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Rezensionen verfasst von
Re-Aktionär (Wien)

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Spellforce - The Order of Dawn
Spellforce - The Order of Dawn
Wird angeboten von Buecher-Topshop
Preis: EUR 6,99

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Masse und Klasse, 6. Dezember 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit Spellforce gelingt erstmalig die Verbindung zwischen Rollen -und Strategiespiel. Mit einem selbsterstellten Charakter (=Avatar) machen sie sich daran, dass Schicksal einer wunderschönen Fantasywelt zum Guten zu wenden. Im Laufe der 22 Inseln umfassenden Kampagne laufen sie in 3rd-Person-Ansicht durch riesige Areale, bauen ihren Charakter aus, handeln mit diversen Gegenständen, erlernen Zaubersprüche, erledigen viele abwechslungsreiche Quests und verfolgen die spannende Story.
Hauptfaszination zieht das Spiel aus seiner erstklassigen Fantasyathmosphäre. Grafisch ist das Spiel momentan ohne Konkurrenz - eine solch detaillierte, glaubwürdige und bombastische Märchenwelt hat nichtmal die aktuellen Genrereferenzen zu bieten. Der erhabene Soundtrack tut dabei sein Übriges - von der 1. Minute ist man mittendrin statt nur dabei, wofür auch das erstklassige Renderintro sorgt. Der Teufel liegt aber im Detail. Viele kleine und größere Mängel summieren sich und sorgen für einen hohen Frustfaktor. Einsteiger seien gewarnt - das Spiel ist nichts für zwischendurch! An einer einzigen Insel ist man, wenn es schlecht läuft, schonmal mehrere Tage beschäftigt. Das liegt vor allem an der arg zweckmäßigen KI. Diese agiert nämlich getreu dem Motto "Masse statt klasse". Hirnlos rennen ihnen Heerscharen an Gegner Welle auf Welle die Bude ein und lassen sich einzeln abfertigen. Nur wer regelmäßig Truppen zur Verteidigung abstellt und Schlüsselstellen mit Abwehrtürmen zupflastert, hat eine Chance. Aber je länger sie spielen, umso mehr Gegner werden es. Sollten sie mit dem Gegenangriff zu lange trödeln, dürfen sie alsbald zusehen, wie Hunderte von Orks, Trollen, Goblins und anderes Getier ihre schöne Basis überrennt. Der Aufbaupart gestaltet sich leider ein wenig zäh, weshalb schnelles Handeln garnicht so leicht ist, schließlich müssen erstmal Rohstoffe und Nahrungsmittel zur Einheitenproduktion gesammelt werden. Die Kämpfe sind aufgrund steuerungtechnischer Macken teilweise sehr hakelig. Bei Massenschlachten herrscht pures Chaos, als Spieler kann man dann eigentlich nur noch zusehen, weil das Selektieren einzelner gegnerischer Einheiten nahezu unmöglich ist. Das macht leider auch das an sich intuitive "Click 'n' Fight" - System (erst Gegner und dann auszuführenden Angriff/Aktion wählen) manchmal hinfällig. Desweiteren nervt es, dass eigene Gebäude und Einheiten bei einem Inselwechsel verschwinden. Zwar verschwinden auch die Gegnermassen (was hin und wieder durchaus von Vorteil sein kann), aber es ist so unmöglich mal eben in eine andere Stadt zu reisen um einzukaufen oder Aufträge zu erledigen. Außerdem gibt es viel zu wenig Seelenfelsen (zum Teleportieren zwischen einzelnen Orten), was für lange Laufwege sorgt. Es gibt noch viel mehr Gameplayschnitzer, deren Aufzählung aber den Platz dieser Rezension sprengen würde, weshalb ich noch kurz was zu den technischen Mängeln sagen will. Mittlerweile ist schon (erst 1 Woche nach Release!) der 2. Patch erschienen, der die gravierensten technischen Macken behebt (vorher musste man Glück haben, wenn man überhaupt spielen konnte). Trotzdem sollte man sich die Anschaffung überlegen, denn Spellforce macht in Sachen Performance selbst auf Highend-Rechnern Probleme. Slowdowns, regelmäßige Ruckler und Abstürze sind immernoch an der Tagesordnung. Zudem geht die Performance bei größeren Gegneransammlungen deutlich in die Knie. Unter 1 Ghz, wenigstens Mittelklasse-Grafikkarte und 256 MB Ram sollte man sich das Spiel wirklich nicht antun.
Im Großen und Ganzen ist die Mischung aus Echtzeitstrategie und Actionrollenspiel trotzdem gelungen. Der Langzeitspielspaß ist mit über 100 Stunden ernorm und bietet viel Gegenwert fürs Geld, wenn auch die Spielzeit durch besagte Mängel hin und wieder gestreckt wirkt. Grafisch, musikalisch und erst recht athmosphärisch gibts rein garnichts zu beanstanden. Wer sich also für Fantasy begeistert sowie Rollen -und Strategiespiele zu seinen Lieblingsgenres zählt und entsprechende Hardware besitzt, sollte zuschlagen.


