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Beiträge von Jörg Hoewner
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Rezensionen verfasst von
Jörg Hoewner "Jörg Hoewner (Moderne Unternehmenskommunikation)" (Düsseldorf)
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Strategische Onlinekommunikation: Theoretische Konzepte und empirische Befunde (German Edition)
Strategische Onlinekommunikation: Theoretische Konzepte und empirische Befunde (German Edition)
von Olaf Hoffjann
  Taschenbuch
Preis: EUR 39,99

5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Online-PRler, 16. September 2016
Im von Pleil / Hoffjann herausgegebenen Beitragsband kann man über 14 Beiträge sein Theoriewissen bezüglich Onlinekommunikation / Online-PR / PR aktualisieren bzw. auf den neuen Stand halten.

Im Buch werden drei Themenschwerpunkte gesetzt: Dialog, Risiko und Innovation, wobei die Teilüberschriften „Überschätzter Dialog“, „Überschätztes Risiko“ und „Überschätzte Innovationskraft“ eigentlich schon die Kernaussagen der einzelnen Beiträge zusammenfassen.

In „Überschätzter Dialog“ wird aufgezeichnet, wie Dialog als Zweck von Onlinekommunikation von Organisationen als Anspruchshaltung formuliert, aber nur selten eingelöst wird: Meist scheitert der Dialog daran, dass die von Organisationen ausgesendeten Signale bzw. Kommunikationsofferten eher informativ / monologisch ausgerichtet sind und daher wenig Anlass zu Dialog liefern.

In „Überschätztes Risiko“ wird auf die Shitstorm-Problematik eingegangen, bzw. den Shitstorm als wahrgenommenes Risiko. In den beiden Beiträgen werden tatsächlich empirische Befunde beigetragen, die die Risikowahrnehmung in Bezug auf Resonanzeffekte oder „Digital Spillover“-Effekte (Diffusion in die Massenmedien) stützen. Offen bleibt jedoch, inwieweit wirklich ein nachhaltiger Imageschaden oder gar ökonomischer Schaden verursacht.

Neu für mich, war, dass der Begriff „Shitstorm“ in diesem Zusammenhang – ähnlich wie der Begriff „Handy“ – ein rein deutsches Konstrukt ist (bzw. von Sascha Lobo geprägt sein soll). In den USA wäre man vom Begriff eher konsterniert, der analoge Begriff hier heißt „Online Firestorm“. ;-)

In „Überschätzte Innovationskraft“ wird auf die Diffusion von Social Media-Innovationen in Organisationen eingegangen: Inwieweit wird deren Einführung strategisch und systematisch angegangen wird.

Mein persönliches Highlight ist in Teil 1 (Theoretische Perspektiven) der Beitrag von Peter Winkler „Wider die reine Netzwerkrhetorik – Pladoyer für eine netzwerksoziologisch orientierte Online-PR“. Persönliches Highlight deswegen, weil der Beitrag aktuelle Ansätze aus der Netzwerksoziologie (White, Fuhse – beides für mich relativ neu) in Bezug zur Online-PR setzt. Und deswegen, weil er die sich aus dem Netzwerkgedanken für das Kommunikationsmanagement ergebenden Fragen bzw. Thesen zusammenfasst.


Digital Storytelling. Spannende Geschichten für interne Kommunikation, Werbung und PR (PR Praxis)
Digital Storytelling. Spannende Geschichten für interne Kommunikation, Werbung und PR (PR Praxis)
von Dieter Georg Herbst
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzverdikt: Lesenswert und inspirierend, 31. August 2016
Das Thema „Storytelling“ ist en vogue, gerade in den letzten 2-3 Jahren ist das Angebot an Titel rund um „Digitales Storytelling“, „Storytelling für Unternehmen“, „Storytelling in Werbung und PR“ oder „Visuelles Storytelling“ sprunghaft angestiegen. Man muss nur mal bei Amazon "Storytelling" eingeben.

Insofern erwartet man nicht viel Neues, wenn man das kleine, 160S. umfassende Büchlein in den Händen hält. Komprimiert werden dementsprechend die Basics behandelt: Was macht Geschichten aus? Wie ist ihr Aufbau, wie entwickelt mal eine Geschichte, etc..

