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Beiträge von Alexander Gebel
Top-Rezensenten Rang: 377.503
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Rezensionen verfasst von
Alexander Gebel "Marlurxia" (München)
(REAL NAME)   

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Hunde würden länger leben, wenn ...: Schwarzbuch Tierarzt
Hunde würden länger leben, wenn ...: Schwarzbuch Tierarzt
von Jutta Ziegler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein schlag ins Gesicht eines jeden Tierarztes, der sich in der Klinik die Nächte für seine Patienten um die Ohren schlägt, 24. Dezember 2016
Ich bin selbst ein junger Tierarzt und sehe das Buch schlichtweg als eine Beleidigung gegen meinen Berufsstand.

Mir ist bewusst, dass Besuche bei einem Tierarzt und besonders in Tierkliniken immer sehr teuer sind. Das liegt aber prinzipiell daran, dass Medizin im allgemeinen sehr teuer ist. Wer selbst bei sich schonmal ein CT oder MRT hat machen lassen darf gerne (falls Privatpatient) die Rechnung mit der Gebvührenordnung für Tierärzte (GOT) vergleichen.
"Monetik statt Ethik" lautet das Motto in diesem Buch. Würde dies der Wahrheit entsprechen, so gäbe es keine praktizierenden Tierärzte mehr. Nach einem fast 6 Jahre dauernden Studium musste schon mancher junge Tierarzt feststellen, dass sein Traumberuf wie folgt aussieht: 50-60 Wochenstunden Arbeit ohne Überstundenausgleich, jedes zweite Wochenende durcharbeiten, mehrfach im Monat Nachtdienste schieben (bei denen nur die Glücklicheren am Morgen danach nach Hause fahren können), und man darf dankbar dafür sein, wenn man mit Anfang 30 auf dem Monatsendgehalt tatsächlich noch eine 4-stellige Zahl stehen haben sollte. Das durchschnittlicher Einstiegsgehalt für Berufsanfänger nach dem Studium liegt etwa bei 1200 Euro BRUTTO. Viele Doktoranden arbeiten sogar einige Jahr komplett für umsonst.
Fragen Sie doch mal Ihren Tierarzt ob er das Studium für Ihren Sohn oder Tochter empfehlen würde. Sie werden eine sehr zögerliche Antwort erhalten.
Tierärzte, egal ob in der Praxis oder der Klinik arbeiten sich den Hintern wund für ihre Patienten und haben auch kein Problem damit sich nie einen BMW leisten zu können. Bekommt man dann jedoch zu hören, dass man ja nur Geldgeil ist, so hört bei den meisten der Spaß auf!
Fragen Sie bitte ihren Tierarzt wie es aussieht. Sie werden meinen Kommentar bestätigt sehen!

Dass viele der Aussagen in diesem Buch wissenschaftlich absolut nicht haltbar sind und das ganze mehr einer Werbekampagne als einem Beratungsbuch ähnelt sollte eigentlich jeder, der in der Lage ist einen Wikipediaeintrag zu lesen nach kurzer Recherche selbst herausfinden können.

Kein Tierarzt ist Perfekt. Wir alle machen Fehler und stzellen manchmal auch Fehldiagnosen. Das kommt vor. Aber kein Tierarzt, der mir jemals untergekommen ist würde den Job nutzen um sich selbst zu bereichern. Dafür gibt es nämlich einfachere und stressfreiere Wege.

Dieses Buch ist ein Angriff gegen eine Gruppe von Menschen, die oft ihr privates Leben zu Gunsten ihrer Passion opfern.

PS: In den in diesem Buch oft verteufelten Diät-Trockenfutterpräparaten, in welchem die guten Proteine angeblich zerstört werden, sind nebenbei bemerkt die gleichen Prozessschritte und Inhaltsstoffe wie in Hipp-Babynahrung. Viel Spaß beim Recherchieren und darüber nachdenken
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2017 12:02 PM MEST


Tales of Graces f - Day One Edition
Tales of Graces f - Day One Edition
Wird angeboten von gamedealer online - Preise inkl. Mwst - Impressum und AGB finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 34,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein erstklassiges RPG!, 4. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich mal vorweg: Das ist das erste Spiel der Tales of Reihe, das ich je gespielt habe.

Zuersteinmal möchte ich etwas über Verpackung und Layout sagen. Ich hatte eigentlich eine typische Verpackung erwartet, also eine Plastikhülle mit einer CD und etwas Werbung drinnen. Was habe ich bekommen? Eine schön illustrierte große Verpackung, in der ich, als ich sie öffnete, nicht nur das eigentliche Spiel, sondern ein Art-Book mit vielen Skitzen und Zeichnungen fand. Und als ich die eigentliche Plastikhülle des Spiels öffnete erwartete mich die nächste Überaschung. Neben der Spiele-Cd ist außerdem noch der Soundtrack und eine Making-of-DVD enthalten!
Hier gleich mal ein großes Lob, denn so viel Mühe bei Verpackung und Bonusinhalten sieht man heutzutage leider nur noch sehr selten!