The Singles 1992-2003
The Singles 1992-2003
Preis: EUR 6,79

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zweifellos gut, 3. Dezember 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Singles 1992-2003 (Audio CD)
Ich habe mir das Best-Of mehr oder weniger blind gekauft, da mir die neue Single ausgesprochen gut gefällt. Zwar können bei weitem nicht alle Songs das hohe Niveau halten, aber an sich kann man mit dem Album (zumal für günstige 9,99) nicht viel falsch machen.
No Doubt bieten nicht den weichgespülten Kindergartenpop anderer Bands. Ihr Sound weist Ecken und Kanten auf, ist teils arg gewöhnungsbedürftig ("Trapped in a box"), und wird mit Sicherheit nicht die MTV-Generation ansprechen, die jeden Furz eines Dieter Bohlen einatmet.
Mit den auf diesem Sampler vertretenen Hits "Just a girl", "It's my life", "Hey baby", "Underneath it all", "Running", "Don't speak" und "Ex-Girlfriend" gehören No Doubt ohne Zweifel zu den besseren Pop-Bands.
Den arg technomäßigen Bonustrack hätte man sich allerdings sparen können.


Six Degrees of Inner Turbulence
Six Degrees of Inner Turbulence
Preis: EUR 8,29

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders und kompliziert, 23. Oktober 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
Zugegeben, anfangs bin ich mit dem Album alles andere als warm gewurden. Von der Perfektion der Vorgänger (allen vorran natürlich dem Überwerk "Scenes from a memory") noch ganz benommen, war "Six degrees of inner turbulence" (6doit) für mich rein musikalisch zunächst eine unausgegorene Mischung ohne erkennbaren roten Faden.
Und in der Tat zeigen sich Dream Theater mit ihrem (noch) aktuellen Werk ("Train of thought" steht ja schon in den Startlöchern) sehr viel experimentierfreudiger und überaus verspielter als zuvor, so dass es anfangs eben etwas schwerer fällt in das Album einzusteigen.
Dennoch unterstreicht auch 6doit einmal mehr die Klasse dieser Band. Im Wesentlichen geht auf den beiden CD's deutlich weniger linear, weil härter aber auch melancholischer zur Sache. So bläst "The glass prison" gleich mal zum akkustischen Sturmangriff und will zu Beginn garnicht so richtig gefallen. Aber Kritikern, die schon bei diesem Lied die Platte verbal begraben wollen, seien ermahnt, sich doch zunächst richtig reinzuhören. Denn in der Tat ist "The glass prison" zwar für DT-Verhältnisse sehr hart, aber genial konzipiert. Vor Allem die enorm brachialen Gitarrenriffs im Zusammenspiel mit den fulminanten Drums können überzeugen. Ein Song der wenig eingängig ist, bei dem man dafür aber immer wieder etwas Neues entdecken kann. Ich meine sogar einmal kurz eine Anleihe aus "Space-dye vest" vom Awake-Album vernommen zu haben. Auch die beiden anderen ehr härteren Lieder des 1. Silberlings kommen ähnlich strukturiert daher. Typischerweise gefallen mir die beiden ruhigeren Lieder aber mal wieder am Besten. Bei "Misunderstood" und "Disappear" möchte man am liebsten sofort in tiefste Depressionen verfallen. Potenzielle Selbstmörder seien vor Allem vor "Disappear" gewarnt, welches derart melancholisch ist, dass man garnicht anders kann als den Abzug zu betätigen. Eine wunderschöne, tiefdepressive Ballade, die vor Allem durch den Gesang James LaBrie's besticht und über weite Strecken an Placebo erinnert (gerade der letzte Gesangspart ist schlichtweg genial).
So. CD 1 ist fertig. Vergessen und umdenken. Denn der Titeltrack auf CD 2 unterscheidet sich grundlegend.
Das zeigt schon die Overtüre. Ein bombastisches Orchester setzt ein und eine fröhliche Melodie sorgt für angenehme Glückgefühle, die im Verlauf des 42-minütigen Epos noch verstärkt werden. "About to crash" erinnert mit einer munteren Musik frappierend an Songs wie "Surrounded". Hört man sich immer wieder gerne an. Im Folgenden geht es wieder etwas härter und vetrackter zur Sache, bevor man sich mit "Goodnight kiss" wieder in ehr melancholische Gefilde begibt. Und dann kommt ER! Der meiner Meinung nach beste Song überhaupt auf dem Album: "Solitary shell" treibt einem mit einer symbiotischen Musik aus Freude und Trauer sowie einem bezauberten Refrain regelrecht Freudentränen in die Augen. Herrliche Keyboardunterstützung und eine befreit aufspielende Gitarre zaubern einfach eine schier unglaubliche Melodie, die ohne Weiteres charttauglich ist. Wow! Enden tut dieser überlange Wahnsinnstrack wie er angefangen hat. Orchestral und hochdramatisch.
Fantastisch! Dream Theater scheint eine Band zu sein, der praktisch nie die Ideen ausgehen. Man kann von 6doit anfangs enttäuscht sein, weil es eben anders ist. Aber man kann dem Album nicht seine Klasse absprechen. Musikalisch als auch textlich wie immer auf allerhöchstem Niveau, bietet das Album mit 2 vollgepackten CD's ne ganze Menge fürs Geld. 6doit ist nichts für Zwischendurch, aber wenn man einmal angefangen hat, muss man es sowieso zuende hören (was vor Allem für den Titeltrack gilt) - diese Musik macht einfach süchtig. Kein absoluter Meilenstein wie "Scenes from a memory" (was in erster Linie an der vergleichweise schwachen 1. CD liegt), dafür aber auf jeden Fall (wiedermal) eins der besten (progressiven Metal-) Alben überhaupt.


