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Beiträge von Sandra Kuhn - ...
Top-Rezensenten Rang: 14.127
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Rezensionen verfasst von
Sandra Kuhn - Grosse-Literatur "grosse-literatur"

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Die fernen Stunden: Roman
Die fernen Stunden: Roman
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zuerst etwas zäh, dann aber rasant und spannend, 10. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Die fernen Stunden: Roman (Kindle Edition)
1939: Um die Entstehung des Romans „Die wahre Geschichte vom Modermann“ ranken sich zahlreiche Legenden. Der Autor dieses Bestsellers, Raymond Blythe, lebt mit seinen drei Töchtern Persephone, Seraphina und Juniper in dem uralten Schloss Milderhurst, das seit Generationen der Familie Blythe gehört, und das ebenfalls Schauplatz in dem Schauerroman zu sein scheint. Als die Wirren des Zweiten Weltkrieges das Mädchen Meredith aus London nach Schloss Milderhurst verschlagen, ändert sich ihre Welt für immer. Doch auch die jüngste Tochter Juniper, eine engelsgleiche, wankelmütige, egozentrische junge Frau, verspürt durch Meredith plötzlich den Wunsch, Milderhurst zu verlassen und London zu erkunden. Dort lernt sie den jungen Thomas Cavill kennen und lieben. Die geplante Hochzeit jedoch soll nie stattfinden.
1992: Als ein fünzig Jahre verlorener Brief endlich Meredith findet, ist diese erschüttert. Ihrer Tochter Edith jedoch verschweigt sie den Inhalt und ihre Vergangenheit, bis diese selbst beginnt nachzuforschen. Auf Schloss Milderhurst schließlich, erfährt Edith jahrzehntelang gehütete Geheimnisse, die alles verändern und findet heraus, welch dunkles Geheimnis sich um die Entstehung des Schauerromans vom Modermann rankt.

„Die fernen Stunden“ ist ein besonderer Roman, mit einem bis ins letzte Detail ausgeklügelten Plot, der eine unheimlich dichte Atmosphäre voller Geheimnisse bereithält. Kate Morton erschafft darin eine ganz eigene Welt aus bunten Farben, nahezu fühlbarem historischem Leben und intensiven Gefühlen, das vorallem in der zweiten Hälfte des Buches dafür verantwortlich war, dass ich diesen Roman kaum mehr aus der Hand legen konnte. Zu Beginn jedoch, hatte ich mit so mancher Länge zu kämpfen, seitenlangen Handlungen, ohne, dass etwas wirklich Interessantes passiert wäre; und ich ertappte mich manchmal tatsächlich dabei, mich zum Weiterlesen zu zwingen. Gerade, wenn ich kurz davor war, zu erfahren, um welche Geheimnisse es eigentlich ging, die es zu enträtseln galt, machte die Autorin einen Kapitelsprung, zur nächsten Figur, in eine andere Zeit und in eine andere Handlung, und ich fühlte mich ein ums andere Mal hingehalten. Auch die vielen erzählenden Figuren (sieben an der Zahl) und ständigen Perspektivwechsel, machten es mir zu Anfang wirklich schwer in die Geschichte hineinzukommen und mich mit den Charakteren anzufreunden. Doch als ich endlich herausgefunden hatte, mit welchen Geheimnissen mich die Autorin konfrontierte und eine leise Ahnung hatte, wohin mich dieses Buch führen würde – etwa bei der Hälfte des Romans -, entwickelte die Geschichte so langsam ein stetig steigendes Tempo, dass schließlich so rasant wurde, dass ich mitfieberte, atemlos Seite um Seite verschlang und geradezu an den Worten Kate Mortons hing. Natürlich rätselte ich bis zum Ende und wäre doch niemals auf den tatsächlichen Ausgang dieser Geschichte gekommen, die mich letztendlich ein wenig traurig zurückließ.

Es ist Kate Morton wirklich auf beeindruckende Weise gelungen, die Zeit um den zweiten Weltkrieg und die 90er Jahre, in denen Edith schließlich auf die Schwestern Blythe trifft, festzuhalten und zu gestalten. Sie erschafft bewegende Schicksale, die mich wirklich berührt haben, und durch die ich mich den Figuren schließlich noch näher fühlte. Und ich muss zugeben, dass auch der belanglosere Beginn des Buches, mit seinen vielen Längen, seinen durchaus wichtigen Teil dazu beitrug, die Personen, die Zeit und die Ereignisse besser verstehen zu können. Kate Morton besitzt eine großartige Gabe, alle begonnenen Fäden zu einem großen, dramatischen und fesselnden Ganzen zu weben und jedes kleine Detail letztendlich an seinen richtigen Platz zu rücken.

Fazit: „Die fernen Stunden“ machen deutlich, mit welch großer Leidenschaft und Freude Kate Morton ihre Geschichten erzählt, zu Herzen gehende Schicksale ersinnt und unheimlich authenthisch eine vergangene Zeit zum Leben erweckt. Als Leser fühlte ich mich geradezu in diese Zeit zurückversetzt, war den Figuren ganz nah und habe gemeinsam mit Edith dieses große, düstere Schloss erkundet und die Geheimnisse seiner Bewohner aufgedeckt, die nicht dramatischer und bewegender hätten sein können. Wenngleich die erste Hälfte des Buches mit Längen daherkam, machte der rasante, atemlose zweite Teil alles wieder wett. Ich habe Figuren kennengelernt, die gleichzeitig liebenswert wie auch völlig verschroben wirkten und die ich dennoch ins Herz schloss.


