbesserung seines Autos einsetzen kann. Dadurch werden die Trainingsessions motivierender. Qualifying ist spannend, aber etwas frustrierend, denn die Gegner sind dort sehr stark. Ich schneide auf mittlerem Level oft recht schwach ab. Im Rennen sieht das allerdings anders aus, so war ich zB in Hockenheim 17. im Qualifying und habe dann das Rennen locker gewonnen ohne meine Auto anders einzustellen. Hier stimmt die Balance nicht.

Die Rennen sind sehr schön simuliert, da das Fahrmodell passt. Grossartig wird es bei Wetterwechsel. Wenn die Strecke langsam nass wird oder abtrocknet fährt sich jede Kurve anders und diese Simulation ist schlichtweg genial. Hier ist aber die Balance nicht gut, die Computergegner fahren im Regen viel langsamer als ich und so gewinne ich sämtliche Regenrennen.

Die Gegner fahren gut, aber rasen mit oft direkt ins Heck. Das passiert besonders auf Geraden, wo man wirklich genug Platz hat und das in der Mitte der Geraden und nicht beim Anbremsen auf Kurven. Ich verzichte auf fast alle Fahrhilfen, da ich mit Lenkrad fahre gibt das ein tolles Fahrgefühl. Spritmenge und Abnutzung der Reifen bei den Gegnern scheinen auch zu wirken, denn auch diese werden langsamer mit abgefahrenen Reifen.

Auf mittlerem Level wurde ich klar Weltmeister. Einen Level höher fahre ich ziemlich hinterher, also stelle ich jetzt vor jedem Rennen die Schwierigkeit ein. Auf Stadtkursen fahre ich sogar auf "Einfach", da ich dort ansonsten immer Letzter werde. Auf schnellen Kursen gehe ich auf den zweithöchsten Level. Hier sieht man, dass das Spiel schlecht balanciert ist, im Qualifying ist der Gegner zu stark und auf Stadtkursen auch, im Rennen ist er weit schwächer und bei Regen bis zu vier Sekunden langsamer pro Runde als ich.

Sehr gut ist diesmal die Wiederholungsfunktion geworden. Ich fahre mindestens die halbe Renndistanz und ohne Unfall geht das nie. Die Rückspulfunktion geht knapp 15 Sekunden zurück und beim Sehen der Wiederholung lässt mich ein einziger Tastendruck wieder einsteigen. Damit kann man Unfälle wieder rückgängig machen und muss auch nie zwischenspeichern.

Das Menu während der Fahrt ist auch übersichtlicher als vorher. Ich kann dort den Spritverbrauch verändern, auswählen welche Reifen ich an der Box möchte und vieles mehr.

Sehr nervig sind die Pacecar Phasen. Die Anweisungen sind oft unklar, so dass es Strafen hagelt für mich. Ich kenne natürlich das Reglement, aber bis die Wagen hinter dem Pacecar aufgereiht sind erwartet der Computer entweder mehr oder weniger Tempo von mir.

Technisch macht F1 2016 keinen guten Eindruck. Project Cars läuft flüssiger und sieht weit besser aus, bis Weihnachten stürzte das Spiel auch ab, wenn die Auflösung höher als 1260x720 war. Jetzt kann ich 1900x1080 spielen.

Vier Sterne passen aus meiner Sicht. F1 2016 ist ein gutes Spiel mit technischen Schwächen und Balancing Problemen. Den Multiplayer Modus spiele ich nicht.


