Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu Hier klicken Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive longss17
Profil für Kardewski > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Kardewski
Top-Rezensenten Rang: 114.405
Hilfreiche Bewertungen: 163

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Kardewski (Lünen, Westfalen, Germany)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
Telemann: Trompeten- und Hornkonzerte - Suite TWV 55:D7 / Konzerte TWV 51:D7 & D8 / TWV 52:D1 / Sonata TWV 44:D1
Telemann: Trompeten- und Hornkonzerte - Suite TWV 55:D7 / Konzerte TWV 51:D7 & D8 / TWV 52:D1 / Sonata TWV 44:D1
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen La Petite Bande -- allzu klein, 16. Januar 2017
Der große Trumpf dieser CD ist die Ouvertüre für Trompete und Streicher D-Dur TWV55:D7, eine äußerst spritzige und erfrischende Komposition, die angesichts ihrer hohen Qualität eigentlich zum Standardrepertoire der Barocktrompeter gehören müßte, aber - im Gegensatz zum Schwesterwerk D8 - bisher warum auch immer völlig vernachlässigt wurde. (Die lieblose Einspielung der Deutschen Bachsolisten kann man getrost ignorieren.) Während der Klang der von J.-F. Madeuf meisterlich geblasenen Naturtrompete restlos begeistert, agiert die Petite Bande under Sigiswald Kuijken wie gewohnt eher zurückhaltend - es fehlt hier und da an Elan und gelegentlich auch an Tempo, vor allem im Rigaudon und in den "Furies", die hier leider gar nicht furios wirken. In ihrer reinen Streicherbesetzung wunderschön intim gerät die „Plainte“. Insgesamt jedoch wird die kammermusikalische Besetzung diesen Werken meiner Meinung nach nicht vollauf gerecht: Der Klang des Ensembles ist zu dünn, was sich vor allem in den nachfolgenden Konzerten negativ auswirkt, wo ein echter konzertanter Schwung einfach nicht aufkommt. -- Unterm Strich eine exquisite, sehr sorgfältige Interpretation, die ein klares Lob verdient - zu asketisch, ja, vielleicht aber auch nur für mich.


Le théâtre musical de Telemann
Le théâtre musical de Telemann
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finesse und esprit, 8. November 2016
Mit seinem kleinen, lediglich sechsköpfigen Ensemble Masques ist Olivier Fortin eine äußerst sorgfältige und stilsichere, natürlich klingende Interpretation gelungen, die der außerordentlichen Qualität von Telemanns Musik vollauf gerecht wird. Die gewählten Tempi und Verzierungen, jeder einzelne Triller überzeugt; insbesondere der „barbarischen“ (=folkloristischen) Schönheit, die der Komponist so sehr liebte, wird hier überzeugend nachgespürt. Die vor Witz und Originalität sprühende „Völker-Ouvertüre“, die geniale „Burlesque de Quixotte“ – ein humoristischer Bilderbogen par excellence –, das „polnische“ Streicherkonzert G-Dur: So oft man diese Werke auch schon anderswo gehört hat, in dieser Neueinspielung erscheinen sie taufrisch. Vollkommen unverbraucht dagegen, die bisher kaum bekannte A-Dur-Ouvertüre TWV55:A1, die zwar keine ausgesprochenen Charakterstücke bietet, aber in ihrer Noblesse und Rustikalität dennoch ein höchst lohnenswertes Objekt darstellt. – Hinreißend. Eine der besten Telemann-CDs der letzten Jahre.


Haus der Krokodile
Haus der Krokodile
DVD
Preis: EUR 2,99

5.0 von 5 Sternen Ergreifend, 24. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: Haus der Krokodile (Amazon Video)
Spannend, witzig, unheimlich, tolle Unterhaltung: Alles das ist sehr richtig und wahr. Und trotzdem würden diese Qualitäten allein nicht ausreichen, um dieses Werk zu dem Ereignis zu machen, das es ist. Denn für einen Kinderfilm beeindruckt "Das Haus der Krokodile" mit einer ganz ungewöhnlichen Tiefe, die zum Ausdruck kommt einerseits in der melancholischen, traurig-bittersüßen Grundstimmung, und andererseits in der Veränderung, die unser Held Viktor erfährt, der am Ende nicht nur die bedauernswerte Frau Debisch, sondern auch sich selbst erlöst und befreit. So ist das Rätsel um die geheimnisvolle Cousine ein Erlebnis, das auch romantische Naturen unter den erwachsenen Zuschauern unvergeßlich finden werden. Leichtes, großes, berührendes Kino.


