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Smarter Pricing: How to Capture More Value from Your Market (Financial Times)
Smarter Pricing: How to Capture More Value from Your Market (Financial Times)
von Tony Cram
  Taschenbuch
Preis: EUR 32,67

5.0 von 5 Sternen Praktische Tipps zum Thema Pricing, 29. März 2006
Es gibt wenige wirklich gute Bücher zum Thema Pricing. Wenn, dann wird das Thema oft sehr wissenschaftlich behandelt.
Tony Crams "Smarter Pricing" ist eine wohltuende Ausnahme. Die Inhaltsangabe gibt eigentlich den besten Eindruck über Stil und Anspruch des Buches. Tony Cram schreibt locker über alle wichtigen Themen rund um den richtigen Preis und gibt Tipps, die einem auch in der Praxis weiterhelfen:
Wie man auch mit hohen Preisen erfolgreich sein kann, wie man sich vom Wettbewerb absetzt und vor allem, dass es oft nicht um den Preis, sondern um den Wert eines Produktes geht.
Contents

1. Pricing by voodoo or bingo? - there`s a better way.
CUSTOMERS - SMARTER WAYS TO UNDERSTAND THEM
2. When they say price, they really mean value

3. What would you pay for this? - perils and pitfalls of pricing research
4. Price discrimination - segmenting by price sensitivity
5. Customers behaving badly - how price can help
COMPETITORS - SMARTER WAYS TO OUTWIT THEM
6. Standing out from the crowd - pricing´s role in positioning and differentiation
7. Competing with value players - hit back with benefits
8. Fighting price wars - planning to escape pain
COMPANY SUCCESS - SMARTER WAYS TO CAPTURE VALUE
9. Fixing the right price - structures, segments and stairways
10. Communicating prices - creating positive perceptions
11. Why pay more? - how to get higher prices
12. Pricing success - keeping discipline, measuring results
EXECUTIVE SUMMARY & LAST WORD
13. Smarter pricing - the five minute version
The last word on price


Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens
Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens
von Jeffrey S. Young
  Taschenbuch

42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Tyrann, 23. Februar 2006
Irgendwie nachvollziehbar, dass Apple dieses Buch nicht promotet - und irgendwie auch nicht.
Denn die Autoren zollen Steve Jobs gebührenden Respekt als jemanden, der drei Branchen (Computer, Musik, Film) revolutioniert hat, sie zeichnen detailliert nach, was Jobs entweder selber geleistet oder in die Wege geleitet hat.
Sie zeigen allerdings auch, dass der junge Jobs ein genialer Tyrann bzw. ein ziemliches Ekelpaket war, der Menschen hart rannahm, nicht immer fair behandelte und sich mit allen Tricks durchzusetzen wusste.
Dennoch handelt sich um kein unfaires Buch. (Jobs soll sich inzwischen auch besser im Griff haben ;-)
Es führt einem nochmal vor Augen, wie Apple mit (und zeitweise auch ohne) Jobs erfolgreich wurde. Gleichzeitig wird deutlich, was Steve Jobs mit seiner Zweitfirma Pixar in der Computeranimation vollbracht hat, und warum nur einer wie er mit dem Doppelpack iTunes/iPod die Musikindustrie verändern konnte.
Für Apple ist dieses Buch sicherlich ein zweischneidiges Schwert, für den Leser aber ein eindrucksvolles Porträt eines Menschen und einer Ära. Am meisten hat mich erstaunt, wieviele Einzelerfolge Jobs inzwischen auf seiner Liste hat, und vor allem, wieviele erfolgreiche Pixar-Blockbuster-Filme darunter sind.


The Martha Rules: 10 Essentials for Achieving Success as You Start, Build, or Manage a Business
The Martha Rules: 10 Essentials for Achieving Success as You Start, Build, or Manage a Business
von Martha Stewart
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Martha regelts (wieder), 13. Januar 2006
Ein wunderbares, inspirierendes Buch von Martha Stewart.
Eines muss man der Frau lassen: Sie lässt sich nicht unterkriegen und zeigt auch hier, was sie auszeichnet. Einfühlsam spricht sie die Sprache ihres Publikums.
Ihr Ratgeber für angehende Unternehmer(innen) enthält im Grunde keinen Tipp, den man nicht irgendwo anders schon mal gelesen hätte. Und doch ist "The Martha Rules" extrem lesenswert.
Martha Stewart bringt Unmengen von guten Beispielen aus ihrer Lebenswelt: Einrichten, Kochen, Dekorieren. Viele Geschichten von Experten, die zu Unternehmern wurden. Vor allem aber viele Geschichten von Unternehmerinnen, die es geschafft haben.
Alle Ratschläge machen Sinn und zeigen, worauf man achten muss, damit auch das eigene Unternehmen zum Erfolg wird.
Ob als Auffrischung, Inspiration oder Leitfaden, das Buch ist nur zu empfehlen.


