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Rezensionen verfasst von
Filmfan1980

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6x Savvies Displayschutzfolie für Sony PSP 1004 Folie Schutzfolie Displayfolie - Klar
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Wird angeboten von schutzfolien24-DE
Preis: EUR 1,99

3.0 von 5 Sternen Größe passt nicht genau, 8. September 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe diese Folien sowohl auf PSP-1004 und PSP-3004 angebracht (beide natürlich identische Bildschirmgröße). Die Sawies Folien sind einen Tick zu groß. In der Breite etwa 2mm und in der Höhe ca. 1mm. Wer ein bisschen Bastelgeschick hat, kann an zwei Seiten ein bisschen was weg schneiden, dann lassen sich die Folien ganz gut nutzen. Wäre natürlich deutlich einfacher, wenn sie die richtige Größe hätten.

Qualität ansich ist so lala. Man sieht halt schon, dass das billige Folien sind. Teilweise sind schon leicht sichtbare Blessuren auf den Folien, weil die Oberseite nicht mit einer extra Schutzfolie geschützt wird. Kratzbeständigkeit ist auch nicht toll. Aber immerhin sind sie sehr günstig und man hat 6 Stück. Man hat also genug Versuche, bis dann irgendwann eine Folie wirklich gut und ohne Staubeinschlüsse drauf sitzt. Da braucht man schon ein ruhiges Händchen, etwas Geschick und eine möglichst staubfreie Umgebung. Tipp: Das Display auf keinen Fall mit Microfasertuch oder Tüchern aus synthetischem Material versuchen zu reinigen. Das lädt sich dann alles statisch auf und ihr bekommt das Display einfach nicht staubfrei.


WEISS Akku für Playstation 4 Controller / PS 4 Controller 1600mAh Li-Po [ersetzt: Sony LIP1522] DIY Set inkl. Werkzeug und 5Min.- Videoanleitung, ohne Löten
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Wird angeboten von Das Gute Geschäft
Preis: EUR 19,49

5.0 von 5 Sternen Perfekter Ersatz für den Originalakku, keine Bastelei nötig, 29. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kann dieses Set nur empfehlen. Musste ziemlich lange suchen, bis ich es gefunden hatte. Bei vielen anderen hier angebotenen Akkus muss man erst den passenden Stecker dran basteln oder sogar noch Veränderungen am Innenleben des Controllers vornehmen. Der hier ist wirklich Plug & Play und hat zudem noch eine höhere Kapazität als der Originalakku. Einbau ging absolut reibungslos. Das beiliegende Werkzeug ist sehr hilfreich. Ohne dieses kleine Kunststoff-Werkzeug zum Aufhebeln des Gehäuses kann man sich sehr schnell Macken rein machen, wenn man das mit irgendwas Metallischem versucht. Akkulaufzeit ist auch wieder deutlich länger als mit meinem alten Originalakku, der nur noch ein paar Stunden hielt. Der Neue hält jetzt wieder ein paar Tage. Bin absolut zufrieden.


PATONA Akku Für Sony PSP-1000 PSP-1000G1 PSP-1000G1W PSP-1000K PSP-1000KCW
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Wird angeboten von A & B GmbH
Preis: EUR 12,99

3.0 von 5 Sternen Definitiv nicht 100% kompatibel zum Originalakku und Qualitätsschwankungen, 29. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo!

Habe insgesamt zwei dieser Akkus für meine PSP bestellt. Der erste funktionierte zunächst tadellos für etwa 10 Minuten, danach fiel er komplett aus und ließ sich auch nicht mehr laden. Komplett hinüber. Der zweite bestellte Akku funktioniert jetzt seit ein paar Akkuladungen, allerdings kann man definitiv nicht von einer 100%-igen Kompatibilität zum Originalakku sprechen. Die Anzeige des Ladezustandes geht nicht von 100% auf 0% gleichmäßig runter, sondern bei ca. 30% Ladestand geht die PSP einfach ohne Vorwarnung komplett aus. Das muss man halt wissen und sich darauf einstellen. Ich vermute mal, dass der Akku einfach einen komplett anderen Spannungsverlauf hat, als der Originalakku. Bei ca. 30% nach Ladestandsanzeige ist dann die Minimalspannung unterschritten, die die PSP zum Betrieb braucht.

Wenn man das weiß und sich darauf einstellt, hat man zumindest einen günstigen, funktionierenden Akku. Betriebsdauer mit diesem Akku schätze ich mal grob auf 4-5 Stunden, habe ich aber nicht genau gemessen. Zur Dauerhaltbarkeit kann ich jetzt noch nichts sagen. Wenn sich innerhalb der nächsten Monaten eine dramatische Reduzierung der Betriebsdauer ergeben sollte, oder der Akku komplett ausfällt, werde ich die Rezension nochmal ergänzen.


Sony PSP-1000 Display Glasfolie - atFoliX FX-Hybrid-Glass hartbeschichtete elastische 9H Kunststoffglas Folie - besser als Echtglas Panzerglas
Sony PSP-1000 Display Glasfolie - atFoliX FX-Hybrid-Glass hartbeschichtete elastische 9H Kunststoffglas Folie - besser als Echtglas Panzerglas
Wird angeboten von @FoliX GmbH
Preis: EUR 6,59

1.0 von 5 Sternen Passform für PSP-1000 komplett falsch, 23. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Größe der Folie ist für das Display der PSP-1000 viel zu groß, obwohl PSP-1000 auf der Verpackung steht. Oben und unten steht die Folie jeweils 1-2 mm über und an den Seiten sogar deutlich mehr (knapp einen Zentimeter zu breit insgesamt). Da das Front-Cover der PSP-1000 auch nicht eben ist, sondern die Scheibe etwas vertieft sitzt, lässt sich die Folie somit nicht anbringen. Keine Ahnung, was die sich bei diesem Produkt gedacht haben. Evtl. Passform für PS Vita?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 25, 2017 6:08 PM MEST


