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Rezensionen verfasst von
Hobo's Mojo (Sweethome/Alabama)

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The Allman Brothers - Live At The Beacon Theatre [2 DVDs]
The Allman Brothers - Live At The Beacon Theatre [2 DVDs]
DVD ~ The Allman Brothers Band

32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peakin' at the Beacon!!, 6. Oktober 2007
Gut ein Jahr befindet sich diese Do-DVD schon in meinem Besitz und mich verwundert, daß sie erst ein einziges Mal besprochen wurde. Denn nicht nur hier auf dieser Plattform verkauft sich dieser außergewöhnliche Gig hervorragend.
Nun kommt DEREK TRUCKS nach Europa und zwei Gigs führen ihn nach D - einer davon in meine Heimat nach Saarbrücken, in die tiefste Rock-Provinz also. In Vorfreude auf dieses Ereignis, drehen sich die beiden Scheiben von "Live at the Beacon Theater" wieder des öfteren in meinem Player.

Ich lehne mich jetzt 'mal ganz weit aus dem Fenster: die derzeitige Besetzung der ABB ist die Beste seit 1973. Gregg Allman ist "getrocknet" in bestechender Form, auch wenn die Stimme in die Jahre gekommen ist. Warren Haynes ist nun wirklich einer der weltbesten Gitarristen, mit herausragender Slide-Technik, da braucht man nun wirklich keine großen Worte mehr zu fabrizieren.
DEREK TRUCKS ist mittlerweile aus dem Talentstatus herausgetreten, und hat sich als "Ace in the hole" etabliert. Manchmal wünsche ich mir nur die eine oder andere Gefühlsregung - lässig, entspannt, ja geradezu stoisch haut er unglaubliche Dinger 'raus. Gelegentlich ufern seine Soli etwas aus, man wünscht sich, daß er manchmal etwas schneller auf den Punkt kommen würde. Aber nix da: das wird ein ganz Großer!!
Am Bass war die ABB immer stark besetzt. Oteil Burbridge ist da in allerbester Tradition von Oakley, Williams, Goldflies und Woody. Er bringt vertrackte Bass-Läufe, verbunden mit so manchem hart gedroschenen Chord in das Songmaterial ein.
Unzertrennlich ist die Rhythm-Section: Butch Trucks gibt die Rampensau und Jaimoe ist zuständig für die Fills. Ergänzt werden sie durch den etwas farblosen Mark Quinones an der Percussions, aber das ist keineswegs abwertend gemeint - solche Teamplayer sind unersetzlich!

Nicht eine Sekunde vermisse ich dagegen Dickey Betts, der zuletzt leider nur mit reichlich wirren Projekten von sich reden machte. Eigentlich gehört er zur ABB wie der Mond zur Erde, aber es fehlt etwas an Selbstdisziplin und vor allem an der Einsicht, daß mit einigen Promillchen auf der Bühne keine Höchstleistungen zu bringen sind. Zudem trifft er mit Stimme und Gitarre so manchen Ton nicht mehr richtig. Das wir uns aber richtig verstehen: ein Dickey Betts in Topform hat stets einen Platz in der ABB verdient. Es wird aber verdammt schwer, sich in diese Formation, die auf "Live at the Beacon Theater" zu hören ist, wieder 'reinzuspielen - zumal dieses Mal das Tischtuch endgültig zerrissen zu sein scheint.

Das Songmaterial braucht man garnicht erst auseinander zu dröseln - das ist alles wie aus einem Guß. Die Herren spielen sich gelegentlich geradezu in einen Spielrausch. Derek Trucks und Warren Haynes werfen sich gegenseitig die Soli zu, daß es eine wahre Freude ist. Die Rhythm-Section groovt lässig, locker und souverän.
Meine Highlights sind: "Rockin' Horse", "High cost of low living", "Same thing", "Dreams", die unverwüstliche "Whippin' Post" und die Zugabe "One way out".

Das Bonus-Material läßt keine Wünsche offen. Bild- und Tonqualität sowieso nicht - hatte da jemand etwas anderes erwartet?! Die Stimmung auf der Bühne und im Saal ist prächtig und überträgt sich nach wenigen Minuten auf den geneigten Hörer.
Fazit: ein echter Pflichtkauf, aber die meisten von Euch haben das Ding eh' schon längst Zuhause stehen - und das ist gut so!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 18, 2010 11:00 AM CET


Ol'knuckleheads
Ol'knuckleheads
Wird angeboten von Smaller World Future DE
Preis: EUR 97,88

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Olle Blödmänner....., 4. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Ol'knuckleheads (Audio CD)
.....ja, so heißt dieses Album wirklich: "Ol' knuckleheads". Es sind gerade diese Selbsterfahrungen, die uns bereits etwas betagteren Erdenbürgern einen gewissen Erfahrungsvorsprung vor den ganzen 'Greenhorns' mir ihrer Neunmalschläue verleiht. Uns ollen Knuckleheads kann eben keiner so leicht ein X für ein U unterjubeln, wie dies auch hier auf dieser Plattform in schöner Regelmäßigkeit versucht wird.

