Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited longss17
Profil für Timo Dassinger > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Timo Dassinger
Top-Rezensenten Rang: 7.501.306
Hilfreiche Bewertungen: 1606

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Timo Dassinger
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Man Or Machine
Man Or Machine

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klingt wie Queensryche in gut, 4. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Man Or Machine (Audio CD)
Das war mein erster Gedanke, als ich den Song Crimson Desert zum ersten Mal auf der MySpace-Page der Band hörte.
Die Gitarrenharmonien, der old-schoolige Sound der Drums, der hohe Gesang - alles klingt absolut authentisch nach den 80ern, ohne allerdings irgendwie angestaubt zu sein.

Nun liegt also das Debüt-Album vor und was soll ich sagen: Etwas besseres dürfte im klassischen Metalbereich dieses Jahr wohl nicht mehr veröffentlicht werden. Auf der CD befinden sich 9 Songs der Güteklasse 1a, die das gesamte Spektrum des Heavy Metal abdecken: (Wenige) Balladeske Momente, einiges im Midtempo und viel Uptempo, wobei viele Songs dynamisch sind und öfter auch das Tempo varriert wird. Progressive Elemente lassen sich ebenso ausmachen, ohne das allerdings Frickelorgien auftauchen würden.

Das technische Niveau der Band ist nicht zu verachten: Beide Gitarristen sind fit im Rhythmus- und Solobereich (es macht also ausnahmsweise im Gegensatz zu vielen modernen Bands auch Sinn, 2 Gitarristen in der Band zu haben!) und liefern feine melodische Leads am Fließband. Bass und Drums ergänzen mit varientemreichen Spiel und der Gesang von Stephan Dietrich ist über jeden Zweifel erhaben. Geoff Tate könnte die Songs nicht besser singen. Dennoch wäre es beim nächsten Album wünschenswert, wenn er auch öfters in tieferen Tonlagen singen würde, um die Gesangslinien noch abwechslungsreicher zu gestalten.

Ansonsten gibt es an dem Album nicht viel zu meckern und es ist auf dem besten Weg, einen hohen Platz in meiner persönlichen Jahres Top Ten zu bekommen.

Um noch mal auf die Überschrift zurückzukommen: Man Or Machine ist exakt das Album, welches Queensryche nach Empire niemals veröffentlicht haben. Vielleicht sollte man den Herren Tate & Co. mal eine Kopie zuschicken, damit sie sich wieder daran erinnern können, welch großartige Musik sie einst veröffentlicht haben, anstatt eine Belanglosigkeit nach der anderen auf die Menschheit loszulassen. Ohne auch nur einen Ton vom nächsten Queensryche-Album gehört zu haben - es wird gegen Man Or Machine gnadenlos baden gehen...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2011 6:21 PM CET


Diary of a Soul Fiend
Diary of a Soul Fiend

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Classic Rock-Album des Jahres, 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Diary of a Soul Fiend (Audio CD)
So schnell kanns gehen: Da blättert man eher gelangweilt die CD-Reviews der aktuellen Rock Hard-Ausgabe durch, ohne wirkliche Erwartungen in dem Wust aus wenigen guten und sehr vielen bestenfalls durchschnittlichen Veröffentlichungen etwas Besonderes zu finden, da sticht einem plötzlich der Name Saint Jude ins Auge.

Von klassischem Hardrock mit vielen Soul-Einflüssen ist zu lesen, die Black Crowes & The Faces werden als Referenz genannt. Klingt nicht übel, also fix mal reingehört. Nach einer Dreiviertelstunde bleibe ich mit offenem Mund zurück und überprüfe meinen Kalender - wir schreiben tatsächlich das Jahr 2011 und nicht 1971.

