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Beiträge von Björn Nicolay
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Rezensionen verfasst von
Björn Nicolay

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Flamingo (Ltd.Deluxe Edt.)
Flamingo (Ltd.Deluxe Edt.)
Wird angeboten von right now!
Preis: EUR 18,02

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vegas, Baby!, 6. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Flamingo (Ltd.Deluxe Edt.) (Audio CD)
Wo die monotone Welt aufhört, fängt Las Vegas an.
Ähnlich verhält es sich auch mit der ersten Soloscheibe des Killers-Akrobaten Brandon Flowers. Wo die Langeweile aufhört, fangen seine Chansons an.
Nachdem sich die Bandkollegen lieber für ein paar Monate in Liegestühlen an goldgelben Sandstränden und Cocktails in der Hand entschieden hatten, suchte der wehrte Leader sein Glück allein im Studio. Herausgekommen bei diesem Projekt ist nun das Album Flamingo, welches laut Flowers selbst "eine Liebeserklärung an Las Vegas", seine schillernde Heimatstadt, darstellen soll.
Und, was bleibt dem Zuhörer anderes zu sagen, als dass sich Selbst- und Außenwahrnehmung des Werks vollends decken. Brandon Flowers hat hier ein gewaltiges Stück Musik geschaffen, das sich zwar teilweise wie die Killers anhört, dabei allerdings deren Stil nicht so sehr imitiert, sondern einen neuen Landstrich am Rande des bisher Bekannten freilegt. Flamingo siedelt sich somit zwischen dem bekannten Sound von Flowers Band und einer eigens kreierten Tomischung an, die sich als guter Wiedererkennungswert, aber auch stellenweiser Experimentierfreude versteht.
Was die eingefleischten Killers-Fans schon vorher wussten, stellt Brandon Flowers mit dieser Scheibe der Öffentlichkeit eindrucksvoll unter Beweis: Er ist ein ganz großer Musiker.
Er erzählt in seinem Werk von Leben und Lieben in der Stadt der Sünde, lädt den Neugierigen ein, ihm auf den Spuren von morgendlichen Katern, nächtlichen Casinobesuchen und dem täglichen Dasein im pulsierenden, extremen, lebhaften Las Vegas zu folgen. Gefangen zwischen Himmel und Hölle, Gewinnen und Verlieren, Träumen und Seifenblasen ist der junge Sänger, doch er findet sich in dieser Ambivalenz und dem steten Kampf zwischen Gut und Böse, Herz und Vernunft bestens zurecht.
Allerdings kommt auch Flowers nicht umhin, gleich zu Anfang festzustellen: The House will always win. Aber das wussten sicher die Meisten von Ihnen bereits. Und trotz dessen vermag Flamingo das Motto des zweiten Songs zu leben: And the sun will shine again.

Leider hat sich die durchschnittliche Länge des gängigen Albums binnen der letzten Jahre um rund 1/3 verkürzt, was uneingeschränkt den Griff zur Deluxe-Edition empfiehlt. Vier Songs plus die normalen 10, so entsteht schlussendlich knapp eine Stunde Musikgenuss vom Feinsten, den Herr Flowers wohl auch im Beisein seiner Band-Kumpanen nicht besser hinbekommen hätte.


Eureka
Eureka

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen We can't get enough, 27. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Eureka (Audio CD)
Fast drei Jahre hat es gedauert, bis sich die kalifornische Band um Sänger Robert Schwartzman wieder im Studio zusammgefunden hat, um aus der gemeinsamen Leidenschaft ein drittes Kind zu gebären, das auf den Namen Eureka hört.
Im Wesentlichen sind die Jungs von der Westküste der USA ihrem Stil treu geblieben, manche würden sagen, drei Jahre sind vergangen und man sieht überhaupt keine Weiterentwicklung. Es klingt genauso wie auf dem ersten Album, nämlich nach Sonne, Strand und Meer.
Das tut es auch, was an dieser Stelle aber viel weniger eine negative Konnotation denn guten Wiedererkennungswert hervorruft. Rooney sind Rooney geblieben; endlich mal eine Band, die sich lieber weiter in kleineren Clubs ihren Liebhabern präsentiert als mit massenwirksamen Klängen ganze Stadien zu füllen. Man gewinnt den Eindruck, dass die Kalifornier Spaß haben an ihrer Art der Musik, und hoppla, ab und an bemerkt man doch einige fremde Einflüsse. Das Intro des Songs "Not in my House" beispielsweise erinnert doch ein bisschen an "Can't Stop" von den Red Hot Chili Peppers. Auf diese Weise hält der Golden State zusammen.
Nach dem ersten Hören des vorherigen Werks Calling the World hat man gedacht, dass Rooney nun eine etwas andere, etwas rockigere, etwas reifere Richtung einschlagen würden. Aber sie taten es nicht, das Quintett bleibt seinen Wurzeln treu. Und selbst wenn es mal eine Margarita zuviel intus hat, so kann man als Zuhörer doch nicht genug kriegen.


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