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Rezensionen verfasst von
Dirk Wolff-Simon (Hannover)

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Aufstehen statt wegducken: Eine Strategie gegen Rechts
Aufstehen statt wegducken: Eine Strategie gegen Rechts
von Heiko Maas
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

76 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mit linker Leidenschaft, aber ohne Augenmaß, 28. Juni 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wahrscheinlich hätte das kürzlich erschienene Buch des Bundesministers der Justiz „Aufstehen statt wegducken: Eine Strategie gegen rechts“ angesichts der im Inhalt vermittelten Gedanken und Forderungen nur eine marginale Bedeutung erlangt, doch der ministerielle Feldzug gegen „Hass und Hetze“ im Internet, die der Verfassungsminister qua Gesetz mit der monströsen Bezeichnung „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ nachhaltig bekämpft sehen möchte, weckt den neugierigen Blick auf das, was dieser Politiker dem Leser als sein engagiertes gesellschaftspolitisches Selbstverständnis zu kommunizieren gedenkt. Auf fast 240 Seiten legt Minister Maas dem Leser dar, weshalb er die Demokratie in Deutschland in Gefahr sieht. Aus seiner Sicht ist nicht nur die politische Streitkultur in Gefahr, sondern der gesellschaftliche Zusammenhalt insgesamt. Verunsicherung und Verrohung greifen aus seiner Sicht um sich und der Gesellschaft droht mit Blick auf die Rolle der Frau ein Rückfall in finstere Adenauersche Zeiten. Zugegeben, es läßt sich vortrefflich darüber streiten, inwieweit der Rechtsextremismus in Deutschland eine größere Gefahr für die freiheitliche Demokratie darstellt als der Linksextremismus, jedoch läßt sich durch diesen Vergleich der Linksextremismus nicht leugnen. Der Autor leugnet ihn nicht, für ihn kommt politischer Extremismus von Links per se gar nicht vor, denn erwähnt ihn mit keiner Zeile! Für einen Sozialisten wie Maas ist das nicht überraschend, für einen Bundesminister der Justiz höchst bemerkenswert. Bei der Lektüre wird für den Leser sehr schnell die Dialektik deutlich, mit der alles unter dem Begriff „rechts“ subsumiert wird, was nicht dem sozialistischen Weltbild entspricht. Damit reduziert sich das Buch zu einem rein ideologisch gefärbten Pamphlet, dessen Lektüre man sich im Grunde genommen sparen könnte. Da der Verfasser jedoch Kabinettsmitglied der amtierenden CDU-SPD-Koalition unter Kanzlerin Merkel ist, die mit ihrer Fraktion das von ihrem Minister Maas so verbissen forcierte Gesetzesvorhaben vorbehaltslos goutiert, lohnt es sich in dem Buch weiter zu lesen, da man durch die von Maas vermittelten Standpunkte ein Bild vom inzwischen nachhaltig verschobenen Koordinatensystem der politischen Standorte im Parteienspektrum unserer Gesellschaft bekommt.
Der Autor unterstellt beim Leser die schablonenhafte Synonymisierung der politischen Ortungsbegriffe: links schlägt das Herz und rechts übt sich der renitente nationalistische Troll, der mit seinen völkischen Denkstrukturen gesellschaftlich geächtet gehört. Die jahrzehntelange volkspädagogische Berieselung an deutschen Schulen mag dazu beigetragen haben, daß diese politische Einordnung nicht mehr hinterfragt wird, einige wache Geister in unserer Gesellschaft wissen jedoch noch klar zwischen den braungefärbten nationalen Sozialisten, ihren ideologischen Kampfgenossen auf der Linken sowie konservativen ind liberalen Kräften zu unterscheiden. Doch richten wir wieder den Blick auf die erhellenden zeitgeistigen Ergüsse des Ministers: In seiner Weltsicht, was alles als „rechts“gilt, spannt Maas den Bogen sehr weit. Diese finsteren rechten Kräfte machen sich also nun, nicht nur in Deutschland, vehement daran, unsere Demokratie zu zerstören! Sie tun dies, nach Auffassung des Autors, mit populistischen Methoden und mißbrauchen dabei das Internet und die dort etablierten sozialen Netzwerke durch die Verbreitung von Fake news, falscher Nachrichten, Hetze und Hass. So bestreiten sie den sogenannten „Klimawandel“ und ereifern sich über die „Flüchtlinge“. Man sollte Herrn Maas vorschlagen, mit einem weiteren Gesetzesvorhaben die Leugner des durch Menschen verursachten „Klimawandels“ ähnlich zu behandeln, wie die „Holocaust-Leugner“. Geschickt spricht der Autor euphemistisch von „Flüchtlingen“ und vermeidet den Begriff der Migranten, auch geht er in keiner Zeile konkret auf die Probleme durch die unkontrollierte Massenmigration in unsere sozialen Sicherungssysteme ein, die nach neuesten Schätzungen etwa 43 Milliarden Euro in den letzten zwei Jahren betrugen (Quelle: Bundesregierung). Kriminalitätsprobleme durch die Massenmigration? Fehlanzeige! Probleme für unser Bildungssystem, insbesondere für Grundschulen und weiterführende Schulen? Fehlanzeige! Maas verweist auf alte Meinungsumfragen, die für ihn belegen, daß die Mehrheit der Befragten die Aufnahme von Flüchtlingen (sic!) wünscht. Aus dem Blickwinkel des Autors zählt Kritik an der Flüchtlingspolitik eindeutig zum Themenspektrum der „Rechtspopulisten“ und der „neuen Rechten“ (Seite 14), die es natürlich durch die „Zivilgesellschaft“ zu bekämpfen gilt. Gleichsam wird hieraus ein Zirkelschlag zur AfD gezogen, die, nach Maas Worten, „für einen neoliberalen Marktradikalismus steht, sich in der Gesellschaftspolitik beim Konzept einer ‚neuen Bürgerlichkeit‘ bedient, das die biedere Adenauer-Republik der 1950er Jahre zum gesellschaftlichen Idealzustand erklärt“. Gratulation, Herr Maas, hier haben sie exzellent an der Camouflage des sozialistischen Gesellschaftsbildes poliert!
