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Beiträge von Gerd Fischer
Top-Rezensenten Rang: 57.432
Hilfreiche Bewertungen: 106

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Rezensionen verfasst von
Gerd Fischer (Eckental)

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Habakuk (Franken Krimi)
Habakuk (Franken Krimi)
von Helmut Vorndran
  Broschiert
Preis: EUR 10,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut, 7. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Habakuk (Franken Krimi) (Broschiert)
Endlich Neues aus der Provinz. Vorndran kann es einfach. Eine ausgewogene Mischung aus Krimi, Landschaft und Satire. Worum sich soviele "Heimatkrimi"autoren nur bemühen, bei Vorndran stimmt alles. Vier Handlungsstränge am Ende logisch zusammengeführt, dabei dosierter Umgang mit Lokalkolorit. Ich hatte das Buch nach drei Stunden durchgelesen.


Einkehr
Einkehr

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr zäh, 12. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Einkehr (Kindle Edition)
Selten habe ich einen Krimi so lange gelesen wie diesen. Die Geschichte verläuft so zäh, daß ich oft daran war, aufzuhören. Spannung kommt nur auf den letzten 40 Seiten auf. Bis dahin zieht sich die Handlung wie Kaugummi. Die logische Auflösung kommt mit der Brechstange und viel Zufall. So spritzig die bisherigen Krimis von Tommie Goerz waren, so schmeckt dieser hier wie schales Bier.


Feuerfrauen: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)
Feuerfrauen: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)
von Jan Beinßen
  Broschiert
Preis: EUR 11,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wo bleibt das Feuer?, 14. Dezember 2013
Nachdem die reinen Nürnbergkrimis von Jan Beinßen mit wachsender Anzahl immer mühseliger wurden, wollte ich dem Autor eine Chance geben und kaufte mir Feuerfrauen.
Der Klappentext klang recht ansprechend und machte mich neugierig. Nach Beginn der Lektüre stellte ich fest, dass der Klappentext offensichtlich das Interessanteste am Buch war.
Eine Nürnberger Antiquarin, mit dem Charme eines Reisigbesens, und ihre schusselige "Freundin" fahren an die Ostsee um einen alten Nazi-Bunker zu erkunden, mit beinahe fatalem Ausgang.
Die Handlung erweist sich wie mit einem Märklin-Baukasen konstruiert. Die Dialoge zwischen den beiden Frauen Gabriele und Sina sind ohne jeglichen Esprit, manchmal könnte man diese auch als bösartig bezeichnen. Und das Ende gestaltete sich doch sehr brachial. Von einer Fortsetzung des Leseabenteuers in weiteren Bänden habe ich abgesehen.


Die Paten vom Knoblauchsland - Paul Flemmings siebter Fall
Die Paten vom Knoblauchsland - Paul Flemmings siebter Fall
von Jan Beinßen
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es klebt wie Schlamm im Knoblauchsland, 14. Dezember 2013
Waren Beinßens Krimis am Anfang noch witzig, spritzig und interessant, so ist mittlerweile ein Abnutzungseffekt eingetreten. Mehr als Landschaftsbeschreibung mit eingefügter Handlung ist anscheinend nicht mehr drin. Schon der Titel wirkt aufgesetzt und bemüht. Die Handlung zieht sich wie der Lehm auf den Feldwegen im Knoblauchsland. Auch die Handlung wirkt gekünstelt. Sprachlich hat man das Gefühl, die Sätze kommen aus einem Schreibprogramm. Vielleicht sollte man Paul Flemming für eine Zeit in Urlaub schicken, um dann wieder an die alte Klasse anzuknüpfen.


Best of the Transatlantic
Best of the Transatlantic
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 34,95

