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Rezensionen verfasst von
Hank Detweiler

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Dann geh doch zur Bank und hol dir welches!: Rätselraten ums Geld im Elternhaus (Cividale aktuell)
Dann geh doch zur Bank und hol dir welches!: Rätselraten ums Geld im Elternhaus (Cividale aktuell)
von Kirstin Wulf
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So - und nur so! - gelingt es, Geld an den Familientisch zu holen., 14. April 2016
Wenn ich die erste Kritik hier schon wieder lese ... Auch ich war gespannt, wie die Neu-Autorin Wulf sich dem Thema nähert. Und wie sie das (selbst so genannte) Rätselraten ums Geld auflösen will. Was sie tatsächlich genau nicht tut: Die von allen Bequem-Lesern erwarteten Ratschläge geben. "Machen Sie's so, tun Sie dies - und schon ist das Problem gelöst!" Nein, Kirstin Wulf erzählt Geschichten, stellt Fragen. Ohne sie alle zu beantwortet, das stimmt. Ich habe das Buch aber von Anfang an so verstanden, dass all diese Fragen Denkanstöße sind. Dass ich mich selbst auf den Weg machen muss, diese Fragen zu beantworten. Und das ist dann mitunter gar nicht bequem, wie ich merken musste ... Von Anfang an:

Die Autorin nennt sich Über-Geld-Sprecherin. Und das nicht im Sinne von "Ich sag' Dir jetzt mal, wie das funktioniert!", sondern im Sinne von "Ich will ein Tabu brechen!" So jedenfalls bin ich in das Buch eingestiegen und bis zur letzten Seite nicht enttäuscht worden. Denn sie selbst geht mit bestem Beispiel voran und spricht: über ihre eigene Geschichte mit Geld, über Geschichten, die sie in ihrer Familie, die sie vor allem mit ihren Klienten in ihren Workshops (?) erlebt hat.

Dass es dabei immer wieder um ganz andere Dinge ging als um Geld - nämlich um Gefühle wie Neid, Ärger, Ängste - davon schreibt Wulf sehr ausführlich. Und ich sage: Stimmt! Genau diese Themen lagen plötzlich auf dem Tisch, als ich jetzt mit meinen (etwas älteren) Kindern mal in Ruhe das Thema "Geld" angeschnitten habe. Hatte ich ganz ehrlich nicht mit gerechnet.

Ja, auch ich hatte mir hier und da ganz konkrete Tipps erhofft. Und bin im Nachhinein froh, dass ich es nicht bekommen habe. Weil das Buch mich dazu gebracht hat, dem Wulfschen Ansatz zu folgen und tatsächlich über Geld zu sprechen. Fragen aufzunehmen und selbst zu beantworten. Und eben nicht Ratschläge abzuarbeiten, die einen selbst vom Nachdenken befreien. So ist jedenfalls mein Eindruck.

Natürlich kann ich nach wenigen Wochen noch nicht sagen, welche Auswirkungen es bei uns haben wird, das Thema immer offener zu besprechen. Aber bei uns zuhause hat zumindest schon mal ein kleiner Prozess eingesetzt.

Wer Lust auf so einen Prozess hat, dem empfehle ich das Buch. Unbedingt! Wer einen Ratgeber erwartet und Aufforderungen statt Fragen braucht, für den ist das Buch ganz einfach nicht geschrieben. Und meine Erfahrung sagt mir, dass sich das Thema Geld in der Familie auch nur auf dem Weg des Prozesses erfolgreich einbringen lässt. Denn an "einfachen Lösungen" haben sich schon ganze Generationen vor uns die Zähne ausgebissen.


E-Book statt Papierkonserve: Das Buch im digitalen Raum
E-Book statt Papierkonserve: Das Buch im digitalen Raum
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat Spaß gemacht!, 29. Mai 2013
Ein Buch übers book? Gibt’s über das e-book wirklich so viel zu erzählen? Ist das nicht einfach eine Alternative für schmucklose Paperbacks – oder ein praktischer Begleiter im Reisegepäck? Ehrlich: Ich war skeptisch. Und wurde positiv überrascht! Denn die Autorin listet nicht einfach nur auf, was ein e-book besser oder schlechter macht als ein „normales“ Buch. Da hat sie zwar tatsächlich eine Liste, zu der gleich noch mehr. Sie beschreibt vielmehr einen Riesen-Bogen aus der Geschichte des Buches. Kurz und bündig, locker zu lesen.