Hören mit Begeisterung: Ein Weg zum aktiven Musik-Erleben. Ausgabe mit 2 CDs.
Hören mit Begeisterung: Ein Weg zum aktiven Musik-Erleben. Ausgabe mit 2 CDs.
von Stefan Schaub
  Taschenbuch
Preis: EUR 33,00

5.0 von 5 Sternen Sehr gute Idee zum Verstehen von Musik!, 19. März 2017
Das Buch "Hören mit Begeisterung" bietet 2 CDs voll mit klassischen Stücken und im Buch beschreibt der Autor das Gehörte. Die Stücke sind 5 - 30 Minuten lang und gehören zu den eher bekannten klassischen Stücken. Stefan Schaub widmet jedem Stück ein Kapitel seines Buches. Zuerst wird das Werk des Komponisten beschrieben und dann das zu hörende Musikstück detailliert dargestellt. Das geschieht, indem auf Besonderheiten hingewiesen wird mit jeweiliger Angabe, wann man diese hört. Dadurch bekommt der Hörer mitgeteilt, wann er worauf seine Aufmerksamkeit richten sollte. Ich habe alle Stücke mehrfach gehört und mit den Erläuterungen von Schaub kenne ich nun die Themen und höre, wie der Komponist diese ausführt. Der Klanggenuss wird dadurch massiv gesteigert.

Ohne Vorkenntnisse ist das Buch allerdings kaum zu meistern. Wer nicht weiß was Tonika und Dominante sind und wer keine Noten lesen kann, dem wird das Buch nichts bringen. Ich selber komponiere zum Zeitvertreib auf Amateurniveau (Richtung Rock und Blues) und nehme nun Anregungen mit für eigene Arbeiten im Stile des Progessive Rock. Man merkt, dass Pink Floyd oder Emerson, Lake and Palmer wohl auch die Klassiker der Musik studiert haben.

Der Stil des Autors ist klar und präzise. Er bringt auf den Punkt, was er sagen will. Wer lockere Unterhaltung sucht wird nicht fündig. Ich vermisse eine Prise Humor, denn die Darstellung ist reichlich trocken, aber wir haben es hier mit einem Sachbuch zu tun.

Ich würde mir wünschen, dass es mehr solcher erklärender Werke gibt! Die fünf Sterne vergebe ich wohlwollend, weil das Buch einen neuen Weg geht und das Liebe zum Detail umgesetzt wurde. Der Autor ist sicher kein Schriftsteller und vielleicht wäre es besser gewesen, eine zweite Person mit mehr Schreibtalent hätte ihn unterstützt.


Gegen den Hass
Gegen den Hass
von Carolin Emcke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

69 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Hass einer Autorin, 28. Januar 2017
Rezension bezieht sich auf: Gegen den Hass (Gebundene Ausgabe)
Das Wort „Hass“ als besonders negative Emotion benutze ich selber so gut wie nicht, da weniger extreme Begriffe meist ausreichen, denn es gibt vieles, was ich ablehne oder nicht mag, ohne es zu hassen.

Aber Carolin Emcke schreibt über den Hass und spezifiziert, von wem der Hass ausgeht und gegen wen er gerichtet ist. Beispiele gibt es genug und Opfer sind stets Minderheiten wie Flüchtlinge, Schwule, Lesben oder Muslime. Täter sind einheimische Deutsche, die durch dieses „Hassen“ als politisch rechts verortet werden.

Frau Emcke hat Aufsehen erregt mit dem Buch und den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhalten. Frieden sehe ich zwar nicht in ihren Worten, aber ihre Qualitäten als Autorin sind ausgezeichnet. Sie schreibt deutlich und klar, dabei stets auf hohem literarischen Niveau, was bei modernen Autoren selten ist, aber bei mir auf Gegenliebe stößt.

In letzter Zeit gab es genug Gewalttaten in Deutschland, die als Hassverbrechen bezeichnet werden könnten. Um Emckes Thesen bzgl. Opfern und Tätern zu prüfen, will ich sehen, inwieweit die von ihr genannten Personengruppen betroffen waren und liste einige Fälle, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.