Ein Jahr in der Arktis
Ein Jahr in der Arktis
von Florian Schulz
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Liebe zur Arktis auf jeder Seite spürbar, 18. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Jahr in der Arktis (Gebundene Ausgabe)
Von allen Gebieten und Lebensräumen unserer Welt, mag ich die Arktis am liebsten. Seit Jahren sammle ich hin und wieder Bildbände, die diese abgelegene, unwirtliche Gegend porträtieren, und natürlich bin ich auch von der in ihr lebenden Tierwelt fasziniert. Allen voran dem „Bären der Meere“, dem Eisbären. Als ich „Ein Jahr in der Arktis“ fand, war ich schon allein vom Titelbild begeistert, den musste ich unbedingt haben! Und ich hätte wohl nicht gedacht, dass mich ein Bildband so gefangennehmen und erstaunen könnte.

Florian Schulz ist ein leidenschaftlicher Fotograf mit einem ganz außergewöhnlichen Talent und einer besonderen Liebe zur Arktis. Diese Liebe merkt man seinen Bildern an, denn jedes hat einen ganz eigentümlichen Zauber. Die Bilder sind so unheimlich schön, dass ich manchmal Minuten zubrachte nur eines zu betrachten, einfach um alle Details in mich aufzunehmen und mich an der Schönheit der Arktis und seiner Bewohner zu erfreuen.

Neben Moschusochsen, Karibus, Schneeeulen, Walrossen, Ringelrobben und einer atemberaubenden Landschaft, sind die Eisbären dennoch die Stars in diesem Bildband. Und Florian Schulz zeigt hier Bilder, auf denen man diese größten Bären der Welt kaum jemals so gesehen hat. Es zeigt u.a. innige Momente zwischen Mutter und Nachwuchs, die mich sehr berührt haben, aber auch die Flucht vor gefährlichen Männchen, die die Kleinen töten würden, Eisbären beim Skelett eines gestrandeten Finnwals, um die Überreste zu erbeuten und andere ganz gewöhnliche Momente im Leben eines weißen Riesen, die für mich unheimlich schön anzusehen waren.
Einmal ertappte ich mich am Tag, als es draußen geschneit hatte, bei dem Gedanken, was die Eisbären wohl gerade taten. Und ich konnte es mir fast wirklich vorstellen, so sehr hat mich dieses Buch an ihrem Leben - zumindest eine kurze Zeit lang - teilhaben lassen.

Der Fotograf beschreibt dabei, wie er die Tiere seiner Fotos fand, welche Strapazen er für diese wunderschönen Fotos auf sich nahm, und lässt uns diese Welt eingehend kennenlernen. Dabei schenkt er uns etwas ganz bezauberndes: fast ist es, als wären wir selbst in diesem unwirtlichen Landstrich unterwegs, würden dem Fotografen über die Schulter schauen, und diese Gegend, diese Tierwelt mit eigenen Augen sehen. Er nimmt uns also nicht nur mit den ausdrucksstarken Fotos, sondern auch mit seinem Erzählen gefangen.

Das Buch endet mit mehreren bebilderten Seiten „Making-Of“, wie ich sie mir nicht schöner hätte wünschen können. Endlich hat ein Fotograf sich einmal in die Karten schauen lassen und erklärt, wie z.B. dieses wundervolle Titelbild entstand, wie er mit seinen Führern, teilweise mit seiner Frau, manchmal mit einer Filmcrew, ab und an mit Schlittenhund durch die Arktis reiste, aber auch mit Aufnahmen der ersten Ressourcengewinnung durch Menschen. Neben seinen Erlebnissen in diesem Teil der Welt, macht er uns sehr eindringlich auf die beginnende Katastrophe aufmerksam; was die Klimaerwärmung für den Eisbären bedeutet; zeigt uns, dass die Menschen bereits nach dem letzten so verletzlichen Ort ihre Hände ausstrecken, und was passieren würde, wenn eine Ölkatastrophe wie im „Golf von Mexico“ in der Arktis geschehen würde.

Fazit: Ob Eisbär, Moschusochse oder Walross, Florian Schulz hat den Tieren der Arktis eine außergewöhnlich starke Stimme verliehen. In seinen wundervollen Bildern können wir auf eindringliche Weise erkennen, was ihr Lebensraum ihnen abverlangt, und mit welcher außergewöhnlichen Stärke sie diesem trotzen. Der Fotograf beweist dabei ein feines Gespür für spannende und zu Herzen gehende Motive, die mich nicht selten staunen ließen. Mit diesen überaus authentischen Bildern und seinen bewegenden und intensiven Texten, entführt er uns in diese unwirtliche Gegend unserer Welt und lässt uns an seiner Liebe zur Arktis teilhaben. Einzig ein etwas zu zahmes Bild scheint er mir von den Eisbären zu zeichnen; es findet sich keines, auf dem der Eisbär zum gnadenlosen Jäger wird.


LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel
LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel
von Eva Siegmund
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas zäh und blass, 9. April 2015
Die 15-jährige Meleike erhält von ihrer Großmutter – der größten Seherin Adevas – eine unheilvolle Zukunftsprophezeiung: Nur sie allein könne das finstere Schicksal ihrer Heimat abwenden. Welche Gefahr Adeva droht, sieht Meleike schon bald in düsteren Visionen; doch wie soll sie Adeva nur retten? Als der geheimnisvolle Flynn schwer verletzt in Adeva auftaucht, kommen die unabwendbaren Ereignisse schließlich ins Rollen. Und mehr noch, hat Meleike in Flynn ihr Gegenstück gefunden. Gemeinsam besitzen sie ungeahnte Kräfte. Sie entschließen sich in die Stadt LÚM zu gehen, aus der Flynn geflohen ist und von der Meleike nicht zu träumen gewagt hätte. Dort entdecken sie schließlich ihr Schicksal, aber auch Gefahr, Verrat und Freundschaft.

Es ist unheimlich schwer, den Inhalt dieses Buches wiederzugeben, ohne Wesentliches zu verraten, denn leider muss ich der Geschichte zur Last legen, dass in ihr nicht allzu viel passiert.
Doch zunächst beginnt Eva Siegmund ihre Erzählung mit einer guten, soliden Basis, in der man Figuren kennenlernt und ein wenig in Meleikes Welt eintaucht. Aber hier kommt auch schon der erste Haken: Man erfährt nur ein wenig. Tatsächlich zieht sich diese Oberflächlichkeit wie ein roter Faden durch den gesamten Roman. Verhieß die unheilvolle Prophezeiung von Meleikes Großmutter noch große, bewegende Geschehnisse, muss ich mich im Nachhinein doch wundern, wie flach diese letztendlich abgehandelt werden. Zum Ende hin wurden diese sogar mehr eilig und recht spannungslos erzählt, als das man von einer ideenreichen und dramatischen Handlung sprechen könnte.

Auch die Figuren bleiben fade und sympathiearm. Das ist wirklich schade, denn die Autorin beginnt zu Beginn wirklich gut und ich konnte hier und da schon ein wenig mitfiebern – vorallem in Flynns Kapitel, die mich wirklich neugierig machten. Als jedoch Meleikes und Flynns Erzählstränge aufeinandertreffen, und die beiden sich kennenlernen, gerät das Ganze ins Stocken. Plötzlich ist von tiefen Gefühlen die Rede, die ich als Leser nicht im Entferntesten wahrnehmen konnte – bis zum Ende hin nicht. Dass die Figuren sich so manches Mal völlig seltsam verhalten, trug nicht unbedingt dazu bei, sie ins Herz zu schließen. So kann ich mir z.B. einfach nicht vorstellen, dass ein Mann, dem man vor wenigen Stunden – gegen seinen Willen - seinen Unterarm entfernt hat, Witze reißt. Auch nahezu alle Gefühle, die die Charaktere durchleben – Ängste, Freude, Schmerz etc. -, werden mehr nebenbei beschrieben, doch als Leser konnte ich leider nichts davon spüren.

Eva Siegmunds Schreibstil ist nüchtern, klar, manchmal mehr berichterstattend als in den Bann ziehend. Oftmals machte er es jedoch möglich, dass man trotz nahezu ständigen Längen, dennoch über die Seiten huschen konnte.

Fazit: Die Idee, die hinter diesem Roman steht, ist nicht schlecht, für mich jedoch auch nicht gänzlich rund. Wenngleich sich ein steter roter Faden durch die Handlung zog, blieb diese gleichbleibend oberflächlich und zeigte nur zu Beginn ein wenig Tiefe. Fast scheint es, als wäre der Autorin nach einem vielversprechenden Anfang die Puste ausgegangen, denn schließlich wurden Ereignisse mehr abgehandelt als bildhaft und mit Spannung erzählt und die Charaktere schafften es nicht, mir sympathisch zu werden. Ich muss zugeben, es fehlte nicht viel, und ich hätte dieses Buch beiseite gelegt. Für mich ist „LÚM“ ein Buch, dass mit einem fantastischen Cover punkten kann und leider nur mäßig gut zu unterhalten weiß. Schade!


Stadt der Finsternis - Tödliches Bündnis (Kate-Daniels-Reihe, Band 7)
Stadt der Finsternis - Tödliches Bündnis (Kate-Daniels-Reihe, Band 7)
von Ilona Andrews
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unheimlich spannend und actionreich und einfach großartig, 9. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Aus Europa erhält Curran die Einladung als Vermittler zwischen drei rivalisierenden Gestaltwandlerrudeln zu fungieren. Grund ist die schwangere Werwölfin Desandra, die Zwillinge zweier Männer, und damit zweier Rudel, in sich trägt. Dem Rudel des erstgeborenen Sohnes hat der Großvater einen begehrten Gebirgspass versprochen. Als Lohn soll Curran das dringend benötigte Heilmittel gegen den Loupismus erhalten – eine Einladung, die Curran nicht ablehnen kann. Gemeinsam mit Kate und weiteren Mitgliedern seines Clans macht er sich auf nach Europa. Schon bald wird Desandras Leben von geheimnisvollen orangefarbenen Bestien bedroht, die Rudel gehen einander an den Kragen, Kate sieht sich als menschliche Gemahlin andauernden Anfeindungen gegenüber und zu allem Überfluss hat die junge Lorelei ein Auge auf Curran geworfen. Als wäre dies nicht schon genug, holt Kates Herkunft sie alle ein ...