Die ältesten konservierten Bilder von Menschenhand: Löwen, Mammuts, Bisons in der Höhle von Chauvet. Was bedeuten sie? Was wollte der Maler festhalten? Tiere? Geschichten? Metaphern? Was trieb zigtausend Jahre später einen Herrn Gutenberg um, als er den Buchdruck erfand? Und dabei nebenbei ein kaufmännisches Meisterstück der Fremdfinanzierung bewältigte.

Elektronische Datenverarbeitung, Internet … die Entwicklungen im Bereich der Speicherung und Weitergabe von Informationen brauchen keine vielen tausend Jahre mehr. Die Kurve, die bei der Höhlenmalerei beginnt und mit diesem Buch vorläufig endet, ist gegen Ende super steil geworden. Das e-book ist das Ende dieser Kurve, jedenfalls im Moment. Hunderte von Büchern auf einem kleinen Chip, komfortabel zu lesen auf einem lichtunabhängigen Bildschirm.

Das alles macht in diesem Buch einfach Spaß … manchmal ist es ein bisschen wie Geschichte bei Ranga Yogeshwar. Dabei fühlte ich mich nie belehrt, sondern immer unterhalten.

Zurück zu der Papier-versus-e-book-Liste: Lesbarkeit, Mobilität, Interaktivität … schnell ist klar, dass das e-book in diesem Werk als erster durchs Ziel kommt. Auch wenn sich das Papierbuch durchaus seine Kategorien sichert, etwa die der intuitiven Bedienbarkeit. Finde ich auch ok, weil nachvollziehbar. Aber ein paar Dinge fehlen mir hier: Ich lese viel in der Badewanne. Warum ist das wichtig? Lassen Sie mal ein Taschenbuch ins Badewasser fallen, dann einen e-book-Reader. Unterschied 1: Das Papier sieht scheiße aus, aber das Lesen ist nicht vorbei. Unterschied 2: circa 100 Euro.

Außerdem ist ein Buch in den ersten Jahren im Leben eines Menschen pädagogisch vielfältiger als eine Textdatei. Die kann man nämlich nicht umblättern und damit motorisch anwenden. Die kann man auch nicht mit ins Bett nehmen. Und man kann auch nicht jedes Mal den grünen Frosch auf Seite 12 und den goldenen Fisch auf Seite 15 freudestrahlend in Beziehung setzen.

Aber das soll meine Leseempfehlung nicht schmälern! „e-book statt Papierkonserve“ ist ein kurzweiliges Lesevergnügen. Wer schon vertraut ist mit dem e-book, dem wird das Lesen den ein oder anderen Aha-Effekt bescheren. Wer sich dem e-book erst nähert, für den ist dieses Buch ein schöner Einstieg.

Von mir: Je einen Stern für
_Unterhaltungswert
_Informationsgehalt
_Annäherung ans e-book
_Gedankliches Nachwirken (habe das Buch vor Monaten gelesen)
_Preis-/Leistungs-Verhältnis

Macht in der Summe: 5 Sterne.


Kein Titel verfügbar

3.0 von 5 Sternen Fällt EXTREM klein aus!, 31. Oktober 2011
Mit dieser Rezension will ich nur alle Käufer warnen, dass der Schuh sehr, sehr klein ausfällt. Die von mir bestellte Größe EUR 50 entspricht bestenfalls einer 47,5.

Für US-Größenangeben bedeutet das: Schuh hat nominell Größe 15, das entspricht tatsächlich bestenfalls einer 13.

Eher noch kleiner. Wer also den Schuh bestellen will, sollte dementsprechend größer bestellen.

Ansonsten habe ich den Schuh natürlich nicht getragen, aber wenigstens mal in der Hand gehabt. Er macht einen soliden Eindruck, hat allerdings unsauber verarbeitete Kanten: Wer barfuß aus der Trittfläche über den Rand rutscht, dürfte das schmerzlich spüren.

Gut ist die Verarbeitung aus einem Guss: Auf diese Weise entfallen Klebestellen wie bei einigen Wettbewerbsmodellen, die natürlich immer eine erste "Sollbruchstelle" darstellen.


Heidi - TV-Serien-Edition, DVD 3 und 4 (Folge 14-26) [2 DVDs]
Heidi - TV-Serien-Edition, DVD 3 und 4 (Folge 14-26) [2 DVDs]
DVD ~ Kei Kuroki
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 29,16

52 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider auch ein Schnitzer von amazon ..., 3. November 2010
Derzeit wirbt amazon bei den Käufern der Heidi Fan-Boxes, die sich jetzt "sicher freuen, dass Heidi TV-Serien (...) erscheint." Das ist leider eine krasse Irreführung, denn die Rechte an den von Fans heißgeliebten Synchronisationen scheinen doch schon seit längerem zu teuer zu sein: Neue Stimmen sind bei Heidi den Fans schon seit Jahren ein Dorn im Auge.

