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Rezensionen verfasst von
Sturmwandler (Wien)

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The Black Halo
The Black Halo

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progressive-Melodic-Power-Metal nahe der Perfektion!, 21. März 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Black Halo (Audio CD)
Im Grunde hatte ich die Band für mich persönlich längst abgeschrieben. Der Vorgänger "Epica" gefiel mir damals zwar sehr gut, aber mittlerweile bin ich eher in anderen musikalischen Gefilden zuhause. Auf Tipp eines Bekannten sah ich mir dann mal das Video zu "March of Mephisto" auf der Bandhomepage an. Volltreffer! Das Teil musste ich haben. In besserer Qualität als bei dem Videoclip kristallisert sich der bärenstarke Opener "March of Mephisto" als bester Song der Scheibe heraus. Zwar ist das Lied eher untypische für die Band, unterstreicht aber, das Kamelot anno 2005 mehr in den Hintern treten wollen. Denn genau diese Härte, die sich durchs gesamte Album zieht, steht dem Sound der Band unheimlich gut zu Gesicht ohne dass es aber auch nur eine Sekunde nicht wie Kamelot klingt. Zwar wirkt deswegen auch die nicht mehr als nette Ballade "Abandoned" eher wie ein Fremdkörper, das schmälert die Gesamtqualität aber kein bisschen. Neben der Instrumentenabteilung liefert auch Sänger Khan mit seiner charismatischen Stimme die beste Performance seiner Laufbahn ab. War mir der Gesang auf den Vorgängeralben teilweise etwas zu schwülstig, konzentriert sich Khan hier auf präzise Gesangslinien ohne in Arien abzudriften.
Hätte nicht geglaubt, dass Kamelot in der Lage wären so einen Knaller zu veröffentlichen. Pflichtkauf für jeden der mit wenigstens einem der in der Überschrift genannten Stile was anfangen kann!


Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory
Wird angeboten von RatziFatzi
Preis: EUR 3,40

54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durch die Demo geschlichen, 24. Februar 2005
Eine bekannte Fachzeitschrift hat in ihrer aktuellen Ausgabe die Demo zu Sam Fishers neuestem Geheimauftrag im Angebot. Diese vermittelt bereits einen guten Eindruck über den qualitativen Quantensprung, den die Reihe offensichtlich gemacht hat.
Am augenscheinlichsten ist natürlich der grafische Fortschritt. Gestochen scharfe Texturen, supergeschmeidige Animationen, realitätsnahe Gesichtszüge und brillant in Szene gesetzte Licht -und Schatteneffekte verwöhnen das Auge. Doch die optische Brillanz hat auch einen ganz praktischen Zweck, denn sie sorgt für eine wesentlich intensivere Athmosphäre als in den beiden Vorgängern. Das Demolevel spielt in der Gegend um einen Leuchtturm. Sam erreicht den Schauplatz bei strömenden Regen, der an manchen Stellen für Überflutungen sorgt. Das Wasser setzt dabei neue Grafikmaßstäbe, denn in keinem Spiel sah es bisher besser aus.
Ebenfalls beeindruckend sind die Licht -und Schatteneffekte, deren Bedeutung jetzt noch größer ist. Aufgrund der deutlich clevereren KI-Gegner kann Sam (neben seiner Un/Sichtbarkeit und Lautstärke) nämlich nicht mal mehr seinen eigenen Schatten trauen, der sich verräterisch an Wände wirft und je nach Ausprägung von den Gegner früher oder später bemerkt wird. Einmal in Wachsamkeit versetzt agieren die Widersacher nun deutlich geschickter. Sollten sie Sam entdecken, suchen sie augenblicklich Deckung bzw. fangen sofort an zu schießen. Dann heißt es schnell handeln, denn zumindest auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad verträgt Sam keine 3 Treffer bevor er das Zeitliche segnet.
Fisher ist größtenteils mit dem bewährten Equipment unterwegs. Neu hinzu gekommen ist das Messer, mit dem sich der Spezialagent durch Stoffe schneiden und Feinde massakrieren kann.
Technisch scheint "Chaos Theory" seine Vorgänger also deutlich abzuhängen. Wie sich Story, Level -und Missionsdesign sowie andere langzeitliche Spielspaßfaktoren schlagen, kann allerdings nur die Vollversion zeigen. Da die Demo für sich aber vollends überzeugt, gibts die Höchstwertung.