Silvester 2015/16: Opfer Frauen, die sich am Bahnhof Köln aufhielten, Täter ca. 2000 junge muslimische Migranten

Seit 9/2015: Opfer: mehr als 50 ermordete Flüchtlinge in Deutschland; Täter ausnahmslos männliche Mitbewohner in Asylunterkünften

Seit 2016 terroristische Angriffe: Opfer: zufällig anwesende Personen, Täter: junge Migranten

Seit 2015: Opfer: Übergriffe in Schwimmbädern auf Kinder und junge Frauen; Täter: Gruppen junge Migranten (Männer)

Seit 2015: Gruppenvergewaltigungen (bekanntester Fall in Hamburg, wo eine 14jährige nach der Tat sogar einfach in der Kälte ausgesetzt wurde) : Opfer: junge Frauen

Seit 2015 wahllose Messerangriffe: Opfer: zufällig anwesende Passanten; Täter: junge Migranten oder unbekannte Täter: (in einem Fall sogar eine Frau)

Liest man Frau Emckes Buch, dann kommen von diesen furchtbaren Gewalttaten, die sich immer gegen Zufallsopfer und Schwächere richten, einfach keine vor. Dabei ist es gerade die neue Dimension dieser „Hassverbrechen“, die Deutschland so erschüttert.

Frau Emcke bleibt sich selber treu und verortet die Opfer in den Minderheiten (die in meinen Beispielen als Täter sehr präsent sind) und Täter sind in jedem Fall deutsche Bürger. Frau Emcke unterstellt diesen Hass und subsumiert in dem Begriff des Hasses auch Vorsicht, Erfahrung, Vorurteile und diverse Formen von Abwehrverhalten.

Ich habe gehofft, dass Frau Emcke in ihrem Buch aus ihrem Weltbild ausbrechen könnte und einfach durch schlichte Analyse aktueller Gewalttaten ihr Bild von Tätern und Opfern überdenken könnte. Das Gegenteil ist der Fall, sie hat jüngst gefordert, dass man Trump seinen Sohn wegnehmen solle als Strafe für dessen Auftritte.

Frau Emcke hasst selber mit Inbrunst und Leidenschaft. Wenn sie deutsche Bürger beschreibt, dann schwingt dieser Hass in jedem Satz mit, was mir fast schon physisch weh tut. Man nennt dieses Phänomen Projektion, nämlich eigene Gefühle auf andere Menschen zu übertragen.

Ihr Buch ist dennoch lesenswert, weil dem Leser bewusst wird, wie fatal eine engstirnige Weltsicht gepaart mit politischer Korrektheit und der Projektion der eigenen Gefühle auf andere ist. Dafür und für den souveränen Stil gebe ich die zwei Sterne.

Ich hoffe, dass Frau Emcke niemals Macht über andere Menschen bekommt, wie man am Beispiel der Kindeswegnahme als gewünschte Strafe sieht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 26, 2017 12:41 PM CET


Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Limited Edition (inkl. Definitive Edition) [PlayStation 4]
Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Limited Edition (inkl. Definitive Edition) [PlayStation 4]

69 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes besser gemacht!, 11. November 2016
Ich habe Dishonored 2 bereits etwas eher bekommen und konnte so ziemlich ausführlich spielen. Den 2012 erschienenen ersten Teil habe ich mehrfach inkl. der Erweiterungen durchgespielt, für mich eines der besten Spiele der letzten Jahre.

Dishonored 2 spielt sich ein wenig wie Dishonored 1.5. Es ist im Grunde mehr vom Gleichen, also erforschen der herrlich designten Levels, Finden der Runen und anderer Schätze und Bewältigen der Kämpfe mit Gewalt oder Schleichen.

Grafik und Spielwelt:
Das Spiel sieht gut aus, aber hält in keiner Weise mit Uncharted 4 oder Witcher 3 mit. Die Grafik ist nicht so gestochen scharf, wirkt manchmal verwaschen, die Bewegungen der Protagonisten sind oft eckig. Im Kontrast dazu steht der Einfallsreichtum der Spielwelt. Dishonored hat einen ganz eigenen Stil und jedes Objekt ist liebevoll gestaltet. Mir macht es Spaß die Bilder zu betrachten oder einfach die Räume anzuschauen.