Elijah Craig 12 Years Kentucky Bourbon Whiskey (1 x 0.7 l)
Elijah Craig 12 Years Kentucky Bourbon Whiskey (1 x 0.7 l)
Preis: EUR 31,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Im Vergleich zum Maker's Mark zu streng und bitter, 1. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss dazu sagen, dass ich normalerweise kein Bourbon Trinker bin, sondern inzwischen eine recht umfangreiche Single Malt Sammlung habe. Bourbon ist für mich noch relativ Neuland, jedoch hat mich der Maker's Mark sehr positiv überrascht. Zum Scotch mal eine sehr interessante Abwechslung mit diesen Bourbon-typisch sehr starken Vanille- und Karamell-Aromen aus der frischen Weißeiche. Und dazu noch zu einem Bruchteil des Preises, den ich für einige Scotch Flaschen bezahlt habe.

Bin dann natürlich sofort auf den Elijah Craig aufmerksam geworden, der 12 Jahre gereift ist (für einen Bourbon doch recht ungewöhnlich) und hier sehr gute Bewertungen hat. Leider hat dieser mich jedoch absolut garnicht begeistert, werde ich definitiv nicht nachbestellen. Grundsätzlich ist er vom Charakter her ähnlich dem Maker's Mark (das Bourbon-typische Aroma, Vanille, Karamell, minimale Klebstoff-Note), jedoch sehr viel strenger und bitterer. Der Maker's Mark verwendet statt Roggen Winterweizen, was ihn vergleichsweise weich/ mild macht, und das tut ihm wirklich gut. Beim Eliah Craig merkt man die Bitterkeit des Roggens im Vergleich sofort. Außerdem brennt er im Vergleich zum Maker's Mark richtig. Sehr streng und brennend. Ich denke nicht, dass es an den 47% liegt (vs. 45% beim Maker's Mark), sondern am grundsätzlichen Brennereicharakter und/ oder der langen Reifung. Das frische Weißeichenfass hat nach 12 Jahren einfach extrem viel an den Whisky abgegeben, nicht umsonst verwenden die Schotten keine frischen Fässer. Wie ich gelesen habe ein grundsätzliches Problem von zu lange gereiften Bourbons.

Also insgesamt ist der Eliah Craig für mich nicht empfehlenswert. Sicherlich wird er seine Liebhaber finden und mit etwas Wasser verdünnt bekommt man ihn auch etwas milder. Aber für mich stehen Geschmack und Preis-Leistung im Vergleich zum (z. B.) Maker's Mark einfach in keinem akzeptablen Verhältnis. Klar, 12 Jahre Reifung kosten Geld, aber für meinen Geschmack haben die 12 Jahre dem Eliah Craig nicht gut getan.


The Legend of Zelda: Breath of the Wild [Nintendo Switch]
The Legend of Zelda: Breath of the Wild [Nintendo Switch]
Preis: EUR 58,99

56 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten - abschließendes Fazit eines alten Zelda Fans, 23. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo zusammen!

Wie wohl viele Käufer dieses Spiels gehöre ich zu denjenigen, die schon seit Jahrzehnten begeistert von der Zelda Spielreihe sind. Die ersten Titel auf dem NES habe ich zwar nicht mehr mitbekommen, da war ich noch zu jung, aber bei mir ging's Anfang der 90er mit "A Link to the past" und "Link's Awakening" auf SNES & Gameboy los und seitdem liebe ich diese Spiele. Natürlich habe ich mich auf das neue Zelda auf der Switch gefreut und es auch direkt vorbestellt, allerdings habe ich mich auch nicht besonders hypen lassen und hatte jetzt keine extremen Erwartungen. Hatte mir auch vorab nicht viele Previews angeschaut. Habe es einfach auf mich zukommen lassen.

Inzwischen habe ich Breath of the Wild durchgespielt, 100 von 120 Dungeons sind gefunden und ich behaupte mal, das Meiste in dem Spiel gesehen zu haben, um mir ein Urteil erlauben zu können. Und ich denke, dass das auch wichtig ist, um dieses Spiel abschließend beurteilen zu können und das alles mit etwas Distanz zu betrachten. Denn das Spiel hat eine ziemlich steile aber auch abflachende Faszinationskurve. Am Anfang geht es noch etwas flach los, dann begeistert das Spiel über längere Phasen extrem und zieht einen total in seinen Bann, dann über die Zeit macht sich jedoch etwas Ernüchterung breit, wenn man die gesamte Spielmechanik durchschaut hat. Insgesamt ein tolles Spiel, aber es hat eben auch seine Schwachpunkte und kann für meinen Geschmack nicht ganz an andere epische Zelda Titel anknüpfen.

In dieser Rezension versuche ich, die Stärken und Schwächen dieses Spiels aus meiner Sicht in verschiedenen Bewertungskategorien zu beschreiben. Werde mich bemühen, das nicht komplett in einen Roman ausarten zu lassen :) Wem das zuviel Text ist, der kann sich einfach das Fazit durchlesen, da fasse ich die wesentlichen Punkte in Kurzform zusammen.

Grafik, Sound & Performance
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Über die Grafik und Performance wurde ja schon viel hergezogen. Ja, die Grafik ist nicht auf dem Niveau moderner PCs oder High-End Konsolen. Ich bezeichne mich selbst als Grafikenthusiast und zocke am PC neueste Spiele wenn möglich in 4K-UHD @60fps und war beim neuen Zelda anfangs natürlich ziemlich ernüchtert von der Grafik. Ja, Texturen sind im Vergleich matschig und oft sieht man starkes Kantenflimmern bedingt durch die niedrige Auflösung. Wer 60fps gewohnt ist, für den fühlt sich das Spiel nicht flüssig an, und an manchen Stellen des Spiels bricht die Performance auch mal ein auf gefühlt 20fps.