Was Saint Jude auf ihrem Debüt "Diary Of A Soul Fiend" abliefern, ist Classic Rock in Vollendung. Die Stones sind allgegenwärtig in den 10 Songs - Ronnie Wood hat einen Gastbreitrag bei einem Song - und auch Blues und Soul werden geschickt eingefügt. Dazu hat die Band mit Lynne Jackaman eine Sängerin in ihren Reihen, die tatsächlich richtig genial singt und NICHT schreit/grunzt/jammert etc.
Ihre Stimme vereint Janis Joplin, Aretha Franklin und auch neuere Bluesladies wie Ana Popovic. Damit ist sie in der Lage, einem Gänsehaut am Fließband zu verpassen und das ist in Zeiten von Retorten-Castingpop alles andere als selbstverständlich.

Ebenso wenig wie die Produktion des Albums, welches endlich einmal ohne sterile Computerproduktion auskommt. Warme Analogsounds sind angesagt und das Album klingt wirklich Live, so wie es früher auch der Fall war.

Fazit: Ein Newcomer, der Unterstützung verdient. Man kann den Stil als altmodisch oder unhip bezeichnen. Für mich klingen Saint Jude einfach zeitlos gut.


A Thousand Suns
A Thousand Suns
Preis: EUR 5,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Album des Jahres, 11. September 2010
Rezension bezieht sich auf: A Thousand Suns (Audio CD)
Linkin Park - die Nu Metal-Band, die 2000 im Zuge von Limp Bizkit & Co. KG mit einem Album namens "Hybrid Theory" für Furore gesorgt hat ist wieder da.

Oder etwa nicht? Nach Anhören dieses "Meisterwerks" bin ich mir nicht sicher. Ich hatte zugegebnermaßen keinerlei Erwartungen an das Album, da mich zum einen moderne Rockmusik schon seit Jahren ziemlich kalt lässt, zum anderen weil LP spätestens mit dem grottenschlechten "Minutes To Midnight" jegliche Glaubwürdigkeit verloren haben. Zu meinem Erstaunen hat man es aber anno 2010 doch tatsächlich geschafft, das niedrige Niveau des Vorgängers noch mal DEUTLICH zu unterbieten und das ist eigentlich fast schon wieder amüsant!

Was genau verbindet "A Thousand Suns" mit "Hybrid Theory"? Meiner Meinung nach gar nichts. Für mich klingt das ganze wie eine Soundtrack-Collage, die zudem noch eiligst zusammengeschustert wurde. Nur zu welcher Art von Film das passen soll, ist mir ein Rätsel.

Man muss sich folgendes vor Augen führen: Es soll die gleiche Band sein, die vor 10 Jahren zwar keinesfalls das musikalische Rad neu erfand, aber dennoch einige Hits (im kommerziellen Sinn) für sich verbuchen konnte, weil man damals noch das Talent des Songwritings sein Eigen nennen konnte.

Davon ist auf dem neuen Album nichts mehr zu hören, es ist ganz einfach ein belangloses NICHTS aus Beats, etwas Hip Hop-Gedöns, Ambientsounds und Gitarrensamples (ich denke nicht, dass es sich um wirklich von Hand eingespielte Gitarren handelt). Von Songs im eigentlichen Sinn kann keine Rede sein.

Bin ich davon nun enttäuscht oder wütend? Ganz sicher nicht. Es ist nur erstaunlich, wie belanglos Musik manchmal sein kann. Linkin Park haben dafür ein Paradebeispiel abgeliefert...


The Final Frontier
The Final Frontier
Preis: EUR 6,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoffentlich noch nicht The FINAL Frontier, 16. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Final Frontier (Audio CD)
Freitag, der 13.08.2010 war ein von mir lange herbeigesehnter Tag, da nun endlich das 15te Maiden-Album erschienen ist.

Es hat lange gedauert, aber die Wartezeit hat sich einmal mehr gelohnt. Nach etlichen Durchläufen am Wochenende ist es nun Zeit meine Meinung zum neuen Werk kundzutun.