„Tödliches Bündnis“ ist der sechste Band um die charismatische Kate Daniels in der Stadt der Finsternis, und es ist beeindruckend, dass diese Reihe auch bei diesem Buch nichts an ihrer Besonderheit, Spannung und ihrem besonderen Charme eingebüßt hat. Vielmehr bin ich begeistert, mit wieviel Liebe zum Detail – vor allem auch beim Ausgestalten der Figuren – genau der richtigen Portion Witz und Action auch dieser Roman wieder daherkommt. Mit diesem Band liefert das Autorenduo eine unheimlich spannende und – ja, diesmal sogar ziemlich – zu Herzen gehende Geschichte, die mich absolut gefesselt, mitgerissen, und am Ende traurig zurückgelassen hat. Traurig wegen dem ungeheuren Verlust, den nicht nur die Gestaltwandler erlitten, sondern auch ich als Leser; und traurig, weil dieser Roman einfach viel, viel zu schnell zu Ende war.

Nachdem der letzte Band „Ruf der Toten“ für meinen Geschmack ein wenig schwächer daherkam, legt das Autorenehepaar Ilona und Andrew Gordon mit diesem Roman eine Geschichte vor, die einfach nicht besser hätte sein können. Kates unnachahmlicher schwarzer Humor und Currans listige aber charmante und unheimlich kraftvolle Art passen hier wie Puzzleteilchen zusammen – ein absolut starkes, süchtig machendes Paar! Aber auch die übrigen Figuren überzeugen auf ganzer Linie – allen voran natürlich die Mitglieder von Currans Rudel, die man zu diesem Zeitpunkt, genau wie Kate und Curran – schon längst ins Herz geschlossen hat. Ja, mehr noch, sind die Charaktere zu engen Freunden geworden, mit denen man hofft, bangt, sich freut, weint und oftmals auch herzhaft lachen muss.

Der Witz, der allen „Stadt-der-Finsternis“-Romanen das gewisse Etwas verleiht, bildet auch dieses Mal ein fantastisches Gleichgewicht zur sonst schon mal brutalen Geschichte, die diesmal jedoch nicht ganz so düster, wie gewohnt, daherkommt. Da musste ich nicht selten schmunzeln, manchmal auch herzhaft loslachen. Die actionreiche Geschichte ließ mich rasch von Seite zu Seite huschen und keinerlei Länge aufkommen.

Das diesmalige Abenteuer bietet viel Raum für Action und Blutvergießen aber auch Freundschaft und Gefühle und stellt eine der besten Geschichten dieser Reihe dar (naja, nahezu jedes Buch um Kate Daniels lässt sich so beschreiben ;-)).

Die Reihe um die „Stadt der Finsternis“ zählt zu den besten Fantasyserien, und ist meine absolute Lieblingsreihe. Im Augenblick kann ich mir keinen Tag ohne sie vorstellen, und werde wohl, um die Wartezeit bis zum nächsten Roman zu überbrücken, noch einmal mit Band 1 beginnen.

Fazit: „Tödliches Bündnis“ hat mich von Anfang an gefangen genommen und mich abermals in die dunkle Welt von Kate Daniels und ihrem wilden Gefährten Curran, den Herrn der Bestien, entführt. Ich war tief eingetaucht, konnte einfach nicht aufhören zu lesen und habe atemlos das fesselnde Geschehen begleitet. In Gesellschaft der Figuren, die mir schon vor langer Zeit richtig ans Herz gewachsen sind, fühlte ich mich wieder einmal unheimlich wohl. Das einzige Manko dieses Buches mag also die Kürze sein, und die Tatsache, dass wir so lange bis zum nächsten Band warten müssen! Großartig!


Kräuterglück: Genussvoll gärtnern mit Küchen- und Wildkräutern
Kräuterglück: Genussvoll gärtnern mit Küchen- und Wildkräutern
von Rudi Beiser
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Schatz im Bücherregal, 9. April 2015
Mit „Kräuterglück“ ist Autor und Verlag ein ganz wunderbares Buch gelungen. Äußerlich überzeugt es durch eine griffige, matte und sehr hochwertig wirkende Haptik und die ideale Größe; das Buch liegt dadurch während des Lesens außerordentlich gut in der Hand. Und das ist nur von Vorteil, denn man möchte es am liebsten gar nicht weglegen.
Innen punktet es mit vielen Fotos, einer übersichtlichen und dabei modernen Gestaltung und der überraschend sympathischen Schreibe des Autors. Letztere macht aus diesem Kräuterbuch kein trockenes Sachbuch, vielmehr schafft es Rudi Beiser seine Leser mit der eigenen Liebe zu Kräutern regelrecht anzustecken. Denn während des Lesens erfährt man so unheimlich viel, dass man richtig Lust bekommt, Kräuter zu pflanzen, an die man zuvor niemals gedacht hätte.