Aber dennoch muss selbst ich als Grafikenthusiast sagen, dass ich über diese Kritikpunkte hinweg sehen kann und das Spiel insgesamt eine wunderschöne Optik hat. Hohe Auflösungen und Framerates sind eben nicht alles. Man hat sich relativ schnell an die niedrig aufgelösten Texturen und die pixeligen Kanten gewöhnt und dann erwischt man sich immer wieder dabei, wie man einfach nur sprachlos ist auf Grund der extremst lebendigen, offenen und mit Liebe zum Detail designten Spielwelt. Die Wettereffekte, die Physik, die extremen Sichtweiten dieser unfassbar riesigen Welt, das habe ich so noch in keinem Spiel gesehen. Da werden die optischen Unzulänglichkeiten schnell unwichtig - egal wie grafikverwöhnt man ist.

Kurz zum Sound: Leider auch nicht so episch wie in anderen Zelda Teilen. Es gibt ein paar leicht angedeutet alte Melodien, aber in großen Teilen kommt das Spiel leider ohne nennenswerte Musik aus. In der Wildnis gibt es hier und da ein bisschen belangloses Geklimper, in den 4 Haupt-Dungeons gibt es eine Hintergrundmusik. Das Spiel versucht eher, durch die Geräusche der Natur Atmosphäre zu erzeugen und Musik hält sich dezent zurück. Kann man mögen, mich hat es nicht besonders überzeugt. Allerdings sehe ich das auch nicht als großen Kritikpunkt an dem Spiel an.

Spielwelt und -mechanik
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Wie gesagt, die Spielwelt ist gigantisch. Jeder der das Spiel für eine gewisse Zeit gespielt hat, wird diesen Moment kennen, an dem man mit offenem Mund realisiert, wie gigantisch die Spielwelt ist. Nämlich dann, wenn man nach diversen Spielstunden das Startgebiet komplett durchforstet und abgegrast hat und feststellt, dass das nur ein kleiner Teil der Gesamtkarte ist und man tatsächlich ALLES begehen und beklettern kann, was man ganz winzig hinten am Horizont sehen kann.

Und genau das macht die hauptsächliche Faszination dieses Spiels aus. Die Spielwelt ist riesig, abwechslungsreich (Wälder, Steppen, Wüsten, Eislandschaften, Vulkanlandschaften), liebevoll gestaltet und überall sind interessante Orte und kleinere Geheimnisse versteckt. Und natürlich die Schreine, von denen es insgesamt 120 zu entdecken gibt (dazu unten mehr).

Außerdem besitzt die Spielwelt eine sehr ausgeklügelte Physik, Wettereffekte, Tag-/Nachtwechsel und intelligente Interaktionsmöglichkeiten. Man kann z. B. Felsbrocken von Abhängen oder Felsvorsprüngen herunter stoßen, um Lager von Monstern anzugreifen. Oder man zündet trockenes Gras an, um Gegner im brennenden Feld stehen zu lassen. Ebenso kann metallische Gegenstände mit der magnetischen Kraft seines Shikah-Steins (eine Art magisches Universal-Tool in dem Spiel) durch die Spielwelt bewegen, um sich z. B. Brücken zu bauen oder Gegner mit Metallkisten zu zerkloppen. Um gegnerische Camps zu erledigen braucht man (besonders anfangs) die richtige Taktik. Es gibt durch die Spielwelt und Physik viele Möglichkeiten, Gegner zu verwirren oder auszuschalten, ohne dass man in den direkten Nahkampf gehen muss (was aber natürlich auch geht).

Um die Welt zu erkunden, kann Link im neuen Zelda auch mit einem Gleiter durch die Lüfte gleiten oder auf seinem Schild Berge hinab "boarden". Wenn es regnet, wird Klettern allerdings zur Tortur und Feuer (auch Lagerfeuer) werden gelöscht. Nachts tauchen andere Tiere und Gegner auf als tagsüber. Gibt es ein Gewitter, muss Link alle metallischen Gegenstände ablegen, um nicht vom Blitz getroffen zu werden. In Schneegebieten, Wüsten oder Vulkanlandschaft braucht man andere Kleidung als im normalen Wald usw. All diese genannten Dinge lassen die Spielwelt extrem lebendig und interaktiv wirken. Man fühlt sich wirklich als Teil dieser Welt. Und genau das führt dazu, dass man diese Welt entdecken möchte. Was auch viele, viele Stunden Spaß macht.

Leider führt das jedoch auch zu einem der großen Kritikpunkte, die ich an diesem Spiel habe. Denn nach vielen Stunden Faszination über die Spielwelt macht sich irgendwann auch eine gewisse Ernüchterung breit. Bei mir war es an dem Punkt, als ich ca. 2/3 der gesamten Spielkarte aufgedeckt und realisiert hatte, dass es im Grunde doch eigentlich nicht viel zu entdecken gibt außer der 120 Mini-Dungeons, die optisch immer gleich aussehen, sowie ein paar wichtiger (aber nicht unbedingt spielentscheidender) Items und 4 richtiger Dungeons (Titanen). Aber dazu weiter unten mehr.

Kampfsystem, Waffen & Items
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Das Kampfsystem ist im Grunde so, wie man es von anderen Zelda Titeln kennt. Neu ist lediglich, dass es Link neben Herzcontainern jetzt auch Ausdauer als Ressource zur Verfügung hat. Ausdauer wird benötigt, um zu rennen, zu klettern, zu schwimmen oder zu gleiten. Der Spieler kann im Spielverlauf sowohl Lebensenergie als auch Ausdauer wahlweise erhöhen (was auch rückgängig gemacht werden kann).

