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Rezensionen verfasst von
Katicilli "katicilli" (München)

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Rain Dogs: Kriminalroman (Sean-Duffy-Serie)
Rain Dogs: Kriminalroman (Sean-Duffy-Serie)
von Adrian McKinty
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Krimi vor zeitgeschichtlicher Kulisse, 3. Februar 2017
Zunächst vorneweg: Ich habe zuvor noch kein Buch von Adrian McKinty gelesen, also auch noch keinen Roman aus der Sean-Duffy-Reihe - und muss sagen, dass mir da bis jetzt etwas entgangen ist: Hier stimmt einfach alles!
Der Protagonist, Sean Duffy, war mir mit seinem Humor, seiner Mischung aus Zynismus und hoffnungsfroher Hartnäckigkeit, von der ersten Seite an ungemein sympathisch. Die Krimihandlung ist spannend und liefert bis fast zum Schluss genug Stoff zum Miträtseln. Und schließlich Handlungsort und Handlungszeit, Nordirland der 80er-Jahre: Damit hebt sich der Roman, beziehungsweise die Reihe, wohltuend vom Rest der Krimilandschaft ab. Dabei wirkt dieses Setting nie, wie so oft in zwanzig/dreißig Jahre zurückdatierten Romanen, aufgesetzt: sowohl popkuturelle als auch zeitgeschichtliche Anspielungen sind immer stimmig in die Handlung eingefügt.
Insgesamt hat mir der Roman ein großes Lesevergnügen beschert - und es wird sicher nicht der letzte dieser Reihe sein, den ich gelesen habe.


Mein Leben, mal eben: Just me!
Mein Leben, mal eben: Just me!
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sei du selbst!, 9. Januar 2017
Das Buch weckt Erinnerungen an die Zeit, als ich selber 13 war - und nicht unbedingt die besten. Wie konnte ich nur innerhalb von zwanzig Jahren vergessen, wie grausam Kinder zu jemandem sein können, der ein wenig anders ist, als sie selbst, und wie sehr das den Drang weckt, sich anzupassen, koste es, was es wolle.
So weit habe ich mein eigenes früheres Ich in der Ich-Erzählerin Anouk wiedergefunden. Nur, dass diese wesentlich besser mit ihrer Situation umgeht, als ich dies jemals konnte: Sie schreibt sich ihren Frust von der Seele, und das in einem wunderbar witzigen Stil, dass ich beim Lesen häufig drauflos kichern musste.
Da es sich um ein Jugendbuch handelt, hat es natürlich auch eine Aussage, nämlich, man sole zu sich selbst stehen, egal, was die anderen sagen. Diese kommt aber keineswegs plump mit dem Holzhammer daher, sondern ist schön verpackt in die Geschichte.
Ich bin mir nicht sicher, ob 13-jährige alle Anspielungen zum Beispiel auf Opern oder verschiedene Bücher verstehen, die immer wieder auftauchen, aber so macht das Buch auch Erwachsenen viel Spaß.


I.Q.: Thriller (suhrkamp taschenbuch)
I.Q.: Thriller (suhrkamp taschenbuch)
von Joe Ide
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Ein schwarzer Sherlock Holmes?, 17. November 2016
Vom Klappentext und meinen ersten Leseeindrücken her, hatte ich noch erwartet, es in diesem Buch mit einer Art Sherlock Holmes im Hip-Hop-Milieu zu tun zu bekommen. Beim Lesen ging mir jedoch bald auf, dass IQ mit dem berühmten Briten nur die Fähigkeit gemeinsam hat, aus Kleinigkeiten jede Menge abzuleiten. Davon abgesehen ist er eine vollständig eigenständige Figur, die sich auch von allen andern mir bekannten Detektiv-Figuren wohltuend abhebt. Bei aller Intelligenz ist er doch kein in sich gekehrter Autist, er bleibt immer sympatisch - und seine Vorgeschichte, die in eingeschobenen Kapiteln erzählt wird, ist nicht nur plausibel sondern mindestens genau so spannend wie die Haupthandlung.
Vom Stil her gelingt dem Autor großteils eine Gratwanderung zwischen einer hard-boiled Atmosphäre mit Gangkriegen, Drogenhandel und jugendlichen Kriminellen und einem leichten ironischen Unterton. Nur manchmal wirken die Klischees ein wenig zu dick aufgetragen. Dann bekommt das ganze etwas Tarantino-haftes.
Insgesamt ist IQ ein gelungener Krimi der etwas anderen Art mit spannender Handlung und sympatischen Personal.


Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen: Roman
Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen: Roman
von Lars Simon
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Mischung aus Urban Fantasy und Krimi - mit kleinen Schwächen, 12. Oktober 2016
So etwa die ersten 100 Seiten des Buches war ich restlos begeistert: eine ausgewogene Mischung aus Fantasy und Krimi mit genau der richtigen Dosis Humor - nicht so viel, dass er störend auf die Handlung gewirkt hätte, aber doch genug, um immer wieder zu schmunzeln.
Leider ging das Buch nicht so weiter! Denn nach dem gelungenen Auftakt folgt erst einmal ein Durchhänger. Wenn Die Hauptperson Lennart nach dem ersten Sprechen des Mopses noch einmal 100 Seiten benötigt um zu akzeptieren, dass er sich das Ganze nicht bloß eingebildet hat, so mag das zwar realistisch sein, für den Leser ist es aber in doppelter Hinsicht störend: Zum einen geht die Handlung nicht mehr voran, zum anderen fängt man sich an zu fragen, ob man tatsächlich einen Fantasy-Roman vor sich hat, oder hier doch nur von Yuppies erzählt wird, die zu viel trinken und an Burn-out leiden.
Hat Lennart dann erstmal akzeptiert, Figur in einem Fantasy-Roman zu sein, nimmt das Buch dann wieder an Fahrt auf und wird wieder fast so gut, wie zu Beginn. - Fast, denn die beiden Sidekick-Figuren, Maria, die manisch kochende italienische "Mama", und Frederick, der Star-Wars-süchtige Nerd, wirken irgendwann dann doch etwas zu klischeehaft um dauerhaft lustig zu sein.
Im Großen und Ganzen habe ich mich von dem Buch aber gut unterhalten gefühlt und bin gespannt auf den sicher bald folgenden zweiten Teil.


Wunderbare Möglichkeiten
Wunderbare Möglichkeiten
von Manfred Mai
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

3.0 von 5 Sternen Philosophie für Kinder, 27. September 2016
Rezension bezieht sich auf: Wunderbare Möglichkeiten (Gebundene Ausgabe)
Anders als es der Klappentext vermuten lässt, geht es in diesem Buch weniger um eine Liebesgeschichte zwischen Elfjährigen. Das eigentliche Thema sind viel mehr die Gedanken "über Gott und die Welt", die sich Maximilian macht und die verschiedenen, teils unbefriedigenden teils zum weiteren Nachdenken anregenden, Antworten, die ihm die Erwachsenen seiner Umgebung auf seine Fragen geben. Es werden dabei allerhand philosophische und gesellschaftliche Fragestellungen angesprochen. Der Leser soll wohl zum eigenen Nachdenken gebracht werden.
Dies bringt mich aber zu der Fragestellung, wer nun eigentlich die Zielgruppe ist. Kinder, die, wie Maximilian, mit offenen Augen durchs Leben gehen, warden sich die moisten der angesprochenen Fragen selber schon einmal gestellt haben. Und andere dieser Altersgruppe warden in Maximilian wohl eher einen Sonderling sehen, der ihnen keine Identifikationsfläche liefert, und damit auch kein Interesse an den angesprochenen Fragestellungen entwickeln (selbst mir al erwachsenem Leser war Maximilian in manchen Punkten zu verschroben). Für ältere Jugendliche und Erwachsene wiederum geht die Auseinandersetzung mit den Themen nicht tief genug.


Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte
Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte
von Alexa Hennig von Lange
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Kinderbuch, 26. Juli 2016
Bei Kinderbüchern halte ich es mit C. S. Lewis: "Kein Buch ist es wert, von Kindern gelesen zu werden, wenn es nicht auch von Erwachsenen gelesen werden kann." - Diese Probe hat dieses Buch schon einmal bestanden: Eine Bekannte fragte mich gestern, ob es nicht zu langweilig wäre, ein Kinderbuch zu lesen. Nein! Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt. Eine schöne Geschichte und eine sympatische Heldin, fernab aller Mädchen-Klischees.
Und selbst als ich schon, etwas schneller als die Heldin, auf die Auflösung gekommen war, wollte ich doch wissen, wie die Geschichte ausgeht. Dazu wurden kindgerecht verpackt Themen wie Individualismus, Gender- bzw. Rollenklischees und Helikoptereltern angesprochen, ohne dass es aufdringlich wird.
Apropos kindgerecht: Ich bin mir nicht sicher, ob für 10-jährige Leser*innen nicht doch etwas zu viele Fremdwörter auftauchen. Insgesamt bewerte ich es aber positiv, dass das Buch die Kinder für voll nimmt und sich weder bei Ironie zurück nimmt, noch irgendetwas verniedlicht.
Insgesamt ein Buch, das ich durchaus meinen Nichten schenken würde.