An der grundsätzlichen Ausrichtung hat sich seit "Brave New World" nichts geändert, sprich uptempo-Songs sind eher rar gesäht ("The Alchemist"), es überwiegen klar die langen Epen, die nicht selten Richtung 10-minuten-Grenze gehen.
Damit dürfte wohl auch klar sein, dass es unmöglich ist, die Songs schon nach 1-maligem Hören im Kopf zu behalten und ich denke auch, dass dies wohl nicht Maidens Absicht war.

Generell kann man das neue Album aber in eine "Pop"- und eine "Prog"-Hälfte unterteilen. Sprich, die ersten 5 Songs sind relativ schnell zugänglich, die zweite Hälfte hingegen weitaus komplexer und ausgefeilter. Im Vergleich zu "AMOLAD" finde ich jedoch, dass alle Songs auf lange Sicht gesehen deutlich mehr fesseln werden und das Album bei mir wesentlich öfters rotieren wird als der (zweifelsfrei klasse) Vorgänger. Meine Momentane Reihenfolge der Post-Reunion-Alben sieht wie folgt aus: "The Final Frontier" -> "A Matter Of Life And Death" -> "Dance Of Death" -> "Brave New World". Für mich haben sich Maiden seit der Reunion konsequent gesteigert, auch wenn das manche sicherlich anders sehen werden.

Zu den einzelnen Songs:

1) Satellite 15...The Final Frontier: Das Intro mutet zunächst einmal doch eher merkwürdig an, mittlerweile macht es aber schon Spaß, es zu hören. Eine Unterteilung als eigener Track wäre aber vielleicht nicht schlecht gewesen. Der Titelsong ist ein guter midtempo-Rocker mit einem mehr als gelungem Solo und auch der einzige, der einen schlichten Titelwiederhol-Refrain hat. Somit wurde also ein Kritikpunkt der letzten Alben ausgemerzt.

2) El Dorado: Die Vorabsingle und tatsächlich auch der "schwächste" Song des Albums. Mittlerweile ist er gewachsen, anfangs fand ich den Songs nicht so spektakulär. Dafür ist das Tempo etwas höher und der Härtegrad ebenfalls. Macht sich live aber sehr gut.

3) Mother Of Mercy: Relativ kurz und kompakt, der Chorus wirkt anfangs ein wenig befremdlich, weiß aber zu gefallen. Soli und generelle Melodien machen süchtig, somit deutlich besser als die beiden Vorgänger.

4) Coming Home: Halbballade im Stil von "Wasting Love", übertrifft meiner Meinung nach "Out Of The Shadows" vom letzten Album mit links und hat eins der besten Soli aller 4 neuen Werke am Start.

5) The Alchemist: Der einzige wirkliche uptempo-Song, der auf "AMOLAD" gefehlt hat. Harmonien, Soli und Härte halten sich perfekt die Waage. Erinnert somit am ehesten an die 80er.

6) Isle Of Avalon: Hier startet die "Prog"-Hälfte und gleich am Anfang gibt es einen wirklich harten Brocken. Eingängig geht anders, allerdings entfaltet der Song Langzeitwirkung.

7) Starblind: Fast so komplex, dennoch wesentlich zugänglicher. Ein weiteres Albumhighlight.

8) The Talisman: Akustisches Intro, dann kommt der Song in recht flottem Tempo bald in Fahrt und dauert trotz 9 Minuten Spielzeit nur gefühlte 4. So muss das sein!

9) The Man Who Would Be King: Wieder ruhiges Intro, dann erneut sehr guter Spannungsaufbau und angezogenes midtempo.

10) When The Wild Wind Blows: Zum Abschluss noch mal ein richtiger Koloss von Song, der aber alles in allem eher gediegen und "poppig" daherkommt. Im Prinzip aber eine durch und durch typische Harrisnummer, wie sie nur der Meister selbst hinbekommt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass das Album sehr stark geworden ist, aber natürlich seine Zeit braucht. Entscheidend für den Qualitätssprung sind für mich das etwas gesteigerte Energielevel und auch die Reduzierung der sog. "Dudelintros/Outros", die ja auf "AMOLAD" noch sehr exzessiv betrieben wurden. Ruhige Intros gibt es hier zwar auch zur Genüge, allerdings fügen sie sich meiner Meinung nach besser in die Songs ein.