Komplett neu ist außerdem, dass Link nun massenhaft Waffen (Einhand-/ Zweihandwaffen, Bögen und Schilde) findet und diese nur eine sehr kurze Haltbarkeit haben. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Manche Waffen haben so schlechte Haltbarkeit, dass sie nichtmal einen einzigen etwas kräftigeren Gegner überstehen. Die meisten Waffen kann man nur ein paar Gegner lang benutzen, dann zerbrechen sie. Glücklicherweise findet man überall massenhaft Waffen, sodass man eigentlich immer genug hat. Das anfänglich kleine Inventar für Waffen, Schilde und Bögen kann später erweitert werden, sodass man auch ausreichend favorisierte Waffen mit sich herumtragen kann. Dieses Item-System ist natürlich gewöhnungsbedürftig, für meinen Geschmack hätte es das nicht gebraucht oder hätte zumindest anders umgesetzt werden sollen (deutlich längere Haltbarkeit und Möglichkeit zur Reparatur von Waffen).
Neben Waffen gibt es im Spiel verschiedene Kleidungen/ Rüstungen, mit denen man sich gegen Kälte, Hitze oder Feuer schützen kann und auch ein paar weitere, die spezielle Boni verleihen (besser klettern, schneller laufen, mehr Angriffskraft, Schutz vor Blitzen etc). Die wichtigsten Rüstungen kann man sich einfach kaufen und muss sie nichtmal finden.

Was gibt es sonst noch zu erwähnen? Vielleicht das neue Koch-System. Es gibt keine simplen Lebensenergie- oder Manatränke mehr (Mana gibt es übrigens garnicht mehr!), sondern Link muss sich Nahrung und Tränke an Kochstellen selbst zubereiten, indem er verschiedenste Lebensmittel und sonstige Zutaten miteinander kombiniert. Kann man gut finden, muss man aber nicht. Im Grunde verbringt man viel Zeit damit, langweilig alle möglichen Arten von Fisch oder Fleisch mit irgendwelchem Gemüse und Gewürzen zu kombinieren, damit was Gutes dabei heraus kommt. Man muss auch mühsam jedes Gericht einzeln zubereiten, statt z. B. das gleiche Gericht 10x zu produzieren.

Story, Missionen und Spielverlauf
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Ich will hier natürlich möglichst nicht spoilern. Grob gesagt geht es in der Story darum, dass Hyrule vor 100 Jahren von Ganon zerstört und die vier Titanen (riesige mechanische Kreaturen), die eigentlich für die Verteidigung Hyrules gedacht waren, von Ganon kompromittiert wurden. Link soll es nun natürlich wieder richten und Hyrule und Zelda retten.

Ich sage mal so, dass sich die gesamte Story eigentlich auf ein paar wenige Hauptmissionen beschränkt, in denen es im Grunde nur darum geht, die Welt zu bereisen um die vier Titanen zurück zu erobern, die vier Dungeons darstellen. Und anschließend natürlich Ganon zu besiegen. Allerdings sind die Titanen streng genommen optional, sie vereinfachen den Endkampf nur (wie genau, verrate ich nicht). Im Grunde könnte man auch schon ziemlich am Anfang des Spiels direkt in Schloss Hyrule einmarschieren und Ganon bekämpfen. Das wird nur deshalb vermutlich nicht gelingen, weil man zu wenig Lebensenergie und Ausdauer hat und zu schwache Ausrüstung. Allerdings rückwirkend hätte ich mir die Hälfte der Spielzeit auch sparen können (wenn ich gewollt hätte) weil ich Ganon auch mit der Hälfte der Ressourcen ohne Probleme geschafft hätte.

Aber natürlich möchte man sich die vier Titanen nicht entgehen lassen, die Rätsel dieser Dungeons sind auch ganz nett gemacht und ansonsten gibt es wie gesagt keine richtigen Dungeons. Leider sind die Titanen (bis auf einen, den ich recht schwierig fand) relativ einfach und dauern nicht sehr lange (je eine bis max. 2 Stunden, würde ich sagen). Außerdem sind sie optisch und vom Rätselprinzip alle identisch, am Ende gibt's einen Bossgegner und ein Herzcontainer, wie man es von Zelda Spielen gewohnt ist.

Neben den vier Titanen (die vier Herzcontainer geben), muss man natürlich auch anderweitig die Anzahl der Herzcontainer erhöhen, um gegen Ganon eine Chance zu haben. Statt Herzteile (Viertelherzen) wie in anderen Zelda Titeln, muss man dazu die bereits erwähnten Schreine (Mini-Dungeons) aufsuchen und die Rätsel lösen. Für vier gelöste Schreine bekommt man einen Herzcontainer oder wahlweise eine Einheit Ausdauer. Insgesamt gibt es 120 Schreine, die über die gesamte Spielwelt verteilt sind. Leider leider - und das ist mein zweiter großer Kritikpunkt an diesem Spiel - sind diese Schreine optisch auch alle 100% identisch (gleiche Optik wie die vier Titanen) und nur nach dem Baukastenprinzip unterschiedlich zusammen gesetzt. Die Rätsel sind zwar großteils ganz nett und abwechslungsreich gemacht, allerdings sind die Schreine auch ziemlich kurz (meist nur 5-10 Minuten, in Ausnahmefällen auch mal 20 Minuten) und nach einer gewissen Anzahl gelöster Schreine gerät das dann doch irgendann zum immer wiederkehrenden Schema-F.