Am Anfang befindet man sich in einem schön designten Haus, danach geht es in die Stadt Karnaca, die sehr groß ist und wo man viel entdecken kann, was auch Spaß macht.

Gameplay:
Die beiden Hauptfiguren können mit konventionellen Waffen kämpfen wie Messer, Pistole oder Schwert, aber erhalten nach und nach immer mächtigere Zauber. Diese werden verstärkt durch Runen, die man in den Levels finden und die man sammeln sollte.

Ich habe den ersten Teil sowohl kämpfend als auch schleichend durchgespielt. Diesmal muss man nach einigen Spielminuten die Entscheidung treffen, ob man als Corvo oder Emily spielt. Corvo spielt sich sehr traditionell, ist stark im Kampf und kann mit seinen Zaubern brillieren. Besonders „blink“ ist wieder sehr mächtig, denn Corvo teleportiert sich damit an einen beliebigen Punkt und da die Steuerung sehr flüssig von der Hand geht kann man mit Blink und schnellen Schwertangriffen die Gegner schnell besiegen.

Emily ist komplett aufs Schleichen geskillt. Sie kann sich unsichtbar machen, Gegner zu sich heranziehen und auch Gegner mit einem Zauber aneinanderketten, wobei ein Schlag gegen einen Gegner dann alle trifft. Mir macht das Spielen mit ihr mehr Spaß, aber es ist auch anspruchsvoller. Ich brauchte für den zweiten Level (die Stadt Karnaca) mit Emily knapp doppelt so lange wie mit Corvo, weil das Schleichen wesentlich mehr Feinarbeit und Geduld erfordert.

Story und Handlung:
Es gibt eine Hauptstory, die mich aber nicht fesselt. Jede Mission hat Haupt- und Nebenziele, dazu die Runen, die zu finden sind. Ich verfolge die Missionen und sammle alle Runen ein, aber nicht das Geld und die Artefakte. Die Story spielt sich für Corvo und Emily identisch, nur die Problemlösung ist völlig anders.

Umfang:
Das erste Spiel hatte neun Level, wobei durch zwei Erweiterungen nochmal je drei dazukamen. Ich habe mit Corvo einige Level gespielt, mit Emily hänge ich etwas nach, aber meine Spielzeit ist bereits deutlich über 10 Stunden. In Previews war zu lesen, dass das Spiel mehr Level hat als der erste Teil und diese Level umfangreicher ausfallen. Letzteres kann ich bestätigen, die Stadt Karnaca bietet viel zu erforschen, dass der Spielfortschritt sehr langsam ist, weil es so viel zu tun gibt.

Schwierigkeitsgrad:
Ich spiele auf Schwierigkeit „Normal“, was für Corvo problemlos läuft und mit Emily gut machbar ist. Ich bin aber kein guter Actionspieler, zB Metal Gear Solid 5 habe ich frustriert aufgegeben. Die höheren Schwierigkeitsgrade machen mir Probleme (es gibt noch zwei über Normal und einen darunter), da das Blocken der Angriffe dann nicht mehr so einfach klappt.

Die Wachen sind viel aufmerksamer geworden und entdecken mich eher. Bei Corvo ist das okay, da ich dann eben kämpfe, Emily stirbt leider reichlich oft, da ich die Zauber nicht so schnell aktiviert bekomme, wie es sein müsste.

Für Profis mag Dishonored 2 zu einfach sein, für mich ist es gut machbar und auf höherer Schwierigkeit sehr herausfordernd.

Wertung:
Die perfekten fünf Sterne sind meiner Begeisterung für die Welt und das Gameplay von Dishonored geschuldet und zeigen meine subjektive Wertung. Objektiv gesehen ist die Grafik nicht Spitze und es gibt immergleiche Gegner, die im Kampf wenig variabel agieren.