Moribund Tales
Moribund Tales
von Erik Hofstatter
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,55

1.0 von 5 Sternen Erbärmlich, 16. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moribund Tales (Taschenbuch)
Kein Wunder, daß Self-Publishing-Autoren einen solch miserablen Ruf genießen: Dieses lachhaft dünne Buch enthält die vielleicht schlechtesten Geschichten, die ich je gelesen habe. Sie könnten von einem Zehnjährigen stammen, der gerade seine erste Begegnung mit Edgar Allan Poe oder Stephen King gehabt hat. Üblicherweise schreibe ich keine Verrisse, und da ich selbst Schriftsteller bin, bemühe ich mich immer um ein möglichst faires und ausgewogenes Urteil - hier aber muß ich einmal jede Rücksicht über Bord werfen. Acht Euro für den allerletzten Krampf!


Ijon Tichy: Raumpilot - 2. Staffel [2 DVDs]
Ijon Tichy: Raumpilot - 2. Staffel [2 DVDs]
DVD ~ Oliver Jahn
Preis: EUR 8,79

5.0 von 5 Sternen Dringendes Verdoppel-DVD von Wichtigkeit, 11. August 2015
So würde er es ausdrücken, unser Ijon Tichy, und spräche er normales Hochdeutsch, dann wäre diese tolle Serie nicht mal halb so gut. (Vorsicht aber, seine Sprache färbt leicht ab). Erfreulicherweise steht die zweite Staffel der ersten in Sachen Einfallsreichtum, Originalität und Liebe zum Detail in nichts nach, ja, teilweise sind die Ideen sogar noch um eine Spur verrückter und grandioser, wie eine schreiend komische (und brillant gespielte) Szene in der ersten Folge - Stichwort: Halluzinelle und ihr Kind -, die "Kettennervensäge" Dr. Spamy mit seiner mehr als nur grotesken Gattin, oder die diktatorische Sofa-Kreatur auf dem schwedisch überhauchten Möbelhaus-Planeten. Ein riesiges Extralob geht an Eike Ebbel Groenewold für seinen wunderbaren Soundtrack mit Surfgitarre und Plastikorgel, der den hochsympathischen Wahnsinn auch diesmal durch ein echtes Sixties-Beat-Gefühl veredelt. Jedoch, Verschreckung: Leider ist mit "Das Erinnerungsstück" auch ein Totalausfall enthalten, denn hier hat man zwei bekannte Schauspieler verpflichtet, die in Tichys Universum wie reine Fremdkörper erscheinen, und die wenig zwingende Handlung driftet endgültig ins Alberne ab. Sehr schlimm? Nein, nur ein kleiner Tropfen von Wermut, ist ja bloß eine Folge unter acht, kann man noch mal so eben machen Augenzuverdrückung. Trotzdem vielleicht ein Hinweis, daß man es hierbei lieber doch belassen sollte...? Falls es Ijon aber wie angekündigt tatsächlich auf die große Leinwand schafft, bin ich als einer der ersten mit dabei. Bis dahin, machen wir's wie Spamy, werfen uns Erdnüsse in unseren Rüssel und genießen dieses allerfeinste "Glotz-TV"!