In seiner polemischen Diskreditierung des politischen Widersachers bedient sich der Autor dabei aller vorhandenen Klischeebilder und entwickelt hieraus die gängigen Stereotype. Wer sich z.B. der Krippenerziehung verweigert, stellt sich außerhalb der progressiven Mitte, folgt Rechtspopulisten (Populismus von „links“ gibt es im Weltbild des Saarländers ja nicht) und wehrt sich gegen Flüchtlinge – infantiler kann man sein politisches Weltbild kaum darlegen. Der volkswirtschaftlich gebildete Leser erkennt an dieser Stelle, das „neoliberale“ Geister kaum etwas mit der paternalistischen Ideologie nationalsozialistischer Romantiker zu tun haben können, die von Maas mit Politikern der AfD ideologisch gleichgesetzt werden. Herrn Maas scheint durch den sozialistischen Reifeabschluß im miefigen Hinterzimmer seines Juso-Stadtverbandes offensichtlich auch entgangen zu sein, daß Neoliberale, wie die maßgeblichen Köpfe der Freiburger Schule, in maßgeblicher Weise inspirierend auf die Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft eingewirkt haben, die als Wirtschaftsordnung durch die praktische Wirtschaftspolitik inzwischen bedauerlicherweise zu einem Gespenst ihrer selbst verkommen ist. Zwar faßt er seine Gedanken am Ende des Buches in mehrere Handlungsempfehlungen zusammen – u.a. „Wählen gehen, Gemeinsam Gesicht zeigen, Argumentieren und Streiten“ – die von ihm betriebene politische Lebenswirklichkeit im Kampf gegen den politischen Gegner sieht jedoch wenig zimperlich aus. Doch das verschweigt der Minister, dem die Wahrung der verfassungsmäßigen Rechte unserer freiheitlichen Gesellschaft am Herzen liegen sollte. Minister Maas erwähnt in keiner Zeile die Unterstützung seines Ministeriums und die des Familienministeriums „im Kampf gegen Rechts“ gegenüber der Amadeu-Antonio-Stiftung, die linksextremistische Gruppen wie die Antifaschistische Koordination Köln und Umland, die Rote Aktion Köln, die VVN-BdA, die Interventionistische Linke Köln, AZ Conni (laut Verfassungsschutz Anlaufpunkt für Linksextremisten) oder das Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Jena finanziert. Daß diese „antifaschistischen Kräfte“ unter dem duldenden Blick des Staates Versammlungsorte der AfD plattmachen dürfen, körperliche Gewalt gegen AfD-Politiker verüben können, ohne dafür strafrechtlich belangt zu werden, und unter „klammheimlicher Freude“ des linken Medienspektrums - auch seitens tradierter konservativ-liberaler Medien - sogar Gewalt gegen Familienangehörige von AfD-Politikern in das Handlungsspektrum ihrer Gewaltaktionen einbeziehen, muß uns erschrecken, denn dies erinnert an die düstersten Kapitel deutscher Geschichte.
Minister Maas kann hierbei übrigens auf die wohlwollende Unterstützung seines Koalitionspartners zählen, der es stillschweigend goutiert, daß die linken Schlägertrupps und Internetdenunzianten im Niederhalten der AfD die Drecksarbeit erledigen, für die man sich selbst zu fein ist. Die Toleranz von Merkel & Co. erinnert mich dabei an die Parabel von „Biedermann und die Brandstifter“. Für den Vertreter einer deutschen Traditionspartei, die unter politisch extremistischer Gewalt besonders gelitten hat, stellt das Verhalten ihres Justizministers ein Armutszeugnis dar. Wenn der Kanzlerkandidat der SPD dieser Tage vom „Anschlag auf die Demokratie“ schwadroniert, sollte er sich zunächst einmal selbstkritisch fragen, welchen Brandsatz seine Genosse Maas durch sein „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“, das nichts anderes als ein Zensurgesetz ist, an die Fundamente unserer freiheitlichen Gesellschaft gelegt hat. Zweifellos – das von Maas vehement vorangetriebene Gesetzesvorhaben stellt ein wichtiges politisches Vorhaben für den ideologischen Schulterschluss auf der gesellschaftlichen Linken dar. Scheinheilig verweist Minister Maas auf die Begutachtung seines Gesetzesvorhabens durch die EU-Kommission. Das verwundert nicht, zumal Brüssel ein vergleichbares Gesetzesprojekt auf den Weg bringen will, gilt es doch alles zu unternehmen, um öffentliche Kritik möglichst klein zu halten. Trotz fundierter politischer Inhalte wird durch das Buch von Heiko Maas deutlich, worum es ihm und Teilen der selbsterklärten Funktionselite in unserem Land geht: Der „Kampf gegen rechts“ soll zum politisch-religiösen Hochamt erklärt werden, dem sich die Wertmaßstäbe einer freiheitlichen Gesellschaft bitteschön anzupassen haben. Gingen in den Sechzigern noch Tausende gegen die Notstandsgesetze der Bundesregierung auf die Straße, so schein es heute keinen mehr zu stören, wie perfide staatlicherseits seine freiheitlichen Bürgerrechte eingeschränkt werden. Und so paßt dieses Buch doch irgendwie zum Stimmungsbild unserer selbstgefälligen, im politischen Dämmerschlaf verharrenden Gesellschaft, die das politische Tagesgeschäft gefährlichen Dilettanten überläßt.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 3, 2017 2:04 PM MEST


