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Filmfan1980

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild [Nintendo Switch]
The Legend of Zelda: Breath of the Wild [Nintendo Switch]
Preis: EUR 54,99

49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten - abschließendes Fazit eines alten Zelda Fans, 23. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo zusammen!

Wie wohl viele Käufer dieses Spiels gehöre ich zu denjenigen, die schon seit Jahrzehnten begeistert von der Zelda Spielreihe sind. Die ersten Titel auf dem NES habe ich zwar nicht mehr mitbekommen, da war ich noch zu jung, aber bei mir ging's Anfang der 90er mit "A Link to the past" und "Link's Awakening" auf SNES & Gameboy los und seitdem liebe ich diese Spiele. Natürlich habe ich mich auf das neue Zelda auf der Switch gefreut und es auch direkt vorbestellt, allerdings habe ich mich auch nicht besonders hypen lassen und hatte jetzt keine extremen Erwartungen. Hatte mir auch vorab nicht viele Previews angeschaut. Habe es einfach auf mich zukommen lassen.

Inzwischen habe ich Breath of the Wild durchgespielt, 100 von 120 Dungeons sind gefunden und ich behaupte mal, das Meiste in dem Spiel gesehen zu haben, um mir ein Urteil erlauben zu können. Und ich denke, dass das auch wichtig ist, um dieses Spiel abschließend beurteilen zu können und das alles mit etwas Distanz zu betrachten. Denn das Spiel hat eine ziemlich steile aber auch abflachende Faszinationskurve. Am Anfang geht es noch etwas flach los, dann begeistert das Spiel über längere Phasen extrem und zieht einen total in seinen Bann, dann über die Zeit macht sich jedoch etwas Ernüchterung breit, wenn man die gesamte Spielmechanik durchschaut hat. Insgesamt ein tolles Spiel, aber es hat eben auch seine Schwachpunkte und kann für meinen Geschmack nicht ganz an andere epische Zelda Titel anknüpfen.

In dieser Rezension versuche ich, die Stärken und Schwächen dieses Spiels aus meiner Sicht in verschiedenen Bewertungskategorien zu beschreiben. Werde mich bemühen, das nicht komplett in einen Roman ausarten zu lassen :) Wem das zuviel Text ist, der kann sich einfach das Fazit durchlesen, da fasse ich die wesentlichen Punkte in Kurzform zusammen.

Grafik, Sound & Performance
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Über die Grafik und Performance wurde ja schon viel hergezogen. Ja, die Grafik ist nicht auf dem Niveau moderner PCs oder High-End Konsolen. Ich bezeichne mich selbst als Grafikenthusiast und zocke am PC neueste Spiele wenn möglich in 4K-UHD @60fps und war beim neuen Zelda anfangs natürlich ziemlich ernüchtert von der Grafik. Ja, Texturen sind im Vergleich matschig und oft sieht man starkes Kantenflimmern bedingt durch die niedrige Auflösung. Wer 60fps gewohnt ist, für den fühlt sich das Spiel nicht flüssig an, und an manchen Stellen des Spiels bricht die Performance auch mal ein auf gefühlt 20fps.

Aber dennoch muss selbst ich als Grafikenthusiast sagen, dass ich über diese Kritikpunkte hinweg sehen kann und das Spiel insgesamt eine wunderschöne Optik hat. Hohe Auflösungen und Framerates sind eben nicht alles. Man hat sich relativ schnell an die niedrig aufgelösten Texturen und die pixeligen Kanten gewöhnt und dann erwischt man sich immer wieder dabei, wie man einfach nur sprachlos ist auf Grund der extremst lebendigen, offenen und mit Liebe zum Detail designten Spielwelt. Die Wettereffekte, die Physik, die extremen Sichtweiten dieser unfassbar riesigen Welt, das habe ich so noch in keinem Spiel gesehen. Da werden die optischen Unzulänglichkeiten schnell unwichtig - egal wie grafikverwöhnt man ist.

Kurz zum Sound: Leider auch nicht so episch wie in anderen Zelda Teilen. Es gibt ein paar leicht angedeutet alte Melodien, aber in großen Teilen kommt das Spiel leider ohne nennenswerte Musik aus. In der Wildnis gibt es hier und da ein bisschen belangloses Geklimper, in den 4 Haupt-Dungeons gibt es eine Hintergrundmusik. Das Spiel versucht eher, durch die Geräusche der Natur Atmosphäre zu erzeugen und Musik hält sich dezent zurück. Kann man mögen, mich hat es nicht besonders überzeugt. Allerdings sehe ich das auch nicht als großen Kritikpunkt an dem Spiel an.

Spielwelt und -mechanik
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Wie gesagt, die Spielwelt ist gigantisch. Jeder der das Spiel für eine gewisse Zeit gespielt hat, wird diesen Moment kennen, an dem man mit offenem Mund realisiert, wie gigantisch die Spielwelt ist. Nämlich dann, wenn man nach diversen Spielstunden das Startgebiet komplett durchforstet und abgegrast hat und feststellt, dass das nur ein kleiner Teil der Gesamtkarte ist und man tatsächlich ALLES begehen und beklettern kann, was man ganz winzig hinten am Horizont sehen kann.

Und genau das macht die hauptsächliche Faszination dieses Spiels aus. Die Spielwelt ist riesig, abwechslungsreich (Wälder, Steppen, Wüsten, Eislandschaften, Vulkanlandschaften), liebevoll gestaltet und überall sind interessante Orte und kleinere Geheimnisse versteckt. Und natürlich die Schreine, von denen es insgesamt 120 zu entdecken gibt (dazu unten mehr).

Außerdem besitzt die Spielwelt eine sehr ausgeklügelte Physik, Wettereffekte, Tag-/Nachtwechsel und intelligente Interaktionsmöglichkeiten. Man kann z. B. Felsbrocken von Abhängen oder Felsvorsprüngen herunter stoßen, um Lager von Monstern anzugreifen. Oder man zündet trockenes Gras an, um Gegner im brennenden Feld stehen zu lassen. Ebenso kann metallische Gegenstände mit der magnetischen Kraft seines Shikah-Steins (eine Art magisches Universal-Tool in dem Spiel) durch die Spielwelt bewegen, um sich z. B. Brücken zu bauen oder Gegner mit Metallkisten zu zerkloppen. Um gegnerische Camps zu erledigen braucht man (besonders anfangs) die richtige Taktik. Es gibt durch die Spielwelt und Physik viele Möglichkeiten, Gegner zu verwirren oder auszuschalten, ohne dass man in den direkten Nahkampf gehen muss (was aber natürlich auch geht).

Um die Welt zu erkunden, kann Link im neuen Zelda auch mit einem Gleiter durch die Lüfte gleiten oder auf seinem Schild Berge hinab "boarden". Wenn es regnet, wird Klettern allerdings zur Tortur und Feuer (auch Lagerfeuer) werden gelöscht. Nachts tauchen andere Tiere und Gegner auf als tagsüber. Gibt es ein Gewitter, muss Link alle metallischen Gegenstände ablegen, um nicht vom Blitz getroffen zu werden. In Schneegebieten, Wüsten oder Vulkanlandschaft braucht man andere Kleidung als im normalen Wald usw. All diese genannten Dinge lassen die Spielwelt extrem lebendig und interaktiv wirken. Man fühlt sich wirklich als Teil dieser Welt. Und genau das führt dazu, dass man diese Welt entdecken möchte. Was auch viele, viele Stunden Spaß macht.

Leider führt das jedoch auch zu einem der großen Kritikpunkte, die ich an diesem Spiel habe. Denn nach vielen Stunden Faszination über die Spielwelt macht sich irgendwann auch eine gewisse Ernüchterung breit. Bei mir war es an dem Punkt, als ich ca. 2/3 der gesamten Spielkarte aufgedeckt und realisiert hatte, dass es im Grunde doch eigentlich nicht viel zu entdecken gibt außer der 120 Mini-Dungeons, die optisch immer gleich aussehen, sowie ein paar wichtiger (aber nicht unbedingt spielentscheidender) Items und 4 richtiger Dungeons (Titanen). Aber dazu weiter unten mehr.