Zu Anfang erfahren wir auf knapp 40 Seiten ein bisschen zur allgemeinen Geschichte der Kräuter, dem richtigen Standort, Pflege, Vermehrung, Ernte, Verarbeitungsmöglichkeiten, Überwinterung, zu Heilwirkungen und Krankheiten und Schädlingen. Selbst in diesen kurzen Kapiteln schafft der Autor es, soviel handfeste Ratschläge, Know-How und Anregungen einzubringen, dass man nur staunen kann. Hier bleibt nichts Theorie, vielmehr wird alles bis ins Detail erklärt und anschaulich oftmals mit Bildern untermalt.

Anschließend werden 54 Kräuter meist auf 4 Seiten detailreich porträtiert. Besonders diese Pflanzenporträts sind wunderschön gelungen, denn auf jedes Kraut geht der Autor sehr speziell und ausführlich ein. Die klare und wiederkehrende Gliederung der Inhalte schafft das Plus; so lesen wir von der richtigen Anpflanzung und Pflege, von Nährstoff- und Bodenbedürfnissen, von Aussehen und Geschichte als Heil- und Gewürzpflanzen, von nahen Verwandten und ähnlichen Arten und schließlich von heutigen Anwendungen in der Küche und die entsprechende Ernte und Verarbeitung. Die einzelnen Porträts sind reich und sehr ansprechend bebildert; als wachsende Pflanze, im Blühstadium sowie oftmals auch als verarbeitetes Gewürz, so dass man sich sehr gut vorstellen kann, was genau man von den Kräutern letztendlich erntet und verwendet. Zuguterletzt stellt Rudi Beiser zu jedem Kraut noch 1-2 Rezepte vor, die durchweg schlicht und einfach nachzumachen sind, aber dennoch überraschen und geradezu zum Ausprobieren anregen.

In den Porträts finden sich bekannte Kräuter wie Basilikum, Bärlauch, Thymian, Schnittlauch, Zitronenmelisse und viele, viele weitere, wie auch ungeläufigere Arten wie Portulak, Waldmeister, Gundermann, Pimpinelle und Co. Die getroffene Auswahl ist definitiv bestens gelungen.

Zusätzlich zu den einzelnen Kräutervorstellungen finden sich 7 erweiterte Artenvorstellungen, so z.B. von Knoblauch, Chili, Minze und mehr. Hierin stellt der Autor nochmals mehrere Unterarten oder nahe Verwandte in Kurzporträts und ebenfalls schön bebildert vor.

Fazit: „Kräuterglück“ ist eines dieser Bücher, die von vorn bis hinten mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden, und neben einer immensen Fülle an wissenswerten Inhalten auch eine opulente Bebilderung und wunderbar sympathische Texte bereithalten. Rudi Beiser schafft es, uns mit seiner Begeisterung für Kräuter – die man hier auf jeder Seite spüren kann – regelrecht anzustecken. Ihm ist es zu verdanken, dass ich dieses Jahr jede geeignete Ecke mit Kräutern bepflanzen werde, einfach nur, um mich daran zu erfreuen und Neues auszuprobieren. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes und ein echter Schatz im Bücherregal. Wunderschön!
(Das Einzige, dass das Buch noch perfekter machen könnte, wäre eine Übersicht am Ende, in der alle Kräuter nocheinmal tabellarisch mit Ansprüchen, Verwendung etc. zusammengefasst würden ;-))


Mias süße Kleinigkeiten - Die besten Rezepte der Küchenchaotin
Mias süße Kleinigkeiten - Die besten Rezepte der Küchenchaotin
von Mirja Hoechst
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sympathisches Buch mit einer großen Vielfalt an Back- und Naschwerk, 3. März 2015
Mirja Hoechst startete als Foodbloggerin auf [...] In ihrem ersten Buch „Mias süße Kleinigkeiten“ machte sie sich mir gleich auf den ersten Seiten sympathisch - im Vorwort erzählt sie ein wenig über ihr Blog, sich selbst und die tolle Möglichkeit, dieses Buch herauszubringen. Dieser private und überaus sympathische Charakter zieht sich ebenso durch alle Rezepte. Jedes beginnt mit ein paar einleitenden Sätzen, und macht sehr wohl deutlich, dass diese von ihr ausgesuchten Backwerke für Mirja etwas besonderes sind. Auch die Kapitel beginnen wiederum mit einer kurzen Einleitung. Diese privaten Gedanken machen einem die Autorin nur noch liebenswerter, und lassen dieses Buch einen ganz eigenen Charme entwickeln, der mir wirklich ausnehmend gut gefällt. Ich staune immer noch über die Fülle an nachmachenswerten Inhalten.