Das Coverartwork ist wieder mal sehr fein ausgefallen, auch wenn Eddie leider nicht mehr unbedingt wie Eddie aussieht.

Die Produktion hat sich nochmalig gesteigert, nach wie vor sind aber die Martin Birch-Alben besser produziert. Ich schätze auch nicht, dass sich daran jemals etwas ändern wird.

Fazit: Auch mit Album Nr. 15 können die gealterten eisernen Jungfrauen voll und ganz überzeugen und haben für meinen Geschmack das beste der 4 Werke veröffentlicht. Wer dem Album hier einen Stern gibt, steckt eben hoffnungslos in den 80ern fest. Es wird kein zweites "Number Of The Beast" oder "Powerslave" mehr geben und das ist auch gut so!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2011 10:49 PM MEST


At the Edge of Time
At the Edge of Time
Preis: EUR 6,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die richtige Balance zwischen Alt und Neu, 2. August 2010
Rezension bezieht sich auf: At the Edge of Time (Audio CD)
Nach 4 Jahren ist nun endlich das neue Blind Guardian-Werk "At The Edge Of Time" erschienen.
Ob sich die Wartezeit gelohnt hat? Auf jeden Fall, dass schon einmal vorab.

Latent moderne Elemente, wie sie noch auf dem Vorgänger "A Twist In Thy Myth" zu hören waren ("Fly") gibt es auf dem neuen Album nicht, stattdessen bekommt man eine ausgewogene Mischung aus Alt und Neu, aus Bombast und Speed.
Weniger verkopft als "A Night At The Opera", aber wesentlich komplexer als "Imaginations From The Other Side" kommen die neuen Songs daher.

Bombast spielt auch dieses Mal wieder eine wichtige Rolle, nur dass man heuer mit einem richtigen Orchester zusammengearbeitet hat, was sich natürlich soundtechnisch bemerkbar macht.

Alleine der Opener "Sacred Worlds" rechtfertigt schon 5 Sterne. Ohne jetzt in Superlative ausschweifen zu wollen muss ich aber festhalten, dass dieses knapp 10-minütige Meisterwerk ohne Probleme zu den stärksten Songs der Band gezählt werden kann.
Mit "Wheel Of Time" gibt es zum Abschluss dann noch einmal Bombastoverkill vom Feinsten.

Im Verlauf des Albums wird immer wieder mal die Speedkeule ausgepackt ("Tanelorn", "Ride Into Obsession", "A Voice In The Dark") und auch die softe Seite der Band wird mit "Curse My Name" und "War Of The Thrones" genügend gewürdigt, wobei beide Songs nicht ganz an die Referenzballaden "Bard's Song" & "A Past And Future Secret" anschließen können.

Die restlichen Songs sind mid-tempolastig, bombastisch, chorlastig und brauchen mehrere Durchläufe, bis sie wirklich zünden. Insgesamt ist das Ohrwurmpotential aber gefühlt deutlich höher als bei den beiden Vorgängeralben.

Cover: Sehr schönes Artwork, ein handgezeichnetes Motiv wäre mir aber lieber gewesen. Dennoch keine Augenkrebsgefahr.

Produktion: Hier wurde mal wieder das Maximum des möglichen geleistet. Trotz unzähliger Spuren sind die Instrumente und Gesang stets klar zu hören und der Sound ist angenehm druckvoll.

Fazit: "At The Edge Of Time" zählt für mich schon nach kurzer Zeit zu den Highlights des traditionellen Metals 2010. Umso gespannter bin ich jetzt auf die neuen Werke von Maiden und Accept, da die Messlatte sehr hoch liegt.