Es ist wirklich extrem schade, dass es im neuen Zelda nicht meh (wie früher) mehr große und komplexe Dungeons gibt, die sich auch alle vom Thema her unterscheiden. Früher gab es einen Wüsten-Dungeon, einen Wasser-Dungeon, einen Feuer-Dungeon, einen Wind-Dungeon etc. etc.... ihr wisst, was ich meine. Alle hatten ein Thema, man hat ein bestimmtes neues Item bekommen, das man für die Lösung der Rätsel und oft auch für den Bossgegner brauchte. Und hinterher konnte man es in der Spielwelt verwenden, um irgendwo weiter zu kommen. Das hat einen enormen Teil der Faszination dieser Spiele ausgemacht und im neuen Zelda gibt es das leider alles nicht mehr.
Die vier Titan-Dungeons sind vom Thema alle identisch, größtenteils recht einfach zu lösen, es gibt dort keine Items zu finden, die Bossgegner lassen sich großteils nach Schema-F besiegen. Die 120 Mini-Dungeons sehen wie gesagt ebenfalls alle gleich aus und wirken wie künstlich in die Spielwelt implementiert. Die sind im Grunde nichts als ein 08-15 Rätselspiel mit kurzen Levels, wie es sie in heutigen App-Stores zu Hauf gibt. Sehr schade!

Tja, und was gibt es sonst so in der Spielwelt zu entdecken? Eigentlich nicht viel. Neben den bereits erwähnten verschiedenen Rüstungen gibt es noch das Masterschwert zu finden, den Hylia-Schild und vier Feenquellen, bei denen man seine Rüstungen aufwerten kann. Aber das ist wie gesagt fast alles optional und für das Erreichen oder Besiegen des Endbosses nicht erforderlich.

Ich denke, das was mir in der Spielwelt von Breath of the wild am meisten fehlt, sind Gebiete oder Geheimnisse, die man nur mit neuen tollen Items erreichen kann. Dieses Gefühl, dass man nun endlich etwas gelöst bekommt oder betreten kann, was vorher einfach nicht ging. Versteht mich nicht falsch, die Spielwelt ist trotzdem toll gemacht durch die liebevolle Gestaltung und weil sie wie beschrieben so offen und frei zugänglich ist. Aber als Fan der alten Zelda Titel fehlen mir einfach auch viele der bekannten Spielelemente.

Fazit:
=====
Das neue Zelda bietet eine tolle, unglaublich riesige und liebevoll gestaltete, offene Spielwelt, die für viele Stunden fasziniert und einfach erkundet werden will. Die ausgeklügelte Physik, Tag-/Nacht-/Wettereffekte und Interaktionsmöglichkeiten mit der Spielwelt lassen diese trotz einiger optischer Mängel (im Vergleich zu PC-Spielen oder High-End Konsolen) unglaublich lebendig wirken, wie ich das noch in keinem Spiel erlebt habe. Das Erkunden dieser Spielwelt macht den größten Anteil dieses Spiels aus und fasziniert für viele Stunden. Nintendo hat hierauf eindeutig den Fokus gelegt und dafür altbekannte Spielelemente der Zelda-Reihe weg gelassen oder stark verändert.

Jedoch flaut nach vielen Stunden die Begeisterung und Faszination über die Spielwelt irgendwann auch ab, wenn man realisiert, dass es eigentlich nicht viel mehr zu entdecken gibt als die insgesamt 120 sehr kurzen Mini-Dungeons und 4 Haupt-Dungeons, die optisch allesamt absolut identisch sind. Die Mini-Dungeons scheinen nach dem Baukastenprinzip zusammen gesetzt, sind schnell zu lösen und wirken wie künstlich in die Spielwelt gepflanzt. Tolle komplexe Dungeons mit unterschiedlichen Themen und speziellen Items (wie man das aus alten Zelda Teilen kennt), gibt es garnicht mehr. Ebenso gibt es auch kaum noch Items, die man für die Erkundung der Spielwelt benötigt. Alles was man braucht, ist im Shikah-Stein (eine Art magisches Universal-Tool) enthalten und relativ früh im Spiel verfügbar.
Die Story des Spiels ist relativ simpel gehalten und beschränkt sich auf ein paar wenige Hauptmissionen, in denen es im Grunde nur um die Entdeckung der Spielwelt, die Eroberung der 4 Titanen und das Besiegen von Ganon geht. Die Nebenmissionen sind im Grunde unwichtig. Streng genommen ist alles im Spiel unwichtig, außer genug Mini-Dungeons und somit Herzcontainer zu sammeln, damit man stark genug für Ganon ist. (Fast) alles andere im Spiel ist rein optional oder man bekommt es sowieso ohne große Anstrengung. Das nimmt einen Teil der tollen Atmosphäre der Spielwelt wieder weg, weil es sie unwichtig erscheinen lässt.

Versteht mich nicht falsch, das neue Zelda hat mich für viele Stunden an den Bildschirm gefesselt und in Summe halte ich es für ein wirklich gutes Spiel, das ich auch weiter empfehlen kann. Aber als alter Fan der Zelda Spielreihe muss ich diese genannten Kritikpunkte einfach anbringen und in Summe ist es einfach leider kein so episches Zelda geworden, wie ich es mir gewünscht hätte. Dazu hätte es viele große, komplexe Dungeons mit unterschiedlichen Themenbereichen gebraucht und das unschlagbare Gefühl, dass man mit dem neuen tollen Item aus dem letzten Dungeon nun endlich ein bestimmtes Rätsel gelöst bekommt oder einen neuen Teil der Karte betreten kann. Endlich der ersehnte Krafthandschuh! Endlich der Enterhaken, endlich die Bomben! Dieses Gefühl gibt es nicht mehr. Die 120 Mini-Dungeons sind mir zu sehr nach Schema-F gemacht und passen nicht wirklich in die Spielwelt. Das neue Waffensystem und das Kochsystem sind ebenfalls Punkte, die mir weniger gefallen.