MIKE REILLY ist so ein Fall für uns "Ol' knuckleheads". Diese Musi hat Substanz, ist tief im Süden verwurzelt mit armdicken Wurzeln im Blues und R&B. Die Neunmalschlauen rufen da: "Was'n alter Muff" - die Knuckleheads öffnen ganz tief Herz und Seele, und können garnicht genug von diesem sogenannten alten Mief bekommen.
MIKE REILLY ist ein ganz alter Hase. Seit Jahrzehnten ist er dick im Geschäft und hat mit allen Größen des Geschäftes die Studios und Bühnen der US geteilt: ob sie jetzt Allman, Bishop oder Campbell hießen, er hat einen exzellenten Ruf in der Szene. Nur zu eigenen Scheiben hat es bislang, aus welchen Gründen auch immer, nicht gereicht. Diesen Traum hat er sich 2003 erfüllt und mit "Ol' knuckleheads" ein Album mit 9 Covern und 1 Eigenkomposition vorgelegt. Völlig klar, daß sowas nicht unbedingt ein Verkaufsschlager wird. Aber ging es MIKE REILLY letztendlich darum? Ich glaube kaum, daß MIKE REILLY irgendjemandem noch etwas beweisen muß - er hat das Ding ganz alleine für sich und seine Freunde durchgezogen!

Mit "Bang, Bang, Bang" wird gleich gezeigt, wo der Hammer hängt! Genau dort wo Southern- und Blues-Rock sich mit Rhythm & Blues treffen - und dort ist er auf der gesamten Scheibe zu finden. Gitarren zirpen, Hammond's wimmern und wo immer es möglich ist, setzen scharfe Brass' punktgenaue Nadelstiche.
Ganz groß ist das uralte "Nothing but the Blues", das hier in einer seelenvollen Version neu aufgelegt wird. Der Ol' Knucklehead ELVIN BISHOP ist mit "Party 'til the cows come home" ebenfalls vertreten. "Queen of the hearts" vom GREGG ALLMAN ist gar das Highlight dieser Scheibe.
"Waiting for you" ist ein pulsierender Southern-Rocker aus den tiefsten und schwärzesten Sümpfen des Südens - eine Referenz-Nummer für "Good ol' Dixie". Auf "Lamar's Tune", ja genau DER Lamar Williams von der ABB, hat MIKE REILLY alte Bass-Takes des viel zu früh an Krebs Verstorbenen mit eigenen Riffs zu einem bluesy Jazz-Rocker umgearbeitet, der fast an alte SEA LEVEL-Aufnahmen erinnert.

Alles in allem: 'mal wieder nix Neues - es ist aber auch wirklich schwer, mich nach fast 40 Jahren Rock noch aus den Socken zu hauen. "Ol' Knuckleheads" macht aber Spaß, sehr viel Spaß, vor allem wenn man 'on the road' ist. Mit nur wenig über 40 Minuten ist die Laufzeit etwas knapp ausgefallen, und es ist auch ein, der Rarität geschuldeter, Preis zu berappen.
Fazit: wenn der Preis stimmt können Southern-Rocker bedenkenlos zuschlagen!
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Big Wheel
Big Wheel
Wird angeboten von London Lane Deutschland
Preis: EUR 73,33

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der vorletzte Akt, bevor der Vorhang fallen sollte......, 28. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Big Wheel (Audio CD)
So langsam nähere ich mich dem Ende meines SCREAMIN' CHEETAH WHEELIES-Zyklus: "Big Wheel", das letzte reguläre Studio-Album der WHEELIES, habe ich mir für das Ende aufgehoben. Warum? Nun, ich muß es zugeben, es ist eindeutig das schwächste Album der SCW - da beißt nunmal keine Maus einen Faden ab. Dabei sollte doch gerade mit diesem Album alles besser werden. Doch -wie das so oft ist, wenn sich unverhofft eine Chance bietet- die WHEELIES wirkten verkrampft - wollten zuviel, zitierten sich jedoch zumeist nur selbst.

Wie angedeutet kamen die SCREAMIN' CHEETAH WHEELIES, nachdem sie von Atlantic ziemlich mies geschaßt wurden, bei Phil Walden's Capricorn Label unter. Dieser hatte kurz zuvor versucht, sein früheres Imperium -zumindest teilweise- wieder unter die eigene Regie zu bringen, und die legendären Capricorn-Records neu aufgelegt. Endlich schienen die WHEELIES ein Label gefunden zu haben, das ihnen die notwendigen Freiheiten lassen würde. Doch das Glück währte nur kurz: Capricorn biss bald darauf erneut ins Gras und von diesem Rückschlag sollten sich die SCW letztendlich nie mehr erholen.