Kampfsystem, Waffen & Items
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Das Kampfsystem ist im Grunde so, wie man es von anderen Zelda Titeln kennt. Neu ist lediglich, dass es Link neben Herzcontainern jetzt auch Ausdauer als Ressource zur Verfügung hat. Ausdauer wird benötigt, um zu rennen, zu klettern, zu schwimmen oder zu gleiten. Der Spieler kann im Spielverlauf sowohl Lebensenergie als auch Ausdauer wahlweise erhöhen (was auch rückgängig gemacht werden kann).

Komplett neu ist außerdem, dass Link nun massenhaft Waffen (Einhand-/ Zweihandwaffen, Bögen und Schilde) findet und diese nur eine sehr kurze Haltbarkeit haben. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Manche Waffen haben so schlechte Haltbarkeit, dass sie nichtmal einen einzigen etwas kräftigeren Gegner überstehen. Die meisten Waffen kann man nur ein paar Gegner lang benutzen, dann zerbrechen sie. Glücklicherweise findet man überall massenhaft Waffen, sodass man eigentlich immer genug hat. Das anfänglich kleine Inventar für Waffen, Schilde und Bögen kann später erweitert werden, sodass man auch ausreichend favorisierte Waffen mit sich herumtragen kann. Dieses Item-System ist natürlich gewöhnungsbedürftig, für meinen Geschmack hätte es das nicht gebraucht oder hätte zumindest anders umgesetzt werden sollen (deutlich längere Haltbarkeit und Möglichkeit zur Reparatur von Waffen).
Neben Waffen gibt es im Spiel verschiedene Kleidungen/ Rüstungen, mit denen man sich gegen Kälte, Hitze oder Feuer schützen kann und auch ein paar weitere, die spezielle Boni verleihen (besser klettern, schneller laufen, mehr Angriffskraft, Schutz vor Blitzen etc). Die wichtigsten Rüstungen kann man sich einfach kaufen und muss sie nichtmal finden.

Was gibt es sonst noch zu erwähnen? Vielleicht das neue Koch-System. Es gibt keine simplen Lebensenergie- oder Manatränke mehr (Mana gibt es übrigens garnicht mehr!), sondern Link muss sich Nahrung und Tränke an Kochstellen selbst zubereiten, indem er verschiedenste Lebensmittel und sonstige Zutaten miteinander kombiniert. Kann man gut finden, muss man aber nicht. Im Grunde verbringt man viel Zeit damit, langweilig alle möglichen Arten von Fisch oder Fleisch mit irgendwelchem Gemüse und Gewürzen zu kombinieren, damit was Gutes dabei heraus kommt. Man muss auch mühsam jedes Gericht einzeln zubereiten, statt z. B. das gleiche Gericht 10x zu produzieren.

Story, Missionen und Spielverlauf
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Ich will hier natürlich möglichst nicht spoilern. Grob gesagt geht es in der Story darum, dass Hyrule vor 100 Jahren von Ganon zerstört und die vier Titanen (riesige mechanische Kreaturen), die eigentlich für die Verteidigung Hyrules gedacht waren, von Ganon kompromittiert wurden. Link soll es nun natürlich wieder richten und Hyrule und Zelda retten.

Ich sage mal so, dass sich die gesamte Story eigentlich auf ein paar wenige Hauptmissionen beschränkt, in denen es im Grunde nur darum geht, die Welt zu bereisen um die vier Titanen zurück zu erobern, die vier Dungeons darstellen. Und anschließend natürlich Ganon zu besiegen. Allerdings sind die Titanen streng genommen optional, sie vereinfachen den Endkampf nur (wie genau, verrate ich nicht). Im Grunde könnte man auch schon ziemlich am Anfang des Spiels direkt in Schloss Hyrule einmarschieren und Ganon bekämpfen. Das wird nur deshalb vermutlich nicht gelingen, weil man zu wenig Lebensenergie und Ausdauer hat und zu schwache Ausrüstung. Allerdings rückwirkend hätte ich mir die Hälfte der Spielzeit auch sparen können (wenn ich gewollt hätte) weil ich Ganon auch mit der Hälfte der Ressourcen ohne Probleme geschafft hätte.

Aber natürlich möchte man sich die vier Titanen nicht entgehen lassen, die Rätsel dieser Dungeons sind auch ganz nett gemacht und ansonsten gibt es wie gesagt keine richtigen Dungeons. Leider sind die Titanen (bis auf einen, den ich recht schwierig fand) relativ einfach und dauern nicht sehr lange (je eine bis max. 2 Stunden, würde ich sagen). Außerdem sind sie optisch und vom Rätselprinzip alle identisch, am Ende gibt's einen Bossgegner und ein Herzcontainer, wie man es von Zelda Spielen gewohnt ist.

Neben den vier Titanen (die vier Herzcontainer geben), muss man natürlich auch anderweitig die Anzahl der Herzcontainer erhöhen, um gegen Ganon eine Chance zu haben. Statt Herzteile (Viertelherzen) wie in anderen Zelda Titeln, muss man dazu die bereits erwähnten Schreine (Mini-Dungeons) aufsuchen und die Rätsel lösen. Für vier gelöste Schreine bekommt man einen Herzcontainer oder wahlweise eine Einheit Ausdauer. Insgesamt gibt es 120 Schreine, die über die gesamte Spielwelt verteilt sind. Leider leider - und das ist mein zweiter großer Kritikpunkt an diesem Spiel - sind diese Schreine optisch auch alle 100% identisch (gleiche Optik wie die vier Titanen) und nur nach dem Baukastenprinzip unterschiedlich zusammen gesetzt. Die Rätsel sind zwar großteils ganz nett und abwechslungsreich gemacht, allerdings sind die Schreine auch ziemlich kurz (meist nur 5-10 Minuten, in Ausnahmefällen auch mal 20 Minuten) und nach einer gewissen Anzahl gelöster Schreine gerät das dann doch irgendann zum immer wiederkehrenden Schema-F.

Es ist wirklich extrem schade, dass es im neuen Zelda nicht meh (wie früher) mehr große und komplexe Dungeons gibt, die sich auch alle vom Thema her unterscheiden. Früher gab es einen Wüsten-Dungeon, einen Wasser-Dungeon, einen Feuer-Dungeon, einen Wind-Dungeon etc. etc.... ihr wisst, was ich meine. Alle hatten ein Thema, man hat ein bestimmtes neues Item bekommen, das man für die Lösung der Rätsel und oft auch für den Bossgegner brauchte. Und hinterher konnte man es in der Spielwelt verwenden, um irgendwo weiter zu kommen. Das hat einen enormen Teil der Faszination dieser Spiele ausgemacht und im neuen Zelda gibt es das leider alles nicht mehr.
Die vier Titan-Dungeons sind vom Thema alle identisch, größtenteils recht einfach zu lösen, es gibt dort keine Items zu finden, die Bossgegner lassen sich großteils nach Schema-F besiegen. Die 120 Mini-Dungeons sehen wie gesagt ebenfalls alle gleich aus und wirken wie künstlich in die Spielwelt implementiert. Die sind im Grunde nichts als ein 08-15 Rätselspiel mit kurzen Levels, wie es sie in heutigen App-Stores zu Hauf gibt. Sehr schade!

Tja, und was gibt es sonst so in der Spielwelt zu entdecken? Eigentlich nicht viel. Neben den bereits erwähnten verschiedenen Rüstungen gibt es noch das Masterschwert zu finden, den Hylia-Schild und vier Feenquellen, bei denen man seine Rüstungen aufwerten kann. Aber das ist wie gesagt fast alles optional und für das Erreichen oder Besiegen des Endbosses nicht erforderlich.