Bugs hatte ich bisher keine, das Spiel läuft flüssig und spielt sich auch sehr angenehm. Man kann jederzeit speichern und wieder laden, was mit Emily notwendig ist und hat eine großartige Spielwelt zu erkunden. Für mich sind 2016 nur die Addons zu Witcher 3 besser gewesen als Dishonored 2. Ich bin bisher hochzufrieden und sehe meine Erwartungen erfüllt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2016 3:19 PM CET


Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Day One Edition [PlayStation 4]
Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Day One Edition [PlayStation 4]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 34,99

33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes besser gemacht!, 11. November 2016
Ich habe Dishonored 2 bereits etwas eher bekommen und konnte so ziemlich ausführlich spielen. Den 2012 erschienenen ersten Teil habe ich mehrfach inkl. der Erweiterungen durchgespielt, für mich eines der besten Spiele der letzten Jahre.

Dishonored 2 spielt sich ein wenig wie Dishonored 1.5. Es ist im Grunde mehr vom Gleichen, also erforschen der herrlich designten Levels, Finden der Runen und anderer Schätze und Bewältigen der Kämpfe mit Gewalt oder Schleichen.

Grafik und Spielwelt:
Das Spiel sieht gut aus, aber hält in keiner Weise mit Uncharted 4 oder Witcher 3 mit. Die Grafik ist nicht so gestochen scharf, wirkt manchmal verwaschen, die Bewegungen der Protagonisten sind oft eckig. Im Kontrast dazu steht der Einfallsreichtum der Spielwelt. Dishonored hat einen ganz eigenen Stil und jedes Objekt ist liebevoll gestaltet. Mir macht es Spaß die Bilder zu betrachten oder einfach die Räume anzuschauen.

Am Anfang befindet man sich in einem schön designten Haus, danach geht es in die Stadt Karnaca, die sehr groß ist und wo man viel entdecken kann, was auch Spaß macht.

Gameplay:
Die beiden Hauptfiguren können mit konventionellen Waffen kämpfen wie Messer, Pistole oder Schwert, aber erhalten nach und nach immer mächtigere Zauber. Diese werden verstärkt durch Runen, die man in den Levels finden und die man sammeln sollte.

Ich habe den ersten Teil sowohl kämpfend als auch schleichend durchgespielt. Diesmal muss man nach einigen Spielminuten die Entscheidung treffen, ob man als Corvo oder Emily spielt. Corvo spielt sich sehr traditionell, ist stark im Kampf und kann mit seinen Zaubern brillieren. Besonders „blink“ ist wieder sehr mächtig, denn Corvo teleportiert sich damit an einen beliebigen Punkt und da die Steuerung sehr flüssig von der Hand geht kann man mit Blink und schnellen Schwertangriffen die Gegner schnell besiegen.

Emily ist komplett aufs Schleichen geskillt. Sie kann sich unsichtbar machen, Gegner zu sich heranziehen und auch Gegner mit einem Zauber aneinanderketten, wobei ein Schlag gegen einen Gegner dann alle trifft. Mir macht das Spielen mit ihr mehr Spaß, aber es ist auch anspruchsvoller. Ich brauchte für den zweiten Level (die Stadt Karnaca) mit Emily knapp doppelt so lange wie mit Corvo, weil das Schleichen wesentlich mehr Feinarbeit und Geduld erfordert.

Story und Handlung:
Es gibt eine Hauptstory, die mich aber nicht fesselt. Jede Mission hat Haupt- und Nebenziele, dazu die Runen, die zu finden sind. Ich verfolge die Missionen und sammle alle Runen ein, aber nicht das Geld und die Artefakte. Die Story spielt sich für Corvo und Emily identisch, nur die Problemlösung ist völlig anders.