Martin Schulz - Der Kandidat: Die Biografie
Martin Schulz - Der Kandidat: Die Biografie
von Manfred Otzelberger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Lichtgestalt, die keinen Schatten wirft?, 24. April 2017
Nach Margareta Kopeinigs etwas zu großspurig geratener Schulz-Biographie "Vom Buchhändler zum Mann für Europa" habe ich mit einer gewissen Spannung die Schulz-Biographie von Manfred Otzelberger gelesen. Inhaltlich ist über den SPD-Kanzlerkandidaten eigentlich bereits alles Nennenswerte bekannt. Hier bietet Otzelbergers Biographie nichts Neues. Wie Margareta Kopeinigs Biographie bleibt der biographische Rahmen dieses "großen Europäers" in seiner Dimension recht überschaubar, was auch nicht verwundert, da der Abgeordnete Schulz in seiner Rolle als Parlamentspräsident in seiner Amtszeit kaum etwas nennenswertes bewegt hat, außer dass er sich selbst bewegt hat: Auf vielen Tagungsfotos sieht man ihn in der ersten Reihe und als europäischer Dampfplauderer füllt er inzwischen ganze Bände. Eröffnet sich durch die Biographie ein Blick auf die politische Agenda dieses Mannes aus der rheinischen Provinz? Hier muß auch Manfred Otzelberger passen. Zumindest hat er in seinem Buch eine Reihe von Interviews integriert, die er mit Zeitzeugen von Martin Schulz geführt hat und darunter sind als Alibi der Ausgewogenheit auch solche mit Vertretern des politischen Gegners. Kritisches glimmt seitens des Autors an einer Stelle auf, wo es um Martin Schulz Rolle beim Bürgerbegehren gegen das Würselener Spaßbad geht. Asche ließ sich der reumütige Bürgermeister aufs Haupt streuen, als er zerknirscht einräumen mußte, daß er in seiner Entscheidung gegen die Menschen in seiner Heimatstadt etwas zu selbstherrlich entschieden hatte. Ähnliche Schnellschüsse verbaler Art sind aus seiner barocken Zeit als Parlamentspräsident bereits bekannt, schade, daß das Buch hier keinen stärken Tiefgang in der Recherche bietet.


