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Beiträge von Robi Roberto
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Rezensionen verfasst von
Robi Roberto

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Tunichtgut und Tunichtböse (Bodensee Krimi)
Tunichtgut und Tunichtböse (Bodensee Krimi)
von Walter Christian Kärger
  Broschiert
Preis: EUR 11,90

5.0 von 5 Sternen Spannender Krimi mit sehr sympahtischem Ermittlerduo, 13. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im zweiten Band der Bodenseekrimis von Walter Christian Kärger arbeiten Max Madlener und seine Assistentin parallel an zwei Fällen. Zum einen gilt es, die Umstände des Todes einer jungen Frau zu klären, deren zerstückelte Leiche in einem Eisenbahntunnel gefunden wurde, nachdem sie offensichtlich von mehreren Zügen überfahren wurde. Zum anderen haben sie den Auftrag, sich um den Schutz eines Oberstaatsanwalts zu kümmern, da sich ein Haftentlassener an ihm rächen möchte, nachdem er auf Initiative des Oberstaatsanwalts zehn Jahre im Gefängnis verbracht hatte.
Die beiden Handlungsstränge werden von Walter Christian Kärger raffiniert zusammen geführt und in einem packenden Finale nimmt der Fall noch eine zusätzliche raffinierte Wendung.

Mit Max Madlener hat Walter Christian Kärger einen sehr eigenwilligen, aber nicht minder sympathischen Kriminalermittler geschaffen. Sein Privatleben und die Ermittlungen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis - die Höhen und Tiefen der Beziehung Madleners zur Gerichtsmedizinerin Ellen Herzog sind gut in den Krimi integriert. Besonders gefallen haben mir auch Madleners gut charakterisierte, sympathische und loyale Assistentin Harriet und Frau Gallmann, die Assistentin des Kriminaldirektors, die bei Aufregung immer in ihren reizenden schwäbischen Dialekt verfällt („Es isch so, wie es isch!“).


Erbe und Schicksal: Die Clifton Saga 3 - Roman (Die Clifton-Saga)
Erbe und Schicksal: Die Clifton Saga 3 - Roman (Die Clifton-Saga)
Preis: EUR 8,99

20 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr spannend aber mit einigen erzählerischen Schwächen, 11. April 2016
Gleich zu Beginn des dritten Bands der Clifton-Saga wird der üble Cliffhanger aus Band 2 aufgelöst und geklärt, wer den Titel und den Besitz der Barringtons erbt. In der ersten Hälfte von "Erbe und Schicksal" geht es dann um eine Intrige, die sich sowohl gegen die Firma der Barringtons wendet als auch gleichzeitig Giles' Wiederwahl als Abgeordneter des Unterhauses torpedieren soll. In der zweiten Hälfte steht dann Sebastian - Harries und Emmas Sohn - im Mittelpunkt, den es nach Buenos Aires verschlägt, wo er ohne es zu bemerken für einen verbrecherischen Auftrag eingespannt werden soll. Die Handlung von „Erbe und Schicksal“ erstreckt sich auf die Jahre 1945 bis 1957.

Wie alle Bücher, die ich von Jeffry Archer kenne, liest sich "Erbe und Schicksal" unglaublich spannend und man fiebert so derart mit den Clintons und Barringtons mit, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Nett fand ich auch Archers Idee, dass er Harry Cliftons vierten Krimi unter dem selben Titel erscheinen lässt, den auch der vierte Band der Clifton-Saga tragen wird.

Einige Dinge haben mich aber ziemlich gestört: Wie bereits der zweite Band endet auch "Erbe und Schicksal" mit einem absolut fiesen Cliffhanger. Das mag bei einer wöchentlich erscheinenden Fernsehserie in Ordnung sein, wenn man aber als Leser bis zum Erscheinen des nächsten Bandes auf die Aufklärung warten muss, so finde ich das unlauter und es riecht schon ziemlich nach geschäftstüchtigem Kalkül von Autor und Verlag.

Sehr gelungen fand ich die Erzählweise des ersten Bandes ("Spiel der Zeit"), in der die gleichen Ereignisse jeweils aus den unterschiedlichen Perspektiven der Akteure berichtet werden. Seit dem zweiten Band gibt es zwar noch immer nach jeweils einigen Kapiteln einen Wechsel der
Perspektive, aber die erzählten Episoden überschneiden sich zeitlich nicht mehr, sondern schließen aneinander an. Insofern büßt der Perspektivenwechsel einiges an seiner früheren Qualität ein.