Nun zum Spiel selbst:

Als erstes möchte ich den größten Negativpunkt ansprechen.
Dieses Spiel kommt von der Wii, und das merkt man leider. Die technische Aufmachung des Spiels ist in der Tat nicht zeitgemäß. Ständig läuft man gegen irgendwelche unsichtbaren Wände, wo eigentlich keine sein sollten: Man fühlt sich wie eine Maus, die durch Gänge aus Glas läuft. Die Animationen der Charactere wirken oft plump und unbeholfen: dreht sich z.B. ein Character um, so wirkt es als stände er auf einem drehenden Boden. Die Umgebung wirkt nicht lebendig, so werden z.B. Büsche zu starren unüberwindbaren Hindernissen.
Man fühlt sich beim Spielen in die technischen Möglichkeiten aus PS1 Zeiten zurückversetzt. Für Grafik-Fanatiker ist dieses Spiel also eher nichts. Für alle, bei denen die Grafik nicht zwangsläufig auf Battlefield-Standard sein muss, kann ich das Spiel allerdings empfehlen, denn der Inhalt des Spiels macht die technischen Schwächen mehr als nur wett!!!

Story und Charaktere:
Ich werde hier nicht spoilern, denn jeder sollte die Geschichte selbst erleben dürfen. Aber ich darf so viel verraten: Die Geschichte um den Jungen Asbel und seine Freunde wird auf hohem RPG-Niveau erzählt. Es warten Spannende Wendungen, emotionale Momente und eine sehr weitreichende Story auf den Spieler. Man erlebt mit, wie sich die Charaktere im Zuge ihres Erwachsenwerdens verändern, und sie nach und nach die Wahrheit über ihre Welt aufdecken. Auch, wenn es vielleicht nichts gibt, was man noch nie gesehen hat, weis die Geschichte an einigen Punkten zu überraschen, und zieht einen nach und nach in ihren Bann.
Die Charaktere sind sehr solide gemacht, auch wenn meiner meinung nach zu stark auf die klassische Charakterzusammenstellung gebaut wurde. Ein mutiger Hauptcharakter, eine mitfühlende Heilerin, ein Pflichtbewusster Moralapostel etc. Lediglich Pascal zeigt einige ganz spezielle Wesenszüge. Das besondere an diesen Charakteren ist allerdings die Veränderung der Charaktere. Am Anfang des Spiels spielt man ein paar Charaktere in ihrer Kindheit. Und es ist erstaunlich zu sehen, wie sie sich im Laufe ihres Erwachsenwerdens verändert haben. Man merkt deutlich den Unterschied zwischen Kindlicher Naivität und der Ernsthaftigkeit der erwachsenen Charaktere.

Umfang:
In der Beschreibung steht die Hauptstory dauert 40 Stunden. Aber das ist sogar etwas Untertrieben. Wenn man sich Zeit lässt und versucht die Welt etwas zu erkunden und Nebenaufgaben zu erfüllen, kann man deutlich mehr Zeit Investieren.
Nach der eigentlichen Story kann man noch einen Epilog erleben, und danach steht einem immernoch ein New-Game+ zur Ve4rfügung.
Aber auch so stehen einem sehr viele Nebenquests zur Verfügung. Es gibt geheime Dungeons und Versteckte Orte. In Jedem Ort kriegt man Sammelaufträge, in denen man bestimmte Gegenstände beschaffen muss. Es gibt eine Arena, einige Minispiele und eine ganze Reihe von optionalen Nebenquests. Natürlich gibt es auch ein paar optionale Bosse, die einem schon etwas mehr abverlangen.
In gewohnter RPG-Manier lassen sich einige Quests sehr schnell lösen, während andere viel Zeit und Mühen erfordern (und auch etwas Glück beim Suchen).