P.S.: Vor dem Schreiben dieser Zeilen habe ich mal wieder "Battalions Of Fear" angehört. Schon erstaunlich, welche Quantensprünge die Musik von BG hingelegt hat. Im Vergleich zum aktuellen Album hat das Debut keine Chancen...


Wicked Wonderland
Wicked Wonderland
Preis: EUR 7,79

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das war leider nichts!, 7. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Wicked Wonderland (Audio CD)
14 lange Jahre nach dem letzten Album "Black" meldet sich Ex-Metalqueen Lita Ford mit einem neuen Album zurück.
Das diese lange Pause einige Veränderungen mit sich bringen würde, war zu erwarten. Dass das Album jedoch so schlecht ausgefallen ist, hat wohl niemand erwartet.

Während Lita in den 80ern und frühen 90ern immer die richtige Balance zwischen Härte und Eingängigkeit fand und dabei fast ausnahmslos Ohrwürmer produzierte, ist davon auf "Wicked Wonderland" nichts mehr zu hören.

Statt knackigen Rocksongs mit coolen Soli bekommt man hier einen Mix aus Nu-Metal, Industrial sowie einen bemüht wirkenden Versuchen klassischen Hardrocks. Es wäre ja prinzipiell nicht weiter tragisch wenn wenigstens das Songwriting stimmen würde. Hier stimme ich meinem Vorredner zu. Das Album ist zwar hart, eingängige Melodien oder Hooklines sucht man allerdings vergeblich. Der Sound hört sich an, als ob man verzweifelt versucht, einem Trend hinterher zu hecheln. Leider ist die Gute dafür geschätzte 10 Jahre zu spät am Start.

Einzig und allein Litas Stimme erinnert noch an früher, obwohl hier mit Sicherheit auch ein wenig nachgeholfen wurde. Nervig ist allerdings ihr Mann Jim Gilette, der mit seinem Nichtgesang dafür sorgt, dass die eh schon schlechten Songs richtig anstrengend werden.

Fazit: "Wicked Wonderland" ist wohl DIE Enttäschung 2009 im Rocksektor. Lita sollte sich noch mal ihre alten Alben zu Gemüte führen und richtige Songs schreiben - meinetwegen auch mit moderner Produktion.


Endgame
Endgame
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 5,08

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Megadeth übertreffen sich nochmal selbst, 20. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Endgame (Audio CD)
Bereits die letzten beiden Alben fand ich wieder sehr stark, aber "Endgame" schießt den Vogel ab: Dermaßen wahnwitzige Soli und gleichzeitig hohes Tempo bei komplex arrangierten Songs gab es zuletzt auf "Rust In Peace" - und dieses Album ist immerhin schon 19 Jahre alt!

Mit "Dialectic Chaos" bekommt man zunächst mal ein feines Instrumental serviert, welches natürlich Erinnerungen an "Into The Lungs Of Hell" weckt. Aber warum auch nicht, der Song ist ja auch schon 21 Jahre her.

"This Day We Fight" ist dann Thrash Metal in Reinkultur. Ähnlich wie Metallica scheinen Megadeth endgültig wieder in die richtige Spur gefunden zu haben, was sicherlich auch ein Verdienst von Chris Broderick sein dürfte, der Marty Friedman in Nichts nachsteht.

Im weiteren Verlauf kommen dann mit "1320", "Bite The Hand" und "Headcrusher" noch 3 solche Granaten.

Die Kehrseite der Medallie besteht aus den mid-tempo "Hits", die auch auf "Countdown To Extinction" eine gute Figure gemacht hätten. Gerade die sind Dave dieses Mal besonders gut gelungen, man höre "44 Minutes", "Bodies" und "This Is How The Story Ends". Trotz aller Ohrwürmeligkeit warten auch diese Songs mit komplexen Strukturen auf, besonders dsa Finale Solo-Duell von "The Right To Go Insane" weiß zu begeistern.