American Idiot
American Idiot
Preis: EUR 4,99

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel besser als der Titel vermuten lässt, 3. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: American Idiot (Audio CD)
American Idiot. Das X-te Statement gegen Bush und Konsorten, das keiner braucht. Dachte ich, und ließ es bis vor Kurzem links liegen. Auch die gleichnamige erste Single konnte mein Interesse noch nicht wecken. Nachdem mir ein Bekannter das komplette Album mal vorspielte, wanderte ich kurz darauf schnurstracks in den nächsten Plattenladen um mir die Scheibe zu kaufen (ok, eigentlich hab ichs bei Amazon geordert). Mittlerweile bin ich von dem Werk restlos begeistert. Die neue Single "Boulevard of Broken Dreams" ist mein derzeitiges Lieblingslied. Es sind ohnehin die eher langsameren Lieder, bei denen Green Day (die ja im Grunde schon in der Versenkung verschwunden waren) zeigen, dass sie erstklassige Songs mit tollen Melodien schreiben können. So überzeugen vor Allem auch "Wake me up when september ends", die Hymne "Are we the waiting" und natürlich die beiden 9-minütigen Longtracks auf ganzer Linie. Alles andere rockt auf hohem Niveau vor sich hin, und die durchaus vorhandene textliche Tiefe (das Album handelt von einem Versager, der sich durchs Leben kämpft) komplettiert ein meisterhaftes Punkrock-Album. Sollte man gehört haben.


Alternative Ballads -- The Best Of Britain And Beyond (exklusiv bei Amazon.de)
Alternative Ballads -- The Best Of Britain And Beyond (exklusiv bei Amazon.de)
Wird angeboten von MusicConnect-der-CDrecordStore-in-Germany
Preis: EUR 46,95

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Zusammenstellung, 20. Januar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit das beste, was die Insel an aktuelleren und vergangenen Balladen zu bieten hat. Die Compilation zeichnet sich vor Allem dadurch aus, dass nicht nur Songs von Big Ones wie Coldplay und Oasis vertreten sind, sondern auch von (zumindest mir) eher unbekannteren Bands, die sich qualitativ vor den Großen nicht verstecken brauchen. Daher eigent sich die CD prima für PritPop-Einsteiger. Definitiv empfehlenswert!


Futures
Futures
Preis: EUR 12,21

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen No Pain - No Gain, 29. Dezember 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Futures (Audio CD)
Zugegebenermaßen war ich beim erstmaligen, sporadischen Reinhören nicht besonders angetan von der Platte. Das änderte sich schlagartig, als ich die Single "Pain" das erste Mal richtig hörte. Der Song rockt so derbe die Hütte. Ich würde sagen, dass ist der beste Party-Rocksong, der so die letzten 10 Jahre geschrieben wurde. Mein Interesse war entflammt und eine Stimme befahl mir, das Album zu kaufen. Und die Stimme tat gut daran. Der kraftvollste Powersong des Albums ist und bleibt zwar "Pain", dass tut der Qualität der anderen Lieder, die allesamt das enorm hohe Niveau halten können, keinen Abbruch. Neben weiteren Nackbrechern wie dem Titeltrack, "Just Tonight" und "Nothingwrong" (der Geheimtipp des Albums!) existieren gleichberechtigt eher gemächlichere Songs wie "Night Drive" (wunderschön, passt sehr gut zur Weihnachtszeit) "The World you love" und "23".
Jimmy Eat World verstehen es, scheinbar mühelos die tollsten Harmonien aus dem Hut zu zaubern. Eine der besten Platten des Jahrs. Wer dieses Album nicht besitzt, verdient Mitleid.


Vampire: Die Maskerade - Bloodlines
Vampire: Die Maskerade - Bloodlines
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 29,95