Umfang:
Das erste Spiel hatte neun Level, wobei durch zwei Erweiterungen nochmal je drei dazukamen. Ich habe mit Corvo einige Level gespielt, mit Emily hänge ich etwas nach, aber meine Spielzeit ist bereits deutlich über 10 Stunden. In Previews war zu lesen, dass das Spiel mehr Level hat als der erste Teil und diese Level umfangreicher ausfallen. Letzteres kann ich bestätigen, die Stadt Karnaca bietet viel zu erforschen, dass der Spielfortschritt sehr langsam ist, weil es so viel zu tun gibt.

Schwierigkeitsgrad:
Ich spiele auf Schwierigkeit „Normal“, was für Corvo problemlos läuft und mit Emily gut machbar ist. Ich bin aber kein guter Actionspieler, zB Metal Gear Solid 5 habe ich frustriert aufgegeben. Die höheren Schwierigkeitsgrade machen mir Probleme (es gibt noch zwei über Normal und einen darunter), da das Blocken der Angriffe dann nicht mehr so einfach klappt.

Die Wachen sind viel aufmerksamer geworden und entdecken mich eher. Bei Corvo ist das okay, da ich dann eben kämpfe, Emily stirbt leider reichlich oft, da ich die Zauber nicht so schnell aktiviert bekomme, wie es sein müsste.

Für Profis mag Dishonored 2 zu einfach sein, für mich ist es gut machbar und auf höherer Schwierigkeit sehr herausfordernd.

Wertung:
Die perfekten fünf Sterne sind meiner Begeisterung für die Welt und das Gameplay von Dishonored geschuldet und zeigen meine subjektive Wertung. Objektiv gesehen ist die Grafik nicht Spitze und es gibt immergleiche Gegner, die im Kampf wenig variabel agieren.

Bugs hatte ich bisher keine, das Spiel läuft flüssig und spielt sich auch sehr angenehm. Man kann jederzeit speichern und wieder laden, was mit Emily notwendig ist und hat eine großartige Spielwelt zu erkunden. Für mich sind 2016 nur die Addons zu Witcher 3 besser gewesen als Dishonored 2. Ich bin bisher hochzufrieden und sehe meine Erwartungen erfüllt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 15, 2016 12:13 PM CET


Was Angela Merkel in der Flüchtlingskrise richtig macht
Was Angela Merkel in der Flüchtlingskrise richtig macht
von Prof. Lüchtling
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das perfekte Buch!, 21. Oktober 2016
Dieses Buch zeigt in strenger und logischer Konsequenz auf, was Merkel in der Flüchtlingskrise richtig macht. Es wird nicht relativiert, gemäkelt und gedeutet, hier gibt es Klartext!

Kritiker könnten sagen, dass es auch fragwürdige Entscheidungen der Kanzlerin gibt, aber Prof. Lüchtling wischt das vom Tisch, indem er nur das Postive zeigt, meckern können AFD, Pegida und ewiggestrige Unverbesserliche.

"Deutschland ist bunt!", jubelt die linke Szene und dieses Buch irritiert etwas durch die weißen Seiten. Das liegt an der Vollkommenheit der Kanzlerin. Das Sonnenlicht erscheint auch weiß, da es alle Farben enthält, dieses Buch ist weiß, da es perfekt ist.

5 Sterne sind zu wenig, man sollte einen 6. Stern vergeben dürfen.


Die bewegliche Stadt: Auf der Suche nach Friedrichshafens Gesicht
Die bewegliche Stadt: Auf der Suche nach Friedrichshafens Gesicht
von Stadt Friedrichshafen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

4.0 von 5 Sternen Guter Überblick mit einigen Schwächen, 15. Oktober 2016
Ich bin 2014 von München nach Friedrichshafen gezogen und da das Wetter gut mitgespielt hat konnte ich viel Zeit draußen verbringen. Friedrichshafen ist gänzlich anders gestaltet als die alten Städte am Bodensee und ich fand das unerklärlich. Zum besseren Verständnis hilft mir das vorliegende Buch.