Ein wesentlicher Reiz der bisherigen Erzählung lag zudem darin, dass zur Welt der Aristokraten das Leben der Armen einen guten Gegenpol gebildet hat. Hier fand ich den täglichen Überlebemskampf von Harries Mutter Maisie sehr eindrucksvoll beschrieben. Maisie taucht aber nun nicht mehr auf und die Handlung spielt nur noch in der Welt der Reichen und Adligen.

Schade ist auch, dass die Akteure nur einseitig gut und alles könnend (akademische Überflieger, künstlerische Begabungen usw.) oder abgrundtief verderbt und intrigant sind. Besonders überzeichnet ist die dünkelhafte Lady Virginia, die derart viele negative Eigenschaften in sich vereint, dass es nicht mehr nachvollziehbar ist, wie ihr Giles zur Gänze verfallen kann.

Störend fand ich schließlich den erzählerischen Bruch in der Mitte des Buchs. Ab der zweiten Hälfte ergibt sich eine völlig andere Handlung, die nur insofern an die erste Hälfte anschließt, als sich der "Bösewicht" der zweiten Hälfte am Ende des Bandes mit den üblen Charakteren aus der ersten Hälfte solidarisiert. Eigentlich handelt es sich um zwei eigenständige Bände. Die sich am Ende für Band 4 ankündigende Intrige droht sehr ähnlich zu werden, wie die vorherige.

In seiner abschließenden Bemerkung verweist Jeffry Archer darauf, dass er die Clifton-Saga ursprünglich auf fünf Bände angelegt hat, es nun aber voraussichtlich mehr werden. Ich werde mir natürlich den vierten Band besorgen, hoffe aber, dass der Autor zu seiner erzählerischen Stärke aus dem ersten Band zurück findet und das Ganze nicht zu einer redundanten Abfolge von immer ähnlichen Intrigen um die Familien Clifton und Barrington verkommen lässt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 11, 2016 10:44 AM MEST


Totengebet: Kriminalroman (Joachim Vernau, Band 4)
Totengebet: Kriminalroman (Joachim Vernau, Band 4)
von Elisabeth Herrmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Joachim Vernau ermittelt in Israel, 6. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Totengebet" ist der fünfte Krimi in der Reihe mit dem Anwalt Joachim Vernau. Die Handlung beginnt recht vielversprechend. Die 30-jährige Israelin Rachel kommt auf der Suche nach ihrem Vater nach Berlin. Rachels Mutter hatte sich nach der Geburt das Leben genommen und Rachel hatte erst kürzlich in alten Unterlagen zufällig entdeckt, dass der Ehemann ihrer Mutter nicht ihr leiblicher Vater ist. Als solcher kommt nun ausgerechnet Joachim Vernau in Frage. In Zusammenhang mit Rachels Recherchen geschieht jedoch ein Mord und Joachim Vernau gerät unter Mordverdacht. Um sich von diesem zu entlasten, macht er sich auf die Suche nach der inzwischen wieder verschwundenen Rachel und fliegt nach Israel.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive Joachim Vernaus und aus der Perspektive der anderen Akteure erzählt. Ein Großteil der Handlung spielt in Israel und man erfährt viel über die Kibbuz-Bewegung. Aus der eigentlich raffiniert angelegten Geschichte hätte ein guter Krimi werden können, wie man ihn von Elisabeth Hermann eigentlich gewohnt ist. Leider entwickelt sich eine ziemlich langatmige und wenig spannende Handlung, die oftmals sehr redundant wirkt. Die Fragen Rachels nach ihrer Herkunft werden immer wieder aufs neue durchgekaut und es geht über weite Strecken nicht richtig voran. Richtig spannend wird es erst kurz vor Schluss. Die Lösung des Falls fand ich dann aber auch nicht besonders überzeugend. Hatte mir der Vorgänger der Vernau-Reihe - "Versunkene Gräber" - von allen Krimis um den Berliner Anwalt bisher am allerbesten gefallen, fand ich „Totengebet“ leider ziemlich langatmig und wenig fesselnd. Ich hoffe, dass dies nur ein einmaliger Durchhänger ist, da ich das Team von Joachim Vernau und Marie Louise (die diesmal kaum eine Rolle spielt) sonst sehr sympathisch und gelungen finde. Auch über ein Wiedersehen mit der polnischen Anwältin Zuzanna aus „Versunkene Gräber“ würde ich mich sehr freuen.