Spannender wird es, wenn Herbst und Musiolik auf die Besonderheiten des digitalen Storytelling eingehen. Hier entwickeln sie ein einfaches, aber mächtiges Raster, das einem hilft, strukturiert über das Thema nachzudenken:
- Integration über eine modulare Betrachtung der unterschiedlichen Ebenen, wie Geräte, Plattformen, Anwendungen / Dienste und (Medien-) Objekte
- Verfügbarkeit (räumlich, zeitlich, mengenmässig)
- Vernetzung von Plattformen, von Medien, von Inhalten
- Interaktivität (technik, persönlich, inhaltlich)
- Die Geltungsbereiche des Digital Storytelling („Digital Story Environment“), wie innerhalb von Medienobjekten, medienobjekt-übergreifend, on- und offline bzw. transmedial
- Die Erlebnisaspekte des Digital Storytelling

Inspirierend sind die Erwähnung neuer Ansätze – Themen hierbei sind „Mobile Storytelling“, „Mobysodes“, „Location Based Storytelling“, „Situation based digital storytelling“.

Die beiden Autoren schrecken vor ehrlichen Äußerungen nicht zurück, sie benennen Defizite in der derzeitigen Umsetzungspraxis („langweilig und belanglos“, „nicht zum Alltag passend“). Insgesamt ist das Buch unterhaltsam geschrieben. Persönliche Fotos aus dem Umfeld der Autoren lockern das Bucherlebnis zusätzlich auf.

Insofern ist das Buch für alle zu empfehlen, die sich konzeptionell damit beschäftigen, diese Langeweile aufzubrechen. Ab in den Warenkorb damit.


SEO - Strategie, Taktik und Technik: Online-Marketing mittels effektiver Suchmaschinenoptimierung
SEO - Strategie, Taktik und Technik: Online-Marketing mittels effektiver Suchmaschinenoptimierung
von Andre Alpar
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 49,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzverdikt: Lesenswert, 2. September 2015
Bücher zu SEO gibt es inzwischen en masse. Da das Thema relativ schnelllebig ist, macht es Sinn, sich laufend aktuelle Literatur zum Thema anzuschauen. Relativ neu ist das Buch der drei o.g. Autoren, das im Springer-Verlag (Fachbücher) erschienen ist.

Mir gefällt, dass das Buch einen relativ umfassenden Ansatz wählt, in dem es vertieft auf grundlegende Überlegungen, SEO im Marketing-Mix und SEO-Strategie eingeht - was ich in anderen Werken manchmal vermisse. Daneben werden auf aktuellen Stand Themen wie Onpage und Offpage-Optimierung behandelt, ebenso wie suchmaschinengerechtes Schreiben.

Letzteres wird sehr stark aus einer formalistisch technischen Brille betrachtet, aber das ist schon ganz ok. Am Rande gestreift, werden die SEO-relevanten Aspekte des Content Marketing und Synergien zwischen SEO und SEA. Ganz bewusst wird also nicht erläutert, wie SEA bzw. Content Marketing geplant und betrieben wird, wodurch das Buch nicht übermäßig aufgebläht wird. 500 Seiten reichen ja doch.

Kurzum: Ein guter umfassender Leitfaden zu SEO. Nicht mehr, nicht weniger.


Lean Content Marketing: Groß denken, schlank starten.
Lean Content Marketing: Groß denken, schlank starten.
von Sascha Tobias von Hirschfeld
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komprimiertes Wissen zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Man kann nichts falsch machen., 29. Dezember 2014
Untertitel: Gross denken. Schlank starten.

Kurzverdikt: Lesenswert (auch zum Nachschlagen).

Kurz vor dem Jahreswechsel ergibt sich noch die Zeit für eine kleine Buchbesprechung:

Die B2B-(Content-)Marketing-Experten von Hirschfeld und Josche haben nun ihre Veröffentlichungen auf exploreb2b und ihr Wissen zusammengetragen, um einen "Praxisleitfaden für das Business-to-business-Marketing" bzw. Content Marketing zu veröffentlichen.

Inhaltlich beschäftigen sich die beiden mit den Themen Content-Marketing-Grundverständnis und die unternehmensinternen Voraussetzungen für das Content Marketing, mit der Produktion (Planung, Überblick über die Formate, den Content-Lebenszyklus), der Vermarktung und Distribution, der Rolle von Inhalten im Entscheidungs- und Kaufprozess (z.B. Formateignung abhängig vom jeweiligen Prozessschritt, in dem ein Kunde sich befindet) und damit, wie man Content Marketing organisatorisch auf die Schiene bringt.

Gut gefallen mir die zahlreichen Übersichten, Tabellen und Checklisten. Dass es aktuell hinsichtlich der zur Verfügung stellen Werkzeuge und Plattformen ist (wo findet man sonst was über den Marketing-Einsatz von "Vine"?) und besonders, dass es alle relevanten Felder von der Planung, Organisation, Produktion, Distribution und Evaluation abdeckt.