Kampfsystem:
Läuft man in der erkundbaren Welt in einen Gegner, so wird man in eine Kampf-Arena versetzt. JRPG-Veteranen sollte dieses Prinzip nichts neues sein. In seinem Team hat man 4 Kämpfer, die Zahl der Gegner kann allerdings deutlich höher sein. Man selbst steuert nur einen Charakter aktiv, der Rest wird vom Computer gesteuert. Allerdings hat man jederzeit die Möglichkeit den Verbündeten bestimmte befehle zu erteilen. Das schöne hier dran ist, dass sich jeder Charakter Individuell steuert. Dies äußert sich nicht nur in Körperlichen Stärken oder Schwächen, sondern vor allem in den Attacken und der Art und Weise des Spielens. Jeder Charakter verlangt eine eigene Spielweise, und selten sieht man eine so starke Individualität der einzelnen Kampfstile.
Im Kampf kann man sich relativ frei Bewegen. Man hat die Möglichkeiten Gegnerischen Angriffen auszuweichen, in Verteidigungshaltung zu gehen, mit physischen Attacken anzugreifen (welche man zu einer mächtigen Kombo umsetzen kann) oder mit mächtigen magischen Angriffen zuzuschlagen. Das Kämpfen ist eine sehr gute Mischung zwischen Aktion, bei der man den Gegner im Auge behalten muss und mit richtigen Timing auf seine Aktionen Reagieren muss, und Strategie, bei der man darauf achten muss die Schwächen des Gegners gezielt auszunutzen und die eigenen Charaktere zur richtigen Zeit gezielt einzusetzen. Aufgrund der Dynamik macht das Mätzeln richtig Spaß und dennoch ist das Kampfsystem mit so vielen strategischen Kleinigkeiten versehen, so dass man auch nach langer Spielzeit sein Geschick im Kampf immer weiter verbessern kann.
Zu Beginn fühlt man sich allerdings etwas überladen. Man bekommt so viele Tipps und Hinweise, dass man viele davon aufgrund der kurzen Kampfzeiten nicht wirklich umsetzen kann. Ich fühlte mich, besonders nach dem Timeskip und damit dem etwas länger dauernden Intro, stark überfordert und habe die Kämpfe mehr mit wildem Tastengehaue, als mit eigentlichem Können gewonnen. Erst wenn die Kämpfe etwas länger werden hat man Zeit sich genauer mit dem Kampfsystem zu befassen. Es macht aber unglaublich Spaß nach und nach die Rafinessen des Kampfes zu verstehen, und ehe man sich versieht kann man den Gegnern auf jede ihrer Aktionen eine passende Antwort geben.

Level-system:
Man hat zwei Möglichkeiten einen Charakter aufzustufen. Zum einen mal die klassische Level-Variante. Und zum anderen das Titel-System, was ich hier kurz darlegen möchte. Durch verschiedene Aktionen im Spiel werden den Charakteren individuelle Titel verliehen. Man kann jedem Charakter mit einem Titel ausrüsten. Durch Kämpfe kann man die Stufe des jeweils ausgerüsteten Titel steigern. Sobald ein Titel eine Stufe gestiegen ist bekommt er einen Bonus, welcher dem Charakter dauerhaft zugeschrieben wird. Jeder Titel hat 5 Stufen. Dieses System erlaubt es dem Spieler jeden Charakter individuell, je nach Art und Dauer des ausgerüsteten Titels zu entwickeln. Ein Prinzip, was mir bisher vollkommen unbekannt war und mir sehr viel Spaß macht. es ist einfach was anderes, wenn man nach absolvieren einer Nebenaufgabe nicht nur Geld, sondern einen neuen Titel verliehen bekommt.

Sonstiges:
Eine Sache, die mir leider etwas negativ aufgefallen ist: Die Karte. Die Weltkarte ist sehr unübersichtlich und bis auf im Ende des Spiels praktisch nicht zu gebrauchen. möchte man von einer Stadt in die andere, so muss man den Weg alleine finden, denn die Weltkarte gibt einem kaum anhaltspunkte, in welche Richtung man gehen soll. aber auch in Landschaften oder Städten fehlen Karten gänzlich. Die Städte sind zwar nicht sehr groß, dennoch ist es etwas mühselig immer erst nachzudenken, wo genau denn nun was war. eine Übersichtliche Karte hätte dieses Problem gelöst.
Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, das war die Sprachausgabe. Das Spiel ist zwar in englisch, dafür hat man enorm viele Sprachausgaben. Sämtliche Zwischensequenzen in der Hauptstory sind vertont und man muss nicht ein einziges mal lesen, wenn man der Geschichte folgen will. Nur in Menüs muss man seine Augen bemühen. Auch die unzähligen Plaudereien, zu denen ich gleich noch kommen werde, sind vertont. Die Sprecher passen zu den Charakteren und geben sich sichtlich Mühe. Eine solch gute und massiv eingesetzte Vertonung hätte ich in einem Spiel mit diesem Umfang nicht erwartet, dafür gibts von mir auch ein sehr großes Lob.
Was auch besonders ins Auge fällt, das sind Kleinigkeiten in denen man sieht, dass die Entwickler wirklich Herzblut in dieses Spiel gesteckt haben. Etwas, was man heutzutage auch nur noch sehr selten findet. Als Beispiel hierfür will ich die zuvor schonmal erwähnten Plaudereien erwähnen. An bestimmten Stellen im Spiel, z.B. an bestimmten Storyabschnitten, nach Nebenquests, oder bei speziellen Entdeckungen, welche man im ganzen Spiel verteilt finden kann, kann man auf Knopfdruck eine Plauderei mit ansehen. Dabei wird ein Gespräch innerhalb der Gruppenmitglieder gezeigt, in denen die Charaktere über spezielle Ereignisse reden. Diese Plaudereien sind zwar optional, doch man sollte sie nicht verpassen. Selten sind sie wichtig für die Story und oft haben sie mit dieser auch gar nichts zu tun. Aber sie sind sehr unterhaltsam und lustig und erlauben es, die Charaktere besser kennenzulernen. Sieht man im Spiel etwas außergewöhnliches, kann man meist eine Plauderei mit ansehen, was die Charaktere viel lebendiger und freundlicher wirken lässt. Jeder hat sich bei einem RPG schonmal gefragt, was denn der Spielcharakter (sofern er eine eigene Persönlichkeit besitzt), über einen Ort, einen Gegner oder ein Bauwerk so denkt. Dieses Spiel macht es möglich. Die Plaudereien sind wirklich ein Highlight des Spiels und sehr Unterhaltsam... und es gibt Hunderte davon.
Eine weiter kleine Besonderheit: Nach jedem Kampf gibt es einen Siegesbildschirm. Doch es ist kein einfacher Bildschrim. Je nach Gruppenzusammenstellung bekommt der Spieler ein kleines Gespräch zwischen den aktiven Gruppenmitgliedern serviert. Diese sind immer sehr unterhaltsam, und so zahlreich, dass man erst nach einigen Stunden Spielzeit das Gefühl bekommt, einen Siegesbildschrim schon zu kennen.
Zum Abschluss noch ein kleiner kritikpunkt: An bestimmten stellen ist das Spiel sehr erwachsen und daher auch manchmal Brutal. Doch eine komplett fehlende Gewaltdarstellung lässt dies oft sehr eigenartig Wirken. In einer Szene bricht beispielsweise ein Charakter zusammen, und man hört zwar, wie die Verbündeten über eine blutige Wunde entsetzt sind, aber bei der Figur sind nichtmal zerrissene Kleider animiert.