Odins Söhne: Roman (Ein Fall für Kommissar Oppenheimer)
Odins Söhne: Roman (Ein Fall für Kommissar Oppenheimer)
von Harald Gilbers
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Sehr guter historischer Roman - die Kriminalhandlung kann jedoch nicht zur Gänze überzeugen, 9. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Handlung von „Odins Söhne“ setzt ein Dreivierteljahr nach dem ersten Band „Germania“ ein und erstreckt sich auf die Monate Februar und März des Jahres 1945. Der jüdische ehemalige Kommissar der Berliner Mordkommission Richard Oppenheimer lebt inzwischen unter einem falschen Namen im Untergrund. Als seine Unterstützerin Hilde, die man ebenfalls schon aus „Germania“ kennt, des Mordes an ihrem Ehemann, der als SS-Arzt im KZ Auschwitz gearbeitet hatte, angeklagt wird, setzt Oppenheimer alles daran, ihr zu helfen. Da Hildes Prozess vor dem Volksgerichtshof unter Vorsitz des berüchtigten Blutrichters Freisler stattfinden soll, droht ihr die Todesstrafe. Oppenheimer bleibt nicht viel Zeit, um für Hildes Rettung aus dem Untergrund heraus Beweise für ihre Unschuld zu finden.

Wie bei „Germania“ (dessen Lektüre für das Verständnis nicht unbedingt erforderlich ist), erfährt man auch diesmal sehr viele Details über das Leben in Berlin während der NS-Herrschaft. Das tägliche Leben der Berliner Bevölkerung während der permanenten Bombenangriffe mit ihren verheerenden Zerstörungen ist sehr anschaulich beschrieben. Und auch die Willkür, mit der die Prozesse vor dem menschenverachtenden Volksgerichtshof geführt werden, ist genau dargestellt. Erneut ist Harald Gilbers ein sehr guter historischer Roman gelungen, der auf gründlicher historischer Recherche basiert.

Drei Sachen haben mich allerdings gestört. Der Kriminalfall beginnt zunächst recht vielversprechend, dann geht es mit den Ermittlungen aber über lange Strecken hinweg kaum voran, ehe die Geschichte erst im letzten Fünftel wieder an Fahrt aufnimmt (dann wird es aber noch einmal richtig spannend). Schade fand ich auch, dass die Perspektive Hildes während ihrer Inhaftierung bis auf wenige Szenen weitgehend ausgeblendet bleibt. So erfährt man kaum etwas über die Bedingungen, denen die politischen Gefangenen ausgesetzt waren und wie es um Hildes Inneres angesichts des bevorstehenden Prozesses vor dem gefürchteten Richter Freisler bestellt ist. Schließlich fand ich es sehr misslich, dass der Roman am Ende eine sehr wesentliche Frage unbeantwortet lässt und man diesbezüglich darauf warten muss, bis sie in einem möglichen dritten Band beantwortet wird.

Insgesamt hat mich „Odins Söhne“ als historischer Roman genau so überzeugt wie bereits „Germania“. Als Kriminalfall fand ich den Roman aber über lange Strecken hinweg jedoch nicht so spannend wie seinen Vorgänger. Ich vermute, dass es eine Fortsetzung der Geschichte um Richard Oppenheimer geben wird, die dann vermutlich in der Zeit nach dem Ende es Zweiten Weltkriegs spielen wird. Hoffentlich kommt dann zu einer guten Beschreibung des Lebens im Nachkriegsdeutschland wieder eine spannendere Kriminalhandlung.


Blood on Snow. Das Versteck: Thriller
Blood on Snow. Das Versteck: Thriller
Preis: EUR 9,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verfolgt in der Einsamkeit der Finnmark, 1. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
„Das Versteck“ ist nach „Der Auftrag“ der bislang zweite Band der „Blood on Snow“-Reihe von Jo Nesbo. Wie bereits in „Der Auftrag“ spielt die Handlung auch diesmal in den 70er Jahren und erneut wird sie aus der Ich-Perspektive eines Osloer Auftragsmörders, der in Diensten eines Drogenbosses steht, erzählt. Es handelt sich jedoch um einen eigenständigen Roman mit anderen Akteuren, für dessen Verständnis es nicht erforderlich ist, „Der Auftrag“ gelesen zu haben.