Der Henker von Paris: Roman
Der Henker von Paris: Roman
von Claude Cueni
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

5.0 von 5 Sternen Ein atmosphärischer Einblick in das Paris der Französischen Revolution, 13. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eher zufällig bin ich auf dieses Buch gestoßen. Vor Jahren hatte ich bereits die "Aufzeichnungen von Charles-Henri Sanson" gelesen, die mich sehr beeindruckt haben. Die romanhafte Verarbeitung von Sansons Aufzeichnungen haben mich begeistert! Man riecht bei der Lektüre des Romans die Ausdünstungen der gemarterten Opfer, schmeckt das Blut, das vom Schafott tropft und kann sich atmosphärisch in die politischen Wirren der Französischen Revolution in Paris hineinversetzen. Claude Cueni ist es gelungen, einen atmosphärisch dichten und historisch stimmigen Roman über den Henker der Revolutionsgerichte zu schaffen. Dieser Roman fesselt und begeistert. Für Frankreichinteressierte und Historiker ein absolutes Muss!


Martin Schulz - vom Buchhändler zum Mann für Europa: Die Biografie
Martin Schulz - vom Buchhändler zum Mann für Europa: Die Biografie
von Margaretha Kopeinig
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fassadenpflege für den neuen Mythos der deutschen Sozialisten, 13. April 2017
Viel hat der "Mann des Volkes aus Würselen" ja bereits vor seiner offiziellen Inthronisierung als SPD-Kanzlerkandidat und SPD-Vorsitzender von sich gegeben: Bürgerlicher Familienhintergrund, durchschnittlicher Schüler mit sportlichen Ambitionen zum Fußball, dann jäher Absturz als Amateursportler, Griff nach der Flasche, Schulabbruch, Buchhändlerlehre (von der wir nicht wissen, ob er sie mit einem IHK-Abschluß beendet hat), dann Wechsel in die Kommunalpolitik und von dort nach "Europa". Was für eine Karriere! Geht doch! An komplexreflektierenden Persönlichkeiten scheinen die deutschen Sozialisten ja keinen Mangel zu haben. Martin Schulz hat das "Alkoholproblem" und den fehlenden Bildungsabschluß zu seinem Markenzeichen entwickelt, wie Gerhard Schröder die "putzende alleinerziehende Mutter" und Sigmar Gabriel den "prügelnden Nazi-Vater". Und was ist aus ihnen geworden! Sucht man eine nachprüfbare Erfolgsbilanz von Martin Schulz in dieser ersten Hochglanzbiographie ist man schnell enttäuscht, denn das Buch könnte aus der Bundesgeschäftsstelle der SPD stammen. Das Säuferimage wird breitgetreten und der kometenhafte Aufstieg des großen Europäers grell beleuchtet. Alles wird mit Hochglanzaufnahmen unterlegt, die die Bedeutung dieser europäischen Lichtgestalt unterlegen sollen. Auf dem zweiten Blick bietet das Buch jedoch nicht viel. Mann erfährt wenig Substantielles über die bisherige politische Arbeit von Herrn Schulz im Europaparlament und kann sich des Eindrucks nicht verwehren, daß hier einer der üblichen Dampfplauderer wahlkampftaktisch aufgeblasen werden soll. Man erfährt auch nichts von der finanziellen Hypothek, die der ehemalige Bürgermeister von Würselen seiner Heimatgemeinde mit dem dortigen Spaßbad hinterlassen hat, schließlich soll der Glanz dieser provinziellen Lichtgestalt nicht zu früh abpellen. Eine schnellgestrickte Politikerbiographie über eine substanzlose Lichtgestalt, die man sich nicht kaufen muß.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 20, 2017 5:16 PM MEST