Fazit:
Eines der besten RPGs die ich kenne und das bisher beste auf der PS3. Technisch ist es leider nicht sehr stark, aber inhaltlich weis es zu punkten! Ich hatte schon lang kein Spiel mehr, was mich mit einer spannenden story gefesselt hat und mit den kleinen lustigen Deteils wie die Plaudereien, Entdeckungen oder Minispielen so unterhalten hat.
Für Leute, denen Grafik das Wichtigste ist, oder welche, die wissen, dass sie keine japanischen RPG mögen, ist dieses Spiel wohl nichts. Allen anderen kann ich das Spiel aber von ganzem Herzen empfehlen. Und alle die, die gerne ein JRPG spielen, sollten keine Sekunde mehr warten und auf kaufen drücken! Sowohl jüngere, als auch schon etwas ältere werden andiesem Spiel spaß haben. Es ist für Anfänger geeignet und bietet gleichzeitig große Herausforderungen für die Spiel-Freaks unter euch!
Leider kann ich dem Spiel nur 4 Sterne geben, denn auch wenn es inhaltlich genial ist, so kann man die technischen Mängel nicht einfach übersehen.
Ich bin mehr als positiv Überrascht von diesem Titel, und wäre das Spiel von vornherein für die PS3 entwickelt worden, würde ich keine Sekunde zögern dem Spiel die volle Punktzahl zu geben. Also Leute, wartet nicht länger und kauft es!!!! =)


SSX - [PlayStation 3]
SSX - [PlayStation 3]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 19,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tja, liebes SSX, was ist aus dir geworden...?, 7. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: SSX - [PlayStation 3] (Videospiel)
Als erstes möchte ich sagen, dass ich begeisterter SSX Spieler bin. SSX1 war das erste Spiel, was ich auf der ps2 hatte und SSX3, als auch SSX on tour habe ich bis zur Vergasung gespielt. Es gibt wohl kaum ein Spiel, was mich so lange vor die Konsole gefesselt hat, wie SSX.
Natürlich war ich super gespannt auf diesen Teil. Und naja, meine Erwartungen wurden leider sehr Enttäuscht.
Ich möchte gleich mal sagen, dass das Spiel an sich kein totaler Reinfall ist. Das Problem ist wohl eher, dass die Entwickler Dinge gemacht bzw. weggelassen haben, die dieses Spiel von einem Meisterwerk in die Mittelmäßigkeit schleudern.

Die Entwickler haben anscheinend den normalen Spielspaß total vergessen. Um zu erklähren, was ich damit meine, werde ich einige Punkte mit den alten Spielen vergleichen.
- Das einfache freie Abfahrtserlebnis wurde total vergessen. In den alten Teilen habe ich es geliebt mich einfach im Freeride irgendwo absetzen zu lassen und die Strecken zu erkunden. Dass es in SSX 2012 keinen Freeride mehr gibt, kann ich einfach nicht verstehen. Immer ist man irgendwelchem Druck ausgesetzt. ich möchte einfach nur die Strecke fahren, ohne ständig um Trickpunkte oder Zeiten zu fahren, oder gar um mein Überleben kämpfen zu müssen. Das nächste ist der fehlende Splitscreen. Wenn ich Freunde bei mir habe, und wir zocken wollen, packe ich meine ps2 aus. Wie kann man bitteschön als Entwickler vergessen, dass es leute gibt, die Spiele gerne miteinander spielen, und zwar nicht in Punktejagten, sondern einfach aus Spaß nebeneinander auf der Couch.
Die einfache Freude am fahren, das zwanglose "die piste runterbrettern" wurde komplett außer Acht gelassen.