Der 35-jährige Jon hatte in Olso ein Dasein als kleiner Haschisch-Dealer gefristet, der sich mit seinen Geschäften seinen Eigenbedarf finanzierte, bis er - mehr oder weniger zufällig und gegen seinen Willen - zum Geldeintreiber des größten Osloer Drogenbosses avancierte. Als er für diesen einen Auftrag vermasselt, gerät er selbst auf dessen Abschussliste und flieht in die dünn besiedelte Finnmark. Hier setzt die Handlung von „Das Versteck“, bei der ein Teil der vergangenen Geschehnisse in Rückblenden erzählt wird, ein.

Jon wird von seinen ehemaligen Kollegen verfolgt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie ihn in dem entlegenen Landstrich finden, um ihn zu liquidieren. Er lernt die 29-jährige Lea und ihren 10-jährigen Sohn Knut kennen, die ihm eine Zuflucht besorgen und ihn in seinem Versteck unterstützen. Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte und das Ganze läuft - wie bereits bei „Der Auftrag“ - auf ein dramatisches Ende zu.

Jo Nesbo ist es sehr gut gelungen, die Landschaft der Finnmark, die Eigenarten der samischen Bevölkerung und die strengen Regeln der Glaubensgemeinschaft, der Lea angehört, anschaulich zu beschreiben. Er erweist er sich einmal mehr ein unglaublich erfindungsreicher Erzähler mit einem Hang zum Skurrilen. Wir bereits in seinem Krimi „Headhunter“ findet er für den Verfolgten ein besonders eigenwilliges und widerwärtiges Versteck. In Headhunter versteckte sich der Gesuchte in einer Latrine, in „Das Versteck“ sucht er eine noch ekligere Zuflucht (über die hier nichts verraten werden soll).

„Das Versteck“ hat mir - abgesehen von der manchmal zu starken Melancholie - sehr gut gefallen. Nach den beiden Blood on Snow-Thrillern und dem Stand-Alone-Krimi „Der Sohn“ würde ich mich freuen, wenn Jo Nesbo wieder einen Fall für Harry Hole schreiben würde, den ich nun schon etwas zu vermissen begonnen habe.


Es geschah in Schöneberg: Kriminalroman (dtv Unterhaltung)
Es geschah in Schöneberg: Kriminalroman (dtv Unterhaltung)
von Susanne Goga
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Leo Wechsler ermittelt im Milieu der Berliner Modebranche, 24. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
„Es geschah in Schöneberg“ ist der fünfte Krimi in der Reihe um den Berliner Oberkommissar Leo Wechsler. Dieser ermittelt zunächst in einem Sabotagefall in einem aufstrebenden Modeatelier. Nachdem ein homosexueller Mann erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden wird und sich eine Verbindung zu beiden Fällen ergibt, übernimmt Leo Wechsler auch die Mordermittlung.

Die Serie um Leo Wechsler hat im Jahr 1922 begonnen, der aktuelle Krimi spielt im Berlin des Jahres 1927. Man erfährt einiges über das Leben von Homosexuellen im damaligen Berlin, das trotz der rigiden Vorschriften des Strafgesetzbuches ein klein wenig Toleranz zeigte. Darüber hinaus erfährt man auch einiges über die zunehmenden Schlägeraktionen der aufstrebenden SA.

Im Vergleich zu den vier Vorgängerromanen kam mir diesmal das Privatleben von Leo Wechlser beinahe ein wenig zu kurz. Sein inzwischen 13-jähriger Sohn kommt über seinen besten Freund Georg in engen Kontakt mit einer Nachwuchsorganisation der SA. Diese Seitenhandlung kam mir aber zu kurz und ich fand sie schließlich auch nicht abgeschlossen. Aber vermutlich war das von Susanne Goga auch nicht gewollt. In ihrem Nachwort verweist sie darauf, dass sich die Welt um Leo Wechsler zunehmend verfinstert, sie ihn aber auf seinem Weg weiterhin begleiten wird. Man kann sich also auf eine Fortsetzung der gelungenen Reihe freuen, bei der man dann sicher auch erfährt, wie es mit Leo Wechsler und seiner Familie weiter geht und welchen Verlauf der Kontakt seines Sohnes mit der SA nimmt.