Ein paar Dinge haben mir nicht so gut gefallen: Es wimmelt im Buch von vielen (schlauen) Zitaten von irgendwelchen Marketing-Gurus. Mir ist das etwas zu viel "Schaum". Im Buch stecken so viele Infos, dass es unnötig ist, diese mit klugen Sprüchen anderer zu verkleistern. Und: Das Layout ist hinsichtlich Typografie und Platzbedarf sehr großzügig, das Papierformat (A5?) allerdings nicht. Das führt dazu, dass zum Teil Tabellen über mehrere Seiten aufgebrochen werden mussten und insgesamt der Überblick schnell verloren gehen kann. Das Format mag ein Tribut an Amazon sein (das Buch ist via Amazon im Selbstverlag herausgekommen), aber es ist an dieser Stelle ein Nachteil.

Ein Fragezeichen könnte man hinter dem "Lean" als Titelbestandteil stellen. Wenn man alle Schritte berücksichtigt, die im Buch als Aufgabenfelder beschrieben werden, dann ist man eigentlich wieder bei der reinen Lehre. Ein paar explizite Abkürzungen (Was kann weggelassen werden?) wären daher sinnvoll gewesen, um dem ganzen Titel "Lean Content Marketing" gerecht zu werden. Daher wären es eher vier von fünf Sternen bei Amazon. ;-)


The Visual Organization: Data Visualization, Big Data, and the Quest for Better Decisions (Wiley and SAS Business Series)
The Visual Organization: Data Visualization, Big Data, and the Quest for Better Decisions (Wiley and SAS Business Series)
Preis: EUR 30,74

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Einführung in das Thema, 30. Juli 2014
Kurzverdikt: Lesenswert.

Infografiken, Datenvisualisierungen, Datenjournalismus: Kaum ein Thema ist so “en vogue”, wie die Frage, wie aus der Visualisierung komplexer Sachverhalte und/oder umfangreicher quantitativer Informationen ein Mehrwert an Erkenntnis gegenüber linearen oder textlichen Formen der Informationsvermittlung generiert werden kann.

Wie “Data Visualization” von Small und Big Data genutzt werden könnte, um sie betriebswirtschaftlich zu nutzen, geht es in diesem Buch. In drei Teilen widmet sich Phil Simon (Twitter: @philsimon) den Themen: Wie ist der Stand in Dingen Datenvisualisierung? Welche Rolle spielt dabei das semantische, visuelle, API-getriebene Netz? Welche Werkzeuge zur Analyse und Visualisierung stehen zur Verfügung? Wie sieht es der Praxiseinsatz aus (anhand dreier Fallbeispiele)? Wie wird eine Organisation “visuell”? Welche Hürden und Fallstricke gibt es, wie umgeht man sie?

Insgesamt ist das Buch flüssig geschrieben, dem Thema angemessen gut illustriert und wartet mit einer ganzen Reihe von interessanten Linktipps und Hinweisen auf kostenpflichtige und Open Source-Werkzeuge auf.

Allerdings bleiben wichtige Fragen unbeantwortet oder werden nur sehr oberflächlich gestreift:

1. Es wird kaum darauf eingegangen, wie man an Daten kommt oder was mögliche Datenquellen sein könnten

2. Der Prozess der notwendigen Veränderungen hin zu einer “Visuellen Organisation” bleibt in der Beschreibung oberflächlich, ja, fast nicht existent.
3. Die Fallbeispiele kommen vor allem aus IT- bzw. Online-Unternehmen oder aus dem Bereich Verwaltung (wo umfangreiche Datenmengen natürlicherweise anfallen). Überzeugende Beispiele aus dem KMU-Bereich oder “Bricks-and-mortar”-Bereich fehlen – aber gerade anhand solcher Beispiele wäre die Argumentation am Ende überzeugender geworden.

Trotz der Schwächen: Für den Einstieg in das Thema sicherlich ein gutes Werk, welches den Blick um die Möglichkeiten der betrieblichen Datenvisualisierungen schärft.


The Data Journalism Handbook
The Data Journalism Handbook
von Jonathan Gray
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: The Data Journalism Handbook (Taschenbuch)
Vor einigen Wochen habe ich in der Beitragsreihe zum "Interactive Storytelling" auf das "Data Journalism Handbook" hingewiesen, welches just Ende 2013 herausgekommen ist.

Zum Thema Datenjournalismus gibt es nicht viel Literatur, einige akademische Werke, Werke speziell zur Informationsvisualisierung, ansonsten ist das relativ dünn. Insofern scheint ein "Handbook" ein willkommener Input für diejenigen, die sich mit dem Thema aus einer praxisorientierten Sicht auseinandersetzen wollen.