- Der nächste Punkt, der mich stört, ist der fehlende Reset-Knopf. In den alten Teilen war das ganz einfach. Man ist ne Klippe runtergestürzt, wurde wieder zurück gebeamt und konnte einfach weiterfahren. Dies ist nun nicht so. Hat man sich mal in ne brenzlige Situation gebracht, so kann man zwar zurückspulen, doch das ist kein Ersatz für den Reset. Zum einen mal ist die Zahl des Zurückspulen begrenzt, und zum zweiten passiert es einem laufend, dass man trotz Zurückspulen wieder in die gleiche Situation gerät, da es sich manchmal einfach nicht mehr verhindern lässt.
In den alten Teilen konnte jeder Anfänger eine Strecke zu Ende bringen, auch wenn er öffters gebeamt wurde. In diesem Spiel jedoch kann es vor allem am Anfang passieren, dass man 20 mal neu Starten muss ehe man das erste mal die Ziellinie sieht. Und wenn das Problem an einem Rennen nicht meine Zeit ist, sondern die Tatsache, dass ich nicht die 2 Minuten zum Ziel überlebe, ist das einfach sehr frustrierend.
Viele beschweren sich hier über die Konstruktion der Strecken. Das ist aber in meinen Augen nicht das Problem. Würde man nach einem Sturz einfach wieder auf die Strecke gebeamt werden, dann würden einem die vielen Abgründe denke ich sehr viel Spaß machen. So ist das leider nicht der Fall.

- Das Menü ist furchtbar. Am Anfang kennt man sich überhaupt nicht aus, man hat keinen Überblick.
Der Shop ist eine Katastrophe. Man kriegt die Chance sich 4 zusammengewürfelte Items auszusuchen, anstatt nen anständigen Shop, durch den man stöbern kann. Welchen Sinn das hat ist mir durchaus bewusst. Sieht man ein gutes Item, so will man es kaufen, da man es evtl nie wieder findet, hat man aber das Geld nicht, kann man sich einfach Ingame-Geld durch richtiges Geld kaufen. Das ist also eine Geldmacherei auf Kosten des Spielers. Ich hätte mir einen normalen Shop gewünscht, durch den ich stöbern kann und wo ich auf Items sparen kann. Dieser Shop allerdings ist unübersichtlich und alles andere als spielerfreundlich. Sehr schade, dass EA mehr an Geld, als an glücklichen Kunden interressiert ist.
Noch eine Sache, die ich sehr schade finde. Man kann sich zwar futuristische Anzüge kaufen, aber was ist aus den lustigen SSX Outfits geworden? Ich habe es geliebt in SSX 3 mit nem Cyberspaceboard oder auf ner Pappschachtel den Berg runterzudüsen. Oder Elise in nem BH und Mac mit nem Heiligenschein und glühenden Händen auf die Piste zu schicken. Oder mit nem Yeti zu fahren. Und in SX on tour war es einfach nur lustig mir Teufelsflügel auf den Rücken zu schnallen, die während einem Sprung sogar noch geflattert haben. Diese Sachen sind zwar nicht zwingend notwendig, haben aber in meinen Augen einen erheblichen Anteil am Feeling der alten Teile gehabt, der nun weg ist. Wie genial wäre es denn beispielsweise, wenn man statt eines Wingsiuts richtige Flügel euf dem Rücken hätte...

- Was ich außderdem sehr schade finde, ist, dass sich alles nur noch um rennen, tricksen oder überleben dreht. In den alten Teilen hat es Spaß gemacht vor der Pistenwacht zu flüchten, kleine Pistenzwerge umzufahren oder Rail-Aufgaben zu lösen. Diese Aufgaben boten abwechslung und machten sehr viel Spaß. Solche kleinen lustigen Nebenaufgaben gibt es gar nicht mehr. Auch die kleinen Gags, wie man in SSX 1 durch ein Bürogebäude gefahren ist oder in SSX 3 über schießende Kanonen springen konnte, fehlen und nehmen sher viel am alten SSX Feeling.

Nun komme ich zu dem Punkt, das Spiel wieder etwas besser dastehen zu lassen. Die oben beschriebenen Punkte sind einfach Dinge, wo ich mir nur die Hand vors Gesicht schlagen kann, dass es nicht gemacht wurde. Es gibt aber durchaus auch gute Punkte an SSX.
- Die Welten fühlen sich atemberaubend an. Ich wusste selber nicht, was für Schluchten und Abgründe es in unseren Alpen gibt, und es ist ein irres Gefühl über diese Abgründe und Spalten zu rasen.
- Die Ausrüstungsgegenstände geben jeder Region ihre Eigenheit. Der Wingsiut ist eine geniale Idee.
- Die Möglichkeit mit seiner eigenen Musik zu fahren war etwas, was ich mir gewünscht hatte. Sehr gute Idee, so sollte es in Zukunft öffters sein. Etwas schade ist der eigentliche Soundtrack, von dem ich sehr enttäuscht bin. Die Songs aus den alten Teilen fand ich alle besser. Aber naja, ich fahr jetzt eh mit meiner eigenen Tracklist.