Ich denke, das was mir in der Spielwelt von Breath of the wild am meisten fehlt, sind Gebiete oder Geheimnisse, die man nur mit neuen tollen Items erreichen kann. Dieses Gefühl, dass man nun endlich etwas gelöst bekommt oder betreten kann, was vorher einfach nicht ging. Versteht mich nicht falsch, die Spielwelt ist trotzdem toll gemacht durch die liebevolle Gestaltung und weil sie wie beschrieben so offen und frei zugänglich ist. Aber als Fan der alten Zelda Titel fehlen mir einfach auch viele der bekannten Spielelemente.

Fazit:
=====
Das neue Zelda bietet eine tolle, unglaublich riesige und liebevoll gestaltete, offene Spielwelt, die für viele Stunden fasziniert und einfach erkundet werden will. Die ausgeklügelte Physik, Tag-/Nacht-/Wettereffekte und Interaktionsmöglichkeiten mit der Spielwelt lassen diese trotz einiger optischer Mängel (im Vergleich zu PC-Spielen oder High-End Konsolen) unglaublich lebendig wirken, wie ich das noch in keinem Spiel erlebt habe. Das Erkunden dieser Spielwelt macht den größten Anteil dieses Spiels aus und fasziniert für viele Stunden. Nintendo hat hierauf eindeutig den Fokus gelegt und dafür altbekannte Spielelemente der Zelda-Reihe weg gelassen oder stark verändert.

Jedoch flaut nach vielen Stunden die Begeisterung und Faszination über die Spielwelt irgendwann auch ab, wenn man realisiert, dass es eigentlich nicht viel mehr zu entdecken gibt als die insgesamt 120 sehr kurzen Mini-Dungeons und 4 Haupt-Dungeons, die optisch allesamt absolut identisch sind. Die Mini-Dungeons scheinen nach dem Baukastenprinzip zusammen gesetzt, sind schnell zu lösen und wirken wie künstlich in die Spielwelt gepflanzt. Tolle komplexe Dungeons mit unterschiedlichen Themen und speziellen Items (wie man das aus alten Zelda Teilen kennt), gibt es garnicht mehr. Ebenso gibt es auch kaum noch Items, die man für die Erkundung der Spielwelt benötigt. Alles was man braucht, ist im Shikah-Stein (eine Art magisches Universal-Tool) enthalten und relativ früh im Spiel verfügbar.
Die Story des Spiels ist relativ simpel gehalten und beschränkt sich auf ein paar wenige Hauptmissionen, in denen es im Grunde nur um die Entdeckung der Spielwelt, die Eroberung der 4 Titanen und das Besiegen von Ganon geht. Die Nebenmissionen sind im Grunde unwichtig. Streng genommen ist alles im Spiel unwichtig, außer genug Mini-Dungeons und somit Herzcontainer zu sammeln, damit man stark genug für Ganon ist. (Fast) alles andere im Spiel ist rein optional oder man bekommt es sowieso ohne große Anstrengung. Das nimmt einen Teil der tollen Atmosphäre der Spielwelt wieder weg, weil es sie unwichtig erscheinen lässt.

Versteht mich nicht falsch, das neue Zelda hat mich für viele Stunden an den Bildschirm gefesselt und in Summe halte ich es für ein wirklich gutes Spiel, das ich auch weiter empfehlen kann. Aber als alter Fan der Zelda Spielreihe muss ich diese genannten Kritikpunkte einfach anbringen und in Summe ist es einfach leider kein so episches Zelda geworden, wie ich es mir gewünscht hätte. Dazu hätte es viele große, komplexe Dungeons mit unterschiedlichen Themenbereichen gebraucht und das unschlagbare Gefühl, dass man mit dem neuen tollen Item aus dem letzten Dungeon nun endlich ein bestimmtes Rätsel gelöst bekommt oder einen neuen Teil der Karte betreten kann. Endlich der ersehnte Krafthandschuh! Endlich der Enterhaken, endlich die Bomben! Dieses Gefühl gibt es nicht mehr. Die 120 Mini-Dungeons sind mir zu sehr nach Schema-F gemacht und passen nicht wirklich in die Spielwelt. Das neue Waffensystem und das Kochsystem sind ebenfalls Punkte, die mir weniger gefallen.

Unter dem Strich bleibt ein immer noch ziemlich gutes Spiel, das viele Stunden Spielspaß durch die tolle Spielwelt liefert, aber auch seine Schwachpunkte hat und Fans der alten Zelda Spiele in einigen Punkten enttäuscht. Ich gebe gute 4 von 5 Sternen dafür.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2017 1:40 PM MEST


Resident Evil 7 Biohazard - [PC]
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Preis: EUR 22,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes RE mit Gruselatmosphäre, gut inszenierter Story und unerwarteten Wendungen, 19. Februar 2017
Hallo!

Habe das Spiel nun nach insgesamt 13 Spielstunden durch und in Summe kann ich sagen, dass das definitiv gute Unterhaltung war. Einige schreiben ja, Resident Evil 7 sei kein richtiges Resident Evil. Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man schleicht in einem mysteriösen, gruseligen Anwesen voller unheimlicher Gefahren rum, um seine Freundin zu befreien und zu entkommen. Ressourcen, Munition und Inventar sind eher knapp, also kein wildes Rumgeballer, sondern Taktik ist gefragt. Und Umbrella ist natürlich auch wieder in die Geschichte verwickelt. Also wenn das kein Resident Evil ist, was denn bitte dann??

Die Story ist düster und am Anfang hat man erstmal überhaupt keine Ahnung, was los ist. Ich war anfangs auch leicht gefrustet, dass man bei einigen Gegnern (insb. die Besitzer des Hauses) hin und wieder nicht genau wusste, was man nun machen muss. Ob man fliehen/ sich verstecken soll, oder ob ein Kampf Sinn macht. Da machte sich dann auch stellenweise ein leichter Frust über Ressourcenknappheit breit. Aber das ging relativ schnell vorbei und gehört einfach zu der Story dazu. Im Verlauf des Spiels waren Ressourcen dann kein Problem mehr. Ich hatte viel mehr Waffen, Munition und sonstiges Zeugs, als ich überhaupt gebraucht habe. Wenn man ein bisschen sparsam ist und Gegner gezielt mit der richtigen Taktik ausschaltet, statt wild drauf los zu ballern, ist das kein Problem. Generell gilt im Spiel: Gegnern in den Kopf schießen! Alles Andere ist mehr oder weniger Munitionsverschwendung.

Die Besitzer des Hauses tauchen zwischendurch immer mal wieder sozusagen als Bosskämpfe auf. Diese sind mit der richtigen Taktik eigentlich relativ einfach zu meistern, sind aber sehr spektakulär in Szene gesetzt. Ja, Gewaltdarstellungen sind teilweise echt ein bisschen übertrieben in dem Spiel. Besonders am Anfang geht es schon direkt heftig zur Sache mit abgetrennten Körperteilen, Bosskampf mit Kettensägen usw. Das zieht sich aber nicht über das gesamte Spiel hin.

Zur Story:
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Ich bin insgesamt wirklich zufrieden mit der Story. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass Teile der Geschichte nicht zusammen passen würden oder das der Hauptcharakter sich komplett unlogisch verhält. Das kann ich überhaupt nicht bestätigen bzw. nachvollziehen. Also dass es in einem Resident Evil nicht 100% realistisch zugeht, ist einem auch vorher klar. Umbrella hat natürlich wieder seine Finger im Spiel und alle Geschehnisse im Spiel werden nach und nach erklärt und logisch verbunden. Und das macht auch Sinn so. Am Anfang tappt man ziemlich im Dunkeln und weiß nichts über die mysteriösen Bewohner in dem Anwesen. Ist man anfänglich noch teilweise sehr verwundert über deren "Fähigkeiten" gerät im Verlauf der Story immer mehr Licht in's Dunkel.