Das Buch gliedert sich in Themenschwerpunkte wie "Verkehr und Lage", "Wohnen und Leben" oder "Zukunft und Chance" und beschreibt wie Friedrichshafen sich in seinen 200 Jahren Stadtgeschichte entwickelt hat. Die Stadt ist geprägt von großen Firmen, die im Hinterland Standorte haben und einer schönen Uferzone am Bodensee.

Mir gefällt Friedrichshafen so wie es ist sogar besser als die klassischen Touristenstädte, die im Winter arg verwaist wirken, aber die Vielfalt innerhalb der Architektur überrascht mich schon. Hintergrund ist natürlich, dass Friedrichshafen im Krieg als einzige Bodenseestadt massiv zerstört wurde.

Das Buch erklärt sehr gut, wie Architekten das Gesicht der Stadt geplant haben und wie das umgesetzt wurde, aber es wurden immer wieder neue Ansätze probiert, so dass es ein wenig zusammengewürfelt wirkt. Die Friedrichstrasse (in der ich das Glück habe wohnen zu dürfen) entfaltet aufgrund des Autoverkehrs und der langweiligen Geschäfte überhaupt keinen Charme - aber nach Lektüre des Buches weiß ich wenigstens warum das so ist!

Kritik gibt es auch an dem Buch: es ist ungewöhnlich groß und das ist zwar gut für die Bebilderung, aber man hat den Text in jeweils drei Spalten pro Seite angeordnet. Es gibt wenig Ermüdenderes, als solch eine Textwüste zu lesen. Ich kenne das nur von wissenschaftlichen Veröffentlichungen her, die aber meist sowieso keine Rücksicht auf die Belange des Lesers nehmen. Da die Texte sehr sachlich und trocken sind muss man sich beim Lesen mehr konzentrieren als bei anderen Sachbüchern.

Die Kapitel wurden offenbar in Workshops erarbeitet und von jeweils anderen Autoren geschrieben, was in unterschiedlichen Schreibstilen zum Ausdruck kommt. Dieser Wechsel des Stils fällt stark auf, da manche Kapitel deutlich wortgewandter sind als andere. Hier hätten weniger Autoren mehr bewirkt, denn bei insgesamt 168 Seiten kann man das Ganze einheitlicher gestalten. Aber das Buch ist eben auch so ein bisschen wie Friedrichtshafen selbst.

Die vier Sterne sind recht hoch gegriffen und meinem Wohlwollen geschuldet Menschen zu animieren, dem Buch eine Chance zu geben. Mir hat es viel Wissen vermittelt und Anknüpfungspunkte, wo ich mich vertiefen kann in die Stadtgeschichte. Man hätte vieles besser machen können, aber als Einstieg taugt es mir und Leser mit Interesse an Friedrichshafen machen sicher nichts falsch mit der Lektüre des vorliegenden Werkes.


Exodus - Götter und Könige [Blu-ray]
Exodus - Götter und Könige [Blu-ray]
DVD ~ Indira Varma
Preis: EUR 7,79

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moderner Monumentalfilm der besseren Art!, 11. Oktober 2016
Als Kind habe ich gern die sogenannten Sandalenfilme gesehen, wobei mich der Pathos inzwischen abstößt. Bibelverfilmungen haben leider oft genau diese pathetische Art. Exodus macht da eine rühmliche Ausnahme, es erzählt die Geschichte von Moses und dem Auszug der Israelis aus der ägyptischen Knechtschaft wie eine ganz normale Geschichte.

Ich habe den Film in 3D auf einem 65 Zoll TV gesehen und die Bilder waren beeindruckend. Tolle Aufnahmen der ägyptischen Welt, sehr viel Sorgfalt bei den Kostümen und dann aufwendige Trickeffekte wie bei der Darstellung der biblischen Plagen. Das lohnt sich anzuschauen und ist beste Unterhaltung.

Die Handlung selber ist simpel und es gibt wenige Protagonisten mit klarem Charakter. Schauspielerisch ist das wenig anspruchsvoll, aber die Darsteller machen das Beste daraus und überzeugen in ihrem Spiel.