Ich schreibe diese Rezension vor allem, um echte Fans vor Enttäuschungen zu bewahren: Die original Stimmen sind nur auf Fan-Box 1 bis 3 garantiert. Diese DVD-Boxen (leicht zu erkennen an der gelben Farbe) findet man bei amazon auf die Eingabe von "Heidi Fan-Box". Sie werden nicht mehr aufgelegt und sind mittlerweile zu recht sportlichen Preisen im Angebot. Das gilt besonders für die Folge 10, die nur solo zu bekommen ist. Auf den insgesamt 13 DVDs sind je 4 Folgen, insgesamt also alle 52 produzierten Folgen. Und zwar genau so, wie wir es aus dem TV kennen - und nicht beliebig zerstückelt wie auf dieser TV-Edition.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 25, 2012 3:44 AM MEST


Samsung Tobi S3030 Handy (1,3 MP-Kamera, MP3-Player, SOS-Funktion) blue
Samsung Tobi S3030 Handy (1,3 MP-Kamera, MP3-Player, SOS-Funktion) blue

29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gutes Kinderhandy mit Abzockermentalität, 15. Dezember 2009
Wer für seine Kinder in der Vorpubertät ein Handy sucht, ist mit dem S3030 gut bedient. Eigentlich.

Die Ausführung ist robust, einen Sturz vom Schreibtisch steckt das Gerät locker weg. Klarer Pluspunkt. Spiele für das Handy gibt es kaum, der Daddelfaktor ist also gering. Auch das: ein Pluspunkt. Der Unterhaltungswert mit schnell aktivierbarem Bluetooth, MP3 und verhältnismäßig gutem Klang ist für Kinder ok, aber auch nicht wirklich was Besonderes.

Absolut super sind die Notruffunktion (auf einfachen Knopfdruck können mehrere Nummern gleichzeitig angewählt werden bzw. mehrere sms verschickt werden) sowie der Täuschungsanruf (auf Knopfdruck klingelt das Telefon und man kann ein fingiertes Gespräch annehmen). Dickes Plus.

Bis hierhin wäre ich bereit, dem Gerät die volle Punktzahl zu geben. Aber ...

Die zwei Spiele sind ein Lernspiel und Tetris, beide nur in der Demo-Version. Das finde ich bei einem Kinderhandy schlicht unanständig. Denn natürlich ist die Bereitschaft, hier noch mal Taschengeld zu opfern, schnell geweckt. Minuspunkt.

Eine absolute Frechheit ist der zentrale Knopf, mit dem ich direkt online gehe. Tastenbelegung ändern? Für diesen Knopf Fehlanzeige. Dazu kommt, dass ich die Tastensperre nicht aktiv einschalten kann, sondern sie sich nach frühestens 10 Sekunden selber aktiviert. Nach einem Gespräch das Telefon schnell in die Tasche gesteckt, aus Versehen gegen den Knopf gekommen, schon ist man online. Das würde mich an einem Erwachsenen-Handy ärgern. Bei einem Gerät, das ausdrücklich für Kinder gedacht ist, die hier auch den verantwortlichen Umgang mit Geld lernen sollen, ist das eine Unverschämtheit. Zwei Minuspunkte.

Einen Extra-Minuspunkt bekommt der Service von Samsung, der auf meinen Ärger wie folgt reagierte: "Erkundigen Sie sich bitte immer vor dem Kauf, ob das Gerät auch über die für Sie so wichtigen Funktionen verfügt." Danke! Und ich könne das Internet komplett deaktivieren. Was natürlich auch nicht im Sinne meines Sohnes war. Der Hinweis, der Hersteller habe nichts davon, wenn der Nutzer ins Internet ginge, ist schon wieder frech. Denn natürlich hat der Hersteller schon vorher etwas davon, wenn sein Modell von den Vertragsanbietern gerne ins Angebot aufgenommen wird.

Jetzt wäre ich bei einem Stern, muss aber fairerweise sagen, dass mein Sohn mit dem Gerät unterm Strich zufrieden ist. Deshalb von mir: 2 Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2010 8:47 PM MEST


Die blaue Liste: Denglers erster Fall (KiWi)
Die blaue Liste: Denglers erster Fall (KiWi)
von Wolfgang Schorlau
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erster Fall nach Maß, 14. Mai 2009
Denglers erster Fall ist spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite. Und das Tolle daran ist: Er bezieht seine Spannung immer wieder aus anderen Quellen.