Craghoppers Herren Outdoor Adventure Hemd Bear Grylls Trek Langarm, Black Pepper, L, CMS451   7J870
Craghoppers Herren Outdoor Adventure Hemd Bear Grylls Trek Langarm, Black Pepper, L, CMS451 7J870
Preis: EUR 45,18

1.0 von 5 Sternen Sehr schickes Hemd mit leider dysfunktionalen Reißverschlüssen!, 17. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich finde das Hemd sehr schick und angenehm zu tragen. Auch bei breiter Brust ist die Passform ausgezeichnet. Ausschlaggebend für den Kauf waren für mich die zwei mit Reißverschluss verschließbaren Brusttaschen. Bei beiden klemmte leider von Anfang an regelmäßig der Reißverschluss. Als ich neulich zum ersten Mal den Reißverschluss am Ärmel öffnete, klemmte auch dieser sofort und ist beim ersten Gebrauch ausgerissen! Schade - ich kann das Hemd nun nicht mehr gebrauchen, denn mit dem offen klaffenden Reißverschluss am Ärmel sieht es nicht sehr kleidsam aus (abgesehen davon, dass man nichts mehr in der Tasche verstauen kann).


Be Careful What You Wish For (The Clifton Chronicles series)
Be Careful What You Wish For (The Clifton Chronicles series)
Preis: EUR 4,19

4.0 von 5 Sternen Spannende Fortsetzung der Reihe mit einigen Schwächen, 16. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich zu Beginn des vierten Bands der Clifton-Saga wird der fiese Cliffhanger aus der Schlussszene von Band 3 aufgelöst und geklärt, welche Folgen der fatale Autounfall hatte. Die Handlung wird dann auch nahtlos zum vorherigen Band fortgesetzt und erstreckt sich auf die Jahre 1957 bis 1964. Don Pedro, dessen Hass und Rachegelüste gegenüber der Clifton- bzw. Barringtonfamilie nochmals zugenommen haben, setzt alles daran, diese wirtschaftlich und politisch zu vernichten. Wie die drei Vorgängerbände ist die Handlung unglaublich spannend geschrieben. Besonders gut gefallen hat mir die Figur des Bankiers Cedric Hardcastle, der im vierten Band eine tragende Rolle erhält und eine Bereicherung der Serie darstellt.

Störend fand ich allerdings, dass Jeffrey Archer einige Stilmittel bzw. Handlungsvarianten zu oft einsetzt, so dass die Geschichte trotz aller Spannung teilweise etwas redundant verläuft. So wird beispielsweise wieder einmal Major Fisher Mitglied im Aufsichtsrat der Barringtons, zum wiederholten Mal wird versucht, der Gesellschaft durch gezielte Aktienverkäufe massiven Schaden zuzufügen und wichtige Abstimmungen verlaufen stets als unglaublich knappe Kopf-an-Kopf-Rennen. Am meisten hat mich aber gestört, dass der vierte Band wie bereits seine drei Vorgänger mit einem fiesen Cliffhanger endet, so dass die Handlung nicht in sich abgeschlossen ist, sondern man bis zum Erscheinen des fünften Bandes warten muss, um zu erfahren, welche Folgen das dramatische Ereignis am Ende des vierten Bandes hatte.

Ich bin natürlich gespannt, wie es mit den Cliftons und Barringtons weiter geht, hoffe aber, dass sich im fünften Band dann wieder etwas neues entwickelt und nicht die Vendetta von Don Pedro bzw. die Intrigen von Major Fisher und Lady Virginia ins Unendliche weiter gesponnen werden. Aber vielleicht gibt es ja einige erfrischende neue Charaktere wie den Bankier Cedric Hardcastle.


Nalgene Kunststoffflasche Everyday N-Gen, Blau, 2190-1006
Nalgene Kunststoffflasche Everyday N-Gen, Blau, 2190-1006
Preis: EUR 8,98

5.0 von 5 Sternen Unglaublich praktische Trinkflasche - absolut geruchsneutral, 27. Januar 2016
Ich habe mir vor acht Monaten zwei Exemplare der Trinkflasche gekauft: Die Flaschen befülle ich ausschließlich mit Wasser - die eine im Büro mit selbst gesprudeltem, die andere beim Sport mit stillem Wasser. Beide Flaschen sind absolut geschmacks- und geruchsneutral, so dass das Wasser daraus absolut nach Wasser und nicht nach Plastik oder Metall wie bei anderen Flaschen schmeckt. Gesprudeltes Wasser verliert nach einigen Stunden an Kohlensäure, ob das am Wasser oder an der Flasche liegt, weiß ich nicht.