24 - Season 1 (6 DVDs)
24 - Season 1 (6 DVDs)
DVD ~ Kiefer Sutherland

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konzeptionell genialer Serienthriller, 28. September 2003
Rezension bezieht sich auf: 24 - Season 1 (6 DVDs) (DVD)
!!!Achtung - Spoiler: Dieser Beitrag verrät etwas (nichts Wesentliches) über den Inhalt dieser Serie!!!
"Zeit ist das Monster, dass uns verfolgt. Wie versuchen ihm zu entkommen, aber irgendwann wird es uns einholen und auffressen". Und genau diesem Monster muss sich Special Agent Jack Bauer in dieser packend inszenierten Actionserie stellen. An einem ganz normalen Tag wird Jack ins Büro der Antiterroreinheit CTU gerufen um einer Morddrohung, bezogen auf Senator David Palmer, dem ersten schwarzen Präsidentschaftskandidaten, nachzugehen. Doch was sich zunächst abgedroschen und einfallslos anhört, entwickelt sich schnell zum revolutionärsten Konzept der TV-Geschichte...
Neben dem genial umgesetzten Echtzeitprinzip überrascht vor Allem die teils dramatische, mit vielen Überraschungen gespickte, wendungsreiche Story, die mit einigen Aha-Effekten aufwartet. Leider gehen viele Storywendung zu Lasten der Logik, und manchmal wirken Teile diverser Subplots etwas langatmig und langweilig, was aber im Großen und Ganzen nicht weiter stört, denn packend bleibt die Geschichte an sich bis zum Ende allemal. Das ist zudem der durch die Bank professionellen Besetzungen zu verdanken. Neben vielen frischen Gesichtern geben sich auch bekannte Fernsehakteure und weltbekannte Kinostars (Kiefer Sutherland, Dennis Hopper etc.) die Klinke in die Hand. Lobenswerterweise wurden diese aber nicht nur zu Präsentationszwecken verheizt, sondern spielen einige sehr interessante Charaktere, auf denen sich für zukünftige Staffeln aufbauen lässt, sofern sie die 1. überleben...
Auch die deutsche Synchronisation ist zumeist gut gelungen. Nur die quikende deutsche Stimme von Bauers Tochter Kim nervt.
Alles in Allem eine konzeptionell geniale Serie, die man aber hier und da noch hätte besser machen können. Als experimentelles Echtzeitprinzip und Generalprobe auf jeden Fall mehr als gelungen; ich denke von den zukünftigen Staffeln darf man noch wesentlich mehr erwarten. Ich freu mich jedenfalls schon auf Season 2.