Go Deutschland Go. Denkanstöße eines deutschen Amerikaners
Go Deutschland Go. Denkanstöße eines deutschen Amerikaners
von Martin Gillo
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohltuender Blick auf Deutschland, 22. November 2005
Martin Gillo blickt als Deutsch-Amerikaner wohltuend anders auf Deutschland. Wer eine Standortanalyse jenseits des üblichen Jammerns und Nörgelns sucht, der ist bei diesem Buch gut aufgehoben.
Vor allem zeigt Pragmatiker Gillo auf, was trotzdem möglich ist. Und er belegt dies mit Beispielen aus seinem persönlichen Hintergrund, aus Erfahrungen beim Chip-Hersteller AMD und als Wirtschaftsminister im Osten Deutschlands.
Mit dem Pioniergeist des Silicon Valley auf Deutschland geblickt eröffnen sich ein paar ganz neue Horizonte. Interessant geschrieben, schön zu lesen.


The Search: How Google and Its Rivals Rewrote the Rules of Business and Transformed Our Culture
The Search: How Google and Its Rivals Rewrote the Rules of Business and Transformed Our Culture
von John Battelle
  Gebundene Ausgabe

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der perfekten Suche, 15. Oktober 2005
Eine ebenso profunde wie lesbare Geschichte der Online-Suche und ihrer Erlösmodelle erzählt der Suchmaschinenexperte John Battelle.
Faszinierend ist, sich wieder einmal vor Augen zu führen,
* dass von den Altavistas und Excites der frühen Internettage quasi nur Yahoo überlebt hat.
* dass Google, 1998 gegründet, erst seit gut 5 Jahren die Internetsuche bestimmt
* dass die Google Adwords als Einnahmequelle auf der Google-Seite erst seit etwa 4 Jahren existieren
* dass das Google Adsense Konzept (Google-Kleinanzeigen auf beliebigen Homepages) erst vor zweieinhalb Jahren eingeführt wurde.
John Battelle geht davon aus, dass sich bei der Internetsuche noch so viel tun wird, dass er sich nicht auf die Google-Geschichte beschränken wollte.
So macht er aus der Not eine Tugend und beschreibt die Wellen der Internetsuche. Er macht deutlich, warum sich bestimmte Konzepte und Ideen durchgesetzt haben und kehrt immer wieder zur Kernidee zurück:
Die perfekte Suche erkennt die Absicht des Suchenden. Die Relevanz der Ergebnisse ist das A und O. Sie zu erhöhen, daran arbeiten sämtliche bekannten und noch unbekannten Anbieter.
Fazit: Ein Buch, das für Google-Fans genauso interessant ist wie für die, die sich über die Bedeutung und den Einfluss der Suche auf unser Leben klar werden wollen.
Suchalgorithmen sind ein hochtechnisches Gebiet. Battelle gelingt es jedoch, auch die technischen Ansätze allgemein verständlich zu beschreiben.


Es kommt nicht darauf an, wer Du bist, sondern wer Du sein willst: Das erfolgreichste Buch der Welt von Paul Arden
Es kommt nicht darauf an, wer Du bist, sondern wer Du sein willst: Das erfolgreichste Buch der Welt von Paul Arden
von Paul Arden
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes Motivationsbüchlein und gute Geschenkidee, 12. Oktober 2005
Inspiration für alle, die vorankommen wollen oder vorne bleiben wollen. Kurze, inspirierende Texte, gut illustriert.
Die Tipps orientieren sich an den Zielen bei der Kundengewinnung für (Werbe-)Kampagnen, sind aber auch auf andere Lebensbereiche übertragbar.
Vor allem den Titelspruch sollte man sich täglich vor Augen führen: "Es kommt nicht darauf an, wer du bist, sondern wer du sein willst." Im englischen Original ist er noch eine Spur schöner: "It's not how good you are, it's how good you want to be."
Bezeichnendes Detail am Rande: Schon der Eye-Catcher auf dem Cover ("Das erfolgreichste Buch der Welt") führt das Prinzip vor Augen, denn natürlich ist auch hier der Wunsch der Vater des Gedanken. Aber zu wünschen ist es diesem Büchlein allemal.