Da ist zum einen die Geschichte selbst. Ein Polit-Thriller mit sehr, sehr realistischem Hintergrund. Wenig Ausgedachtes, viel Recherchiertes (das auf der Website des Autors zum Teil auch belegt wird). Die Puzzleteile von Treuhand, Bad Kleinen, Geheimdienst und einer fiktiven Rahmenhandlung machen aus Denglers erstem Fall ein Feuerwerk von Krimi. Ohne dabei auch nur an einer Stelle zur langweiligen Verschwörungstheorie zu werden. Und auch der erhobene Zeigefinger moralinsaurer Staatschelte ist Schorlau fremd: Die Bilder in allen Dengler-Fällen entstehen beim Leser im Kopf, nicht durch triumphale Siege des Ermittlers über eine verrottete Welt.

Und damit zum Zweiten: der Person Georg Dengler. Er ist genau das, was man einen Anti-Helden nennt. Kauzig, in die Jahre gekommen, von der Mutter seines einzigen Kindes getrennt, alternative Wohnsituation in einem besonderen Stück Stuttgart, Hang zum Alkoholismus. Aber integer und in seiner Art irgendwo zwischen Schimanski und Nick Knatterton einfach unglaublich sympathisch. Sein Verhältnis zu Frauen abgeklärt entspannt. Aber ohne geht's natürlich nicht (wenngleich er in den ersten vier Fällen mit gerademal drei Frauen zu tun hat, sich also nicht gerade maßlos verhält).

In seinem ersten Fall beginnt Georg Dengler, ehemaliger Staatsdiener, seine Karriere als Privatdetektiv. Vertraut mit etlichen Geheimdienst-Methoden (den eher unspektakulären, nicht denen eines J. Bond) hat er es zunächst schwer, in seinem neuen Job Fuß zu fassen. Dass sein erster Fall nun gleich so ein Schwergewicht ist - das ist die Freiheit des Autors. Der lässt seine Hauptfigur aber immer im Rahmen des Wahrscheinlichen agieren: An keiner Stelle ging es mir so, dass mir inhaltliche Handlung und Verhalten der Protagonisten konstruiert schienen. Und so agiert Dengler in der blauen Liste jederzeit glaubhaft zwischen der Beobachtung einer untreuen Ehefrau und einem (dann doch ein bisschen Bond) furiosen Showdown in einem italienischen Landhaus.

Auch die anderen Figuren in diesem Krimi haben klare Konturen. Zum einen Denglers (auch zukünftige) Wegbegleiter, zum anderen auch die seines ersten Falles. Immer verrät Schorlau gerade soviel Details, die eine Charakterisierung erfordert. Nie verliert er sich ins Plaudern über letztlich belanglose Informationen. Und damit zum dritten Punkt:

Schorlaus Sprache finde ich atemberaubend - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Noch nie habe ich dauerhaft die direkte Rede dermaßen authentisch und so weit weg von peinlich gelesen. Das ist so beängstigend gut, das ist eigentlich schon ein Drehbuch. Die Sprache spielt gekonnt mit dem jeweiligen Tempo der Story. Steigt die Spannungskurve, wird auch die Sprache schneller. Sinniert Dengler vor seiner Madonna bei einer Flasche Wein über sein Zuhause im Schwarzwald, hat es auch die Sprache nicht mehr so eilig. Dazu passend: die immer wiederkehrenden Musik-Zitate.

Die blaue Liste ist ein erster Fall, wie man ihn sich wünscht: Er macht ganz einfach Lust auf mehr.

Abschließend noch ein Tipp zu allen Dengler-Fällen: Es lohnt, die Fälle in ihrer Reihenfolge zu lesen. Zwar gibt es inhaltlich keine relevanten Bezüge der Fälle zueinander. Aber den Hauptfiguren bei Ihrer Entwicklung zuzuschauen, macht in der richtigen Reihenfolge einfach mehr Spaß.


Naf Naf LYS V3 Digitale Radiowecker mit Lampe silber
Naf Naf LYS V3 Digitale Radiowecker mit Lampe silber

43 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mit ein bisschen mehr Mühe wäre es ein Top-Produkt geworden., 28. März 2009
Sehr schade, aber die Lieblosigkeit, mit der NAF NAF hier produziert, kostet diese Lampe bei mir 3 Sterne Abzug.