Fazit: SSX hat ein paar sehr große Fehler. Wenn diese allerdings nicht währen, dann bin ich mir sicher, währe das ein grandioses Spiel. Vor allem die alten SSX-fans sind vermutlich sehr enttäuscht, denn zum einen müssen sie sich an die neue Steuerung gewöhnen (klassik ist in diesem Spiel einfach nachteilhaft), und zum anderen vermissen sie die Leichtheit der alten Teile, was, wie ich oben beschrieben habe, zu großer Frustration sorgen kann. Ich selbst habe das spiel nach ca. einer halben stunde ausgeschaltet, weil ich einfach keine Lust mehr hatte. Eine einfache freie Berg-Tal-Fahrt ist nunmal einfach nicht mehr möglich. SSX ist eindeutig kein richtiges SSX mehr, denn dazu braucht man mehr als abgefahrene Welten und Sprünge. Der reiz an dem neuen SSX liegt in etwas anderem. Man kann die Strecken nicht mehr einfach runterfahren, man muss die Strecken erstmal wirklich kennen lernen. Erst, wenn man eine Strecke kennt und diese auch halbwegs beherrscht, beginnt für mich der wahre Spielspaß. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man mit hoher Geschwindigkeit durch Klippen und über Abgründe rast, die tötlich wären. Vor allem, wenn man anfangs an einer Stelle immer gescheitert ist, dann irgendwann den Trick raus hat und nun durch dieses Meer an Fallen und Abgründen rast. Beherrscht man alle Abgründe und schafft man es geziehlt den Todesfallen zu entgehen, dann macht SSX sehr viel Spaß. Dies ist zugegebenermaßen nicht das Spielerfreundlichste, und auch nicht sehr Intelligent von EA gemacht. Wer aber von dem Spiel sehr enttäuscht ist, die alten Teile aber gemocht hat, dem rate ich sich auf eine Survival-Strecke zu begeben, bei der es keine Abgründe gibt, in die man stürzen kann (Rockies eignen sich da ganz gut), und einfach für 2-3 Stunden immer wieder ein und die selbe Strecke zu fahren. Am Anfang mag es frustrierend sein, sobald man aber das erste mal eine tödliche Falle ohne Schaden überwunden hat, wird es einen packen.

SSX ist an sich ein gutes Spiel, welches leider durch seine Fehler für viel Frustration sorgen kann. Die Leichtigkeit der alten Teile ist verloren. Es ist sehr schade, dass es kein richtiges SSX mehr ist.


Kingdom Hearts
Kingdom Hearts
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 29,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kigdom Hearts, das wohl beste Spiel für die PS2, 6. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Kingdom Hearts (Videospiel)
Kingdom Hearts ist kurz gesagt ein grandioses Spiel. Das beste Spiel überhaupt, meier Meiung nach.

Ihr schlüpft in die Rolle des Jungen Sora, der afangs zwar wie ein normaler Junge wirkt, in Wirklichkeit aber der Auserwählte des Schlüsselschwertes ist. Er lebt in Frieden auf seiner Insel, zusammen mit seinen Freunden Riku und Kairi (die Produktbeschreibung ist falsch, Kairi ist das Mädchen und Riku der Junge^^). Die drei Freunde träumen von fernen Welten. Wer als Kind davon nicht selber geträumt? Und dan passiert es: Die Insel wird von den Herzlosen angegriffen. Herzlose sind Wesen, die ihr Herz an die Dunkelheit verloren haben. Als Sora sich bereits verlore glaubt bekommt er die Macht des Schlüsselschwertes - die eiinzige Waffe, die wirkungsvoll die Herzlosen besiegen kann - und kann so die Bedrohung von sich abwenden. Doch seine Welt geht unter und er wird in die Splitterwelt Traverse geschleudert.
Sora ist nun alleine in einer fremden Welt. seine Freunde sind verschollen. Aber es dauert nicht lange bis er neue Freunde findet. Donald und Goofy, die ausgesand wurden um König Mickey und den "Schlüssel" zu suchen, stoßen zu ihm. Die drei beschließen ihre Suche gemeinsam fortzusetzen. Sora möchte seine Freunde finden und Donald und Goofy ihren König. Aber natürlich ist die Sache schwerer als erwartet.
In vielen verschiedenen Welten sind die Herzlosen eingedrungen. Sora, der Träger des Schlüssels kann seine Berufung nicht verleugnen. Er ist der einzige, der die Welten rette kann. Und so reist die kleine Gruppe von einer welt in die andere und befreit sie von der Dunkelheit. Aber hinter den Herzlosen steckt viel mehr, als man denkt. Die Bedrohung ist viel größer als jeder geahnt hatte und Sora muss herausfinden dass seine vermissten Freunde in dem ganzen eine eben so große Schlüsselrolle haben wie er selber. Und allmählich muss er erkennen, dass Riku, sein bester Freund, auf der falschen Seite steht. Eine epische Schlacht beginnt......