Ich verstehe nicht ganz, warum die SCW nicht befreit auftrumpfen konnten. Gab es evtl. doch von Phil Walden eine "44er Magnum an die Schläfe" [früher wäre das undenkbar gewesen!] - war Capricorn, und damit ihre Schützlinge, zum Erfolg verdammt gewesen? Mit "One big drop of water" war sogar ein radiotauglicher Hit dabei, aber gerade an diesem Song scheiden sich die Geister. Ich muß zugeben, daß mich dieser Song ziemlich ratlos zurückläßt - was sollte diese Sülze? Ich kann's mir nur mit einem immensen Druck von außen erklären. Oder vielleicht begannen bereits damals die quälenden Selbstzerfleischungen innerhalb der Band, um die künftige Ausrichtung der WHEELIES?

Aber lassen wir mal die Kirche im Dorf: die SCREAMIN' CHEETAH WHEELIES waren nach wie vor eine hochkarätige Band - Songs wie "It ain't nothing", "Right place, wrong time" [wie wahr!] und "Julie's Song" waren in der gewohnten Bärenstärke präsent. "More that I can take": ein hammerharter Reißer - zart, hart und bitter-süß! Der Longtrack "Grace" hat epische Dimensionen und das Zeug zu einer Hymne.

Aber der Rest?? Symptomatisch sind "Boogie King" und "Groove me" - die beiden Opener: ersterer sollte ganz offensichtlich ein zweiter Radio-Hit à la "Shakin' the Blues" werden und flopte dann folgerichtig grandios. Bei "Groove me" glaubt man nahezu jedes Riff, jede Hookline bereits mindestens einmal deckungsgleich gehört zu haben. Symptomatisch für den Rest der Scheibe! Das gipfelt dann in "Dragon Park", dem ersten und einzigen richtig miesen Song der SCREAMIN' CHEETAH WHEELIES - so'n leicht jazziges Tralala, grausamst!!!

Wenn man zuguterletzt allerdings die Summe zieht muß man fairerweise eingestehen: so schlecht ist "Big Wheel" nun wirklich nicht. Für den eingefleischten Fan der WHEELIES ist's ohnehin Pflicht.
Ich denke, daß für eine wirklich faire Bewertung die Gesamtsituation der Band berücksichtigt werden muß - und da lagen vor Erscheinen dieses dritten Studio-Albums zentnerschwere Erwartungen auf den Schultern der WHEELIES. Wer kann unter solchen Vorraussetzungen schon Höchstleistungen erbringen?

Was soll's: für mich sind die WHEELIES nach wie vor eine Klasse für sich! Es scheinen sich die Anzeichen zu verdichten, daß es tatsächlich eine Reunion der Band geben könnte. Sollte sich dies bewahrheiten, dann verstehe ich aber diesen ganzen Theaterdonner nicht , mit dem sich die SCW vor nur eineinhalb Jahren von einem Tag auf den Anderen aus dem Web verabschiedeten, ohne 'Danke-schön' oder gar eine plausible Erklärung für die Fan's. Mike Farris wird allerdings definitiv nicht mit an Bord sein - aber, sind wir ehrlich, sind's dann noch "unsere" WHEELIES?!?
Time will tell......
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 2, 2012 6:04 PM CET


Liquor And Poker
Liquor And Poker

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein amerikanisches Stilleben....., 27. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Liquor And Poker (Audio CD)
......wie es alle gängigen Klischees vom Rock-Bizz bedient und wie es zu vorgerückter Stunde auf dem Wohnzimmertisch des harten Rockfreundes aussehen mag: Pokerkarten (4 Kings, yessss!), braunes Gold in Glas und Aschenbecher - darf's sonst noch 'was sein?!?

Im Westen der Staaten sah es Anfang der 90er Jahre garnicht sooo schlecht aus. Da gab es jede Menge hoffnungsvoller harter Rockbands, die einen neuen Gold-Rush zu versprechen schienen: Little Caesar, Asphalt Ballett, Four Horsemen, The Regulators ..... [hab' ich da jemanden vergessen] ..... ach ja, SISTER WHISKEY natürlich auch!! Aber von all' diesen Seifenblasen ist nicht viel mehr als ein seifiger Fleck auf besagtem Wohnzimmertisch übrig geblieben, was in erster Linie an den Bedürfnissen des "Marktes" zur damaligen Zeit gelegen haben mag. Diese kalifornischen Rocker waren alle letztendlich etwas zu früh am richtigen Platz: das Pendel schlug gerade zurück, der Mainstream der 80er wich langsam aber sicher einer Renaissance des ehrlichen, handgemachten Hardrocks - fünf, sechs Jahre später hätten sie wahrscheinlich so richtig Kohle gemacht!