Einziger "Schwachpunkt" ist "The Hardest Part Of Letting Go" - "A Tout Le Monde" bleibt einfach die beste Ballade. Dennoch eine gelungene Abwechslung.

Besonders hervorheben möchte ich zum Schluß noch den Titelsong, der für mich nach mehrmaligem Hören zum Besten gehört, was Megadeth je fabriziert haben und mühelos an Karrierehighlights wie "Holy Wars" anschließen kann.

Das Cover verbreitet eine apokalyptische Stimmung und passt sehr gut, nur schade das Vic nicht zu sehen ist.

Fazit: Für mich das Thrash Metal Album des Jahres. Wenn es Dave schafft, diesem Hammerteil noch mal einen qualitativ gleichwertigen Nachfolger hinzuzufügen, kann er ohne schlechtes Gewissen in Rente gehen.


No More Days to Waste
No More Days to Waste
Preis: EUR 8,29

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 08/15-Rock vom Fließband, 13. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: No More Days to Waste (Audio CD)
Mit "Aloha From Hell" steht seit einiger Zeit mal wieder ein Newcomer in den Startlöchern, der alles in Grund und Boden rocken wird. So möchte es uns zumindest die Musikindustrie weismachen.

Nach 1-maligem Durchhören entpuppt sich das Ganze dann aber doch wieder als kommerzielle Eintagsfliege, von der man eher früher als später nichts mehr hören wird. Das Warum ist schnell geklärt:

12 Songs befinden sich auf dem Album und jeder Song hört sich dank des Schema-F Songwritings völlig gleich an. Zwar bemüht man sich bei den ersten beiden Songs noch wenigstens um tempomäßige Abwechslung (sprich die sind etwas schneller als der Rest), aber spätestens bei Song 3 ("Don't Gimme That") beschleicht einen das Gefühl, den Songs jetzt schon 2x vorher gehört zu haben.

Ich konnte den Verlauf der Songs schon vorhersagen, bevor ich sie überhaupt angehört hatte: Am Anfang wahlweise laute oder leise Gitarre (bei der Ballade "Walk Away" dafür ein Keyboard), bei den Strophen die Gitarre leise oder raus, bei den Refrains die Gitarre laut. Sehr innovativ das Ganze und bestimmt erst ca. 12863 mal gehört.

Es erstaunt mich immer wieder, wie es neue Bands schaffen, auch nicht mal bei einem Song von diesem Schema abzuweichen. Ist ja auch irgendwo eine Leistung. Das die Songlängen wie üblich um die 3:30 liegen, sei noch nebenbei erwähnt...

Die Produktion: Aalglatt und vor allem digital. Die Gitarren klingen so künstlich, dass sich die Frage stellt, ob es nicht einfach nur Samples sind.

Apropos Gitarren: Wieder einmal gibt es 2 Gitarristen in der Band und keiner spielt Soli. Wozu braucht man dann 2 Gitarristen? Die paar Powerchords kann auch einer alleine schrammeln und im Studio doppeln!

Ein kleines Plus ist die Stimme der Sängerin, die immerhin nicht so weinerlich und kraftlos klingt. Aber das alleine reicht nicht aus.

Das Cover: Einmal mehr nur ein Foto. Standard und einfallslos

Fazit: Purer Standard, der sich nicht von den unzähligen anderen Klonen abhebt. Das muss einfach mehr kommen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 10, 2011 8:30 PM MEST


Teenage Mutant Ninja Turtles - Box 1 (5 DVDs)
Teenage Mutant Ninja Turtles - Box 1 (5 DVDs)
DVD ~ Joe DiStefano
Wird angeboten von mitjawurst
Preis: EUR 24,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich eine weitere 80er-Jahre Kultserie auf DVD, 27. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um es kurz zu machen: Die Turtles sind Kult und wurden nun endlich mit einem würdigen DVD-Boxset geehrt, welches die ersten beiden Staffeln sowie 7 Folgen der 3.Staffel zusammenfast.