Es gibt einige unerwartete und interessante Wendungen im Spiel und im Verlauf wird immer mehr aufgeklärt. Teilweise spielt man Szenen aus der Sicht anderer Charaktere, um die Vor-/ Hintergrundgeschichte zu verstehen. Teilweise sehr gut in Szene gesetzt, z. B. schiebt man manchmal eine gefundene Videokassette in einen Player und steuert dann die Figur in dem Video, die natürlich spektakulär auf der Flucht oder im Überlebenskampf ist. Der Spieler wird in Sachen Story nicht im Regen stehen gelassen, sondern erhält in genau der richtigen Dosis immer wieder Informationshäppchen. Das Ende des Spiels lässt keine unangenehmen Fragezeichen zurück, sondern ist für meinen Geschmack gelungen.

Grafik:
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Kein High-End, aber durchaus gut und zweckmäßig. Sehr gute Licht-/ Schatteneffekte und sehr gute Darstellung von Charakteren. Manche Rezensenten berichten von einer unterirdisch schlechten Grafik. Das kommt, weil diese User die Grafiksetting falsch gewählt haben. Wichtig ist, dass man die Rendering-Methode auf "normal" stellt (statt interlaced) und die Auflösungsskalierung auf 1. Letztere ist standardmäßig glaube ich auf 0,8 gestellt. Heißt, dass das Spiel mit dem 0,8-fachen der eingestellten Auflösung berechnet und dann die Auflösung bloß hochgerechnet wird. Das kann dann schon sehr matschig aussehen. Wenn dann auch noch eine Auflösung eingestellt wird, die nicht der nativen Bildschirmauflösung entspicht, ist natürlich alles total krumm und es sieht furchtbar aus. Stellt man einen höheren Wert als 1 ein, wird eine höhere Auflösung runter gerechnet (Downsampling). Kann gut aussehen (ich spiele mit 1620p Downsampling auf Full-HD Bildschirm), erfordert aber entsprechende Hardware.
Also wer sich nicht auskennt, stellt die Skalierung am besten auf 1 und wählt die maximale Auflösung des Bildschirms. Dann ist auch alles scharf. Details kann man natürlich auch entsprechend hoch schrauben, damit die Grafik besser aussieht. Ich habe bei mir alles auf Maximum gestellt außer Schatten (hoch statt sehr hoch) und spiele in 1620p mit einer GTX980Ti ohne Probleme mit stabilen 60fps. Stellt man die Schatten auf sehr hoch, bricht die Performance an manchen Stellen des Spiels komplett ein auf um die 30fps, daher würde ich Schatten auf "hoch" lassen. Insgesamt hat mir die Grafik gut gefallen. Bäume/ Pflanzen sehen nicht so toll aus, aber Innenräume, NPCs, Gegner usw. sind sehr gut und detailliert gestaltet.

Fazit:
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13 Stunden sehr gute Unterhaltung mit Spannung, Horror und Schock-Momenten. Und es ist definitiv ein Resident Evil! Die Story entwickelt sich im Laufe des Spiels. Anfangs tappt man noch komplett im Dunkeln, während man in dem mysteriösen Anwesen umher irrt um seine Freundin zu retten. Die ersten Begegnungen mit den Hausbesitzern laufen nicht gerade zimperlich ab und hinterlassen anfangs noch jede Menge Fragezeichen. Später wird dann mehr und mehr aufgeklärt und der Spieler erfährt die Hintergründe. Die Story ist insgesamt durchaus gelungen und logisch aufgebaut (natürlich kann man hier keinen völligen Realismus erwarten).

Gewaltdarstellung ist an manchen Stellen des Spiels schon sehr extrem, das zieht sich aber nicht über das gesamte Spiel. Für zarte Gemüter ist das Spiel jedenfalls nichts. Es ist schon sehr düster, teilweise nervenaufreibend und brutal. Aber das erwarte ich von einem Resident Evil. Wer daran Freude hat und nicht gleich aufgibt, wenn am Anfang Munition knapp und Gegner zu stark erscheinen, der wird sicher ebenso gut unterhalten werden von dem Spiel wie ich.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 20, 2017 9:15 PM CET


Sigma 30mm F1,4 DC DN Objektiv (Filtergewinde 52mm) für Sony-E Objektivbajonett
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Preis: EUR 375,00

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aktueller Status zum Blende-f2-Problem und Lösungsansätze, 1. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo zusammen!

Habe mich schon länger für dieses Objektiv interessiert, habe jedoch wegen des bekannten Blende-f2-Problems, das auch hier diverse Leute berichten, bis vor kurzem davon Abstand genommen. Einige berichten davon, dass das Problem inzwischen behoben sei, anderen fällt es garnicht auf, usw. Ich wollte mir einfach selbst mal ein Bild davon machen, was nun wirklich Sache ist, und habe mir deshalb vor ein paar Tagen das Objektiv bei Amazon bestellt, ausgiebig getestet und bin im regen Erfahrungsaustausch mit anderen Nutzern dieses Objektivs im DSLR-Forum.
Ich habe außerdem Testbilder (100% Crop aus der Bildmitte) mit AF-C und AF-S mit den verschiedenen Blenden angehängt, um das Problem zu verdeutlichen. EDIT: In den Kommentaren habe ich Links zu den Bildern angefügt, da man die Bilder hier bei Amazon wohl nicht vergrößern kann.

Also folgende Fakten:
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- Das Blende f/2-Problem taucht bei ALLEN Exemplaren (auch mit den neuesten Seriennummern) auf und es gibt von Sigma dazu auch (noch) keine Lösung nach meinem Kenntnnisstand. Die Leute, die meinen, sie hätten das Problem nicht, bemerken es vermutlich schlicht nicht. Es tritt nur unter bestimmten Voraussetzungen auf:
- Das Problem tritt nur auf bei der Benutzung von AF-S (Einzelbild-Autofokus) bei Blenden zwischen f/1.6 und f/2.0. Blende f/1.4 ist scharf und ab Blende f/2.2 ist es auch wieder scharf. Bei den Blendenstufen dazwischen liegt der Fokus zu weit vorne. Die größte Abweichung und somit Unschärfe ist bei f/2.0. Bei Benutzung von AF-C (kontinuierlicher Autofokus) ist das Problem komplett behoben, scharf über alle Blenden. EDIT: Einstellung auf "DMF" ist ebenfalls keine Lösung, da DMF nichts anderes ist als AF-S mit der Möglichkeit zur nachträglichen manuellen Nachjustierung des Fokuspunkts.
- Eine Verwendung des Displays statt des Suchers reduziert wohl die Probleme, aber eine komplette Lösung ist es nicht.
- Im DSLR-Forum sind andere Nutzer darauf gekommen, dass eine Umstellung der Kamera auf NTFC das Problem verändert. Allerdings behebt es das Problem nicht, sondern verschiebt den Problembereich lediglich nach vorne (die Unschärfe beginnt dann schon bei Blende f/1.4 und ab f/2.0 ist es wieder scharf). Also ebenfalls keine Lösung.
- Eine Lösung per Update von Sigma halte ich für unwahrscheinlich, das müsste über die Firmware der Kamera erfolgen. Also falls Sigma überhaupt eine Lösung finden sollte, wird man das Objektiv vermutlich einschicken müssen.