Je länger ich in diesem Buch blättere und mich von den wirklich lecker aussehenden Fotos verführen lasse, desto mehr überkommt mich der Drang, so viele Rezepte wie nur möglich nachzubacken. Und es ist wirklich erstaunlich, welche abwechslungsreiche Vielfalt dieses charmante Buch bietet: In den fünf Bereichen:
1. Auf die Hand
2 Törtchen und Küchlein
3. Aus Schüsseln und Gläsern
4. Tartes und Tartelettes
5. Aus dem Eisschrank
finden sich je ein Keks- und Cookierezept, verschiedenste Törtchen und Küchlein, je ein Cupcake und Muffinrezept, eine verführerische rote Grütze, ein Crumble und Süppchen, allerlei süße Desserts, verschiedene Tartes und Eisrezepte sowie eine üppige Zahl an Naschwerk, die sich einfach nicht zusammenfassen lassen (z.B. Schokoladensalami, Brioches u.v.m.), mich aber dennoch ungemein begeistern können.

Dem Bereich Tartes und Tartelettes ist es zu verdanken, dass ich endlich meine neuen Tartlettesförmchen ausprobieren konnte. Hier hat Mirja vier Grundteige sowie verschiedene Belage für diese vorgestellt, die man frei und auch mit eigenen Ideen kreieren und variieren kann. Das schreit geradezu nach Nachbacken und Ausprobieren.
Und, oh, habe ich schon von den tollen Eisrezepten geschwärmt? Nein? Die Eisrezepte! Da gerate ich allein vom Anschauen ins Schwärmen und werde mich definitiv baldigst daran erproben.

Neben der ungeheuren Fülle der Rezepte bin ich begeistert davon, dass Mirja Hoechst oftmals mit nur relativ wenig Zutaten auskommt – und noch besser, auch überraschenderweise relativ wenig Zucker.
Bisher habe ich mich an den „Gefüllten Quarktäschchen“ und „Kleinen Gugelhupfen mit dunklem Geheimnis“, dem „Schokokuchen mit Erdnussguss“ sowie den „Erdbeertartlettes“ (in abgewandelter Form) versucht. Die Tartlettes haben mich wirklich überraschen und begeistern können. Die übrigen drei probierten Rezepte waren zwar nicht DER „Obermegaknaller“, aber durchaus lecker – und vielmehr als das müssen sie auch nicht sein. Denn die vorgestellten Naschereien sind keine Angeber (auch wenn eines durchaus auf den Namen „Angebertörtchen“ hört), sondern dafür umso schneller und unkompliziert zubereitete alltagstaugliche Rezepte. Wenn sich also kurzfristig Besuch angekündigt hat oder der unvorhersehbare Heißhunger zuschlägt, finden sich hier die richtigen Rezepte, um im Handumdrehen Naschwerk zuzubereiten.

Jedes Rezept ist mit einem großformatigen Foto versehen, das wirklich jedes für sich ausnehmend gut gestaltet und gelungen ist. So kommt jedes Backwerk in einzigartigem Stil und unheimlich verführerisch daher, so dass man sofort Lust bekommt (am liebsten das gesamte Buch) nachzubacken.

Fazit: „Mias süße Kleinigkeiten“ haben mich zuerst in Staunen versetzt, denn dieser liebenswerte Band beinhaltet 50 Rezepte aus ungemein lecker aussehendem Backwerk und verführerischen Naschereien, die ich einfach am liebsten alle ausprobieren würde. Der sympathische Ton der Foodbloggerin, mit denen sie jedes Rezept einleitet, macht deutlich, wie viel Liebe in jedem Einzelnen davon steckt. Und schließlich, nach dem Staunen und Nachbacken, haben mich die super-schnellen und problemlos-unkomplizierten Zubereitungen für sich eingenommen. Zwar blieb beim Kosten von drei der vier von mir probierten Rezepte ein „WOW“-Effekt aus, aber es schmeckte durchaus lecker (auch mit wenig Zucker, was mir persönlich sehr gut gefällt), und definitiv „nochmalbackenswert“ - einfach alltagstaugliche Rezepte. Die charmante abwechslungsreiche Fülle sorgt dafür, dass dieses Buch definitiv schon jetzt zu meinen Lieblingsbackbüchern zählt. Alle Daumen hoch für dieses sympathische und spritzig-jugendliche Backbuch. Ich werde mich definitiv bald an viel mehr daraus versuchen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2015 9:48 AM MEST


Die Teerose (8 CDs)
Die Teerose (8 CDs)
von Jennifer Donnelly
  Audio CD

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 26. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose (8 CDs) (Audio CD)
Im Hörbuch „Die Teerose“ trifft ein absolutes Traumpaar aufeinander: Autorin Jennifer Donnelly und Sprecherin Cathlen Gawlich.

Fionas größter Traum ist es, irgendwann mit ihrem Liebsten Joe einen eigenen Laden zu führen. Doch die Zeichen hierfür stehen denkbar schlecht, denn ihre Familie lebt in ärmsten Verhältnissen und kämpft täglich ums Überleben. Dann muss Fiona ihren Vater und die Mutter und schließlich auch zwei Geschwister zu Grabe tragen. In ihrem schlimmsten Schmerz verliert Fiona ihre Jugendliebe Joe an eine andere Frau. Als sie herausfindet, dass ihr Vater heimtückisch ermordet wurde, muss Fiona Hals über Kopf fliehen, denn auch ihr Leben und das ihres kleinen Bruders Seamus ist in Gefahr. Kurzerhand flieht sie nach New York zu ihrem Onkel Michael. Doch dieser steckt selbst in der schrecklichsten Phase seines Lebens und ist dabei seinen Laden an die Bank zu verlieren. Nur Fionas Geschicken ist es zu verdanken, dass sein Geschäft bald wieder in neuem Glanz erstrahlt. Doch Fiona träumt von einem ganz eigenen Geschäft. Jahre später gehört sie zu den reichsten Frauen New Yorks, doch Joe konnte sie nie vergessen. Als sie endlich Rache am Mörder ihres Vaters nehmen kann, trifft sie nicht nur Joe wieder, der Mörder setzt auch alles daran, Fiona zu beseitigen …