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von Vampiren und Käfern, 27. November 2004
Bloodlines ist kein Rollenspiel im herkömmlichen Sinne. Ähnlich wie beim Genreklassiker Deus Ex hat man es mit einer ausgewogenen Mischung aus Shooter und Rollenspiel zu tun. Nachdem man sich einen Charakter erstellt hat (dessen Aussehen man allerdings nicht verändern kann - nur Clanzugehörigkeit, Name und Fähigkeiten) führt einem das Intro und ein nett gemachtes Tutorial behutsam in die Neo-Horror-Welt des Spiels ein.
Paradedisziplin von Bloodlines ist die Athmosphäre.
Nachtfreunde und Anhänger des Vampirmythos kommen an dem Spiel nicht vorbei. Im Los Angeles der Moderne gibt es jede Menge abgefahrene Gestalten, finstere Örtlichkeiten und bedrohliche Geheimnisse zu entdecken. Zwar sind die Straßen etwas unbelebt (keine Autos, wenig verschiedene Persönlichkeiten) und viele Ladezeiten stören den Spielfluss, dennoch schafft es das Spiel eine einzigartige Athmosphäre aufzubauen, wie man sie beispielsweise aus Filmen wie Blade kennt. Das liegt auch an dem hervorragenden Soundtrack. Tolle Songs von Lacuna Coil & Co., die man meistens in schummrigen Clubs zu hören bekommt, unterstreichen die düstere Stimmung des Spiels perfekt. Hinzu kommen eine ungeheuer spannende Story, abwechslungsreiche Missionen und eine sehr lange Spielzeit.
Was will man mehr? Einen reibungslosen Spielablauf zum Beispiel! Neben Vampiren begegnet man nämlich an allen Ecken und Enden das Spiels auch jeder Menge Bugs. Im Bug-Repertoire finden sich kleinere und größere Grafikfehler bis hin zu kapitalen KI-Aussetzern. Außerdem kann es vorkommen, dass man an einer Wand hängen bleibt oder einen Quest nicht lösen kann, was zum Neuladen zwingt. Ärgerlich ist auch die Performance. Bloodlines liegt die Source-Engine zugrunde, also das selbe Grafikgerüst wie Half-Life². Doch während der Ausnahmeshooter selbst bei chaotischen Actionszenen geschmeidig bleibt, ruckelt Bloodlines trotz schwächerer Grafik schon, wenn man nur über die Straße schlendert. In Kämpfen geht die Performance dann nochmal deutlich in den Keller, was umso mehr ärgert, da die hakelige Steuerung vor Allem in hitzigen Auseinandersetzungen ohnehin nicht immer macht, was man will.
Die Entwickler arbeiten zur Zeit zwar an einem Patch, der die gröbsten Fehler beheben soll, zum Zeitpunkt dieser Rezension ist der aber noch nicht erschienen, weshalb ich mich gezwungen sehe, einen Stern abzuziehen. Denn abgesehen vom sehr überzeugenden Spieldesign wirkt das Spiel leider in vieler Hinsicht unfertig.
Vampirbegeisterte Rollen -und Actionspieler sollten dennoch zugreifen.


Sex,Love & Rock'N Roll
Sex,Love & Rock'N Roll
Wird angeboten von London Lane Deutschland
Preis: EUR 104,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lehrstunde in Sachen Rock 'n Roll, 8. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sex,Love & Rock'N Roll (Audio CD)
Naja nicht ganz. Eigentlich geht das Album nicht mal 42 Minuten - etwas schwach, wenn man die 8 Jahre Wartezeit bedenkt. Und über den Albumtitel hat mich sich vermutlich auch nicht allzu lange den Kopf zerbrochen. Aber gut, dafür steht er für den bodenständigen, geradlinigen Rock 'n Roll, den Social Distortion den geneigten Fan präsentieren. Kompromisslos wird wie eh und jeh nach vorne gerockt. Und obwohl ich es nicht für möglich hielt, kann das Niveau von "White light, white heat, white trash" gehalten werden. Übertroffen wird es allerdings nicht. Auch Neuerungen im Soundgewand sind beim besten Willen nicht rauszuhören (allerdings wird etwas weniger aufs Tempo gedrück). Aber wer meint, eine Band sollte ihre Stil von Album zu Album stetig weiterentwickeln, der ist bei Social Distortion sowieso an der falschen Adresse. Rock 'n Roll ist nunmal Rock 'n Roll. Wird er verändert, ist es keiner mehr. Und somit ist an diesen Album für jeden Fan des Genres kein Vorbeikommen.


White Light White Heat White Trash
White Light White Heat White Trash
Preis: EUR 6,29

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prädikat: Rockt!, 1. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: White Light White Heat White Trash (Audio CD)
In Zeiten in denen das Wort "Rock" inflationär und für jede dahergelaufene Möchtergernrockband verwendet wird, sind Alben, die wirklich rocken, eine Seltenheit und Wohltat. Dieses Werk hier rockt jedenfalls ganz gewaltig die Hütte. 12 Song (inklusive Bonustrack), die allesamt zu den besten Rocksongs gehören, die mir jemals untergekommen sind. Authentisch, zielgerichtet und zweckorientiert. Social Distortion wissen mit ihren Gitarren noch umzugehen. Und dabei ist es völlig egal, ob man sich selbst nun als Punker oder doch lieber Metaller betrachtet, am Ende zählt die Musik. Und dieses Album gehört definitv zum Pflichtprogramm eines jeden, der auf härtere Klänge steht! Ich meine auch, dass hier die perfekte Rockplatte vorliegt.