Lösung:
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AF-C verwenden! Meine anfängliche Sorge war, dass ich mit AF-C dann ja nicht focus&recompose nutzen kann. Also den Auslöser nach dem Fokussieren halb durchgedrückt lassen, damit man den Bildausschnitt verändern kann, bevor man den Auslöser durchdrückt. Doch dafür gibt es zwei Lösungen, damit focus&recompose auch mit AF-C funktioniert:
1. Man nutzt backbutton Fokus, also man legt sich den Autofokus z. B. auf die AEL-Taste. Ist natürlich eine Umgewöhnung mit der AEL-Taste zu fokussieren.
2. Man legt sich die AF-/Manuellfokus-Umschaltfunktion auf die AEL-Taste (oder eine andere Taste). Dann kann man wie gewohnt durch halbes Durchdrücken des Auslösers fokussieren und wenn man dann durch Drücken der AEL-Taste auf manuellen Fokus umschaltet, "friert" man den Fokus sozusagen ein, damit man den Bildausschnitt verschieben und dann auslösen kann.

Klar, beides ist nicht so komfortabel wie ein einwandfrei funktionierender AF-S, aber es behebt zumindest das Problem und man kann gut damit leben. Dafür entschädigt die brilliante Schärfe des Objektivs selbst bei Offenblende und das tolle Freistellungspotenzial.

Bildqualität:
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Wie gesagt, die Schärfe selbst bei Offenblende ist genial! Ich hänge mal ein Bild mit Blende f/1.4 an, die Schärfe in der Bildmitte ist brutal. Selbst der 100% Crop sieht sehr scharf aus. An den Bildrändern wird es bei offener Blende weicher, aber wer benutzt schon solch ein Objektiv, um bei offener Blende Landschaften oder Architektur zu fotografieren? Das macht keinen Sinn. Bei offener Blende will man ja i.d.R. Freistellung, und da spielt die Randschärfe keine Rolle.
Ich habe zum Vergleich auch das SEL35F18, dieses bietet bei Offenblende nicht solch eine Schärfe. Das Sony muss ich schon auf Blende f/2.8 abblenden, um eine vergleichbare Schärfe zu haben. Und das ist dann schon ein enormer Unterschied.

Fazit:
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Das Blende f2-Problem bei der Benutzung von AF-S ist vorhanden, aber mit ein paar Kniffen kann man sich damit arrangieren und das Problem umgehen. Dann bietet das Objektiv eine tolle Bildqualität und tolle Schärfe in der Bildmitte selbst bei Offenblende, und eine hohe Freistellung mit weichem Bokeh. Für den Preis gibt es nichts Vergleichbares. Das SEL35F18 hat andere Stärken (Größe, Bildstabi), kann bei der Schärfe und der Freistellung aber nicht mithalten.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 7, 2017 9:46 PM MEST


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2.0 von 5 Sternen Muttern der Schnellspanner lösen sich, 22. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo!
Habe mir dieses Stativ letztens bestellt, um darauf eine Softbox mit Aufsteckblitz zu befestigen. Der erste Eindruck ist auch sehr gut, das Material fühlt sich wertig an, Schnellspanner funktionieren, alles stabil usw.

Doch schon beim zweiten Einsatz hat sich die Befestigungsmutter des oberen Schnellspanners gelöst, sodass der Schnellspanner jetzt nicht mehr greift und die obere Stange des Stativs einfach nach unten rutscht. Habe dann eben mal die 1-Sterne Rezensionen dieses Stativs angeschaut und siehe da, ganz viele andere haben das gleiche Problem. Leider wird davon berichtet, dass ein Nachziehen der Befestigungsmutter das Problem auch nicht dauerhaft löst. Nach jedem zweiten oder dritten Einsatz ist die Mutter dann wieder lose. Man darf also immer passendes Werkzeug mit sich herumschleppen. Ich besitze leider keine 8mm Nuss, die man dafür braucht, und darf mir jetzt erstmal einen Steckschlüsselsatz kaufen.

Bin sehr enttäuscht, hätte ich mal lieber kein Stativ mit Schnellspanner gekauft. Ich werde das jetzt noch eine Weile beobachten, wie häufig sich die Mutter wieder löst, und wenn es zu häufig ist, geht das Stativ zurück.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 30, 2017 7:11 PM CET


Dallmayr Kaffee capsa Lungo Ethiopia Kaffeekapseln, 5er Pack (5 x 56 g)
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Preis: EUR 14,95

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Größe der Kapseln passt nicht richtig; Künstlicher Geruch und Beigeschmack, 28. November 2016
Hallo!
Habe mir letztens je eine Packung Dallmayr Lungo Azzuro und Lungo Ethiopia aus dem Supermarkt zum Testen besorgt und ich kann beide nicht empfehlen. Ich verwende die Kapseln in einer Lattissima+ und ich muss den Kapselverschluss mit übermäßig viel Kraft runter drücken, damit ich ihn verschlossen bekomme. Also gesund kann das für die Maschine auf Dauer definitiv nicht sein. Will nicht wissen, nach wie vielen Versuchen die Mechanik kaputt geht. Hinzu kommt, dass auch die Pumpe der Maschine sich anders anhört und der Kaffe langsamer aus den Kapseln kommt. Also auf mich wirkt das alles so, als wenn man seine Maschine ziemlich malträtiert mit diesen Kapseln.

Schon alleine deswegen würde ich von den Kapseln abraten, selbst wenn der Geschmack top wäre. Ist er aber nicht. Der Lungo Azzuro ist geschmacklich...naja....ich sage mal akzeptabel. Auf jeden Fall nicht so gut wie die Lungos von Nespresso, aber trinkbar. Hinterlässt einen pelzigen Nachgeschmack auf der Zunge. Der Lungo Ethiopia ist überhaupt nicht mein Fall, habe ich direkt weg geschüttet. Der hat einen ziemlich künstlichen Geruch und Beigeschmack.


Dallmayr Kaffee capsa Lungo Azzurro Kaffeekapseln, 5er Pack (5 x 10 Kapseln)
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Preis: EUR 14,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Größe der Kapseln passt nicht richtig, Geschmack mittelmäßig, 28. November 2016
Hallo!
Habe mir letztens je eine Packung Dallmayr Lungo Azzuro und Lungo Ethiopia aus dem Supermarkt zum Testen besorgt und ich kann beide nicht empfehlen. Ich verwende die Kapseln in einer Lattissima+ und ich muss den Kapselverschluss mit übermäßig viel Kraft runter drücken, damit ich ihn verschlossen bekomme. Also gesund kann das für die Maschine auf Dauer definitiv nicht sein. Will nicht wissen, nach wie vielen Versuchen die Mechanik kaputt geht. Hinzu kommt, dass auch die Pumpe der Maschine sich anders anhört und der Kaffe langsamer aus den Kapseln kommt. Also auf mich wirkt das alles so, als wenn man seine Maschine ziemlich malträtiert mit diesen Kapseln.

Schon alleine deswegen würde ich von den Kapseln abraten, selbst wenn der Geschmack top wäre. Ist er aber nicht. Der Lungo Azzuro ist geschmacklich...naja....ich sage mal akzeptabel. Auf jeden Fall nicht so gut wie die Lungos von Nespresso, aber trinkbar. Hinterlässt einen pelzigen Nachgeschmack auf der Zunge. Der Lungo Ethiopia ist überhaupt nicht mein Fall, habe ich direkt weg geschüttet. Der hat einen ziemlich künstlichen Geruch und Beigeschmack.