Was für eine außergewöhnliche Geschichte!
Jennifer Donnelly, die mir bereits in „Das Blut der Lilie“ so wunderbare Lesestunden bescherte, schaffte es auch mit dieser Geschichte, mich vollends zu verzaubern. Sie lässt im vorliegenden Roman eine ganz eigene, historische Welt auferstehen, mit Farben, Gerüchen und vielen Eindrücken, so dass ich gänzlich ins London und New York des ausgehenden 19. Jahrhunderts eingetaucht bin. An der Seite so mancher charismatischer und überaus sympathischer Figur erlebte ich Fionas Leben vom ärmlichen Teenager zur reichsten Teehändlerin New Yorks geradewegs mit und gewann sie über die Hörzeit hinweg regelrecht lieb.

Jennifer Donnellys größtes Talent ist es, eine eindrückliche, detailreiche Atmosphäre der historischen Zeit zu erschaffen und diese mit Figuren anzureichern, die allesamt beeindrucken. Hier wirkt keine Figur oberflächlich, sondern jeder noch so kleine Charakter wurde mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Der Bösewicht ist nicht einfach nur böse, sondern hat ebenfalls seine ganz eigene Geschichte, und so trifft dies auf viele Protagonisten dieses Romans zu.
Hinzu kommt die gefangennehmende und zu Herzen gehende Geschichte Fionas, die mich wirklich gebannt hat und ans Hörbuch fesselte.

Jeder lose Faden, der von der Autorin zu Anfang und während des Geschehens gesponnenen wurde, wird schlussendlich zu einem großen Ganzen verknüpft, so dass man am Ende am liebsten gleich wieder von vorn beginnen würde. Sie hat in authentisch wirkender Manier sogar den mysteriösen Jack the Ripper eingeflochten, der dem Plot etwas eindringlich Gefährliches dabei aber überaus atmosphärisches verleiht. In diesem Roman passt einfach jeder Faden zusammen, jede Figur sitzt am richtigen Platz und jedes Gefühl wurde bewegend dargestellt.

Sprecherin Cathlen Gawlich schafft es das besondere Flair dieser Geschichte mit ihrer tollen Stimme und genau richtigen Akzentuierung einzufangen, und daraus etwas noch viel Größeres zu machen. Durch die verschiedenen Stimmlagen, die sie jeder Figur verleiht, leben sie geradewegs auf und werden die Geschehnisse noch eindringlicher. Dieser Roman hätte keine bessere Sprecherin finden können, denn sie ist einfach großartig.

Fazit: Jennifer Donnelly beweist ein außerordentliches Erzähltalent. Sie mischt scheinbar spielend leicht eine überzeugende, historische Atmosphäre mit zu Herzen gehenden Figuren und einem spannenden, bewegenden Plot – eine Mischung, die es einem kaum möglich macht, die Geschichte aus der Hand zu legen. Sprecherin Cathlen Gawlich erweckt diese Geschichte in einzigartiger Weise zum Leben und schenkt diesem Roman durch ihre großartige Sprechweise eine ganz eigene Stimmung, die mich ganz und gar begeistert hat. „Die Teerose“ ist definitiv mein bisheriges Highlight des Jahres und ein großes Meisterwerk!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2015 2:47 PM CET


Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1 - Roman
Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1 - Roman
von Aimee Agresti
  Taschenbuch

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bis Seite 95 gequält, und dann abgebrochen, 23. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss zugeben, ich habe dieses Buch nicht zu Ende gelesen. Vielmehr habe ich mich von Seite zu Seite geschleppt und schließlich bei 95 zähen, langweiligen Seiten aufgegeben. Denn ein kurzes vorblättern ergab, dass auch bis nahezu 200 Seiten keine Besserung zu erwarten war.
Der einzige Hauch von mysteriösen Vorkommnissen war das Geheimnis um Havens Herkunft, von dem bereits auf den ersten Seiten extrem kurz erzählt wird. Dann wird versucht, den Leser mit so banalem Teenageralltag zu unterhalten, dass es für mich wirklich schon grausam war. Man liest von Havens Praktikum in einem Luxushotel, von ihrem besten Freund Dante, der ebenfalls beim Praktikum mit von der Partie ist sowie einem weiteren Mitschüler; vom Inneren des Hotels, von den Räumen, in denen die drei Teenies untergebracht sind, von ihrer ersten Party usw. Es passierte absolut überhaupt nichts, was mich zumindest ein wenig an die Geschichte gebunden hätte, geschweige denn entfernt mit Fantasy oder Mysteriösem zu tun hatte.

Haven ist naiv. Dante als Figur erschien mir total überzogen. Keine der Charaktere konnte mich auch nur annähernd überzeugen. Und der Schreibstil der Autorin ist nur mit banal und plump zu bezeichnen.