So blieb es aber beim ersten und einzigen regulären Album von SISTER WHISKEY: das hier vorliegende "Liquor and poker" von 1993. Große Ansprüche an filigrane Künste darf man allerdings nicht an diesen Opus knüpfen: das ist Musik für Harley-Fan's und ihre Bräute - heiß, hart und herb...... Der Sänger ist ein erstklassiger Shouter, den beiden Gitarristen fehlt es nicht am notwendigen Pfeffer, eine deftige Rhythm-Section, ein ganz kleines bißchen Blues-Harp - mehr braucht es nicht!

Am Stärksten wird's immer dann, wenn swampige Southern-Roots aus der gegenüber liegenden Ecke der US bemüht werden. "Ain't 'bout love", "Count on me" und "Edge of the night" lassen Erinnerungen an SKYNYRD und HATCHET wach werden.
"Keep waiting", "Cryin' inside" und [vor allem!] "Open your heart" sind messerscharfe Balladen, die über den notwendigen Biss verfügen, wenn sie auch textlich nicht viel mehr als Machismo zu bieten haben. Diesbezüglich setzt "Can you satisfy me" allerdings noch einen 'drauf - ist aber ganz sicher nicht bierernst zu verstehen, diese Nummer!
Eine Hammer-Take ist dagegen "Excuss me", das auf einem bluesy Riff lässig groovt - hier werden durchaus höhere Ambitionen deutlich!
Dazu noch eine ganze Reihe fröhlicher Riff-Rocker, von denen besonders "Moonshine" und "Don't cha know ya" herausragen.

Fazit: ein wirklich gutes Drei-Sterne-Paket - einen Bonus-Stern gibt's allerdings von mir obendrauf, weil sie Anfang der 90er so tapfer die guten Traditionen amerikanischen Hardrocks hochhielten und dafür gnadenlos ins 'Gras beißen' mussten. Danke, ihr seid Helden ;-))


Sweet Southern Soul
Sweet Southern Soul
Wird angeboten von gimmixtwo Kontakt Widerrufsbelehrung AGB
Preis: EUR 18,92

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, eine bärenstarke Frau!!, 22. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Sweet Southern Soul (Audio CD)
Es gibt sehr wenige Frauen im Rock-Zirkus, die mich echt und nachhaltig beeindruckt haben. Das Gros wird doch -ehrlich gesagt- aufgrund ihrer optischen Reize gecastet, oder im besseren Fall wegen ihrer Stimme. Aber so richtig als Musikerinnen werden sie im Machismo des Business nicht anerkannt. Doch es gibt diese Frauen, die auch als Komponistinnen, Musikerinnen und Produzentinnen voll und ganz zu überzeugen wissen.
Hier ist eine davon: LIZ MELENDEZ, eine hispanisch-stämmige Gitarristin, die das vorliegende Album "Sweet southern soul" im Alleingang komponiert, arrangiert und produziert hat ..... und wie ..... RESPEKT!!

LIZ MELENDEZ wird zumeist dem Blues-Rock zugerechnet. Das mag für den einen oder anderen Song ihres bisherigen Outputs durchaus zutreffen. "Sweet southern soul" ist aber, wie ich finde, viel stärker im Southern-Rock verwurzelt, [nomen est omen] ohne die bluesy Roots dieser starken Frau zu verleugnen.
Um's vorweg zu schicken: nicht ein einziger Song ist auf "Sweet southern soul" zu finden, der nicht -wie ich finde- mindestens 4 Sterne verdient. Dazu eine kompakt-dichte Produktion, bei glasklarem und transparentem Sound, was für mich ein klares 5-Sterne-Päckchen ergibt.