PEDCO Ultra 2 Kamera Stativ schwarz-groß
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Wird angeboten von PerfektDirekt „Preise inkl. MwSt.“ AGB, Widerrufsrecht & Versandkosten unter Verkäuferinfo
Preis: EUR 32,50

2.0 von 5 Sternen Komplett aus Plastik und der Kopf hinterlässt Kratzer, 22. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: PEDCO Ultra 2 Kamera Stativ (Ausrüstung)
Hallo!
Das Ultra Pod II sah echt super aus, da für unterwegs sehr klein und leicht. Für mich war die wichtigste Funktion, dass man das Stativ (ähnlich wie beim bekannten Gorillapod), an Masten, Ästen oder Geländern befestigen kann. Leider hat mich das Ultra Pod II dann aber garnicht überzeugt aus folgenden Gründen:

- Es ist fast komplett aus Plastik. Lediglich die zwei Schrauben sind aus Metall, sonst ist wirklich alles komplett aus Plastik, sogar der Kugelkopf und die beiden Klemmen, die die Kugel festhalten. Die Beine sind leicht biegsam und auch die Klemme für den Kugelkopf verbiegt sich beim Festziehen etwas. Für mich macht das keinen hochwertigen und vertrauenswürdigen Eindruck. Meine teure Kamera daran zu befestigen, erzeugt kein gutes Gefühl.

- Der Kopf hat leider an der Stelle, wo die Kamera aufsitzt, keine Gummierung oder sonstige Polsterung (Kork etc.), sondern besteht aus Hartplastik. Direkt nach dem ersten Anschrauben an meine Kamera (Sony Alpha 6000) hatte ich unten an der Kamera deutliche kreisförmige Kratzer. Sowas geht überhaupt nicht. Damit man das Teil vernünftig nutzen kann, muss man sich also noch eine vernünftige Schnellwechselplatte dazu kaufen, die nochmal mit 15-20€ zu Buche schlägt. Oder den zum Ultra Pod II passenden Schnellwechselkopf, der aber ähnlich kostet.

- Das führt dann zum dritten Punkt, dem Preis. In den USA kostet das Teil 17$ oder so, das ist für die Qualität, die man bekommt, angemessen. Hier mit den ganzen Importaufschlägen liegt man dann bei über 30€ und wenn man dann noch für 15-20€ eine Schnellwechselplatte dazu kaufen muss, liegt man schon bei ca. 50€. Das ist für solch ein wabbeliges kleines Plastikteil einfach viel zu viel, für das Geld kann man sich dann auch schon ein deutlich hochwertigeres Reisestativ kaufen.

Aus diesen Gründen habe ich den Ultra Pod II zurück geschickt und werde mir nun doch einen Gorillapod zulegen. Qualitativ ist selbst der günstige Gorillapod Hybrid dem Ultra Pod II überlegen. Wenn man noch etwas drauf legt, bekommt man mit dem Gorillapod SLR-Zoom nochmal mehr Qualität und Stabilität.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2016 2:45 PM MEST


Sony SEL1670Z, Standard-Zoom-Objektiv (16-70 mm, F4 ZA OSS, E-Mount APS-C, geeignet für A5000/ A5100/ A6000 Serien& Nex) schwarz
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Preis: EUR 864,89

42 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Immerdrauf-Unterwegs-Reisezoom, Vergleich mit SEL1650, SELP18105G und SEL50F18, 15. Oktober 2016
Hallo!

Nachdem ich mir letztens das Reisezoom SELP18105G für meine Alpha 6000 gekauft und damit nicht so ganz glücklich war (siehe meine Rezension zu diesem Objektiv), habe ich mir nun das Zeiss SEL1670z angeschafft und bin nun absolut zufrieden. Das SELP18105G ist ein wirklich gutes Reisezoom und die Qualität ist auch sichtbar besser als bei dem Kit-Objektiv, aber für mich war es einfach viel zu groß und schwer und die 2mm weniger Weitwinkel nach unten hin waren für mich ebenfalls nicht zu verschmerzen.

Das SEL1670z ist wirklich sehr teuer und es ist wohl das am kontroversesten diskutierte Objektiv überhaupt. Scheinbar gibt es hohe Produktionsschwankungen, bei manchen ist die Schärfeleistung (insbesondere in den Ecken) schlecht, andere sind dezentriert etc., während auf der anderen Seite viele Leute (darunter auch professionelle Fotografen) hellauf begeistert sind. Die Angst, ein schlechtes Exemplar zu erwischen, schwingt also immer mit. Ich habe mir das Objektiv nicht neu gekauft, sondern in neuwertigem Zustand für 700€ von einem Fotohändler, der mehrere Exemplare auf Lager hatte und mir das beste Exemplar nach Randschärfe usw. heraus selektiert hat. Das kann ich wärmstens empfehlen, denn so ist die Wahrscheinlichkeit, eine Gurke zu erwischen, schonmal minimiert.

Zum Objektiv ansich:
Nach ein paar Tagen testen und vielen Vergleichsbildern mit dem SEL1650 Kit-Objektiv und der Festbrennweite SEL50F18 bin ich sehr zufrieden mit dem Zeiss. Habe ein paar Tests der drei Objektive mit 16mm, 24mm, 35mm, 50mm gemacht mit f/4 (die Festbrennweite logischerweise nur bei 50mm, beim Kit-Objektiv zwangsweise bei 50mm auf f/5.6 abgeblendet), da ist das Zeiss schon sichtbar schärfer als das Kit-Objektiv. An die Festbrennweite kommt es in einigen Bereichen heran (Bildmitte, im Hintergrund auch teilweise bis an die Ränder), aber nicht immer. Nur im Vordergrund in den Ecken fällt das Zeiss etwas gegen die Festbrennweite ab, ist aber immer noch sichtbar besser als das Kit-Objektiv. So soll es sein. Auch die Kontraste des Zeiss sind sichtbar besser als beim Kit-Objektiv. Subjektiv würde ich sagen, dass die Kontraste etwa auf Niveau der Festbrennweite sind.

Dann noch ein paar Tests bei 35mm f/6.3 Kit-Objektiv vs. Zeiss (hier ist das Kit-Objektiv besser als mit Offenblende) und auch hier sieht das Kit-Objektiv kein Land. Einzig bei 24mm sieht man kaum einen Unterschied zwischen dem Kit-Objektiv und dem Zeiss. Das hatte ich auch vorher schon gelesen, dass bei 24mm wohl der Sweet-Spot des Kit-Objektivs liegt, bei dieser Brennweite ist es echt sehr gut (zumindest, wenn man etwas abblendet). Bei Offenblende liegt das Zeiss wieder vorne.

Insgesamt kann ich sagen, dass mein Exemplar des Zeiss selbst bei Offenblende f/4 praktisch genauso scharf ist wie mit f/8. Ich sehe da selbst in der 100% Ansicht praktisch keinen Unterschied. So soll es sein. Also hier muss man keine Hemmungen haben, die Offenblende zu verwenden.

Was mich aber neben der Bildqualität am meisten begeistert an dem Objektiv, sind Größe und Gewicht. Das SELP18105G wollte ich einfach nicht dauerhaft mit mir rumschleppen, da höheres Gewicht und deutlich weiter vorne liegender Schwerpunkt. Einhandbedienung war kaum noch möglich. Beim SEL1670z ist das für mich noch ok. Da passt die Kamera samt Objektiv gerade noch in die kleine Sony Tasche, es ist leicht und Einhandbedienung ist auch noch möglich. Insgesamt kaum größer und schwerer als die Festbrennweite SEL50F18.

Direkte 1:1 Bildvergleiche zum SELP18105G konnte ich leider nicht machen, da ich dieses Objektiv schon verkauft habe, aber wenn ich die Vergleichstests des SELP18105G zu Kit-Objektiv und Festbrennweite mit den entsprechenden Vergleichstests des Zeiss mit den gleichen Objektiven gegenüberstelle, würde ich sagen, dass das Zeiss insbesondere an den Rändern besser ist, als das SELP18105G. Besonders im Weitwinkelbereich bei 18mm fällt das SELP18105G ab. Bei 18mm wird auch sichtbar mehr vom Bildrand weg geschnitten, als beim Kit-Objektiv oder beim Zeiss. Warum, kann ich nicht sagen (normalerweise gilt die angegebene Brennweite erst nach Verzeichnungskorrektur). Bei dem hohen Zoom-Bereich von 18-105mm und fast dem halben Preis ist es jedenfalls logisch, dass man irgendwo mehr Kompromisse eingehen muss, als beim Zeiss.