Die Geschichte von Kingdom Hearts ist außergewöhnlich. In Jeder Welt in der man landet gibt es eine kleine Storyline. Obwohl viele davon an die Disneyfilme erinnern sind sie dennoch mitreißend, da durch Soras Eindringe alles ein wenig anders verläuft. Dabei sind die Schauplätze so vielfältig, dass man deken könnte man spielt zwanzig Spiele auf einmal. Zwischen den Geschehnissen in den einzelnen Welten geht die Hauptgeschichte voran.. Und diese Geschichte ist die herausragendste von allen. Ein kleiner Juge bricht in Fremde Welten auf um als Außerwählter gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Und sein bester Freund ist auf dem Weg sein Feind zu werden.
In Kigdom Hearts setzt sich die Hauptgeschichte stück für Stück zusammen und lässt einen regelmäßig mit neuen Fragen zurück, die man umbedingt durch weiterspielen lösen möchte. Dabei wahtet die Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen auf. Eine grandiose Meisterleistung an Einfallsreichtum wartet auf den Spieler. Man wird in eine andere Welt gezogen, oder besser: in viele andere Welten!

Das Gamerplay ist meier Meiung nach fehlerlos. Das Prinzip ist einfach. Ein Knopf zum schlagen, einer zum Springen. Man benötigt keine langen Tastenkombiationen, sondern muss vieles durch Können schaffen. Von Square ist man ja taktische Kämpfe gewöhnt, aber in Echtzeit gab es sie noch nie. Vor allem bei den Endgegnern muss man auf ihre Bewegugen achten um richtig auszuweichen und im richtigen Moment anzugreifen. Wenn man überlevelt ist, reicht natürlich ein dauerdrücken der X Taste, aber wenn man versucht das spiel auf schwer und niedrigem Level zu spielen, ist es wahrlich eine Herausforderung.

Ebenfalls bekannt von Square ist die lange Spieldauer eines Spieles. In Kingdom Hearts braucht man mindestens 30 Stunden um es das erste mal durchzuspielen. Jedoch gibt es Welten, die man freiwillig durchspielen kann und in allen Welten gibt es noch einiges zu entdecken und zu lösen. Ma kann die 101 Ddalmatiner suchen, die besten Waffen schmieden, alle Schlüssellöcher versiegeln ( = Welten durchspielen), alle geheimen Triotechs finden, versuchen die Magie zu vervollständigen und als Highlight: die 4 geheimen Endgegner, die einem wirklich alles abverlangen.

Die Grafik und der Soudtrack dazu sind nahezu Perfekt und mir fällt dazu kein Tadel ein.

Auch Erwachsene sollten sich von dem Spiel nicht abschrecken lassen. Machmal wirkt es zwar etwas kindisch, aber an anderen Stellen wird Kigdom Hearts wieder sehr düster. Vor allem wer als Kind gerne die Disneyfilme gesehen hat wird durch Kigdom Hearts ein wenig in seine Kidheit zurückversetzt.

Fazit: Ein grandioses Spiel für jung und alt, das langen und fesselnden Spielspaß verspricht. Man merkt überall wie lange und mit wieviel Liebe die Macher daran gearbeitet haben. Ein Spiel, das keinen Vergleich fürchten muss. Der kleine Kritikpunkt der Kameraführung sei vergessen, da ma sich daran sehr schnell gewöhnt.

-> Wer die Kigdom Hearts Serie noch nicht kennt sollte sich von dem ersten Teil verzaubern lassen, denn wenn das Spiel einen in seinen Bann gezogen hat, kann man sich auf viele weitere Abenteuer freuen:
Bisher erschienen: Chain of Memories (GBA), Kingdom Hearts II (PS2), 358/2 days (NDS)
Demnächst erhältlich: Birth by Sleep (PSP), Coded (Mobile Phone), und Square arbeitet bestimmt bereits an eiem neuen Teil!
alleie diese Spieleserie sagt genug über die Grandiosität des Spiels aus.


Kingdom Hearts 358/2 Days
Kingdom Hearts 358/2 Days

5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Spiel für alle KH-Fans, ein muss, 6. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Kingdom Hearts 358/2 Days (Videospiel)
Dieses Spiel hat ganz eindeutig 5 Sterne verdient.