Fazit: „Die Erleuchtete – Das Dunkel der Seele“ ist mit Abstand das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe, und ich fühle mich viel besser, nachdem ich dem langweiligen Geschehen und für meinen Geschmack eher berichterstattendem Schreibstil den Rücken gekehrt habe. Diese Geschichte mag wahrscheinlich wirklich nur für Teenies interessant erscheinen. Alle anderen werden vielleicht – wie ich – laut aufstöhnen, wenn sie seitenweise über „hach, ist er nicht toll.“, „ob er mich überhaupt beachtet“, „die Leute sind so toll“, „das Hotel ist so toll“ etc. lesen müssen. (Das steht nicht wirklich in diesem Wortlaut im Text, sondern gibt das Geschehen nur zusammengefasst mit meinen Worten wieder)


Weißes Füllkörbchen. oval (Brötchenkorb)
Weißes Füllkörbchen. oval (Brötchenkorb)
Wird angeboten von Internethandel schnell&sicher
Preis: EUR 11,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Total verzogen und kippelt, 23. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ehrlich gesagt, kann ich die durchweg positiven Rezensionen hier nicht ganz verstehen, bzw. frage mich, ob wirklich nur wir das Pech hatten, ein Körbchen zu erhalten, dass in sich absolut verzogen war und nicht gerade stand. Es kippelte regelrecht, da hilft leider auch die durchaus schöne Optik nichts :-( . Habe ich gleich zurück geschickt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2015 2:01 PM MEST


Mörderischer Auftritt: Roman
Mörderischer Auftritt: Roman
von Anne George
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie immer ungewöhnlich, eigenwillig und lustig., 20. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Mörderischer Auftritt: Roman (Taschenbuch)
Auf einer Benefizveranstaltung zugunsten Vulcanus – der wohl beliebtesten und berühmtesten Statue Birminghams – landet ein Elvis-Imitator im Orchestergraben. Tot! Patricia Anne und Mary Alice konnten das tragische Schauspiel aus der ersten Reihe beobachten. Zu dumm nur, dass schon bald die Mordwaffe in Patricia Annes Tasche gefunden und sie verhaftet wird. Als wäre dies nicht schon genug, will Mary Alice zum vierten Mal heiraten. Aber auch die übrigen Familienmitglieder haben allerlei verstörende wie bezaubernde Neuigkeiten. Es verspricht ein aufregender Frühling zu werden, bis die beiden Schwestern dem Mörder begegnen …

Die Southern Sisters gehören mittlerweile zu einer meiner Lieblingskrimireihen und ich freue mich immer wieder aufs Neue, wenn endlich, endlich ein neuer Roman auf deutsch erscheint (leider gibt es insgesamt nur acht). Das Schöne an dieser Reihe ist die relativ gewaltlose Erzählung und ein besonderer, ganz eigener Humor, der mich immer wieder gefangennimmt. Anders als in anderen Krimis, in denen Blut, Gewalt und Tod das Geschehen bestimmen – und die ich ehrlich schrecklich finde – bestechen die Romane von Anne George durch die Verschrobenheit der Charaktere, dem Familiensinn, und die stets smarte Aufklärung des Mordes. Und Dank des sympathischsten Ermittlerduos, dass ich je kennengelernt habe, tauche ich in die Romane um die beiden ungleichen Schwestern Patricia Anne und Mary Alice immer wieder gerne ein und werde bestens unterhalten.

So auch im aktuellen Roman „Mörderischer Auftritt“. Da hatte ich kaum die ersten Seiten gelesen und war bereits völlig in diese so liebenswerte Welt der beiden Schwestern eingetaucht. Wenngleich ich dieses Mal ein klein wenig Spannung vermisst habe, konnte mich Anne George wieder an ihre Geschichte bannen. Ein Geschichte, die den Vorgängerbänden nur wenig nachsteht.

Besonders aufgefallen ist mir, dass im vorliegenden Band, der Mordfall ein wenig zu sehr in den Hintergrund trat. Da wurde dem Familiengeschehen etwas mehr Raum gegeben, was nicht unbedingt negativ zu werten ist. In dieser Serie stehen die beiden Schwestern und ihre Familien nun mal im Vordergrund und Anne George schaffte es wie immer auf ungemein unterhaltsame Weise Familienbande mit Kriminalfall zu verbinden und wieder eine charismatische Mischung zu bieten.

Fazit: „Mörderischer Auftritt“, der mittlerweile sechste Band um die Southern Sisters Patricia Anne und Mary Alice kommt in gewohnter Manier mit viel Familiensinn, verschrobenen Charakteren, witzigen Dialogen und einem leichten Kriminalfall daher. Während die Aufklärung des Mordes dieses Mal ein wenig mehr hintenan stehen muss, erzählt Anne George wie immer unterhaltsam und sehr sympathisch von den aktuellen Turbulenzen der Familienbande. Ich fühlte mich während des Lesens wieder einmal rundherum wohl und hätte gut und gerne noch weitere Seiten den Worten der Autorin um die beiden ungewöhnlichen Schwestern verfolgt. Wie immer ungewöhnlich, eigenwillig und lustig.


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