Was mir beim Zeiss nicht so gut gefällt, ist die extreme tonnenförmige Verzeichnung im Weitwinkelbereich. Bei 16mm ist es extrem, bei 24mm immer noch deutlich. Jedoch korrigiert das die automatische Verzeichnungskorrektur ziemlich gut. Also in JPEG Aufnahmen ist es automatisch korrigiert (sofern die Verzeichnungskorrektur aktiviert ist, versteht sich), in den RAWs muss nachkorrigiert werden. Ich benutze z. B. Capture One, da ist automatisch das passende Objektiv-Profil ausgewählt und die RAWs werden so automatisch korrigiert. Also verzerrte Bilder bekomme ich auch bei den RAWs garnicht erst zu Gesicht, außer ich deaktiviere manuell die Korrektur.
Eine leichte Verzeichnung am Bildrand verbleibt jedoch bei 16mm Weitwinkel immer, trotz Korrektur. Damit kann ich aber gut leben, das ist für mich im absolut akzeptablen Bereich. 16mm nutzt man ja typischerweise auch für Landschaftsaufnahmen und nicht für Portraits.

Was ich ebenfalls noch als (aus meiner Sicht) kleinen Negativpunkt anmerken möchte, ist der fehlende Motorzoom. Für Leute, die keine Videos machen, ist das natürlich eher ein Vorteil, da bessere Akkulaufzeit. Ich persönlich vermisse den Motorzoom, da ich auch Videos mache. Für Videos werde ich wohl eher das Kit-Objektiv oder eine Festbrennweite nehmen, mal sehen.

Kurz noch zum Autofokus:
Ich habe da keine direkten Vergleiche zu den anderen Objektiven gemacht, aber rein subjektiv habe ich da nichts zu meckern. Ich mache auch schnelle Fotoreihen bewegender Objekte (Reitsport) mit dem Verfolgungs-AF, und kann da nicht meckern. Funktioniert, wie er soll.

Hier noch die Vor- und Nachteile des Zeiss SEL1670z aus meiner Sicht in Kurzform zusammen gefasst:

Pro:
====
+ Sehr guter Zoom-Bereich. Mit 16-70 mm Brennweite (entspricht 24-105mm Kleinbild) kann man vom Weitwinkel-Landschaftsbild bis freigestellten Portrait-Aufnahmen mit schönem Boket alles abdecken. Für mich das perfekte Immerdrauf-immerdabei-Objektiv.
+ Für den Zoom-Bereich und die Bildqualität sehr angenehme Größe und Gewicht. Das mag ich im Gegensatz zum SELP18105G auch noch dauerhaft mit mir rumschleppen und Einhandbedienung ist noch möglich.
+ Sichtbar bessere Schärfe und bessere Kontraste als mit dem Kit-Objektiv SEL1650, je nach Brennweite und Blende aber nicht immer extrem sichtbar. Im Sweetspot bei 24mm f/6.3 ist auch das Kit-Objektiv auf dem Niveau.
+ Durchgehende Blende f/4, hier hat man im Vergleich zum Kit-Objektiv bei höheren Brennweiten einen deutlichen Helligkeitsvorteil. Das kann dann schonmal den Unterschied zwischen ISO-400 und ISO-1000 ausmachen. Außerdem kann man so besser freistellen.
+ Schon bei Offenblende f/4 überzeugende Schärfe bis an die Ränder und bis in die Ecken.
+ Sehr gute Verarbeitung. Der Großteil des Gehäuses ist aus hochwertigem Metall. Teilweise ist es Kunststoff. Es sieht jedoch alles extrem hochwertig aus und bei mir klappert auch nix. Die Verstellung der Brennweite funktioniert gut. Sehr langsame Zooms kann man jedoch leider nicht machen, also für Videos suboptimal.
+ Integrierter Bildstabilisator, der gut funktioniert

Contra:
======
- Überzogener Preis
- Scheinbar hohe Serienstreuung. Am besten kauft man bei einem Händler, der einem ein gutes Exemplar raus selektiert oder wo man selbst testen kann. Blindkauf hat auf jeden Fall ein gewisses Risiko. Gerade bei gebrauchten Exemplaren weiß man nie, ob vielleicht wegen schlechter Qualität verkauft wird.
- Lichtstärke bei Blende f/4 ist im Vergleich zur lichtstarken Festbrennweite natürlich schlechter. Und natürlich kann man damit nicht so gut freistellen, wie mit einem f/1.8 Objektiv. Aber bei der kompakten Größe kann man bei einem Zoom-Objektiv mit optischem Bildstabilisator einfach nicht mehr Lichtstärke erwarten.
- Starke tonnenförmige Verzerrung im Weitwinkelbereich (bei 16mm extrem, bei 24mm immer noch deutlich), die aber durch die Verzeichnungskorrektur gut beseitigt wird. Eine leichte, akzeptable Verzeichnung an den Rändern verbleibt jedoch bei 16mm auch mit Korrektur.
- Kein Motorzoom (für Videos ist der manuelle Zoom ruckelig und suboptimal)

Fazit:
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Eine tolle Linse und für mich das beste erhältliche Immerdrauf-immerdabei-Reisezoom für die Alpha 6000, sofern man ein gutes Exemplar erwischt. Ich kann wie gesagt nur dringend empfehlen, das Objektiv vor dem Kauf auszuprobieren und dabei insbesondere auf die Randschärfe im vergleich zum Kit-Objektiv zu achten. Oder sich eben vom Händler ein Exemplar vorselektieren zu lassen. Ich bin mit meinem Exemplar super glücklich und habe für mich das ideale Allround-Objektiv für unterwegs gefunden. Parallel nutze ich die SEL50F18 Festbrennweite, wenn ich unbedingt hohe Lichtstärke brauche, oder wenn ich weiß, dass ich gezielt nur Portrait-/ Detailaufnahmen mache, bei denen ich möglichst gut freistellen will. Für den extremen Weitwinkelbereich werde ich mir evtl. nochmal irgendwann das Samyang 12mm dazu holen und wer z. B. etwas weiter entfernte Tiere einfangen will, kommt um ein richtiges Teleobjektiv auch nicht herum. Mit dem SEL1670z komme ich aber in den allermeisten Situationen unterwegs wunderbar aus.

Es kommt halt auch einfach darauf an, was man für Erwartungen hat. Für den zugegebenermaßen überzogenen Preis des Zeiss SEL1670z erwarten scheinbar viele, dass sie über sämtliche Bereiche die gleiche Bildqualität wie bei einer mittelpreisigen Festbrennweite bekommen. Aber das geht nunmal bei einem so kompakten Objektiv (das auch noch einen Bildstabi integriert hat!) mit einem Zoom-Bereich von 16-70 mm einfach nicht. Es kommt über viele Bereiche sehr nahe an die Festbrennweite heran und ist teilweise auch ebenbürtig, aber es ist auch klar, dass es irgendwo Kompromisse zur Festbrennweite geben muss.

Wenn man jedoch (wie ich) die Erwartungshaltung hat, ein Objektiv zu bekommen, das in den allermeisten Situationen das schärfere und kontrastreichere Bild macht als das Kit-Objektiv, und zudem noch einen etwas höheren Zoom-Bereich und etwas mehr Lichtstärke hat, dann werden die Erwartungen mit dem SEL1670z auch erfüllt (vorausgesetzt, man erwischt kein schlechtes Exemplar). Ob das allerdings den hohen Preis rechtfertigt, ist natürlich die andere Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss.