Praxisorientiert geht es auch zur Sache: Themenbereiche sind Vorgehensweise, Arbeitsorganisation, Datenerhebung und Recherche (z.B. Umgang mit Behörden), Analysemöglichkeiten, Werkzeuge, Visualisierungsmöglichkeiten und der Weg von den Daten zur Story.

Das Besondere des Buches - und das ist gleichzeitig seine Stärke und seine Schwäche - es ist von vielen, vielen Praktikern geschrieben. Praktikern von Zeit, Guardian, BBC usw.., die tief im Thema drinstecken und insofern ein ungeheures Wissen angesammelt haben. Das Problem: Jeder schreibt zu einem Aspekt immer nur einige Absätze, dann folgt der nächste Autor. Und so unterscheiden sich Schreibstile (die einen eher sachlich, die anderen subjektiv oder locker) und Detaillierungstiefen zum Teil von Seite zu Seite, eine Überschriftenlogik ist manchmal nicht erkennbar. Das macht ein selektives Lesen schwierig.

Trotzdem: Es werden so viele Aspekte angesprochen, so viele Tipps und Einsichten gegeben, dass das (konkurrenzlose) Buch für den #ddj-ler ein "Must" ist - und der Preis ist ja mit gut 17 EUR ausgesprochen fair.


Handbuch Online-PR: Strategische Kommunikation in Internet und Social Web (PR Praxis)
Handbuch Online-PR: Strategische Kommunikation in Internet und Social Web (PR Praxis)
von Ansgar Zerfaß
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 4. Juni 2013
Auf dem Buchrücken heißt es: “Das erste umfassende Handbuch zu Herausforderungen, Konzepten und Instrumenten der Online-Kommunikation aus Sicht des Kommunikationsmanagements.”

Ob es das erste Buch dieser Art ist, vermag ich nicht zu bestätigen. Allerdings ist es als Handbuch überaus empfehlenswert, weil es wirklich einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und Forschungsstände in diesem Fachbereich gibt: Von den Grundlagen, über Themen wie Online-Monitoring, Investor Relations Online, SEO bis hin zu Storytelling im Web oder partizipative Kommunikationsformen wird ein sehr weites Feld abgedeckt, wobei die Rolle von Social Media hier ebenso beleuchtet werden wie die gute alte Corporate Website.

Die unterschiedlichen Fachautoren kommen zum Teil aus dem wissenschaftlichen Bereich, zum Teil aus der sogenannten Praxis (Organisationen, Unternehmen, Agenturen). Das führt nicht zwangsläufig dazu, dass der theoretische Anspruch bei den “Praktikern” geringer ausfällt, sondern die Beiträge wirken trotz der vielen Backgrounds sehr homogen – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen.

Besonders ans Herz legen möchte ich die beiden einführenden Beiträge von Thomas Pleil (“Kommunikation in der digitalen Welt”) und von Ansgar Zerfaß und Thomas Pfeil (“Strategische Kommunikation in Internet und Social Web”), weil in ihnen das Thema Online-PR einsortiert, der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst und noch ungeklärte Fragen formuliert werden. Gleichzeitig fassen diese Beiträge zusammen, was die beiden Autoren in vorangegangenen Publikationen (derer sind zahlreich) zur Modellbildung beigetragen haben.

Insofern: Ein “Must read”.


Social Media - Analytics & Monitoring: Verfahren und Werkzeuge zur Optimierung des ROI
Social Media - Analytics & Monitoring: Verfahren und Werkzeuge zur Optimierung des ROI
von Andreas Werner
  Taschenbuch
Preis: EUR 34,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wichtiges Nachschlagewerk, 2. Juni 2013
Kurzverdikt: Sehr empfehlenswert

Gestern war ich in Essen unterwegs und habe mich in einem "Bricks & Mortar"-Bücherladen in die Marketing-Ecke gehockt. Zwischen "Marketing-Spitzenleistungen" und "Kundenverhalten" lachte mich dann dieser Titel an. Spezielle Titel zu Social Media Analytics sind im deutschsprachigen Raum mit einigen Jahren Verspätung aufgetaucht, bis vor anderthalb Jahren musste man sich hier mit Literatur zu Web Analytics allgemein oder mit englischsprachigen Werken zufrieden geben. Also habe ich nach kurzem Blättern zugegriffen.

Das Buch ist sehr aktuell (Vorwort aus März 2013) und behandelt natürlich die Themen, die man bei so einem Titel erwarten würde: Grundlagen, Metriken einzelner Social Media-Plattformen (inkl. Google plus und Pinterest), Evaluation mit Webanalyse-Tools (Fokus Google Analytics), KPIs/ROI, Monitoring-Tools und Vorgehensweise beim Monitoring.