Los geht's mit einem sexy-rauchigen "Hey-hey-hey" und 'rein in den Titeltrack "Sweet southern soul" - sehr quirlige Riffs treiben diesen Song im mid-tempo vorwärts. "No more love" mit einer hüpfenden Bassfigur hat ebenfalls einen enormen Zug.
Es folgt mit "Drink from my cup" eine wunderschöne Ballade, die nichts von den triefenden Schnulzen hat, die man so oft von Sängerinnen dargeboten bekommt. Nein, das ist absolut authentisch ..... 'gefühlsecht' sozusagen ;-))
"Again and again" fällt dagegen ganz leicht ab - ein Country-Roots-Rocker wie man sie derzeit sehr oft hören kann, der einfach nur sauber und fröhlich abrockt.
Das Zwischenspiel "Caza de'l Nino" läßt dann ihre spanischen Wurzeln hervortreten. Es leitet wundervoll treibend auf die stärkste Nummer dieser Scheibe, "Justice county", ein - ein Southern-Rocker wie aus dem SKYNYRD-Lehrbuch.
"Do my thing" ist dann das erste eindeutige Blues-Take - ein Slow-Blues, wie er von der Texas-Fraktion so gerne bemüht wurde und wird. Es bleibt beim Blues: "Sacrifice" - diesmal ein brodelnder "Bollermann", der über sphärischen Riffs groovt - saustark!!! "Third degree" ist ein flotter, etwas zu glatter, Shuffle, der den kleinen Blues-Block beendet.
Zum Abschluß gibt's wieder eine Übernummer: "Battle cry" mit indianischen Rhythmen unterlegt wird hier, quasi in slow-motion, mit einfachsten stilistischen Mitteln ein aufwühlender Slow-Rocker hingezaubert. Auch nach über 35 Jahren Rock gibt es für mich offensichtlich immer noch echte Überraschungen!

Fazit: die Bewertung hatte ich ja schon vorweg genommen. Eine eindeutige Kaufempfehlung gibt's diesmal für die Schnittmenge zwischen Blues- und Southern-Rock! Einziger Minus-Punkt ist die geringe Laufzeit, die noch nicht einmal 40 Minuten erreicht - das ist heutzutage eigentlich nicht mehr akzeptabel.
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Custom Shop
Custom Shop
Preis: EUR 18,28

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutschland hat "PUR" - la grande nation a "NATCHEZ" ......, 21. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Custom Shop (Audio CD)
..... und so bekommt jeder Musikfreund genau das, was er letztendlich verdient ;-)) oder? NATCHEZ hat in Frankreich einen ebensolchen Kultstatus, wie [mittlerweile ehemals] die Deutsch-Rocker aus Schwaben - allerdings mit zwei gravierenden Unterschieden: NATCHEZ ist eine RICHTIGE Rockband und die Texte sind 'gefühlsecht' mitten aus dem Leben, ohne diese scheinheilige Betroffenheits-Lyrik.

Zum zwanzigsten Geburtstag wird NATCHEZ Anfang Oktober eine Riesen-Sause in Châlon-en-Champagne feiern und ich weiß so ziemlich genau, was ich an diesem Abend machen werde [sind ja nur gute 80 Kilometerchen]. Das Ganze wird dann noch auf DVD gepackt und nächstes Jahr veröffentlicht. Als Geburtstagsgeschenk für ihre Fans und sich, stellen sie an diesem Abend zudem ihre neue CD, erstmals mit englischen Texten, vor. Die Zielrichtung von NATCHEZ ist nun endlich auf den internationalen Markt ausgerichtet, und genau da gehören sie auch hin!

"Custom Shop" ist eine Compilation für all die Freunde guten Southern-Rocks, die NATCHEZ erst seit kurzem kennen bzw. kennenlernen wollen. Ihre ersten fünf CD's sind nämlich seit Jahren gestrichen und nur durch glückliche Zufälle auf den französischen Seiten eines Internet-Auktions-Hauses zu ergattern.
Vertreten sind die gleichnamige Debut-Scheibe, sowie "Chaman", "Infernal", "Live", "Brut" - als Zugabe noch zwei bislang unveröffentlichte Takes. "Custom Shop" ist bis auf die volle Speicherkapazität des Datenträgers vollgepackt - value for money, wie der Franzose sagt ......

Den Songs der ersten drei Alben fehlt noch etwas die atmosphärische Dichte von "Brut" von 2001 und vor allem der neueren Alben "Paradis avec toi" und "Retour à la source".
Bärenstark sind dagegen die Live-Takes "Grand méchant loup" und "Chez le coiffeur" - live sind NATCHEZ wirklich ein echter Knüller. Ebenso großartig ist der Longtrack "Globe trotter", des nun wirklich jedes SKYNYRD-Album veredelt hätte. Oder ihr erster größerer Single-Hit in Frankreich: "Chaman" mit indianischen Rhythmen und Gesängen zu schwerblütigem Southern-Rock. Auch "En avant la musique" hat absolutes Südstaaten-Flair, kaum zu glauben, daß hier Franzosen aus der Champagne am Werk sind!
"Fou d'elle" ist ein druckvoll-pumpender, mit satten Double-Leads vollgepackter Riff-Rocker. "R'n'R bigouden" klingt nach ZZ Top zu den Zeiten, als diese noch keine Synthesizer einsetzten - gleiches gilt für den Hammer-Boogie "Coude sur le bar".
Ansonsten sind es -wie bereits gesagt- vor allem die Songs von der "Brut", die hier überzeugen - allen voran hier der Kracher "Limousine" und die akustische Nummer "Seul avec ma guitare".