Star Wars Jedi Knight II: Jedi Academy
Star Wars Jedi Knight II: Jedi Academy

4.0 von 5 Sternen Jedi Simulator, 21. September 2003
Spätestens seit dem Bösewicht Darth Maul in Episode 1 den Jedis mit seinem Doppelschwert die wahre Kunst der Schwertbeherrschung gezeigt und Kampfgnom Yoda als schwertfuchtelnder Gummiball in Episode 2 einen kultigen Auftritt gegen Count Dooku aufs Parkett gelegt hat, gehören perfekt choreografierte Lichtschwertkämpfe zu den unvergleichlichen Trademarks der Sternensaga von Märchenonkel George Lucas. Und genau jene Kämpfe kann man als lichtklingenbestückter Padawan im neusten Teil der Jedi Knight - Reihe nachspielen. Wo man sich in Teil 2 noch mit einem Schwert begnügen musste, hat man in Teil 3 auch die Möglichkeit sich zwischen Doppelschwert und 2 Schwertern zu entscheiden. Außerdem kann man ein individuelles Griffdesign wählen und die Schwertfarbe bestimmen. Für welche Schwertart man sich entscheidet beeinflusst, abgesehen vom gewählten Schwierigkeitsgrad, auch die Härte der Kämpfe - während man mit dem Doppellichtschwert nur so durch die Reihen der Sithlords fegt, braucht man für die optimale Beherrschung von 2 Schwertern schon einiges an Übung um nicht den Überblick zu verlieren. Alternativ kann man natürlich auch wieder nur auf ein Schwert zurückgreifen, mit dem man dann die aus Teil 2 bekannten 3 Stile wählen kann - was aber zu enormen Schwierigkeiten in der Kampagne führen wird. Denn abgesehen von der schieren Masse an klingenbewerten Gegner ist auch die KI ein harter Brocken. Diese zeigt zwar hin und wieder mal Aussetzer, etwa wenn sich Gegner voller Freude in den Abgrund stürzen, ist aber gerade auf höheren Graden schwer beizukommen. Abgesehen von jeder Menge spektakulärer Lichtschwertkämpfe gibt es wieder die aus Teil 2 und 1 bekannten Standartwaffen, die man aber ehr selten benötigt (Lichtschwert macht ohnehin am Meisten Spass), denn normale Gegner lassen sich sehr leicht mit Hilfe der, aus Teil 2 übernommenen, Machtkräften besiegen - ein paar Blitze grillen ganze Horden an Sturmtruppen in Sekundenschnelle.
Jedi Knight 3 ist aber auch neben den Kämpfen sehr actionreich. Die ersten paar Missionen laufen zwar nach Schema F ab und sind teilweise auch recht sinnlos, aber mit fortschreitender Spieldauer wird immer mehr geboten - es gilt einem mutierten Rancor zu entkommen, Boba Fett zu besiegen, sich auf einem Zug nach vorne zu arbeiten, mit dem Speederbike durch die Landschaft zu rasen und viele packende Zweikämpfe mit Zwischengegner zu bestehen. Doch trotz sehr vieler und im Großen und Ganzen gelungenen Missionen, wirkt Alles irgendwie konzeptlos. Aufträge wählt man zumeist je nach Belieben aus einem langweiligen Menü aus (was meiner Ansicht nach aber sinnlos ist, denn wer verzichtet schon freiwillig auf Spielinhalte?), ein kurzer (gesprochener) Text informiert über den jeweiligen Auftrag; die Karten auf denen die Missionen spielen sind meist sehr klein geraten und die Missionsziele passen teilweise nicht so richtig ins Bild. Darunter leidet natürlich auch die (insgesamt sowieso ehr dünne) Story, die anfangs garnicht gefallen will. Mit zunehmender Dauer gewinnt sie zwar an Spannung, aber es will durch die Abarbeitung zusammenhangloser Aufgaben kein richtiger Spielfluss aufkommen - eine linerare Kampagne wie in Teil 2 wäre hier besser gewesen, zumal die Spielzeit mit ca. 12 Stunden (selbst auf Jedi Meister) arg kurz ist (aber dafür ist der Wiederspielwert recht hoch). Außerdem sollten die Zwischensequenzen in dieser Art und Weise eigentlich längst nicht mehr Standart sein (wirken recht einfallslos), die Dialoge sind teilweise arg bemüht (Oh mein Gott, ein Zepter...) und die neuen (deutschen) Synchronstimmen klingen meiner Meinung nach zu infantil, was das Ganze etwas ins Lächerliche zieht. Gerade von einem Star Wars - Spiel erwartet man in Sachen Präsentation doch Einiges mehr, denn auch die alt-ehrwürdige Quake3-Engine scheint langsam aber sicher ausgedient zu haben; gerade in Sachen Texturen und Außenareale geht die optische Qualität im Vergleich mit grafisch aktuelleren Titeln gnadenlos baden. Im Gegenzug stimmen dafür aber die Soundeffekte und der Soundtrack von John Williams, welcher die ohnehin sehr gute Star Wars - Athmosphäre nochmal unterstreicht, auch wenn in manchen Levels etwas mehr los sein könnte.
Alles in Allem ist "Jedi Knight 3 - Jedi Academy" ein würdiger Nachfolger, der durch geniale Lichtschwertkämpfe und viel Action überzeugt, in vielerlei Hinsicht aber etwas lieblos wirkt, was die teilweis sehr hohen Wertungen in gewissen Fachmagazinen fraglich erscheinen lässt. Die Erwartungen der Fans werden auf jeden Fall erfüllt, Neulinge sollten erstmal die Demo spielen und selbst für Leute die mit Star Wars sonst nicht so viel anfangen können, ist der gelungene Multiplayermodus (Belagerung) einen Blick wert.