Besonders praktisch finde ich die ca. 4,5 cm breite Öffnung. Zum einen lässt sich die Flasche durch diese leicht befüllen, zum anderen trinkt es sich aus ihr mehr wie aus einem Glas als aus einer Flasche trinken. Dabei finde ich es sehr praktisch, dass man den Deckel ganz abnehmen kann. Bei einigen anderen Modellen von Nalgene ist der Deckel durch einen Verschluss fest an der Flasche angebracht. So kann man ihn zwar nicht verlieren, aber ich finde das beim Trinken etwas störend. Außerdem finde ich das Loch im Deckel sehr praktsich. Die Flasche kann man so sehr gut mit einem Finger tragen. Der Deckel hält absolut dicht und lässt sich durch die Erhöhung rund um das Loch sehr gut öffnen bzw. wieder fest verschließen. Die gut lesbare Skala zeigt an, wie viel man einfüllt bzw. wie viel Flüssigkeit sich noch in der Flasche befindet. Die Skala endet bei 750 ml, es passen aber bestimmt 850 ml rein. Die Flasche lässt sich in der Spülmaschine reinigen, durch die weite Öffnung kann man sie aber auch gut unter dem Wasserhahn ausspülen. Schließlich finde ich die Form und das Design der Flasche recht ansprechend, sie ist relativ leicht, liegt gut in der Hand und hat auch noch keinen Schaden genommen, obwohl sie mir schon ein paar Mal runter gefallen ist. Kurzum - die Flaschen sind beim mir im Dauereinsatz und ich bin mit ihnen absolut zufrieden!


Leberkäsjunkie: Ein Provinzkrimi (dtv premium)
Leberkäsjunkie: Ein Provinzkrimi (dtv premium)
Preis: EUR 13,99

64 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel Leberkäs, zu wenig Krimi!, 22. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Franz Eberhofer, der bereits im fünften Band der Reihe ("Sauerkrautkoma") aufgrund seiner hohen Aufklärungsrate nach München versetzt wurde, wird in "Leberkäsjunkie" - seinem inzwischen siebten Fall - für die Ermittlung in einem Todesfall in seine Heimat Niederkaltenkirchen abgestellt. Dort ist bei einem Brand in einer Pension eine Frau ums Leben gekommen, aber schnell wird anhand der Spuren klar, dass es sich um keinen normalen Brandfall, sondern um Mord handelt.

Während des ersten Drittels des Romans kommt die eigentliche Krimihandlung nicht so recht in Schwung. Stattdessen konzentriert sich das Geschehen auf die Franz vom Arzt auferlegte Diät, gegen die er aber laufend verstößt. Zwischenzeitlich wird die Aufzählung der Leberkässemmeln, Fleisckpflanzerl, Wurstsalate und Currywürste, die Franz in sich reinschaufelt, etwas ermüdend. Erst im zweiten Drittel wendet sich die Handlung wieder etwas mehr der Aufklärung des Mordes zu, aber so richtig Fahrt nimmt die Ermittlung des Mordfalls erst im letzten Drittel auf. Dafür ist die Lösung dann jedoch plausibel und lässt keine Fragen offen.

Den eigentlichen Reiz bei den Eberhofer-Krimis macht aber ohnehin nicht der Kriminalfall an sich, sondern das Privatleben des Franz und seiner Mitstreiter aus sowie die an der Mundart angelehnte und mitunter etwas derbe Art der Erzählweise aus der Ich-Perspektive von Franz Eberhofer. Im vorliegenden Fall ist Franz stolzer Vater des kleinen Paul, aber seine Susi besteht darauf, dass die junge Familie sich nur an den Freitagen trifft. Eberhofers wie immer kiffender Vater verliebt sich ausgerechnet in eine Tatverdächtige. Und Rudi, Simmerl, der Flötzinger und all die anderen skurrilen und liebenswerten Akteure aus den anderen Fällen sind auch wieder dabei.

In "Leberkäsjunkie" fand ich die Balance zwischen Privatleben und Krimihandlung nicht ausgewogen. Der eigentliche Krimi geriet zu sehr in den Hintergrund, so dass auch kaum Spannung aufkam. In ihren abschließenden Anmerkungen am Ende lässt Rita Falk anklingen, dass es im geplanten Hotel (dessen Bau die Niederkaltenkirchener schon seit dem letzten Fall spaltet) zu einem Mord kommt. Ich hoffe, dass in diesem dann achten Fall um Franz und seine Mitstreiter auch die Krimihandlung wieder mehr im Vordergrund steht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 24, 2016 1:25 PM CET


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