The Girls: Roman
The Girls: Roman
von Emma Cline
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Psychogramm, 25. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: The Girls: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vor etwa einem Jahr habe ich mich mit einem Freund darüber unterhalten, warum so viele junge Mädchen sich freiwillig dem IS anschließen. Er, der nie ein 14-jähriges Mädchen war, konnte nicht nachvollziehen, warum jemand eine gesicherte Existenz aufgibt, um sich in einen Zustand der Abhängigkeit und Unfreiheit zu begeben. Ich dagegen kann mich noch aus meiner eigenen Jugend an den übermächtigen Wunsch nach Aufmerksamkeit und Dazugehörigkeit erinnern (für mich war dieses Ideal damals das, glücklicherweise fiktive, Star-Trek-Borg-Kollektiv).
Warum dieser Exkurs in einer Buch-Rezension? - Weil es in diesem Buch genau darum geht. Da das Buch in den 60ern spielt, gerät die Protagonistin in ihrem Bedürfnis nach Zugehörigkeit nicht an den IS und nicht an die Borg, sondern an eine Manson-Family-artige Sekte. Doch auch sie ist bereit, alles dafür zu opfern: ihre gesicherte Existenz, die Bindung an ihre Eltern, ihre Zukunftsaussichten. Ob auch ihre Menschlichkeit - diese Entscheidung wird ihr erspart, was sie in lebenslange Zweifel stürzt.
Das ganze wird psychologisch plausibel beschrieben (Hier ist es vermutlich von Vorteil, dass die Autorin noch so jung ist, und sich wahrscheinlich noch gut an ihre eigenen Teenager-Nöte erinnern kann). Aber auch das spätere von Zweifeln geprägte Leben der Protagonistin ist glaubhaft ausgearbeitet. Das ganze in einer angenehmen Sprache voller origineller treffender Bilder, die das Weiterlesen auch an den Stellen möglich macht, wo es unbequem wird.


Das Museum der gestohlenen Erinnerungen: Ein phantastischer Roman
Das Museum der gestohlenen Erinnerungen: Ein phantastischer Roman
von Ralf Isau
  Gebundene Ausgabe

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen, 11. Dezember 2008
"Die unendliche Geschichte" trifft auf "Das Sakrileg". Während erstere, sprich die Szenen in der Fantasywelt, sehr gut geraten sind und mit ihrer Fülle von Idden richtig Spaß machen zu lesen, ist letzteres, also die Szenen die in der realen Welt spielen, einfach nur schlecht. Nicht nur das die Hauptperson in der realen Welt, Jessica, durch ihre prfekte Art unsympatisch und nur schwer erträglich ist, dazu kommen dann auch noch ellenlange Erklärungen zu Dingen, die eigentlich auch einem jugendlichen Leser bekannt sein sollten, Unmengen erhobener Zeigefinger und letztendlich auch noch ein Plädoier zum Kreationismus.
Die drei Sterne bekommt das Buch von mir für die wirklich erfrischenden Ideen in der Fantasywelt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 9, 2010 11:19 PM MEST


Der Untertan: Roman
Der Untertan: Roman
von Heinrich Mann
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lest mehr Klassiker! ;-), 11. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Untertan: Roman (Taschenbuch)
Ich finde, dieses Buch ist aus zwei Gründen immer noch lesenswert:
Einerseits kann man es als historisch/zeitgeschichtliches Werk lesen, das die Kaiserzeit beschreibt, die, meiner Meinung nach, im Schulunterricht viel zu kurz kommt. Beim Lesen wird einem klar, wie es zum ersten Weltkrieg, und später zum Dritten Reich, kommen konnte.
Andererseits kann man es auch als zeitlose Beschreibung der Mechanismen der Macht lesen. Heßling ist der typische Opportunist, der sich von populistischen Stammtischparolen einfangen läßt, diese unreflektiert übernimmt und dennoch verrät, wenn es ihm in den Kram passt - nicht ohne sich selbst einzureden, er würde vollkommen richtig handeln - im Dienst der Guten Sache. Gerade in Zeiten, wo überall wieder Rufe nach einem starken Staat laut werden, ist das immer noch hoch aktuell...


Die italienischen Schuhe
Die italienischen Schuhe
von Henning Mankell
  Gebundene Ausgabe

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was will mir dieses Buch eigentlich sagen?, 7. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die italienischen Schuhe (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich mag ich ja Bücher, die voller skuriler Charaktere und Ereignisse sind. - Und was könnte skuriler sein, als ein Ameisenhaufen im Wohnzimmer oder ein Mädchen, dass die ganze Zeit mit einem Samurai-Schwert herumrennt?
Aber trotzdem hat dieses Buch mich irgendwie kalt gelassen. Ich kann auch einfach nicht entdecken, was das Buch mir sagen will. Die einzige Aussage, die ich finde, ist ziemlich platt: Die Welt wird immer schlechter, die Umwelt ist verschmutzt und die Menschen kümmern sich nicht mehr umeinander - irgendetwas ist faul im Staate Schweden...
Dazu kommt, dass ich die "Schuld" der Hauptperson nicht ganz nachvollziehen kann: - Hätte er damals nicht den falschen sondern den richtigen Arm amputiert, wäre die Frau doch trotzdem einarmig. Schwimmen könnte sie so oder so nicht mehr. Und dass der Eingriff gar nicht notwendig war, kam ja erst nach der Operation heraus...
Die drei Sterne bekommt das Buch trotzdem von mir, da es trotz allem sehr gut zu lesen ist.


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