The Innkeepers - Hotel des Schreckens [dt./OV]
The Innkeepers - Hotel des Schreckens [dt./OV]
DVD
Preis: EUR 1,98

2.0 von 5 Sternen Kümmerlicher Pseudospuk, 2. Juni 2015
Da ich solche Horrorfilme ganz besonders schätze, die in (alten) Gasthäusern und Hotels spielen, hatte ich mich auf diese DVD wirklich gefreut - und wurde maßlos enttäuscht. Dabei wird der Schauplatz durchaus stimmungsvoll in Szene gesetzt, und auch das recht originelle und sympathische Darstellerduo hätte, ein halbwegs kompetentes Drehbuch vorausgesetzt, einiges bewirken können: am ehesten wohl in einer Gruselkomödie mit integrierter, schräger Lovestory. Herausgekommen ist jedoch ein selten lahmes, blutleeres und unsicher inszeniertes Werk, mit dem Ti West sich bei mir gründlich aus dem Rennen katapultiert hat. Die in die Irre führenden Lobhudeleien auf dem Cover wie auch die fingierte FSK 18-Freigabe lassen das Ganze vollends zum Ärgernis ausarten. Schade, schade.


Bridge ärgere mich nicht!
Bridge ärgere mich nicht!
von Christian Farwig
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,50

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Präzision und Schlamperei, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Bridge ärgere mich nicht! (Taschenbuch)
Mit ihrem Buch geben Christian Farwig und Stefan Back dem ambitionierten Bridge-Grundkurs-Absolventen eine hervorragende Informationsquelle an die Hand, in der nahezu alle Schwierigkeiten behandelt werden, auf die man im Allein- wie im Gegenspiel zwangsläufig stoßen wird. Die Themenfülle ist enorm; auch knifflige Farbbehandlungen, wie etwa komplexe Schnittkonstellationen, die auch Fortgeschrittenen immer wieder Kopfzerbrechen bereiten, sparen sie dabei nicht aus. (Besonders ausführlich behandelt wird das Thema Markierungen im Gegenspiel.) Die Erklärungen sind gut verständlich und dabei durchaus pointiert geschrieben, wodurch der Eindruck eines staubtrockenen Lehrwerks gekonnt vermieden wird. Speziell als allererstes Buch zum Thema Spieltechnik: eine klare Empfehlung! Mehr als nur einen Wermutstropfen stellen allerdings die vielen Nachlässigkeiten und Fehler in Text und Layout dar: Da werden in den Diagrammen Hände vertauscht, die 13. Karte wird unterschlagen, Farbzeichen rutschen hierhin, dorthin... Dies alles in einem fast schon erschreckenden Ausmaß, das mir so noch nie begegnet ist. Weiterhin gestört hat mich auch manch überflüssiger "Auflockerungsversuch" in Form eines oft ziemlich aufgesetzt wirkenden Humors - wobei mir dies jedoch eher ein generelles Problem deutscher Bridge-Autoren zu sein scheint. -- Schade, wenn Inhalt und Form derart weit auseinanderklaffen. Man wünscht sich eine korrigierte Neuauflage...


Märchenperlen: Die Schöne und das Biest inkl. Bonusmaterial: Interview mit Cast und Crew / Making of / Hinter den Kulissen
Märchenperlen: Die Schöne und das Biest inkl. Bonusmaterial: Interview mit Cast und Crew / Making of / Hinter den Kulissen
DVD ~ Cornelia Gröschel
Preis: EUR 8,43

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sympathischer Leichtsinn, 10. Januar 2014
Hat sich das deutsche/österreichische Fernsehen, in einer doch erstaunlich unbekümmerten und forschen Art, nun also auch an diesem ehrwürdigen Klassiker versucht. Herausgekommen ist eine leichtgewichtige, eher für Kinder als für Erwachsene geeignete Interpretation des Stoffes ohne nennenswerte Atmosphäre, die mit Figuren und Landschaften im Geist der Brüder Grimm aufwartet. Niemand würde jemals so weit gehen, diese kleine Produktion auch nur in die Nähe der großartigen klassischen Filmversionen von Jean Cocteau und Juraj Herz zu rücken; wenn ich mir jedoch den Trailer zu der neusten Kinoversion aus Frankreich ansehe, mit ihrem Riesenpathos und computergenerierten Bombast, denke ich mir, warum nicht lieber so: bescheiden, natürlich, humorvoll, mit dem Ziel, den Zuschauer zu unterhalten statt ihn zu erschlagen. - Kennt man diese Lehre nicht aus unzähligen Märchen? Wenig Geld in der Tasche haben, es kann durchaus ein Segen sein.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 5, 2015 2:43 AM MEST