Truefitt & Hill Sandalwood Shaving Cream - 190g/6.7oz
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Wird angeboten von Redboxhairstore
Preis: EUR 21,96

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, Schaum fällt wenige Minuten nach dem Einpinseln zusammen, 12. Juli 2016
Entgegen meiner bisherigen Erfahrungen mit T&H Produkten ist die Sandelwood Shaving Cream absolut enttäuschend. Nach einem ausgiebigem Einseifen mit dem Rasierpinsel fällt der Schaum wenige Augenblicke nach dem Einschäumen in sich zusammen. Ich hatte die Rasierseife über meinen Fachhändler reklamiert und bekam daraufhin eine neue Seife - gleiches Ergebnis. Ich wechselte zu der wesentlich teureren Creme von Penhaligon - beeindruckendes Ergebnis: konsistenter Schaum, sehr gute Rasurwirkungen.


Molto Power-Abbeizer 0,5L
Molto Power-Abbeizer 0,5L
Wird angeboten von Sonderpostenbaumarkt
Preis: EUR 7,30

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kompletter Schrott!, 10. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Molto Power-Abbeizer 0,5L (Werkzeug)
Den anderen Rezensenten kann ich nur Recht geben. Habe heute Morgen einen alten Bürostuhl zum Abbeizen vorbereitet. ca. 2mm gleichmäßig auf das gesamte Holz aufgetragen. Nach 12 Stunden ist nichts passiert, außer dass ich in einer weißen Staubwolke stand und jetzt die dekontaminierte Kleidung fachgerecht entsorgen kann. Ich habe mich bei einem Produkt selten so verarscht gefühlt!!!!!!!!!!!!


Philips Sonicare/Flexcare Handteil HX6930, blau
Philips Sonicare/Flexcare Handteil HX6930, blau
Wird angeboten von Medialand4you, Händler & Versand aus Deutschland
Preis: EUR 74,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 4. Sonicare Handbürste in 3 Jahren, 10. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Produkt hält nicht, was es verspricht. Bei zwei Bürsten ließ der Akku in der Leistung nach, die beiden anderen Bürsten wiesen nach ca. einem Jahr einen Bruch an der Halterung für den Bürstenkopf auf. EIN SCHROTTPRODUKT !!!!!!!!!!!!!


Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung
Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung
von Peter Bartels
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen High noon auf dem Boulevard, 19. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Angesichts der Lobeshymnen und der teilweise verrissenen Kritiken hat mich das Buch neugierig gemacht. Peter Bartels versteht sein Metier nach wie vor: Das Buch über die BILD-Zeitung ist launig verfaßt und erweckt Reminiszenzen an bessere Zeiten ohne die Permanenz der stetigen Meinungsumfragen, als BILD noch Pflichtlektüre für jeden im Politikbetrieb war, der den Puls der „Volksmeinung“ fühlen wollte. Die legendären Chefredakteure schafften es, die Stimmungslage im politischen Maschinenraum des Landes aufzunehmen und in einfacher Übersetzung in BILD zu übertragen. BILD war mit dieser Strategie erfolgreich, wie es heute noch Blätter wie Daily Mail oder die Sun sind. Deutschlands Journalismus ist inzwischen zu sehr vom Konformismus und der Zwangshaftigkeit einer political correctness geprägt. Hier trifft Peter Bartels durchaus den Nagel auf den Kopf. Wer den Niedergang von BILD näher untersuchen möchte, findet in Peter Bartels Buch nur versteckte Hinweise. Das ist schade, denn hier hätte das Buch durchaus an Gewicht gewinnen können. Weshalb schreibt Bartels nicht, daß die deutsche Medienlandschaft – Staatsfernsehen eingeschlossen – den Umerziehungsmaßnahmen der Westalliierten entsprachen. Axel Springers konforme Haltung gegenüber den USA und Israel entspricht bis heute der Unternehmensräson, dem unstrittig gelebten Konsens, der sich in der unkritischen Haltung gegenüber dem Staat Israel und der US-Administration in vielen Beiträgen wiederfindet. Die engen Verbindungen zur US-Politik werden gerade auch durch die Netzwerkverflechtungen deutlich, welche durch die oberste Redaktionsebene von BILD unterhalten werden und die sich über die Konzernspitze fortsetzen läßt. Doch dieses Terrain betritt der Autor nicht und läßt es vielmehr bei nebulösen Hinweisen. Von einem Insiderbuch hätte ich daher mehr erwartet.