Year of the Spider
Year of the Spider
Preis: EUR 8,79

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen New Metal kann auch gut sein..., 8. Oktober 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Year of the Spider (Audio CD)
Nicht oft. Sogar sehr selten. Aber hin und wieder. So wie hier. Im Gegensatz zu den allermeisten anderen Limp Bizkit -und Linkin Park - Plagiaten (obwohl diese ja auch mittlerweile ein Abklatsch ihrer selbst sind), klingen Cold erstaunlich frisch. Was anderen Bands wohl nicht cool genug ist, wird hier konsequent in die Musik eingebaut. "Suffocate" überrascht beispielsweise mit Frauengesang; die variantenreichen Riffs klingen sehr eingängig ohne allzu beliebig zu wirken. Die Instrumentierung ist sehr unterschiedlich. Den Abwechslungsreichtum, den andere Gruppen des Genres zwischen mehreren Alben nicht hinbekommen, ist hier zwischen den Songs eine Selbstverständlichkeit. Und oft genug wird die Härte an Stellen rausgenommen, an denen andere Bands wohl erst recht ihre Instrumente vergewaltigen würden.
Die Stimme des Sängers Ward hört sich frappierend nach Nickelback an und ist damit für New Metal - Verhältnisse erstaunlich kraftvoll und entbehrt nicht eines gewissen Reizes.
Das Album ist richtig gut. Weit besser als der große Rest im Genre des Kindergartenmetals. Highlights sind zahlreich, aber als Anspiel -bzw. Reinhörtipps dürften sich wohl "Stupid Girl", "Suffocate", "Don't belong" und "Change the world" am besten eignen. Fazit: Dieser Spinne sollte man auf jeden Fall ins Netz gehen!


Rome: Total War
Rome: Total War

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Krieg ist der Vater aller Dinge, 5. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Rome: Total War (Computerspiel)
Dieses epische Zitat des griechischen Philosophen Heraklit musste ich einfach voranstellen um dem Spiel gerecht zu werden, denn Rome ist ein monumentales Historienepos zum Spielen, wie man es sonst nur in Filmen zu sehen bekommt.
Mit Rome bekommt man im Prinzip 2 Spiele in einem. Es gibt den Rundenmodus, der an Civilization angelehnt ist, und den Echtzeitstrategiemodus, bei dem man sich mitten ins fulminante Schlachtengetümmel stürzen kann.
Der Rundenmodus ist der schwächere Teil. Bis auf die Zuweisung von Bauaufträgen, Einheitenrekrutierung und das Verschieben der Armeen auf der hübsch gestalteten Karte hat man kaum etwas zu tun. Der Handel läuft quasi automatisch ab und Diplomatie spielt nur eine untergeordnete Rolle. Das sorgt im Laufe der umfangreichen Kampagne für etwas Leerlauf - gerade als Civilization-Fan hätte ich mir da mehr erhofft.
Wenn es zum Kampf kommt, offenbart Rome aber seine eigentliche Genialität. Zwar kann man theoretisch alle Kämpfe automatisch ablaufen lassen, aber wer das die meiste Zeit tut, verpasst so Einiges. Wenn man sein Heer selbst gegen den Feind führt, zoomt das Spiel auf die Schlachtfeldkarte, die ein getreues Bild der tatsächlichen Umgebung darstellt. Detailerläuterung spar ich mir jetzt mal, aber so viel sei gesagt: hier erlebt man ausufernde Schlachten, die einfach jeder Beschreibung spotten. Wenn riesige Armeen aufeinander prallen, wähnt man sich tatsächlich in einem Film. Außerdem ist Rome meiner Meinung nach das erste Spiel, in dem Belagerungen diese Bezeichnung auch wirklich verdienen.
Das Gute daran ist, dass Rome bei aller optischen Faszination auch noch eine enorme taktische Tiefe bietet. Wer meint, er könne mit seiner Armee frontal auf den Gegner zustürmen, wird schnell merken, dass er sogar mit einer vermeindlichen Übermacht keine Chance hat. Vor Allem Belagerungen müssen natürlich gut geplant werden. Dank selbsterklärender Steuerung bleiben Hobbyimparatoren keine Wünsche offen. Der tolle Soundtrack, die dramatischen Kameraperspektiven, der typische Schlachtensound (Schreie, Getrampel etc.) und natürlich die im Gegensatz zu den biederen Vorgängern sehr gute Grafik unterstreichen die epische Breite des Spiels perfekt.
Auch wenn der Rundenmodus etwas schwächelt, macht Rome im Grunde alles richtig. Gravierende Mängel sind mir bisher keine aufgefallen. Schade ist, dass Seeschlachten nur automatisch ablaufen. Es wäre noch das Tüpfelchen auf dem I gewesen, wenn man die Seegefechte wie auf Land auch direkt austragen könnte. Dieses Feature möchte ich bitte im Nachfolger haben!
Alles in Allem ist an Rome für keinen Strategen ein Vorbeikommen. Aus den berechtigten Vorschusslorbeeren kann sich das Spiel einen schmucken Kranz machen und ihn sich selbst aufsetzen. Ohne Zweifel ein Meilenstein in der Geschichte der PC Spiele (Konsoleros könnten einem fast Leid tun... *g*).


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