Unter dem Strich bleibt ein immer noch ziemlich gutes Spiel, das viele Stunden Spielspaß durch die tolle Spielwelt liefert, aber auch seine Schwachpunkte hat und Fans der alten Zelda Spiele in einigen Punkten enttäuscht. Ich gebe gute 4 von 5 Sternen dafür.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2017 8:47 AM MEST


Resident Evil 7 Biohazard - [PC]
Resident Evil 7 Biohazard - [PC]
Preis: EUR 27,46

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes RE mit Gruselatmosphäre, gut inszenierter Story und unerwarteten Wendungen, 19. Februar 2017
Hallo!

Habe das Spiel nun nach insgesamt 13 Spielstunden durch und in Summe kann ich sagen, dass das definitiv gute Unterhaltung war. Einige schreiben ja, Resident Evil 7 sei kein richtiges Resident Evil. Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man schleicht in einem mysteriösen, gruseligen Anwesen voller unheimlicher Gefahren rum, um seine Freundin zu befreien und zu entkommen. Ressourcen, Munition und Inventar sind eher knapp, also kein wildes Rumgeballer, sondern Taktik ist gefragt. Und Umbrella ist natürlich auch wieder in die Geschichte verwickelt. Also wenn das kein Resident Evil ist, was denn bitte dann??

Die Story ist düster und am Anfang hat man erstmal überhaupt keine Ahnung, was los ist. Ich war anfangs auch leicht gefrustet, dass man bei einigen Gegnern (insb. die Besitzer des Hauses) hin und wieder nicht genau wusste, was man nun machen muss. Ob man fliehen/ sich verstecken soll, oder ob ein Kampf Sinn macht. Da machte sich dann auch stellenweise ein leichter Frust über Ressourcenknappheit breit. Aber das ging relativ schnell vorbei und gehört einfach zu der Story dazu. Im Verlauf des Spiels waren Ressourcen dann kein Problem mehr. Ich hatte viel mehr Waffen, Munition und sonstiges Zeugs, als ich überhaupt gebraucht habe. Wenn man ein bisschen sparsam ist und Gegner gezielt mit der richtigen Taktik ausschaltet, statt wild drauf los zu ballern, ist das kein Problem. Generell gilt im Spiel: Gegnern in den Kopf schießen! Alles Andere ist mehr oder weniger Munitionsverschwendung.

Die Besitzer des Hauses tauchen zwischendurch immer mal wieder sozusagen als Bosskämpfe auf. Diese sind mit der richtigen Taktik eigentlich relativ einfach zu meistern, sind aber sehr spektakulär in Szene gesetzt. Ja, Gewaltdarstellungen sind teilweise echt ein bisschen übertrieben in dem Spiel. Besonders am Anfang geht es schon direkt heftig zur Sache mit abgetrennten Körperteilen, Bosskampf mit Kettensägen usw. Das zieht sich aber nicht über das gesamte Spiel hin.

Zur Story:
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Ich bin insgesamt wirklich zufrieden mit der Story. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass Teile der Geschichte nicht zusammen passen würden oder das der Hauptcharakter sich komplett unlogisch verhält. Das kann ich überhaupt nicht bestätigen bzw. nachvollziehen. Also dass es in einem Resident Evil nicht 100% realistisch zugeht, ist einem auch vorher klar. Umbrella hat natürlich wieder seine Finger im Spiel und alle Geschehnisse im Spiel werden nach und nach erklärt und logisch verbunden. Und das macht auch Sinn so. Am Anfang tappt man ziemlich im Dunkeln und weiß nichts über die mysteriösen Bewohner in dem Anwesen. Ist man anfänglich noch teilweise sehr verwundert über deren "Fähigkeiten" gerät im Verlauf der Story immer mehr Licht in's Dunkel.

Es gibt einige unerwartete und interessante Wendungen im Spiel und im Verlauf wird immer mehr aufgeklärt. Teilweise spielt man Szenen aus der Sicht anderer Charaktere, um die Vor-/ Hintergrundgeschichte zu verstehen. Teilweise sehr gut in Szene gesetzt, z. B. schiebt man manchmal eine gefundene Videokassette in einen Player und steuert dann die Figur in dem Video, die natürlich spektakulär auf der Flucht oder im Überlebenskampf ist. Der Spieler wird in Sachen Story nicht im Regen stehen gelassen, sondern erhält in genau der richtigen Dosis immer wieder Informationshäppchen. Das Ende des Spiels lässt keine unangenehmen Fragezeichen zurück, sondern ist für meinen Geschmack gelungen.