Marsch ins Ungewisse: Gefangen im Syrien-Krieg (JF Edition)
Marsch ins Ungewisse: Gefangen im Syrien-Krieg (JF Edition)
von Billy Six
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,80

3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eindrücke eines Abenteurers, 19. April 2016
Der Autor Billy Six arbeitet als Auslandskorrespondent bei der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT. In Anbetracht seiner Biographie läßt er sich nicht in die Schublade der konformistisch geprägten Journalisten pressen. Kann man Billy Six überhaupt als Journalisten einordnen? Ich hätte da meine Zweifel. Für mich handelt es sich dabei eher um einen Abenteurer, der in den letzten Jahren einige Krisengebiete bereiste und seine Eindrücke in mehr oder weniger unterhaltsamen bis zuweilen spannenden Momentaufnahmen verarbeitete. Wähnt sich Billy Six durch das Vorwort von Peter Scholl-Latour bereits in den journalistischen Adelsstand aufgenommen, so weckt der Titel des Buches falsche Hoffnungen. Wer das Buch liest, erinnert sich eher an die Abenteuer eines Graf Luckner als an den Qualitätsjournalismus eines Peter Scholl-Latour. Der Schilderung der Erlebnisse in syrischer Haft fehlt einfach der intellektuelle Unterbau. Es fällt auf, daß sich hier kein profunder Kenner der Materie des Nahen Ostens mit den Ereignissen auseinandersetzt, sondern ein naiv handelnder Abenteurer, der dank der diplomatischen Drähte zwischen Berlin und Moskau aus dieser selbstverschuldeten Situation befreit werden konnte.


Harms
Harms
DVD ~ Heiner Lauterbach
Preis: EUR 12,98

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der verunglückte Versuch eines deutschen Gangsterfilms, 28. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harms (DVD)
Ein Schwerverbrecher wird aus der Haftanstalt entlassen, klischeemäßig überbetont dargestellt duch Heiner Lauterbach. Ein pensionierter Direktor der Landeszentralbank in München nimmt durch eine Damen des leichten Gewerbes Kontakt zu ihm auf und überredet ihn zu einem Bruch beim ehemaligen Arbeitgeber. Was bereits im Ansatz reichlich dahergeholt erscheint, wird durch die Handlung nicht logischer, sondern eher diffuser. Man erfährt ihm Film nichts über die Beweggründe des geplanten Verbrechens. "Harms", gespielt von Heiner Lauterbach, schweigt sich, äußerlich völlig cool, durch die Handlung und seine von ihm akquirierten Kumpels, gespielt von Axel Prahl und Martin Brambach, spielen ihren Part klischeehaft durchaus meisterlich. Das wars dann aber auch schon. Friedrich von Thun's Rolle als distinguierter ehemaliger Bundesbanker bleibt bis zum bitteren Ende verworren. Man erfährt nichts über die Gründe des Verbrechens und die sukzessive Liquidierung der Gangster durch den Auftraggeber erscheint reichlich konstruiert. Völlig abstrus erscheint es, wenn der ehemalige Banker mit gezückter Automatik mitten auf einem Parkplatz in München seinen Hund erschießt um bei der Aktion mitmachen zu können. Und auch bei der abschließenden Ballerei im Münchener Villenviertel scheint sich keiner der Nachbarn um etwas zu scheeren. Beim Überfall selbst agieren die "Profis" teilweise ohne Masken, was die Liquidierung des Wachpersonals zur Folge hat, und Harms wird schließlich zum Rächer der "Enterbten" und streift mit gezückter Automatik und MP auf der Suche nach dem Oberbösewicht durch München. Zum Schluß kommt es zum Showdown: Harms bleibt sauber, die Nutte flieht mit dem Geraubten, der Banker liegt in seinem Blut. Ein Film zum Abschalten!


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