Ich gebe fünf Sterne für beste Unterhaltung, allerdings möchte ich anmerken, dass es sich nicht um einen Film handelt, der mir lange im Gedächtnis bleiben wird, dafür ist die Geschichte zu bekannt und der Verlauf zu vorhersehbar. Wer einfach mal 2,5 Stunden tolle Unterhaltung in 3D sehen will, der sollte sich den Film anschauen.


Simply Blues Guitar: Bluesgitarre lernen in 12 Songs. Gitarre / E-Gitarre. Ausgabe mit CD.
Simply Blues Guitar: Bluesgitarre lernen in 12 Songs. Gitarre / E-Gitarre. Ausgabe mit CD.
von Achim Göres
  Musiknoten
Preis: EUR 21,50

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Konzept mit handwerklichen Schwächen!, 2. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Achim Göres stellt zwölf Blues-Songs vor, die er in seine Einzelteile zerlegt. Man bekommt Intro, Bluesschema, Ending und einige Besonderheiten (Riffs, Licks, etc.) einzeln präsentiert und auf der beigefügten DVD kann man sich diese kurzen Stücke anhören. Pro Blues sind im Schnitt 10-15 solche Passagen vertont. Am Ende wird der gesamte Song gespielt und gesungen und wenn man ihn beherrscht kann man mitspielen. Wie gesagt mag ich das Konzept und habe mein Blues-Repertoire erweitern können.
Bei der DVD ist es leider so, dass die Stücke auf der DVD nicht so angeordnet sind wie im Buch. Also z. B. Stück Nr. 1 kommt eben nicht als erstes auf der DVD, sondern das Ganze ist anders sortiert. Damit ist es ausgesprochen lästig, die Stücke zu finden. Ich habe schon Hunderte von CDs im Laufwerk gehabt, aber dieses Problem kam das erste Mal.
Dann fehlen bei den Stücken die Soli. Klar sind die schwieriger als der Rest, aber man könnte sicher den Solopart zumindest aufschreiben und die schwierigsten Passagen erklären. Ist aber nicht passiert, was mir unverständlich ist.
Die Auswahl der Stücke gefällt mir gut. Es geht los mit „Before you accuse me“, „Sweet home Chicago“ und „Crossroads“. Dann folgt ein Stück namens “Messing with the moon”, welches krass abfällt gegen die Klassiker. Der Song ist langweilig, ohne Höhepunkte und bringt auch technisch nichts Besonderes. Grund ist, dass der Autor sich bemüßigt gefühlt hat auch eigene Songs beizusteuern und das ist ein solcher. Mir wäre es lieber gewesen er hätte statt dessen einen weiteren Klassiker gebracht, Auswahl wäre genug da gewesen. Vergleichbar wäre, wenn jemand einen Gedichtband mit Klassikern herausbringt und zwischen Goethe und Schiller ein eigenes Werk einstreuen würde. Im Grunde wirklich skurril, zumal es nicht bei einem Werk bleibt, welches Göres präsentiert, sondern er bringt mehrere eigene Stücke, die alle schlecht klingen.
Achim Göres spielt hervorragend Gitarre, aber hat kein Talent zum Singen. Er hätte für sein Buch einfach jemand anders singen lassen können, was als Musiker sicher kein Problem gewesen wäre, da jemanden zu finden. Hat er aber nicht und seine Stimme nervt, er hält auch die Töne nicht, so kommen zur Stimmlage auch noch falsche Töne hinzu. Ich habe das auch anderen Leuten vorgespielt, die den Gesang auch nicht ertragen konnten.
Das Buch ist handwerklich gut gemacht, ich kann kaum Fehler finden und übersichtlich gestaltet ist es auch. Die Idee mit den zwölf in Teilen präsentierten Songs gefällt mir ebenfalls, in der Umsetzung gibt es aber Schwächen, die schwer zu tolerieren sind.


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