Grafik:
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Kein High-End, aber durchaus gut und zweckmäßig. Sehr gute Licht-/ Schatteneffekte und sehr gute Darstellung von Charakteren. Manche Rezensenten berichten von einer unterirdisch schlechten Grafik. Das kommt, weil diese User die Grafiksetting falsch gewählt haben. Wichtig ist, dass man die Rendering-Methode auf "normal" stellt (statt interlaced) und die Auflösungsskalierung auf 1. Letztere ist standardmäßig glaube ich auf 0,8 gestellt. Heißt, dass das Spiel mit dem 0,8-fachen der eingestellten Auflösung berechnet und dann die Auflösung bloß hochgerechnet wird. Das kann dann schon sehr matschig aussehen. Wenn dann auch noch eine Auflösung eingestellt wird, die nicht der nativen Bildschirmauflösung entspicht, ist natürlich alles total krumm und es sieht furchtbar aus. Stellt man einen höheren Wert als 1 ein, wird eine höhere Auflösung runter gerechnet (Downsampling). Kann gut aussehen (ich spiele mit 1620p Downsampling auf Full-HD Bildschirm), erfordert aber entsprechende Hardware.
Also wer sich nicht auskennt, stellt die Skalierung am besten auf 1 und wählt die maximale Auflösung des Bildschirms. Dann ist auch alles scharf. Details kann man natürlich auch entsprechend hoch schrauben, damit die Grafik besser aussieht. Ich habe bei mir alles auf Maximum gestellt außer Schatten (hoch statt sehr hoch) und spiele in 1620p mit einer GTX980Ti ohne Probleme mit stabilen 60fps. Stellt man die Schatten auf sehr hoch, bricht die Performance an manchen Stellen des Spiels komplett ein auf um die 30fps, daher würde ich Schatten auf "hoch" lassen. Insgesamt hat mir die Grafik gut gefallen. Bäume/ Pflanzen sehen nicht so toll aus, aber Innenräume, NPCs, Gegner usw. sind sehr gut und detailliert gestaltet.

Fazit:
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13 Stunden sehr gute Unterhaltung mit Spannung, Horror und Schock-Momenten. Und es ist definitiv ein Resident Evil! Die Story entwickelt sich im Laufe des Spiels. Anfangs tappt man noch komplett im Dunkeln, während man in dem mysteriösen Anwesen umher irrt um seine Freundin zu retten. Die ersten Begegnungen mit den Hausbesitzern laufen nicht gerade zimperlich ab und hinterlassen anfangs noch jede Menge Fragezeichen. Später wird dann mehr und mehr aufgeklärt und der Spieler erfährt die Hintergründe. Die Story ist insgesamt durchaus gelungen und logisch aufgebaut (natürlich kann man hier keinen völligen Realismus erwarten).

Gewaltdarstellung ist an manchen Stellen des Spiels schon sehr extrem, das zieht sich aber nicht über das gesamte Spiel. Für zarte Gemüter ist das Spiel jedenfalls nichts. Es ist schon sehr düster, teilweise nervenaufreibend und brutal. Aber das erwarte ich von einem Resident Evil. Wer daran Freude hat und nicht gleich aufgibt, wenn am Anfang Munition knapp und Gegner zu stark erscheinen, der wird sicher ebenso gut unterhalten werden von dem Spiel wie ich.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 20, 2017 9:15 PM CET


Sigma 30mm F1,4 DC DN Objektiv (Filtergewinde 52mm) für Sony-E Objektivbajonett
Sigma 30mm F1,4 DC DN Objektiv (Filtergewinde 52mm) für Sony-E Objektivbajonett
Preis: EUR 322,19

42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aktueller Status zum Blende-f2-Problem und Lösungsansätze, 1. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo zusammen!

Habe mich schon länger für dieses Objektiv interessiert, habe jedoch wegen des bekannten Blende-f2-Problems, das auch hier diverse Leute berichten, bis vor kurzem davon Abstand genommen. Einige berichten davon, dass das Problem inzwischen behoben sei, anderen fällt es garnicht auf, usw. Ich wollte mir einfach selbst mal ein Bild davon machen, was nun wirklich Sache ist, und habe mir deshalb vor ein paar Tagen das Objektiv bei Amazon bestellt, ausgiebig getestet und bin im regen Erfahrungsaustausch mit anderen Nutzern dieses Objektivs im DSLR-Forum.
Ich habe außerdem Testbilder (100% Crop aus der Bildmitte) mit AF-C und AF-S mit den verschiedenen Blenden angehängt, um das Problem zu verdeutlichen. EDIT: In den Kommentaren habe ich Links zu den Bildern angefügt, da man die Bilder hier bei Amazon wohl nicht vergrößern kann.

Also folgende Fakten:
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- Das Blende f/2-Problem taucht bei ALLEN Exemplaren (auch mit den neuesten Seriennummern) auf und es gibt von Sigma dazu auch (noch) keine Lösung nach meinem Kenntnnisstand. Die Leute, die meinen, sie hätten das Problem nicht, bemerken es vermutlich schlicht nicht. Es tritt nur unter bestimmten Voraussetzungen auf:
- Das Problem tritt nur auf bei der Benutzung von AF-S (Einzelbild-Autofokus) bei Blenden zwischen f/1.6 und f/2.0. Blende f/1.4 ist scharf und ab Blende f/2.2 ist es auch wieder scharf. Bei den Blendenstufen dazwischen liegt der Fokus zu weit vorne. Die größte Abweichung und somit Unschärfe ist bei f/2.0. Bei Benutzung von AF-C (kontinuierlicher Autofokus) ist das Problem komplett behoben, scharf über alle Blenden. EDIT: Einstellung auf "DMF" ist ebenfalls keine Lösung, da DMF nichts anderes ist als AF-S mit der Möglichkeit zur nachträglichen manuellen Nachjustierung des Fokuspunkts.
- Eine Verwendung des Displays statt des Suchers reduziert wohl die Probleme, aber eine komplette Lösung ist es nicht.
- Im DSLR-Forum sind andere Nutzer darauf gekommen, dass eine Umstellung der Kamera auf NTFC das Problem verändert. Allerdings behebt es das Problem nicht, sondern verschiebt den Problembereich lediglich nach vorne (die Unschärfe beginnt dann schon bei Blende f/1.4 und ab f/2.0 ist es wieder scharf). Also ebenfalls keine Lösung.
- Eine Lösung per Update von Sigma halte ich für unwahrscheinlich, das müsste über die Firmware der Kamera erfolgen. Also falls Sigma überhaupt eine Lösung finden sollte, wird man das Objektiv vermutlich einschicken müssen.