Ich wiederhole nicht alles Details, die meine Vorredner hier bereits erwähnt haben, sondern konzentriere mich auf ein paar mir wesentliche Punkte. Allerdings muss die Rezension von Gilbert Drake dahingehend ergänzt werden, dass es natürlich einen Abschaltknopf für den Alarm gibt. Links an der Seite muss das Licht, vorne auf dem "Alarm-Time"-Button der Ton abgestellt werden. Das ist zwar umständlich, aber auf diese Weise kann man morgens das Licht der Lampe anlassen, ohne die ganze Zeit den Weckton zu hören. Dafür einen Pluspunkt! Die (bis auf den Snooze-Button!) Stecknadelkopf-großen Knöpfe relativieren diesen Vorteil allerdings.

Von guter Verarbeitung kann meiner Meinung nach keine Rede sein. das Ding ist aus Plastik und fühlt sich auch so an. Dadurch sehr leicht, eine unbedachte Bewegung beim Ausschalten und das 60-Euro-Teil fällt vom Nachttisch. Passt außerdem kein bisschen zur Optik, die einen soliden Eindruck erweckt. Klarer Minuspunkt!

Die Regulierung der Displaybeleuchtung ist ein Scherz, das wurde hier ja auch bereits erwähnt. Wenigstens weiß ich jetzt, dass meine Lampe an der Stelle nicht defekt ist.

Was ich aber eine Hammer-Enttäuschung finde, ist die Auswahl der Sound-Schleifen. Ganz lieblos zusammengewemmst, beim Meeresrauschen hört man im Hintergrund noch jemanden rufen ... Und dann die Dauer der Schleifen: vier, fünf Sekunden, dann geht es wieder von vorne los. Eine endlos aufbrandende Welle oder der permanente Ruf ein und desselben Vogels, das hat schon nach wenigen Minuten nichts Entspannendes mehr. Die "Glocken" schließlich erinnern an eine fiese Telefonwarteschleife im Callcenter.

Diesen Punkt verstehe ich nicht. Mit ein bisschen mehr Mühe - und ganz ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand - hätte NAF NAF hier wirklich erste Sahne produzieren können. Ganz dicker Punktabzug!

Toll hingegen ist die Optik der Lampe an sich. Sieht im Schlafzimmer super aus, die Überwurfantenne lässt sich gut verstecken und beeinträchtigt die skulpturenartige Erscheinung nicht. Einfach als Lampe mit Dimmfunktion genutzt macht das Teil auch ein angenehmes Licht.

Bleibt der Preis. Und der finanziert wohl eher den Designer als den Produzenten. Der Materialwert liegt durch das völlige Fehlen wertiger Materialien im Cent-Bereich, die zum Einsatz kommende Technik war in den 80ern schon Standard.

Ich finde es sehr schade, dass NAF NAF die Chance vergibt, hier locker die volle Punktzahl mitzunehmen. Konkret vermisse ich:

_Einen Sockel aus Edelstahl (der auch den Preis rechtfertigen würde).
_Eine größere Auswahl an Tonspuren.
_Eine höhere Qualität bei den vorhandenen Tonspuren.
_Eine entschieden größere Tonschleifenlänge.


Wüsthof 7373 Gadgetmappe (leer)
Wüsthof 7373 Gadgetmappe (leer)
Preis: EUR 18,52

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 23. Juli 2008
Diese Tasche hat einen Materialwert von etwa 10 Cent, die Verarbeitungsqualität kann das locker noch unterbieten. Selbst Gratis-Einkaufs-Taschen von Bücherclubs haben eine größere Halbwertszeit.

Ganz im Ernst: Finger weg von dieser Tasche. Wer wirklich Messer in diesem Stück Plastik verstauen will, wird bestenfalls 6 Schälmesserchen unterbringen, so klein sind die Fächer. Längere Klingen liegen teilweise frei und beschädigen sich gegenseitig, breite Klingen passen gar nicht. Und nach mutmaßlich zwei Transporten ist das Teil ohnehin kaputt. 16,90 Euro sind eine absolute Frechheit vom Hersteller.

Eilig mit ein paar CDs mitbestellt habe ich diese Messertasche gleich retourniert. Mein Küchenausstatter (den ich dummerweise erst nach dem Kauf fragte), gab mir noch einen Tipp: Grundsätzlich reiche für den Transport wie beispielsweise in die Ferienwohnung das Einwickeln der Messer in ein starkes Geschirrtuch aus. Genauso werde ich's jetzt machen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 20, 2015 11:36 PM MEST


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