Die Folgen liegen jeweils in deutscher und englischer Sprachfassung vor,
wobei die englischen Folgen komplett ungeschnitten sind, während einige Szenen in der deutschen Fassung fehlen.

Das Artwork der Box ziert das Original-Logo "Teenage Mutant Ninja Turtles", was auch richtig ist. Die "Hero"-Version kam aufgrund der englischen Zensurmaßnahmen zum Einsatz, da man zur damaligen Zeit
anscheinend Probleme mit Ninjas und entsprechenden Waffen hatte (was das Fehlen der Szenen, in den Michaelangelo seine Nunchucks schwingt erklärt). Diese Version wurde dann auch für Deutschland verwendet. Zum Glück hat man diese lächerlichen Eingriffe jetzt übergangen und präsentiert die Serie so, wie sie sein soll.

Die deutsche Synchro ist zwar weitestgehend in Ordnung, indem beispielsweise Marion von Stengel (u.a. Synchronstimme von Pamela Anderson & Angelina Jolie) die Rolle von April O' Neil übernahm, aber einige Übersetzungen muten schon ein wenig "merkwürdig" an, so dass im Zweifelsfall doch eher die englische Originalfassung zu bevorzugen ist, bei der die Stimmen inbesondere von Shredder, Krang und Michaelangelo unschlagbar gut sind!

Ansonsten bleibt nur noch zu sagen, dass mit dieser Box ein geniales Stück Fernsehgeschichte endlich den Weg ins digitale Zeitalter gefunden hat und es hoffentlich noch weitere Boxsets geben wird.

In dem Sinne: COWABUNGA!


AC/DC Live: Rock Band
AC/DC Live: Rock Band

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein leider zweischneidiges Schwert, 31. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: AC/DC Live: Rock Band (Videospiel)
Als AC/DC-Fan tut es mir im Grunde weh, das zu schreiben, aber "Rock Band: AC/DC Live" hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

Man kann vom Guitar Hero-Veröffentlichungswahn (noch 5 weitere Spiele allein dieses Jahren bedürfen keines weiteren Kommentars...) halten, was man will - wird eine Band (Aerosmith oder jetzt erst kürzlich Metallica) gefeatured, fährt man das volle Programm:

Eigene Songs und Gastbeiträge, die Band steht selbst auf der Bühne etc.

Genau das Gleiche hätte ich mir auch von "AC/DC Live" gewünscht. Es ist ja schön und gut, das man 18 Songs (dazu noch Live, was das Spielgefühl noch ein wenig realistischer macht) zur Verfügung hat, aber sonst absolut KEINE Extras.

Am meisten fehlen wohl die digitalen Abbilder der Band im Spiel. So gut die Songs auch sind - ohne Angus und seine Bühnenakrobatik kommt das Flair einfach nicht rüber. Wenn man schon die Songs von solch einer großen Band für viel Geld lizensiert, hätte man auch gleich noch eine Motion Capturing-Session einplanen müssen, zu der sich die Jungs sicherlich auch hätten breitschlagen lassen.

Wenn schon keine originalen Bandmitglieder, dann doch wenigstens Outfits oder? Pustekuchen, selbst dafür war man sich offensichtlich zu schade. Keine Schuluniform, keine Mütze - nichts was man freischalten oder kaufen könnte. Das kostet das Spiel natürlich ein paar Sterne.

Von diesen Ärgernissen abgesehen ist die Musik natürlich erstklassig und lässt sich per (einmalig benutzbarem) Code auch auf der Festplatte speichern.

Fazit: Ein netter Versuch, der aber leider eher nach hinten losgegangen ist. Es wäre viel besser gewesen, die Songs als normalen DLC anzubieten (was aber vermutlich aus lizenzrechtlichen Gründen nicht möglich war) anstatt dieser doch eher lieblos zusammengeschusterten Disc. Beim anstehenden Beatles-Spiel gibt man sich diesbezüglich hoffentlich ein wenig mehr Mühe!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20