Lösung:
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AF-C verwenden! Meine anfängliche Sorge war, dass ich mit AF-C dann ja nicht focus&recompose nutzen kann. Also den Auslöser nach dem Fokussieren halb durchgedrückt lassen, damit man den Bildausschnitt verändern kann, bevor man den Auslöser durchdrückt. Doch dafür gibt es zwei Lösungen, damit focus&recompose auch mit AF-C funktioniert:
1. Man nutzt backbutton Fokus, also man legt sich den Autofokus z. B. auf die AEL-Taste. Ist natürlich eine Umgewöhnung mit der AEL-Taste zu fokussieren.
2. Man legt sich die AF-/Manuellfokus-Umschaltfunktion auf die AEL-Taste (oder eine andere Taste). Dann kann man wie gewohnt durch halbes Durchdrücken des Auslösers fokussieren und wenn man dann durch Drücken der AEL-Taste auf manuellen Fokus umschaltet, "friert" man den Fokus sozusagen ein, damit man den Bildausschnitt verschieben und dann auslösen kann.

Klar, beides ist nicht so komfortabel wie ein einwandfrei funktionierender AF-S, aber es behebt zumindest das Problem und man kann gut damit leben. Dafür entschädigt die brilliante Schärfe des Objektivs selbst bei Offenblende und das tolle Freistellungspotenzial.

Bildqualität:
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Wie gesagt, die Schärfe selbst bei Offenblende ist genial! Ich hänge mal ein Bild mit Blende f/1.4 an, die Schärfe in der Bildmitte ist brutal. Selbst der 100% Crop sieht sehr scharf aus. An den Bildrändern wird es bei offener Blende weicher, aber wer benutzt schon solch ein Objektiv, um bei offener Blende Landschaften oder Architektur zu fotografieren? Das macht keinen Sinn. Bei offener Blende will man ja i.d.R. Freistellung, und da spielt die Randschärfe keine Rolle.
Ich habe zum Vergleich auch das SEL35F18, dieses bietet bei Offenblende nicht solch eine Schärfe. Das Sony muss ich schon auf Blende f/2.8 abblenden, um eine vergleichbare Schärfe zu haben. Und das ist dann schon ein enormer Unterschied.

Fazit:
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Das Blende f2-Problem bei der Benutzung von AF-S ist vorhanden, aber mit ein paar Kniffen kann man sich damit arrangieren und das Problem umgehen. Dann bietet das Objektiv eine tolle Bildqualität und tolle Schärfe in der Bildmitte selbst bei Offenblende, und eine hohe Freistellung mit weichem Bokeh. Für den Preis gibt es nichts Vergleichbares. Das SEL35F18 hat andere Stärken (Größe, Bildstabi), kann bei der Schärfe und der Freistellung aber nicht mithalten.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 8, 2017 3:13 PM MEST


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2.0 von 5 Sternen Muttern der Schnellspanner lösen sich, 22. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo!
Habe mir dieses Stativ letztens bestellt, um darauf eine Softbox mit Aufsteckblitz zu befestigen. Der erste Eindruck ist auch sehr gut, das Material fühlt sich wertig an, Schnellspanner funktionieren, alles stabil usw.

Doch schon beim zweiten Einsatz hat sich die Befestigungsmutter des oberen Schnellspanners gelöst, sodass der Schnellspanner jetzt nicht mehr greift und die obere Stange des Stativs einfach nach unten rutscht. Habe dann eben mal die 1-Sterne Rezensionen dieses Stativs angeschaut und siehe da, ganz viele andere haben das gleiche Problem. Leider wird davon berichtet, dass ein Nachziehen der Befestigungsmutter das Problem auch nicht dauerhaft löst. Nach jedem zweiten oder dritten Einsatz ist die Mutter dann wieder lose. Man darf also immer passendes Werkzeug mit sich herumschleppen. Ich besitze leider keine 8mm Nuss, die man dafür braucht, und darf mir jetzt erstmal einen Steckschlüsselsatz kaufen.

Bin sehr enttäuscht, hätte ich mal lieber kein Stativ mit Schnellspanner gekauft. Ich werde das jetzt noch eine Weile beobachten, wie häufig sich die Mutter wieder löst, und wenn es zu häufig ist, geht das Stativ zurück.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 30, 2017 7:11 PM CET


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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Größe der Kapseln passt nicht richtig; Künstlicher Geruch und Beigeschmack, 28. November 2016
Hallo!
Habe mir letztens je eine Packung Dallmayr Lungo Azzuro und Lungo Ethiopia aus dem Supermarkt zum Testen besorgt und ich kann beide nicht empfehlen. Ich verwende die Kapseln in einer Lattissima+ und ich muss den Kapselverschluss mit übermäßig viel Kraft runter drücken, damit ich ihn verschlossen bekomme. Also gesund kann das für die Maschine auf Dauer definitiv nicht sein. Will nicht wissen, nach wie vielen Versuchen die Mechanik kaputt geht. Hinzu kommt, dass auch die Pumpe der Maschine sich anders anhört und der Kaffe langsamer aus den Kapseln kommt. Also auf mich wirkt das alles so, als wenn man seine Maschine ziemlich malträtiert mit diesen Kapseln.

Schon alleine deswegen würde ich von den Kapseln abraten, selbst wenn der Geschmack top wäre. Ist er aber nicht. Der Lungo Azzuro ist geschmacklich...naja....ich sage mal akzeptabel. Auf jeden Fall nicht so gut wie die Lungos von Nespresso, aber trinkbar. Hinterlässt einen pelzigen Nachgeschmack auf der Zunge. Der Lungo Ethiopia ist überhaupt nicht mein Fall, habe ich direkt weg geschüttet. Der hat einen ziemlich künstlichen Geruch und Beigeschmack.


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