Wie wir leben werden: Unsere Zukunft beginnt jetzt
Wie wir leben werden: Unsere Zukunft beginnt jetzt
von Matthias Horx
  Gebundene Ausgabe

17 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unlesbar, 29. September 2005
"Future Fitness" fand ich ein wunderbares Buch, über das ich noch heute schwärmen kann. Doch das vorliegende Buch ist unlesbar. Oder um es vorsichtiger auszudrücken: Ich finde keine Zugang.
Das fängt bei der Schriftgröße an: Offensichtlich musste zuviel Text auf zu wenige Seiten. Und hört bei der Einleitung auf. Schon hier holt Horx gaaanz weit aus.
Es ist die Aufgabe eines Autors, noch dazu eines Autors, der wie Matthias Horx wirklich etwas zu sagen hätte, seinen Stoff leserfreundlich aufzubereiten. Dies ist hier nicht gelungen.
Fazit: Auch dies mag ein lesenswertes Buch sein. Allerdings für jemanden, der viel Zeit und gute Augen hat.


Der Blaue Ozean als Strategie: Wie man neue Märkte schafft, wo es keine Konkurrenz gibt
Der Blaue Ozean als Strategie: Wie man neue Märkte schafft, wo es keine Konkurrenz gibt
von W. Chan Kim
  Gebundene Ausgabe

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf zu neuen Ufern (Raus aufs Meer), 7. September 2005
Die Autoren beschreiben, wie sich Unternehmen dem Wettbewerbsdruck ihrer Branche entziehen, in dem sie zu neuen Ufern aufbrechen und Märkte für sich neu definieren.
Das Buch hebt sich von ähnlichen Werken auf zweifache Weise positiv ab: Zum einen bietet es eine Vielzahl von guten Beispielen, die die Ideen der Autoren schlüssig und einfach nachvollziehbar machen.
Die Autoren zeigen auf, wie sich der "Cirque de Soleil" eine einzigartige Marktstellung eroberte, indem er jeweils das Beste vom Zirkus und vom Theater kombinierte, gleichzeitig auf teure Stars und Dressurnummern verzichtete und so eine hochprofitable Unternehmung wurde.
Ein zweites, anschauliches Beispiel ist die australische Weinmarke "yellow tail", die als erstes einen "einfachen" Wein bot, auf den auch Nicht-Weinkenner jederzeit zurückgreifen können, weil er keine großen Vorkenntnisse erfordert, sondern immer gut zu genießen ist. "yellow tail" wurde mit dieser Strategie zur am schnellsten wachsenden Weinmarke.
Neben einer Vielzahl weiterer, guter Beispiele zeichnet sich das Buch durch eine klare und verständliche Präsentation der Konzepte aus. Für den Leser werden die Erfolgsfaktoren so sehr leicht nachvollziehbar.
"Blue Ocean Strategy" ist keine theoretische Abhandlung, sondern ein praxisnaher Ratgeber, wie man sein Unternehmen aus zu eng gewordenen Fahrwassern sicher und überlegt hinaus aufs offene Meer führt.
Der ungewöhnliche Titel schreckt etwas ab. So ging es mir zumindest. Erst mehrere Empfehlungen brachten mich dazu, das Buch doch zu lesen. Und nun kann auch ich es aus voller Überzeugung empfehlen: Diese kaum 200 Seiten sollten zur Pflichtlektüre für jeden verantwortungsbewussten Unternehmenslenker gehören.


Kondratieffs Welt. Wohlstand nach der Industriegesellschaft
Kondratieffs Welt. Wohlstand nach der Industriegesellschaft
von Erik Händeler
  Taschenbuch