Die Jungfrau und das Ungeheuer
Die Jungfrau und das Ungeheuer
DVD ~ Zdena Studenková

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tief, 8. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Jungfrau und das Ungeheuer (DVD)
Es wird wohl das Geheimnis von Regisseur Juraj Herz bleiben, wie es nur jemals gelingen kann ein solches Werk zu schaffen, das düster wie ein Horrorfilm, und gleichzeitig so ergreifend schön ist. Der Vergleich mit der berühmtesten Filmversion des Stoffes - Jean Cocteaus Meisterwerk "La Belle et la Bete" von 1946 - ist nicht zu umgehen: Während dieser durch seine unerreichte künstlerische Eleganz besticht und auf ein Mehr an äußerer Handlung setzt, konzentriert sich "Panna a Netvor" fast ganz auf das Innenleben der gequälten Bestie, und hinterläßt so - unterstützt durch wahrhaft betörende Musik - eine noch tiefere und länger nachhallendere Wirkung. Hier gibt es kein "besser", "größer" oder "noch genialer": Es handelt sich um die zwei verschiedenen Seiten derselben edlen Medaille. Außergewöhnlich. Unbeschreiblich. Ein Film für den härtesten, innigst geliebten Kern der Sammlung.

(Wer nicht gewillt ist, den momentan irrsinnig hohen Preis für die deutsche Veröffentlichung zu zahlen, kann über andere Quellen auch die tschechische Originalfassung für kleines Geld erwerben. Notgedrungen muß man zurückgreifen auf englische Untertitel, die leider den Genuß sehr stark beeinträchtigen. Aber irgendwann, nach mehrmaligem Sehen, sollte man auf diese Stütze schließlich auch verzichten können.)


Telemann: Ouvertures à 8 / Ouvertüre Twv 55:d 15,55:d 3,55:B 10
Telemann: Ouvertures à 8 / Ouvertüre Twv 55:d 15,55:d 3,55:B 10
Preis: EUR 14,53

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Witz, Gefühl, Eleganz, Esprit, 18. November 2013
Telemanns Orchestersuiten haben es nicht leicht. Ihrer durchgängig enorm hohen Qualität zum Trotz, werden diese zahlreich erhaltenen Werke unverständlicherweise nur sehr zögerlich erschlossen – so daß selbst heute noch etliche Ersteinspielungen möglich sind –, und nicht wenige der Interpretationen kranken an einem zweifelhaften „Historismus“, der manchmal weit über das Ziel hinausschießt. Wie gut, daß es da Interpreten wie Zefiro gibt. Das Ensemble um den italienischen Oboisten Alfredo Bernardini spielt in solistischer Besetzung (die im Begleittext ausführlich gerechtfertigt wird), klingt trotzdem jedoch überraschend voll, dabei angenehm schlank und niemals kratzig. Die Streicher zeigen sich beweglich und verzierungsfreudig, die Holzbläser (in allen Werken, drei Oboen und Fagott) hinreißend spritzig und elegant. Die gewählten Tempi sind allesamt nachvollziehbar, meistenteils recht flott, nicht aber überhastet; dort, wo sie hingehört (Loure), darf ebenso auch gravitätische Langsamkeit regieren. Bei allen drei Ouvertüren handelt es sich um ausgereifte, ja meisterhafte Kompositionen, wobei das große Werk in d-moll als eines der beeindruckendsten Zeugnisse von Telemanns ernster, sozusagen traurig-energiegeladener Schreibart gelten muß. (Für mich die erste echte Alternative zur trocken-intimen Aufnahme Harnoncourts von 1980.) Wer am Rang dieses Komponisten immer noch zweifelt, der höre sich die abschließende B-Dur-Suite (zuvor lediglich eingespielt von Trevor Pinnocks grandiosem English Concert) um so genauer an: Was hier in neun kurzen und längeren Sätzen an Ideen steckt, das kann man bei etlichen von Telemanns Kollegen nicht in zehn verschiedenen Werken finden. Ein spätbarockes Feuerwerk, das Herz und Geist zum Lächeln bringt! – Auch, wenn ich im Barockorchester eine Laute nach wie vor als Fremdkörper empfinde: Diese CD ist ein Juwel.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6