Der Spitzname dieses Quartetts ist übrigens ABB (Aeschbach Brothers Band), womit auf die Dominanz der beiden Gitarristen und Sänger, Thierry und Emanuelle, abgezielt wird - aber auch André Dufour (Bass) und Benjamin Proy (Batterie/Drums) zählen zu den Aktivposten. Es ist halt 'ne RICHTIGE Rockband, echte Freunde und das kann man hören.
"Custom Shop" fehlt etwas die Dichte und Brillianz ihres aktuellen Albums "Retour à la source" und deshalb vergeb' ich hier "nur" vier Himmelskörper - dafür mit einem fetten Ausrufezeichen!!!
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The Live Record
The Live Record

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nix Neues, aber das Alte richtig gut!!, 20. September 2007
Rezension bezieht sich auf: The Live Record (Audio CD)
Ich höre schon den Einen oder Anderen stöhnen: "Nee, komm bitte lasses!!" und ok, ich werde es unterlassen, ein weiteres Mal CHARLIE DANIELS konservativ-patriotische Lebenseinstellung zu kommentieren. Zu diesem Thema ist alles gesagt: Punkt - ferddisch - aus! Diese Live-Scheibe hier zieht mir nämlich geradezu die Socken aus, und darum sollte es letztendlich nur gehen!

Live ist CHARLIE DANIELS eine Bank - das war schon immer so und ich empfehle in diesem Zusammenhang immer wieder gerne die "Volunteer Jam"-DVD, die zu einem sehr kundenfreundlichen Preis gehandelt wird.
Damals zum Jahrtausendwechsel, anläßlich der Aufzeichnung dieser Live-CD während der 2000er Vounteer-Jam-Tour, war der olle Haudegen 'mal wieder auf den Punkt genau in Topform. Das muß Einer, der wie DANIELS damals immerhin schon 63 Lenze auf dem Buckel hatte, erst einmal nachmachen.

"The Live Record" ist mit fast 75 Minuten knallvoll gepackt. Das Songmaterial ist quasi eine "Greatest Hits", ergänzt um 2 Takes vom damals aktuellen "Road Dawgs"-Album und drei mitreißenden Covern.
CHARLIE DANIELS bedient 'mal wieder die gesamte Southern-Breitseite mit jammigen, leicht bluesigen Nummern ganz im Stil der ABB, 'raw hide' Country-Rocker, die sich gewaschen haben und seine besondere Spezialität: feuriger Tex-Mex. Diese Knarre ist scharf - da ist wirklich keine einzige Platzpatrone dabei!!!

Freudentränen kommen auf, wenn CHARLIE DANIELS mitten im Set die Original-Gitarre von TOY CALDWELL hervorkramt, und die drei folgenden Cover-Versionen den Helden des Southern-Rock widmet, die bereits im Olymp feinsten Tennessee-Whiskey bechern: Toy und Tommy Caldwell, Duane Allman und Berry Oakley, Ronnie VanZant und Allen Collins ..... die vielen anderen waren zumindest im Geiste dabei. Die Songs haben's in sich: "Take the highway" von der MTB, "In memory of Elisabeth Reed" von der ABB und natürlich "Free Bird" von LynSkyn. Für "The south gonna do it again" kommt nochmal der alte C.D.-Buddy Jimmy Hall für ein 'Dütt' mit Harmonica und Fiddle auf die Bühne.

Fazit: nix Neues von CHARLIE DANIELS, dafür aber das Alte richtig gut - ohne Abstriche gibt's einen klaren FÜNFER von mir. Diese Scheibe sollte in jeder ambitionierten Southern-Sammlung vertreten sein. CHARLIE hat gerade die 70 vollgemacht - viel Neues ist von ihm ohnehin nicht zu erwarten, und das tut letztendlich auch keiner ......


Regulators
Regulators
Wird angeboten von scotty46
Preis: EUR 31,99

3.0 von 5 Sternen ZZZ: Zeitweise ziemlich zwiespältig!!, 17. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Regulators (Audio CD)
Es gibt wenige Alben in der Raritäten-Ecke meines Sammelsuriums, das mich nach vielfachem Hören vergleichbar ratlos zurück läßt. Vielleicht liegt es daran, daß ich mir dieses Debut erst nach ihrem Zweitling "Bar & Grill" zugelegt hatte, und dieses hatte die Meßlatte bei mir recht hoch gelegt. Jahrelang war die Debut-Scheibe nur direkt in den US zu beziehen - hier bei amazon.de tauchte sie nur sehr selten auf. Zwangläufig setzte ich die musikalische Qualität in Relation zu dem doch ziemlich stattlichen Preis, den ich seinerzeit zu berappen hatte.