43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kondratieff und das Informationsverhalten der Menschen, 28. August 2005
Ein ebenso lehrreiches wie unterhaltsames Büchlein, in dem Erik Händeler die als Kondratieff-Zyklen bekannten wirtschaftlichen Umbrüche und ihre Auswirkungen für jeden kurz und informativ beschreibt: Gesellschaften, die einen Zyklus mittragen, profitieren, andere fallen ab.
Der Aufstieg Englands zum Beispiel begann mit der Dampfmaschine; zuvor war es eine wirtschaftlich eher unbedeutende Nation. Das Technikland Deutschland profitierte von der Erfindung der Elektrizität, Russland von seinen Öl(=Energie)-Quellen, die USA als Land des Computers.
Kondratieffzyklen dauern 50 Jahre und länger. Ein Umbruch findet immer dann statt, wenn das Optimierungspotenzial einer vorherrschenden Entwicklung erschöpft ist. Laut Kondratieff hat dies immer damit zu tun, dass eine andere Entwicklung einen weiteren Fortschritt verhindert.
Beispiel Dampfmaschine: Ab einem gewissen Zeitpunkt gab es nicht genügend Menschen, um alle benötigten Waren zu produzieren. Erst die Maschinen ermöglichten mehr Wachstum. Der nächste Engpass war der Transport. Erst mit der Eisenbahn konnten auch entferntere Märkte erschlossen werden, usw.
Kaum mehr zu übersehen, befinden wir uns gerade wieder in einer Umbruchsituation. Die Produktivitätssteigerungen durch den Einsatz des Computers sind im Wesentlichen erreicht. Weiter können die Abläufe nicht optimiert werden, es sei denn .... die Menschen ändern ihr Verhalten im Umgang mit der Technik.
Denn obwohl wir faktisch in einer Informationsgesellschaft leben, ist der größte Engpass für eine weitere Entwicklung das noch durch das Industriezeitalter geprägte Denken und Informationsverhalten der Menschen.
Um den nächsten Sprung zu schaffen, ist ein kooperatives Miteinander notwendig, ein endloser Wissensdurst und ein völlig anderes Herangehen an Probleme. Es sind Menschen gefragt, die ein hohes (Fach-)Wissen mit anderen teilen können, und so zu neuen Entwicklungen beitragen. Entwicklungssprünge sind dann möglich, die - ähnlich wie die Dampfmaschine einst - wieder sämtliche Branchen verändern und weiterbringen können.
Die technologischen Voraussetzungen - frei zugängliche Informationen, weltweite Vernetzung und der schnelle Zugriff auf Fachwissen - ist vorhanden. Es wird allerdings noch dauern, bis es genügend geeignet ausgebildete Menschen gibt, die diese Potenziale nutzen.
Erik Händeler weist darauf hin, dass Gesellschaften keine Angst vor diesen Umbrüchen haben müssen. Denn die beschriebenen Produktivitätssteigerungen führen in der Regel nicht zu einer dauerhaften Massenarbeitslosigkeit. Sonst wären beim Wechsel von der Agrar- hin zur Industriegesellschaft Millionen von Menschen arbeitslos geblieben.
Das Beispiel zeigt aber auch, dass bei einschneidenden Umbrüchen die Menschen erst entsprechend ausgebildet werden müssen. Deshalb dauert es in der Regel ein bis zwei Generationen, bis das komplette Potenzial einer Entwicklung zum Tragen kommt. Gut dran sind natürlich Gesellschaften, die sich frühzeitig darauf vorbereiten bzw. die aus der Tradition heraus - wie viele asiatische Gesellschaften - in kooperativem Miteinander geübt sind.
Es könnte also sein, dass China nicht deshalb einer der nächsten Gewinner ist, weil dort die billigen Arbeitskräfte sind, sondern weil es der chinesischen Gesellschaft am schnellsten gelingt, in kooperativem Verhalten geübte Wissensarbeiter auszubilden.
Das ist nur ein Gedanke, der einem beim Lesen des Buches kommt. "Kondratieffs Welt" ist klar und verständlich geschrieben, bietet einen hervorragenden Einstieg in die Thesen eines unterschätzten Wirtschaftswissenschaftlers und ist definitv eine hilfreiche Vorbereitung auf zukünftiges Leben und Denken.


Karaoke-Kapitalismus: Fitness und Sexappeal für das Business von morgen
Karaoke-Kapitalismus: Fitness und Sexappeal für das Business von morgen
von Jonas Ridderstråle
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,90

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Attraktivität siegt, 26. August 2005
In unserer Karaoke-Welt geben die Nachahmer den Ton an. Jeder will sein wie jemand anderes. Doch mittelmäßige Nachahmer sind zum Scheitern verurteilt, denn auf Dauer ist es schwierig, das Original zu übertreffen.
Deshalb werden sich sich vor allem die "Attraktiven" durchsetzen: Das sind diejenigen, die in entscheidenden Bereichen um Längen besser sind als die anderen, und diejenigen, die herausragen, die Andersartigen, die Typen und Originale.
Es entstehen zwei Erfolgs-Pole - H&M und Prada, Aldi und Dallmayr, Dell und Apple. Das große Mittelmaß wird verlieren, argumentiert das norwegische Professorenduo.
Das lesenswerte Buch ist faktenreich und inspirierend zugleich, wobei die Autoren sorgsam darauf hinweisen, dass ihre Theorien Hypothesen sind, allerdings wohlüberlegt und wohluntermauert.
Ich persönlich hatte beim Lesen folgende Aha-Erlebnisse:
* In perfekten, transparenten Märkten, wie wir sie heute größtenteils vorfinden, sinken die Gewinnspannen gegen 0. Deshalb macht es Sinn, und die Autoren empfehlen es sogar, (temporäre) Monopole anzustreben, wie z.B. Microsoft es tut.
* Im Handel geht der Trend weiter in Richtung Entkopplung von Präsentation und Verkauf. Erfolgreiche Anbieter nutzen hochfrequente Innenstadtlagen verstärkt nur mehr, um sich zu präsentieren und die Marke "erlebbar" zu machen, der eigentliche (Ver-)Kauf kann dann durchaus anderweitig stattfinden.


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