Gothic 2: Die Nacht des Raben
Gothic 2: Die Nacht des Raben
Wird angeboten von Borsigwalder-Shop
Preis: EUR 20,00

52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wahre Gothic 2, 20. August 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gothic 2: Die Nacht des Raben (Videospiel)
Es ist schwer eine objektive Bewertung über das Addon abzugeben, da es das Hauptspiel nicht nur ergänzt, sondern in so ziemlich allen Aspekten umfassend erweitert, verändert und bereichert. Um ein abschließendes Urteil abzugeben, müsste man somit das Spiel mit dem Addon nochmals komplett durchspielen, was natürlich eine Menge Zeit erfordert. Dennoch ist abzusehen, dass "Die Nacht des Raben" der Gothic-Reihe entgültig zu einem vorderen Platz in der Hall-of-Fame nicht nur des Rollenspielgenres sondern in der gesamten Branche verhelfen wird. Nach der Installation des Addons kann man seinen alten Spielstand komplett vergessen, Neubeginn lautet die Devise. Doch schon anfangs machen sich die tiefgreifenden Veränderungen bemerkbar: Xardas's der Dämonenbeschwörer spricht plötzlich von ganz neuen Bedrohungen und einem geheimen Magierkreis - es ist wiedermal an euch die Geheimnisse zu lüften und das drohende Unheil von der Welt abzuwenden. Schon nach den ersten Schritten in der alten neuen Gothic 2 - Welt begegnet man vorher nicht integrierten (aber ebenso altbekannten) Gesichtern. Jedoch wird nicht nur Neues hinzugefügt, auch das eigentliche Hautspiel wurde verändert - es gibt mehr Waffen, Rüstungen, stärkere Gegner, neue musikalische Untermalungen usw. Hauptbestandteil des Addons ist aber die erweiterte Landschaft (man spricht von ca. 30% des Hautpspiels) mit einer bisher abgeschotteten, völlig neuen Umgebung inklusive neuartiger Monster und Charakterklassen sowie einer komplett neuen Storyline.
Hinzu kommt, dass das Programm die Performance etwas verbessert und das Hautspiel auf den aktuellen Stand bringt - eine vorherige Patchinstallation ist also nicht notwendig.
Zu kritisieren gibt es lediglich, dass in Sachen Spielmechanik keine umfassenden Änderungen stattgefunden haben (was aber für ein Addon wohl auch zu kosten -und zeitintensiv gewesen wäre): Die Steuerung ist nach wie vor etwas gewöhnungsbedürftig (erlernt sich aber schnell) und das Inventarsystem für Gothic-Neulingen etwas befremdlich. Außerdem dürften Anhänger komplexerer Rollenspiele immernoch das simple Erfahrungssystem kritisieren - was meiner Meinung nach aber dem Spiel zugute kommt (so verliert man sich wenigstens nicht in unnötigem Kleinkram). Aber der größte "Kritikpunkt" überhaupt ist wieder einmal die Wartezeit auf den nächsten Gothic-Teil (nach den angesetzte 20 - 30 Stunden Mehr an Spielzeit). Bis dahin werden Fans, und solche die es werden wollen, aber mit einem rundum gelungenen, in sich stimmigen, Gesamtpaket vertröstet.