Eine gleichwertige Alternative gibt es jedoch für Sony E-Mount leider nicht. Am nächsten dran ist noch das SELP18105G, das jedoch andere Vor- und Nachteile hat. Also wer nicht bereit ist, den hohen Preis des Zeiss zu zahlen und wen es nicht stört, spürbar weniger Weitwinkel zu haben bei deutlich mehr Größe und Gewicht, für den ist das SELP18105G eine super Alternative. Zumal es für Videos durch den Motorzoom noch besser geeignet ist und etwas mehr Zoom hat. Wer jedoch mehr Weitwinkel braucht und mehr Kompaktheit will, und gleichzeitig sichtbar mehr Schärfe als beim Kit-Objektiv, und wem Festbrennweiten zu unflexibel sind, für den führt leider gar kein Weg am SEL1670z vorbei. Wer mehr Lichtstärke sucht: Eventuell lohnt noch ein Blick auf das SAL1650 f/2.8 (in Verbindung mit einem Adapter), da habe ich aber keine Erfahrungen.


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Reisezoom aber groß und schwer, Vergleich mit SEL1650 und SEL50F18, 8. Oktober 2016
Hallo!

Ich habe mir das SELP18105G für meine Alpha 6000 gekauft als Immerdrauf-Objektiv für unterwegs, Urlaube usw. Nachdem ich es getestet habe, habe ich es jedoch wieder verkauft und werde wohl oder übel zu dem teuren Zeiss 16-70 greifen (müssen).

Was für mich persönlich gegen dieses Objektiv spricht:
- Es ist echt groß und schwer, wenn man z. B. die 50mm Festbrennweite gewöhnt ist. Nicht nur das zusätzliche Gewicht, sondern vor allem auch die Größe und Länge des SELP18105G sorgen dafür, dass der Schwerpunkt des Objektives deutlich weiter von der Kamera entfernt liegen. Also die Kamera in einer Hand zu halten, ist kaum noch möglich, zumindest nur für kurze Zeit. Hat man auch kein gutes Gefühl dabei, so wie das Gewicht vorne runter zieht.
- Leider habe ich die 2mm geringere Brennweite im Weitwinkel im Vergleich zum Kit-Objektiv total unterschätzt (mein Fehler). Die 2mm weniger untenrum machen leider verdammt viel aus, man bekommt einfach viel weniger auf's Bild. Zumal man beim SELP18105G sowieso einen Tick weniger Bildausschnitt bei gleicher Brennweite wie bei anderen Objektiven hat. Ich habe das gegen das SEL1650 und SEL50F18 getestet, der Bildausschnitt ist beim SELP18105G immer einen Tick kleiner bei gleicher Brennweite, als bei den anderen beiden. Warum auch immer.
- Der Unterschied zwischen 50mm und 105mm ist hingegen viel geringer als gedacht. Der Unterschied zwischen 70 und 105mm ist sogar so gering, dass ich das vernachlässigbar finde. Das für mich kein Argument gegen das Zeiss. Deutlich weniger Größe und Gewicht sind mir persönlich dann deutlich wichtiger, als der geringe Unterschied zwischen 70 und 105mm.

Aber das sind nur meine persönlichen Präferenzen. Natürlich habe ich auch mal das Bild zwischen dem SELP18105G, dem Kit-Objektiv SEL1650 und der Festbrennweite SEL50F18 verglichen.

Einstellungen: Kamera auf Stativ (unveränderte Position) und dann mit allen drei Objektiven das gleiche Bild (10m entfernte Hecke im Hintergrund und Holzfußboden im Vordergrund) mit den gleichen Einstellungen fotografiert. Einmal auf den Hintergrund fokussiert und einmal auf den Vordergrund. Alle Objektive bei 50mm Brennweite, f/6.3, ISO 100, gleiche Belichtungszeit.

Ergebnis: Das SELP18105G liefert in der Mitte tatsächlich ein so scharfes Bild wie die Festbrennweite, sichtbar schärfer als beim Kit-Objektiv. An den oberen Rändern (Hecke im Hintergrund) war es bei mir ebenfalls deutlich schärfer als das Kit-Objektiv. An den unteren Rändern (Fußboden im Vordergrund) jedoch war bei mir im Test die Schärfe leider nur auf Niveau des Kit-Objektivs und deutlich schlechter als die Festbrennweite. Also insgesamt schon besser als das Kit-Objektiv, aber leider nicht über alle Bereiche.

Außerdem war mir aufgefallen, wie oben schon beschrieben, dass bei identischer Brennweite das SELP18105G immer einen Tick weniger Bildausschnitt hatte als die anderen beiden Objektive.

Mir ist klar, dass dieser eine Test nicht ausreicht, das Objektiv umfänglich bewerten zu können. Dazu müsste man weitere Test über alle Brennweiten und Blendenwerte machen. Für mich waren Größe/ Gewicht/ Schwerpunkt und die damit verbundene eingeschränkte Handhabung aber schon so schwerwiegende Ausschlusskriterien, dass weitere Bildtests für mich nicht erforderlich waren.

Fazit:
Wer ein besseres Immerdrauf-Objektiv als das SEL1650 Kit-Objektiv sucht und wen es nicht stört, etwas weniger Weitwinkel (die 2mm weniger machen schon einen deutlichen Unterschied) zu haben und deutlich mehr Gewicht mit sich herum zu schleppen, für den ist das SELP18105G bestens geeignet. Es macht definitiv ein schärferes Bild als das SEL1650, jedoch leider auch nicht über alle Bereiche. Zusätzlich bekommt man etwas mehr Zoom und mehr Lichtstärke. Allerdings schränken Große und Gewicht sowie der deutlich weiter nach vorne verlagerte Schwerpunkt des Objektives die Handhabung leider auch deutlich ein im Vergleich zu Festbrennweiten oder dem Pancake. Einhand-Fotografie kann man praktisch vergessen.


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fehlkonstruktion, zweimal defekt in 2,5 Jahren, 19. September 2016
Hallo! Ich kann von dieser Maschine nur abraten. Wie auch in den zahlreichen 1-Sterne-Rezensionen nachzulesen, ist die Kapselverschlussmechanik (automatischer Kapselverschluss mit Elektromotor) bei dieser Maschine einfach eine anfällige Fehlkonstruktion und früher oder später geht diese Mechanik kaputt.
Bei mir war sie das erste Mal 6 Monate nach dem Kauf defekt. Im Inneren war ein Kunststoffteil der Kapselmechanik gerissen, sodass das Wasser im Inneren auslief. Nespresso hat die Maschine dann repariert. Das zweite Mal ist sie nun nach 2,5 Jahren defekt. Natürlich ist es nun außerhalb der Garantie und die Reparaturpauschale bei Nespresso liegt bei 93€. Also bei der Maschine wirtschaftlicher Totalschaden.

Das große Problem bei der Maschine ist, dass der Kapselverschluss automatisch mit einem Elektromotor verschlossen wird, statt wie bei anderen Nespressomaschinen manuell mit einem mechanischen Hebel. Und der Elektromotor drückt mit voller Kraft, ob nun die Kapsel 100% sitzt, oder nicht. In zahlreichen anderen Rezensionen wird ja davon berichtet, dass das Gerät Kapseln zerdrückt und zerstört. Vielleicht ist auch die Kapselhalterung einfach nicht optimal, bei anderen Nespressomaschinen hatte ich jedenfalls nie ein Problem mit zerquetschten Kapseln.

Also ich rate von dieser Maschine absolut ab, für mich ist sie eine absolute Fehlkonstruktion. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Kapselverschlussmechanik kaputt geht. Leider schreiben nur noch vergleichsweise wenige Leute nach über 2 Jahren eine Rezension, daher kann man nur erahnen, wieviele Maschinen nach 2-3 Jahren kaputt sind. Dennoch haben hier schon 1/6 aller Rezensenten nur einen Stern vergeben, man kann sich also denken, wie groß die Dunkelziffer defekter Maschinen ist.

Lieber eine Maschine mit herkömmlichem, manuellem Verschlusshebel kaufen.


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