5.0 von 5 Sternen Und wieder ein Großer Unbekannter, 14. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Best of the Transatlantic (Audio CD)
Wer kennt Ralph McTell? Jeder. Welche Lieder kennt man von Ralph McTell? Klar: Streets of London und Streets of London und Streets of London und....
Wer kennt in Deutschland Richard Digance? Anscheinend keiner, oder kaum einer. Leider.
Richard Digance brachte seine Aufnahmen in der ersten Hälfte der 70er heraus. In bester Singer-/Songwritertradition hauptsächlich von Gitarre und kleiner Band begleitet. Diese Zusammenstellung gibt auszugsweise einen Überblick über drei seiner damals eingespielten Platten. Der Bogen reicht von der etwas theatralischen Hymne "England's green and pleasant land", über die augenzwinkernde Ballade "Drag Queen Blues" bis hin zu dem tief schwarzhumorigen "Natural gas".
Insgesamt eine CD, die einfach Spaß macht. Zum Hören oder Nebenbeihören.
Es ist an der Zeit, nach 40 Jahren wieder einmal etwas Neues aus den 70ern zu entdecken. Besser als ein aufgemotztes, um seines halben Textes beraubtes Remake von "American pie" eines blonden amerikanischen Pop-/Tanz-/Musicalstars (?) allemal.


Vivaldi: Stabat Mater
Vivaldi: Stabat Mater
Preis: EUR 20,01

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es dürfte eine der besten Aufnahmen von Andreas Scholl sein, 14. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Vivaldi: Stabat Mater (Audio CD)
Countertenöre sind ja erst während der letzten 10 Jahre, vermutlich durch den Film "Farinelli", wieder in Mode gekommen.
Häufig sind die Aufnahmen Zusammenschnitte einzelner Arien, meistens Bravourstücke aus dem Jubelbarock.
Scholl macht hier eine Ausnahme. Beschränkung auf einen einzelnen Komponisten, Wechsel aus Instrumental und Gesang, komplette Musikstücke. Es ist eine Einspielung, die ich seit Jahren immer wieder abspiele und sie klingt jedesmal neu. Natürlich gibt es mit einem Stück wie "cessate, omai, cessate" auch einen Parforceritt, jedoch überwiegen eher die leisen Töne. Eine Hör-CD im besten Sinne und meiner Meinung nach eine seiner besten Einspielungen.


Schweinegezadder und anderes, 1 Hörkassette
Schweinegezadder und anderes, 1 Hörkassette
von Manfred Krug
  Hörkassette

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er kann es einfach!, 14. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine kleine Sammlung von Geschichten, in der Regel mit skurrilem Ausgang, gelesen vom Autor, dem man einfach gerne zuhört.
Manfred Krug schafft es in jeder seiner Geschichten, die alle ganz banal beginnen, in deren Verlauf Spannung aufzubauen und diese mit oftmals verblüffendem Ende aufzulösen.
Einzelne Geschichten zu beschreiben würde den Hörspaß zerstören.
Einfach auflegen und genießen.


Tschaikowsky: Klavierkonzert No. 1
Tschaikowsky: Klavierkonzert No. 1
Preis: EUR 18,99

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht die beste Interpretation aller Zeiten, 14. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Tschaikowsky: Klavierkonzert No. 1 (Audio CD)
Ich besitze die Aufnahme seit über 20 Jahren und es stellen sich beim Hören immer noch keine Ermüdungserscheinungen ein. Dem Gespann Abbado/Pogorelich ist ein Geniestreich gelungen.
Ich weiß nicht, in wie vielen Einspielungen ich das b-moll Konzert in meinem Leben gehört habe. Irgendwann habe ich beschlossen, es nicht mehr zu hören, da alle Einspielungen das gleiche Problem aufwarfen: Pianist kämpft gegen Orchester, Orchester verliert in der Regel, Pianist türmt Akkorde auf Läufe und umgekehrt. Und wo bleibt eigentlich die Musik?
Pogorelichs Einspielung hörte ich mir damals bei ihrem Erscheinen in einem Plattenladen an, mit der vorgefaßten Meinung: noch 'ne Aufnahme. Interessiert war ich nur am Pianisten, der damals als extrovertiert galt und mit unkonventionellen Chopin-Interpretationen auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Doch schon nach einigen Takten merkte ich, daß hier etwas völlig Neues passierte. Kein hohles Pianogeklingel, nein, Tschaikowskis altes Schlachtroß konnte richtig galoppieren. Endlich ein Pianist, der sich zurücknahm, ein Orchester, daß die Chance hatte, mit dem Solisten in Dialog zu treten. Hier entstand richtig Musik.
Diese Aufnahme machte so richtig Lust, das abgedroschene Konzert neu zu entdecken.
Ich habe das Konzert in den letzten Jahren selten gehört, aber wenn, dann kam ich immer wieder auf Pogorelichs Einspielung zurück, da ich, auch nach über 20 Jahren, sich mir immer noch keine Bessere bot. Oder wie heißt ein James-Bond-Titelsong ? No one does it better.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 25, 2016 4:19 PM CET