THE REGULATORS stammen aus dem Süden Kaliforniens und waren 1992, als dieses Debut bei einem Major-Label erschien, auf bestem Weg, ganz groß durchzustarten. Doch das Schicksal schlug zweimal unbarmherzig zu: zuerst wurde Jimi Hughes, der Mastermind und Motor der Band, während der darauf folgenden Tour ein Jahr später vor einem Hotel erschossen. Wenig später mußte Sänger Clifford Smith seinem exzessiven Lebenstil seinen Tribut zollen - beides R'n'R-Abgänge erster Klasse.
Trotzdem kamem die REGULATORS 1998 mit "Bar & Grill" bedeutend besser, ja eindrucksvoller als auf ihrem Debut zurück. Sie konnten sich zwar über die Jahre eine treue Anhängerschaft in Biker- und Southern-Kreisen erspielen, treten aber trotzdem seit Jahren auf der Stelle - die Karriere dümpelt so vor sich hin .....

Doch zurück zu der zu besprechenden Scheibe:
Das größte Manko scheint mir Sänger Clifford Smith zu sein. Sein Organ ist mir zu glatt, zu "smooth", zu wenig ausdrucksvoll - zu dem eher rauhbeinigen Biker-Rock würde eine langjährig mit Whiskey massakrierte Stimme viel besser passen. So werden die musikalischen Highlights dieses Debuts ziemlich auf AOR gebügelt, namentlich: "Texas lawman", "Boys are goin' out" und [sic!] "Whiskey feaver".
Es ist traurig, wenn man konstatieren muß, wie schwach das Potential einer Power-Ballade wie "Last chance" ausgenutzt wurde. "Lay down your money" und "Need for speed" wurden kleine Hits, aber auch hier wäre letztlich mehr 'drin gewesen.
Völlig daneben sind "Ouskirts", ein Sleeze-Metal-Verschnitt und vor allem "Let it ride", wo's eher nach Bon Jovi und den Doobie Brothers klingt. "Good to go" hätte man 1:1 auf die "Eliminator" von ZZ Top bringen können und jeder weiß', wie besch***en dieses Machwerk ist! Was ich von der Akustik-Nummer "Crazy circles" halten soll, ist mir auch nach Jahren noch nicht klar.
Da ist "Trouble in Dallas" schon eine ganze Kante besser, nur ist das Thema JFK doch ziemlich ausgelutscht, und es klingt nach ziemlich gewöhnlichem AOR.

Wer auf rotzigen Biker-Rock steht und demzufolge "Bar & Grill" gefällt, dem kann ich nur von dieser Debut-Scheibe der REGULATORS abraten. Wer dagegen auf glatten, "mainstream"igen AOR im Stil von Bryan Adams und Bon Jovi steht, der liegt hier goldrichtig.
Meine Einstellung dürfte bekannt sein - drei Sterne sind fast einer zu viel!!
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Roll Away
Roll Away
Preis: EUR 28,59

25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kannste die Tür nicht leiser schließen!?!, 13. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Roll Away (Audio CD)
Nein: können 'se wirklich nicht! Ein starker Auftritt für die drei rotzfrechen Burschen von DER Brutstätte großartiger Trios überhaupt: der Isle of Man ;-)) der tiefsten Blues-Rock-Provinz also. Doch, Musikwelt aufgepaßt, was BACK DOOR SLAM auf ihrem Debut-Album "Roll away" vom Leder zieht, ist nicht von schlechten Eltern.
Laßt uns die Eltern 'mal beim Namen nennen: Led Zeppelin, Cream, Taste, Steepwater, Black Crowes - das sind die Namen, die im Zusammenhang mit diesem sensationellen Album immer wieder genannt werden ..... und man nimmt den Mund damit definitiv nicht zu voll!

Die drei Protagonisten, alle gerade 'mal 20 Lenze jung, sind: Davy Knowles (Guitars, Vox), Adam Jones (Bass) und Ross Doyle (Drums). Ironie des Schicksals ist: wenn so junge Burschen von internationalem Territorium zu uns auf den Markt kommen, werden sie von der Meute geliebt und gejagt. Aber wenn ein Gleichaltriger aus Deutschland gleiches tut, wird er erbarmungslos von den lustfeindlichen Blues-Snobs gerupft. Erspart es mir, da jetzt auch nur einen Namen zu nennen - es weiß ohnehin jeder, wer da gemeint ist ......