Neben diesen Standards gibt es hier jedoch Kapitel, die eher selten behandelt werden: Im 2. Kapitel geht es um die Bewertung neuer sozialer Netzwerke: Zur Zeit, da immer noch ständig neue Player auftauchen ein sehr wichtiges, überfälliges Kapitel.

Kapitel 5 widmet sich dem Thema Scores von Klout und Konsorten. Werner stellt die Idee hinter diesen Kompositkennzahlen vor, die gut zur Identifikation von Multiplikatoren eingesetzt werden können, aber die man auch nicht überbewerten sollte.

Und in Kapitel 6 geht es um die Bestimmung der idealen Posting-Zeitpunkte. Auch ein praxis-relevantes Thema.

Insgesamt ein wichtiges Buch für jeden, der sich mit Social Media-Evaluation beschäftigt. Auch ist es ein Buch, das man gut selektiv bzw. als Nachschlagewerk nutzen kann.


Gamestorming: Ein Praxisbuch für Querdenker, Moderatoren und Innovatoren
Gamestorming: Ein Praxisbuch für Querdenker, Moderatoren und Innovatoren
von Dave Gray
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,90

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtkauf für kreative Menschen, 10. Dezember 2012
Im Gegensatz zu meinem Vorrezensenten hat dieses Buch einen Stammplatz auf meinem Schreibtisch. Wann immer ich nach neuen Workshop-Methoden suche, die jenseits der abgenutzten Brainstorming-Pfade liegen, greife ich zum Buch und lasse mich inspirieren und bin dann auch in der Lage, die vorgeschlagenen Methoden auf die jeweilige Fragestellung zu übertragen.

Auch Kollegen, denen ich das Buch geliehen habe, sind voll des Lobes.

Klar, könnten die einzelnen Beschreibungen noch etwas ausführlicher sein, aber dafür deckt das Buch eine große Bandbreite von Fragestellungen ab.


PR-Evaluation und Kommunikations-Controlling: Public Relations optimieren und steuern. Ein Handbuch für PR-Praktiker.
PR-Evaluation und Kommunikations-Controlling: Public Relations optimieren und steuern. Ein Handbuch für PR-Praktiker.
von Nanette Besson
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 21. Oktober 2012
Untertitel: Public Relations optimieren und steuern. Ein Handbuch für PR-Praktiker.

Auf dem deutschsprachigen Markt gibt es vielleicht eine Handvoll Bücher, die sich mit dem Thema PR-Evaluation beschäftigen, d.h. der Erfolgskontrolle und der laufenden Steuerung von PR-Prozessen. Die meisten dieser Werke haben meiner Auffassung nach einen stark akademischen oder normativen Anspruch, sich dem Thema anzunähern. So zum Beispiel auch das Werk "Strategische PR-Evaluation" der selben Autorin. Für den Agenturmenschen oder den Pressesprecher, der was Handfestes und pragmatisch Einsetzbares benötigt, wird das Angebot sehr dünn. Genau in diese Richtung stößt das vorliegende Buch von Nanette Besson.

Das Buch widmet sich auf 105 Seiten den Themen Planung der Evaluation, Evaluation der Investition (Geldwertes!), Evaluation der Kommunikationseffekte und Steuerung von Kommunikation und schließt mit einem umfassenden Serviceteil ab. Dazwischen liegen immer sehr ausführliche Hinweise auf weiterführende Literatur oder Links. Themen wie Werbeäquivalenz und Medienresonanzanalyse werden genau so behandelt wie das Thema Social Media Evaluation. "Hausnummern" zu Methoden (Was kostet eine Umfrage, eine MeRa, etc.) findet man hier ebenso wie Checklisten und Tipps zum Reporting.

Super gefällt mir der Schnelleinstieg, in dem auf wenigen Seiten die Essenz des Themas zusammengefasst und die wichtigsten Arbeitsschritte vorgestellt werden. Das werde ich definitiv als "Must read" meinen Kollegen auf den Tisch legen.

Ein paar Themen werden mir noch etwas zu stiefmütterlich behandelt, insbesondere das Thema Online-PR-Evaluation jenseits von Social Media. Das schmälert jedoch keineswegs den Gesamteindruck: Für PR-Profis (angehende und gestandene), die sich mit dem Thema praxisorientiert beschäftigen wollen, dem sei das Buch als Pflichtlektüre empfohlen. Ich kenne derzeit kein anderes Buch, dass dem Anspruch eines "Handbuchs" vergleichbar gerecht wird.


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