Creative Inspire 2400 2.1 PC-Lautsprechersystem
Creative Inspire 2400 2.1 PC-Lautsprechersystem

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wuchtig, günstig, klasse!, 21. Juli 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da in meinem Rechner noch eine uralte "Creative Soundblaster 128 PCI" werkelt, habe ich mich zum Kauf dieses Boxensystems entschlossen. Nach einem ersten Testdurchlauf mit bassbetonten Titeln wie Manowars "Warriors of the world" war ich absolut positiv überrascht von der Leistungsfähigkeit dieser kleinen aber feinen Boxen. Mit modernen High-End-Systemen kann es zwar nicht mithalten, aber lässt in seiner Kategorie alle versammelten Konkurrenten hinter sich. Gerade die Bässe klingen klar und satt, Höhen und Tiefen kommen ebenso klar rüber.


Dead Letters
Dead Letters
Preis: EUR 9,63

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die spinnen die Finnen, 19. Juli 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dead Letters (Audio CD)
Der finnische Musikexport läuft offenbar immernoch auf Hochtouren: Nightwish, Him, The Rasmus... das sind nur 3 von vielen guten und innovativen Bands aus dem hohen Norden. Letztere markieren mit ihrem kaftvollen Sound im Windschatten von Him den 2. großen Überraschungserfolg 2003, nach den Newcomern Evanescence mit ihrem Album "Fallen" und werden sich wohl langzeitlich gesehen im Musikgeschäft etablieren, zumal auch ihr 1. Album alles andere als schlecht ist. Auf dem ehr melancholisch daher kommenden "Dead letters" finden sich aber ohne Ausnahme charttaugliche Ohrwürmer der Extraklasse. Mit knapp 40 Minuten ist die Gesamtspielzeit zwar etwas mager ausgefallen, aber dafür hört man sich das Ganze gerne nochmal an, da es auch beim 10. Durchlauf immernoch nicht langweilig wird. Das Spektrum an musikalischer Darbietung reicht von rockigen Nackenbrechern wie "Back in the picture" hin zu wunderschönen, gefühlvollen Halbballaden ("Time to burn") und eignet sich damit problemlos sowohl als Partymucke als auch für trauernde Jugendliche, die ihrer großen Liebe nachweinen. Mir persönlich gefallen die vorab veröffentlichte Single "In the shadows", das herzzereißende "Time to burn", das rockige "Guilty", "The one I love" (einen ganz heißen Anwärter auf den Sommerhit des Jahres) sowie das bereits angesprochene "Back in the picture" (schnell, rockig, kompromisslos) sehr gut. Aber auch der Rest des Albums kann mit dem hohen Standart durchaus mithalten.
The Rasmus werden mit "Dead letters" nicht nur ihren Durchbruch im internationalen Musikgeschäft schaffen sondern schicken auch einen würdigen Kandidaten für das Album des Jahres ins Rennen. Für mich definitiv eines der Highlights 2003!