Ich habe selten ein so gutes Spiel auf einem DS gespielt... um genau zu sein noch nie.
Ich musste mich zwar eine zeit dazu durchringen es zu kaufen, da ich ja durch KH2 wusste, wie alles ausgeht, und die storyline daher eher uninteressant war. Da ich allerdings schon Chain of Memories begeistert gespielt habe, dachte ich mir, als KH-fan darf ich das nicht auslassen. Wie soll ich sagen, meine Erwartungen wurden übertroffen. Die technische Leistung ist eizigartig. Man ist zwar einiges von Square gewöhnt, aber sowas hatte ich nicht erwartet. Dieses spiel hat eine Bild- und Tonqualität, die eien umhaut. Alles spielt man in 3D, und zwar wirklich Alles. Würde ma einen Controller anschließe könnte man fasst denken man spielt KH2. Und die Zwischensequenzen brauchen sich erst recht nicht vor der PS2 zu verstenken. Einige Szenen wurden sogar von KH1 oder 2 direkt übertragen, das alleine sagt schon alles.
Auch in Punktio Storyline kann das Spiel auftrumpfen. Es ist gelungen eine spannende und mitreisede Story zu schaffen. Alles baut darauf auf, dass das geheimnisvolle neue Mitglied Xion in die Orgaisation kommt und die Freundschaft zwische Axel, Roxas und Xion beginnt. Die drei werden beste Freunde und die Welt scheint perfekt. Aber Roxas und Xion plagen Selbstzweifel, und langsam fängt die perfekte welt an zu bröckeln. Wie in allen KH Teilen bekommt man immer nur Brocken hingeworfen und steht mit einem Haufen Rätsel da, die sich erst gegen Ende langsam lichten. Es dauert zwar LANGE bis etwas passiert, aber dadurch wird die richtige Atmosphäre geschaffen um die Freudschaft der 3 zu verdeutlichen. Auch die restlichen Mitglieder der Organisation kommen nicht zu kurz und man lenrt alle ein wenig kennen. Nachdem ich dieses Spiel gespielt hatte sah ich alle Gegner in KH2 mit komplett anderen Augen, vor allem Roxas und Axel.
Als KH-Fan hatte ich schon immer das Gefühl, dass zwischen KH1 und KH2 eine Verbidung fehlt (Ich kann auch nicht genau sagen, wieso ich dieses Gefühl hatte, aber trotz CoM war für mich immer noch eine Lücke in der Geschichte). Diese Lücke wurde jetzt geschlossen, und das mit Bravur. Besonders gut dabei haben mir die Andeutungen auf die anderen Spiele gefallen, Rückblende zu KH1, Andeutung zu den Geschehnissen in KH2 und natürlich die (fast) parallel laufede story in CoM und den Kampf Rikus. um Soras Erinnerungen (der in Kh2 viel zu kurz kam). Ich glaube auch eine Andeutung zu Birth by Sleep gehört zu haben.

Das Gameplay ähnelt KH schon sehr. Es ist zwar ein weig einfacher gestrickt, aber an und für sich das selbe. Im Vergleich zu CoM ein gewaltiger Fortschritt. Manche sagen das Gameplay sei stumpfsinig, aber ich finde dass KH das beste Gameplay ever hatte. Es ist nicht kompliziert aber man kann viel damit bewirken (spielt mal KH1 auf level 30 durch... da ist A Knopf hämmern die Ausnahme^^) Ma muss immer Missionen für die Organisatio erfüllen und sich so Tag für Tag durch die 358 Tage durchkämpfen. Die Missionen an sich sind sehr gleich, manchmal identisch, aber da man nie zweimal das selbe hintereinander machen muss und immer in anderen Welten herumspringt, kommt niemals so etwas wie Langeweile auf. Die Geschichte in den eigentlichen Welten kommt auch immer stückweise, da man nicht wie in kh 1 eine Welt nach der anderen abklappert, sondern immer nur ein kurzes stück darin sieht. Von Lageweile keine Spur. Vor allem die Gegner sind wesentlich anspruchsvoller als in KH auf der PS2 (es gibt einen Endgegner der sich komplett wieder heilt), die normalen Herzlosen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Es gab jedoch auch ein paar Sachen, die mir nicht so gut gefallen haben. Ohne ein Mission konnte man nicht auf andere Welten, was die Freiheit, vor allem im Traiing ziemlich einschränkte.
Das Levelsystem war interressant. Man musste sich auf einem Spielbrett mit Tetrisbausteien als Fähigeiten ein Deck aufbauen. Schlecht umgesetzt fand ich jedoch, dass man durch die Tetris-spielformen immer herumbasteln musste und obwohl genug Felder da warenn es manchmal schwer war alles zusammen zu kriegen, was man braucht. Auch, dass man jedes einzelbe Level als Baustein einfügen muss wird auf dauer sehr lästig. Aber besser als ein Kartendeck wie in CoM allemal^^

Pro:
-genialer Ton und noch genialere Grafik
-absolut spaßiges Gameplay
-fesselnde Story mit gut umgesetzten Charakteren
-Lange Spielzeit mit minimum 25 Stunden

Contra:
-Missionen über Missionen ohne freie Welt wird irgendwann lästig und schräkt ein
-nerviges Passelspiel bei den Fähigkeiten

Fazit: mit den Kleinigkeiten auf der Contraseite kann man gut leben. Eine gute Spielathmosphäre mit passender Story und altbewährtem Gameplay macht KH 358/2 days zu einem genialen Spiel. Für alle die KH gerne mögen ist dieses Spiel ein MUSS! (wobei ich allen empfehle zumindest die story aus CoM und KH2 zu kennen, ist aber kein muss). Alle KH-Fans, nicht lange fackeln und kaufen. Alle die nur ein gutes Sspiel suchen: kaufen! Dieses Spiel ist sein Geld absolut wert, und auf der DS-Plattform eines der besten Spiele überhaupt! DIESES SPIEL VERDIENT ES EIN TEIL DER KH-SERIE ZU SEIN!


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