BACK DOOR SLAM legen gleich mit vier Blues-Takes mörderisch los. Jung, wild und ungestüm - das ist "Come home". Bei "Heavy on my mind" klingen sie bereits ganz wie alte [Blues]Hasen - druckvoll pumpender Rhythmus und kraftvoll-treibende Gitarren-Riffs. "Outside woman Blues" klingt gewaltig nach der Texas-Rock-Fraktion und den üblichen Verdächtigen. Dann, als Abschluß des ersten Blocks, ein stimmungsvoller Slow-Blues: "Gotta leave".

Dann ein Break und der zweite, etwas rockigere Block folgt: "Stay" ist eine stimmungsvolle, atmosphärisch-dichte Hommage an Led Zeppelin. Wem dabei nicht eine Gänsehaut den Rücken 'runterbrizzelt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen ;-))
"Too late" ist ein toll arrangierter Abrocker mit akustischen Gitarren über einem tollen Riff. Dann ein leicht funkiges, ja jazziges Riff über dem sich dann ein schöner Song aufbaut: "Take a real man". Dann wieder ein fröhlicher Rocker in Stil der Black Crowes: "It'll all come around", sehr knackig und frisch. "Too good for me" erinnert an amerikanische Songwriter, großartige Arrangements mit vielen akustischen Gitarren. Der Titeltack "Roll away" bildet dann einen stimmungsvollen Ausklang.
Als Bonus-Track gibt's dann noch mit "Real man" einen knalligen Blues-Rocker, der zu den besten Songs auf dieser Scheibe zu rechnen ist.

BACK DOOR SLAM ist eine echte Entdeckung, mit einem sensationellen Sänger und hervorragendem Songmaterial. Die Mischung aus bluesigen und rockigen Takes stimmt ebenfalls. Dieser Band gehört definitiv die Zukunft.
Klassenziel mit Auszeichnung erreicht - FÜNF Sterne - setzen!


The Outlaws
The Outlaws
Preis: EUR 11,71

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen R.I.P. Hughie ..... oder: das war's dann wohl!!, 10. September 2007
Rezension bezieht sich auf: The Outlaws (Audio CD)
HUGHIE THOMASSON ist tot - er verstarb am 09.09.2007 zuhause an einem Herzinfarkt. Ich bin schockiert und tief traurig! Es vergeht mittlerweile kein Monat, in dem nicht ein weiteres 'Free Bird' losfliegt. Meine Helden der 70er kommen halt so langsam in die Jahre ..... und auch meine Uhr tickt unbarmherzig 'runter.

Das war's dann wohl für die OUTLAWS - Henry Paul ist das einzige, noch lebende Gründungsmitglied, und der hat in der Vergangenheit wenig Interesse an einem Engagement bei den Outlaws gezeigt.
Hughie hatte vor gut einem Jahr erst LYNYRD SKYNYRD verlassen, um seiner Stammband wieder neues Leben einzuhauchen. Tragischerweise stand die neue Scheibe der OUTLAWS, "Once an Outlaw", kurz vor der Veröffentlichung - der Termin wurde bereits mehrfach verschoben. Bleibt nur zu hoffen, daß das Album, als Vermächtnis von HUGHIE, doch noch veröffentlicht wird!!

Die hier zu besprechende Debut-Scheibe von 1975 schlug in der Southern-Szene wie eine Bombe ein. Die OUTLAWS katapultierten geradezu raketenartig nach oben. Mit "There goes another love song" war ihr erster großer Hit vertreten und mit "Green gras and high tides" eine DER Hymnen des Southern-Rocks, die Erkennungsmelodie der OUTLAWS.
Sie füllten mit ihrem Stil die Lücke, die zwischen dem swampigen Hard-Rock LynSkyn's und dem Country-Rock der MTB und Charlie Daniels' klaffte. "Song in the breeze", "Cry no more", "Stay with me" und "Knoxville girl" sind sogar näher an den frühen Poco als bei LynSkyn, was so manchem Fan nicht gefallen wollte. Bei "Song for you" und "Keep prayin'" wird's aber deutlich härter, so wie ich's eigentlich lieber mag. Das Country-Instrumental "Waterhole" wurde gar zum Live-Klassiker der OUTLAWS.
Die Über-Nummer schlechthin war und ist "Green grass and high tides": beginnend mit einer schleppenden Einleitung nimmt dieser Track sehr schnell Fahrt auf, um dann in einem höllischen Gitarren-Inferno zu enden. Diesen Song ordne ich [für mich] noch über "Free bird" ein, und das will was heißen!!

Ich mach's diesmal kurz, denn zu diesem Klassiker ist bereits alles gesagt. Mit dieser Rezi wollte ich lediglich HUGHIE THOMASSON meine Referenz erweisen und meiner großen Trauer eine Stimme verleihen. Einer der Größten im Southern-Rock ist nicht mehr ..... keiner wird ihn je vergessen!


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