Tom Clancy's Splinter Cell
Tom Clancy's Splinter Cell

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 6. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell (Computerspiel)
Das Genre der Stealth-Action-Spiele ist noch relativ jung. Auf dem PC wurde es durch das seelige Dark Project begründet. Dort steuerte man den Meisterdieb Garret durch die Villen reicher Leute und kam einer mysteriösen Verschwörung auf die Spur. Schon damals war der Schatten der beste Freund des Spielers. Splinter Cell baut dieses Spielprinzip nicht nur konsequent aus, sondern bereichert es sogar noch um ganz neue Aspekte. Auch hier geht es in erster Linie darum unerkannt zu bleiben und seine Aufträge auf möglichst subtile Weise zu erfüllen. Deswegen sind ebenso in Splinter Cell Versteckspiele im Schatten, Lautlosigkeit und hinterhältige Meuchelmorde auf der Tagesordnung. Der Spieler verkörpert Sam Fisher als "eine neue Art von Geheimagent". Der gute Sam ist nicht nur absolut cool sondern auch topfit. Ständig hangelt man sich an diversen Vorsprüngen, Dachrinnen, Rohren, Seilen und Treppengeländern entlang. Außerdem beherrscht Fisher eine Reihe spektakulärer Bewegungsarten, wie etwa den Spagat zwischen 2 -und den kraftvollen Doppelsprung an einer Wand. Ansonsten geht es ehr sensibel zur Sache. In meist geduckter Haltung schleicht man - konsequent die Schatten nutzend - durch die Levels und zerschießt Lichter um die Umgebung ins unsichtbare Dunkel zu tauchen. Schießen (wahlweise mit supermodernem Sturmgewehr oder Pistole inklusive Schalldämpfer) tut man aber nicht nur auf Lichter sondern auch auf seine Feinde. Manchmal reicht es aus sie zu betäuben, hin und wieder muss man seinen Widersachern aber mit gezielten Kopfschüssen das Licht ausknipsen - wer nicht so zielsicher ist, wird bald die gesamte Levelmeute anlocken. Glücklicherweise kann man mit dem Gewehr zoomen und besser zielen indem man für kurze Zeit per Tastendruck die Luft anhält - was übrigens sehr realistisch ist. Realistisch ist auch die Grafik über die man einen ganzen Roman voller Schwämereien schreiben könnte. Zum Einsatz kommt die hochmoderne Unreal-Warfare-Engine, die schon bei Unreal 2 verwendet wurde; aber anders als beim actionreichen Shooterkollegen setzt Splinter Cell nicht auf knallbunte Levelgestaltung sondern zaubert eine stilechte Umgebung mit (bis heute unerreichten) faszinierenden Licht -und Schatteneffekten, die man einfach selbst gesehen haben muss. Doch das gute Grafik noch lange kein gutes Spiel macht, weiß man ebenso spätestens seit Unreal 2. Deswegen ist auch die Story um einen größenwahnsinnigen georgischen Präsidenten, der einen persönlichen Rachefeldzug gegen die verhassten Amerikaner startet, vom Allerfeinsten. Auch in Sachen Spielmechanik gibt sich Splinter Cell keine Blöße. Etwas nervig ist lediglich, dass sich Türen ständig von selbst schließen und manche Passagen richtig schwer (dadurch aber auch fordernd) sind. Letzteres liegt vor Allem auch an der guten KI. Anders als bei vergleichbare Spielen sehen die Gegner einem auch in der dunkelsten Ecke, wenn sie direkt davor stehen. Außerdem rufen sie um Hilfe, zielen gut und gehen verdächtigen Geräuschen nach. Ebenfalls in der ersten Liga spielen Level -und Missionsdesign. Die Ziele sind so vielfältig wie es das Genre erlaubt - Informationsbeschaffung, Entführung, Auftragsmorde und dergleichen sorgen für Abwechslung, auch wenn der Weg stets der gleiche ist, denn Splinter Cell ist strikt linear. Dafür ist die Gesamtspielzeit für heutige Verhältnisse überdurchschnittlich, was aber auch daran liegt, dass man das Spiel eh nur Nachts spielen kann (bzw. sollte), da sonst viel Athmosphäre flöten geht. Der Nachfolger "Pandora tomorrow" ist schon angekündigt, doch bis dahin ist Splinter Cell der beste Actionthriller auf dem PC, den man momentan spielen kann.


Positive Energie
Positive Energie

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bohlens Geldmaschinerie..., 28. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Positive Energie (Audio CD)
...läuft mal wieder auf Hochtouren. Kaum hat uns der Poppapst von Modern Talking befreit droht das nächste Übel in Form von Marketingmarionetten frisch aus der Bohlen-Ich-AG. Den nächsten Akt in Dieters Kasperletheater eröffnet Daniel Küblböck, seines Zeichens Mann oder auch Frau - man weiß es nicht genau. Er, Sie, Es oder was auch immer kann zwar weder singen noch tanzen, aber das ist bei Zielgruppe sowieso völlig out. Auch die Texte zeugen mal wieder von Bohlens unübertroffener Kreativität - hauptsache der Hampelmann verkauft sich gut. Von Dieter's Musiksklaven wird zwar in spätestens einem Jahr niemand mehr sprechen, aber das wird den Meister nicht stören, bis dahin gibt es längst neue "Superstars" mit denen sich Geld verdienen lässt. Küblböck & Co. gibts dann höchstens noch im Zoo oder im Zirkus zu bewundern.


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