Danton
Danton
DVD ~ Gérard Depardieu
Wird angeboten von Celynox
Preis: EUR 8,15

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alter Stoff, immer noch aktuell, 14. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Danton (DVD)
Die französische Revolution in ihrem vorletzten Jahr. Die Guillotine immer noch im Dauereinsatz und Robespierre als kalter Ideologe in der Mitte. Und dann kommt Robespierres alter Weggefährte Danton und versucht ihm klarzumachen, dass mit Parolen und Terrorherrschaft im wahrsten Sinne kein "Staat zu machen ist". Das Volk will endlich zu normalen Verhältnissen zurückkehren und endlich Brot, statt nur Schlagwörter.
Soweit kurz die Ausgangslage des Films. Danton als gemäßigter Revolutionär hat erkannt, dass Revolution kein Selbstzweck ist, sondern gesellschaftspolitisch und wirtschaftlich etwas bewirken muss. Robespierre fühlt sich, ganz im Sinne der Nomenklatura, den abstrakten Werten der Vernunft verpflichtet. Logischerweise sind Danton und seine Leute Konterrevolutionäre, die es zu vernichten gilt.
Mit seiner Besetzung der Rollen des Danton und Robespierre ist Wajda ein ganz großer Wurf gelungen. Schon physisch völlig unterschiedlich, werden die Standpunkte allein durch die Schauspieler greifbar. Auf der einen Seite Depardieu, ein unverwüstlicher Kraftkerl, der selbst gerne gut lebt und dies letztendlich als Ziel der Revolution für alle fordert. Auf der anderen Seite Pszoniak, klein, asketischer Lebensstil, fast zerbrechlich, und doch von einem unbeugsamen Willen beseelt, das technokratische Gesicht der Revolution, der sich auch nur durch diese definiert.
Die Verteidigungsrede Dantons,filmischer Höhepunkt, dürfte einer der Glanzlichter in der Geschicht des Films sein. Die Leinwandpräsenz von Depardieu ist nicht zu überbieten. Zunehmend immer heiserer werdend und dennoch nicht leise, hält er dem Wohlfahrtsausschuß, der seinen Tod schon längst beschlossen hat, einen Spiegel ihres mittlerweile sinnlos gewordenen Tuns vor. Es ist vor allem die Zeitlosigkeit seiner Worte, die sich auf jedes totalitäre System übertragen läßt, in dem Ideologen versuchen, die Realität ihren Ideen anzupassen und dabei die wirklichen Bedürfnisse eines Volkes, das bereits einen Schritt weiter ist, außer Acht lassen, bis sie selbst Opfer ihrer eigenen Umwälzungen werden.
Als der Film gedreht wurde, bezogen sich viele Aspekte auf die Geschehnisse in Polen. Mittlerweile hat der Untergang des gesamten Warschauer Paktes gezeigt, dass der Film keineswegs nur in einem engen zeitlichen Kontext zu sehen ist.
Es ist schade, dass der Film so lange in der Versenkung verschwunden war. Es ist auch ein Jammer, dass das Fernsehen um solche Stoffe einen Bogen macht. Statt zum x-ten Male einen alten Tatort auszustrahlen, hätte es ein solcher Film um ein Vielfaches verdient, zur besten Sendezeit wieder einmal ins Programm zu kommen.


Die bulgarische Methode: Kriminalroman aus Franken (Frankenkrimi von Bob Meyer)
Die bulgarische Methode: Kriminalroman aus Franken (Frankenkrimi von Bob Meyer)
von Bob Meyer
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

5.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Krimispaß, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch mit seinem Zweitwerk hat Bob Meyer voll ins Schwarze getroffen. Plastische Charaktere und keine an den Haaren herbeigezogene Handlung. Herrlich, wie der Kommissar anfänglich von den Methoden und Vorschlägen seines bulgarischen Kollegen nur genervt, dann aber dessen Hemdsärmligkeit immer mehr zu schätzen lernt. Und auch Ortsbeschreibungen, nur soviel, wie zum Verständnis der Geschichte notwendig ist. Insgesamt ein runder, kurzweiligeer Krimi.


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